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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Warum gibt es mit Akkus soviele Probleme bei Kleingeräten?


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Autor: stephan (Gast)
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Viele Leute in meinem Bekanntenkreis versuchen in Fernbedienungen Akkus 
reinzugeben, vor allem auch wegen Müllvermeidung, gaben es aber wieder 
auf.

Akkus sind anscheinend von jetzt auf plötzlich leer, Batterien merkt man 
an, dass sie schwächer werden.

Gibt es dafür keine Lösung?
Bei vielen Akkuschrauber ist ja für den eingebauten Akku eine 
Ladestandsanzeige eingebaut.


Die predictability bei Akkus ist also kaum bis gar nicht vorhanden, dass 
dürfte wohl ein Hauptproblem betreffend der Bequemlichkeit sein.
Man weiss ja auch nie so wirklich, ob ein Akku der rumliegt nun 
eigentlich voll ist oder leer.

Autor: 50c (Gast)
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stephan schrieb:
> Akkus sind anscheinend von jetzt auf plötzlich leer, Batterien merkt man
> an, dass sie schwächer werden.

...du hast dich schon mal mit den entsprechenden Datenblättern 
beschäftigt und da vor allem mit den Entlade-Kennlinien?

Autor: Tom (Gast)
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"Probleme bei Kleingeräten"

ist mir nicht bekannt. Immer diese Verallgemeinerungen

Autor: Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)
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Primärzelle meist 1,5V
Akku gleicher Größe meist 1,2V
Und dazu schau dir mal die Entladekurven der beiden an.

Wenn die Schaltung von Primärzellen ausgeht sind für diese die Akkus 
quasi schon leer wenn sie eingelegt werden.

Das erkennen des Ladezustandes von Akkus, erstrecht von LiIon, ist eine 
ganz eigene Wissenschaft für sich. Da gibt Leute die schreiben ganze 
Bücher drüber und an ende gibt es immer noch keine echte Lösung für das 
Problem ohne das zusätzliche Chips verbaut werden wie den Lade und 
Endladevorgang mit messen.

Autor: Boris (Gast)
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stephan schrieb:

> Die predictability bei Akkus ist also kaum bis gar nicht vorhanden, ...

Du bist die Lachnummer der Woche. Komme doch bitte am Freitag wieder 
vorbei.

Autor: c-hater (Gast)
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stephan schrieb:

> Viele Leute in meinem Bekanntenkreis versuchen in Fernbedienungen Akkus
> reinzugeben, vor allem auch wegen Müllvermeidung, gaben es aber wieder
> auf.

Der Ansatz ist schon unsinnig. Fernbedienungen verbrauchen (zumindest 
bei "üblicher" Nutzung) heutzutage dermaßen wenig Energie, dass Akkus 
durch die Selbstentladung unsinnig werden.

> Akkus sind anscheinend von jetzt auf plötzlich leer, Batterien merkt man
> an, dass sie schwächer werden.

Das liegt an der Entladekennlinie.

> Gibt es dafür keine Lösung?
> Bei vielen Akkuschrauber ist ja für den eingebauten Akku eine
> Ladestandsanzeige eingebaut.

Bei FBs ist eben das Problem, dass die Anzeige des Zustands der Quelle 
wegen des insgesamt sehr geringen Energieverbrauchs kontraproduktiv 
wäre. Es würde überproportional viel Energie kosten, auf drohenden 
Energiemangel hinzuweisen. Stell dir das vor wie dein Konto: willst du 
dafür eine kostenpflichtige Benachrichtigung (Kosten: 10000€) für jeden 
Fall, wenn die Deckung 1000€ unterschreitet?

Das wäre so ungefähr die Situation...

> Man weiss ja auch nie so wirklich, ob ein Akku der rumliegt nun
> eigentlich voll ist oder leer.

Tja, lebensunfähige Vollidioten müssen halt draufzahlen. War schon immer 
so, ist so und wird auch immer so bleiben. Ende der Ansage.

Autor: Stefan F. (stefanus)
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stephan schrieb:
> Akkus sind anscheinend von jetzt auf plötzlich leer

Das liegt in der Natur von Nickel und Lithium Akkus. Eigentlich ist es 
gut, dass si lange Zeit fast die gleiche Spannung liefern, bis kurz 
bevor sie leer sind.

stephan schrieb:
> Gibt es dafür keine Lösung?

Klar gibt es sie. Man kann messen, wie viel Energie geladen und entladen 
wurde, um den Füllstand abzuschätzen. Viele Geräte machen das mit 
Erfolg. Wenn es billig sein muss, lässt man das halt weg.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang (Gast)
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stephan schrieb:
> Die predictability bei Akkus ist also kaum bis gar nicht vorhanden, ...

Das kommt drauf an, wie grob man guckt.
(-> Kennlinien unter /Kapazitätsvergleich .../
https://www.pocketnavigation.de/2015/03/mignon-aa-akkus-test-vergleich/

Autor: Stefan F. (stefanus)
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> Man weiss ja auch nie so wirklich, ob ein Akku der rumliegt nun
> eigentlich voll ist oder leer.

Dagegen wurden Akkus erfunden, die ihre Ladung viele Monate halten, die 
im Consumer Markt übrigens längst Standard geworden sind. Die lädt man 
nach Gebrauch auf und dann kann man sie locker ein Jahr lang liegen 
lassen ohne dass sie ihre Einsatzbereitschaft verlieren.

Autor: Roman K. (jupiter2648)
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stephan schrieb:
> Viele Leute in meinem Bekanntenkreis versuchen in Fernbedienungen
> Akkus
> reinzugeben, vor allem auch wegen Müllvermeidung, gaben es aber wieder
> auf.
>

Ja, ist klar. Akku Management ist eine Sache für sich.

> Akkus sind anscheinend von jetzt auf plötzlich leer, Batterien merkt man
> an, dass sie schwächer werden.
>

Genau, das ist ein Problem davon.
Man will sich hinsetzen, den Fernseher einschaltne, und kann erstmal 
Akkus tauschen.
Mit Batterien kann man noch ein paar Mal einschalten, auch wenn man 
öfter drücken muss (oder fester :-) ) und dann muss man sich halt 
merken, morgen die Batterien zu tauschen, oder welche zu kaufen.
Scheitern aber auch schon viele mit dem Batterie "Management".

> Gibt es dafür keine Lösung?
> Bei vielen Akkuschrauber ist ja für den eingebauten Akku eine
> Ladestandsanzeige eingebaut.
>
Keine wirkliche, fix fertige Akku Packs wären interessant, aber das ist 
wohl eher eine Marktnische, die sich finanziell nicht auszahlt.
Zumindest würde man dann das herumhantieren mit einzelnen Akkus 
abstellen, aber dann braucht man wieder ein Ladegerät so wie für die RC 
Cars oder Modellflieger.
Und Ladegeräte sind normalerweise nicht billig.

Autor: Knut (Gast)
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c-hater schrieb:
> stephan schrieb:
>
>> Viele Leute in meinem Bekanntenkreis versuchen in Fernbedienungen Akkus
>> reinzugeben, vor allem auch wegen Müllvermeidung, gaben es aber wieder
>> auf.
>
> Der Ansatz ist schon unsinnig. Fernbedienungen verbrauchen (zumindest
> bei "üblicher" Nutzung) heutzutage dermaßen wenig Energie, dass Akkus
> durch die Selbstentladung unsinnig werden.

Ich finde diesen Ansatz überhaupt nicht unsinnig. Wenn die Fernbedienung 
damit funktioniert, nutze ich Eneloop Akkus. Ja, die muß ich vielleicht 
öfter tauschen, aber mir ist noch kein Akku ausgelaufen, ganz im 
Gegensatz zu Primärbatterien.

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Irgend W. schrieb:
> Primärzelle meist 1,5V
> Akku gleicher Größe meist 1,2V
> Und dazu schau dir mal die Entladekurven der beiden an.

