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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Berufliche Schwierigkeiten


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von Julian K. (Gast)


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Guten Abend zusammen.

Ich bin seit einem Jahr als Master-Elektroingenieur (Universität) im 
Bereich der Elektronikentwicklung tätig.
Ich weiß nicht, was los ist, aber der Beruf des Elektroingenieurs 
überfordert mich heillos und liegt mir nicht. Besondere Probleme habe 
ich mit dem Layout-Design. Ich kann die einfachsten Dinge nicht und 
verstehe es auch nach mehrmaliger Erklärung nicht. Ich verstehe nichts 
in dem Bereich und kann nichts umsetzen. Auch habe ich Probleme im 
Umgang mit dem PC, Dateienverwaltung, Dateiaufbau, EDV-System der Firma 
etc.

Ich bilde mich nebenbei noch weiter, unter anderem in VWL und kann 
eigentlich noch besser lernen und verstehe auch schneller als noch zu 
Zeiten des Studiums. Am Lernen kann es also nicht liegen.
Für das Studium hatte ich großes Interesse und bin auch relativ glatt 
hindurchgekommen. Aber jetzt begreife ich langsam auch, dass das Studium 
nichts mit dem Beruf zutun hat und die völlig falsche Entscheidung war. 
Zumindest meine Meinung.

Was würdet Ihr in solch einem Falle machen? Auf lange Sicht bin ich 
durch die mangelnde Leistung für das Unternehmen nicht tragbar, ganz 
klar. Ist es besser, selbst zu gehen oder solange zu warten, bis einem 
gekündigt wird?
Vielleicht mal anders gefragt: Ist diese Härte normal beim 
Berufseinstieg?

Grüße
Julian

: Gesperrt durch Moderator
von Al3ko -. (al3ko)


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Julian K. schrieb:
> Aber jetzt begreife ich langsam auch, dass das Studium
> nichts mit dem Beruf zutun hat und die völlig falsche Entscheidung war.

Klingt so, als ob du das Handtuch wirfst, weil du kein Rückrad und kein 
Durchhaltevermögen besitzt.

Kopf hoch, zeig Einsatzwillen, schreibe die Erklärungen stichwortartig 
auf und versuche, zu im Nachhinein verstehen, was da (technisch) vor 
sich geht.

Das kommt mit der Zeit - 1 Jahr ist nichts. Und du musst auch ehrlich zu 
dir sein: als frischer Uniabsolvent bist du selbst nach 1 Jahr noch grün 
hinter den Ohren.

Das braucht seine Zeit. Andere haben es auch geschafft, warum also du 
nicht?

Viel Erfolg.

Gruß,

von Julian K. (Gast)


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Al3ko -. schrieb:
> Klingt so, als ob du das Handtuch wirfst, weil du kein Rückrad und kein
> Durchhaltevermögen besitzt.
>
> Kopf hoch, zeig Einsatzwillen, schreibe die Erklärungen stichwortartig
> auf und versuche, zu im Nachhinein verstehen, was da (technisch) vor
> sich geht.
>
> Das kommt mit der Zeit - 1 Jahr ist nichts. Und du musst auch ehrlich zu
> dir sein: als frischer Uniabsolvent bist du selbst nach 1 Jahr noch grün
> hinter den Ohren.
>
> Das braucht seine Zeit. Andere haben es auch geschafft, warum also du
> nicht?
>
> Viel Erfolg.
>
> Gruß,

Danke für die aufbauenden Worte!

Grüße
Julian

von NichtWichtig (Gast)


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Überforderter Elektro-Ing im Bereich Elektronikentwicklung .. das wird 
nix.

Seh zu das Du einen Job findest der Dir paßt, so hat keiner was davon.

von Autor (Gast)


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Als Anfänger normal - Kopf hoch! Allein dass du dir Gedanken darum 
machst zeigt dass so schon mal besser als viele andere bist. Rückschläge 
gehören dazu.

Ansonsten gibt es auch genug weitere Jobs intern (falls Konzern) die ein 
technisches Studium erfordern. Also ruhig nach 1-X Jahren auch mal 
weiterwechseln.

Vertrieb, Marketing, Produktmanagement uvm.

Grüße

von Julian K. (Gast)


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Autor schrieb:
> Allein dass du dir Gedanken darum
> machst zeigt dass so schon mal besser als viele andere bist. Rückschläge
> gehören dazu.

Danke. Aber nicht im Bereich der Elektrotechnik. Die anderen kommen mir 
wie Genies in diesem Gebiet vor.

Grüße
Julian

von klausi (Gast)


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Bleib in der Firma! Wenn du fachlich nichts kannst,  ist das die beste 
Voraussetzung für eine Managementposition. Einfach noch ein bisschen mit 
dem Mundwerk üben.
Grüsse
klausi

von Julian K. (Gast)


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klausi schrieb:
> Bleib in der Firma! Wenn du fachlich nichts kannst,  ist das die beste
> Voraussetzung für eine Managementposition.

Sehe ich nicht so. Der fähigste Ingenieur wird die höchste Position in 
der Firma "erben". Meine Meinung.

Grüße
Julian

von klausi (Gast)


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Julian K. schrieb:
> klausi schrieb:
> Bleib in der Firma! Wenn du fachlich nichts kannst,  ist das die beste
> Voraussetzung für eine Managementposition.
>
> Sehe ich nicht so. Der fähigste Ingenieur wird die höchste Position in
> der Firma "erben". Meine Meinung.
>
> Grüße
> Julian

Na dann komm mal in der Realität an! Zugegeben,  mit 1 Jahr ist es 
schwierig.  Reden wir nochmal,  in ungefähr 5 Jahren.  Dann müsstest 
auch du verstehen,  was ich meine.

Grüsse,
klausi

von HKN (Gast)


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Also erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Abschluss und zum Job in der 
Elektronikentwicklung!

Julian K. schrieb:
> Was würdet Ihr in solch einem Falle machen? Auf lange Sicht bin ich
> durch die mangelnde Leistung für das Unternehmen nicht tragbar, ganz
> klar. Ist es besser, selbst zu gehen oder solange zu warten, bis einem
> gekündigt wird?
> Vielleicht mal anders gefragt: Ist diese Härte normal beim
> Berufseinstieg?
Kann ich nicht so sagen. Aber auf kurze Sicht solltest Du vielleicht 
gucken, wie Du deine Fähigkeiten im Umgang mit den Tools und dem PC 
verbessern kannst. Was hast Du denn nebenher so gemacht bzw. gebaut. 
Ging Dir das privat auch so?
Auf lange Sicht würde ich gucken, wie sich das so entwickelt. Es geht 
darum herauszufinden, ob Dir das dann wirklich nicht liegt und ob Du 
keinen Spaß daran hast. Und was die Härte betrifft, wenn man vom Abi 
über Uni in den Beruf geht, ändert sich auf einmal Vieles.

Autor schrieb:
> Ansonsten gibt es auch genug weitere Jobs intern (falls Konzern) die ein
> technisches Studium erfordern. Also ruhig nach 1-X Jahren auch mal
> weiterwechseln.
>
> Vertrieb, Marketing, Produktmanagement uvm.

Also was dein technisches Verständnis betrifft, so denke ich, ohne dich 
zu kennen, hast Du die Grundlagen mit deinem Studium für die 
Elektronikentwicklung geschaffen, auf die Du zurückgreifen kannst. Mit 
denen kannst Du auch in anderen Bereichen punkten.

