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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Upwork will mich nicht


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Autor: Freiberufler (Gast)
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Ich habe dieses Video über Upwork gesehen:

Youtube-Video "Upwork will mich nicht 😢 Anmeldung & Test der Freelance-Plattform"

Der Author des Videos hat sich angemeldet als "Content Marketing".

Er wurde abgelehnt, obwohl er sich Mühe gegeben hat, das Profil 
auszufüllen. Sogar einen Guide hat er gelesen, wie man ansprechende 
Texte verfasst.
Es melden sich pro Tag ca 10000 Leute an, und deshalb müssen sie 
ausfiltern.
Auch melden sich weit mehr Freelancer als Projektanbieter an.

Der Author des Videos kritisiert zusätzlich die hohe Gebühr (20%).

Wer kennt diese Platform und welche Erfahrungen habt Ihr gemacht ?

Autor: Guest (Gast)
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Bist du der Autor --> eine Runde Mitleid...

Autor: Deca Durabolin (Gast)
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wenn es nicht mal für Upwork reicht...
 ;)

auf solchen portalen konkurriert man mit indien und pakistan für 5 
dollar die stunde wenn man überhaupt einen auftrag bekommt

gitarre am bahnhof spielen bringt mehr cash ;)

Autor: Bimbo. (Gast)
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Wer oder was ist "Upwork"?

Autor: Freiberufler (Gast)
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> Wer oder was ist "Upwork"?

Siehe link im OP.
oder direkt: www.upwork.com

> gitarre am bahnhof spielen bringt mehr cash ;)

wenn man das kann, warum nicht.

Autor: Freiberufler (Gast)
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> gitarre am bahnhof spielen bringt mehr cash ;)

Ja, man muss aber am Bahnhof präsent sein.

Projekte vom Internet erledigen die Digitalen Nomaden am Strand bei 
warmen Temperaturen.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Deca Durabolin schrieb:
> gitarre am bahnhof spielen bringt mehr cash ;)

Man sollte das Einkommen von sehr guten(!) Straßenmusikern durchaus 
nicht unterschätzen. Mit einem ordentlichen Standort in einer gut 
frequentierten Fußgängerzone kann man wesentlich mehr verdienen als als 
angestellter Musiker in einem normalen Orchester.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Andreas S. schrieb:
> Mit einem ordentlichen Standort in einer gut
> frequentierten Fußgängerzone kann man wesentlich mehr verdienen als als
> angestellter Musiker in einem normalen Orchester.

Auch noch, wenn die Gema kommt: "Ok, Berlin, 3.5Mio Zuhörer, rechnen wir 
mal..."?

Autor: Wühlhase (Gast)
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Die Gema, sicher...

Steuern und Sozialversicherung gehen davon auch nicht ab.

Autor: Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Das ist klar mit der Ablehnung. "Content Marketing" ist so eine typische 
Gray-Market-Tätigkeit, d. h. es ist voller Schwätzer und Betrüger, 
sowohl auf Anbieter- als auch auf Kundenseite. Besonders gerne melden 
sich da Anbieter an, welche das sog. "Flipping" betreiben. Sie geben die 
Aufträge an billigere Anbieter weiter, meist auf Textbroker für 0,7 ct. 
pro Wort, wollen selbst aber 10 € pro Wort kassieren. Die haben halt 
alle den "Marketing Machine Radio Podcast" von Samuel Winter gehört und 
die Youtube-Videos von Leon Chaudhari gesehen und denken nun, dass sie 
ohne Wissen, Können und Erfahrung ins Online-Marketing-Business machen 
können.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Stefan H. schrieb:
> Sie geben die
> Aufträge an billigere Anbieter weiter, meist auf Textbroker für 0,7 ct.
> pro Wort, wollen selbst aber 10 € pro Wort kassieren.

Jetzt bin ich verwirrt. Upwork ist doch eine der Plattformen wo man sich 
gerade jene billigen Auftragnehmer für 0,7 Cent/Wort sucht. Vielleicht 
hat sich der YouTuber nicht genug Mühe gegeben beim Senken seines 
Stundensatzes auf ein akzeptables Niveau?

