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Forum: PC Hard- und Software Welches PCB Design Tool soll ich benutzen?


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Autor: Borislav B. (boris_b)
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Hi,
für meine Hobbyprojekte habe ich bisher Fritzing benutzt. Das wird 
allerdings nicht mehr weiterentwickelt und ist ziemlich verbuggt. Daher 
würde ich gerne auf ein anderes Tool umsteigen.

Die üblichen Verdächtigen habe ich mir bereits angesehen:
 - Eagle: altmodisch, komische Bedienung, sehr eingeschränkt 
(kostenpflichtig?)
 - KiCad: da scheitert schon die Installation (dauert fast 2h, bricht 
dann einfach ab)

Gibt es weitere Tipps?

Mir wäre wichtig:
 - Läuft unter Windows
 - Nicht zu überladen/einfache Bedienung

Autor: Gegeg J. (cdfgdfgdfhsdklklk)
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KiCad oder Target3001

Kicad macht unter Windows einige Problemchen..leider.
Mit Target bin ich sehr zufrieden habe dafür auch den Electra Autorouter

: Bearbeitet durch User
Autor: easyeda (Gast)
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Kann dir https://easyeda.com/ empfehlen.

-Kostenlos
-Einfache Bedienung
-Schaltplan
-Router
-ein klick und das Projekt ist bestellt.
-viele Bauteile in der Bibliothek
-seit neusten einseitge Bestückung der Bauteile auf der Platine möglich

Nachteil.

- Internet benötigt

Da ich die gleichen Nachteile bei Eagle sehe, finde ich das eine gute 
alternative.

Autor: frog (Gast)
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DesignSpark PCB:

das kannst Du ohne Einschränkungen kostenlos privat und kommerziell 
nutzen. Du mußt Dich lediglich registrieren.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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Ich bin aktuell mit Circuitdesigner unterwegs.

Autor: herbert (Gast)
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Wenn du etwas suchst was intuitiv zu bedienen ist ,dann probier mal 
Sprint -Layout aus. Bietet alles was du brauchst um im Hobby-Bereich 
zurecht zu kommen.Früher habe ich mich mit Rubbel-Symbolen auf 
Millimeterpapier herumgeschlagen,dagegen ist Sprint ein "Quantensprung".
Demo gibt es "umme" bei Abacom mit der Einschränkung , dass du deine 
probiererei nicht speichern kannst. Screenshot zur Erinnerung ist dir 
aber gegönnt.
Wer sich nicht auf Komandozeilen-Ebene herumschlagen will wie bei so 
manchen Routern, der ist damit gut bedient. Als Hobbyist braucht man 
auch keine Verknüpfung mit dem Schaltplan ,da habe ich eigene 
Methoden;-)

Autor: Platinen Frickler (Gast)
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Manchmal hat man noch das Glück eine gültige Lizenz für PR99SE zu 
finden. Damit läßt es sich immer noch sehr gut arbeiten. Macht alles 
Wichtige und der Layout Editor ist sehr Benutzer freundlich. Auch schön 
aussehende Stromlaufpläne lassen sich damit anfertigen. Auch die Forward 
und Back Annotation funktioniert einwandfrei.

Hat zwar nicht alle Glocken und Pfeifen wie Altium, es macht aber alles 
Wichtige superschnell. Ladet in W10 innerhalb einiger Sekunden. Man muß 
allerdings für W7 und neuer einen einfachen (hier im Forum 
beschriebenen) Patch machen. In Sachen Geschwindigkeit gibt es keine 
Konkurrenz. Bis auf DRC und Kupfer Giessen reagiert das Program 
verzögerungsfrei. Im Layout Editor gibt es beim editieren keine 
merkbaren Verzögerungen.

Bibliotheken lassen sicher superleicht und schnell anfertigen.

3D allerdings, sucks!!! Da hat man wieder mal zu viel versprochen. Das 
macht Altium wesentlich gesser.

Dieses CAD wurde effizient ohne modernes Bloatware Gemache entwickelt 
und läuft auf einem modernen, schnellen PC extrem flüssig; alles läuft 
augenblicklich ab. Altium braucht über eine Minute nur zum Anfahren. Wer 
nicht gerade PC Mutterplatinen entwickelt, hat mit PR99SE immer noch 
kaum Wünsche offen.

Ich machte mal ein SMD Design mit 8 Lagen und über 1300 Komponenten und 
es gab nicht die geringsten Probleme. Auch ein Design mit BGAs war kein 
Problem.

