Moin,
ich habe ein Diagnose System, GDS3500 von Genrad, in dem ist ein Akku
verbaut.
Der Akku war defekt (Zu alt) und ich habe ihn ersetzt. Jetzt zeigt das
Betriebssystem aber immer eine Ladekapazität von 50% an, egal ob der
Akku eingebaut ist oder nicht.
Mit eingebauten Akku stürzt das OS beim Zugriff auf die Daten das Akkus
ab.
Die kleine Platine im Akku habe ich schon getauscht.
Blöderseits prüft das System regelmäßig den Akku und quitiert dann den
Dienst.
Ich vermute einen Defekt auf dem Systemboard des Notebooks, da die 50%
immer angezeigt werden, egal ob Akku verbaut oder nicht.
Hat jemand eine Idee wie ich vorgehen könnte um den Fehler zu finden?
Scope & Multimeter vorhanden, etwas Erfahrung auch.
Leider sind die GDS3500 alt, selten und teuer. Selbst wenn ich ein
anderes kaufen würde besteht die Möglichkeit dass es einen Defekt hat.
Gruß und Danke für eure Ideen
Katja
Hi, ich weiss nicht wie Dein Gerät die Daten des Akkus checkt,
noch wo und wie das Ergebniss dann hinterlegt ist,
deswegen kann ich Dir nur eine vage Idee unterbreiten.
Ich hab n altes Toughbook das ebenfalls die Batterieleistung überwacht
und warnt bzw den Dienst quittiert falls der Akku zu schwach oder in
irgendeiner Form defekt ist.
Aaaber: da der Akku im besagten Toughbook natürlich austauschbar ist,
gibt es von Panasonic ein Tool, dass die effektive Akkuleistung prüft
und die Prüfdaten aktualisiert wo nötig (dauert am Netzteil zwei
vollständige Ladezyklen)
Ich würde davon ausgehen, dass Teradyne eine ähnliche Software hat,
vermutlich nicht für den Endnutzer (die KFZ Werkstatt),
aber eventuell dann doch für den Servicetechniker.
Schau mal ob DU nicht Unterlagen über die Wartung des GDS findest,
vielleicht kann der Wartungstechniker von damals Dir den Akku
"zurücksetzen".
Notfalls müsstest Du mal schauen welches die Datenleitungen der
Akkuplatine sind,
die 'isolieren' (ein bisschen Klebeband reicht oft schon)
und sehen ob der dann nurnoch Strom liefernde Akku
das Gerät befeuern kann oder es schlicht den Dienst quittiert.
So hast Du mindestens eine Übergangslösung.
Solltest Du keinen Servicetechniker auftreiben können für das GDS3500,
müsste man ersteinmal herausfinden,
ob die Akkudaten auf dem Gerät (zB versteckte Datenbank Akku über
seriennummer/ID identifiziert)
oder in dem Chip auf der Akkuplatine selber liegen.
Danach kann man dann schauen wie und ob überhaupt diese Daten änderbar
sind
(chips auf der Akkuplatine können 'oneway' sein.. wie in manchen
Druckerpatronen heutzutage.. bei sowas gehässigem müsste man Ersatz
simulieren, das ist nicht unbedingt trivial)
Nun wen win einen Akku mit 50% anzeigt obwohl gar kein Akku eingebaut
ist hat Mainboard was abbekommen. Was würde den angezeigt bevor du den
Akku getauscht hast? War da auch schon die 50% Anzeige?
Thomas
Naja darüber würd ich mir keine Sorgen machen erstmal..
die 50% können durchaus von der Dockingstation kommen ..
Apropos...
im jaguarforum hat jemand ein ähnliches Problem.
sagt aber, dass das gerät beim "reconditioning" des Akkus dann
abschmiert und nen rotes Lämpchen anspringt.
Das lässt mich hoffen... es sieht also so aus als gänbe es in der tat
eine Reconditioning Funktion für den Akku im Gerät selber.
(software die die Daten aktualisiert)
Besagter user machte dann erfolgreich folgendes:
Gerät aus, Dockingstation an, und über Nacht das Dingen liegen lassen,
(12 stunden sagte er)
danac sei das gerät neu kalibriert worden von ihm und seitdem
funktioniert sein Akku.
Ob er den Akku mitkalibrieren musste kann ich nicht sagen,
ich denke das Gerät könnte das auch im Hintergrund selber gemacht haben.
Aber ich würde zunächst vorschlagen wollen,
es abgeschaltet ind er eingeschalteten Basisstation für eine lange Weile
liegen zu lassen (12-16 stunden halte ich für plausibel)
und danach nochmal zu schauen ob mehr Hoffnung besteht ohne Gewalt das
Dingen ans laufen zu bekommen
Katja_bo schrieb:> Der Akku war defekt (Zu alt) und ich habe ihn ersetzt. Jetzt zeigt das> Betriebssystem aber immer eine Ladekapazität von 50% an, egal ob der> Akku eingebaut ist oder nicht.> Mit eingebauten Akku stürzt das OS beim Zugriff auf die Daten das Akkus> ab.> Die kleine Platine im Akku habe ich schon getauscht.> Blöderseits prüft das System regelmäßig den Akku und quitiert dann den> Dienst.
Nun ja, der Akku ist üblicherweise mit seiner Elektronik verdongelt und
die Elektronik stellt sich nach einem Spannungseinbruch tot. Es ist ja
nicht so daß die Spannung des Akkus überwacht wird sondern daß die
eingebaute Elektronik korrekte Daten liefert.
