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Forum: Offtopic Softwareprodukte bei Kunden einführen


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Autor: Ofen E. (ofen_e)
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Bei einer Beraterfirma, was bedeutet es genau Softwareprodukte beim 
Kunden einzuführen für einen Softwareentwickler? Was gehört alles dazu, 
wieviel Zeit nimmt das von deiner Arbeit als Entwickler prozentual in 
Anspruch? Ist das spannend und bringt einem das als Entwickler irgendwie 
weiter?

Autor: Gustl B. (gustl_b)
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Kommt drauf an ob du dem Kunden eine CD oder einen USB Stick einführen 
musst.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Gustl B. schrieb:
> Kommt drauf an ob du dem Kunden eine CD oder einen USB Stick einführen
> musst.

;-))))

Jaja, der menschliche Geist ist mannigfaltig...

Autor: A. S. (achs)
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Ofen E. schrieb:
> Beraterfirma

> Softwareprodukte beim Kunden einzuführen

> Arbeit als Entwickler

Ich kriege nur Kombination von je 2 Begriffen unter einen Hut

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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> Arbeit als Entwickler
Natriumhydroxid? ;)

Autor: Markus M. (mmvisual)
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Es gibt durchaus Software die einem SW-Entwickler helfen könnten ...
Quellcodeeditor grinz

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Imho ist es wie bei allen Kreativprozessen. Erst die Rückkopplung aka 
Kundenreflektion macht einen Entwicklungsprozess rund.
Ja ich denke das ist interessant, wenn man den realen Einsatz beim 
Nutzer zur Kenntnis nehmen darf. und es hilft den wert der eigenenArbeit 
selbst besser bewerten zu können.

Seit ich intensiv mit Kunden zu tun habe ist meine Zufriedenheit im 
Beruf stark angestiegen. da der Kundenkontakt die Monotonie des Alltags 
durchbricht.

Namaste

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Ofen E. schrieb:
> Ist das spannend und bringt einem das als Entwickler irgendwie
> weiter?

Du musst als Entwickler auch sehen, wie gut der Kunde mit deiner 
Entwicklung umgehen kann, Bedienerfreundlichkeit.

Wenn ich mir die Reisekostenplattform meiner derzeitigen Arbeitgebers 
anschaue - Aua!

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Ich glaube in diesem Forum wurde bereits alles gesagt...

Autor: Ofen E. (ofen_e)
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Ok also man fährt zum kunden hin, zeigt ihm wie das standard programm + 
vom Kunden zusätzlich gewünschte Feature xy funktioniert und haut danach 
wieder ab.

Für mich als entwickler klingt das nicht nach tiefen Erkenntnissen. Kann 
jemand Erfahrungen berichten

Autor: Peter D. (peda)
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Ofen E. schrieb:
> Bei einer Beraterfirma, was bedeutet es genau Softwareprodukte beim
> Kunden einzuführen für einen Softwareentwickler?

Der Entwickler hat damit nichts zu tun, er programmiert nur entsprechend 
den Spezifikationen.
Für die Einführung sind Vertrieb und Support zuständig.
Bei mancher Software reicht das Manual aus, bei anderer können 
mehrtägige Schulungen notwendig werden (z.B. CAD-Programme).

Autor: Ofen E. (ofen_e)
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nope, der Entwickler muss das laut stellenausschreibung tun

Autor: Peter D. (peda)
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Ofen E. schrieb:
> nope, der Entwickler muss das laut stellenausschreibung tun

Also wird kein Entwickler gesucht, sondern ein Vertriebler.

Ofen E. schrieb:
> Was gehört alles dazu,
> wieviel Zeit nimmt das von deiner Arbeit als Entwickler prozentual in
> Anspruch?

Ohne genaue Angaben, um was für eine Software es geht, kann man den 
Aufwand nicht abschätzen. Software kann ja alles mögliche sein.

Ofen E. schrieb:
> Ist das spannend und bringt einem das als Entwickler irgendwie
> weiter?

Wenn die Bude so winzig ist, daß eine Person mehrere Stellen besetzen 
muß, eher nicht. Das sind doch zu unterschiedliche Aufgabenbereiche.

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Peter D. schrieb:
> Ofen E. schrieb:
>> nope, der Entwickler muss das laut stellenausschreibung tun
>
> Also wird kein Entwickler gesucht, sondern ein Vertriebler.