Julian K. schrieb:
> klausi schrieb:
>> Bleib in der Firma! Wenn du fachlich nichts kannst,  ist das die beste
>> Voraussetzung für eine Managementposition.
>
> Sehe ich nicht so. Der fähigste Ingenieur wird die höchste Position in
> der Firma "erben". Meine Meinung.

Beide Sichtweisen halte ich für nicht ganz richtig, aber darüber 
brauchst Du dir jetzt noch nicht Gedanken machen, da Du vom Leadership 
noch viel weiter entfernt bist als vom Engineering.

Julian K. schrieb:
> Autor schrieb:
>> Allein dass du dir Gedanken darum
>> machst zeigt dass so schon mal besser als viele andere bist. Rückschläge
>> gehören dazu.
>
> Danke. Aber nicht im Bereich der Elektrotechnik. Die anderen kommen mir
> wie Genies in diesem Gebiet vor.

Den Eindruck kann man hier manchmal auch haben. Mal Spaß beiseite, aber 
vielleicht kannst Du auch die Erfahrungen, das spezifische Wissen und 
das Interesse wie deiner Kollegen entwickeln. Man muss sich ja nicht 
gleich für genial halten.;-)

von Al3ko -. (al3ko)


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Julian K. schrieb:
> Sehe ich nicht so. Der fähigste Ingenieur wird die höchste Position in
> der Firma "erben". Meine Meinung.

Du rallst die technischen Problemstellungen in deiner täglichen Arbeit 
nicht, meinst aber zu wissen, wie der Betrieb läuft und wer die höchste 
Stelle ergattern wird?

Jetzt machst du dich nun wirklich lächerlich.

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Geh in den Vertrieb, da gehörst du hin. In der Entwicklung hältst du nur 
den Betrieb auf

von Franko S. (frank_s866)


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Lass dir mal ein neue Trollstory einfallen.

2 von 10 Trollpunkten gibt der Trollwettkampfrichter.

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Ausgelutschtes Thema, schlechter Troll

von Alex D. (allu)


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Julian K. schrieb:
> Ich kann die einfachsten Dinge nicht ...

Ein wirklich ernstgemeinter Rat: Gehe zum Doktor und lasse deinen 
Blutzucker messen. Und ich weiß (wieder) wovon ich spreche, ... es war 
die schlimmste Zeit in meinem Berufsleben und ich wusste nicht wieso 
.....

von 1tagfliege (Gast)


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Troll, toll

Beitrag #6039160 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6039171 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Julian.

Julian K. schrieb:

> Ich kann die einfachsten Dinge nicht und
> verstehe es auch nach mehrmaliger Erklärung nicht. Ich verstehe nichts
> in dem Bereich und kann nichts umsetzen. Auch habe ich Probleme im
> Umgang mit dem PC, Dateienverwaltung, Dateiaufbau, EDV-System der Firma
> etc.

Das hat auch wenig mit "Lernen" und reiner Technik zu tun als mit 
Konzentration, Gedächnis und dem ganzen sozialem Drummherum was bei der 
Kommunikation mit Leuten erforderlich ist.

>
> Ich bilde mich nebenbei noch weiter, unter anderem in VWL und kann
> eigentlich noch besser lernen und verstehe auch schneller als noch zu
> Zeiten des Studiums. Am Lernen kann es also nicht liegen.
> Für das Studium hatte ich großes Interesse und bin auch relativ glatt
> hindurchgekommen.

Im Studium hast Du Dich in einem synthetischen Umfeld befunden, das nur 
lose mit dem Berufsumfeld zu tun hat. Manchen fällt das Studium leichter 
als der Beruf, und einigen der Beruf leichter als das Studium.


> Aber jetzt begreife ich langsam auch, dass das Studium
> nichts mit dem Beruf zutun hat und die völlig falsche Entscheidung war.
> Zumindest meine Meinung.

Das war bei mir genauso. Das Studium war ein total sinnloser Kampf und 
die grösste Eselei meines Lebens. Ich hätte es bei dem Facharbeiterbrief 
belassen sollen, den ich vorher gemacht habe.

>
> Was würdet Ihr in solch einem Falle machen? Auf lange Sicht bin ich
> durch die mangelnde Leistung für das Unternehmen nicht tragbar, ganz
> klar. Ist es besser, selbst zu gehen oder solange zu warten, bis einem
> gekündigt wird?

Ich habe erst 5 Jahre nach dem Diplom eine Stelle als Ingenieur 
gefunden. Aber nach gut 10 Jahren war ich dann auch kaputt. Hatte 
letztlich doch keinen Sinn. Ich bin gekündigt worden und hatte Probleme, 
eine andere Stelle zu finden. Jetzt bin ich froh, das es so gerade noch 
für eine Facharbeiterstelle mit mir langt.

> Vielleicht mal anders gefragt: Ist diese Härte normal beim
> Berufseinstieg?

Sie hält das ganze Leben an. Irgend wann meinst Du zwar, dass Du Dich 
daran gewöhnt hast, aber irgendwann später erkennst Du, dass Du Dir das 
nur eingeredet hast und verschlissen und verbraucht bist.

Such Dir irgendeinen anderen Job, der dich nicht überfordert. Das ist 
zwar in einer Leistungsgesellschaft schwer, aber fast alles ist besser 
als Überforderung oder Harzen.

Wenn Ich einmal gefallen bin, sind meine Schwachstellen bekannt und alle 
werden sie immer und immer wieder gegen mich ausnutzen, und die Chancen, 
mich in dem Bereich ausreichend zu Verbessern sind ab 25-30 schon 
verschwindend klein, sonst wäre ich ja überhaupt nicht in die Situation 
gekommen.

Was mir in der Situation bleibt, ist die Erkenntnis, auf immer verloren 
zu haben und ewiger Hass auf Leistungsträger und alle die besser sind 
als ich. Und  dann setzt eine verstärkende Rückkopplung ein. Ich kann es 
mir jetzt nicht mehr Erlauben, zu Gewinnen, weil ich ja dann auch zu den 
Arschlöchern gehören würde.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Julian K. (Gast)


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Hallo Bernd,

danke für Deine Erklärungen.

Grüße
Julian

von Marius (Gast)


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Julian K. schrieb:
> Autor schrieb:
>> Allein dass du dir Gedanken darum
>> machst zeigt dass so schon mal besser als viele andere bist. Rückschläge
>> gehören dazu.
>
> Danke. Aber nicht im Bereich der Elektrotechnik. Die anderen kommen mir
> wie Genies in diesem Gebiet vor.
>
> Grüße
> Julian
Ist doch super. Gerade Genies und Techies werden in Deutschland 
verachtet. Sei froh, dass du unbegabt bist und dich für VWL 
interessierst.Nimm noch BWL dazu und das sind beste Voraussetzungen um 
Chef zu werden :)

von Andreas B. (bitverdreher)


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Julian K. schrieb:
> Sehe ich nicht so. Der fähigste Ingenieur wird die höchste Position in
> der Firma "erben". Meine Meinung.

ROFL, der war gut.

Ansonsten: Versuche es noch weiter. 1 Jahr ist nichts wenn man frisch 
von der Uni kommt und vorher nichts gelernt hat.

von wellmean (Gast)


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Ich bin echt entäuscht das die Leute hier so einen plumpen Troll nicht 
erkennen

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Ein richtiger Ingenieur hat bereits in der Schule fertige Schaltungen 
entwickelt, das ist einfach nur ein kleiner Troll

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Julian K. schrieb:
> Auch habe ich Probleme im Umgang mit dem PC, Dateienverwaltung (...)

das wird in vielen anderen Berufen auch auf Dich zukommen.

