Wer bei Jacob Elekotronik bestellt.

Beitrag #6003302 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6003306
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Hallodri schrieb:
> sollte vorher die Browser-Cookies löschen.
>
> Wenn man z.B. über die Google-Suche zu Jacob kommt wird ein Cookie
> gesetzt welches die Preise im gesamten Shop um etwas über 7% anschwellen
> lässt.

Hab es gerade probiert. Es stimmt tatsächlich.  Beim Kauf eines Rechners 
macht das schnell mal einen Hunderter aus. Ich glaub den Laden werde ich 
meiden.
Beitrag #6003372 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6003390
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Das funktioniert aber auch andersrum.
Ich kenne einen Online-Versender, wenn man sich da als Bestandskunde im 
Shop anmeldet, haben manche Produkte einen höheren Preis, als wenn man 
anonym über eine Google-Produktsuche kommt.
Gelegentlich bekomme ich von Conrad Werbe-Emails, in denen die 
beworbenen Produkte keinen Preis haben, sondern einen Link-Button "Zum 
Artikel". Da bekommt bestimmt auch nicht jeder den gleichen Preis 
angezeigt.
Gast #6003400
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Über Geizhals werden alle Produkte billiger.

Ich bin jetzt nicht so der Cookie experte aber da gibt es einen ref 
Wert, der ist über Google auf 125 dann sind die Preise teurer über 
Geizhals ist der wert auf 103 dann sind die Preise unter dem als ohne 
Cookies.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #6003441
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Zum einen spielen die Cookies usw. eine Rolle bei der Preisgestaltung, 
aber wesentlich entscheidender sind die Rechnerplattform und der 
verwendete Webbrowser. Apple-Anwender gelten als zahlungskräftiger und 
spendabler, d.h. es gibt entsprechende Aufschläge.

Bei Amazon läuft es nochmals anders. Wer einen Artikel zum ersten Mal 
aufruft, will ihn möglicherweise sofort kaufen. Also ist er dann teuer. 
Wer ihn jedoch nicht kauft, bekommt dann eine Zeit lang Rabatte 
angeboten. Der minimale Preis ist nach ca. zwei Wochen erreicht. 
Anschließend steigt der Preis wieder auf den Startpreis. Hierdurch wird 
sichergestellt, dass sich der Kunde nicht an die dauerhaft niedrigen 
Preise gewöhnt, zumal er nach etlichen Wochen oder Monaten eh nicht mehr 
den hohen Startpreis erinnert.

Meine Frau und einige ihrer Kollegen haben dies einmal systematisch über 
mehrere Wochen untersucht und die entsprechenden Parameter 
(Rechnerplattform, Webbrowser, Abfragehäufigkeit) variiert.
Beitrag #6003451 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6003543 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: egal) #6003565
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Helmut S. schrieb:
> Hier mal eine Zahlenbeispiel.
>
> Direkter Aufruf der Webseite (PC): Apple MacBook Pro 33cm,... 1665,61€
>
> Aufruf über Google Suche (Smartphone): Apple MacBook Pro 33cm,...
> 1783,48€
> Bei nachfolgenden direkten Aufrufen der Webseite wird weiterhin der
> höhere Preis angezeigt.

Interessant wäre auch mal was für ein Preis herauskommt wenn man über 
geizhals geht.
https://geizhals.de/?cat=nb&xf=525_Apple
Leider sind eine Angaben zu ungenau um jetzt auf Anhieb als Apple-Laie 
das gleiche Model zu finden.

Ich habe die Erfahrung mit den gemacht (ist aber schon eine paar Jahre 
her) das hierüber eine günstigere Preis ausgerufen wird als im Shop 
selbst. Problem ist nur wenn man mehrere Artikel dort bestellen will 
zahlt man für alle anderen entsprechend mehr. Und wenn man versucht 
alles über geizhals auszuwählen zerbröselt es einem auch schon mal den 
Warenkorb so das man auf dem Weg garnicht alles zusammen bekommt.
#6003624
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Kontextabhängige Preise sind ein alter Hut und es gibt sie bei diversen 
Anbietern. Preise auf Preissuchmaschinen wie Geizhals gelten nicht 
selten nur über den dortigen Link. Geht man direkt auf die Anbieterseite 
und sucht dort, kommt ein höherer Preis. Vielleicht auch erst bei 2. 
oder 3. Anlauf.
#6003718
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Besonders dreist ist es, wenn man über eine Preissuchmaschine zu einem 
Anbieter gelockt wird und sich das (künstlich günstiger gemachte) 
Produkt in den Warenkorb legt.
Danach shoppt man noch ein weiteres Produkt auf der Website und staunt 
nicht schlecht, dass der vormals günstige Preis des Produktes, weswegen 
man zu dem Anbieter gekommen ist, im Warenkorb plötzlich nach oben 
gesprungen ist.
Wenn man das nicht rechtzeitig merkt, hat man schon auf "kaufen" 
geklickt und kann die Webseiten-Trickserei hinterher nicht mehr 
nachweisen.
#6003872
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Tatsache, gerade mit einer SSD probiert:
Kingston SSDNow A400 - SSD - 120GB - intern - 6,4 cm (2.5") - SATA 6Gb/s 
(SA400S37/120G)

