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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Freelancer für PIC18F97J60+IP+SNMP+Web


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Autor: Gert H. (Firma: IMEMYSELF) (ghl)
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Ich habe hier ein Board von DENKOVI (DAEnetIP4) mit einem PIC18F97J60 
drauf, welches ich mit 2 MAX31785 fan controllern per I2C-link 
verheiratet habe. Leider unterstützt das die DENKOVI Software nicht. Ich 
brauche Hilfe für:
1. eigene IPv4-Konfigurierung des Moduls mit DHCP bze fester IP
2. Webserver auf dem PIC. Genügend Speicherplatz vorhanden auf einem 
AT45DB041E am SPI-Anschluss des PIC.
3. RTC von NXP
4. 2 x MAX31785 an I2C SCL2 und SDA2 für 9 Lüfter mit Temperatur- und 
Tachoausgang
5. 9 x PWM-Signal messen per internem Timer.
6. 9 x relaisansteuerung
7. SNMP-Agent mit SNMP-MIB
wer kennt den PIC18F97J60? Wer kann helfen und hat Zeit?

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Autor: Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen) Benutzerseite
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Ist das Projekt privat oder gewerblich? Falls ersteres: Wo liegt denn 
das Budget? Falls zweiteres: https://www.mikrocontroller.net/jobs/info

Autor: Gert H. (Firma: IMEMYSELF) (ghl)
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Ich bin selber Freelancer. Ob ich jemals dafür Geld bekomme, ist unklar. 
Zunächst geht es mir um die Machbarkeit. Meine Stärke ist jedoch die 
Hardware - da fliegen mir die Ideen zu. Bei Software bin ich Fußgänger - 
bestenfalls.

" Wo liegt denn das Budget?"

Weiss ich nicht, da ich keins habe. Jedoch versuche ich hier 
herauszufinden, was ich dafür locker machen müsste.

Übrigens, lassen Sie sich durch den Firmennamen nicht beirren. Der setzt 
sich zusammen aus meinen 3 Mitarbeitern "I", "ME" und "MYSELF".

: Bearbeitet durch User
Autor: Mirko M. (Gast)
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Grob Überschlägen bis zum ersten Prototyp plus Anpassungen etwa 22000€. 
Da ist aber keine Emv Prüfung dabei.

Autor: Andreas M. (amesser)
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Sieht für mich so aus als ob die komplette Software für den PIC ersetzt 
werden müsste. D.h. Es muss ein IP Stack, ein SNMP Stack und vermutlich 
auch ein Webserver plus die notwendigen Treiber für den MAX und die 
Verbindung zwischen den Teilen auf den PIC portiert bzw. implementiert 
werden.

Ganz ehrlich: Nimm entweder einen RPI Zero (da brauchts dann nur noch 
ein paar Skripte) oder einen ESP32 Gateway. Alles andere wird 
Softwaremäßig sehr aufwändig und teuer.

Autor: Gert H. (Firma: IMEMYSELF) (ghl)
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Mirko M. schrieb:
> Grob Überschlägen bis zum ersten Prototyp plus Anpassungen etwa 22000€.
Hätten Sie da etwas detailliertere Hintergrundinformationen? Welcher 
Stundensatz z.B.?

> Da ist aber keine Emv Prüfung dabei.
EMV-Prüfung für code? Welche Norm wäre da anwendbar?

Autor: Joggel E. (jetztnicht)
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Der gewuenschte Webserver soll einfach die Webseite zu den Daten liefern 
& fertig. Oder ein richtiger Webserver ?

Autor: Gert H. (Firma: IMEMYSELF) (ghl)
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Joggel E. schrieb:
> Der gewuenschte Webserver soll einfach die Webseite zu den Daten liefern
> & fertig. Oder ein richtiger Webserver ?

Es sollen lediglich die konfigurierbaren Daten af der Webseite angezeigt 
werden wie z.B. IP-Einstellungen, die Uhr, Alarmschwellen, sonstige 
Grenzwerte.

Autor: Die drei Fragebuchstaben (Gast)
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Gert H. schrieb:
>> Da ist aber keine Emv Prüfung dabei.
> EMV-Prüfung für code? Welche Norm wäre da anwendbar?

Bitte?

Autor: fckw (Gast)
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Andreas M. schrieb:
> Sieht für mich so aus als ob die komplette Software für den PIC ersetzt
> werden müsste. D.h. Es muss ein IP Stack, ein SNMP Stack und vermutlich
> auch ein Webserver
[...]
> auf den PIC portiert bzw. implementiert
> werden.

Gibs alles schon von Microchip, fertig zum Runterladen. Das wird der 
Originalhersteller wohl auch verwendet haben.

Autor: Sebastian R. (sebastian_r569)
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Gert H. schrieb:
> EMV-Prüfung für code? Welche Norm wäre da anwendbar?

Die bekannte und beliebte IEC/EN 61000 als Grundnorm.

Bei EMV-Tests spielt auch der Firmwarestand und die Firmware mit ihren 
Betriebsmodi eine Rolle und wird im Prüfbericht des Labors mit 
aufgeführt.

Sobald grundlegende Funktionen an der Firmware geändert wurden, ist 
offiziell eine neue Prüfung fällig.