BTW gibt es heute eigentlich noch etwas, wo man gänzlich ohne Computer 
arbeiten kann?

Bäcker?
Friseur?
Gärtner?
spätestens wenn man den Meister macht
und/oder sich da selbstständig machen will gehts doch auch da los.

Julian K. schrieb:
> Ist diese Härte normal beim Berufseinstieg?

evtl empfindet man es als hart, wenn einem keiner
mehr unter die Arme greifen kann?
Ich kenne da Beispiele, bei denen die Eltern dem Nachwuchs
viel zu lange unter die Arme gegriffen haben.
Da fehlt es dann an gewissen Dingen.

Und es ist eben erst recht nicht mehr die Schule,
wo man mit einem Referat mal eben einen fehlenden Punkt holen kann.

von Spiel mir das Lied vom Lot (Gast)


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Julian K. schrieb:
> Sehe ich nicht so. Der fähigste Ingenieur wird die höchste Position in
> der Firma "erben". Meine Meinung.

Und da liegst Du falsch.
Der kompetente Entwickler ist in der Wahrnehmung der GF am besten als 
Entwickler.
Seine Führungskraft muss nur oberflächlich Ahnung von der Materie haben.
Genug um Klug zu schnacken und andere Alphamännchen zu beeindrucken, die 
ebenfalls keine Ahnung haben.
Personalführung, Budgetplanung, Projektmanagement etc. pp. ist 
Führungsaufgabe und hat alles nix mit Layout und vertiefter 
Schaltungskenntniss zu tun.
Deswegen werden in vielen Fa. die fähigsten Köpfe von Bürokraten 
geführt.

von Mr.T (Gast)


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Julian K. schrieb:
> Auf lange Sicht bin ich
> durch die mangelnde Leistung für das Unternehmen nicht tragbar, ganz
> klar.

Geh in den Vertrieb oder Produktmanagement - da tummeln sich noch mehr 
LowPerformer.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wie soll das ohne PC-Kenntnisse gehen?

von D.Who (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> wie soll das ohne PC-Kenntnisse gehen?

Der TO wurde wohl nur durch gewunken?
Dann wundert es ja nicht. Kann er denn wenigstens Löten?

von soso (Gast)


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Ich würde mich meinen Vorrednern anschliessen. Mir ging es nach dem 
Studium ähnlich und war Quereinsteiger.

Das Studium(allerdings FH) zwar gepackt, aber dann ging das Lernen für 
mich erst los - Studium Elektrotechnik mit 29J. abgeschlossen. Krempel 
die Ärmel hoch!

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich nebenher ein großes Interesse 
und grossen Gefallen an allerlei technischen Problemstellungen 
entwickelt habe. Somit verfolge ich auch privat das eine oder andere 
Thema, was mich interessiert und schlage auch mal ein Fachbuch auf.

Jetz nach 10J. in der Entwicklung für Elektronik und Software, habe ich 
so langsam alles, was ich als Entwickler brauche um Selbstständig 
arbeiten zu können. Wenn's einfach wäre, würde das ja jeder machen.

Natürlich gibt es Leute die besser sind, die wird's immer geben. Man 
kann aber auch eigene Ziele verfolgen, sihc mit anderen vergleichen ist 
manchmal auch recht unfair.

Dein VWL hat allerdings nix mit deiner Stelle als Entwickler zu tun. Was 
beabsichtigst du damit? Oder machst das einfach nur zum Spaß?

von HKN (Gast)


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Spiel mir das Lied vom Lot schrieb:
> Seine Führungskraft muss nur oberflächlich Ahnung von der Materie haben.
> Genug um Klug zu schnacken und andere Alphamännchen zu beeindrucken, die
> ebenfalls keine Ahnung haben.
> Personalführung, Budgetplanung, Projektmanagement etc. pp. ist
> Führungsaufgabe und hat alles nix mit Layout und vertiefter
> Schaltungskenntniss zu tun.

Das mag vielleicht mit dem klug schnacken richtig sein, aber 
Fachkompetenz ist auch in der Personalführung wichtig, damit man mit dem 
Entwickler auf Augenhöhe kommunizieren kann und bei Schwierigkeiten 
unterstützen und einschreiten kann.

Budgetplanung und Personalplanung sind Führungsaufgaben, aber mit 
Projektmanagement im Kleinen müssen sich Entwickler auch befassen, weil 
sie ja ihre Arbeit in Absprache mit dem Vorgesetzten planen müssen.
Problematisch wird es, wenn Projekte von Vorgesetzten geplant werden, 
die selbst wenig Fachkompetenz haben und/oder sich zu wenig Infos über 
Bearbeitungsdauer, nötige Infrastruktur, mögliche Schwierigkeiten und 
Kosten bei den Spezialisten einholen. Da kann man nur vor warnen, weil 
das meist in die Hose geht.

von AVR (Gast)


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soso schrieb:
> Das Studium(allerdings FH) zwar gepackt

Als ob ein FH Studium was schlechtes wäre. Wenn ich den TO sehe, dann 
wundert es mich nicht, dass FHs eingeführt worden sind.

von Julian K. (Gast)


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D.Who schrieb:
> Kann er denn wenigstens Löten?

Ja, sehr gut sogar. Bin handwerklich sehr begabt und geschickt.

Grüße
Julian

von Julian K. (Gast)


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soso schrieb:
> Dein VWL hat allerdings nix mit deiner Stelle als Entwickler zu tun. Was
> beabsichtigst du damit? Oder machst das einfach nur zum Spaß?

Ja, sehr interessant. Wenn man im Beruf ist, beginnt man sich für 
Wirtschaft zu interessieren. Mit Quantencomputing beschäftige ich mich 
z. B. auch.

Grüße
Julian

von soso (Gast)


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Julian K. schrieb:
> Ja, sehr interessant. Wenn man im Beruf ist, beginnt man sich für
> Wirtschaft zu interessieren. Mit Quantencomputing beschäftige ich mich
> z. B. auch.
>
> Grüße
> Julian

Möchte Dir nicht zu Nahe treten, dennoch:
Viell. solltest damit beginnen, Dich für Deinen eig. Beruf zu 
interessieren. Dann könnte es evtl. auch vorwärts gehen. Oder hast Du 
einfach den Anspruch alles auf Anhieb zu verstehen?

Passt alles nicht zusammen. Dr. Sommer hilft Dir bestimmt gern weiter;-)

von Joachim B. (jar)


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Spiel mir das Lied vom Lot schrieb:
> Julian K. schrieb:
>> Sehe ich nicht so. Der fähigste Ingenieur wird die höchste Position in
>> der Firma "erben". Meine Meinung.
>
> Und da liegst Du falsch.
> Der kompetente Entwickler ist in der Wahrnehmung der GF am besten als
> Entwickler.

du kennst nicht das Peter Prinzip?
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip

Einfach unverbesserlich schrieb:
> Ein richtiger Ingenieur hat bereits in der Schule fertige Schaltungen
> entwickelt

denke ich auch

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo soso.

soso schrieb:

> Möchte Dir nicht zu Nahe treten, dennoch:
> Viell. solltest damit beginnen, Dich für Deinen eig. Beruf zu
> interessieren.

Niemand kann sich dazu entscheiden, sich für etwas zu interessieren.
Das passiert oder es passiert halt nicht.