Autor: Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hannes J. schrieb:
> Jetzt bin ich verwirrt. Upwork ist doch eine der Plattformen wo man sich
> gerade jene billigen Auftragnehmer für 0,7 Cent/Wort sucht.

Echt, dann wird es nichts mit meinem Textbroker-Arbitrage-Business. Muss 
ich doch als Schwindlepreneur eBooks schreiben und verkaufen lassen, z. 
B.: "Die Bockwurst-Wodka-Diät - sichtbare Ergebnisse nach 30 Tagen"

: Bearbeitet durch User
Autor: Heiße Luft (Gast)
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Stefan H. schrieb:
> Die Bockwurst-Wodka-Diät - sichtbare Ergebnisse nach 30 Tagen"

Saufen bis ich kotze. So bleib ich schlank :-)

Autor: Franko S. (frank_s866)
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Freiberufler schrieb:
> Wer kennt diese Platform und welche Erfahrungen habt Ihr gemacht ?

Das ist der Arbeitsstrich für "Internetworker". Was der Pole an der 
Autobahnauffahrt ist, sind die Schiessbudenfiguren bei Upwork.

Wenn du noch alle Sinne beisammen hast hältst du dich von solchen 
Prostitutionsplatformen fern.

Autor: Nop (Gast)
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Stefan H. schrieb:
> "Content Marketing" ist [...] voller Schwätzer und Betrüger

Noch dazu ist es ja einfach nur ein bißchen Gelaber. Da man dazu nichts 
Besonderes können muß, dürfte das Angebot riesig sein. Kein Wunder, wenn 
Upwork keinen Bedarf an zusätzlichen Schaumschlägern hat.

Soll er halt in die Politik gehen, da kann man mit inhaltlosem Geblubber 
relativ gutes Geld machen.

Autor: Qwertz (Gast)
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Franko S. schrieb:
> Wenn du noch alle Sinne beisammen hast hältst du dich von solchen
> Prostitutionsplatformen fern.

Auch als Freier?

Autor: Freiberufler (Gast)
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Ich habe mich selber als "Software Entwickler" eingetragen, habe nur die 
MINIMAL-Angaben gemacht, und bin akzeptiert worden.

Es geht um einen Auftrag, der mich interessiert:

>Hello
>we are searching Hard and Software Developer for Musical Instruments.( 
>experience in Digital Piano Firmware and Hardware).
>We like to create a new Line of Digital Pianos.
>We need Hardware ( PCB ) basen on the French Dream IC and Software ( >Firmware) 
for a Digital Piano System based on the French Dream IC. We are a >young Team and 
have a lot of experience and Skills in Product Management
>and Sales .
>
>If you are the right one.. feel free to contact us.
>
>Location: Germany, Budget: 10.000$

Ich habe schon Erfahrung mit elektronischen Musik-Instrumenten, habe 
schon mit dem Dream-Chip gearbeitet, auch wenn er später nicht zur 
Anwendung kam, weil sich der Chef für ein anderes Audio-Device (Scope) 
entschieden hat.
Dinge, wie Keyboard-Midi-Scanner, kenne ich, habe das bei 
Fatar-Keyboards gemacht.
Also, ich wüsste sofort, wie ich da loslegen könnte.
Habe versucht, dieses Freelancer-Gesuch woanders zu finden (xing.com), 
aber Fehlanzeige.

Ich denke, dass es besser für die Firma ist, einen Freelancer in Dland 
ordentlich zu bezahlen, der auch vor Ort erscheinen kann, als ein Inder, 
der das "in der Cloud für 0,70USD/h" erledigt.
10.000$ abzgl. der Upwork-Gebühr ist natürlich wenig.
Wenn das Piano ein Display bekommen soll, und einige Anschlüsse (USB) 
und gute Sound-Settings, muss man schon ein paar Monate investieren.
10.000$ erscheint mir da wenig.
Weiß nicht, ob ich da ein Angebot abgeben soll.

