(Hochvolt) Ersatzteilsuche: Ist das eine Glühlampe?

OP #5995358
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Hallo!

Ich habe schon einige Schaltungen erstellt, aber diese Lampe habe ich 
noch nicht gesehen.
Das Gerät stammt ungefähr aus den Jahren 1979-1984 und es handelt sich 
um ein Leckanzeigegerät, betrieben mit 230V.
Das zu suchende Ersatzteil ist eine Lampe, die orange leuchtet bzw das 
was auf dem Bild "Schwarz" aussieht ist vermutlich das, was das Licht 
orange erscheinen lässt. Ich denke also, dass es keine LED ist.
Vor der Lampe ist ein Widerstand geschaltet, leider fehlt mir die 
passende Ausrüstung um Wechselstromwiderstände zu bestimmen. Vielleicht 
kann jemand anhand der Streifen vom Foto noch erkennen, was das für ein 
Widerstand ist.
Die Spannung beträgt 230V vor dem Widerstand, und ca. 110V-120V hinter 
dem Widerstand. Da die Lampe aber flackerte weiß ich nicht, wie 
zuverlässig die 110V sind.

Die Frage ist jetzt: Was kann ich als Ersatz für die Lampe nehmen?

Vielen Dank für eure Hilfe.
Angehängte Dateien:
OP #5995371
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Stefanus F. schrieb:
> Das wird eine Glimmlampe sein. Die bekommst du problemlos als
> Ersatzteil. Achtung: Sie müssen mit einem Widerstand betrieben werden,
> nicht direkt an 230V.

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Der Widerstand sieht schon etwas mitgenommen aus, ich werde vermutlich 
beides austauschen.
Und bei eBay sehe ich gleich Glimmlampen inklusive 100kOhm Widerstand, 
und ich glaube, dass könnte auch genau der Widerstand sein, der auf 
meinem Foto zu sehen ist. Volltreffer!

Vielen Dank!
#5995748
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Daniel G. schrieb:
> Vor der Lampe ist ein Widerstand geschaltet, leider fehlt mir die
> passende Ausrüstung um Wechselstromwiderstände zu bestimmen.

Wechselstromwiderstand?!
Gibt es nicht!

Also dem ist es mal total egal ob AC oder DC durch ihn fließt, 
interessant wird es erst im bereich "Funk" da muss es dann was 
"Induktionsarmes" sein.

Zerleg einfach einen 1€ "Stromprüfer" - aka. Lügenstift. Auch 
Phasenprüfer genannt.

Da ist für 220V alles passend drin!
Gast #5996051
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Harald W. schrieb:
> Warum?

Ich gehe davon aus, dass die Glimmlampe ca. 70V Betriebsspannung hat. 
Aus der Steckdose kommen 230V. Das mal Wurzel aus zwei ergibt die 
regelmäßigen Spitzenwerte von 325V (100 mal pro Sekunde).

325V minus 70V = 255V

Das ist die restliche Spannung, die der Widerstand verheizen muss.

Dazu kommen gelegentliche höhere Spannungsspitzen. Diese treten zum 
Beispiel beim Abschalten der Stromzufuhr auf, wenn eine induktive Last 
an der Leitung hängt (Stecker ziehen oder Sicherung löst aus, während 
eine Maschine läuft).

Für die meisten Consumer Artikel schreibt der VDE vor, dass sie 
mindestens 4000V isolieren sollen. Ich erwarte daher Spitzen unterhalb 
dieser 4000V.
#5996203
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Seit etwa 100 Jahren sind Glimmlampen als Signalleuchten im Einsatz. 
Immer mit einem Vorwiderstand zwischen 150 und 300 kOhm. Die Ausfallrate 
ist äußerst gering. Der kleine Widerstand hält länger als die Glimmlampe 
bis zur Schwärzung. Bei den E10- und E14-Schraubsockeln sind 1/8 bis 
1/4-W-Widerstände sogar im Sockel, größere passen gar nicht rein.
Bedenken wegen Spannungsfestigkeit und Verlustleistung sind völlig 
unbegründet, wie die Praxis zeigt.

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