Jedenfalls kann ich den TO verstehen, und kann ihm nur Raten, nicht 
zuviel Energie in etwas zu stecken, was im letztlich nicht gefällt.

Ich vermute aber auch, dass es ihm mit den anderen Themen ähnlich 
ergehen wird. Darum sollte er auch darauf nicht setzten und sich 
irgendwo einen kleinen Job suchen, der ih nicht Überfordert.
Ist aber nur eine Vermutung meinerseits.....muss er selber wissen.

> Oder hast Du
> einfach den Anspruch alles auf Anhieb zu verstehen?

Das ist vermutlich dann eher der Anspruch seines Chefs und seiner 
Kollegen an ihn. Erfahrungsgemäß sagen die ja immer, dass sie nicht 
alles zweimal erklären wollen ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Hugo H. (hugohurtig1)


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Konntest Du mit der Thread-Eröffnung nicht bis heute warten?

: Bearbeitet durch User
von jemand (Gast)


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Julian K. schrieb:
> Was würdet Ihr in solch einem Falle machen? Auf lange Sicht bin ich
> durch die mangelnde Leistung für das Unternehmen nicht tragbar, ganz
> klar. Ist es besser, selbst zu gehen oder solange zu warten, bis einem
> gekündigt wird?
> Vielleicht mal anders gefragt: Ist diese Härte normal beim
> Berufseinstieg?

Ja, aber das wird schon. Ist halt eine klassische Lernklippe. Im 
Endeffekt fand ich das leichter als das Studium. Welches dich genau gar 
nicht auf die Herausforderungen des Entwicklerjobs vorbereitet :-(

Ein (guter) Arbeitgeber weiß schon, dass du nicht sofort zu 100% 
Leistung bringst, du hast also schon Zeit, erst mal etwas zu lernen. Im 
Normalfall startest du mit leichteren Aufgaben.

Gib dir Mühe. Wenn du nach 2 Jahren irgendwann merkst, das wird nicht 
besser, kannst du immer noch wechseln.

Wenn du dich aufbauen willst:
Zerleg ein beliebiges USB-Hub. Denk drüber nach, was DU besser machen 
würdest. Du wirst feststellen, schon jetzt kannst du es besser.
Betrifft so viele (vor allem billige) Consumerelektronik.

von Dr.Who (Gast)


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jemand schrieb:
> Im
> Normalfall startest du mit leichteren Aufgaben.

Nicht unbedingt leichter, dafür aber schon erledigte Aufgaben.
Dann sieht der Chef, ob der Neue besser oder schlechter ist,
weil man ja eine Referenz hat.
Das ist nämich das, was erst mal die Führung interessiert.
Wenn es gut läuft, kann man den Frischling an die anspruchvolleren
Sachen ran lassen.

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Ich frage mich ehrlich gesagt, ob hier irgendjemand überhaupt studiert 
hat (ausser der Speisekarte natürlich)

von Ambitioniert (Gast)


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Hugo H. schrieb:
> Konntest Du mit der Thread-Eröffnung nicht bis heute warten?

Wobei es doch eine erhebliche Anzahl von Abschlüsslern so wie vom Troll 
beschrieben geht, aber die kommen erst gar nicht in einen Job, noch 
nicht mal bei Perschau und Co. Für die bleibt eigentlich nur Vertrieb 
oder Umschwenken auf die Schiene Wirtschaftsingenieur.
Für reines MINT muss man geboren sein. Meistens lässt es sich auch schon 
am erweiterten Stammbaum erkennen. Ist halt wie Hochleistungssport, man 
muss es in den Genen haben.
Gerade heutzutage, wo die Technik so komplex, schnelllebig und 
abstrahiert ist inkl. der Arbeitszeitsverdichtung, dass 
Viertel-Halbbegabung + viel Fleiß nicht mehr wie damals reichen, um sein 
Brot damit dauerhaft verdienen zu können.

von AVR (Gast)


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Ambitioniert schrieb:
> Für die bleibt eigentlich nur Vertrieb oder Umschwenken auf die Schiene
> Wirtschaftsingenieur.

Als guter Vertriebler muss man ebenfalls geboren sein. Ich verstehe 
nicht, warum viele glauben, dass es dort einfacher wäre. Ich will mit 
den Leuten aus unserer Firma dort nicht unbedingt tauschen wollen.

von Ich schon wieder (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6040167:
> Als guter Vertriebler muss man ebenfalls geboren sein. Ich verstehe
> nicht, warum viele glauben, dass es dort einfacher wäre.

Als guter Vertriebler muss man nicht geboren sein, das kann man ein 
Stück weit lernen, einfach ist das aber sicher nicht.

35h/Woche ist auch das falsche Denkansatz, Neudeutsch Mindset.

von Starke Bürger dank starker Gewerkschaften (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> AVR schrieb:
> Als guter Vertriebler muss man ebenfalls geboren sein. Ich verstehe
> nicht, warum viele glauben, dass es dort einfacher wäre.
>
> Als guter Vertriebler muss man nicht geboren sein, das kann man ein
> Stück weit lernen, einfach ist das aber sicher nicht.
>
> 35h/Woche ist auch das falsche Denkansatz, Neudeutsch Mindset.

Zu Bismarcks Zeiten war Deutschland schon einmal ein Land von 
Billiglöhnern, was letztlich zur Radikalisierung der prekär 
beschäftigten Arbeitenden führte.
35h/w tragen zum Erhalt des sozial Friedens bei.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Julian K. schrieb:
> Vielleicht mal anders gefragt: Ist diese Härte normal beim
> Berufseinstieg?

Du bist Akademiker. Ein Master an einer Universität ist der höchste 
(reguläre) Abschluss (OK, man kann noch den Dr. machen). Jemanden mit 
solch einem Abschluss stellt niemand zum Kaffeekochen ein. Es handelt 
sich zwangsläufig um eine Tätigkeit, die vom Anspruchsniveau 
außerordentlich hoch ist. Bedenke immer: <1% der Menschen kann das, was 
du machst.

von Tim (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Bedenke immer: <1% der Menschen kann das, was du machst.

Trollen können mehr als 1% der Menschen.

von Spiel mir das Lied vom Lot (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Du bist Akademiker. Ein Master an einer Universität ist der höchste
> (reguläre) Abschluss

Da sieht man mal was der Wert ist, wenn jeder dahergelaufene 
ambitionierte Bastler den Herrn dipl. ing. in die Tasche steckt.
Bleibt wohl doch nur die hochdotierte Führungsposition fernab jeglicher 
störender Praxis.

von Nicht W. (nichtsowichtig)


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NichtWichtig schrieb:
> Überforderter Elektro-Ing im Bereich Elektronikentwicklung .. das wird
> nix.
>
> Seh zu das Du einen Job findest der Dir paßt, so hat keiner was davon.

Dein Mindset =]

Beitrag #6040445 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ich schon wieder (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Du bist Akademiker. Ein Master an einer Universität ist der höchste
> (reguläre) Abschluss (OK, man kann noch den Dr. machen). Jemanden mit
> solch einem Abschluss stellt niemand zum Kaffeekochen ein. Es handelt
> sich zwangsläufig um eine Tätigkeit, die vom Anspruchsniveau
> außerordentlich hoch ist.

Durch den Abschluss hast du auf dem Papier die Bestätigung auf diesem 
Fachgebiet etwas gelernt zu haben und das mittels mehrerer Prüfungen und 
einer Abschlussarbeit bestätigt zu haben.

