Ich habe so ein Modul bestellt:
https://www.ebay.de/itm/RS232-To-TTL-Converter-Module-COM-Serial-Board-MAX232CSE-Transfer-Chip-Atmega-DM/312654980376
Nur leider ist da eine Buchse dran und an dem GSM-Modem, wo ich es
anschließen will, auch.
Ich will einfach Daten mit Arduino an das GSM-Modem senden und
empfangen. Ich habe gelesen, es sollte ausreichen, wenn ich GND, RD und
TD verbinde (also 2,3, und 5)
Aber muss ich jetzt 2 und 3 kreuzen oder nicht kreuzen, wenn ich die 2
"female" buchsen verbinde - und warum?
dimmdumm schrieb:> Aber muss ich jetzt 2 und 3 kreuzen oder nicht kreuzen, wenn ich die 2> "female" buchsen verbinde
Nobody knows. Der doofe Chinamann hat zwar einen Haufen nixsagender
Fotos in das Angebot gepackt, aber eine Belegung der Buchse jibbet
nich'.
Mussu ausklingeln. Sollte nicht so viel Arbeit sein, es gibt ja nur zwei
Möglichkeiten: richtig oder falsch. Und kaputt gehen kann dabei nix. Es
sei denn, der Chinamann hat nicht nur bei der sinnvollen Dokumentation
gespart, sondern auch noch bei der Schaltung.
So what? You got, what you pay for...
Erstmal bei DTE
Pin2= RX
Pin3= TX
Pin5= GND
Sender und Empfänger Pin3 gegen Pin5 messen ob die +/-3V bis 12V haben.
Wenn das der Fall ist: 2+3 kreuzen.
Wenn nicht: 2 zu 2 und 3 zu 3
cu
Hallo,
der Adapter ist ein Gerät, Dein GSM Modem auch. Die Buchse wäre am
Computer.
Du brauchst also ein Nullmodenkabel, also 2-3 gekreutzt mit 2 Buchsen.
Ob RX/TX/GNS reichen, hängt davon ab, ob das GSM-Modem ohhne
Hardwarehandshake läuft bzw. die Schnittstelle so eingestellt werden
kann.
Aonst müssen eben CTS/RTS/DTR/DSR entsprechnd gekreuzt verbinden. Findet
am aber unter Nullmodemkabel problemlos im Netz.
PS: das Ding hat einen Stecker, kann also mit einem normalern seriellen
(1:1) Kabel an die serielle Buchse eines PC gesteckt werden. Was soll
der China-Mann da große Romane schreiben? Ansonsten ist da ein MAX3232
drauf, da geht bei Vertauschen nichts kaputt, gehet dann nur nicht.
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
dimmdumm schrieb:> Nein, eben nicht.. auf den Fotos schon, aber das Ding kam mit Buchse> an..
ah ja, chinesische Freiheit...
Pinbelegung des MAX3232 suchen und schauen, ob 2 der Buchse auf einen In
des MAX geht, also RX ist usw. Auch kein wirkliches Drama.
Gruß aus Berlin
Michael
dimmdumm schrieb:> Nur leider ist da eine Buchse dran und an dem GSM-Modem, wo ich es> anschließen will, auch.>> Ich will einfach Daten mit Arduino
das Doofe, der PC ist der Master eine DTE und hat einen male Buchse (mit
Stiften) eingebaut, auch bei USB zu RS232.
Typische Arduinio Platinen aber eine female Buchse(mit Fassungen) somit
ist 1:1 Verkabelung schlecht möglich.
Es hilft nichts du musst messen ob du 1:1 verbinden kannst oder kreuzen
musst!
Hallo,
Joachim B. schrieb:> das Doofe, der PC ist der Master eine DTE und hat einen male Buchse (mit> Stiften) eingebaut, auch bei USB zu RS232.>> Typische Arduinio Platinen aber eine female Buchse(mit Fassungen) somit> ist 1:1 Verkabelung schlecht möglich.