Die Entladekurven zeigen, dass eine Primärzelle nur kurze Zeit 1,5 V 
liefert und und dann kontinuierlich absinkt. Ein NiMh Akku sinkt von 
1,4V Volladung auf ca 1,3V, die er dann lange Zeit beibehält,bevor die 
Spannung weiter absinkt. Die Nennspannungen von 1,5V bzw 1,2V sind 
ziemlich irreführend, bei den meisten Geräten ist man mit NiMh-Akkus 
besser bedient, nicht nur vom Preis her.

>
> Wenn die Schaltung von Primärzellen ausgeht sind für diese die Akkus
> quasi schon leer wenn sie eingelegt werden.

Es gibt nur wenige Geräte, die wirklich 1,5V verlangen, die nutzen dann 
aber auch nur einen Bruchteil der Ladung von Primärzellen.

>
> Das erkennen des Ladezustandes von Akkus, erstrecht von LiIon, ist eine
> ganz eigene Wissenschaft für sich. Da gibt Leute die schreiben ganze
> Bücher drüber und an ende gibt es immer noch keine echte Lösung für das
> Problem ohne das zusätzliche Chips verbaut werden wie den Lade und
> Endladevorgang mit messen.

Das gilt für LiFePO4, etwas für NiMh, aber nicht für die üblichen 
Li-Co/Mn/Ni Akkus,die auch eine kontinuierlich abfallende Spannung 
haben.

Es ist halt eine Frage der Anwendung, ob einem eine konstante Spannung 
und Leistung wichtiger ist oder das Wissen, dass sie bald leer ist.

Autor: Joachim B. (jar)
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stephan schrieb:
> Viele Leute in meinem Bekanntenkreis versuchen in Fernbedienungen Akkus
> reinzugeben, vor allem auch wegen Müllvermeidung, gaben es aber wieder
> auf.

so ein Unfug, in allen meinen Fernbedienungen und Heizkörperthemostaten 
sitzen nun Eneloops.
Die halten min. genauso lange wie Primärzellen, laufen nicht aus zund 
zerstören Geräte wenn man sie mal vergisst.

Klar müssen die auch mal ersetzt werden, bei mir so nach 10 Jahren 
obwohl sie noch brauchbare Restkapazität haben und in 
Kurzzeitanwendungen Taschenlampe Blitz o.ä. noch funktionieren nach dem 
Aufladen, meine ältesten Eneloop sind über 15 Jahre alt und vermessen 
weisen sie immer noch die Nennkapazität aus, aber sie bringen halt nicht 
mehr den Strom und die Dauer.

LiIo Akku im BT Drüllwürfel ist nach 1 Jahr tot und ohne den LiIo 
startet die Kiste nicht mehr, das ist eher ein Problem, nach einem Jahr 
20,-€ Schrott zu haben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Joachim B. schrieb:

> und zerstören Geräte wenn man sie mal vergisst.

Fände ich jetzt nicht so gut. Aber jeder wie er will.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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well...

Autor: MeierKurt (Gast)
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Knut schrieb:
> c-hater schrieb:
>> Der Ansatz ist schon unsinnig. Fernbedienungen verbrauchen (zumindest
>> bei "üblicher" Nutzung) heutzutage dermaßen wenig Energie, dass Akkus
>> durch die Selbstentladung unsinnig werden.
>
> Ich finde diesen Ansatz überhaupt nicht unsinnig. Wenn die Fernbedienung
> damit funktioniert, nutze ich Eneloop Akkus. Ja, die muß ich vielleicht
> öfter tauschen, aber mir ist noch kein Akku ausgelaufen, ganz im
> Gegensatz zu Primärbatterien.

LSD-Akkus in der FB? Wenn die FB bis unter 1,2V noch sicher 
funktioniert...

Bei mir halten die FB mit den normalen alkalischen Billigzellen (Aldi 
und so) vielleicht 2 Jahre (kann mich jedenfalls an den letzten 
Bat-Wechsel nicht erinnern) - da sehe ich absolut keinen Grund dort 
meine eneloops  reinzustecken.
Ausgelaufene Batterien sind in der FB eher selten (hatte ich jedenfalls 
noch nie, auch in jahrelang rumliegenden "vergessenen" FB gabs nie eine 
ausgelaufene Zelle, der Grund dürfte die geringe, eher zu 
vernachlässigende Stromaufnahme wäehrend der Wartezeite sein)
Auf die Idee, eine FB ernsthaft mit Akkus zu betreiben bin ich 
ernsthafterweise noch gar nicht gekommen (ich werde doch nicht meine 
teueren eneloops dafür verwursten, die haben andere Aufgaben).

Dass es mit den üblichen NiMH-Akkus Probleme gibt ist klar: Ladeschluss 
bei 1,4V, da funktionieren die FB noch prächtig, aber wenn es dann auf 
die nominellen 1,2V zu geht (und das geht u.U. ziemlich schnell), 
funktionieren nicht mehr alle FBs, auch könnte die IR-LED nicht mehr 
genug strahlen.
Glücklicherweise gibts immer weniger mit AA oder AAA-Zellen, die solche 
Laien-Enttäuschungen heraufbeschwören können (das Thema gabs hier ja 
schon öfter).
Aktuell sind wohl eher Lithiumzellen 3032 o.ä. in FB zu finden. Und das 
ist auch gut so.

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Die teueren Li-Mignonzellen haben etwa 1,7V, damit sind LCD-Displays 
viel kontrastreicher. Ansonsten bin ich nicht mehr so überzeugt davon, 
im Honeywell-Thermostat waren sie schnell leer, obwohl sie die fünffache 
Kapazität normaler Zellen haben sollen.

Autor: Peter D. (peda)
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stephan schrieb:
> Viele Leute in meinem Bekanntenkreis versuchen in Fernbedienungen Akkus
> reinzugeben, vor allem auch wegen Müllvermeidung, gaben es aber wieder
> auf.

In Geräte, die über ein Jahr mit einem Batteriesatz laufen, gehören auch 
keine Akkus, sondern Primärzellen.
Allein schon aus Preisgründen, für 1,60€ im Drogeriemarkt kriegst Du 
keine 8 AAA-Akkus.
Und verbrauchte Akkus aus Leistungsverbrauchern kann man auch nicht 
weiter verwenden, da die heutigen "intelligenten" Lader ein Laden 
verweigern. Moderne Lader kochen auch gerne mal die Zellen, damit sie ja 
nicht zu lange halten. Es gibt immer nur superschnelle Ladung und keinen 
Umschalter auf schonende Ladung.

Autor: Joachim B. (jar)
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Cyblord -. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>
>> und zerstören Geräte wenn man sie mal vergisst.
>
> Fände ich jetzt nicht so gut. Aber jeder wie er will.

falsch verstanden?

Alkaline Primärzellen haben mir etliche wenig genutzte Geräte zerstört, 
letztens den PC1500 den ich aus Nostalgie noch aufgehoben hatte.
Ein Küchenradio, mit Stützbatterie, ein DCF77 Uhrenradio, alles wo 
"Stützbatterien" drin sein können an die man aber nicht denkt denn 
solange sie am Strom hängen gibts ja nichts zu stützen, irgendwann denkt 
man dran, schaut nach und sieht nur ausgelaufene Suppe die die Kontakte 
angefressen hat, Alkaline sind ausgelaufen wohlgemerkt, nicht Eneloop!

: Bearbeitet durch User
Autor: Udo S. (urschmitt)
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Peter D. schrieb:
> Es gibt immer nur superschnelle Ladung und keinen
> Umschalter auf schonende Ladung.