Im amerikanischen macht man dann eine commencement (Abschlussfeier)
commencement heißt aber auch Beginn

Du bist also am Beginn deiner beruflichen Tätigkeit, ganz am Anfang.
Mit dem was du gelernt hast, bildest Du nur die Grundlage.

Julian K. schrieb:
> Ich bilde mich nebenbei noch weiter, unter anderem in VWL und kann
> eigentlich noch besser lernen und verstehe auch schneller als noch zu
> Zeiten des Studiums. Am Lernen kann es also nicht liegen.

Warum VWL lernen?
Du musst lernen, das bereits gelernte in deinem Bereich umzusetzen.
Wieder was neues bringt nix.

Julian K. schrieb:
> Besondere Probleme habe ich mit dem Layout-Design.

Welche Probleme?

Umgang mit dem Programm oder was?

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Wieder einer, der sich durch das Studium nur durchgemogelt hat

Das ist einfach nur abartig

von Qwertz (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Es handelt sich zwangsläufig um eine Tätigkeit, die vom Anspruchsniveau
> außerordentlich hoch ist.

Zum Glück für mich sehe ich das nicht so. Ich empfinde das Niveau nicht 
als sehr hoch, gerade im Beruf macht man doch sehr viel Zeit Dinge, für 
die man kein Studium gebraucht hätte. Das soll aber keine Kritik sein, 
ich finde das im Gegenteil sehr gut, wenn die Bezahlung stimmt und ich 
mich nicht überfordert fühle.

> Bedenke immer: <1% der Menschen kann das, was
> du machst.

Das sind gewiss mehr, <1% erscheint mir viel zu niedrig angesetzt.

von Zocker_55 (Gast)


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> Re: Berufliche Schwierigkeiten

Könnte es sein das du eine Null bist ?

von HKN (Gast)


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Spiel mir das Lied vom Lot schrieb:
> Stefan H. schrieb:
>> Du bist Akademiker. Ein Master an einer Universität ist der höchste
>> (reguläre) Abschluss
>
> Da sieht man mal was der Wert ist, wenn jeder dahergelaufene
> ambitionierte Bastler den Herrn dipl. ing. in die Tasche steckt.
> Bleibt wohl doch nur die hochdotierte Führungsposition fernab jeglicher
> störender Praxis.

Der Abschluss an einer Universität befähigt sowohl in der Forschung als 
auch in der Entwicklung zu arbeiten und ist deshalb viel wert. Schon 
einmal eine sehr gute Startposition.
Ambitioniert sein heißt noch lange nicht, jemanden anders in die Tasche 
zu stecken. Manche "Bastler", die nicht studiert haben, sind z.T. sehr 
von ihren Fähigkeiten überzeugt. Umgekehrt natürlich auch!
Vieles hat ganz einfach mit Erfahrung zu tun, aber auch tiefes 
Verständnis ist für bestimmte Arbeiten in der Entwicklung enorm wichtig. 
Führung ist nicht so einfach wie es hier manchmal dargestellt wird. 
Jedenfalls, wenn man einen professionellen Anspruch hat.

Einfach unverbesserlich schrieb:
> Wieder einer, der sich durch das Studium nur durchgemogelt hat
>
> Das ist einfach nur abartig

Die soll es auch im Beruf geben.

von Dr.Who (Gast)


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Einfach unverbesserlich schrieb:
> Wieder einer, der sich durch das Studium nur durchgemogelt hat

Dann wird er wohl im Beruf gnadenlos ausgesiebt werden, wenn er
sich nicht umorientiert. Gegen Windmühlen zu kämpfen, funktioniert
nicht.

> Das ist einfach nur abartig

Abartig für den Arbeitgeber, der das bezahlen muss, für die
Ernüchterung. Deswegen sind die ja auch so oft Fies drauf.

von Thilo R. (harfner)


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Julian, Du bist seit einem Jahr bei Deinem ersten Arbeitgeber 
beschäftigt. Das bedeutet, dass Du die Probezeit überstanden haben muss, 
und das wieder bedeutet, dass Du zumindest kein Totalausfall warst. 
Sonst wäre Dir zum Ende der Probezeit gekündigt worden. Außerdem ist es 
(in Deutschland) nach der Probezeit nicht so einfach, jemanden wegen 
mangelnder Leistung einfach zu kündigen, da gibt es vorher Warnschüsse.

Wie Du Dich selbst im Vergleich zu Deinen Kollegen siehst, ist ziemlich 
egal. Wichtig ist, was Dein Vorgesetzter über Deine Arbeitsleistung 
denkt. Du kannst ohne Probleme mal um Rückmeldung bitten, wie Du Dich 
aus dessen Sicht so machst. Halt nur nicht jede Woche, sondern 
bestenfalls so alle drei Monate. Dann musst Du allerdings genau 
hinhören, in solchen Gesprächen wird meistens recht zurückhaltend 
formuliert.

Generell ist eine gewisse "Härte" beim Berufseinstieg normal, und 
speziell da ist es auch nicht ungewöhnlich, dass Du auch nach einem Jahr 
noch schwimmst.

Grundsätzlich ist es natürlich besser selbst zu gehen, als gekündigt zu 
werden, sofern es eindeutige Signale gibt! Aber in Deinem Fall bist Du 
gerade ein Jahr da, und in der Situation ist jeder einzelne Monat mehr 
wertvoll. Sonst entsteht der Eindruck, Du wärst weg gerannt, und die 
Angst, Du könntest das bei der nächsten Stelle wieder tun.

>Der fähigste Ingenieur wird die höchste Position in
der Firma "erben". Meine Meinung.

Das ist, so formuliert, definitiv falsch. Ich empfehle Dir dringend, 
wenigstens 20 Artikel von Heiko Mell zu lesen. Gegen den Stil und die 
Art, wie er mit manchen Einsendern umgeht, kann man einiges sagen. Aber 
speziell für Dich sind seine Erläuterungen zu "Spielregeln" in 
Unternehmen sehr hilfreich.

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Eine Umschulung zum Handwerker ist anzuraten

von AVR (Gast)


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Einfach unverbesserlich schrieb:
> Eine Umschulung zum Handwerker ist anzuraten

Ist das Handwerk so niveaulos, dass sie jeden nehmen?

von Rolf R. (dankobum)


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Julian K. schrieb:
> Ich bin seit einem Jahr als Master-Elektroingenieur (Universität) im
> Bereich der Elektronikentwicklung tätig.
> Ich weiß nicht, was los ist, aber der Beruf des Elektroingenieurs
> überfordert mich heillos und liegt mir nicht. Besondere Probleme habe
> ich mit dem Layout-Design. Ich kann die einfachsten Dinge nicht und
> verstehe es auch nach mehrmaliger Erklärung nicht. Ich verstehe nichts
> in dem Bereich und kann nichts umsetzen. Auch habe ich Probleme im
> Umgang mit dem PC, Dateienverwaltung, Dateiaufbau, EDV-System der Firma
> etc.

Platinenlayout ist die einfachste Tätigkeit eines Elektroingenieurs. Das 
machen oft auch Techniker. Wenn du das schon nicht schaffst, bist du 
wirklich nicht geeignet für den Beruf.

Ich rate dazu, eine Ausbildung zu machen.

von Julian K. (Gast)


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Einfach unverbesserlich schrieb:
> Eine Umschulung zum Handwerker ist anzuraten

Hallo.
Ja, mit dem Gedanken spiele ich seit einiger Zeit auch, weil es meinem 
Talent entsprechen würde. Man sollte beruflich das machen, was man gut 
kann. Der Bereich Heizungsbau und Sanitär würde mich interessieren, man 
arbeitet mit den Händen, Werkzeug hat aber auch bei der Planung mit 
Theorie zutun. Aber vor allem VERSTEHT man, was man tun muss.

