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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Jobangebote im Kernkraftwerk


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Autor: Günther (Gast)
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Hallo,

Gibt es hier beschäftigte in Kernkraftwerken? Habe ein interessantes 
Angebot bekommen. Mich würden die Erfahrungsberichte interessieren.

Wenn man googelt bekommt man ja richtig Angst. Ich habe auch den 
Anspruch in der Nähe wohnen zu wollen... Habe im Radius von 5 km relativ 
günstige Wohnungen zur Miete gesehen. Bin einer der gerne zur Arbeit 
radelt und Autofahren als sehr lästig empfindet.

Nur bekommt man ein mulmiges Gefühl. Habe zwar auch Infobroschüren 
bekommen wie sicher alles ist... Aber naja.

Gruß
Günni

Autor: Alopecosa (Gast)
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Sicher ist das zumindest in Deutschland der Job alles andere als 
Zukunftssicher ist ;)

Autor: Smuggler (Gast)
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Rückbau hat Zukunft.

Autor: Günther (Gast)
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Hallo,

bis der Rückbau/Umbau abgeschlossen ist, bin ich in Rente...
Will mich und meine Familie aber nicht grün leuchten sehen. Es gibt 
einmal das offizielle was alles verharmlost und dann noch die 
Verschwörungen. Google ist furchtbar. Gerade eben gelesen das das 
Leukämie Risiko im Umkreis von 5 km 50% höher ist...
Ich werde solche Sachen auf jeden Fall im Vorstellungsgespräch 
ansprechen.

Autor: Gelassener (Gast)
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Im lautlosen Elektroverkehr ohne 0,0-Promillegrenze die Straßenseite zu 
wechseln, dürfte weitaus riskanter für dich und deine (zukünftige) 
Familie sein. Meine Cousine arbeitet seit über 30 Jahren im GKN und 
erfreut sich bester Gesundheit.

Autor: Jan H. (j_hansen)
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"bekommt man ja richtig Angst", "bekommt man ein mulmiges Gefühl",
"Will mich und meine Familie aber nicht grün leuchten sehen", "alles 
verharmlost", "Leukämie Risiko"

Wenn's dir nicht behagt, dann lass es doch. Wenn's dir hilft, dann sage 
ich dir als wildfremder Internetuser, dass du dir keine Sorgen machen 
musst.

Beitrag #6018821 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Sven B. (scummos)
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Günther schrieb:
> Gerade eben gelesen das das
> Leukämie Risiko im Umkreis von 5 km 50% höher ist...

Ist das nicht eines der Lehrbuchbeispiele für falsch angewendete 
Statistik?

Autor: Andre (Gast)
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Sven B. schrieb:
> Ist das nicht eines der Lehrbuchbeispiele für falsch angewendete
> Statistik?

Das auch, aber der Fall wo im Umkreis der Anlage undefinierbares 
schwarzes Pulver auftauchte und die Leute erkrankten war dann wieder 
sehr real. Und mehrfach zu finden.
https://www.soester-anzeiger.de/lokales/welver/mysterioese-kuegelchen-umkreis-kernkraftwerks-1631654.html

Autor: Sven B. (scummos)
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Andre schrieb:
> Sven B. schrieb:
>> Ist das nicht eines der Lehrbuchbeispiele für falsch angewendete
>> Statistik?
>
> Das auch, aber der Fall wo im Umkreis der Anlage undefinierbares
> schwarzes Pulver auftauchte und die Leute erkrankten war dann wieder
> sehr real. Und mehrfach zu finden.
> 
https://www.soester-anzeiger.de/lokales/welver/mysterioese-kuegelchen-umkreis-kernkraftwerks-1631654.html

Klingt etwas abenteuerlich. Insbesondere da die Datenlage recht dürftig 
klingt. Zumindest eine Materialanalyse und nicht nur "die sehen 
unnatürlich rund aus" würde man als Beleg schon erwarten.

Sterberaten in der Umgebung von $irgendwas sind auch sinnlose Statistik, 
die können tausende unerwartete Korrelationen haben.

Was hingegen fraglos belegt ist ist die höhere radioaktive 
Strahlenbelastung in der Umgebung von Kohlekraftwerken :D

Autor: weg mit dem Troll (Gast)
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weg mit dem Troll

So ein Job hat natuerlich Zukunft. Denn die bestehenden Werke muessen 
noch sehr lang nachbetreut werden. Da ist nichts mit : "Abschalten, der 
Letzte loescht das Licht". Vorausgesetzt du wirst nicht 
wegrationalisiert. Da werden Notfallszenarien durchgerechnet. 
Abklingzeiten angepasst. Sicherheitsvorgaenge angepasst. Da gehst du auf 
Konferenze, usw.

