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Forum: Fahrzeugelektronik Zell Sicherung Akkupack über Schmelzsicherung


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Autor: Tremel (Gast)
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Hey Leute,

und zwar verbaut Tesla seit ihrem Model S Schmelzdrähte um die Einzelnen 
Zellen an die Leiterplatten anzubinden.
Der vorteil dieser Konstruktion ist das sich kaputte Zellen bei einem 
Kurzschluss auf dem Pack ausschmelzen und damit nicht die anderen Zellen 
beeinträchtigen und entladen.

Hobbyisten verwenden hierzu dann meist die Drahtenden von wiederständen 
die aber bei 12 A wegschmelzen. Nun such ich nach einem Draht den man 
aufschweißen kann also nicht kupfer der bei 20A schmilzt.

Hat hier jemand schon Erfahrungen gemacht?
welche dicke müsste funktionieren?

Autor: zufaulzumanmelden (Gast)
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Ha b de n Ti Tel ma l korri Giert.

Groß-/Kleinschreibung ist ja auch toll, allerdings sollte die Verteilung 
nicht zufällig sein.

On-Topic: wann ein Draht schmilzt, hängt von vielen Faktoren ab; die 
Stromstärke ist allerdings keiner, den man direkt in die Berechnung 
einbeziehen könnte. Die Frage nach einem Draht, der bei 20A schmilzt, 
ist also unsinnig.

Autor: Sebastian R. (sebastian_r569)
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zufaulzumanmelden schrieb:
> Die Frage nach einem Draht, der bei 20A schmilzt,
> ist also unsinnig.

Sicherungshersteller hassen diesen Mann!

Im Prinzip ist die Aussage aber richtig, denn Widerstand, Temperatur,... 
fließen mit in die Berechnung.

Ansonsten: Die Briten nutzen gerne "fuse wire" in ihren 
Unterverteilungen anstelle von Sicherungsautomaten oder 
Einweg-Schmalzsicherungen.

Eventuell gibts da auch eine 20A-Variante. Ob der bei DC-Kleinspannung 
ebenfalls bei ~20A in einer angemessenen Zeit auslöst, müsste man 
testen.

Ansonsten ist es eigentlich auch nur ein normaler "Silberdraht" 
definierter Dicke.

Autor: zufaulzumanmelden (Gast)
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Sebastian R. schrieb:
> Sicherungshersteller hassen diesen Mann!

Sicherungshersteller wissen um die Bedeutung aller Faktoren. So sind 
zum Beispiel die Körper, auf die der genannte 20A-Draht gebracht wird, 
definiert. Anderer Sicherungskörper, und die Hütte brennt ggf. ab, oder 
die Sicherung brennt dauernd durch.

Autor: Tremel (Gast)
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Mehr Faktoren sind dann bestimmt die Zellspannung die zwischen 3V und 
4.2V liegt?

Desweiteren ist der Draht auf keinem Träger aufgebraucht sondern würde 
frei zwischen Kupferleiter und Zelle gespannt sein. Sowie auf dem 
Kupferleiter verlötet werden und an die Zelle durch Punktschweißen 
verbunden sein.

Also erreich ich mein Ziel nur durch ausprobiern mit einen Labornetzteil 
oder kann man vorher schonmal eine ungefähre Richtung bestimmen um nicht 
20 verschiedene Drahtstärken kaufen zu müssen?

Autor: Route_66 H. (route_66)
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Tremel schrieb:
> Also erreich ich mein Ziel nur durch ausprobiern mit einen Labornetzteil
> oder kann man vorher schonmal eine ungefähre Richtung bestimmen um nicht
> 20 verschiedene Drahtstärken kaufen zu müssen?

Nimm KFZ-Flachsicherungen. Die sind billig, haben definierte Werte und 
können gelötet und punktgeschweisst werden.

Autor: Tremel (Gast)
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Um einen Anhaltspunkt zu haben, hab ich das hier gerade gefunden.
Darin sind vermutlich Theoretische Werte angegeben welchen 
Drahtdurchmesser mit welchem Material, welchen Strom aushält.

http://powerstream.com/wire-fusing-currents.htm

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