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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Notstrom/Laderegler?


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Autor: AVRli (Gast)
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Hallo,

ich habe einen Verbraucher (12 V / max. 25 A), welcher im Normalbetrieb 
aus einem Netzteil (13,8 V / 35 A) versorgt wird.

Jetzt möchte ich eine "Notstromversorgung" mit einem Bleigelakku (12 V / 
35 Ah) realisieren, welche kurze Stromunterbrechungen puffern kann.

Idealerweise soll der Akku über das Netzteil automatisch wieder geladen 
werden.

Gibt es dafür fertige Module?
Hat da jemand Erfahrung und eine Empfehlung?

Gruß AVRli...

: Verschoben durch Moderator
Autor: Alexander S. (esko) Benutzerseite
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Spannungsversorgung, Verbraucher und Akku parallel schalten. Fertig.

Einziges Problem: Wird der Verbraucher nicht händisch ausgeschaltet, 
dann wird der Akku tiefentladen. Mit einer Spannungsüberwachung und 
Relais kann man den Akku abtrennen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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AVRli schrieb:
> Jetzt möchte ich eine "Notstromversorgung" mit einem Bleigelakku (12 V /
> 35 Ah) realisieren, welche kurze Stromunterbrechungen puffern kann.

Wie kurz? Die Frage ist ob 35Ah notwendig sind.

Autor: Guest (Gast)
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Alexander S. schrieb:
> Spannungsversorgung, Verbraucher und Akku parallel schalten. Fertig.

Wenn du den Akku töten willst mach das so...

Auch wenn anscheinend viele Leute denken das man Blei Akkus einfach ohne 
Laderegelung an ein Netzteil klemmen kann ist das nicht der Fall. Der 
hält das zwar eine Weile aus (Spannung passt ja groß zur 
Ladeschlussspannung je nach Typ) aber auf kurz oder lang wird er Schaden 
nehmen und kaputt gehen.

Zudem sollte das Netzteil das auch können (Stichwort 
parallelschaltbarkeit), wenn das aus ist und aus dem Akku fließt Strom 
zurück kannst du das Netzteil zerstören.

Und bevor jetzt jemand kommt im Auto war früher kein Laderegler, das ist 
Quatsch und wurde hier im Forum schon mehrfach beleuchtet. Und auch 
Ladegeräte die für permanentes Laden eines Akkus sind gehen irgendwann 
in die Impulserhaltungsladung über.

Autor: AVRli (Gast)
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Alexander S. schrieb:
> Spannungsversorgung, Verbraucher und Akku parallel schalten. Fertig.

Das geht so nicht.
In der Beschreibuing zum Netzteil steht, dass dies ausdrücklich NICHT 
zum laden von Akkus geeignet ist. Begründet wird das damit, dass im Fall 
eines tiefenentladenen Akkus eine große Gefahr besteht.

Den Akku tiefenentladen möchte ich natürlich auch nicht, der soll schön 
lange durchhalten.


Jörg R. schrieb:
> Wie kurz? Die Frage ist ob 35Ah notwendig sind.

Naja die 35 Ah sind momentan schon ein guter Kompromiss. Am liebsten 
wären mir mehr, weil ich nicht abschätzen kann wie lange mal der Strom 
ausfällt aber es hat ja alles seinen Preis und vor allem Gewicht.


Guest schrieb:
> Ladegeräte die für permanentes Laden eines Akkus sind gehen irgendwann
> in die Impulserhaltungsladung über.

Im Prinzip klingt das schon gut, ich suche ein Laderegler der mir einen 
12 V Bleigelakku mit 13,8 V laden kann, den Akku vor tiefenentladung 
schützt und das alles am liebsten automatisch.

Gibt es da schon fertige Lösungen oder einfache Schaltungen?

Danke AVRli...

Autor: Jörg R. (solar77)
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AVRli schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Wie kurz? Die Frage ist ob 35Ah notwendig sind.
>
> Naja die 35 Ah sind momentan schon ein guter Kompromiss. Am liebsten
> wären mir mehr, weil ich nicht abschätzen kann wie lange mal der Strom
> ausfällt aber es hat ja alles seinen Preis und vor allem Gewicht.

Na ja, ich bezog mich auf deine Aussage...und da steht kurze 
Stromunterbrechung puffern;-)

AVRli schrieb:
> Jetzt möchte ich....welche kurze Stromunterbrechungen puffern kann.


Guest schrieb:
> Zudem sollte das Netzteil das auch können (Stichwort
> parallelschaltbarkeit), wenn das aus ist und aus dem Akku fließt Strom
> zurück kannst du das Netzteil zerstören.

Netzteile die das können gibt es ja. Dieser Parallelbetrieb ist ja 
nichts ungewöhnliches.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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AVRli schrieb:

> ich suche ein Laderegler der mir einen
> 12 V Bleigelakku mit 13,8 V laden kann,

Das einfachste wäre wohl, anstatt eines Netzteils ein fertiges
Ladegeräte für Bleigelakkus zu nehmen.

