NiMH AA Abmessungen

OP #6011502
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Jetzt hat meine Frau wieder ungefragt so ein chinesisches 
Weihnachtsilluminations-Dingens angeschleppt, unten ein Batteriefach für 
3*AA.

Ich also kurz mal in meiner Krimskrams-Sammlung nachgeschaut und hab 
noch nen Satz kaum benutzter grüner Rossman NiMH LSD AA.

Beim Einsetzen ins Batteriefach fällt mir auf: Sie sitzen etwas stramm 
von der Breite her, fast schon einen Tick zu stramm für meinen 
Geschmack, geht gerade noch so. Aber viel schlimmer: Der Knopf am 
Pluspol wird nicht kontaktiert!

1
|  ############### <- Plastikteil des Batteriefachs
2
|  # ----------------------------
3
|  #| <- liegt hier auf
4
|  _|
5
| |
6
) |  <- "Knopf" zu flach
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| |_
8
|   |
9
|  #|
10
|  # ---------------------------
11
|  ###################################
12
|
13
|Kontaktblech reicht nicht ganz zum Knopf

Ich hab mir damit beholfen an den entsprechenden Stellen im Batteriefach 
einfach die überstehenden Plastikteile rauszubrechen, solange bis die 
Zelle weit genug rein rutschen kann um das Blech zu kontaktieren.

Wer hat hier Mist gebaut? Der chinesische Hersteller der die Abmessungen 
des Batteriefachs in traditionell chinesischer Pi-Mal-Daumen-Methode 
festgelegt hat? Der (vermutlich ebenfalls chinesische) Hersteller der 
NiMH-Zellen?

Das ist jetzt das zweite Mal das mir sowas auffällt, das erste Mal war 
bei einer chinesischen Funkmaus und einer nagelneuen Ikea-Ladda Zelle.

Oder ist da böswillige Absicht im Spiel, hat hier die Primärzellenmafia 
ihre schmutzigen Finger im Spiel, will man den Betrieb mit Akkus 
verhindern und die Akkus sind absichtlich leicht anders geformt als die 
Primärzellen selber Größe um solcherlei Treiben überhaupt erst zu 
ermöglichen?
#6011670
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Bernd K. schrieb:
> Oder ist da böswillige Absicht im Spiel, hat hier die Primärzellenmafia
> ihre schmutzigen Finger im Spiel, will man den Betrieb mit Akkus
> verhindern und die Akkus sind absichtlich leicht anders geformt als die
> Primärzellen selber Größe um solcherlei Treiben überhaupt erst zu
> ermöglichen?

Es sind die Illuminaten! Die wollen 1. die Weltherrschaft, und dann 2., 
dass alles - also auch Weihnachtsfirlefanz - aus der Steckdose bestromt 
wird. USB-Sticks, Handys und dergleichen gehören dann der Vergangenheit 
an.
#6012168
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Achim B. schrieb:
>
> Es sind die Illuminaten!

Wer sonst? Schließlich dreht es sich um Illumination, und die gehört 
schon länger monopolisiert: Anfang des 19. Jh. wurde in Rom die frisch 
installierte Straßenbeleuchtung gewaltsam wieder entfernt, um sich der 
"gottlosen bonapartistischen Illumination" zu entledigen.

Ja, das lichtscheue Gesindel muss mitunter zu harten Maßnahmen greifen!
#6012269
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Bei AA-Akkus sind die Plus-Pole meistens tiefer im Mantel, bei gleicher 
Gesamtlänge (Pluspol bis Minuspol).
Damit wird ein wenig mehr an Volumen gewonnen um mehr Kapazität zu 
erhalten. Das haben Primär-AA-Zellen nicht.

Dieser "Effekt" ist bei Sub-C-Zellen noch viel deutlicher zu sehen, da 
verschwindet der Plupol mitunter komplett im Mantel.

Die Halterung wird wohl für Primärzellen konstruiert sein, nicht für 
Akkus.
Das ganze Gerät soll wohl nicht mit Akkus betrieben werden.

Blackbird
#6012274
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Sicherlich könnte man durch entsprechende Gestaltung des Batteriefaches 
dafür Sorge tragen, dass verpolt eingelegte Zellen keinen Kontakt 
herstellen können. Bei Zellen mit hohem Kragen oder breitem Pluspol wäre 
dann auch eine ordentliche Kontaktgabe unter Umständen ausgeschlossen.

Aber warum sollte jemand so eine Christenfunzel verpolsicher auslegen 
wollen?
OP #6012284
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Lothar J. schrieb:
> Ob gewollt oder nicht, das Batteriefach scheint nun mal nur für die
> genormten Primärzellen ausgelegt zu sein.

Das ist doch genau die Frage: Unterscheidet sich die Norm für AA 
Primärzellen von der Norm für AA Akkus oder ist das einfach nur 
Schlamperei am Rand der Toleranzen und somit reiner Zufall daß eine 
beliebige Primärzelle in diesem Batteriefach nicht ebenfalls Probleme 
bereitet?
#6012290
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So etwas scheint häufiger zu geschehen.

Ich erinnere mich mindestens einer Maglite-Kopie, bei der die Zellen 
sehr stramm saßen und sich nicht mehr regulär entfernen ließen. Mit 
Bohrer und Korkenzieher geht es zwar trotzdem, aber diese Art 
Fertigschrott wandert trotzdem besser gleich in den Wertstoffkreislauf.

Ergänzung:

Ich meine, dass früher die Minuspole vollflächig ausgeführt waren; das 
habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
#6012443
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Udo S. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Ist das wirklich so viel billiger, als einfach noch eine 1Nxxx zu
>> verbauen?
>
> Die verbrät bei 3,6V Nominalspannung schon mal 25% der Energie.
> Und wenn man eine weisse Led bestromen will reichts schon nicht mehr um
> Primärzellen leerzubekommen, für NiMH Akkus ist es schon bei fast vollen
> Akkus zu wenig.

Ok, das klingt sinnvoll.
#6012606
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Bernd K. schrieb:
> Lothar J. schrieb:
>> Ob gewollt oder nicht, das Batteriefach scheint nun mal nur für die
>> genormten Primärzellen ausgelegt zu sein.
>
> Das ist doch genau die Frage: Unterscheidet sich die Norm für AA
> Primärzellen von der Norm für AA Akkus oder ist das einfach nur
> Schlamperei am Rand der Toleranzen und somit reiner Zufall daß eine
> beliebige Primärzelle in diesem Batteriefach nicht ebenfalls Probleme
> bereitet?

Das würde ich mal als willentliche Überschreitung der Toleranzen sehen, 
damit man gegenüber den Mitbewerbern eine geringfügig höhere Kapazität 
anbieten kann.

Die Batteriefächer sind ja auch etwas elastisch und Akkus, gerade die 
Sub-C-Zellen werden nie in Batteriefächer eingesetzt.
Diese Unart, zu Gunsten der Kapazität die Abmessungen zu überschreiten, 
ist leider auch auf die gängige Größe AA übernommen worden.

Zwischen AA-Akkus und AA-Primärzellen gibt es keine Unterschiede in den 
Abmessungen. sollte es jedenfalls nicht.

Blackbird

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