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Forum: HF, Funk und Felder Grid Dipper kaufen wo?


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Autor: Carlo Erba (Gast)
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Hallo ich glaube ich würde gerne einen Grid Dipper kaufen. Wo würde ich 
den bekommen? Bei Jeff habe ich leider keine gefunden. Ich denke an so 
einen mit einer hübschen Skala und einem Set Wechselspulen. Ob mit 
Transistor oder Röhrenbirnen ist mir im Prinzip egal.

Autor: never ever (Gast)
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Autor: Hermann S (Gast)
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Autor: Käptn Knallfrosch (Gast)
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Carlo Erba schrieb:

> Ob mit
> Transistor oder Röhrenbirnen ist mir im Prinzip egal.

Wenn es Dir wirklich um einen Grid Dipper geht, der geht nur mit 
Röhren, weil "Grid" Gitter bedeutet, und ein Gitter haben halt nur 
Röhren. Transistoren haben keine Gitter.

Wenn er mit Transistoren sein soll, lautet die Bezeichnung Tra Dipper 
oder auch einfach Tr Dipper.

Wenn es wirklich egal ist, dann einfach nur Dipper.

Für Sprachpuristen und Rechtschreibnazis: Die deutsche Bezeichnung dafür 
ist Resonanzmessgerät.

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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benutzt man so etwas heute noch?
LG

Autor: Hulk (Gast)
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Transistor oder Röhrenbirnen ist mir im Prinzip egal.
>
> Wenn es Dir wirklich um einen Grid Dipper geht, der geht nur mit
> Röhren, weil "Grid" Gitter bedeutet, und ein Gitter haben halt nur
> Röhren. Transistoren haben keine Gitter.
>
> Wenn er mit Transistoren sein soll, lautet die Bezeichnung Tra Dipper
> oder auch einfach Tr Dipper.
>
> Wenn es wirklich egal ist, dann einfach nur Dipper.
>
> Für Sprachpuristen und Rechtschreibnazis: Die deutsche Bezeichnung dafür
> ist Resonanzmessgerät.

Damit hast du dem TE ungemein weitergeholfen. Bravo

Autor: Egon D. (egon_d)
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Arno K. schrieb:

> benutzt man so etwas heute noch?

Wer ist "man"?

Abgesehen davon: Die Messaufgaben werden seltener, weil
RLC-Meter weiter verbreitet sind, aber wer einen hat und
damit umgehen kann -- warum sollte er ihn nicht einsetzen?

Autor: Käptn Knallfrosch (Gast)
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Hulk schrieb:
> Transistor oder Röhrenbirnen ist mir im Prinzip egal.
>>
>> Wenn es Dir wirklich um einen Grid Dipper geht, der geht nur mit
>> Röhren, weil "Grid" Gitter bedeutet, und ein Gitter haben halt nur
>> Röhren. Transistoren haben keine Gitter.
>>
>> Wenn er mit Transistoren sein soll, lautet die Bezeichnung Tra Dipper
>> oder auch einfach Tr Dipper.
>>
>> Wenn es wirklich egal ist, dann einfach nur Dipper.
>>
>> Für Sprachpuristen und Rechtschreibnazis: Die deutsche Bezeichnung dafür
>> ist Resonanzmessgerät.
>
> Damit hast du dem TE ungemein weitergeholfen. Bravo

Heb Dir Deinen Sarkasmus für Härtefälle auf. Wer googeln will, muss den 
Namen bzw. die Spitznamen von dem Kram kennen, den er sucht. ;O)

Autor: Käptn Knallfrosch (Gast)
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Egon D. schrieb:
> Abgesehen davon: Die Messaufgaben werden seltener, weil
> RLC-Meter weiter verbreitet sind, aber wer einen hat und
> damit umgehen kann -- warum sollte er ihn nicht einsetzen?

Das Ermitteln von L und C ist mit einem Dipper tatsächlich etwas 
umständlich.

Aber wer Schwinkreise aufbaut, für den ist das eine gute Hilfe, um die 
Teile schnell dahin zu bringen, wo man sie gerne hätte.

Ein Netzwerkanalysator ist in der Handhabe ähnlich kompliziert, je nach 
Fall sogar komplizierter. Er ist teurer als ein Dipper, aber dafür auch 
etwas genauer.

