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Forum: Platinen was ist das für eine Platine?


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von Stefan G. (stefan_g64)


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hi,

kennt jemand diese Platine?
Ich habe einen ganzen Karton davon geerbt.

Sieht mir wie ein EPROM-Adapter aus, die Artikelnummer könnte zu 
Commodore passen, tut sie aber nicht - zumindest finde ich nichts 
darüber:

oben: 2 Stück, 28pin DIP-Sockel LOW/HIGH und ein 74LS04
unten: 2x 14pin Stiftleisten

Aufdruck: PCB Fab.324809 01

stefan

von Jens (Gast)


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Könnte eine Speichererweiterung RAM oder EPROM) sein. Die Platine wird 
in einen vorhandenen Sockel gesteckt und oben kommen zwei gleiche 
Speicher-IC rein. Der 74LS04 spielt Adressdekoder.

von Wolfgang (Gast)


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Jens schrieb:
> Der 74LS04 spielt Adressdekoder.

Der dekodiert überhaupt nichts.
Der wird eher ein Adressbit bekommen und damit den CS o.ä. von linken 
Speicher invertiert steuern. Der rechte Speicher bekommt das Bit nicht 
invertiert.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Wolfgang schrieb:
> Der dekodiert überhaupt nichts.
> Der wird eher ein Adressbit bekommen und damit den CS o.ä. von linken
> Speicher invertiert steuern. Der rechte Speicher bekommt das Bit nicht
> invertiert.

Und wie nennt man das am Ende?
Richtig! Adressdecoder!
Ist doch egal über welche Ebene des Decoders gesprochen wird.

von Korintenkackender Klugscheißer (Gast)


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Eine Schaltung/IC die aus einem Adresssignal ein Chip-Select Signal 
generiert wie  könnte man das nur nennen?

von Korintenkackender Klugscheißer (Gast)


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Sorry zu langsam.

von Sinus T. (micha_micha)


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Naja, den einen verwendeten Inverter als Adressdekoder zu bezeichnen ist 
doch ein wenig hochtrabend, oder?

von Georg (Gast)


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Stefan G. schrieb:
> Ich habe einen ganzen Karton davon geerbt

Und was sonst noch? Die gehören irgendwo rein, wo ein 28poliger Speicher 
drin ist. Oder der Erblasser hat damit gehandelt? Der Bedarf dürfte 
heutzutage sehr begrenzt sein.

Georg

von Harald W. (wilhelms)


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Sinus T. schrieb:

> Naja, den einen verwendeten Inverter als Adressdekoder zu bezeichnen ist
> doch ein wenig hochtrabend, oder?

Ein zwei Bit Adressdekoder ist m.E. auch ein Adressdekoder.
Ab wieviel Bit darf man d.E.  zu einen Adressdekoder
Adressdekoder sagen?

von Paul (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Ab wieviel Bit darf man d.E.  zu einen Adressdekoder Adressdekoder sagen?

Ab einer Kiste Bit darfst Du wohl alles zu ihm sagen.

Da hat scheinbar jemand ein teures Rom/Ram aus zwei billigeren, halb so 
großen zusammengebaut.

von Stefan G. (stefan_g64)


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Hallo ihr,

danke für die rege Beteiligung. Die Kiste ist von einem verstorbenen 
Kumpel, der viel mit Commodore u.ä. gebastelt hat. Daher meine Vermutung 
mit der Commodore Artikelnummer (die nicht stimmte).

stefan

von Christian M. (Firma: magnetmotor.ch) (chregu) Benutzerseite


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Kickstartumschaltplatine...?

Gruss Chregu

von Stefan G. (stefan_g64)


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hallo,

nette Idee (hatte eich auch zuerst) der AMIGA hat aber ROMs in DIP40.

lg
stefan

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Christian M. schrieb:
> Kickstartumschaltplatine...?

Stefan G. schrieb:
> nette Idee (hatte eich auch zuerst) der AMIGA hat aber ROMs in DIP40.

Für den C64 paßt es auch nicht - da hatten die ROMs (2364) nur 24 Pins. 
Dieser Adapter ist aber von 28 Pin auf 28 Pin.

Für einen Umschalter fehlt außerdem der Schalteranschluß. Deswegen 
wird das eher ein ROM-Splitter sein, um ein großes ROM durch zwei 
halbgroße (EP)ROMs zu ersetzen. Also z.B. einen xx128 durch zwei xx64. 
Mit 28 Pins gab es xx64 bis xx512.

Details kann man durch Nachverfolgen der Leiterzüge sicher klären. Aber 
die Mühe mache ich mir nicht. Alles obsolet heutzutage :(

von Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)


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Stefan G. schrieb:
> der viel mit Commodore u.ä. gebastelt hat. Daher meine Vermutung
> mit der Commodore Artikelnummer (die nicht stimmte).

Die könnten zwar durchaus für eine Commodore sein, aber nach 
Originalzubehör sehen die beim besten Willen nicht aus. Sieht eher aus 
also ob sich da jemand mal einen Packen Platinen irgendwo hat fertigen 
lassen und die dann von Hand selbst zusammengelötet.

von Adresse (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Sinus T. schrieb:
>
>> Naja, den einen verwendeten Inverter als Adressdekoder zu bezeichnen ist
>> doch ein wenig hochtrabend, oder?
>
> Ein zwei Bit Adressdekoder ist m.E. auch ein Adressdekoder.
> Ab wieviel Bit darf man d.E.  zu einen Adressdekoder
> Adressdekoder sagen?

Also mindenstens, also mindenstens muss es die komplette Adresse inkl. 
Hausnummer, Strasse, Wohnort, PLZ, Wohnland, Planet und Galaxie 
dekodieren können. vorher nich,

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Irgend W. schrieb:
> Die könnten zwar durchaus für eine Commodore sein, aber nach
> Originalzubehör sehen die beim besten Willen nicht aus.

Hmm, trotzdem fällt mir kein Vintage Rechner ein, in dem ein 28 Pin DIP 
in 0,3" Breite verbaut ist. Die Jungs haben damals grosse (600mil) 
EPROMs/ROMs verwendet. Selbst im Exoten TI99 gabs so ein IC nicht.

von Einer (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Die Jungs haben damals grosse (600mil)
> EPROMs/ROMs verwendet.

Sind es hier auch.
Die Bilder werden nur verzerrt dargestellt.
Lass mal in neuem Tab anzeigen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Einer schrieb:
> Lass mal in neuem Tab anzeigen.

Du hast recht, diese Skalierung ist verwirrend. Dann ist ja alles klar. 
Wird wohl ein ROM Verdoppler sein.

von Martin H. (horo)


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So wie es ausschaut wird Pin 26 = A13 einmal direkt (LOW, linker Sockel) 
und einmal invertiert (HIGH, rechter Sockel) auf Pin 22 = /OE geleitet, 
die Platine macht also aus zwei 2764 ein 27128 :)

von Stefan G. (stefan_g64)


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Danke, das wäre somit geklärt. Kommt die Preisfrage, wer braucht noch 
sowas?
Würde gegen Portoerstattung welche abgeben.

Sonst bleibt nur das Platinenrecycling.

stefan

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