Guten Tag,
Vielleicht eine eher ungewöhnliche Frage hier, aber ich muss für ein
Projekt ein Ausschnitt aus einem bereits vorgekanteten Werkstück
vornehmen.
Bild habe ich beigefügt.
Natürlich nicht so schief, ist nur eine grobe Vorstellung.
Was nimmt man da am besten? Es handelt sich um dünnes Möbelblech.
Vielleicht Nippler oder elektrische Blechschere?
Grüße
MaxR schrieb:> Vielleicht Nippler oder elektrische Blechschere?
Mit einer Blechschere kannst du kein rundes Loch schneiden, mit einem
Nibbler ist es je nach Grösse auch nicht einfach. Laubsäge ist eine
Möglichkeit, man braucht aber eine gute Unterlage, freihand geht das
nicht.
Georg
Etwas mutiges oder riskantes Verfahren: Die Berufsgenossenschaft hätte
etwas dagegen.
Auf jeden Fall Schutzbrille, auch ein Niederhalter aus Holz ist
empfehlenswert,
Stichsäge mit Metallsägeblatt. Die Stichsäge wird auf einen Werktisch
gespannt, sodass die Gleitfläche der Säge nach oben schaut, sozusagen
als Werktisch genutzt wird. Das Sägeblatt schaut dann durch den
Sägeschlitz nach oben.
Allerdings: Wenn sich das Sägeblatt am Blech verhakt bricht es eventuell
und das Blech wird beschädigt weil es nach oben mitgerissen werden kann.
der Niederhalter verhindert, das das Blech angehoben wird und sich dabei
am Sägeblatt dabei verhakt.
Das Sägeblatt sollte man mit etwas Öl bestreichen und auch entlang der
Sägelinie einen Pinselstrich Öl ziehen.
anderer Weg: Eine Spanplatte "mitsägen". Die verringert dann die Gefahr,
dass das Sägeblatt sich verhakt.
MaxR schrieb:> Was nimmt man da am besten?
Laserschneider.
Hast du nicht ?
Dann solltest du mal sagen, was du an Werkzeug hast bzw. Zugang bekommen
könntest.
Kein Nippler, sondern ein Nibbler kann das, und wenn man ihn bedienen
kann, kommt man sogar recht genau an die vorgesehene Kanten ram. Den
letzten Rest dann mit einer Feile glattschleifen.
Wenn man keinen hat, muss man eben nehmen was man da hat. Eventuell eine
Stichsäge, macht aber unsaubere Löcher, es hilft das Blech zwischen 2
Bretter zu klemmen (Schraubzwingen, eventuell Klötze unterlegen damit
man über die Fachseitenwände kommt) und die Bretter mit durchzusägen.
Laubsäge ? Kann ein Problem werden weil sie eventuell nicht lang genug
ist, die Schublade ist doch recht gross.
Blech auf ein Hartholzbrett legen, und dann mit einem Stemmeisen entlang
der markierten Kante durchstossen. Geht und wird sogar recht sauber wenn
man die schräge Seite des Stemmeisens immer nach innen zum Loch zeigen
lässt, weil aus der Seite das Blech doch arg verformt wird.
Und dann säge es noch Plasmacutter als grobes Werkzeug, Schweissen (ja,
Bleche schweisst man leichter durch as dran), eine Fräsmaschine (auch
hier Blech zwischen Brettern einklemmen), Dekupiersäge (praktuisch die
elektrische Laubsäge, grösser und hoffentlich gross genug) und sicher 1
Dutzend weitere Möglichkeiten je nach vorhandenem Werkzeug und Können.
Man braucht jedenfalls keine 5-Achsen CNC Bearbeitungsmaschine. Im
Gegenteil, Maschinen die man erst rüsten und programmieren muss können
sogar mehr Mühe machen als primitiv per Hand.
Ich säge oft per Laubsäge mit der Hand, obwohl die CNC Fräse daheben
steht.
Hallo,
Danke für die vielen Tipps.
Die Materialstärke ist 1,2mm blech lackiert.
Mit der Stichsäge habe ich dass ganze schon probiert, leider ging dass
am Ende trotz Extrablatt für Blech nicht richtig gut, es hat sich extrem
ausgerissen und verbogen (kein Pendelhub). Das Material flattert halt
ein wenig und ist eher schwer einzuspannen.
Ich möchte davon mehrere Bleche herstellern,daher würde ich auch
gglfs.eine passende Maschine kaufen.
Ich dachte da an eine elektrische Blechschere wie auf dem beigefügten
Bild.
Bin mir aber nicht schlüssig, ob das gehen würde oder eben ein Nibbler.