Autor: stefan_helmert-Jäger (Gast)
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Stefan H. schrieb:
> Das ist klar mit der Ablehnung. "Content Marketing" ist so eine typische
> Gray-Market-Tätigkeit, d. h. es ist voller Schwätzer und Betrüger,
> sowohl auf Anbieter- als auch auf Kundenseite. Besonders gerne melden
> sich da Anbieter an, welche das sog. "Flipping" betreiben. Sie geben die
> Aufträge an billigere Anbieter weiter, meist auf Textbroker für 0,7 ct.
> pro Wort, wollen selbst aber 10 € pro Wort kassieren. Die haben halt
> alle den "Marketing Machine Radio Podcast" von Samuel Winter gehört und
> die Youtube-Videos von Leon Chaudhari gesehen und denken nun, dass sie
> ohne Wissen, Können und Erfahrung ins Online-Marketing-Business machen
> können.

Hattest du vor kurzem ein traumatisches Werbeerlebnis? Seit einigen 
Wochen versprühst du deine Gift und Galle in den Threads über alles was 
mit Online-Marketing zu tun hat.
Neidisch, dass die mit ihrem Verkaufstalent mehr Cash in die Täsch 
machen als ein First-Level-Support-Ticketbearbeiter bei Vodafone?

Autor: Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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stefan_helmert-Jäger schrieb:
> Neidisch, dass die mit ihrem Verkaufstalent mehr Cash in die Täsch
> machen als ein First-Level-Support-Ticketbearbeiter bei Vodafone?

JA!

Viele Online-Marketer haben über Digistore24 mehrere Tausend Euro 
Aff!liate-Marketing-Einnahmen pro Tag. Ich habe noch nicht einen 
einzigen Verkauf darüber erreicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ottmahr Zittlau (Gast)
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bitte daran denken: Upwork ist genauso ein Zwischenhändler wie die 
meisten Dienstleister und kassiert 20% für quasi "Nichtstun"

kostenloser Tipp:in sich gehen und deine Geschäftsidee überdenken

Autor: Dumdi D. (dumdidum)
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Freiberufler schrieb:
> einige Anschlüsse (USB) und gute Sound-Settings, muss man schon ein paar
> Monate investieren.
> 10.000$ erscheint mir da wenig.
> Weiß nicht, ob ich da ein Angebot abgeben soll.

10.000$ ist ca 1 Mannmonat. Vollkommen unterbudgetiert. Eine 0 
dranhängen, und dann könnte man auch über emv pre compliance reden.

Autor: Freiberufler (Gast)
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"Eine 0 dranhängen, und dann könnte man auch über"

Vllt. wollen sie mehr zahlen, aber außerhalb des Verleihers.
10k$ nur für das Probestück, der Rest wird direkt ausbezahlt.
Das sind Geschäftsleute und wissen, wie man 20% Gebühr vermeiden kann.
Ob es "Kundenschutzklauseln" wie bei Hays und Co. gibt, weiß ich nicht. 
(Verbot, direkt mit dem Kunden Verträge zu schließen für 6 Monate nach 
Projektende).

Autor: Freiberufler (Gast)
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"Eine 0 dranhängen, und dann könnte man auch über"

Eine Basis-SW ohne Display, Schnittstellen, Taster für Klangeinstellung, 
ist in 1 Monat machbar.
Der Klaviatur- Matrix- Scanner kann auch kein Keyvelocity (= alles in 
gleicher Lautstärke)
Wenn sie mehr wollen -> Budget aufstocken.

Das scheint ein ahnungsloses Startup zu sein.
Mit Billig Dig. Pianos kann mein kein Geld verdienen am Markt.

Autor: Einfach unverbesserlich (Gast)
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Sowas macht man heutzutage über Tablets

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Re: Upwork will mich nicht

Mich glaub ich auch nicht.

Was soll ich bei so einem Laden ?

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