Forum: HF, Funk und Felder Was tun mit dem NanoVNA


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von Carlo Erba (Gast)


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Hallo, ich habe auf Amazon nach einem Grid Dipper gesucht. Da wurde mir 
ein NanoVNA angezeigt. So ein Klick auf jetzt kaufen ist schnell 
gemacht, heute schon fand ich das Gerät im Briefkasten liegen. Nun habe 
ich das Problem,was mache ich damit? Ich will es ja nicht zurück 
schicken oder weiterverkaufen, aber was genau macht man damit jetzt? Ich 
habe es noch nicht anschließen können, ich habe kein USB-C Ladekabel. 
Will mal morgen beim billigen Jacob sehen, ob's da so ein Kabel gibt. 
Kann das Gerät vielleicht einen Spektrumanalyser mit Frackinggenerator 
ersetzen so das man ZF Filter damit durchmessen kann? Ich habe diverse 
mechanische Filter in den Schubladen liegen.

Beitrag #5996650 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5996654 wurde von einem Moderator gelöscht.
von DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite


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Antennen, Frequenzgang von Filtern und Baugruppen messen usw.
Schau mal hier:
https://www.qrpforum.de/forum/index.php?thread/12506-nanovna-ein-vektorieller-netzwerk-analysator/&pageNo=1

von Lukas 23 (Gast)


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Jesus aber sprach: Vater, vergib ihm er weis nicht, was er tut!

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Der Unterschied ist die Dynamik, ein einfacher VNA hat etwa 50 dB, ein 
Spektrumanalyzer mit Trackinggenerator kann um die 100 dB haben. Man 
sieht viel weiter in den Sperrbereich herunter. Aber immer noch besser 
als ein simpler Dipper, mit dem sieht man nur die Spitze des 
Durchlassbereichs.

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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Freitag: Auf mc.net jetzt auch schon am Dienstag.

von Lukas 23 (Gast)


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Don't feed the Troll

von Carlo Erba (Gast)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Der Unterschied ist die Dynamik, ein einfacher VNA hat etwa 50 dB, ein
> Spektrumanalyzer mit Trackinggenerator kann um die 100 dB haben. Man
> sieht viel weiter in den Sperrbereich herunter.

Vielen Dank für die kompetente Beratung! Also lohnt es sich doch auf 
einen "Spekie" zu sparen. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn ein 38€ 
China NanoVNA einen Spektrumanalyser für so 1800€ ersetzen könnte.

von OMG (Gast)


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Carlo Erba schrieb:
> Vielen Dank für die kompetente Beratung! Also lohnt es sich doch auf
> einen "Spekie" zu sparen. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn ein 38€
> China NanoVNA einen Spektrumanalyser für so 1800€ ersetzen könnte.

Daraus lässt sich entnehmen dass du nicht einmal den Unterschied
zwischen Spektrumanalysator und Netzwerkanalysator kennst. Kein
Wunder, siehe Frackinggenerator ...

Das bedeuted unter anderem dass jedes Teil das man dir gibt
nichts anderes ist als Perlen vor die Säue zu werfen.

von Carlo Erba (Gast)


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OMG schrieb:
> Daraus lässt sich entnehmen dass du nicht einmal den Unterschied
> zwischen Spektrumanalysator und Netzwerkanalysator kennst.

Mir ist zumindest klar, das beim Netzwerkanalysator auch der 
Phasenwinkel ausgewertet wird, also Reflexion. Das ist wohl mit 
"vektoriell" gemeint.

von OMG (Gast)


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Carlo Erba schrieb:
> Mir ist zumindest klar,

OMG

von Carlo Erba (Gast)


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OMG schrieb:
> Carlo Erba schrieb:
> Mir ist zumindest klar,
>
> OMG

Weisel Konfuzius sagt:
Wel nichts zu sagen hat, sollte einfach schweigen.

von Tim (Gast)


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Carlo Erba schrieb:
> Ich will es ja nicht zurück
> schicken oder weiterverkaufen, aber was genau macht man damit jetzt? Ich
> habe es noch nicht anschließen können, ich habe kein USB-C Ladekabel.

