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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Hilfe bei PCB


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Autor: Christian H. (vitatrions)
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Hallo,

ich muss gestehen ich kenne mich mit Elektronik nicht wirklich aus, mein 
Wissen reicht grade mal einen Widerstand auf eine Rasterplatine zu löten 
:)

Ich bräuchte jemanden der mir hefen kann ein PCB (Gerber / KiCad) zu 
entwerfen, dass ich dann entwickeln lassen möchte für meine 
Wasserkühlung.
(muss nicht kostenlos sein).

im Grunde soll es eine einfache Stromversorgung sein... also was habe 
ich vor:

Da ich bei meinen Rechner immer auf Kabelmanagement achte und ich 
Radiatoren, Lüfter und Pumpen aus dem Case auslagern möchte brauche ich 
folgende Lösung.

Strom kommt von der PSU via PCIe / Sata Stecker auf eine Platine (12V / 
5V /3.3 V) - auf diesem PCB soll der Strom dann einfach verteilt werden 
mit z.B. MiniFiT Jr. von MOLEX 39281063 und PicoBlade Steckern.

Fertig - Mehr soll das Ding auch nicht können, es soll hat die Spannung 
sauber an die Anschlüsse verteilen.

Im Anhang sieht man wie das Teil ungefähr aussehen soll (muss noch mal 
ein bischen überarbeitet werden.

Wenn mir da wer helfen könnte wäre toll.

Danke Viti

Autor: Stefan F. (stefanus)
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Hast du schon die ganze Anleitung von Kicad gelesen und ausprobiert? 
Vermutlich nicht, sonst hätte deine Skizze anders ausgesehen.

Fange mal mit der Anleitung an. Dann kannst du hier konkrete Fragen 
stellen, die man konkret beantworten kann.

Stelle Dich darauf ein, dass du einige Wochen brauchen wirst, dich mit 
dem Programm vertraut zu machen. Egal ob mit oder ohne Helfer.

Autor: Hans (Gast)
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Ich würde erstmal gucken, ob du die Stecker bzw. Buchsen überhaupt 
bekommst als Print Version.
Würde schon anbieten das zu machen

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Christian H. schrieb:
> Im Anhang sieht man wie das Teil ungefähr aussehen soll

Für Einzelstücke fertigt man keine Platinen mit CAD und Photomethode 
(oder gar Produktion in China),
sondern nimmt eine Lochrasterplatine und verdrahtet frei Hand,
oder malt (wegen deiner Stecker die nicht unbedingt im 2.5mm Raster sein 
müssenn mit passend gebohrten Löchern) auf eine nicht-photobeschichtete 
Platine ein mal die Leitungen mit Lackstift auf und ätzt die Lücken 
frei.

Autor: Stefan F. (stefanus)
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Michael B. schrieb:
> mal die Leitungen mit Lackstift auf und ätzt die Lücken frei.

Oder man graviert die Platine. Das kann dann so aussehen: 
https://i.ebayimg.com/00/s/MTAyNFg3Njg=/z/GgQAAOSwIYdcjn-G/$_35.JPG

Autor: Bauform B. (bauformb)
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Hans schrieb:
> Ich würde erstmal gucken, ob du die Stecker bzw. Buchsen überhaupt
> bekommst als Print Version.

Die picoblade und minifit gibt's auf jeden Fall bei Digikey und Mouser. 
Aber müssen es unbedingt so kleine picoblade mit RM1.25 und 0.5mm 
Bohrungen sein? Und, passen die neben die minifit, also rein von der 
Optik her? Na gut, es gibt fertig konfektionierte Kabel, sonst ginge es 
ja garnicht.

Michael B. schrieb:
> Für Einzelstücke fertigt man keine Platinen mit CAD und Photomethode
> (oder gar Produktion in China),
> sondern nimmt eine Lochrasterplatine und verdrahtet frei Hand

und den Müll willst du in einen Designer-PC einbauen?!

: Bearbeitet durch User
Autor: Zeno (Gast)
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Stefan F. schrieb:
> Hast du schon die ganze Anleitung von Kicad gelesen und ausprobiert?
> Vermutlich nicht, sonst hätte deine Skizze anders ausgesehen.
>
> Fange mal mit der Anleitung an. Dann kannst du hier konkrete Fragen
> stellen, die man konkret beantworten kann.
>
> Stelle Dich darauf ein, dass du einige Wochen brauchen wirst, dich mit
> dem Programm vertraut zu machen. Egal ob mit oder ohne Helfer.

Sehr hilfreich für den TO.

Der TO ist offensichtlich kein Elektronikfreak, also wird er wegen einer 
einzigen Platine auch kein Layoutprogramm erlernen. Würde ich auch nicht 
tun.

Da ist dann schon eher die klassische Methode mit Entwurf auf 
Millimeterpapier, Übertragen der Bohrungen auf die Platine und das 
Zeichnen per Hand die Methode der Wahl. Oder halt, wie schon 
vorgeschlagen eine Uniplatte.

Allerdings hat der TO konkret nach Hilfe gefragt und diese sogar 
bezahlen und da sind die Posts bis auf den von Hans  eher nicht 
zielführend. Kann man nicht einfach mal die Griffel still halten, wenn 
man nicht direkt helfen will?