Was meint ihr?
MaxR schrieb:> Die Materialstärke ist 1,2mm blech lackiert.
Alu-Blech, Eisenblech, Kupferblech?
Und die Größe?
Ein Laser dürfte das relativ einfach hin kriegen, wenn die zu
bearbeitenden Teile in einer Ebene liegen.
Eine Fräse würde zu Radien in den Ecken führen, die entweder nicht
stören oder mit ein paar Feilenstrichen nachbearbeitet werden müssen.
MaxR schrieb:> it der Stichsäge habe ich dass ganze schon probiert, leider ging dass> am Ende trotz Extrablatt für Blech nicht richtig gut, es hat sich extrem> ausgerissen und verbogen (kein Pendelhub).
Wie geschrieben, man klemmt das Blech zwischen 2 Bretter, die per
Schraubzwinge um die Fächerwände herum zusammengehalten werden.
1.2mm ist schon etwas zäh.
Volle22 schrieb:> Wasserstrahlschneider
Der auch, wenn man hat, er schneidet natürlich nicht per Wasser, sondern
schleift per darin befindlicher Sandkörnchen bei 1000+ bar
(Diesel-Pumpe-Düse Einspritzpumpe).
MaxR schrieb:> Mit der Stichsäge habe ich dass ganze schon probiert, leider ging dass> am Ende trotz Extrablatt für Blech nicht richtig gut, es hat sich extrem> ausgerissen und verbogen (kein Pendelhub). Das Material flattert halt> ein wenig und ist eher schwer einzuspannen.
Das würde doch im Sandwich: Faserplatte-Blech-Faserplatte machbar sein.
Schraub das Paket im Bereich des späteren Ausschnitts zusammen. Da
kannst Du ja Löcher quer durch das Paket bohren.
Nach dem ersten Schnitt können die ausgesägten Faserplatten
weiterverwendet werden, dienen sogar als Schablone. Einseitige Stützung
des Blechs müsste dann ausreichen.
Peter R. schrieb:> Etwas mutiges oder riskantes Verfahren: Die Berufsgenossenschaft hätte> etwas dagegen.
So!? Vielleicht wenn man die Stichsäge dazu einspannt und nicht
bestimmungsgemäß verwendet. Ansonsten mal z.B. bei Fein nach Stichsägen
suchen, die sind ganz bestimmt nicht verboten. Es geht aber auch eine
von Makita, Metabo, ...
Nick
Blechschere wird nur teilweise tun.
Ich habe diese - Gerade Schnitte und leichte rundungen/Winkel kein
Problem.
45° ist aber nicht zu machen ausser wenn man von beiden Seiten hinein
fährt.
Evtl. günstiger Plasmaschneider und negatives Führungsblech mit
passendem Abstand aussen herum. So würde ich es einmal testen.
Nick M. schrieb:> Peter R. schrieb:>> Etwas mutiges oder riskantes Verfahren: Die Berufsgenossenschaft hätte>> etwas dagegen.>> So!? Vielleicht wenn man die Stichsäge dazu einspannt und nicht> bestimmungsgemäß verwendet. Ansonsten mal z.B. bei Fein nach Stichsägen> suchen, die sind ganz bestimmt nicht verboten. Es geht aber auch eine> von Makita, Metabo, ...>> Nick
Drum war die Aussage auch auf seinen eigenen Beitrag bezogen und nicht
auf deinen darüber. Aber (vermeintlich) getroffener Hund muss halt
einfach Bellen ...
Es gibt Handstanzwerkzeuge, mit etwas kreativität und Augenmaß könnte
man sich vermutlich an der Aussenkante entlang stanzen.
Ob das aber "schön" wird...
MaxR schrieb:> Was nimmt man da am besten? Es handelt sich um dünnes Möbelblech.
- dünne Siebdruckplatte drunter
- noch dünnere Sperrholzplatte drüber (in Teil einpassen
- aus etwa dickerer Siebdruckplatte eine Schablone machen und in dein
Teil einpassen
- Schablone mit allem anderen mit Zwingen an den Tisch schrauben
- Oberfräse mit Kopier-Fräser
- Ecken bei Bedarf ausfeilen
W.S.
Manuel X. schrieb:> Drum war die Aussage auch auf seinen eigenen Beitrag bezogen und nicht> auf deinen darüber.
Und welches riskante Verfahren hat der ursprüngliche Fragesteller denn
genau beschrieben? Ich seh keines.
Was ich aber erkenne, ist dass Du "Stichsäge" als gefährlich ansiehst.
1,5 mm geht völlig problemlos. Man muss aber die Säge runterdrücken,
sonst gibt es ein Gerattere.