Ich habe mir gerade Eneloops mit einem eneloop Ladegerät gekauft weil 
ich genau das: Akkus in Taschenlampen, Fernbedienungen, und vor allem 
teurer wenig genutzte Geräte wie Laserentfernungsmesser und 
Laservivelliergerät mal wieder ausprobieren wollte.
Sowas:
https://www.amazon.de/Panasonic-eneloop-Intelligentes-Premium-Ladeger%C3%A4t-Ni-MH-Wei%C3%9F/dp/B00KM4H4R6/ref=sr_1_2

Ladezeit ist ok. Akku wird nicht zu warm, aber beim -deltaU Verfahren 
braucht man schon einen nicht zu niedrigen Ladestrom, sonst funktioniert 
die Ladeschlusserkennung nicht.
Die Akkus waren subjektiv bei Ladeschluss nicht über 30-35°C warm.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sebastian S. (amateur)
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Das ist ein altbekanntes Problem.

Bei Geräten, die fast keine Energie benötigen schlägt die 
Selbstentladung kräftig zu. Das gilt nicht nur für Fernbedienungen, 
sondern auch für Uhren und ähnliche Verbraucher.

Ob die was taugen weiß ich nicht, aber es gibt bei den üblichen 
Verdächtigen Akkus mit geringer(er) Selbstentladung.

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Die Eneloop gibt es bisher nur in Mignon oder Micro. ELV und Reichelt 
haben noch Ansmann-Typen in anderen Bauformen, die lange ihre Ladung 
halten sollen.
Für meinen kleinen Akkuschrauber habe ich Ansmann gekauft, Bauform 
Sub-C. Die halten bisher schon eine ganze Weile, der Schrauber ist 
sofort einsatzbereit.
https://www.reichelt.de/nimh-akku-sub-c-2750-mah-1er-pack-ans-3000sc-1z-p104198.html?&trstct=pos_0

Autor: Roland F. (rhf)
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Hallo,
Jobst Q. schrieb:
> Die Entladekurven zeigen, dass eine Primärzelle nur kurze Zeit 1,5 V
> liefert und und dann kontinuierlich absinkt.

Ohne den bei der Messung auftretenden "Belastungsstrom" und die 
Belastungszeit anzugeben ist diese Aussage wertlos. Gerade beim Beispiel 
Fernbedienung wird das deutlich: hier treten nur (sehr) kurzfristig 
etwas höhere Strombelastungen auf. Und das steckt eine normale 
Primärzelle locker weg.

rhf

Autor: Joachim B. (jar)
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Roland F. schrieb:
> Gerade beim Beispiel
> Fernbedienung wird das deutlich: hier treten nur (sehr) kurzfristig
> etwas höhere Strombelastungen auf. Und das steckt eine normale
> Primärzelle locker weg.

das bestreitet niemand, was ich nicht wegstecke sind ausgelaufene 
Alkaline die Geräte zerstören in selten genutzen Fernbedienungen.

Wir drehen uns doch im Kreis, kommt noch einer um die Ecke und weisst 
auf die Brauchbarkeit von Alkaline in Fernbedienungen hin?

Autor: Roland F. (rhf)
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Hallo,
Peter D. schrieb:
> Moderne Lader kochen auch gerne mal die Zellen, damit sie ja
> nicht zu lange halten. Es gibt immer nur superschnelle Ladung
> und keinen Umschalter auf schonende Ladung.

Du verwendest die falschen Ladegeräte.

rhf

Autor: MeierKurt (Gast)
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Christoph db1uq K. schrieb:
> Die Eneloop gibt es bisher nur in Mignon oder Micro. ELV und Reichelt

Für größere Bauforman gibts Adapter. Solange man mit den knapp 2Ah 
zufrieden ist, wäre das eine Möglichkeit...

Autor: MeierKurt (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> Roland F. schrieb:
>> Gerade beim Beispiel
>> Fernbedienung wird das deutlich: hier treten nur (sehr) kurzfristig
>> etwas höhere Strombelastungen auf. Und das steckt eine normale
>> Primärzelle locker weg.
>
> das bestreitet niemand, was ich nicht wegstecke sind ausgelaufene
> Alkaline die Geräte zerstören in selten genutzen Fernbedienungen.
>
Ausgelaufene Zellen hatte ich bei FB bisher nie - jedenfalls in den 
letzten fuffzehn Jahren und bei trockener Lagerung.
Ausgelaufene Zellen in anderen Geräten - ja, meist waren es Geräte, die 
einen gewissen Strom im Standby ziehen (oder vergessen wurden 
auszuschalten) - allerdings wäre dabei auch ein eingesetzter Akku hin.
Etwas mühsam kann die Instandsetzung solch einen Schätzchens werden, 
bisher ist mir das aber immer gelungen.

Autor: Manuel X. (vophatec)
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Joachim B. schrieb:
> das bestreitet niemand, was ich nicht wegstecke sind ausgelaufene
> Alkaline die Geräte zerstören in selten genutzen Fernbedienungen.

Ich hab im Leben noch keine defekte Fernbedienung durch ausgelaufene 
Batterien gehabt. Und da waren nun schon einige Jahrelang rumliegende 
Geräte dabei.

Und wenn es doch mal passiert, ist das nichts was ein Glasfaserstift und 
ggf die Polierscheibe auf dem Dremel nicht wieder hinbekommen könnte.
Lediglich bei meiner Notfall Fenix LD20 Taschenlampe hat es den Tailcap 
Schalter zerlegt. Aber der war auch fix getauscht.

So gesehen... Akkus sind mir für die meisten Geräte zu teuer...

Autor: Teo D. (teoderix)
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stephan schrieb:
> Akkus sind anscheinend von jetzt auf plötzlich leer, Batterien merkt man
> an, dass sie schwächer werden.

Und was tut man dann.... Man nimmt die Reserve-Batterien. Also was sagt 
einem das, man hat bei Akkus auch Reserve im Kühlschrank. Bei den 
bereits erwähnten "Ready to Use" o. wie immer der Hersteller die nennt, 
sind die auch immer voll.

Peter D. schrieb:
> Moderne Lader kochen auch gerne mal die Zellen, damit sie ja
> nicht zu lange halten.

Einige kommen nicht mit diesen "Ready to Use" klar, da funst die 
Ladeschlusserkennung nicht (immer). Die werden dann halt /weich 
gekocht/.

Autor: Joachim B. (jar)
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MeierKurt schrieb:
> Etwas mühsam kann die Instandsetzung solch einen Schätzchens werden,
> bisher ist mir das aber immer gelungen.

Manuel X. schrieb:
> Und wenn es doch mal passiert, ist das nichts was ein Glasfaserstift und
> ggf die Polierscheibe auf dem Dremel nicht wieder hinbekommen könnte.

nun ja, aber was die Säure wegeätzt hat oder der Glasfaserstift 
runtergerubbelt hat bekommt man nicht wieder drauf, oder vernickelt ihr 
die Kontaktfedern wieder?

Autor: Peter D. (peda)
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Stefan F. schrieb:
> Dagegen wurden Akkus erfunden, die ihre Ladung viele Monate halten, die
> im Consumer Markt übrigens längst Standard geworden sind.

Gute Alkaline halten mindestens 10 Jahre. Da ist der viel teuere Akku 
längst Rotte. Es hat seinen guten Grund, warum die RTC mit interner 
Stützbatterie keine Akkus eingebaut haben.

Auch Akkus können Geräte zersetzen. Am +Pol alter Akkus sieht man dann 
weiße Krümel.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Joachim B. schrieb:
> nun ja, aber was die Säure wegeätzt hat oder der Glasfaserstift
> runtergerubbelt hat bekommt man nicht wieder drauf, oder vernickelt ihr
> die Kontaktfedern wieder?

Alkaline Batterien haben als Elektrolyt Kalilauge.
Das ist noch besser weil die dann auch Alu zerfrisst.