Für einen erfahrenen Benutzer ist es immer noch ein mächtiges Werkzeug 
mit dem sich schnell und leicht komplexe Leiterplatten ohne Bugs 
entwickeln läßt. Auf die Gerber CAM Dateien kann man sich verlassen. Die 
Automation mit denen andere CADs angeben, Ist hier eher gemäßigt, aber 
man hat sehr detaillierte Kontrolle über das Design.

Solange der Preis stimmt, wäre für mich PR99SE trotz des hohen Alters 
und Art meiner Projekte den anderen ECADs vorzuziehen. Sonst wäre Altium 
trotz Bloatware die erste Wahl für mich. Altium hat unter anderem halt 
den Vorteil der differenziellen Leiterbahnführung und Längen Kontrolle 
was bei Designs mit PCIe, USB, Displayport und die SATA Busse, sehr 
vorteilhaft ist.

Was bei Altium im betrieblichen Umfeld sehr nützlich ist, ist die Import 
und Export von MCAD Daten so daß man die LP im MCAD miteinbeziehen kann 
und bei komplizierten Gehäuse Designs keine Überraschungen bekommt. Da 
sind moderne ECADs deutlich im Vorteil gegenüber Sauriern wie PR99SE. 
Für den Hobby Bereich läßt es aber kaum vernünftige Wünsche offen.

Man darf nie vergessen, dass Werbungs Argumente in der wirklichen 
Arbeitspraxis dann doch nicht immer so tolle oder perfekt sind. Da sind 
die wesentlichen (wirklich funktionierenden) Fähigkeiten doch wichtiger. 
Nach über einigen tausend LP hat man doch eine gewisse Erfahrung in der 
Erstellung von LP.

Autor: Eckensteher (Gast)
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Borislav B. schrieb:
> Mir wäre wichtig:
>  - Läuft unter Windows
>  - Nicht zu überladen/einfache Bedienung

Und anzahl der Lagen, ERC, Datei-Export/Import, gescheites Busrouting, 
automatische Vias bei Lagenwechsel etc. p.. ist dir nicht wichtig? Was 
für Platinen machst du überhaupt - unkaschierte lochraster?!

Autor: F. F. (foldi)
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Sprint Layout.
Günstig, einfach und gut.

Autor: Johannes S. (jojos)
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herbert schrieb:
> Als Hobbyist braucht man auch keine Verknüpfung mit dem Schaltplan ,da
> habe ich eigene Methoden;-)

Weil du so gerne Fehler suchst? So etwas nicht zu nutzen kann ich nicht 
nachvollziehen.

Autor: Johannes S. (jojos)
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Platinen Frickler schrieb:
> Was bei Altium im betrieblichen Umfeld sehr nützlich ist, ist die Import
> und Export von MCAD Daten so daß man die LP im MCAD miteinbeziehen kann
> und bei komplizierten Gehäuse Designs keine Überraschungen bekommt.

Bietet die Eagle/Fusion Kombi auch kostenlos für Hobby. Eagle kostenlos 
halt mit den Einschränkungen wie früher.

Autor: Ma (Gast)
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kann ich nicht nachvollziehen.

Ja macht überhaupt keinen Sinn.
Für Hobbyzwecke finde ich kicad mittlerweile genial. Mit der neuen 
Version wurde es auch erheblich einfacher und wenn man es mal verstanden 
hat geht alles ziemlich flott

Autor: herbert (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> Weil du so gerne Fehler suchst? So etwas nicht zu nutzen kann ich nicht
> nachvollziehen.

Komplexe Schaltungen mit µ-Prozessoren und dergleichen mache ich  nicht.
Ergo sind meine Schaltungen analoger oder HF-Technischer Art und somit 
gut überschaubar. Die "gemalten" Verbindungen werden schlicht und 
einfach im Schaltplan auf dem Papier entsprechend markiert und fertig. 
Da verliere ich so leicht nicht den Überblick, weil da habe ich 
jahrelange Übung.
Das ist für mich einfacher als mir jede Menge Befehle für die 
"Komandozeile" zu merken und nach einem viertel Jahr ohne Arbeit habe 
ich die wieder vergessen. Nein, dann lieber Sprint.

Autor: Markus M. (adrock)
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Würde noch DipTrace ins Rennen werfen.

Ist relativ einfach in der Bedienung, ich konnte damit praktisch ohne 
Anleitung kleine Projekte (2 Layer) machen.

Mit Kicad kann man allerdings auch klarkommen, die neuren Versionen sind 
schon regelrecht benutzerfreundlich :)

Das Anlegen von eigenen Bauteilen ist gewöhnungsbedürftig.

Beim Routing auf zwei Layern muss man sich auch ein bisschen 
einarbeiten, aber wenn man erstmal drin ist geht alles ganz gut.

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