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Forum: Haus & Smart Home Trenntrafo - U durch PE stützen


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Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

im Anhang ein Auszug eines Schaltplans für einen Trenntrafo. Auf der 
Sekundärseite wird U mit PE zusammengeführt. Allerdings werden beide auf 
eine Klemme gelegt und die dann gebrückt. Hat das einen Vorteil?

Autor: Philipp K. (philipp_k59)
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Martin schrieb:
> Hat das einen Vorteil?


Naja ist das denn noch ein Trenntrafo wenn man UN Erdet? Damit hat die 
Spannung ja wieder ein ungetrenntes Potential.

Man könnte es eher einene Steuerspannungstrafo mit geringem 
Kurzschlussniveau nennen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rebecca (Gast)
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Martin schrieb:
> Hallo,
>
> Hat das einen Vorteil?

Nein, dann ist es kein Trenntrafo mehr und verursacht nur Nachteile! 
Außer du lädtst ein Elektroauto auf, da findet eine PE-Überwachung 
statt. Beide Phasen werden gegen Erde geprüft, eine davon muss leitfähig 
sein (max. 1mA)! Da E-Autos mit mindestens 1380 Watt geladen werden 
müssen, wird dein 5A Trafo sowieso nie dafür eingesetzt werden können.

Autor: Soso (Gast)
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Ist     V E R B O T E N !!!

Autor: Sebastian R. (sebastian_r569)
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Soso schrieb:
> Ist     V E R B O T E N !!!

[citation needed]

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Martin schrieb:
> im Anhang ein Auszug eines Schaltplans für einen Trenntrafo. Auf der
> Sekundärseite wird U mit PE zusammengeführt. Allerdings werden beide auf
> eine Klemme gelegt und die dann gebrückt. Hat das einen Vorteil?

Es sieht für mich wie der Auszug aus dem Stromlaufplan eines 
(Industrie-) Schaltschrankes aus. Richtig?

Es ist dort durchaus üblich, derart zu erden auf der Sekundärseite:
Es ist die (einfache) Lösung für die Aufgabenstellung, das ein Fehler im 
Trafo (konkret: Schluß zw. Primär- und Sekundärseite) erkannt werden 
soll (erkannt werden muß).

Diese Funktion kann man entweder mit eine Isolationswächter 
(zusätzlicher Baustein, nicht billig) oder halt mit der Erdung sekundär 
erreichen (Primärseitige Sicherung löst dann bei Fehler aus, 
Primärsicherung ist sowieso verbaut).

Es macht in Industrieanlagen sogar Sinn, die Sekundärseite zu erden, 
denn ein "floatendes" sekundäres Netz ist dort nicht gewünscht.

Und damit da nicht zu (obigen hitzigen) Diskussionen der Fachleute 
führt, nennt man derartige Trafos auch Steuertrafos (sogar fast 
ausschließlich so benannt), und nicht Trenntrafos (diese dürfen streng 
genommen nicht geerdet werden auf der Sekundärseite).

Hoffe, die Erklärung hilft dem TE weiter .-)

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Rebecca schrieb:
> Da E-Autos mit mindestens 1380 Watt geladen werden
> müssen, wird dein 5A Trafo sowieso nie dafür eingesetzt werden können.

Schau mal hin:

Im Plan ist 0,5A K Automat verbaut, nicht 5A.

Das ist lediglich ein Steuerstromkreis, kein Lastkreis für 5A ,-)

Autor: fi (Gast)
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Hallo Martin,

Wenn ein FI vor 7.8 L4 verbaut wurde und du baust einen Trenntrafo ein, 
ist der FI wirkungslos im Sekundärkreis.

mfg

Autor: Route_66 H. (route_66)
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Andrew T. schrieb:
> Und damit da nicht zu (obigen hitzigen) Diskussionen der Fachleute
> führt, nennt man derartige Trafos auch Steuertrafos (sogar fast
> ausschließlich so benannt),

Die sind sogar vorgeschrieben nach DIN EN 60204-1 "Elektrische 
Ausrüstung von Maschinen...".
Es wird da auch als Sicherheitsmaßnahme vorgegeben, dass 
Steuerstromkreise zu erden sind. So können im Fehlerfall -Erdschluss- 
Sicherungen auslösen.

Autor: Soso (Gast)
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Lesen und verstehen ist wohl nicht dein Ding!

Siehe oben

Es geht um einen Trenntrafo und Erdung des Sekundaerkeises.

Autor: hinz (Gast)
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Soso schrieb:
> Es geht um einen Trenntrafo

So dachte der TE fälschlicherweise.

Autor: Soso (Gast)
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Ist egal. Die Frage wurde richtig beantwortet.

Dann muss der TO halt eine neue frage stellen!

Autor: hinz (Gast)
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Soso schrieb:
> Dann muss der TO halt eine neue frage stellen!

Weil du nicht soweit denken kannst?

Autor: Soso (Gast)
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Wenn Du denkst das Du Denken kanst, dann denkst Du voellig falsch!

Autor: Philipp K. (philipp_k59)
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Also ich vermute das man auch durch den Innenwiderstand des Trafos einen 
begrenzten Kurzschlussstrom im Steuerstromkreis hat, das wäre bei mir 
der einzige erkennbare Vorteil. Dazu könnte die Kennlinie des 
Kurzschlusses durch die Trafoverluste auch weicher ausfallen.

Die Erdung kenne ich eigentlich auch nur von 400 zu 230V Trafos. Die man 
ja auch nicht bräuchte da man die Phase auch direkt abgreifen kann.

Man kann ja auch mal den kurzschlussstrom berechnen->
Industrieanlage Trafo 630KVA(1600A Leistungsschalter,mindestens 500A 
Dauerlast) mit Last und Steuerschaltschrank mit maximal 15m Kabeln in 
einem Raum verbunden.. da nimmt man dann eine 10A Steuersicherung von 
der 300mm² Kupferschiene ab und macht nen Steuerstromkreis draus.

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Soso schrieb:

> Lesen und verstehen ist wohl nicht dein Ding!
>
> Siehe oben
>
> Es geht um einen Trenntrafo und Erdung des Sekundaerkeises.

Ein Trenntrafo mit sekundärer "Erdung" ist kein Trenntrafo!

Autor: Philipp K. (philipp_k59)
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Genau, durch einen anderen Post eines Trenntrafos von heute dachte ich, 
Google doch einfach mal Steuertrafo und VDE bevor Du morgen auf der 
Arbeit im Regelwerk schaust.

Hier ist die genaue Erklärung und die Vorteile eines Steuertrafos:
https://www.elektropraktiker.de/nc/fachartikel/verzicht-auf-steuertransformator/

EDIT: ich habe es schonmal in einer Alten Schaltschrank Kombination 
geschafft mit einem normal abesicherten (20A) 2,5mm² einen 1600A 
Trafoschutzschalter 5m weiter auszulösen.. das ist anscheinend durch den 
hohen Kurzschlusstrom und träge Auslösung möglich.

: Bearbeitet durch User

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