Autor: Markus (Gast)
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Günther schrieb:
> Habe ein interessantes
> Angebot bekommen. Mich würden die Erfahrungsberichte interessieren.

Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, das 5 km vom nächsten KKW entfernt 
liegt. Erhöhte Krebsrate könnte ich auf Anhieb subjektiv nicht 
bestätigen.
Früher waren das die Top-Jobs und schon an den Eigenheimen ließ sich 
erkennen, wer im KKW arbeitete. Am besten traf es die Beschäftigten, die 
zur Zeit der Stillegung Anfang/Mitte 50 waren, die wurden alle in den 
Vorruhestand geschickt. Unser ehemaliger Nachbar samt Gattin tourt seit 
über zehn Jahren mit seinem Wohnmobil durch Europa.

Aber heutzutage? Klar, der Rückbau wird noch Jahrzehnte in Anspruch 
nehmen, aber die Anzahl der benötigen Mitarbeiter ist doch arg begrenzt.
Und wenn Du jetzt noch in der Branche anfängst, wirst Du für immer darin 
gefangen bleiben, was würdest Du denn alternativ machen wollen, falls Du 
doch fliegt oder gehst? Mit Kernkraft ist ja nichts mehr in Deutschland.

Autor: Dumm und ungebildet (Gast)
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Solche Leute sind gefragt! Der Rückbau darf ja nichts kosten...
Den roten Aufkleber auf die rote Tonne...

Autor: Msd (Gast)
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Günther schrieb:
> Gerade eben gelesen das das
> Leukämie Risiko im Umkreis von 5 km 50% höher ist...

50 % mehr als 0,000000001 ist immer noch nichts...

Mit soviel Fakten ist es klar, dass man von Google verrückt gemacht 
wird. Und am bestern arbeitet man dann im AKW, wo die Diskrepanz 
zwischen öffentlicher Wahrnehmung dessen was dort passiert und was 
wirlichh passiert sehr groß ist...

Autor: Qwertz (Gast)
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Markus schrieb:
> Mit Kernkraft ist ja nichts mehr in Deutschland.

Zum Glück! Das hat aber viel zu lange gedauert. Naja, immerhin ist der 
Ausstieg mittlerweile in trockenen Tüchern, außer die Frage der 
Endlagerung, das wird noch spannend.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Günther schrieb:
> 50%

Seid ihr überhaupt so viele?

Beitrag #6019269 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6019279 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6019285 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6019306 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Anton (Gast)
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Günther schrieb:
> Ich werde solche Sachen auf jeden Fall im Vorstellungsgespräch
> ansprechen.

Und glaubst dann noch ernsthaft, dass du den Job bekommst?

Autor: Berufsberatung am Wochenende (Gast)
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Hier mal eine N=1 Statistik:
Der Vadder von einem Freund hat in einem KKW gearbeitet, allerdings nur 
ein paar Jahre, der ist an Blasenkrebs gestorben was aber wohl vom 
vielen Rauchen kam.

Insofern: Kernkraft, eine gesunde Sache.

Autor: jemand (Gast)
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Alopecosa schrieb:
> Sicher ist das zumindest in Deutschland der Job alles andere als
> Zukunftssicher ist ;)

Da täuscht du dich.
Das Thema wird uns noch Jahrzehnte verfolgen, unabhängig davon, ob man 
den Ausstieg rückgängig macht oder nicht.

Ich persönlich würde mich auf Rückbau-bezogene Stellen fixieren. Da bist 
du für mindestens 40 Jahre sicher im Job. Vermutlich noch länger.
Und danach gibt es immer noch den Atommüll. Bis der letzte Container im 
Endlager verschwunden ist, würde ich mindestens 100 Jahre ansetzen. Und 
solange benötigt man auch entsprechende Experten.

Sowieso wird die Kerntechnik bleiben, mindestens im kleinen Umfang, weil 
es auch noch Anwendungen gibt. Radiopharmaka als Beispiel.

Ideologie beseite, gibt es eine Menge sehr wichtiger und 
verantwortungsvoller Jobs dort. Die Überreste der zivilen Kernenergie 
müssen gesichert und beseitigt werden, egal wie man dazu steht.

Ich hätte wegen der Strahlung keine Angst. Das kann man messen, und die 
Vorschriften sind sehr streng.

Beitrag #6019464 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Wühlhase (Gast)
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Wenn es nur um die Strahlung geht, würde ich mir die geringsten Sorgen 
machen. Dort gibt es strenge Vorschriften und Messungen-ganz im 
Gegensatz zu durchaus stark belasteten Branchen wie Erdölförderung oder 
Kohlekraftwerke.