Naja, der RS232 belegungskram war auch schon recht phantasievoll als mir
das noch öfter begegnet ist. Hier kommt noch das Problem dazu, daß man
ja entscheiden muß, ob der Arduino DÜE ist und an einen PC soll oder ob
er DTE, weil er eben mit einem GSM-Modem oder einem Drucker verbunden
werden soll.
Dann kommt noch die Interpretation "in dem Gerät ist doch ein ,C drin
und Daten gehen auch nicht irgendwohin, also ist er DTE und bekommt
Stifte". Auch wenn das eigentlich ein Drucker ist. Auch erlebt. Welche
BEschaltung sein GSM-Modem hat, würde ich auch lieber in der
Beschreibung nachschauen...
Gruß aus Berlin
Michael
Joachim B. schrieb:> das Doofe, der PC ist der Master eine DTE und hat einen male Buchse (mit> Stiften) eingebaut, auch bei USB zu RS232.
Das ist nicht doof, sondern völlig richtig!
> Typische Arduinio Platinen aber eine female Buchse(mit Fassungen) somit> ist 1:1 Verkabelung schlecht möglich.
Das ist doof.
Jedes DTE, PC, Arduino etc., hat einn Male-Anschluss zu haben.
Dann verbindet man diese DTEs mit einem Nullmodem (= gekreuztes Kabel
mit zwei Female-Anschlüssen).
Alternativ darf es noch 1:1-Verlängerungskabel geben; eigentlich
gedacht, um DTEs an DCEs anzuschließen.
Jetzt könnte man noch großzügig sein und dem Modul des TO die
Nullmodemfunktion und damit die Kreuzung zugestehen, meinetwegen. Dann
muss ein einfaches Verlängerungskabel (male-female) passen.
Die schlimmste Variante wäre, dass nur ein Kabel mit male und female,
das dann noch gekreuzt werden muss, funktional wäre. Auch das gibt es!
Obwohl so ein Kabel in der RS232-Welt gar nich existieren dürfte.
Leider machen das nicht nur die Chinesen gelegentlich falsch, auch am
Atmel STK500 sind fälschlicherweise Buchsen (female) verbaut.
Michael U. schrieb:> Ansonsten ist da ein MAX3232> drauf, da geht bei Vertauschen nichts kaputt, gehet dann nur nicht.
Eben, einfach mal ausprobieren!
HildeK schrieb:> Eben, einfach mal ausprobieren!
DIE paar Leitungen vom MAX3232 bis zum Stecker wird man doch wohl noch
ohne Rumprobiererei verfolgt kriegen - selbst ohne Klingelmeter.
Hatte ich das vorgehen nicht schon beschrieben?
Vieleicht fehlte nur der Zusatz auf beiden Seiten RTS-CTS und DTR-DTS zu
brücken.
Da dieser Adapter nicht bekannt ist gibt es wohl offensichtlich keinen
anderen Weg...
Also viele Worte um NIX!
cu
Die TTL-Seite ist verwirrender!
http://www.magnetmotor.ch/module/TTL-RS232.html
Da muss man wirklich jedes Modul Reverse-Engineeren! Ist aber nicht
schwer, weil fast alle irgend ein MAX232-Derivat verwenden...
Gruss Chregu
Christian M. schrieb:> Die TTL-Seite ist verwirrender!> http://www.magnetmotor.ch/module/TTL-RS232.html
Was hat das Modul mit dem des TO zu tun. Du kannst nicht erwarten, das
ein Modul für HW-Handshake den gleichen Anschluss hat, wie eins ohne.
Irgend einen Mehrwert darf man für den 5-fachen Preis doch erwarten.
Ob der TO die zusätzlich Handshake-Leitungen wirklich braucht - who
knows.
Die Schnittstellenbeschreibung des GSM-Modems sollte dazu etwas sagen,
evtl. stammt die Aussage "Pin 2/3/5 reichen" auch daher. Dann hätte es
auch ein 1€-Modul getan.