Grüße
Julian

von Julian K. (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6040918:
> Ist das Handwerk so niveaulos, dass sie jeden nehmen?

Hast du eine Ahnung. Ich wäre für das Handwerk sehr geeignet. Wieso 
niveaulos, nur weil ich kein Elektroingenieur leistungsmäßig bin?

Grüße
Julian

von Julian K. (Gast)


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Thilo R. schrieb:
> Julian, Du bist seit einem Jahr bei Deinem ersten Arbeitgeber
> beschäftigt. Das bedeutet, dass Du die Probezeit überstanden haben muss,
> und das wieder bedeutet, dass Du zumindest kein Totalausfall warst.
> Sonst wäre Dir zum Ende der Probezeit gekündigt worden. Außerdem ist es
> (in Deutschland) nach der Probezeit nicht so einfach, jemanden wegen
> mangelnder Leistung einfach zu kündigen, da gibt es vorher Warnschüsse.

Danke Thilo,

die Probezeit ist sehr einfach. Nach der Probezeit zieht es dann 
ordentlich an. Du bekommst dann eigene Projekte.

Grüße
Julian

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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von Thilo R. (harfner)


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Julian K. schrieb:
> Danke Thilo,
>
> die Probezeit ist sehr einfach. Nach der Probezeit zieht es dann
> ordentlich an. Du bekommst dann eigene Projekte.

Dann versuche wenigstens noch eine Weile, Dich "durchzubeißen". 
Möglicherweise wird das mit etwas Routine deutlich einfacher. Wenn 
Layout das große Problem ist, dann such Dir genau für diesen Bereich 
Hilfe. Hast Du Probleme mit der Bedienung der Software oder fehlt Dir 
der sinnvolle Arbeitsablauf?

Falls Du nach sorgfältiger Abwägung tatsächlich zum Schluss kommen 
solltest, dass Deine derzeitige Tätigkeit Dich dauerhaft unglücklich 
machen würde, dann machst Du bitte keine Kurzschlusshandlung wie 
kündigen und eine Lehre machen. (Da stellt Dich übrigens eh niemand ein, 
weil es nicht zum Lebenslauf passt)

Stattdessen suchst Du Dir dann eine Tätigkeit mit höherem praktischen 
Anteil. Dazu kann ich nur wenig sagen, ich bin selbst kein 
Elektroingenieur. Aber ich habe EI erlebt, die Inbetriebnahme von 
Steuerungen und (großen!) Motoren machen. Schaltschrank und SPS hat ein 
geringeres Abstraktionsniveau als Elektronikentwicklung. Aber man muss 
halt mit der Reisetätigkeit leben.

Schlussendlich ignoriere bitte alle, die hier zum aufgeben und weg 
rennen raten. Es gibt hier einige Gestalten, die nur auf anderen 
rumtreten wollen. Keine Ahnung warum, sie haben wohl kein eigenes Leben.

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Der soll lieber eine Maurerlehre machen, vielleicht packt er wenigstens 
das.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Stefan.

Stefan H. schrieb:

> Bedenke immer: <1% der Menschen kann das, was
> du machst.

Stimmt. Aber das langt eben nicht.

Weil der Bedarf an diesen Fähigkeiten ist entsprechend selten. Und dann 
muss man auch noch zu den Ausnahmebegabungen zählen, weil es trotzdem 
für diese hochspezialisierten Tätigkeiten billiger ist, sie nach China, 
Indien, Malaysia oder Maroko zu vergeben. Daten und Zeichnungen können 
schnell um den Globus verschoben werden.

Und es gibt nichts, was mich z.B. von jemandem, der in Indien den Job 
erledigt, abhebt.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Bernd W. schrieb:
> Und es gibt nichts, was mich z.B. von jemandem, der in Indien den Job
> erledigt, abhebt.

Doch. Ein fest angestellter Ingenieur sollte einfach selber denken 
können. Wenn du das an externe Dienstleister nach Indien oder Bulgarien 
auslagerst, musst du erst alles erklären (oder es wird genauso teuer).

Der Ingenieur, der hier schon mit Leidenschaft dabei ist, versteht die 
Schaltung und weiß, wo HF, wo hoher Ströme, empfindliche Signale etc. 
sind. Er kann auch gleich Feedback an die Entwicklung geben, dass sich 
das Layout mit weniger Lagen (günstiger) realisieren lässt, wenn man 
dieses oder jenes ändert.

Der Unternehmer hat kein Interesse daran jeden Cent zu sparen. Er will, 
dass die Sch**** einfach läuft ohne ständig korrigierend eingreifen zu 
müssen.

von AVR (Gast)


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Julian K. schrieb:
> Hast du eine Ahnung. Ich wäre für das Handwerk sehr geeignet. Wieso
> niveaulos, nur weil ich kein Elektroingenieur leistungsmäßig bin?

Kannst du uns mal bitte erklären, wie du das Studium geschafft hast? Du 
bist ein Troll. Anders kann ich es mir nicht erklären. Ich habe 
Medizintechnik studiert und bin in der Hardwareentwicklung gelandet. 
Wenn ich das schaffen konnte, warum packst du das nicht? Du müsstest 
fachlich fitter sein, als ich damals.

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Das ist das Problem mit dieser Kuschelpädagogik heutzutage. Ali und 
Chantal müssen auch ein Studium schaffen, obwohl es leistungsmäßig bei 
weitem nicht reicht

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Stefan.


Stefan H. schrieb:

>> Und es gibt nichts, was mich z.B. von jemandem, der in Indien den Job
>> erledigt, abhebt.
>
> Doch. Ein fest angestellter Ingenieur sollte einfach selber denken
> können. Wenn du das an externe Dienstleister nach Indien oder Bulgarien
> auslagerst, musst du erst alles erklären (oder es wird genauso teuer).

"Fest" Angestellte sind aber auch relativ selten. Die meisten bekommen 
doch eine auf Projektdauer befristete Einstellung.

Die "Festen" sind dann auch eher die Leiter oder jemand, der eine 
bestimmte Gerätegruppe in der Entwicklung über zig Generationen 
begleitet, und die Projekte dann entsprechent berät.

Aber das Kommunikationsproblem wird tatsächlich oft unterschätzt. Es ist 
jedoch auch lösbar. Von entsprechend begabten Leuten.

Egal, für mich und viele andere zählt das nicht. Ich bin durch jemanden 
in indien zu ersetzen. Da mache ich mir keine Illusionen.


> Der Ingenieur, der hier schon mit Leidenschaft dabei ist,

Oh..Oo. Leidenschaft im professionellen Umfeld geht gar nicht. Abgesehen 
von mangelnder Objektivität ist das der erste Schritt in den Burnout.

> versteht die
> Schaltung und weiß, wo HF, wo hoher Ströme, empfindliche Signale etc.
> sind. Er kann auch gleich Feedback an die Entwicklung geben, dass sich
> das Layout mit weniger Lagen (günstiger) realisieren lässt, wenn man
> dieses oder jenes ändert.

Dafür hat man dann genau einen. Das Angebot ist so groß, dass man dann 
für Projekte welche zusätzlich billig anheuert.