Ohne Ref: 29,74€
mit Ref: 24,83€

sind sportliche 16,5% Unterschied wenn ich mich jetzt nicht verrechnet 
habe...

BTW:
Gibts hier nicht Geeks die ein Skript schreiben könnten, die jeden Ref 
von 0 bis meinetwegen 1000 durchprobieren und automatisch den jeweiligen 
Preis ausspuckt?
Wenn man das für die eine oder andere Produktkategorie macht, könnte man 
herausfinden, welche Werte es noch gibt, welcher der günstigste ist, 
usw. usf.
Gast #6003890
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In anderen Ländern ist es gängige Praxis, dass Preise im Einzelhandel 
individuell verhandelt werden. Kauf Dir in der Türkei mal eine Hose. 
Oder ganz extrem, eine Lederjacke in einer Touristengegend. Da zahlt 
jeder einen anderen Preis für die gleiche Ware.
Gast #6004002
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Jörg W. schrieb:

> Das stelle ich mir in einem Webshop interessant vor. :-)

Es sind genügend Beispiele aktenkundig, wo z.B. der User Agent des 
Browsers ausgewertet wurde. "Apple-User = wohlhabend" oder "mobiler 
Zugang =  entschlußfreudiger Spontankäufer" waren dann Kriterien, die 
den aktuell angezeigten Kaufpreis beeinflussten.

Genau wie der reale Verkäufer, der sich denkt "reicher Tourist, ich 
verlange mal mehr".
#6004031
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Jörg W. schrieb:
> Und dann sitzen Heerscharen von Verkäufern am anderen Ende der Leitung,
> um die diversen Preisvorschläge zu begutachten …

Ach watt, das machen Heerscharen von KI-gesteuerten Software-Agenten, 
die jedes Angebot individuell auswerten, dabei weiter lernen und ständig 
besser werden!

Im Ernst: Ich glaub' auch nicht, dass das kurzfristig funktionieren 
wird. Ich bin aber überzeugt, dass sowas entwickelt und in den nächsten 
Jahren ausprobiert werden wird...
#6004392
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Unterschiedliche Preise sind zwar ärgerlich, doch wir leben in einer 
Marktwirtschaft und nicht in einer Planwirtschaft.
Der Kunde sucht den günstigsten Preis und ist durch das Internet 
gegenüber dem Handel im Vorteil.
Da darf man sich nicht wundern, wenn der Handel alle möglichen Tricks 
versucht und der "Vor Ort Handel" langsam zu Grunde geht, weil es sich 
wirtschaftlich nicht mehr rechnet.
Letztendlich gibt es ja nicht DEN Preis.
Und meist ärgert man sich über den Preis nur dann, wenn man ein Produkt 
später günstiger sieht.
Das liegt irgendwie in der menschlichen Psyche.
#6004443
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Peter K. schrieb:
> Unterschiedliche Preise sind zwar ärgerlich, doch wir leben in einer
> Marktwirtschaft und nicht in einer Planwirtschaft.

Was hat denn das miteinander zu tun?

> Der Kunde sucht den günstigsten Preis und ist durch das Internet
> gegenüber dem Handel im Vorteil.

Welcher Vorteil soll das sein?

[...]

> Und meist ärgert man sich über den Preis nur dann, wenn man ein Produkt
> später günstiger sieht.

Wenn der Kunde sich zwanzig Minuten beraten lässt, um dann eine 
Kaffeemaschine zu kaufen, die der Händler acht Euro netto teurer ver- 
als einkauft, und sich anschließend ärgert, weil er das Gerät nicht um 
fünf Euro günstiger beim SB-Markt gekauft hat, der ist möglicherweise 
perfekt sozialisiert, vielleicht aber auch gerade nicht. Hier dürfte das 
jeweilige Wertesystem eine Rolle spielen.



> Das liegt irgendwie in der menschlichen Psyche.
#6004640
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Was passiert, wenn man mit Win98 und IE5.0 ankommt, bekommt man dann 
einen Mitleidsbonus?

