Hallo,
ich möchte den Audioausgang eines Verstärkers (TI TPA6132A2) gegen
versehentliche Verpolung und Überspannung im Bereich 10-20V schützen.
Der Verstärker verträgt am Ausgang maximal 3.6V und das Audiosignal ist
GND centered.
Hatte es bereits mit einem Spannungsteiler probiert, der verursacht aber
leider Störgeräusche. Dioden und Mosfets kommen nach meiner Auffassung,
aufgrund des negativen Signalteils, nicht in Frage.
Vielleicht hat jemand eine Idee.
Danke schonmal im Voraus.
Chris
Chris schrieb:> Hatte es bereits mit einem Spannungsteiler probiert
Zeig mal einen Schaltplan, damit man weiß, worüber man spricht...
> der verursacht aber leider Störgeräusche
Warum und wobei? Ein Spannungsteiler ist doch rein passiv und linear.
Der kann bestenfalls das Signal zu sehr dämpfen.
> ich möchte den Audioausgang eines Verstärkers (TI TPA6132A2) gegen> versehentliche Verpolung und Überspannung im Bereich 10-20V schützen.
Aus der Praxis: nimm einen geeigneten Steckverbinder...
Anbei der Schaltplan.
Spannungsteiler rein linear dachte ich auch, bringt aber eben
Störgeräusche rein.
Am Stecker lässt sich das Problem leider nicht lösen.
Chris schrieb:> Sollte doch auch mit einer rückstellbaren Sicherung (PTC) gehen, oder?> Dann kann man sich ggf. den Austausch sparen.
viel zu langsam ;)
Chris schrieb:> Spannungsteiler rein linear dachte ich auch, bringt aber eben> Störgeräusche rein.
Ist das der Spannungsteiler R10/R18 ? Der dämpft das Signal auf 18%, dh.
-15 dB.
Ich würde ein T-Glied vorschlagen, also im Vergleich zum Post von Stefan
F. noch ein Widerstand zwischen Verstärkerausgang und TVS-Diode; die
Schmelzsicherung kann man evtl. auch durch einen winzigen SMD-Widerstand
simulieren.
Liegen die beobachteten Störgeräusche eher am niedrigen R10, oder am
hohen R18?
und ja R10/R18 ist der Spannungsteiler.
Der Eingangswiderstand, woran Audio Out angeschlossen ist, liegt bei ca.
20K, daher bin ich von 2% Dämpfung ausgegangen.
Chris schrieb:> Gäbe es eine Lösung, die bei Verpolung nicht zerstört wird?
Salamitaktik ?
Was möchtest Du verpolen und was soll nicht zerstört werden ?
Chris schrieb:> Spannungsteiler rein linear dachte ich auch, bringt aber eben> Störgeräusche rein.
Nochmal gefragt: wie denn? Wie stellst du diese unbekannten
"Störgeräusche" fest?
Sebi@Home schrieb:> Chris schrieb:>> Sollte doch auch mit einer rückstellbaren Sicherung (PTC) gehen, oder?>> Dann kann man sich ggf. den Austausch sparen.> viel zu langsam ;)
So eine von BEL aus der 0ZCM mit 30mA Trip-Current löst bei 250mA mit
3ms doch recht schnell aus. Das überlebt die TVS-Diode schon...
Der Verstärker bzw. die vorgeschlagene Schmelzsicherung soll nicht
zerstört werden. Ausgang kann verpolt werden, nach Korrektur
funktioniert es aber normal.
Verpolung ist durch einen symetrischen Stecker möglich, ist ein Radio,
der Anschluss ist nicht änderbar.
Chris schrieb:> Verpolung ist durch einen symetrischen Stecker möglich,
Salamitaktik ?
Verdammt, gib mal mehr Informationen
oder mach Dir selber n' Kopp !
> Chris schrieb:>> Gäbe es eine Lösung, die bei Verpolung nicht zerstört wird?
Salamitaktik ?
Verdammt, gib mal mehr Informationen
oder mach Dir selber n' Kopp !
Der Troll ist entlarvt und hat es aufgegeben
Jetzt mal Klartext, was fuer ein Stecker ist das? Mache ein Foto und
stell das hier rein.
Es keimt hier der Verdacht, dass da Jemand die Nasen Vom Verbinder
weggefeilt haben koennte.
Chris (Gast) schrieb:
>und ja R10/R18 ist der Spannungsteiler.
Das ist kein Spannunsteiler, denn Du greifst das Signal nicht zw. den
R's des Spannungsteilers ab.
>Der Eingangswiderstand, woran Audio Out angeschlossen ist, liegt bei ca.>20K, daher bin ich von 2% Dämpfung ausgegangen.
Wenn schon, dann rund 10%, denn 2,2k und 20k ergeben ungeführ eine
Teilung durch 10 (der 470Ohm ist ja diesbezüglich wirkungslos).
Aber so langs klingt es heraus, daß Du gar keinen Kopfhörer o.a. da
anschließen wilst (wofür der IC eigentlich ist), sondern einen
nachfolgenden Verstärker. Wie wäre es, wenn Du das uns gleich sagen
würdest. Denn dann hätte man Dir gleich sagen können, daß Du da
offensichtlich eine Masseschleife, und Stör-/Brumeinstreuungen dadurch
hast.
Allerdings ist es immer noch nicht klar, wie durch einen
Verstärkereingang es zu zerstörerischen Verpolungen kommen kann, oder
gar Überspannungen ...
Eine eigene Frage?
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