Autor: never ever (Gast)
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Grid Dipper to text markieren rechtsklick google suche fertig
https://www.google.com/search?q=Grid+Dipper&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b

lesen und runterrollen muss man dann doch noch

Autor: Wolfgang (Gast)
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Arno K. schrieb:
> benutzt man so etwas heute noch?

Käptn Knallfrosch schrieb:
> Aber wer Schwinkreise aufbaut, für den ist das eine gute Hilfe, um die
> Teile schnell dahin zu bringen, wo man sie gerne hätte.

Heutzutage zeigt einem das ein kleiner VNA

Autor: Edi M. (edi-mv)
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Wolfgang schrieb:
> Heutzutage zeigt einem das ein kleiner VNA

Hat ja auch jeder so'n Billigding in der Küche zu liegen...

Aber wenn man sowas haben will:
Immerhin 41 Ergebnisse für ""Griddipmeter werden bei ebay angeboten !

https://www.ebay.com/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2510209.m570.l1313.TR5.TRC2.A0.H0.Xgriddipmete.TRS0&_nkw=griddipmeter&_sacat=0

Schönes Gerät, Wechselspulen, beleuchtete Skalen, wie der Thema- 
Ersteller wünscht, und auch nicht teuer:

Ebay-Artikel Nr. 323844264559

Von mir als Werkstatt- Praktiker:
Ist die Frage, ob man überhaupt so ein Gerät in der Form braucht.
War einst nützlich, als Werkstatt- Geräte noch unerschwinglich für 
Amateure waren, und als man relativ große Schwingkreise verwendete, wo 
man bei Annäherung mit dem Dipper wirklich eine brauchbare Resonanz- 
Anzeige bekam.
Vorteilhaft waren wohl die geringen Abmessungen.

Bei RFT schaffte man Anfang der 80er für die Werkstattarbeit testweise 
einen Dipper an- der wurde jedoch kaum benutzt, was mit dem Griddipper 
geht, konnte man auch "drahtgebunden" mit jedem einfachen Werkstatt- HF- 
Generator und Voltmeter mit HF- Vorsatz oder Oszillographen, die sowieso 
am Arbeitsplatz vorhanden waren, machen.
Sogar recht gut, denn bei geschlossenen Gehäusen über Filtern oder 
Spulen nützt ein Dipper wenig.
Seit Jahrzehnten habe ich für die Ermittlung der Resonanzfrequenzen 
unbekannter Filter und Spulensätze einen Adapter, 2 geschirmte Leitungen 
und eine kleine Platine, auf der 2 Stück 2pF- Keramikkondensatoren 
sitzen.
Zwischen den beiden Kondensatoren in Reihe und Masse der unbekannte 
Schwingkreis, und bei Resonanz zeigt Voltmeter oder Oszillograph eben 
einen Spannungsanstieg.

Aber ein hübscher Dipper ist natürlich ein Hingucker.
:-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Käptn Knallfrosch schrieb:
> Hulk schrieb:
>> Transistor oder Röhrenbirnen ist mir im Prinzip egal.
>>>
>>>
>>> Für Sprachpuristen und Rechtschreibnazis: Die deutsche Bezeichnung dafür
>>> ist Resonanzmessgerät.
>>
>> Damit hast du dem TE ungemein weitergeholfen. Bravo
>
> Heb Dir Deinen Sarkasmus für Härtefälle auf. Wer googeln will, muss den
> Namen bzw. die Spitznamen von dem Kram kennen, den er sucht. ;O)

Hmmm ...
Ich habe gerade eben nach "Rechtschreibnazi" gegoogelt, aber das hat 
mich nicht wirklich weiter gebracht:
Ein taz-Artikel von einer Schmalband-Begabung mit Mitteilungsdrang sowie 
irgend ein Gewäsch über Sophia Thomalla.
Was nun?

