Suche Erklärung OpAmp Schaltung

OP #5997026
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Hallo allerseits,

mir ist vor kurzem diese OpAmp-Schaltung über den Weg gelaufen, aus 
einem Beitrag aus dem diy audio forum:

https://www.diyaudio.com/forums/equipment-and-tools/176144-diy-project-measuring-noise-10hz-100khz-lna-1mhz-rms-dc-converter.html

Wie man schon lesen kann handelt es sich um eine schnelle und sehr 
rauscharme Verstärkerschaltung bzw einen RMS to DC converter mittels 
eines linear (=analog) chips LT1968.

https://www.analog.com/en/products/ltc1968.html#product-overview

Jetzt ist da am Ausgang des LT1968 eine Filterschalunt vorgesehen.

Im Datenblatt auf Seite 15 sind zwei Varianten genannt:
einmal der standart Sallen-Key aktiv Filter, 2ter oder 3ter Ordnung, wie 
man das eben lesen will ( einmal ist die Ausgangsimpedanz des LT1968 
noch mit drin )

So jetzt kommt da noch eine zweite Variante, die ich so bisher noch 
nirgends gesehen habe.

Und das wäre jetzt meine Frage: Kennt jemand diese Art von Verschaltung, 
ich meine ich habe sowas auch schonmal woanders gesehen, dass quasi der 
Feedbackpfad kurzgeschlossen ist, aber dennoch etwas passiert, sonst 
würde es die Schaltung ja nicht geben.


Vielen Dank fürs Lesen und eventuell für eure Hilfe.
Angehängte Dateien:
OP #5997240
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Yalu X. schrieb:
> zero dc offset active filter

Tausend Dank, damit kommen auf jedenfall auf den ersten Blick ähnliche 
Resultate heraus.
Steht ja so ca ähnlich auch in dem Datenblatt, dass Sallen-Key eben 
einen kleinen Offset beiträgt und die andere Variante das anscheinend 
nicht kann, worauf die AC-Kopplungskondensatoren ja schon hinweisen.

Ich brauch noch ein Weilchen mich da einzuarbeiten, vielleicht hat die 
Schaltung ja mal schon jemand benutzt und kann kurz sagen wo genau 
praktisch man das zum Einsatz bringen könnte.

Ich persöhnlich habe aktive Filterung nur im Audio-Bereich ganz oft 
gesehen, dort eben meistens um Signale Tontechnisch zu verändern, also 
ohne Bezug auf Messgenauigkeit etc.

So aktive Sallen-Key Filter oder deresgleichen kommen ja durchaus 
manchmal vor ADC-Eingängen vor, um einfach den höherfrequenten Quatsch 
erstmal wegzubekommen.
#5997251
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Stefan S. schrieb:
> Ich brauch noch ein Weilchen mich da einzuarbeiten, vielleicht hat die
> Schaltung ja mal schon jemand benutzt und kann kurz sagen wo genau
> praktisch man das zum Einsatz bringen könnte.

Steht doch alles im ausführlichen Detail auf p.15 und p.16 erklärt:
https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/1968f.pdf

Also genau da wo Du diese Schaltung her hast.
RTFM
#5997271
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Im Anhang sind die Dateien für eine Simulation mit LTspiceXVII.
LTspiceXVII gibt es hier zum Download.

https://www.analog.com/en/design-center/design-tools-and-calculators/ltspice-simulator.html

http://ltspice.analog.com/software/LTspiceXVII.exe
Angehängte Dateien:
OP #5997315
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Helmut S. schrieb:
> Im Anhang sind die Dateien für eine Simulation mit LTspiceXVII.

Super, vielen Dank für das Komplettpaket, wenn ich die Zeit finde lade 
ich das gerne mal in mein spice hinein.

Es ging nicht unbedingt oder auch darum die Schaltung zu verstehen, als 
vielleicht ob sie einer von euch schonmal verwendet hat und wenn ja für 
was für Zwecke.

zero dc offset active filter

dazu gibts gleich die ersten Treffer bei edn, da sind die Kommentare ja 
manchmal auch sehr interessant:

Mr. Bernie Gordon, founder of the Analogic Corporation, shoved me this 
filter 1973.
Used it in many products with success.

I remember seeing filter just like this in the 70's when I worked at 
Fluke. As I recall, the 8060A series of 4.5 digit DMMs used this 
techique a part of an anti aliasing filter in front of the ADC.

Sprich die Schaltung gibt es schon eine Weile. Ich sehe grad der Artikel 
ist ebenfalls recht neu, hab ich wohl länger nicht draufgekuckt.

Danke und Grüße.

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