Lustiges Teil! USB-Ladekabel gibts sicher auch günstig bei der Bucht. 
Manchmal wird man auch bei Ebay Kleinanzeigen fündig und kann das Kabel 
mit etwas Glück dann direkt im gleiche Viertel abholen.

Carlo Erba schrieb:
> aber was genau macht man damit jetzt?

NanoVNA-Anwendungen ohne Ende:
https://www.youtube.com/results?search_query=nanovna+deutsch

von sepp222 (Gast)


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Ist das das bis 900 Mhz Gerät?
Ist ja ein Einfacher Netzwerkanalysator.
Hätte ich mir auch gekauft wenn das Gerät einen VGA Ausgang für einen 
grösseren
Bildschirm hätte.Dann müsste du auch die 3 Normale zu dem Gerät haben
offen,Kurzschluss und 50 Ohm.
Offen und Kurzschluss und die 50 Ohm müsste man selbst herstellen 
können.
                          Gruß  Hans

von DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite


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sepp222 schrieb:
> Hätte ich mir auch gekauft wenn das Gerät einen VGA Ausgang für einen
> grösseren Bildschirm hätte.

Hans, man kann über USB einen PC oder irgendein Tablet anschließen. 
Damit sind die Kurven "in groß" darstellbar, und der NanoVNA lässt sich 
damit steuern.
Wolfgang

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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Carlo Erba schrieb:
> Mir ist zumindest klar, das beim Netzwerkanalysator auch der
> Phasenwinkel ausgewertet wird, also Reflexion. Das ist wohl mit
> "vektoriell" gemeint.

Reflektionen kann man ( nur ) als Betrag, somit also die Länge des 
Vektors, auch mit Hilfe einer Messbrücke, mit einen skalaren 
Netzwerkanalyzer messen.

Der VNA bietet halt die Möglichkeit Imaginär und Realanteil des Vektors 
getrennt anzuzeigen. Dafür muss man es aber vorher mit Short , open und
50 Ohm Abschluss kalibrieren.

Carlo Erba schrieb:
> Vielen Dank für die kompetente Beratung! Also lohnt es sich doch auf
> einen "Spekie" zu sparen. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn ein 38€
> China NanoVNA einen Spektrumanalyser für so 1800€ ersetzen könnte.

Ein üblicher Spektrumanalyzer arbeitet mit einer hochliegenden ersten ZF 
und nicht mit einer ersten ZF im NF Bereich. Es hat durchgehend einen 
spuriusfreien Dynamikbereich von in der Regel 80db.

Dafür zeigt es aber nur den Betrag der einzelnen Frequenzen an.

Ralph Berres

von Gunnar (Gast)


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Wie kann man eigentlich mit einem nanoVNA oder einem ähnlichen Gerät 
einen Mantelwellenfilter durchmessen?

von Elektrolurch (Gast)


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Gunnar schrieb:
> Wie kann man eigentlich mit einem nanoVNA oder einem ähnlichen
> Gerät
> einen Mantelwellenfilter durchmessen?

Vorne rein, hinten raus. Umgedreht geht auch.

von Bernd (Gast)


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Gunnar schrieb:
> Wie kann man eigentlich mit einem nanoVNA oder einem ähnlichen
> Gerät einen Mantelwellenfilter durchmessen?
Dazu wird üblicherweise eine S21-Messung gemacht: Port 1 ist der 
Generator und bei eingestelltem Pegel wird die Frequenz durchgesweept. 
Auf Port 2 wird der Betrag und ggf. die Phasenlage gemessen.

Die Art des Filters ist eigentlich egal. Der Pegel muss passen (ein VNA 
kann i.d.R. irgendwas zwischen -30 bis +13 dBm ausgeben. Und der 
Frequenzbereich muss passen. Da unterscheiden sich die Geräte sowohl 
"untenrum" (1 Hz, 9 kHz, 100 kHz, 10 MHz, ...) als auch "obenrum" (1,3 
GHz, 3 GHz, 8 GHz, ...)

von Elektrolurch (Gast)


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Bernd schrieb:
> Dazu wird üblicherweise eine S21-Messung gemacht: Port 1 ist der
> Generator und bei eingestelltem Pegel wird die Frequenz durchgesweept.
> Auf Port 2 wird der Betrag und ggf. die Phasenlage gemessen.