> Aber (vermeintlich) getroffener Hund muss halt> einfach Bellen ...
Ja, dann bell halt wenns dir hilft!
Nick
...ich würde (je nach Größe) mit der Flex an der Linie entlang schneiden
(1 oder 1.2mm Scheibe)...eventuell den Dremel mit einer dünnen
Trennscheibe....und die Kontur dann mit der Feile und Schleifpapier
glätten....ich halte eine Feile nach wie vor für ein sinnvolles Werkzeug
für Feinarbeiten
HOZAN Hand Nibbler K-88 made in Japan
kann ich fuer Einzelanfertigung/Kleinserien/Modifikationen nur
empfehlen.
Sollte es sich hier aber um 1.2mm STAHL handeln, muss diese Werkzeug
passen - weicheres Buntmetall geht bis <2.0mm.
aus dem No-tits-buch schrieb:> HOZAN Hand Nibbler K-88 made in Japan
Den wollte ich auch empfehlen, kenn ich, hab ich, ist gut. Aber für so
lange Schnitte (ich hab den Eindruck, dass das in der Gegend von 0.5 m
sind) echt nicht zu empfehlen.
Vorgestern hab ich damit einen Frontplattenausschnitt (Stahlblech) für
eine Schalter-Reparatur gemacht. Aber so ein langer Schnitt. Nein danke!
Nick
Ein Proxon oder Dremel. Eine Schachtel dünne Trennscheiben
und zehn Minuten Zeit. Fertig.
Wenn es von der Größe passt, würde ich sogar den Winkelschleifer
mit extra-dünnen Trennscheiben nehmen.
Grüße Bernd
MaxR schrieb:> Ich möchte davon mehrere Bleche herstellern,daher würde ich auch> gglfs.eine passende Maschine kaufen.>> Ich dachte da an eine elektrische Blechschere wie auf dem beigefügten> Bild.
Dann mach lieber eine Zeichnung und gib das ganze zu einer Laserfirma in
Deiner Nähe. Das dürfte preislich kein großer Unterschied sein.
ganz einfach dremel mit Trennscheibe die schwarzen mit Glasfaser
Verstärkung,immer leicht aufsetzten damit sich material nicht zu stark
erhitzt. Nicht die braunen Dinger kaufen die brechen zu stark.
Nick M. schrieb:> Manuel X. schrieb:>> Drum war die Aussage auch auf seinen eigenen Beitrag bezogen und nicht>> auf deinen darüber.>> Und welches riskante Verfahren hat der ursprüngliche Fragesteller denn> genau beschrieben? Ich seh keines.> Was ich aber erkenne, ist dass Du "Stichsäge" als gefährlich ansiehst.> 1,5 mm geht völlig problemlos. Man muss aber die Säge runterdrücken,> sonst gibt es ein Gerattere.>>> Aber (vermeintlich) getroffener Hund muss halt>> einfach Bellen ...>> Ja, dann bell halt wenns dir hilft!>> Nick
Du raffst es nicht oder?
Peter R. schrieb:> Etwas mutiges oder riskantes Verfahren: Die Berufsgenossenschaft hätte> etwas dagegen.>> Auf jeden Fall Schutzbrille, auch ein Niederhalter aus Holz ist> empfehlenswert,>> Stichsäge mit Metallsägeblatt. Die Stichsäge wird auf einen Werktisch> gespannt, sodass die Gleitfläche der Säge nach oben schaut, sozusagen> als Werktisch genutzt wird. Das Sägeblatt schaut dann durch den> Sägeschlitz nach oben.
Der Sarz mit dem mutigen riskanten Verfahren bezieht sich ganz eindeutig
und unübersehbar auf den Tipp der direkt danach kommt: Die Stichsäge
"falschrum" einspannen, so das einem das Sägeblatt entgegen guckt. Und
ja DAS ist nicht wirklich bestimmungsgemäß, hat aber mit allem anderen,
auch von dir geschriebenem sowas von überhaupt nix zu tun...
Im übrigen belle ich eher selten... Du dafür aber scheinbar ganz gerne.
MaWin schrieb:> Volle22 schrieb:>> Wasserstrahlschneider>> Der auch, wenn man hat, er schneidet natürlich nicht per Wasser, sondern> schleift per darin befindlicher Sandkörnchen bei 1000+ bar> (Diesel-Pumpe-Düse Einspritzpumpe).
So weit ich weis, ist es abhängig vom zu schneidenden Material, ob dem
Wasser ein Abrasiv beigegeben wird oder nicht. Es sind nämlich auch mal
mehrere 1000 Bar Schneiddruck.