Joachim B. schrieb:> das Doofe, der PC ist der Master eine DTE und hat einen male Buchse (mit> Stiften) eingebaut, auch bei USB zu RS232.HildeK schrieb:> Das ist nicht doof, sondern völlig richtig!
sorry das wollte ich auch nicht kritisieren oder dem widersprechen!
nur wegen:
Joachim B. schrieb:> Typische Arduinio Platinen aber eine female Buchse(mit Fassungen) somit> ist 1:1 Verkabelung schlecht möglich.
und 1:1 Verbindung!
wer wird üblicherweise den Arduino als Master einsetzen?
HildeK schrieb:> Das ist doof.> Jedes DTE, PC, Arduino etc., hat einn Male-Anschluss zu haben.> Dann verbindet man diese DTEs mit einem Nullmodem (= gekreuztes Kabel> mit zwei Female-Anschlüssen).
eben drum!
Nullmodem Kabel gibt es ja, aber Nullmodemkabel mit Stecker Buchse ?
Die Arduino RS232 Platinen sind ein Fehldesign!
@Joachim B.
Um es nochmals klarzustellen, wie RS232 gedacht war und ist -
schließlich ist die SS schon viele Jahrzehnte alt:
- RS232 ist eine Verbindung zweier DTE (Computer, Terminal) über eine
Modemstrecke (DCE, Data Communication Equipment).
- jeder DTE hat eine männliche Buchse zu haben!
- jedes DCE hat eine weibliche Buchse zu haben!
- die Modemstrecke kreuzt Rx und Tx
demzufolge:
- DCE und DTE werden über ein 1:1-Kabel mit männlichem + weiblichen
Stecker miteinander verbunden (Verlängerungskabel).
- Sonderfall: kein Modem für die Übertragungsstrecke erforderlich, also
wird zur Verbindung ein Nullmodem(kabel) verwendet. Letztlich ist
demnach immer ein "Modem" vorhanden. Das hat auf beiden Seiten einen
weiblichen Steckverbinder und kreuzt Rx und Tx (und auch die
Handshakeleitungen).
Es gibt sinnvollerweise nur diese beiden Arten von Kabel,
Verlängerungskabel und Nullmodemkabel.
Wenn du was anderes antriffst, dann hat der Entwickler deutlich seine
Unkenntnis zu Schau gestellt!
Es gibt (offiziell) also nur ungekreuzte Verlängerungskabel oder
gekreuzte Nullmodemkabel. Wer was anderes benötigt, hat einen falsche
Stecker in einem der Endgeräte. Auch der von Chregus Link bei
magnetmotor.ch!
Wenn du also am Arduino (der ein DTE ist) einen RS232-Wandler anschließt
(wie im Topic hier), dann muss das ein Teil mit z.B MAX3232 und einer
männlichen Buchse sein. Und du verbindest das Teil mit einem PC, einem
andern µC oder einem VT100 etc. (alles DTEs) über ein Nullmodemkabel
oder eben über ein Modem, wenn die Endgeräte km auseinander sind.
Bei UART-Übertragung gibt es keinen HW-Master, beide reden miteinander,
völlig asynchron!
Wolfgang schrieb:> Das nennt sich dann gewöhnlich "Stecker" ;-)
mit einem Stecker in der Hand steckt man, mit einem ganzen PC dahinter
käme mir das nie in den Sinn, da stecke ich lieber eine Buchse.
Wolfgang schrieb:> Das nennt sich dann gewöhnlich "Stecker" ;-)
Ja, ich tue mich da auch etwas schwer.
Sinnvoll erscheint es mir zu sagen, die Dinger an einem Kabel sind
Stecker, die in einem Gerät sind Buchsen - beide gibt es in männlicher
und weiblicher Ausführung. Man kann gerne anderer Meinung sein :-)
Ansonsten ist die Verwirrung imho noch größer, gerade bei den Sub-D, die
es jeweils in beiden Ausführungen gibt.