Autor: Bernd (Gast)
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Hulk schrieb:
> Damit hast du dem TE ungemein weitergeholfen. Bravo
Ob's ihm geholfen hat, weiß ich nicht.
Aber ich hatte ein kleines AHA-Erlebnis ;-)

Autor: Platinen Frickler (Gast)
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Beim KW oder UKW Senderbau hat ein Dipper neben vielen nützliche 
Eigenschaften den Vorteil viel robuster zu sein. HF Voltmeter wie die 
URV3-5 von RS sind zwar sehr schön empfindlich und haben auch einen 
weiten Pegelbereich, sind aber gegen Überlastung nicht geschützt. Die 
empfindlichen Schottky Barrier Spezialdioden können bei unbekannten 
größeren Pegeln sehr schnell kapputt gehen, was sehr teure Reperaturen 
nach sich zieht und im Falle des URV3 mangels käuflicher Ersatzdioden 
das Ende des schönen Geräts nach sich zieht. Mit dem Dipper läßt sich 
ein Grobabgleich eines Senders sehr bequem durchführen und man hat durch 
die Kontrolle des Abstands und feinfühliger Bedienung die Möglichkeit 
gefährliche Pegel sofort erkennen zu können. Meinen Tradipper TE15 
überlastete ich damals am Anfang auch mal, was die sofortige Zerstörung 
des Oszillatortransistors nach sich zog. Ersatz mit AF139 war 
erfolgreich.

Bei Sender Frequenzvervielfachern hat ein Dipper auch den Vorteil sofort 
erkennen zu können ob man die richtige Oberwelle abgestimmt hat. 
Frequenzzähler zeigen bei reichhaltigem Spektrum oft auch nur falsche 
Frequenzen an. Für qualitative Erkundigungen ist der Dipper definitiv 
sehr nützlich.

Was mich betrifft, weiß ich die Versalität dieses Instruments sehr zu 
schätzen und auszunützen. Auch wenn mir professionelle HF Meßgeräte in 
ausreichender Varietät zur Verfügung stehen, setze ich sie nur dort ein 
wo es keine Überraschungen bezüglich unbekannter oder sich sprunghaft 
ändernden HF Pegeln, gibt. Bei professionellen Meßgeräten darf man sich 
keiner Schlampigkeit schuldig machen wenn man sich teure Reparaturen 
ersparen will. Deshalb ist ein guter Dipper für grobe Überwachungen 
immer noch ein sehr nützliches Gerät.

Abgesehen davon setzt man professionelle HF Meßgeräte meist nur in 
Impedanz gerechten Coaxialsystemen mit vorher bekannten unschädlichen HF 
Leistungen ein und einigermaßen richtig funktionierend. Notfalls müssen 
Eichleitungen bzw Abschwächer oder Directional Couplers verwendet 
werden.

Wem natürlich eine komplett ausgerüstete HF Labor Meßgeräte Austattung 
mit allen Schikanen zur Verfügung steht kann den (altmodischen) Dipper 
natürlich mitleidig lächelnd ignorieren und getrost vergessen...

Autor: olibert (Gast)
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Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Platinen Frickler schrieb:
> Beim KW oder UKW Senderbau

ein 150W 30dB Abschwächer und ein DC Block schützen eigl. ganz gut.
LG

Autor: Rainer V. (rudi994)
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Carlo Erba schrieb:
> Dipper kaufen. mit einer hübschen Skala und Wechselspulen.

olibert schrieb:
> MFJ stellt die Geraete noch her:
> https://www.mfjenterprises.com/Product.php?productid=MFJ-201

Scheint laut Datenblatt das gleiche Gerät zu sein wie dieses:
Leader Transistor-Dipmeter LDM-815 (1.5-250 MHz, 6 Wechelsspulen)

Könnte ich empfehlen, wenn es als Neuware erhältlich wäre. Ich habe ein 
solches seit Ende 1970er Jahre, Neupreis um 180 D-Mark (damals viel 
Geld). Es gab auch mal ein gleiches Gerät von Monacor.

Leider hat mein Exemplar von Anfang an Kontaktprobleme an den 
Wechselspulen. Die Kontakte sind nicht gerade hochwertig, Hersteller hat 
am falschen Ende gespart. Ansonsten ist das Gerät gut und war immer sein 
Geld wert. Damals gab es auch ein dazu passendes Antenna-Impedance-Meter 
LIM-870A, das war aber noch um einges teurer.

Vom Gebrauchtkauf ist abzuraten, wenn man das Gerät nicht vorher unter 
die Lupe nehmen kann. Man weiß nie, ob das Gerät in Ordnung ist, 
wieviele Vorbesitzer es gehabt hat und wie diese damit umgegangen sind. 
Die Preise einiger der Online-Angebote eines gebrauchten LDM-815 halte 
ich für überhöht, bei einem Exemplar (teuer) fehlte sogar eine der 
Spulen.

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