Habe mal eine teure Feinsteinzeugfliese (ist im Durchsschnitt härter als
Granit!) schneiden lassen. (Musste sehr genau sein)
Ging wie ein heißes Messer durch Butter.
Laserschneiden kann bei Blechen den Vorteil haben, dass die Schnittkante
bereits implizit entgratet ist. Zumindest einseitig.
Manuel X. schrieb:> Der Sarz mit dem mutigen riskanten Verfahren bezieht sich ganz eindeutig> und unübersehbar auf den Tipp der direkt danach kommt: Die Stichsäge> "falschrum" einspannen, so das einem das Sägeblatt entgegen guckt.
Komisch nur, dass einige Hersteller sogar solche Maschinenhalterungen
anbieten.
---
Für die Stichsäge habe ich feinzahnige Blätter, die für Metall
vorgesehen sind. Die sind nicht geschränkt, sondern gewellt. Gehörschutz
auf, Pendeln aus und eine hohe Hubzahl, dann gehen auch dünne Bleche.
Die Teile im Anhang habe ich neulich aus 0,7mm Eisenblech geschnitten,
sieht doch ganz ordentlich aus?
Aber 1,2mm Stahl sind eine andere Nummer.
Alle hier handgeführten Methoden sind optisch nicht brauchbar.
Es bleibt nur Laser, Fräsen oder Wasserstrahl.
> Der Sarz mit dem mutigen riskanten Verfahren bezieht sich ganz eindeutig> und unübersehbar auf den Tipp der direkt danach kommt:
Ach so! Entschuldigung. Ist mir einfach nicht klar gewesen, dass Du dich
auf Antworten in der Zukunft beziehst. Muss ich zugeben, das kann ich
nicht. Bin nicht so superschlau wie du. Habs aber auch nicht nötig
selbst die allerdümmsten Ausreden hier zu posten.
Nick
Hallo,
ich habe das mit der Stichsäge in Form eines "Sandwich" probiert und das
funktioniert auch.
Ein Fehler war, dass ich die Dicke des Blech an der Seite gemessen
hatte, daher war ursprünglich das Sägeblatt nicht optimal verzahnt.
Die richtige Materialstärke ist 0,51mm, Stahlblech lakiert.
Jetzt kommen wir aber zum eigentlichen Problem, dass ganze ist mit der
Stichsäge doch ganz schön laut.
Daher denke ich, ich würde eher auf die hier gezeigte Schwere wechseln:
https://youtu.be/XI8oTSbwVW8?t=154
Vermutlich sollte das funktionieren oder was meint Ihr? Dauert zwar
länger, aber hauptsache es geht.
MaxR schrieb:> Jetzt kommen wir aber zum eigentlichen Problem, dass ganze ist mit der> Stichsäge doch ganz schön laut.
Hast du keine anderen Probleme?
Ich fass das nicht!
MaxR schrieb:> dass ganze ist mit der Stichsäge doch ganz schön laut.
Wie konnte ich nur so einen Unfug schreiben:
Manfred schrieb:> Gehörschutz auf,
Ich säge nicht 37 Bleche pro Tag, sondern alle paar Monate oder Jahre -
da ist mir egal, wenn es laut ist.
Warum muß das Bild Knipex-Nibbler-Model-90-55-280.jpg zweimal
angehängt und in einer Qualität sein, auf der ich die Funktionsweise
nicht erkennen kann?
Ach ja: Ich werde nicht googlen, wie das Werkzeug funktioniert.
MaxR schrieb:> Daher denke ich, ich würde eher auf die hier gezeigte Schwere wechseln
Besser nicht. Ich habe so eine. Die gräbt sich zwar durch 1.5mm Blech,
aber erstens mühsam, zweitens keine ausreichenden Kurven (brauchst du
nicht), aber drittens hinterlässt sie Eindrücke auf dem nebenliegenden
Blech und einen ziemlichen Grat am Rand (wegfeilen, wieder mühsam).
Hallo zusammen,
Plasmaschner, Laserschneider... hihii. Macht mal keinen Doktor hier! :P
Stichsäge + ein Metallsägeblatt und zwar PASSEND für die JEWEILIGE
Blech-Stärke + anständiger Kühlschmierstoff + etwas Übung + gut spannen
und unterfüttern = Tiptop Ergebnis. Mach ich seit 20 Jahren so... Auch
richtig aufwendige Formen. Bis 2mm im Schlaf...
Gruss
Basti
Bastian schrieb:> Bis 2mm im Schlaf...