Schaltvorgänge, Schaltzeiten, Interne Takterzeugungen,... fließen in die 
Störabstrahlung.
Filterung von Eingängen, WDTs,... sind bei Einstrahlung und ESD 
interessant. Wenn sich der Controller aufhängt, weil die Firmware in 
einen ungewollten Zustand geht, kann die Prüfung als nicht bestanden 
betrachtet werden.

Autor: Dirk M. (Gast)
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Gert H. schrieb:
> Mirko M. schrieb:
>> Grob Überschlägen bis zum ersten Prototyp plus Anpassungen etwa 22000€.
> Hätten Sie da etwas detailliertere Hintergrundinformationen? Welcher
> Stundensatz z.B.?
>
>> Da ist aber keine Emv Prüfung dabei.
> EMV-Prüfung für code? Welche Norm wäre da anwendbar?

Wenn das eine ernst gemeinte Frage ist, so hoffe ich, dass gegen deine 
Firma noch niemand geklagt hat. Hol dir dringend professionelle Beratung 
in dieser Hinsicht. Konkurrenten sind gnadenlos und klagen dich in Grund 
und Boden.

Autor: Gert H. (Firma: IMEMYSELF) (ghl)
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> Wenn das eine ernst gemeinte Frage ist, so hoffe ich, dass gegen deine
> Firma noch niemand geklagt hat. Hol dir dringend professionelle Beratung
> in dieser Hinsicht. Konkurrenten sind gnadenlos und klagen dich in Grund
> und Boden.

Wie lautet die Klagebegründung?

Autor: $$$ (Gast)
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> Konkurrenten sind gnadenlos und klagen dich in Grund und Boden.

Also am besten das Gesamtprojekt nur an Rechtsanwaltskanzleien
verkaufen. Da sitzt die Rechtsschutzabteilung dann wenigstens im
eigenen Haus.

Autor: Gert H. (Firma: IMEMYSELF) (ghl)
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Andreas M. schrieb:
...
> Ganz ehrlich: Nimm entweder einen RPI Zero (da brauchts dann nur noch
> ein paar Skripte) oder einen ESP32 Gateway. Alles andere wird
> Softwaremäßig sehr aufwändig und teuer.

Besten Dank für die Einschätzung und den Tip.

Autor: Gert H. (Firma: IMEMYSELF) (ghl)
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$$$ schrieb:
>> Konkurrenten sind gnadenlos und klagen dich in Grund und Boden.
>
> Also am besten das Gesamtprojekt nur an Rechtsanwaltskanzleien
> verkaufen. Da sitzt die Rechtsschutzabteilung dann wenigstens im
> eigenen Haus.

Der Vorschlag zielt in eine Todsichere Richtung. Da dadurch nie ein 
funktionierendes Gerät zustande kommen wird, wäre man damit auf der 
sichersten Seite. Danke für den Tip.

: Bearbeitet durch User
Autor: $$$ (Gast)
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> Danke für den Tip.

Der resultiert aus praktischer Erfahrunng.
Ich habe bereits ein Gesamtprojekt mit einem Hardwareanteil
an eine Kanzlei verkauft.
Ich habe allerdings darauf geachtet, dass alle verbauten
aktiven Einzelkomponenten bereits entsprechende Zertifikate
aufwiesen.
Das alles wurde dann jeweils nur in ein Alugehaeuse versenkt
und aus einem handelsueblichen Netzteil versorgt.

Die Rechtsanwaelte und die dort Angestellten haben sich
auch nicht sonderlich fuer EMV interessiert.

Autor: Gert H. (Firma: IMEMYSELF) (ghl)
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Sebastian R. schrieb:
> Gert H. schrieb:
>> EMV-Prüfung für code? Welche Norm wäre da anwendbar?
>
> Die bekannte und beliebte IEC/EN 61000 als Grundnorm.
>
> Bei EMV-Tests spielt auch der Firmwarestand und die Firmware mit ihren
> Betriebsmodi eine Rolle und wird im Prüfbericht des Labors mit
> aufgeführt.
>
> Sobald grundlegende Funktionen an der Firmware geändert wurden, ist
> offiziell eine neue Prüfung fällig.
>
> Schaltvorgänge, Schaltzeiten, Interne Takterzeugungen,... fließen in die
> Störabstrahlung.
> Filterung von Eingängen, WDTs,... sind bei Einstrahlung und ESD
> interessant. Wenn sich der Controller aufhängt, weil die Firmware in
> einen ungewollten Zustand geht, kann die Prüfung als nicht bestanden
> betrachtet werden.


Ich habe die EN 61000 von vorne bis hinten durchgeforstet nach 
Abnahmekriterien für (source) code. Nichts zu finden.

Kann es sein, dass Ihre Antwort sich auf die Frage bezieht:"Welche 
EMV-Prüfung benötigt das fertige Gerät?"?
Dies ist eine andere Fage. Wie Sie oben unschwer erkennen können, bezog 
sich meine Frage auf "EMV-Prüfung für Code?".

Ich suche einen Programmierer, keinen Geräteentwickler. 
Vertragstechnisch benötige ich einen Informatik-Dienstleister. Ein 
Werkvertragspartner wird nicht benötigt, da das Gewerk bereits 
existiert, eben nur unvollständig.

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