> Der Unternehmer hat kein Interesse daran jeden Cent zu sparen. Er will,
> dass die Sch**** einfach läuft ohne ständig korrigierend eingreifen zu
> müssen.

Das ist eine Zielvorstellung, die nur unperfekt zu verwirklichen ist. 
;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo AVR.

AVR schrieb im Beitrag #6041264:

> Kannst du uns mal bitte erklären, wie du das Studium geschafft hast? Du
> bist ein Troll. Anders kann ich es mir nicht erklären. Ich habe
> Medizintechnik studiert und bin in der Hardwareentwicklung gelandet.
> Wenn ich das schaffen konnte, warum packst du das nicht? Du müsstest
> fachlich fitter sein, als ich damals.

Vermutlich geht es nicht wirklich ums fachliche. Das ist nur der Punkt, 
wo es zuerst auffällt, wenn es anderswo nicht passt. Es gibt zig Punkte, 
wo es knapp werden kann...

* Konzentrationsfähigkeit
* Gedächnis
* Schnelligkeit
* Belastungsfähigkeit und Stressresistenz
* Teamfähigkeit
* Soziale Kompetenz allgemein
* Kommunikation
* mangelnde Kreativität
* zuviel Kreativität
.....

Alle die Punkte sind zwar auch im Studium hilfreich, aber so richtig 
gefordert werden diese im praktischen Beruf.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von TrollAlarmOver9000 (Gast)


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Also ehrlich mal, die Trolle werden immer schlechter. Sind die ganzen 
Dipl.Ings alle so verzweifelt und müssen zur Diffamierung der 
Bachelor/Master immer und immer wieder solche armseeligen Nummern 
abziehen? Arbeitet mal lieber was!

von Julian K. (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6041264:
> Kannst du uns mal bitte erklären, wie du das Studium geschafft hast? Du
> bist ein Troll. Anders kann ich es mir nicht erklären. Ich habe
> Medizintechnik studiert und bin in der Hardwareentwicklung gelandet.
> Wenn ich das schaffen konnte, warum packst du das nicht? Du müsstest
> fachlich fitter sein, als ich damals.

Wieso Troll? Was soll das bringen? Ich schreibe mir lieber die Wahrheit 
von der Seele und kann somit etwas Druck abbauen.

Mit Altklausuren und etwas gezieltem Lernen kann man das Studium leicht 
schaffen. In meiner Abschlussarbeit musste ich sogar ein Layout machen. 
Zudem kam noch die Entflechtung hinzu. Ich habe es nicht hinbekommen, 
keinen Millimeter. Habe es dann von einem Bekannten machen lassen.
Im Nachhinein bereue ich es. Besser ich wäre am Abschluss gescheitert, 
so wurde das Scheitern nur in den Beruf verlagert.

Grüße
Julian

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Julian K. schrieb:
> Ich habe es nicht hinbekommen, keinen Millimeter.

Woran liegt es dann? Liegt es an der Software? Könntest du es mit Papier 
und Bleistift?

von 0xCAFE (Gast)


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Einfach unverbesserlich schrieb:
> Das ist das Problem mit dieser Kuschelpädagogik heutzutage. Ali
> und Chantal müssen auch ein Studium schaffen, obwohl es leistungsmäßig
> bei weitem nicht reicht

Bernd W. schrieb:
> "Fest" Angestellte sind aber auch relativ selten. Die meisten bekommen
> doch eine auf Projektdauer befristete Einstellung.
>
> Die "Festen" sind dann auch eher die Leiter oder jemand, der eine
> bestimmte Gerätegruppe in der Entwicklung über zig Generationen
> begleitet, und die Projekte dann entsprechent berät.
>
> Aber das Kommunikationsproblem wird tatsächlich oft unterschätzt. Es ist
> jedoch auch lösbar. Von entsprechend begabten Leuten.

Bernd W. schrieb:
> Dafür hat man dann genau einen. Das Angebot ist so groß, dass man dann
> für Projekte welche zusätzlich billig anheuert.

Bernd W. schrieb:
> Das ist eine Zielvorstellung, die nur unperfekt zu verwirklichen ist.
> ;O)

Der mit Abstand beste Troll im Forum treibt wieder sein Unwesen. Bernd 
war zwar nicht in der Lage die meist nicht besonders hohen Anforderungen 
an einen durchschnittlichen Ingenieur zu erfüllen, hat also nur sehr 
kurz in dem Beruf hineingeschnuppert, aber vermag dennoch jedes Problem 
in dem Forum treffend zu analysierien. Ihm reichen dafür natürlich immer 
die subjektiven Informationen vom Threadersteller aus.

Jetzt kommt die Realität: Jeder durchschnittliche intelligente 
ET-Absolvent hat Schwierigkeiten beim Einstieg in die 
Elektronikentwicklung. Das ist ganz normal. Vieles beruht auf Erfahrung 
und sitzt erst nach 1-2 Projekten. Wenn der Mist den Bernd hier ständig 
absondert auch nur etwas Wahrheitsgehalt hätte, dann wären in der 
Elektronikentwicklung nur Hochbegabte unterwegs. Da nur 2% der 
Bevölkerung der hochbegabt sind, passt das hier schon nicht. Gleiches 
gilt übrigens für China. Dort habe ich SW Verantwortliche erlebt, die 
nicht wussten die man die Filtermasken eines stinknormalen 
CAN-Transceivers beschreibt. In der Elektronikentwicklung arbeiten nicht 
nur sehr kluge Leute, weder in Deutschland noch in Indien oder China.

Warum können auch durchschnittliche Ingenieure mitarbeiten? Weil 
Prozesse wie SPICE ihre Fehler aufdecken und sie in der nächsten 
Schleife gelöst werden. Sonst bräuchte man keine Muster, wenn nur 
Intelligenzbestien im Projekt wären.

@Julian: Entweder du machst es komplett falsch und schmeißt das ganze 
Studium wie Bernd weg, gibst zu früh auf und nervst frustiert Leute in 
einem anonymen Online-Forum, oder du machst es wie die anderen 80% 
durchschnittlich begabten ET-Absolventen, gibst dir Mühe und machst 
einfach weiter. Sollte dir irgendwann jemand sagen, dass du für den Job 
nicht gut genug bist, kannst du intern woanders hin wechseln. So 
schlecht kannst du aber nicht sein, wenn das noch nicht geschehen ist.

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Es nervt mich, dass ich als Leistungsträger solche Low Performer 
mitschleppen muss. Man nimmt doch auf eine Bergtour auch keine Fußlahmen 
mit

von Pseudoingenieur (Gast)


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Ich hab jetzt keine Erfahrung aus Elektronikentwicklung, hab aber in der 
SW-Entwicklung die selben Erfahrungen gemacht wie du. Wir bauen sowohl 
begrenzte Einzelkomponenten als auch komplexe Systeme aus vielen 
Einzelkomponenten + Middleware + 3rd party Software. Neue Kollegen (das 
betraf mich auch) brauchen 3-6 Monate um wirklich produktiv arbeiten zu 
können, das aber eigentlich nur in der überschaubaren Welt einer 
einzelnen Komponente. Sobald es ins Gesamtsystem geht, wo man häufiger 
in viele verschiedene Subkomponenten rein muss, kommen selbst die 
Kollegen mit 2 Jahren häufig nimmer weiter

Da kommen die sich auch häufig mal recht dumm vor, weil die Leute mit 5 
Jahren Erfahrung jeden Fehler schon dreimal gesehen haben (und locker 
das doppelte weg arbeiten). Also einfach abwarten und letnen

von Qwertz (Gast)


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Einfach unverbesserlich schrieb:
> Es nervt mich, dass ich als Leistungsträger solche Low Performer
> mitschleppen muss. Man nimmt doch auf eine Bergtour auch keine Fußlahmen
> mit

Sieh es mal so: Du kannst durch diese Kollegen sehr einfach positiv 
hervorstechen, was sich dann zum Beispiel positiv auf Beförderungen oder 
mehr Leistungszulage auswirkt, ohne dass du dich groß anstrengen 
musstest.

von Pseudoingenieur (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Einfach unverbesserlich schrieb:
> Es nervt mich, dass ich als Leistungsträger solche Low Performer
> mitschleppen muss. Man nimmt doch auf eine Bergtour auch keine Fußlahmen
> mit
>
> Sieh es mal so: Du kannst durch diese Kollegen sehr einfach positiv
> hervorstechen, was sich dann zum Beispiel positiv auf Beförderungen oder
> mehr Leistungszulage auswirkt, ohne dass du dich groß anstrengen
> musstest.