Für Laptops gabs mal die smart battersy specification, allerdings ist es
nicht unbedingt gesagt daß sich der Genrad daran gehalten hat. Windoofs
98 hört sich nach reichlich abgehangener Hardware an. Du wirst nicht
umherkommen erstmal die Schnittstelle zum Akku zu identifizieren und den
Verkehr zu loggen und evtl zu dekodieren. Wenn du das hast brauchst du
nur einen Simulator der dir den Krempel sendet.
Moin alle zusammen,
zunächst einmal Danke für die vielen Ansätze.
Zunächst einmal, ich habe gegoogle und nichts, was nicht hinter einer
nicht vertrauenswürdigen "Bitte zahlen Sie" Webpage steckt gefunden. Da
ist also keine Lösung in Sicht.
Dann habe ich mir die Bauteile angesehen. Auf der Seite des Mainboards
ruht ein MAX1647, der Gegenpart auf dem Akku ist ein bq2040. Vom
Mainboard habe ich mal ein Foto gemacht, weil ich dort auch den Fehler
vermute.
Gemessen habe ich auch: Erstmal die drei Daten -relevanten-Kabel der
Akku Platine, dort kommt, wo ein SCL Signal liegen sollte nur eine 3,2 V
Flatline an. Das habe ich bis zum Mainboard (Also auch ohne Akku)
nachvollziehen können, der MAX1647 liefer hier das SCL Signal auf PIN13
mit, lt. Datenblat, einem High Signal von 2,8V und Low von 0,8V (Wenn
ich das Datenblatt richtig gelesen habe) high mit einer Dauer von 4µs,
dannach auf LOW. Ich habe das DSO mit 1µs laufen gehabt, die Flatline
hat sich nicht bewegt. Dann habe ich mir die Grundversorgung angeschaut,
der MAX1647 wird auf PIN3 nur mit 2,3V versorgt. Wenn ich das
Datenblatt richtig gedeutet habe, wäre das dann aber zu wenig, oder?
Auf PIN2 liegt eine Spannung von 22V.
Ich habe beide Datenblätter mal beigefügt.
Wie kann ich weiter vorgehen?
Gruß
Katja_bo
sid schrieb:> Aaaber: da der Akku im besagten Toughbook natürlich austauschbar ist,> gibt es von Panasonic ein Tool, dass die effektive Akkuleistung prüft> und die Prüfdaten aktualisiert wo nötig (dauert am Netzteil zwei> vollständige Ladezyklen)>> Ich würde davon ausgehen, dass Teradyne eine ähnliche Software hat,> vermutlich nicht für den Endnutzer (die KFZ Werkstatt),> aber eventuell dann doch für den Servicetechniker.
Danach sollte man mal im Bios suchen!
Pin3 ist ein Ausgang der eine geregelte 5.4V Spannung bereitstellt.
Wenn die Spannung zusammenbricht fließt entweder zuviel Strom oder der
Maxe ist im A.....
Am Blockdiagramm kann man auch sehen, dass dann auch die interne VRef
nicht mehr ok ist. Versuche zu verfolgen was an Pin 3 noch angeschlossen
ist und trenne mal den Pin3 von der Leiterplatte.
Thomas
Teo D. schrieb:> sid schrieb:>> Aaaber: da der Akku im besagten Toughbook natürlich austauschbar ist,>> gibt es von Panasonic ein Tool, dass die effektive Akkuleistung prüft>> und die Prüfdaten aktualisiert wo nötig (dauert am Netzteil zwei>> vollständige Ladezyklen)>>>> Ich würde davon ausgehen, dass Teradyne eine ähnliche Software hat,>> vermutlich nicht für den Endnutzer (die KFZ Werkstatt),>> aber eventuell dann doch für den Servicetechniker.>> Danach sollte man mal im Bios suchen!
Gibt es, ist unter Windows zu finden und bringt Windows zum Absturz, da
kein Zugriff auf den AKku möglich ist.
>> gibt es von Panasonic ein Tool, dass die effektive Akkuleistung prüft>> und die Prüfdaten aktualisiert
genau das geht ja nicht.
Thomas Z.
> Versuche zu verfolgen was an Pin 3 noch angeschlossen ist und trenne mal> den Pin3 von der Leiterplatte.
Werde ich versuchen und melde mich dann.
Danke!
Nur mal den kurzen Hinweis:
auf ebay (USA) ist grade für 20 dollar n mainboard zu bekommen...
angeblich funktionsgetestet!
Nur für den Fall, dass Du einen Backup-plan wolltest
sid schrieb:> Nur mal den kurzen Hinweis:> auf ebay (USA) ist grade für 20 dollar n mainboard zu bekommen...> angeblich funktionsgetestet!>> Nur für den Fall, dass Du einen Backup-plan wolltest
Cooler Plan. Leider das Diagnoseboard, sonst wäre das ganz plötzlich
Plan A geworden ;)
Katja_bo schrieb:> Cooler Plan. Leider das Diagnoseboard, sonst wäre das ganz plötzlich> Plan A geworden ;)
UUps.. entschuldige, hab ich nicht aufgepasst, stimmt :(
soooo... Rückmeldung.
Es schein so das der Max'e tatsächlich hinüber ist.
Ich bekomme nicht einmal ein sauberes Clocksignal daraus.
Habe also die "umgebenden" Bauteile mal abgenommen und die 5V sicher
gestellt. Keine Chance.
Da ich keine SMD Erahrungen habe, fällt bei dem Bauteil der Austausch
flach.
Ich glaube ich mache mich langsam mal auf die Suchen nach einem Plan B.
Danke für die Tips und Hilfe.
Katja_bo