Aber mal im ernst, auch, wenn es scheinbar nicht neu ist, ist es eine 
ganz schöne Frechheit, was da getrieben wird, da sollte man doch einmal 
teuer kaufen, zurückgehen lassen und dann nochmal biliger das gleiche 
bestellen,
einfach so zum Spass. =)
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #6004741
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Sven L. schrieb:
> Aber mal im ernst, auch, wenn es scheinbar nicht neu ist, ist es eine
> ganz schöne Frechheit, was da getrieben wird, da sollte man doch einmal
> teuer kaufen, zurückgehen lassen und dann nochmal biliger das gleiche
> bestellen,
> einfach so zum Spass. =)

Aha, Du gehörst also auch zu den egoistischen und unreflektierten 
Arschlöchern, die dafür sorgen, dass "einfach so zum Spaß" retournierte 
Waren vernichtet werden, siehe z.B.:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/amazon-zalando-otto-die-retouren-republik-deutschland-a-1271975.html
https://t3n.de/news/amazon-vernichtet-retouren-neuwaren-1086628/

Man sollte bei solchen Entscheidungen nicht vergessen, dass man zum 
Kaufzeitpunkt durchaus bereit war, den vermeintlich "teuren" Preis zu 
bezahlen. Ansonsten hätte man icht gekauft.
#6005652
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Hallo

soul e. schrieb:
> In anderen Ländern ist es gängige Praxis, dass Preise im Einzelhandel
> individuell verhandelt werden. Kauf Dir in der Türkei mal eine Hose.

Wieso muß man dazu bis in die Türkei schauen? Handeln mag ja im Umfeld 
von "Technikern" nicht üblich sein. In meinem Umfeld, da sind halt auch 
viele Kaufleute dabei, durchaus. Eigentlich versuche ich das bei allen 
Käufen, die mindestens so im dreistelligen Eurobereich sind und wo ich 
annehmen kann, daß da noch was drin ist. Und in den allermeisten Fällen 
ist Handeln auch möglich und man wird dabei auch nicht schief angeguckt.

> Oder ganz extrem, eine Lederjacke in einer Touristengegend. Da zahlt
> jeder einen anderen Preis für die gleiche Ware.

Meine letzte Lederjacke, die vorgeblich schon auf 650€ runtergesetzt 
war, hab ich noch auf fast 500€ runtergehandelt, hier in D. Mit dem 
Preis war ich zufrieden und der Verkäufer sah auch nicht unglücklich 
aus. Ein paar Monate später beim Schlußverkauf hing das selbe Modell 
dann für 450€ im Fenster und selbst dabei wird der Verkäufer noch was 
verdient haben.

Peter K. schrieb:
> Der Kunde sucht den günstigsten Preis und ist durch das Internet
> gegenüber dem Handel im Vorteil.

Wieso ist der Kunde im Vorteil? Der Handel hat durch das Internet die 
einmalige Chance, die Wettbewerber zu beobachten und auf deren Angebote 
zu reagieren. Zudem bietet sich dem Handel, auch und gerade dem 
örtlichen, die Möglichkeit, die eigenen Produkte zu bewerben. Wenn der 
örtliche Handel das nicht macht, hat er halt gepennt.
Ich kaufe gerne vor Ort ein, selbst wenn's ein wenig teurer ist. Ich 
will aber wenigstens "sehen" können, ob das gewünschte Produkt überhaupt 
vorhanden ist. Ich habe nämlich keine Lust unnötigerweise Zeit und 
Fahrtkosten zu vergeuden, um nach einer Runde durch die Stadt 
festzustellen, daß ich doch bestellen muß. Dann mache ich das lieber 
gleich.

> Da darf man sich nicht wundern, wenn der Handel alle möglichen Tricks
> versucht und der "Vor Ort Handel" langsam zu Grunde geht, weil es sich
> wirtschaftlich nicht mehr rechnet.

Der "vor Ort Handel" schafft das schon selbst, mir das 
Vor-Ort-Kauf-Erlebnis zu verleiden. Da möchte man z.B. bei 
MediaMarkt/Saturn einen USB-Stick oder eine SSD vor Ort kaufen, 
möglichst heute noch. Damit man nicht unnötig fährt, will man das 
aktuell im Markt vorhandene Angebot einsehen. Also nutzt man auf der 
Webseite die Suchfunktion und läßt nach Verfügbarkeit sortieren. 
Dooferweise unterscheidet die Sortierung aber nicht nach "lagernd" und 
"in 1 bis 2 Tagen abholbereit". Da darf man da seitenweise Ergebnisse 
sichten, von denen die wenigsten "lagernd" sind.