Letztere liefern übrigens einen ganz erheblichen Teil des Spaltmaterials 
für KKWs.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Autor: Planlos (Gast)
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Ich war vor Jahren für meinen Job paar mal im AKW Gösgen in der Schweiz. 
An irgendwelche Strahlung hab ich da ehrlich gesagt nicht gedacht. Da 
ist auch jeder pups Überwacht. Im Umkreis von xx km bekommt jeder 
Jodtabletten für den Notfall (ob die dann noch was nützen sei mal 
dahingestellt)

Die Bedingungen vor Ort waren super. Sehr entspannte Leute dort und als 
externer hat es richtig Spaß gemacht.

Autor: T.N. (Gast)
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Reinigungskraft in einem AKW (Schweiz):
Stundenlohn 24SFr (ca. 21€)

http://fudder.de/mein-ferienjob-im-atomkraftwerk--102089847.html

Autor: Guest (Gast)
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Für kontaminierten Staub zusammenkehren nicht schlecht.

Autor: K. Bindl (Gast)
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Günther schrieb:
> Gerade eben gelesen das das
> Leukämie Risiko im Umkreis von 5 km 50% höher ist...

Aber auch nur für diejenigen, die unverantwortlicherweise immer wieder 
ihren Aluhut absetzen, obwohl sie sich im Gefahrenbereich bewegen.

Günther schrieb:
> Ich werde solche Sachen auf jeden Fall im Vorstellungsgespräch
> ansprechen.

Suchen sie einen Esoteriker? Ja, dann solltet ihr euch bei einem 
Jasmin-Tee während des Vorstellungsgesprächs über solche Sachen 
austauschen.

Autor: Hauke Haien (Gast)
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Väter zweier Bekannter haben in den AKWs Würgassen und Unterweser 
jeweils als Elektriker gearbeitet.
Der eine starb mit etwa 50 an Krebs, der andere bekam seine 
Krebsdiagnose 2 Monate nach Renteneintritt, 4 Monate später war er tot.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Hauke Haien schrieb:
> Väter zweier Bekannter haben in den AKWs Würgassen und Unterweser
> jeweils als Elektriker gearbeitet.
> Der eine starb mit etwa 50 an Krebs, der andere bekam seine
> Krebsdiagnose 2 Monate nach Renteneintritt, 4 Monate später war er tot.

Wahrscheinlich waren da Handy-Masten auf dem Gelände der AKWs...
Ansonsten kommt natürlich noch Infraschall von Windrädern in Frage.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6019632 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6019649 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Markus (Gast)
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Hauke Haien schrieb:
> Väter zweier Bekannter haben in [...] Unterweser
> jeweils als Elektriker gearbeitet.
> der andere bekam seine
> Krebsdiagnose 2 Monate nach Renteneintritt

Wer soll das gewesen sein, den müßte ich kennen....

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Günther schrieb:
> Will mich und meine Familie aber nicht grün leuchten sehen.

Wenn Du so irrationale Angst vor Kernkraft hast, warum interessierst Du 
Dich dann überhaupt für so einen Job?

Beitrag #6019741 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Günther.

Günther schrieb:

> Gibt es hier beschäftigte in Kernkraftwerken? Habe ein interessantes
> Angebot bekommen. Mich würden die Erfahrungsberichte interessieren.

Mach Dir nicht zuviel Hoffnung. Ich habe von 1995 bis 2000 und später 
von 2011 bis 2014 mehrmals erfolglos versucht, bei einer solchen Anlage 
(kernkraftwerk bzw. Zwischenlager) bzw. einem Verleiher, der dahin 
verleiht, anzufangen. Das war aber zu umlagert. keine echte Chance.

> Wenn man googelt bekommt man ja richtig Angst.

Mach Dir mal nicht in die Hose. Ich bin auch kein Freund von Kernkraft, 
vor allem weil das Endlagerproblem nicht lösbar ist, weil es nach meiner 
Ansicht nicht zuverlässig machbar ist, den Atommüll sicher für zig 
Tausende Jahre zu verwahren.

Bei einem Störfall wäre es für einen dortigen Beschäftigten ähnlich wie 
in anderen Industrieanlagen: "Besser gerade nicht da sein" und wegen 
Wohnen....es ist Bekannt, dass das Zeug sehr weit streuen kann. Und es 
hilft dir nichts, wenn Du nicht dort arbeitest, aber zufälligerweise ein 
paar dutzend Kilometer entfernt in der Fahne wohnst.

