Das mit dem Ladungslöffel ist ein Schritt zum Verständnis.
Der Energiegehalt des Ladungslöffels ist:
W=1/2*L*I^2
Bei einer Spule mit einem Ferritkern gibt es ab einer bestimmte Stärke H
eine Sättigung. Das nenne ich mal Imax. Wenn bei der Spule nur halb so
viele Windungen drauf gemacht werden, dann wird die Sättigung bei
doppelten Strom erreicht, also 2*Imax. Die Induktivität L ~ n^2 wird
natürlich niedriger. Bei halber Windungszahl also ein Viertel, also L/4.
Das setzen wir nun ein:
W=1/2*L/4*(2Imax)^2=1/2*L*(Imax)^2
Man sieht nun, dass die Spule so immer noch die gleiche Energie als
magnetischer Ladungslöffel transportieren wird. Die Induktivität beträgt
ein viertel, allerdings bis zum doppelten Stromwert. Bis zum erreichen
des dopelten Stromwertes während des Ladevorganges dauert es doppelt so
lange, aber 1/4 der Induktivität beschleunigt das zeitlich um den Faktor
4. Also bleibt insgesamt der Faktor 2 übrig.
In dem Falle wäre die Taktfrequenz also verdoppelt, dh doppelt so häufig
schaufelt der magnetische Ladungslöffel und somit wird die doppelte
Leistung übertragen.
Wenn nur die gleiche Leistung abverlangt würde, würde man das Spiel mit
einer Spule für die halbe Leistung wiederhone, die dann nur das halbe
Volumen an Platzbedarf hätte.