Vor ein paar Wochen wollte ich ein Adapterkabel kaufen, wo der 
Suchbegriff nicht eindeutig war. Da gab's dann über 1000 Treffer. 
Nachdem auf den ersten Seiten kein lagernder Artikel war, habe ich's 
aufgegeben und bei Amazon bestellt.

Und so was bei einer Firma, die a) jammert, daß nicht genug Kunden in 
die Märkte kommen und b) eigentlich die Resourcen haben müßte, so ein 
Problem zu lösen.

MfG
Gast #6005669
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Michael L. schrieb:

> Meine letzte Lederjacke, die vorgeblich schon auf 650€ runtergesetzt
> war, hab ich noch auf fast 500€ runtergehandelt, hier in D. Mit dem
> Preis war ich zufrieden und der Verkäufer sah auch nicht unglücklich
> aus. Ein paar Monate später beim Schlußverkauf hing das selbe Modell
> dann für 450€ im Fenster und selbst dabei wird der Verkäufer noch was
> verdient haben.

Üblicherweise ist Ware in DE mit einem für jedermann einsehbaren 
Preisschild ausgezeichnet. Dieser Preis gilt erstmal für jeden. Du hast 
da nicht einen Verkäufer, der Dich anschaut, Deinen Sozialstatus 
abschätzt, und Dir dann einen seiner Meinung nach zu Dir passenden Preis 
nennt.

Natürlich hindert Dich niemand daran, mit dem Verkäufer um den Preis zu 
feilschen und ihn weiter runterzuhandeln. Wer das aber nicht tut, der 
zahlt was auf dem Schild steht, und das ist für alle gleich.

Vielleicht steht da nächste Woche was anderes drauf, aber trotzdem für 
jeden das Gleiche.
#6005881
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Andreas S. schrieb:
> Aha, Du gehörst also auch zu den egoistischen und unreflektierten
> Arschlöchern, die dafür sorgen, dass "einfach so zum Spaß" retournierte
> Waren vernichtet werden, siehe z.B.:
>
Für das Arschloch sollte man Dich wegen Beleidgung anzeigen. Vielleicht 
brauchst Du so etwas ja zum glücklich sein.

Keiner kann etwas dafür, das Du nicht in der Lage bist, entsprechende 
Ironie zu erkennen.

Falls es Dich beruhigt ich sende praktisch nie etwas zurück.

> 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/amazon-zalando-otto-die-retouren-republik-deutschland-a-1271975.html
> https://t3n.de/news/amazon-vernichtet-retouren-neuwaren-1086628/
>
> Man sollte bei solchen Entscheidungen nicht vergessen, dass man zum
> Kaufzeitpunkt durchaus bereit war, den vermeintlich "teuren" Preis zu
> bezahlen. Ansonsten hätte man icht gekauft.
Man sollte eher darüber nachdenken, das es sich dabei um Irreführung des 
Kunden handelt.
#6005986
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Michael L. schrieb:
> Wieso ist der Kunde im Vorteil?

Durch das Internet kann der Kunde viel leichter und effektiver Preise 
vergleichen als das vor Ort der Fall ist. Das übt einen großen 
Preisdruck auf die Händler aus und führt dazu, dass die Gewinnmargen 
sinken. Dadurch überleben auf Dauer nur die Großen. Dazu gibt es viele 
Untersuchungen.

soul e. schrieb:
> Üblicherweise ist Ware in DE mit einem für jedermann einsehbaren
> Preisschild ausgezeichnet. Dieser Preis gilt erstmal für jeden. Du hast
> da nicht einen Verkäufer, der Dich anschaut, Deinen Sozialstatus
> abschätzt, und Dir dann einen seiner Meinung nach zu Dir passenden Preis
> nennt.

Der Handel arbeitet schon daran, elektronische Preisschilder 
einzuführen, die auch vor Ort eine Preisanpassung untertags ermöglichen.
Es gibt auch Versuche, anhand von Handyerkennung Kundenprofile anzulegen 
und ggf. kundenspezifische Angebote und Preise zu schalten.

Der am Regal ausgezeichnete Preis einer Ware ist übrigens nicht 
verbindlich (s. 
https://www.anwaltsregister.de/Rechtsfragen/Ware_falsch_ausgepreist_Welcher_Preis_gilt_-_Kasse_oder_Regal_Ausgewiesener_Preis_bindend.d3222.html)

Sonderrabatte für Gruppen und Mitglieder gab es übrigens auch schon in 
der Vor-Internetzeit. Firmen und Vereine konnten (und können noch immer) 
Gruppenrabatte aushandeln. Das ist für mich ähnlich wie, wenn ich zu 
Jacob als normaler Kunde oder als Kunde über Idealo komme. Nur bemerke 
ich das als Kunde im Internet evtl. einfacher als vor Ort.

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