Das ist natürlich Quatsch. Denn dann misst man das Übertrgungsverhalten 
der Leitung (Gegentaktsignal) und nicht die Sperrwirkung als 
Gleichtaktdrossel (Gleichtaktsignal)

Bei einer Mantelwellensperre misst man die Gleichtakt-Drosselimpedanz. 
Im Grunde die Sperrwirkung der Induktivität einer Spule.

Wie es gemacht werden kann siehe hier ab Seite 45
https://www.dl4zao.de/_downloads/Balun_dl4zao.pdf

von Test (Gast)


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Elektrolurch schrieb:
> Bei einer Mantelwellensperre misst man die Gleichtakt-Drosselimpedanz.
> Im Grunde die Sperrwirkung der Induktivität einer Spule.
>
> Wie es gemacht werden kann siehe hier ab Seite 45
> https://www.dl4zao.de/_downloads/Balun_dl4zao.pdf

Zu diesem Thema (balanced measurments mit einem VNA) wären mal 
praktische Ansätze interessant. Also wie messe ich mit "Hausmitteln" 
aka. Billig-VNA vernünftig balanced? Mit 2 Messbaluns (die sich dann 
selbst raus-) kalibrieren? Wie vermesse ich das CMRR eines Baluns 
praktisch?

von Ralph B. (rberres)


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Test schrieb:
> Zu diesem Thema (balanced measurments mit einem VNA) wären mal
> praktische Ansätze interessant. Also wie messe ich mit "Hausmitteln"
> aka. Billig-VNA vernünftig balanced? Mit 2 Messbaluns (die sich dann
> selbst raus-) kalibrieren? Wie vermesse ich das CMRR eines Baluns
> praktisch?

Frage mal den Eric Hecker der hier auch ab und zu mitliest. Der kann es 
dir mit Sicherheit sagen.

Ralph Berres

von Eric (Gast)


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> Zu diesem Thema (balanced measurments mit einem VNA) wären mal
>> praktische Ansätze interessant. Also wie messe ich mit "Hausmitteln"
>> aka. Billig-VNA vernünftig balanced? Mit 2 Messbaluns (die sich dann
>> selbst raus-) kalibrieren? Wie vermesse ich das CMRR eines Baluns
>> praktisch?

Wenn Ralph mich schon aufruft, schau mal hier hinein, dort ist ein 
bisschen zur Balunmessung und symmetrischen DUTs drin

http://www.dg8saq.darc.de/HamRadio/HamRadio_DG8SAQ_2018.pdf

Außerdem gibt es im Helpfile (was ja ein Tutorial ist) zum VNWA ein 
Kapitel zur Balunmessung.

Eric

von qwertz (Gast)


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Ziemliches Getrolle hier wieder.
weitere Infos https://www.youtube.com/watch?v=Ei0JPGZeODc

von Marek N. (Gast)


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Was ist eignetlich der wesentliche Unterschied zwischen nanoVNA und 
FA-VA 5 vom Funkamateur: 
https://www.box73.de/product_info.php?products_id=4019&MODsid=e6c7b7d124a6bc73512efbaa96c21889 
außer dem Preis?

von Trollo (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Was ist eignetlich der wesentliche Unterschied zwischen nanoVNA und
> FA-VA 5 vom Funkamateur:

Die Anzahl der Löcher

FA-VA - 1
nanoVNA - 2

von Marek N. (Gast)


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Achso, ja dann bleib ich bei Bowlingkugeln und Kokosnüssen, die haben ja 
jeweils drei Löcher.

von Hinweisgeber (Gast)


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Hier ein bisschen was zum "neuen" Nano VNA, ein erster Vergleich mit dem 
HP8753E:
http://www.dd1us.de/Downloads/Brief%20comparison%20of%20NanoVNA%20V2%20with%20a%20professional%20VNA%20HP-8753E.pdf

von Mark (Gast)


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Dabei ist ein nanoVNA billiger als ein altmodisches Dipmeter. Einfach 
krass was die Technik heute bietet.

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