Es gibt oft Probleme daß ausgelaufene batterien sich in hochwertigen 
Alutaschenlampen festkorrodiert haben so daß man die Lampe nur noch 
wegschmeissen kann.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Peter D. schrieb:
> Gute Alkaline halten mindestens 10 Jahre

Nö Lithium Primärzellen vieleicht, aber Alkaline nicht.
ich hatte hier Monozellen von Aldi, noch originalverpackt, die waren 3 
Monate vor ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum massiv ausgelaufen.
In einem Test waren die damals im vorderen Mittelfeld.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Peter D. schrieb:
> Da ist der viel teuere Akku
> längst Rotte.

Meine GP Ready..... halten bereits mehr als 12(!) Jahre (AA, AAA in FB 
u. LED TLampen). Nur Einer wurde mal von meinem Lader gegrillt. Alle 
haben noch >80% ihrer beworbenen Kapazität. Zyklen -> ???

Autor: Andreas M. (amesser)
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Akkus in Fernbedienungen sind weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll: 
Wirkungsgrad beim Laden und Entladen, d.h. wieviel der eingesetzten 
Elektrischen Energie (und zwar auf der Primärseite) kommt hinterher bei 
der FB überhaupt an. (Herstellungsaufwand für Akkus und Ladegerät noch 
gar nicht mitgerechnet); Selbstentladung; Preis.

(Zumindest wenn man nicht den ganzen Tag vor der Glotze sitzt und im 
Minutentakt die Knöpfe drückt)

Autor: Joachim B. (jar)
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Andreas M. schrieb:
> Akkus in Fernbedienungen sind weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll:

DEINE Meinung! aber Fernbedienungen neu kaufen falls man sie noch 
bekommt ist ökologischer?

So viel Strom kann das Aufladen nicht kosten wie Ersatz.
Wenn ich die Eneloop für 2€ 10 Jahre mindestens nutzen kann ist es 
billiger als Alkaline kaufen erst Recht ohne das Auslaufrisiko.

Udo S. schrieb:
> Alkaline Batterien haben als Elektrolyt Kalilauge.

auch egal, ich sah nur Grünspan auf den Kontakten und Anschlußleitungen, 
ob nun Lauge oder Säure ich finde beides in meinen Geräten ätzend :)

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Joachim B. schrieb:
> ob nun Lauge oder Säure ich finde beides in meinen Geräten ätzend :)

Da stimme ich vorbehaltlos zu :-)

Autor: Joachim B. (jar)
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Peter D. schrieb:
> Auch Akkus können Geräte zersetzen. Am +Pol alter Akkus sieht man dann
> weiße Krümel.

stimmt, NiCd haben auch alles Sharp PC 1500 Zubehör zerstört, CE150, 
CE158
Eneloop noch NIE, muss mal gesagt werden!

Autor: MeierKurt (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> MeierKurt schrieb:
>> Etwas mühsam kann die Instandsetzung solch einen Schätzchens werden,
>> bisher ist mir das aber immer gelungen.
>
> Manuel X. schrieb:
>> Und wenn es doch mal passiert, ist das nichts was ein Glasfaserstift und
>> ggf die Polierscheibe auf dem Dremel nicht wieder hinbekommen könnte.
>
> nun ja, aber was die Säure wegeätzt hat oder der Glasfaserstift
> runtergerubbelt hat bekommt man nicht wieder drauf, oder vernickelt ihr
> die Kontaktfedern wieder?

Wozu? Ziel: Es soll funktionieren. Und das tut es. Dauerhaft. Was denn 
noch?. Klar, zur Not werden andere Kontakte eingesetzt. Da findet sich 
immer was brauchbares in den Bastelkisten.
Ärgerlich ist und bleiben ausgelaufene Batterien natürlich immer.
Ich hatte mal ne ganze Kiste nigelneuer AA-Zellen - allerdings nahe am 
Haltbarkeitsdatum - die waren schon fast alle  in der Verkaufsverpackung 
am Auslaufen. Seitdem mache ich um kupferköpfige Alkali-Primärzellen 
bisschen einen Bogen.

Autor: Andreas M. (amesser)
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Joachim B. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Akkus in Fernbedienungen sind weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll:
>
> DEINE Meinung! aber Fernbedienungen neu kaufen falls man sie noch
> bekommt ist ökologischer?

Wieso Fernbedienung neu kaufen? Wenn die Batterien in meiner 
Fernbedienung leer sind, dann mache ich den Deckel hinten auf und stecke 
neue herein und kaufe doch keine neue Fernbedienung.

> So viel Strom kann das Aufladen nicht kosten wie Ersatz.
> Wenn ich die Eneloop für 2€ 10 Jahre mindestens nutzen kann ist es
> billiger als Alkaline kaufen erst Recht ohne das Auslaufrisiko.

Falsche Rechnung. Dein Ladegerät kostet auch Geld und hält vermutlich 
nicht ewig. Und wenn Du es auschließlich zum Laden der eneloops für die 
Fernbedienung kaufst sieht dass preislich ganz ganz schlecht aus. Meine 
Fernbedienung hat übrigens innerhalb von 10 Jahren jetzt genau einmal 
neue Batterien bekommen, müsste jetzt so drei Jahre her sein. Da ist der 
ganze Batteriesatz deutlich billiger als 2 Euro.

Autor: Joachim B. (jar)
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Andreas M. schrieb:
> Wieso Fernbedienung neu kaufen? Wenn die Batterien in meiner
> Fernbedienung leer sind, dann mache ich den Deckel hinten auf und stecke
> neue herein und kaufe doch keine neue Fernbedienung.

doch du kaufst eine neue wenn die ausgelaufene Suppe innen alles 
zerfressen hat!

Andreas M. schrieb:
> Falsche Rechnung. Dein Ladegerät kostet auch Geld und hält vermutlich
> nicht ewig.

auch falsch, das Ladegerät ein Gutes habe ich schon seit über 20 Jahren 
ich brauchte auch viele AA Akkus als ich noch fotografierte für den 
Blitz, in einem 10-fach Zellenhalter mit DC/DC Wandler auch ganz 
nützlich um USB Geräte nachzuladen, bevor einem überall an jeder Ecke 
USB-Powerbanks nachgeworfen wurde, wenn ich schon 20 AA Eneloop 
mitschleppe für den Blitz & Taschenlampe brauche ich ja keinen 
zusätzlichen Akku.

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Roland F. schrieb:
> Hallo,
> Jobst Q. schrieb:
>> Die Entladekurven zeigen, dass eine Primärzelle nur kurze Zeit 1,5 V
>> liefert und und dann kontinuierlich absinkt.
>
> Ohne den bei der Messung auftretenden "Belastungsstrom" und die
> Belastungszeit anzugeben ist diese Aussage wertlos. Gerade beim Beispiel
> Fernbedienung wird das deutlich: hier treten nur (sehr) kurzfristig
> etwas höhere Strombelastungen auf. Und das steckt eine normale
> Primärzelle locker weg.
>
> rhf

Egal wie hoch der Entladestrom ist, die Kurven bleiben ähnlich, nur die 
Zeitskala wird bei geringen Strömen gestreckt. Auch bei einer FB oder 
Uhr bleibt die Spannung nicht ewig bei 1,5V.

Es ist einfach unsinnig, bei Primärzellen die Maximalspannung (1,5V) als 
Nennspannung anzugeben und bei Akkus eine Spannung, bei der sie fast 
leer sind(1,2V).

Autor: Rolf M. (rmagnus)
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Joachim B. schrieb:
> meine ältesten Eneloop sind über 15 Jahre alt

Zeitreise? Laut Wikipedia gibt es die erst seit 14 Jahren.