Um solche Dinge zu klären, liegt bei mir ein Testadapter als
Zwischenstecker bereit, der auf jeder relevanten Leitung eine RG-Duo LED
sitzen hat, so dass man beim Aufstecken eines RS232-Gerätes sofort
sieht, wo dieses Senden und ob sich zwei zu verbindende Geräte vertragen
oder ein Nullmodemkabel dazwischen erforderlich ist. Das spart viel
Rätselei und Einzelpinmesserei.
Wolfgang schrieb:> Um solche Dinge zu klären, liegt bei mir ein Testadapter als> Zwischenstecker bereit,
.
.
> Das spart viel> Rätselei und Einzelpinmesserei.
Noch mehr Zeit, Rätselei, Einzelpinmessungen und tolle Adapter könnte
man sich sparen, wenn alle es verstanden hätten und die richtigen
Anschlüsse montieren würden.
Und es gäbe nur noch zwei Kabelvarianten. Eigentlich nur noch das
Nullmodemkabel, denn wer verwendet noch ein richtiges Modem heute ...
HildeK schrieb:> Noch mehr Zeit, Rätselei, Einzelpinmessungen und tolle Adapter könnte> man sich sparen, wenn alle es verstanden hätten und die richtigen> Anschlüsse montieren würden.
Da scheint mir doch der Bau einen Prüfadapters deutlich einfacher. Die
Welt wirst du nicht so schnell verändern können.
HildeK schrieb:> Noch mehr Zeit, Rätselei, Einzelpinmessungen und tolle Adapter könnte> man sich sparen, wenn alle es verstanden hätten und die richtigen> Anschlüsse montieren würden.
OMG
Der Zug war schon vor 40 Jahren abgefahren. Und wenn sich irgendwelche
Leute wie du an irgendwelchen "Standards" aufgeilen: entscheidend sind
die Fakten. Und die sagen: bei RS232 kannst du dich auf absolut garnix
verlassen...
Und wem das in all der Zeit noch nicht aufgefallen ist, dem fehlt vor
allem eins: ein gehöriges Maß an operativer Praxis...
Genau deswegen ist Doku entscheidend. Spart einfach Arbeit. Keine
schwere oder besonders anspruchsvolle Arbeit, aber eben Arbeit. Wer
trotzdem "billig" beim Chinamann einkauft, der soll diese Arbeit
gefälligst selbst erledigen.
Dann lernt er u.a., warum die Chinesen so billig sein können. Sie sparen
z.B. bei der Erstellung der Doku...
c-hater schrieb:> entscheidend sind> die Fakten. Und die sagen: bei RS232 kannst du dich auf absolut garnix> verlassen...
Dem stimme ich ausdrücklich zu.
Habe eine paar Jahre Servicetechniker in der mittleren Datentechnik
gespielt.
Dunnemals waren viele RS232C Geräte anzuschließen und zu betreiben.
(Modems, Terminals, Drucker/Plotter, Schneidetische und sonstige
Maschinen)
Satt Erfahrung. In dem Betrieb war mein 2ter Name: V24
Kein mir bekanntes Gerät implementiert den vollen RS232C Umfang. Jeder
Hersteller kocht bei jedem Geräte sein eigenes Süppchen.
Ins Besondere das Hardware Handshake ist nicht ohne. Oft mit viel
Phantasie implementiert, und nicht immer gut dokumentiert.
Die einzige mir untergekommene, angeblich vollständige, V24
Implementierung habe ich beim grauen Posthörnchen vorgefunden.
Ein Teststand/Messgerätepark für die Zulassungsverfahren von Geräten,
welche an die Telefonleitung angeschlossen werden sollten.
Übrigens:
Ich kenne es so...
DER Stecker ist männlich
DIE Buchse ist weiblich.
Beide gibts für Printmontage, oder mit Gehäuse für die Kabelenden.