Ausser du arbeitest in einem agilen Umfeld, in dem nur noch nach 
Teamperformance bewertet wird. Imo eine der größten Herausforderungen 
der agilen Welt, wie man gute Mitarbeiter motiviert halten will und wie 
man mit den Lowperformern umgeht

von Qwertz (Gast)


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Pseudoingenieur schrieb:
> Imo eine der größten Herausforderungen der agilen Welt, wie man gute
> Mitarbeiter motiviert halten will und wie man mit den Lowperformern
> umgeht

Das ist dann wie bei der Inklusion: die Schwächeren werden mitgezogen 
und profitieren, und die Stärkeren können ihr Potential nicht entfalten 
und sind dementsprechend frustriert.

In der beruflichen Praxis ist es aber nach meinen Erfahrungen nicht so 
schwarz/weiß. Jeder im Team hat so seine Stärken und Schwächen, da kommt 
es dann auf den richtigen Mix an, und man ergänzt sich ganz gut.

von Mr.T (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Sieh es mal so: Du kannst durch diese Kollegen sehr einfach positiv
> hervorstechen, was sich dann zum Beispiel positiv auf Beförderungen oder
> mehr Leistungszulage auswirkt, ohne dass du dich groß anstrengen
> musstest.

Nee, nee. Ein Leistungsträger (= guter Entwickler) ist zu kostbar, um 
auf höhere Stellen (= mehr Gehalt) befördert zu werden. Wer soll denn 
dann die Arbeit erledigen? Die Julians dieser Welt?
Also werden die Lowperformer hochgehieft, damit sie keinen Mist mehr in 
der Entwicklung machen können und sie sind dann auch noch unter 
ihresgleichen.

Ergo: der Ball ist rund und ein Pils dauert sieben Minuten.

von GrüneFachkraft (Gast)


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Einfach unverbesserlich schrieb:
> Es nervt mich, dass ich als Leistungsträger solche Low Performer
> mitschleppen muss. Man nimmt doch auf eine Bergtour auch keine Fußlahmen
> mit

> Nee, nee. Ein Leistungsträger (= guter Entwickler) ist zu kostbar, um
> auf höhere Stellen (= mehr Gehalt) befördert zu werden.

Im Grunde braucht's in Deutschland nur Politikwissenschaftler. ET'ler 
braucht hier kein Mensch, die verbrauchen nur Sauerstoff und erzeugen 
CO2 wenn sie zur Arbeit fahren.

von Niemand (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Das ist dann wie bei der Inklusion: die Schwächeren werden mitgezogen
> und profitieren, und die Stärkeren können ihr Potential nicht entfalten
> und sind dementsprechend frustriert.
So so, die Schwächeren werden also mitgezogen ....? Eher können die eine 
ruhige Kugel schieben und der Gesamt-Leistungs-Index wird als 
Durchschnitt von den Besseren gebildet.
Die Stärkeren müssen sich laufend um Dinge kümmern welche die Schwachen 
versauen, Kontrolle und Korrektur deren Blödsinns!

> In der beruflichen Praxis ist es aber nach meinen Erfahrungen nicht so
> schwarz/weiß. Jeder im Team hat so seine Stärken und Schwächen, da kommt
> es dann auf den richtigen Mix an, und man ergänzt sich ganz gut.
Du gehörst dann wohl zu den Schwächeren, weil du das so schön 
verniedlichen kannst?
Wenn du schon mal als Leistungsstarker oder vllt. sogar Normalo mit 
Losern zu tun hattest, die können auch manche Sachen sehr gut oder gar 
besser als die High Performer, Baupinseln und Analakrobatie, darin sind 
die Meister, oder noch technisch schlau daherlabern was irgendwo in 
irgendwelchen Prospekten mal stand.
Und natürlich eine tolle Selbstdarstellung, immer fein gekleidet und gut 
riechend, überpünktlich aber leider unvorbereitet für die Aufgaben, 
damit ist der Tag dann schon zu 80% gelaufen und gerettet für die.
Eigentlich sollte man solche Typen dann vllt. doch in den Vertrieb 
stecken, nur machen die dort meist den selben Käse, weil sie keinen 
Bezug zu Leistung und Können haben, vom fehlenden fachl. Wissen ganz zu 
schweigen. Womit dann wieder die Rechts-Verdreher ins Spiel kommen, ergo 
wird die Produktion hier in DE durch solche Loser eigentlich nur viel zu 
teuer.
Vllt. doch nur hinter die Theke und Verkaufen, weil den Preis rechnet 
die Kasse schon mal aus!

von Joachim B. (jar)


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GrüneFachkraft schrieb:
> Im Grunde braucht's in Deutschland nur Politikwissenschaftler.

dann dazu noch Kraftfahrer, die vielen Politiker fahren ja nicht selber

von Rolf R. (dankobum)


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Julian K. schrieb:
> In meiner Abschlussarbeit musste ich sogar ein Layout machen.
> Zudem kam noch die Entflechtung hinzu. Ich habe es nicht hinbekommen,
> keinen Millimeter. Habe es dann von einem Bekannten machen lassen.
> Im Nachhinein bereue ich es. Besser ich wäre am Abschluss gescheitert,
> so wurde das Scheitern nur in den Beruf verlagert.

Genau, du hast es richtig erkannt: du bist gescheitert.

Mach eine Ausbildung.

von Danilo (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Einfach unverbesserlich schrieb:
>> Es nervt mich, dass ich als Leistungsträger solche Low Performer
>> mitschleppen muss. Man nimmt doch auf eine Bergtour auch keine Fußlahmen
>> mit
>
> Sieh es mal so: Du kannst durch diese Kollegen sehr einfach positiv
> hervorstechen, was sich dann zum Beispiel positiv auf Beförderungen oder
> mehr Leistungszulage auswirkt, ohne dass du dich groß anstrengen
> musstest.

Interessanter Gedanke.

Nur kommen diese Infos über die eigenen Leistungen oft nicht an die 
Chefs ran, weil der Vorturner das deckelt bzw. sich dafür weniger 
interessiert.
Dann hilft oft nur sowas in den MML oder Monatsbericht reinzuschreiben.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Am 13.11.19 war der TO nach eigenen Angaben in einem anderen Thread noch 
Schüler. Deshalb mache ich hier jetzt dicht. Wer einen brauchbaren Grund 
zum Entsperren hat: einfach Nachricht an mich oder einen anderen 
Moderator.

: Bearbeitet durch Moderator
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