Autor: hinz (Gast)
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Bauform B. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Für Einzelstücke fertigt man keine Platinen mit CAD und Photomethode
>> (oder gar Produktion in China),
>> sondern nimmt eine Lochrasterplatine und verdrahtet frei Hand
>
> und den Müll willst du in einen Designer-PC einbauen?!

Wo sonst?

Autor: Christian H. (vitatrions)
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Danke für die antworten erstmal.

Thema designer pc....  Genau darum geht s...  Es sollen an das Board 2x 
D5 Pumpe mit Sata,  1x Lüftersteuerung mit 4 pin Molex,  1x Sata für USB 
Splitter (aquacomputer),  2-3 rgbpx (picoblade) angeschlossen werden.

Komischerweise verwendet aquacomputer für die Ansteuerung von 64 ws2812 
LEDs diese picoblade stecker,  was mir etwas unterdimensioniert 
erscheint.

Da ich aber nicht mit 5 kablel vom netzteil ins externe Gehäuse gehen 
will oder mit x verviedenen y kabel arbeiten,  dachte ich an so einen 
power Splitter...  Wo ich mir den Strom einfach rüber lege und von dort 
verteile.....

Und dass sollte sauber aussehen und nicht irgendwie in der 
hinterhofgarage zusammen gelötet.  ;)

: Bearbeitet durch User
Autor: Bauform B. (bauformb)
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Christian H. schrieb:
> Komischerweise verwendet aquacomputer für die Ansteuerung von 64 ws2812
> LEDs diese picoblade stecker,  was mir etwas unterdimensioniert
> erscheint.

Die fertigen Kabel von Molex haben 0.09mm² (AWG28) und vertragen 
offiziell 1A, aber man weiß nicht, bei welcher Temperatur. Für ein 
gleich dickes Flachkabel gibt irgendwer 2A bei 25°C an. Der Trick ist, 
dass nie alle LEDs gleichzeitig leuchten ;)

Autor: Christian H. (vitatrions)
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Hi Bauformb,

ich mag Tricks, das Ding ist, dass ich persönlich immer davon ausgehen 
muss, das mal alle Leds leuchten....

1x WS2812 braucht bei voller Helligkeit aller Leds 60mA.
das sind dann rechnerisch 3,84A ... grade im Browser ist der Hintergrund 
meist weiß.

selbst wenn nur eine einzige Farbe (z.B. Grün) bei 255 leuchtet, bin ich 
1,28A was die zulässigen Stromstärken des Steckers lt. Datenblatt 
überschreitet.

Aber mal was anderes, bin am überlegen einfach ein 2. kleines Netzteil 
für den Quatsch zu nehmen. Wäre eigentlich viel einfacher, da ich 
nirgendwo Raster gefunden habe die ein 4,2mm Maß haben und die PCIe 
Stecker per Hand zu löten.

Warum gibts sowas eigentlich nicht? - Solche Stecker / Buchsen werden 
doch in jedem PC Netzteil, Grafikkarte, Mainboard verwendet.

Autor: Forist (Gast)
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Christian H. schrieb:
> ich muss gestehen ich kenne mich mit Elektronik nicht wirklich aus, mein
> Wissen reicht grade mal einen Widerstand auf eine Rasterplatine zu löten
> :)

Das ist nicht schlimm.
PCB würde man im Deutschen als "Platine" übersetzten. Für Fragen dazu 
gibt es hier das Unterforum Platinen ;-)

Autor: minifloat (Gast)
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Christian H. schrieb:
> 1x WS2812 braucht bei voller Helligkeit aller Leds 60mA.
> das sind dann rechnerisch 3,84A ... grade im Browser ist der Hintergrund
> meist weiß.
>
> selbst wenn nur eine einzige Farbe (z.B. Grün) bei 255 leuchtet, bin ich
> 1,28A was die zulässigen Stromstärken des Steckers lt. Datenblatt
> überschreitet.

Christian H. schrieb:
> ch muss gestehen ich kenne mich mit Elektronik nicht wirklich aus, mein
> Wissen reicht grade mal einen Widerstand auf eine Rasterplatine zu löten
> :)

Erklär' mal wie die beiden Posts zusammenpassen. Erst sagst du du kennst 
dich nicht mit Elektronik aus, dann schätzt du locker die Belastung 
eines Steckers ab!?!!

Wenn es einzig am Layoutprogramm liegt, du bist PC-Benutzer, lerne doch 
ein neues Tool, wie schon so oft in der Vergangenheit.

Es gibt übrigens auch Lochrasterplatinen mit 1,25mm-Raster. Wenn die 
Optik der Rasterplatine stört, kann die in einem kleinen Gehäuse 
verschwinden? Die Buchsen da drauf löten wirst du ja können, siehe 
Widerstand.

Leute gibt's...
mfg mf

Autor: Stefan F. (stefanus)
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Egal welches Raster die Platine hat: Nur die wenigstens Steckbuchsen 
passen in Lochraster-Platinen. Bei Handarbeiten werden diese 
Steckbuchsen üblicherweise an die Gehäusewand geschraubt und mit Kabeln 
zur Platine verbunden.

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