Autor: H.Joachim S. (crazyhorse)
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Ich halte Akkus in solchen Geräten auch für sinnlosen Quark/Greta-Effekt 
(wir tun was, auch wenn's nichts bringt).
Die Zeiten der irren Alkaline-Preise sind dank Lithium-Akkus in allen 
Geräten, die nennenswert Strom verbrauchen vorbei (die dauerfickende 
Hasenmarke lag bei über 2€/Zelle vor 15 Jahren, was heute etwa 4€ 
entsprechen dürfte).
In Fernbedienungen laufen Primärzellen nicht aus, weil der Ruhestrom 
praktisch Null ist.
Wenn es passt (gerade Zellenzahl), setze ich Lithiumthionylbatterien 1:2 
ein. Küchenwaage, Personenwaage, Fernbedienungen - klappt prima, habe 
noch nie wieder eine ersetzen müssen.

Autor: GEKU (Gast)
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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ansonsten bin ich nicht mehr so überzeugt davon, im Honeywell-Thermostat
> waren sie schnell leer, obwohl sie die fünffache Kapazität normaler
> Zellen haben sollen.

Der Stromverbrauch der integrierten Schaltungen nimmt mit dem Quadrat 
Spannung zu. Meist werden zwei, drei Zellen in Serie geschaltet. Damit 
steigt auch die Differenz zwischen Entladebeginn und Endladeschluß.

Autor: Joachim B. (jar)
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Rolf M. schrieb:
> Zeitreise? Laut Wikipedia gibt es die erst seit 14 Jahren.

dann eben 14 Jahre, um die Zeit meiner EOS1v 2000 oder 1D 2003 mit 
speedlite550EX, grübel 2005 nach Wiki scheint mir spät, kann aber sein, 
davor ärgerte ich mich mit NiCd mit irren Werten um 2800mAh die aber 
immer leer waren wenn sie gebraucht wurden.
Dann habe ich die ältesten halt 14 Jahre, noch keinen Grund gesehen die 
zu entsorgen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Maxe (Gast)
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Jobst Q. schrieb:
> Egal wie hoch der Entladestrom ist, die Kurven bleiben ähnlich, nur die
> Zeitskala wird bei geringen Strömen gestreckt. Auch bei einer FB oder
> Uhr bleibt die Spannung nicht ewig bei 1,5V.
>
> Es ist einfach unsinnig, bei Primärzellen die Maximalspannung (1,5V) als
> Nennspannung anzugeben und bei Akkus eine Spannung, bei der sie fast
> leer sind(1,2V).
Bei NiCd-Akkus merkt man sehr gut, dass chemische Vorgaenge dahinter 
stecken. Eine kurze starke Belastung bei vollem Akku und die 
Zellspannung sinkt unter 1.2V. Einen Moment spaeter ohne Last stellt 
sich die Spannung wieder bei 1,2V ein, umd nicht mehr bei der 
Ladeschlussspannung. Deswegen ist eine Kurve mit konstanter Last nicht 
sehr aussagekraeftig, die meisten Anwendungen haben eben keine konstante 
Last (bis der Akku leer ist). Bei NiMH hab ich das genaue Verhalten 
nicht beobachtet, liegt aber irgendwo in der Naehe. Also von 'fast leer' 
bei 1,2V kann echt nicht die Rede sein!

Autor: Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)
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Jobst Q. schrieb:
> Die Entladekurven zeigen, dass eine Primärzelle nur kurze Zeit 1,5 V
> liefert und und dann kontinuierlich absinkt. Ein NiMh Akku sinkt von
> 1,4V Volladung auf ca 1,3V, die er dann lange Zeit beibehält,bevor die
> Spannung weiter absinkt. Die Nennspannungen von 1,5V bzw 1,2V sind
> ziemlich irreführend, bei den meisten Geräten ist man mit NiMh-Akkus
> besser bedient, nicht nur vom Preis her.

Deine Entladekurve ist aber auch etwas irreführend. Diese stimmt für den 
Fall das kontinuierlich ein Relativ hoher Entladestrom entnommen wird - 
z.B. bei einer Taschenlampe die durchgängig genutzt wird.
Bei einer Typischen Fernbedienung mit nur gelegentlich eine paar µA und 
somit die meiste Zeit ohne Last sieht das unter Umständen schon wieder 
anders aus. Und es mag auch noch einen Unterschied machen ob es ein 
"älteres" Gerät ist was kurzzeitig zig mA benötigt oder eins was nur 
einige µA benötigt.
Die Spannung die hier angegeben wird ist ja auch kontinuierlich unter 
Last gemessen und nicht die Leerlaufspannung nach zig Minuten 
"regenaration".

Wäre sicher mal eine interessantes Bastelprojekt das zu simulieren und 
über Monate hinweg eine richtige Kurve aufzuzeichnen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Ich habe eine andere Theorie. Es könnte sein, daß durch den Wegfall von 
vielleicht 0.6V bei zwei Zellen die IR LED nicht mehr genug Strom 
bekommt. Remote Control IR-LEDs werden svwiw. mit ziemlich hohem Strom 
(100-200mA) betrieben. Der Serienwiderstand im LED Schaltkreis ist aber 
für Alkaline Zellen bemessen. Bei 2.4v könnte der Strom schon zu weit 
absinken daß die Strahlungsleistung nicht mehr ausreicht. Ich würde mal 
mit einem LNG Testreihen mit absinkender Versorgungsspannung machen und 
einen einfachen Phototransistor Detektor ansteuern um einen Anhaltspunkt 
zu bekommen inwieweit diesen Fernsteuerungen Niedrigspannung verkraften 
ohne zu viel an Optischer Leistung zu verlieren.

Ist nur ein Gedanke. Ich habe keine praktische Information. Aber es ist 
möglicherweise wert diesen Einwand zu beachten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter D. (peda)
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Oft haben Geräte für Primärzellen keine Unterspannungsabschaltung. Der 
MC wacht zwar noch auf, geht aber nicht wieder schlafen. Ein Akku würde 
dann tiefentladen und ab in die Tonne.

Autor: GEKU (Gast)
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Irgend W. schrieb:
> Bei einer Typischen Fernbedienung mit nur gelegentlich eine paar µA und
> somit die meiste Zeit ohne Last sieht das unter Umständen schon wieder
> anders aus. Und es mag auch noch einen Unterschied machen ob es ein
> "älteres" Gerät ist was kurzzeitig zig mA benötigt oder eins was nur
> einige µA benötigt.

Bei vielen Infrarotfernbedienungen werden die IR-Leds ohne Vorwiderstand 
betrieben. Dabei werden kurzzeitig bis zu 100mA der Batterie bzw. dem 
Akku entnommen

Im Ruhezustand benötigen sie wenige µA. Wenn mit dem Alter der 
Innenwiderstand der Energiequelle steigt kann zwar der Ruhestrom 
aufgebracht werden, aber die Ansteuerung der IR-DIODE ist nicht mehr 
drinnen.

Autor: GEKU (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Ein Akku würde dann tiefentladen und ab in die Tonne.

Und eine Batterie läuft aus.

Autor: Rolf M. (rmagnus)
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Irgend W. schrieb:
> Bei einer Typischen Fernbedienung mit nur gelegentlich eine paar µA und

Die IR-LEDs sind zwar nur gelegentlich an, aber dass sie nur ein paar µA 
brauchen, glaube ich nicht.

Autor: Mr. Meeseeks look at me (Gast)
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>aber die Ansteuerung der IR-DIODE ist nicht mehr
drinnen

...und der Verstärker ist auch nicht dabei!

Autor: Rolf M. (rmagnus)
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GEKU schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> Ein Akku würde dann tiefentladen und ab in die Tonne.
>
> Und eine Batterie läuft aus.

Irgendwie scheint es bei manchen dauernd vorzukommen, dass die Batterien 
sofort auslaufen, sobald sie entladen sind. Das hatte ich noch nie. Das 
passiert bei mir höchstens mal, wenn die leeren Batterien noch Jahre 
lang im Gerät verbleiben.