Wenn sich die Entwickler komplett vom Endnutzer abschirmen und jeglicher 
Kundenkontakt ausschließlich über Filter wie Vertriebler, Support, 
Produktmanager,... läuft, dann wird die Software schnell mal an den 
eigentlichen Bedürfnissen der Anwender vorbei entwickelt. Das 
verschwendet viel Zeit und Geld und das, was am Ende bei rauskommt, ist 
deutlich schlechter.

Natürlich hängt das von der Art des Softwarevertriebs ab 
(Standardsoftware, Mischung aus Standardblöcken mit großen 
Individual-Anteilen und reiner Individualsoftware) ab. Aber selbst bei 
Standardsoftware macht es meiner Erfahrung nach sehr viel Sinn wenn man 
sich ein paar Betatester rauspickt und die Entwickler direkten Kontakt 
zu denen aufnehmen.

Man muss dann natürlich denen auch klarmachen, daß der Support für 
Kleinigkeiten dann nicht über den direkten Entwicklerkontakt laufen 
kann, sondern weiter über den normalen Supportkanal. Aber wenn man das 
offen anspricht und klar kommuniziert bekommt man das eigentlich ganz 
gut hin.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jan H. (j_hansen)
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Ofen E. schrieb:
> Ok also man fährt zum kunden hin, zeigt ihm wie das standard programm +
> vom Kunden zusätzlich gewünschte Feature xy funktioniert und haut danach
> wieder ab.
>
> Für mich als entwickler klingt das nicht nach tiefen Erkenntnissen. Kann
> jemand Erfahrungen berichten

Zuerst solltest du mal sagen, worum es geht. Eine Pipifaxsoftware 
installieren und die Leute darauf schulen ist etwas anderes als eine 
SAP-Einführung.

Autor: Peter D. (peda)
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Gerd E. schrieb:
> Wenn sich die Entwickler komplett vom Endnutzer abschirmen und jeglicher
> Kundenkontakt ausschließlich über Filter wie Vertriebler, Support,
> Produktmanager,... läuft, dann wird die Software schnell mal an den
> eigentlichen Bedürfnissen der Anwender vorbei entwickelt.

Das hat auch niemand behauptet. Es ist durchaus üblich, daß bei Fragen 
oder Problemen auch mal ein Entwickler per TeamViewer beim Kunden 
vorbeischaut. Einführungen oder sonstige Kundenarbeit sind aber 
definitiv nicht sein Aufgabengebiet.
Umgekehrt sind für die Kundenbetreuung wiederum keinerlei 
Programmierkenntnisse erforderlich. Spezialisten sollte man nicht mit 
fachfremden Aufgaben von ihrer eigentlichen Arbeit abhalten. Das ist 
ineffektiv.

Autor: Ofen E. (ofen_e)
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Das ist ne 30 Mann gmbh, handelt sich um 
Versicherungs/Buchhaltungs-software in java geschrieben. Laufe ich da 
Gefahr, dass die Einführung beim Kunden mich von meiner 
Weiterentwicklung als Softwareentwickler abhält oder wird das im Rahmen 
bleiben

Autor: Dumdi D. (dumdidum)
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Ja. Oder auch nein. Ruf an und lass Dir die Tätigkeit und das Produkt 
erklären.

Autor: Joggel E. (jetztnicht)
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So ein Job ist sicher sehr spannend und lehrreich.
Im Kontakt mit dem Kunden, resp dem Anwender erfaehrst du wie der Kunde 
damit arbeitet. Die Anforderungen des Kunden sind nicht zwingend das, 
was sich der Entwickler als tolles Feature vorstellt. Da sieht man zB 
dass ein tolles Feature nicht verwendet wird, weil die Namensgebung 
unpassend war, und deswegen in allen Ablaeufen mit workarounds 
gearbeitet wird, weil diese Funktionalitaet eben doch irgendwie fehlt.

Oder eine noetige Funktionalitaet fehlt, weil der eigene Vertrieb dachte 
das Feature sei bezahl-wuerdig, und der Kunde, resp dessen 
Entscheidungstraeger, fand's zu teuer. Das fuehrt dann auch zu seltsamen 
Ablaeufen.

Insbesonders ist deine Arbeit nachher besser auf den Anwender 
abgestimmt, und einfacher, da aufwendige Leerlaeufe vermieden werden 
koennen.

Immer unbedingt moeglichst nahe beim Kunden arbeiten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter D. (peda)
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Dumdi D. schrieb:
> Ruf an und lass Dir die Tätigkeit und das Produkt
> erklären.

Das solltest Du unbedingt tun.
Vielleicht ist die Entwicklung nicht als Vollzeitstelle geplant, so daß 
Du noch andere Tätigkeiten übernehmen sollst. D.h. Frust ist vorgeplant.

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