Autor: F. F. (foldi)
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Harald W. schrieb:
> Das einfachste wäre wohl, anstatt eines Netzteils ein fertiges
> Ladegeräte für Bleigelakkus zu nehmen.

So ein billiges, wie sie beim Aldi ab und zu angeboten werden.
Die haben auch Erhaltungsladung eingebaut.

Ich kaufe immer wieder mal eins, wenn die nicht weggegangen sind.
Das letzte für 7 Euro.

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald W. (wilhelms)
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F. F. schrieb:

>> Das einfachste wäre wohl, anstatt eines Netzteils ein fertiges
>> Ladegeräte für Bleigelakkus zu nehmen.
>
> So ein billiges, wie sie beim Aldi ab und zu angeboten werden.

Für einen 35Ah-Akku wäre ein Ladegerät, welches 3,5...7A könnte
wohl doch besser geeignet. Zusätzlich braucht man dann noch eine
Akkuabschaltung. Als Fertiggerät wäre da wohl ein Gerät geeignet,
welches man für Auto-Kühlboxen nimmt.

Autor: MaWin (Gast)
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AVRli schrieb:
> ich habe einen Verbraucher (12 V / max. 25 A), welcher im Normalbetrieb
> aus einem Netzteil (13,8 V / 35 A) versorgt wird.
>
> Jetzt möchte ich eine "Notstromversorgung" mit einem Bleigelakku (12 V /
> 35 Ah) realisieren, welche kurze Stromunterbrechungen puffern kann.
>
> Idealerweise soll der Akku über das Netzteil automatisch wieder geladen
> werden.
>
> Gibt es dafür fertige Module

WENN dein Netzteil bei Überschreiten der 35A nicht abschaltet oder 
kaputt geht, sondern mit der Spannung herunter geht (Strombegrenzung) 
hast du schon alles was du brauchst: Akku direkt an den Netzteilausgang, 
fertig.

Wenn dein Netzteil das nicht kann: auch nicht so schwer. Besorge dir ein 
für Dauerladung von Akkus passendes Akkuladegerät, und schliesse es sn 
drn Akku und den Akku an deine Schaltung. Es macht nichts, wenn das 
Akkuladegerät keine 35A schafft, denn der Strom kommt dann aus dem Akku. 
Hauptsache IM MITTEL bringt das Akkuladegerät genug Strom.

Autor: F. F. (foldi)
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Harald W. schrieb:
> Für einen 35Ah-Akku wäre ein Ladegerät, welches 3,5...7A könnte
> wohl doch besser geeignet.

Die Aldi Teile machen über 4 Ampere.

Autor: F. F. (foldi)
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MaWin schrieb:
> Hauptsache IM MITTEL bringt das Akkuladegerät genug Strom.

Jau.

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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MaWin schrieb:
> WENN dein Netzteil bei Überschreiten der 35A nicht abschaltet oder
> kaputt geht, sondern mit der Spannung herunter geht (Strombegrenzung)
> hast du schon alles was du brauchst: Akku direkt an den Netzteilausgang,
> fertig.
>
> Wenn dein Netzteil das nicht kann: auch nicht so schwer. Besorge dir ein
> für Dauerladung von Akkus passendes Akkuladegerät, und schliesse es sn
> drn Akku und den Akku an deine Schaltung. Es macht nichts, wenn das
> Akkuladegerät keine 35A schafft, denn der Strom kommt dann aus dem Akku.
> Hauptsache IM MITTEL bringt das Akkuladegerät genug Strom.

Ein altes Pan/Stabo/Team Funknetzteil... (13,8V 3-5A)

Parallel zum akku, Strom geht bei vollem akku Automatisch runter, 
überladen wird nix.

Die halten das aus.

Wichtig ist das es eines mit Trafo ist. Schaltbetzteile sind nicht 
geeignet.

Noch zur sicherheit ein solarladeregler dazu, GND verbinden, VCC 
schaltbar, kannst solar und aus dem Netz laden.

Autor: Roland E. (roland0815)
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AVRli schrieb:
> Alexander S. schrieb:
>> Spannungsversorgung, Verbraucher und Akku parallel schalten. Fertig.
>
> Das geht so nicht.
> In der Beschreibuing zum Netzteil steht, dass dies ausdrücklich NICHT
> zum laden von Akkus geeignet ist. Begründet wird das damit, dass im Fall
> eines tiefenentladenen Akkus eine große Gefahr besteht.
>

Ja, das liegt an der fehlenden Strombegrenzung. 35A sind viel zu viel 
für einen Akku. Wenn du dir die selber baust, kannst du natürlich das 
Netzteil parallel zum Akku betreiben.

Besser ist es aber, die Batterie und das Netzteil per Dioden ODER zu 
setzen. Bei 35A wirds zwar etwas dünn, sollte aber gehen. Vom NEtzteil 
dann noch ne kleinere Diode mit Widerstand in Reihe zur Strombegrenzung.

Besser wäre natürlich ein LadeIC, welches per Stepper lädt.

Autor: AVRli (Gast)
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Danke für Eure Antworten!
Ich schau mich mal um was ich nun mache.

Es muss in jedem Fall zuverlässig und sicher sein.

Gruß AVRli...

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