Glaub' ich ja gerne, aber dass der Thread 8 Monate geschlafen hat, bevor
du ihn wecken musstest um dasselbe zu schreiben was in der dritten
Antwort oben auch schon steht, hast du im Schlaf verschlafen...
Habe mit einem Nippler Zusatzgerät zu meiner AEG Bohrmaschine ein 70 mm
Loch
aus 1 mm Stahlblech herausgenippelt,hat geklappt,aber wenn ich ein
solches
unförmiges Loch nippeln müsste würde ich eine Alu oder Holzschablone
anfertigen.
Hans
Hallo
Bastian schrieb:> + etwas Übung +
Ich behaupte mal das da eine gewisse Untertreibung vorliegt. Für
wirklich saubere Ausschnitte die auch (vor allem) optisch einwandfrei
aussehen ist schon jede menge Übung notwendig.
Selbst so was "einfaches" wie ein optisch sauberer Rechteckiger
Ausschnitt für eine Anzeige braucht schon einiges an Übung.
Was gerne übersehen wird: Auch die Blechstärke ("Dicke") muss selbst bei
dünnen Blechen rechtwinkelig gegenüber der Blechfläche sein wenn es
optisch optimal aussehen soll.
Und das mit den von vielen so stark beworbenen "Handwerkzeugen" hin zu
bekommen ist schon eine Kunst die viel Übung braucht - oder einfach
einen der überteuerten (warum wohl... ?) Kunststoffrahmen die für viele
Displays angeboten werden (Auch hier: Warum wohl...?).
Mechanik, mit vom Preis, Gewicht und Platzbedarf bezahlbaren Werkzeugen
ist für den Großteil der "E-Technik-Jünger" einfach nur eine Strafe.
Hennes
Hennes schrieb:> Mechanik, mit vom Preis, Gewicht und Platzbedarf bezahlbaren Werkzeugen> ist für den Großteil der "E-Technik-Jünger" einfach nur eine Strafe.
Was im wesentlichen aber daran liegt, dass Werkzeuge, die keinen Motor
besitzen, von ihnen krampfhaft vermieden werden.
Eine Laubsäge ist für saubere Ausschnitte ein brauchbares und gar nicht
mal langsames Werkzeug.
Ein Schlosserwinkel, eine Anreißnadel, ein kleiner Satz Feilen, eine
Laubsäge und ein Stück Kreide liegen im Anschaffungspreis (gemeinsam)
deutlich unter einer vernünftigen Stichsäge und liefern genauere
Ergebnisse.
Den Umgang damit kann man heute auch per Youtube & Co. lernen.
Geht nur nicht. Keines der Werkzeuge hat einen Motor und damit etwas in
einer E-Techniker-Bastelbude verloren. Ich weiß es nicht, warum.
ich hab mir n Knabber Aufsatz für die Bohrmaschine geholt
(bisher ungetestet leider sonst würd ich linken..)
das Knipex Ding da oben ist aber vermutlich das bessere Werkzeug,
ich muss nur demnächst einige Meter in Stahlblech machen und das ging
mir mit der Knipex auf die Sehnenscheiden vermutlich ;)
Vorher hab ich Blech vollflächig mit wasserlöslichem Leim auf Sperrholz
geklebt und dann mit dem Metallblatt der Stichsäge geschnitten,
aber wenn wir mal ehrlich sind, ist das auch undankbar so.
Also
ganz klar: das macht man mit einer Blechknabber (keiner BlechSCHERE!)
Und Knipex ist jederzeit uneingeschränkt vorzuziehen (allem Ähnlichem
übrigens)
'sid
Walter T. schrieb:> Eine Laubsäge ist für saubere Ausschnitte ein brauchbares und gar nicht> mal langsames Werkzeug.>> Ein Schlosserwinkel, eine Anreißnadel, ein kleiner Satz Feilen, eine> Laubsäge und ein Stück Kreide liegen im Anschaffungspreis (gemeinsam)> deutlich unter einer vernünftigen Stichsäge und liefern genauere> Ergebnisse.
Prinzipiell ja, aber nur mit viel Übung und die kriegt man nicht durch
youtube schauen, sondern wenn man das wie in einer Metallerlehre Wochen
und Monatelang macht.
Walter T. schrieb:> Den Umgang damit kann man heute auch per Youtube & Co. lernen.
Aber nicht innerhalb eines Tages und der TO will ja ein Ergebnis.
Davon abgesehen braucht er zum Sägen und feilen eine gute
Spannmöglichkeit, die wiederum nicht für 10 oder 20 Euro zu haben ist.
Ausserdem kann man das schon abgekantete Blech nur schlecht spannen um
den gezeigten Ausschnitt sauber zu feilen.