Gast
#6011625
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann bestehen Bleiakkus wie man sie in PKWs findet aus Platten aus Blei, einem Separator aus Kunststoff und einem Elektylyten aus verdünnter Schwefelsäure. Sowie natürlich noch einem Gehäuse und Pole um mehrere Zellen in Reihe zu einer Batterie zusammenzufassen. Bei Blei-Gel Batterien kann der Aufbau anders sein. Nun meine Frage, wenn so eine Blei Autobatterie seine Zyklen hinter sich hat, sie Tiefentladen wurde oder aus irgendeinem anderen Grund nicht mehr so funktioniert, wie ganz am Anfang. Was genau ist dann der Grund dafür? Ich nehme mal an, dass sich ein Teil des Blei mit der Zeit in der Schwefelsäure löst und durch das Aufladen nach und nach nicht mehr zu 100 % wieder an die Bleiplatten anfügt. Wenn dem so sein sollte, dann steigt die Konzentration an Blei in der Schwefelsäure und da Blei Strom leiten kann, könnte das auch ein Grund sein, warum man die Batterie nicht mehr richtig aufladen kann. Ist das so richtig? Falls ja, kann man dann nicht einfach die bleihaltige Schwefelsäure durch saubere neue Schwefelsäure austauschen um wieder eine relativ gute funktionstüchtige Batterie zu erhalten? Die Bleiplatten werden dann natürlich etwas dünner sein und die Kapazität nicht mehr die selbe sein, aber ansonsten sollte das doch besser sein, als wenn man die alte Bleibatterie so belässt, wie sie ist. Ist das so richtig? Falls ja, wie trennt man dann am besten das Blei aus der Schwefelsäure, so dass man die Schwefelsäure wiederverwenden kann? Sollte man die Schwefelsäure stärker verdünnen und dann per Galvanik das Blei aus dieser entfernen?