Autor: Joachim B. (jar)
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Rolf M. schrieb:
> Das
> passiert bei mir höchstens mal, wenn die leeren Batterien noch Jahre
> lang im Gerät verbleiben.

und das kann passieren bei Fernbedienungen die man aufgehoben hat für 
ein IRMP Projekt, bei Stützbatterien in RDS Radio oder DCF77 
Funkradiowecker usw.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Joachim B. schrieb:
> und das kann passieren bei Fernbedienungen die man aufgehoben hat für
> ein IRMP Projekt

Also nur bei Messis.

Autor: S. R. (svenska)
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Joachim B. schrieb:
> und das kann passieren bei Fernbedienungen die man aufgehoben hat

Also bei mir liegen alte Fernbedienungen grundsätzlich ohne Batterien 
im Schrank. Ich bin ja nicht ganz doof.

Im Übrigen neigen manche Batterietypen (Kohle-Zink) eher zum Auslaufen 
als andere (Alkaline). Und ja, letztere habe ich auch noch rumliegen.

Autor: Joachim B. (jar)
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Cyblord -. schrieb:
> Also nur bei Messis

nö, ich werfe viel weg, manchmal zuviel was man teurer wieder nachordern 
muss und mal eine kleine FB aufzuheben für Projekte sehe ich nicht als 
Messiedasein an.

S. R. schrieb:
> Ich bin ja nicht ganz doof.

ach und sobald man mal was vergisst ist man doof?
Ich hoffe das es dir nie so geht, sonst wärst du ja doof :)

Autor: Andi B. (andi_b2)
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Udo S. schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> Gute Alkaline halten mindestens 10 Jahre
>
> Nö Lithium Primärzellen vieleicht, aber Alkaline nicht.
> ich hatte hier Monozellen von Aldi, noch originalverpackt, die waren 3
> Monate vor ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum massiv ausgelaufen.
> In einem Test waren die damals im vorderen Mittelfeld.

Wer Müll beim Müllhändler kauft kann doch nicht Qualität wie von 
renommiertem Herstellern erwarten. Wieso glaubst du, dass du da 
Markenware in gleichbleibender Qualität bekommst? Nur weil ein 
Billigprodukteverkäufer dir Ramsch (ev. war es ja auch nur dem Preis 
angemessene geringe Qualität? Geiz ist ja so geil!) angedreht hat, 
kannst du doch nicht alle Alkaline Batterien in einen Topf werfen.

Und ja, gute Alkaline halten 10 Jahre locker und mehr. Und in guten 
Fernbedienungen kann man die auch > 10 Jahre nutzen. Das sowas der 
Aldiverkäufer nicht weiß, ist verständlich. In einem Elektronikforum 
sollten aber so triviale Zusammenhänge nicht extra erklärt werden 
müssen.

Btw. es gibt auch gute Akkuhersteller. Die von Panasonic, ehemals Sanyo, 
(Eneloop) wurden ja schon genannt. Der gleiche Konzern kann auch gute 
Alkaline Primärzellen bauen. Ist aber eher unwahrscheinlich, dass er 
darauf ein Aldi Logo stempelt.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Ich hole meine Batterien regelmässig aus der Recycling-Box im 
Supermarkt.
Uhren und Fernbedienungen laufen seit zig Jahren damit.
Eine "leere" Batterie treibt die Küchenuhr noch 2 Jahre lang an.
Bisweilen wundere ich mich, wie voll Batterien in der Box noch sind.
Ein 9V-Block (hatte noch knappe 8V) lief kürzlich an einer Radioplatine
aus einem Uhrenradio fast 'ne ganze Arbeitswoche lang (von 7 bis 16Uhr)

Nur Geräte, die mal etwas mehr Strom benötigen,
darf man gerne schon noch mit frischen Batterien versorgen.

z.B. Stabtaschenlampen mit herkömmlichem Glühlicht
oder Ommas Blutdruckmessgerät, wo ein Motörchen drin röhrt.

Autor: Maxe (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> Ich hole meine Batterien regelmässig aus der Recycling-Box im
> Supermarkt.
Finanzberater, bist du das?

Autor: Harald W. (wilhelms)
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● J-A V. schrieb:

> Ich hole meine Batterien regelmässig aus der Recycling-Box im
> Supermarkt.
> Uhren und Fernbedienungen laufen seit zig Jahren damit.
> Eine "leere" Batterie treibt die Küchenuhr noch 2 Jahre lang an.
> Bisweilen wundere ich mich, wie voll Batterien in der Box noch sind.

Das hängt damit zusammen, das es immer mehr "Schrott ab Werk"-Geräte
gibt, die bereits bei Spannungen von <1,2V versagen, obwohl die
Primärzellen dann noch mindestens die Hälfte ihres Energieinhalts
haben. Vielleicht bekommen solche Hersteller ja Subventionen von
den Primärzellenherstellern.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Joachim B. schrieb:

> Wir drehen uns doch im Kreis, kommt noch einer um die Ecke und weisst
> auf die Brauchbarkeit von Alkaline in Fernbedienungen hin?

Ja, ich!
Die sind ganz prima zur Überbrückung der Zeit, in der die Akkus im Lader 
stecken.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Maxe schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Ich hole meine Batterien regelmässig aus der Recycling-Box im
>> Supermarkt.
> Finanzberater, bist du das?

das ist die bisher grösste Beleidigung, die mir hier widerfahren ist

Autor: Jobst Q. (joquis)
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● J-A V. schrieb:
> Nur Geräte, die mal etwas mehr Strom benötigen,
> darf man gerne schon noch mit frischen Batterien versorgen.

Gerade für Geräte, die mal etwas mehr Strom benötigen, sind frisch 
geladene Akkus günstiger und besser.

Außer für Langzeitanwendungen mit niedrigem Stromverbrauch haben 
Primärzellen keinen Sinn mehr.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jobst Q. (joquis)
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Maxe schrieb:
> Bei NiCd-Akkus merkt man sehr gut, dass chemische Vorgaenge dahinter
> stecken. Eine kurze starke Belastung bei vollem Akku und die
> Zellspannung sinkt unter 1.2V. Einen Moment spaeter ohne Last stellt
> sich die Spannung wieder bei 1,2V ein, umd nicht mehr bei der
> Ladeschlussspannung. Deswegen ist eine Kurve mit konstanter Last nicht
> sehr aussagekraeftig, die meisten Anwendungen haben eben keine konstante
> Last (bis der Akku leer ist). Bei NiMH hab ich das genaue Verhalten
> nicht beobachtet, liegt aber irgendwo in der Naehe. Also von 'fast leer'
> bei 1,2V kann echt nicht die Rede sein!

Das habe ich eben nochmal getestet. Eine NiCd-Zelle mit 500mAh etwa 10 
Sek mit 5A belastet (also 10C). Die Spannung ist von 1,40V auf 1,38V 
gesunken und dann wieder auf 1,39V gestiegen. Von wegen "unter 1,2V". 
Die Spannungsabnahme pro entnommener Ladung entspricht gut der 
Kennlinie, egal ob mit großen oder kleinen Strömen. Nur bei minimalen 
Strömen spielt die Selbstentladung noch eine Rolle.

Alkali-Zellen verhalten sich nicht anders, die erreichen auch nie wieder 
die volle Spannung vom Anfang.

Autor: Maxe (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> das ist die bisher grösste Beleidigung, die mir hier widerfahren ist
Sorry! War mit einem zwinkernden Auge gemeint!

Autor: Teo D. (teoderix)
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Rolf M. schrieb:
> Irgendwie scheint es bei manchen dauernd vorzukommen, dass die Batterien
> sofort auslaufen, sobald sie entladen sind. Das hatte ich noch nie. Das
> passiert bei mir höchstens mal, wenn die leeren Batterien noch Jahre
> lang im Gerät verbleiben.