Also bevor ich Harze, würde ich so eine Stelle gerne nehmen. Der Job 
könnte interessant und abwechslungsreich sein. Details wie auch das 
Betriebsklima hängen natürlich am Einzelfall.

> Ich habe auch den
> Anspruch in der Nähe wohnen zu wollen... Habe im Radius von 5 km relativ
> günstige Wohnungen zur Miete gesehen. Bin einer der gerne zur Arbeit
> radelt und Autofahren als sehr lästig empfindet.

Kann ich verstehen.
Ich laufe ca. 2km zur Arbeit. Der direkte Weg wäre per Rad nur mit einem 
Mountainbike zu machen. Dafür bin ich aber schon etwas alt und klapprig.

> Nur bekommt man ein mulmiges Gefühl. Habe zwar auch Infobroschüren
> bekommen wie sicher alles ist... Aber naja.

Komm mal ein bischen herum im Arbeitsleben. Dann hast Du genug Chancen 
hinter die Kulissen zu sehen. Und Du wirst sehen, dass es in oft so ist, 
dass Du Deine geforderten Leistungen nur erbringen kannst, wenn Du auf 
eigene Kappe gegen Sicherheitsvorschriften verstösst. Das ist die 
logische Konsequenz einer Leistungsgesellschaft, weil diese ihre 
Anforderungen so regelt, dass zu viele sie nicht erfüllen können. Nicht 
umsonst ist der "Pfusch am Bau" Dauerthema, und die Firmen finden nicht 
genug leistungsfähige Leute und reden von "Fachkräftemangel".

Was nebenbei alles ein weiteres Argument gegen Kernkraft ist.....aber 
nicht dagegen, dort einen Job zu nehmen, falls er zu kriegen wäre.

Mit der Erfahrung wirst du solche Infobroschüren dann besser einschätzen 
können. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens P. (picler)
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Günther schrieb:
> Gerade eben gelesen das das
> Leukämie Risiko im Umkreis von 5 km 50% höher ist...

50% höher als was? Ich will die Risiken der Kernkraft nicht klein reden, 
aber mit solchen Zahlen sollte man vorsichtig sein, solange man nicht 
weiß, wie sie erhoben wurden. Außerdem sollte man immer bedenken, dass 
auch die Arbeit in einem "normalen" Job nicht risikolos ist.

> Ich werde solche Sachen auf jeden Fall im Vorstellungsgespräch
> ansprechen.

Dann brauchst du da eigentlich gar nicht hingehen...

Autor: Günther (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Günther schrieb:
>> Will mich und meine Familie aber nicht grün leuchten sehen.
>
> Wenn Du so irrationale Angst vor Kernkraft hast, warum interessierst Du
> Dich dann überhaupt für so einen Job?

Es ist bisher weniger die irrationale Angst gewesen als Unwissenheit. 
Natürlich kriegt man immer wieder was mit... Aber so wirklich habe ich 
mich bisher nie damit beschäftigt.

Wenn man recherchiert bekommt man eben interessante Aspekte zu lesen. 
Beispiel: die Strahlung um das werk wird stetig gemessen. Diese ist 
nicht mehr als anderswo. Jedoch ist die "Qualität" der Strahlung eine 
andere. Radioaktives Kalium wie auch andere Stoffe reichern sich im 
Körper an. Das wäre um einiges schlimmer... Das eine ist die absolute 
Messung in bequerel und das andere eben die "Qualität der 
Langzeitbelastung"...

Der Job betrifft den Rückbau.

Gruß
Günni

Autor: T.roll (Gast)
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Wühlhase schrieb:
> Wenn es nur um die Strahlung geht, würde ich mir die geringsten Sorgen
> machen. Dort gibt es strenge Vorschriften und Messungen-ganz im
> Gegensatz zu durchaus stark belasteten Branchen wie Erdölförderung oder
> Kohlekraftwerke.

Planlos schrieb:
> Ich war vor Jahren für meinen Job paar mal im AKW Gösgen in der Schweiz.
> An irgendwelche Strahlung hab ich da ehrlich gesagt nicht gedacht. Da
> ist auch jeder pups Überwacht.

Man kann ja von KKW halten was man will, aber Sachen wie "Vorschriften", 
"Messungen" und "Überwachung" sind ganz schlechte Argumente. Wie in 
Politik und Wirtschaft üblich, wird ja das eher nur so als "sollte man 
machen" gesehen, nicht als wirkliche Pflicht.

Viel Spaß beim lesen!
https://blog.fefe.de/?q=Kernkraft

Beitrag #6021888 wurde von einem Moderator gelöscht.

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