Gerd E. schrieb:
> Lock-Ins werden doch häufig im Kilohertz-Bereich betrieben, da sind die
> nötigen Kapazitäten nicht soo riesig.
Dennoch gibt es in der Forschung Applikationen, in denen man bei sehr
niedrigen Frequenzen (1-20 Hz) die Phaseninformation eines Systems
ermittelt. Das macht auch ein Stanford Research SR830.
Joggel E. schrieb:
> Was bedeutet sehr niedrige Frequenzen ?
> Und wo soll der Cap hinkommen ?
> Es fehlt sehr viel an Information.
Das ist richtig, da hab ich etwas wenig Info bereitgestellt, sorry noch
mal. Ich hatte mich noch ein wenig weiter beschäftigt und bin zu einer -
so glaube ich - befriedigenden Ergebnis gekommen. Mit dem Analog Filter
Wizard von analog devices lassen sich Filterschaltungen berechnen, deren
Parameter man beeinflussen kann. So lässt sich die Filterart auswählen,
im weiteren Verlauf der Menüpunkte auch das Verhältnis von R und C. Da
es C0G-Typen relativ erschwinglich und mit vernünftiger Baugröße noch
bis 220 nF gibt, kann man die Kapazität darauf einstellen und bekommt
einen Kompromiss für Filterwirkung, Kondensatorgröße und Rauschen.
Mit den erwarteten Toleranzen lässt sich dann eine Simulation anstellen,
welche mir für die erwarteten Temperaturschwankungen der Bauteile eine
maximale Phasenveränderung von 0,2° im Temperaturbereich von 10-85°C
liefert. So müsste das wohl beherrschbar sein.