Hier all meine diesbezüglichen Erfahrungen der letzten 30J:
China-Schrott (Präzisions Wage), eingeschaltet 10mA, aus 11mA, 3-4W -> 
Suppe im Getriebe.
(NoName Zellen, mitgeliefert bei TV Kauf)

Autor: Erwin D. (Gast)
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Teo D. schrieb:
> China-Schrott (Präzisions Wage), eingeschaltet 10mA, aus 11mA, 3-4W ->
> Suppe im Getriebe.

Magst du diese Zahlen mal erläutern?

Ich lese das so:
- ausgeschaltet zieht sie mehr Strom als eingeschaltet
- nehmen wir 3W und 10mA, das ergibt 300V (wo kommen die her)
- was ist mit der Suppe, wie passt die zu den Zahlen?
- welches Getriebe?

Autor: Teo D. (teoderix)
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Erwin D. schrieb:
> Ich lese das so:
> ....

Nicht mein Problem, ich interessiere mich nicht für Erbsen.

Autor: Erwin D. (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Nicht mein Problem,

Das hast du doch geschrieben und nicht ich!

Was hat dann das Geschriebene für einen Sinn,
wenn keiner etwas mit deinem Beitrag anfangen kann?

Autor: Teo D. (teoderix)
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Erwin D. schrieb:
> wenn keiner

A der gebildete Herr spricht nun für alle.....

Nene du, mit etwas nachdenken kommst du schon noch auf des Rätsels 
Lösung.
Achja, noch ein kleiner Hinweis: Bleib im Kontext diese Threads.

Autor: Erwin D. (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Nene du,

Du schreibst rätselhafte Dinge und andere sollen raten?

Ich frage dich, was ich dir getan habe.

Ich hab dir eine Frage gestellt, die ich gern beantwortet haben wollte 
und werde von dir runtergemacht, als hätte ich eine Majestätsbeleidigung 
gemacht.

Teo D. schrieb:
> der gebildete Herr

Nee, lass mal...

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Andi B. schrieb:
> Wer Müll beim Müllhändler kauft kann doch nicht Qualität wie von
> renommiertem Herstellern erwarten. Wieso glaubst du, dass du da
> Markenware in gleichbleibender Qualität bekommst? Nur weil ein
> Billigprodukteverkäufer dir Ramsch (ev. war es ja auch nur dem Preis
> angemessene geringe Qualität? Geiz ist ja so geil!) angedreht hat,
> kannst du doch nicht alle Alkaline Batterien in einen Topf werfen.
>
> Und ja, gute Alkaline halten 10 Jahre locker und mehr.

Wow, arbeitest du bei Varta oder warum gehst du ab wie ein Zäpfchen? Gut 
dann zeig mir doch mal eine Marken-Alkaline mit einem 
Mindesthaltbarkeitsdatum von 2028, also 9 Jahre von jetzt an.

Es gibt/gab Tests von Stiftung Warentest, und m.W. auch anderen halbwegs 
vertrauenwürdigen Organissationen/Firmen und dort wurden auch viel 
teureren Markenprimärzellen bescheinigt daß sie:
1. kaum mehr Kapazität haben
2. nicht völlig auslaufsicher sind

Aber du darfst mir gerne das Gegenteil beweisen.

Autor: Stefan F. (stefanus)
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Erwin D. schrieb:
> Ich lese das so:
> - ausgeschaltet zieht sie mehr Strom als eingeschaltet

Hab ich auch schon mal erlebt, bei einem MP3 Player, der einem Magazin 
für Kinder beilag. Voll der Scheiß!

: Bearbeitet durch User
Autor: abc (Gast)
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Da schreibt der Gast "stephan" einen Beitrag und danach in diesem Thread 
nie wieder.

Dafür gibt es aber insgesamt 75 Antworten und heiße Diskussionen.

Kann man das nicht so ändern, dass ein Thread nach einer gewissen Anzahl 
von Antworten so lange gesperrt wird, bis der TO sich wieder am Thread 
(sinnvoll) beteiligt?

Es nervt, dass hier anscheinend viele Leute einen Thread starten um sich
danach sofort wieder zu verkrümeln.

Autor: Jobst Q. (joquis)
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abc schrieb:
> Es nervt, dass hier anscheinend viele Leute einen Thread starten um sich
> danach sofort wieder zu verkrümeln.

Und deshalb sollen heiße Diskussionen gesperrt werden? Nimm die 
Threadstarter doch nicht so wichtig.

Autor: Bitschaufel (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Hallo,

hier mal ein Beispiel für die Lagerfähigkeit von Primärbatterien.
Alkaline 10 Jahre, die Lithium Variante ist mittlerweile bei 20 Jahren 
Lagerfähigkeit angelangt.

Ich kaufe Batterien in der Regel in größeren Einheiten, die oben 
abgebildeten liegen seit etwa Anfang 2018 im Schrank.

Udo S., ein paar Beiträge über diesen hier, scheint das nicht zu 
glauben.



Frank

Autor: Akkusammler (Gast)
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Während ihr euch streitet habe ich inzwischen das:
https://de.aliexpress.com/item/32969695165.html
und das bestellt:
Ebay-Artikel Nr. 174088580790

Hohohoho!

Autor: Peter D. (peda)
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Akkusammler schrieb:
> Während ihr euch streitet habe ich inzwischen das:
> https://de.aliexpress.com/item/32969695165.html

Früher gab es Batteriehalter mit Verpolschutz (Pluspol versenkt) und 
Spiralfeder am Minuspol für sicheren Kontakt. Diese einfachen Bleche 
haben fast keine Federwirkung.

"Installation fehler wird brennen die modul!"
Na dann mal happy brenning.

: Bearbeitet durch User
Autor: GEKU (Gast)
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Bitschaufel schrieb:
> Ich kaufe Batterien in der Regel in größeren Einheiten, die oben
> abgebildeten liegen seit etwa Anfang 2018 im Schrank.

Und wie lange Lagen sie im Geschäftsregal?

Autor: S. R. (svenska)
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Joachim B. schrieb:
>> Ich bin ja nicht ganz doof.
>
> ach und sobald man mal was vergisst ist man doof?
> Ich hoffe das es dir nie so geht, sonst wärst du ja doof :)

Ich hab nie geschrieben, dass ich nicht doof sei.
Nur, dass ich nicht "ganz doof" sei. Kleiner Unterschied. :)

Mir sind bisher genau einmal Primärzellen ausgelaufen. Seitdem nehme ich 
die aus Geräten raus, wenn ich sie für die Zukunft in den Schrank lege. 
Knopfzellen ausgenommen.

In Geräten, die mir auf die eine oder andere Weise zugelaufen sind, sind 
mir schon öfter ausgelaufene Zellen begegnet, teilweise auch mit 
ordentlichen Schäden der Elektronik. Aber das waren fast immer Akkus, 
keine Primärzellen (Mainboard- oder Notebook-Akku).

Super sind übrigens DECT-Telefone, deren Ladegerät die angegebenen 
NiMH-Akkus auf Dauer kaputtladen und auch Primärzellen laden wollen. Da 
kann man dann nichts mehr machen. Weder wegschmeißen noch umbauen lohnt 
sich in meinem Einzelfall.

Autor: Teo D. (teoderix)
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S. R. schrieb:
> Super sind übrigens DECT-Telefone, deren Ladegerät die angegebenen
> NiMH-Akkus auf Dauer kaputtladen

Sag mal, nimmst du deine Akkus, nach jeder Nutzung des Gerätes heraus 
und legst sie ins Ladegerät? ... Nein! ... Warum machst du das dann bei 
deinem DECT-Tel?

Autor: npn (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Warum machst du das dann bei deinem DECT-Tel?

Wo sagt er das denn?
Er sprach vom Ladegerät des DECT-Telefons, also vom eingebauten.

Autor: S. R. (svenska)
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Teo D. schrieb:
> Warum machst du das dann bei deinem DECT-Tel?

Meine Oma nutzt das im DECT-Telefon eingebaute Ladegerät.
Das kann sie. Zuverlässig.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Teo D. schrieb:

>> Super sind übrigens DECT-Telefone, deren Ladegerät die angegebenen
>> NiMH-Akkus auf Dauer kaputtladen
>
> Sag mal, nimmst du deine Akkus, nach jeder Nutzung des Gerätes heraus
> und legst sie ins Ladegerät? ... Nein! ... Warum machst du das dann bei
> deinem DECT-Tel?

Das mache ich auch, weil sonst im Zweifel der Saft für längere
Gespräche nicht reicht. Wenn dadurch nach zwei Jahren der Akku
"hin" ist, kauf ich einfach einen neuen.

Autor: Maxe (Gast)
Datum:

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Teo D. schrieb:
> Sag mal, nimmst du deine Akkus, nach jeder Nutzung des Gerätes heraus
> und legst sie ins Ladegerät? ... Nein! ... Warum machst du das dann bei
> deinem DECT-Tel?
Wir haben das Telefon immer auf der Station und die Akkus haben auch um 
die 10 Jahre gehalten.

Autor: Peter D. (peda)
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S. R. schrieb:
> Super sind übrigens DECT-Telefone, deren Ladegerät die angegebenen
> NiMH-Akkus auf Dauer kaputtladen

Das ist mir auch schon aufgefallen, die Laufzeit von neuen Akkus nimmt 
sehr schnell ab. Bisher habe ich 5 verschiedene DECT-Telefone 
verschiedener Hersteller ausprobiert, kein großer Unterschied.
Es macht auch keinen Unterschied, ob es preisgünstige Akkus aus dem 
Drogeriemarkt sind oder super teure aus dem Fachhandel.

Autor: Arno (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Sag mal, nimmst du deine Akkus, nach jeder Nutzung des Gerätes heraus
>> und legst sie ins Ladegerät? ... Nein! ... Warum machst du das dann bei
>> deinem DECT-Tel?
>
> Das mache ich auch, weil sonst im Zweifel der Saft für längere
> Gespräche nicht reicht. Wenn dadurch nach zwei Jahren der Akku
> "hin" ist, kauf ich einfach einen neuen.

Und zwei Jahre wäre schon sehr schnell - meins ist 15 Jahre alt und hat 
"erst" den dritten Akku.

Ja, Bequemlichkeit (in diesem Fall kabelloses Telefonieren) kostet Geld 
und andere Ressourcen. Isso.

MfG, Arno

Autor: Knut (Gast)
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Ich habe diese in meinem DECT Telefon:

https://www.voelkner.de/products/663583/Panasonic-eneloop-Lite-HR03-Micro-AAA-Akku-NiMH-550-mAh-1.2V-2St..html

Bislang >4 Jahre und noch keine Probleme festgestellt.

Autor: Joachim B. (jar)
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S. R. schrieb:
> Super sind übrigens DECT-Telefone, deren Ladegerät die angegebenen
> NiMH-Akkus auf Dauer kaputtladen

komisch, ich habe Pansonic DECT im Doppelpack um 50,-€ gekauft.
3x -> 2x für daheim, 1x -> work.
Geliefert wurden sie immer mit 2 Panasonic AAA Zellen je DECT Handteil.
Den ersten Satz habe ich tatsächlich nach über 7 Jahren erneuert weil 
mir die Nutzungsdauer nicht mehr genügte. Das ist nun bei 6 Handteilen 
erst tatsächlich einmal vorgekommen.
Ich weiss ja nicht was du unter kaputtladen verstehst, aber zugegeben 
ich nutze es gemischt mal dauerhaft auf der Ladestation mit wenig 
Telefonate, mal liegt das Handteil 3 Tage auf dem Tisch, ab und an kann 
ein Gespräch auch mal 90 Minuten sein.

Ich finde das durchaus sehr komfortabel und nicht teuer und schon gar 
nicht würde ich kaputtladen unterschreiben.

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Autor: MeierKurt (Gast)
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Arno schrieb:
> Ja, Bequemlichkeit (in diesem Fall kabelloses Telefonieren) kostet Geld
> und andere Ressourcen. Isso.
>
In dem Fall nicht nur die Bequemlichkeit - auch neue Frequenzzuteilungen 
können Geräte "verboten" und damit komplett wertlos machen:
https://www.netzwelt.de/news/77820-schnurlos-telefone-ab-2009-verboten.html

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Arno schrieb:

> Und zwei Jahre wäre schon sehr schnell - meins ist 15 Jahre alt und hat
> "erst" den dritten Akku.

Es gibt wohl in drahtlosen Telefonen unterschiedlich
gute Ladealgorithmen. Mein Telefon gehört mehr in die
Billigkategorie. Ausserdem habe ich die zwei Jahre
auch nur grob geschätzt.

Autor: Arno (Gast)
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MeierKurt schrieb:
> Arno schrieb:
>> Ja, Bequemlichkeit (in diesem Fall kabelloses Telefonieren) kostet Geld
>> und andere Ressourcen. Isso.
>>
> In dem Fall nicht nur die Bequemlichkeit - auch neue Frequenzzuteilungen
> können Geräte "verboten" und damit komplett wertlos machen:
> https://www.netzwelt.de/news/77820-schnurlos-telefone-ab-2009-verboten.html

Ja, das wäre bei 20€ (oder 25€? Zu lange her, damals gab es 
Quelle-Ladengeschäfte noch, dort habe ich es nämlich gekauft) Kaufpreis 
und 2x 2,99€ für Ersatzakkus schon katastrophal und die schnurlose 
Bequemlichkeit der letzten 15 Jahre überhaupt nicht wert. Aber - da es 
ein DECT-Gerät ist - frühestens 2025 möglich.

Harald W. schrieb:
> Arno schrieb:
>> Und zwei Jahre wäre schon sehr schnell - meins ist 15 Jahre alt und hat
>> "erst" den dritten Akku.
>
> Es gibt wohl in drahtlosen Telefonen unterschiedlich
> gute Ladealgorithmen. Mein Telefon gehört mehr in die
> Billigkategorie. Ausserdem habe ich die zwei Jahre
> auch nur grob geschätzt.

Billig war meins auch, aber natürlich können andere Geräte schlechtere 
Ladetechnik enthalten, das will ich gar nicht anzweifeln - wollte nur 
deinen (grob) zwei Jahren mal einen zweiten Datenpunkt zur Seite 
stellen.

MfG, Arno

Autor: S. R. (svenska)
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Joachim B. schrieb:
>> Super sind übrigens DECT-Telefone, deren Ladegerät die angegebenen
>> NiMH-Akkus auf Dauer kaputtladen
> [...]
> Ich finde das durchaus sehr komfortabel und nicht teuer und schon gar
> nicht würde ich kaputtladen unterschreiben.

Wahrscheinlich hast du mit deinem Telefon und deinen Akkus einen 
besseren Griff gehabt. ¯\_(ツ)_/¯

Autor: Joachim B. (jar)
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S. R. schrieb:
> Wahrscheinlich hast du mit deinem Telefon und deinen Akkus einen
> besseren Griff gehabt.

ich zitiere mch mal selbst
komisch, ich habe Pansonic DECT im Doppelpack um 50,-€ gekauft.
3x -> 2x für daheim, 1x -> work.

bei 3 Sets a 50,-€ im Doppelpack Handteile denke ich nicht an Zufall.
Auch die Akkus mitgeliefert von panasonic.
vielleicht macht panasonic es richtig?

Autor: S. R. (svenska)
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Soll ich mich jetzt auch noch mal zitieren?

Autor: r c (Gast)
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> Warum gibt es mit Akkus soviele Probleme bei Kleingeräten?

Falsche Frage. Die Frage sollte lauten:

Warum kommen so viele Kleingeräte nicht mit Akkus klar?

Und die Antwort lautet: Weils billiger is.

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