Wohin geht die Energie bei der Spule im MRT

Gast #6043394
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GHz-Nerd schrieb:
>
> Im Wesentlichen wird die Energie des Magnetfelds in Form von ohmschen
> Verlusten in der Spule als Wärme abgegeben.

Diese Wärme wird aber technisch nicht genutzt und hat auch keine weitere 
Funktion für die Bilderstellung! Sie ist ein reines Abfallprodukt und 
löst sich quasi nach kurzer Zeit in Wohlgefallen auf.
Gast #6043399
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Rübezahl schrieb:
> Sie ist ein reines Abfallprodukt und
> löst sich quasi nach kurzer Zeit in Wohlgefallen auf.

Schön wärs, wenn sie sich in Wohlgefallen auflösen würde. Tatsächlich 
muss sie mit hohem Aufwand mit verflüssigtem Helium als Kühlmittel 
abtransportiert werden. Nur flüssiges Helium ist kalt genug ist, um die 
Scannerspulen in der  Supraleitung zu halten. Die Stromrechnung für die 
dauerhafte Kühlung eines MRT ist daher immens.
#6043496
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GHz-Nerd schrieb:
> Im Wesentlichen wird die Energie des Magnetfelds in Form von ohmschen
> Verlusten in der Spule als Wärme abgegeben.

Der TO schrieb das die Spule unterbrochen wird  - es fließt also nichts 
mehr für ohmsche Verluste

Oioioi schrieb:
> Welch Energie? Wie viel Volt und wie viel Ampere?

Wenn Du einem Kondensator das Speichern von Energie im elektrischen Feld 
zugestehst mußt Du der Induktivität das Speichern von Energie im 
Magnetfeld zugestehen. Welche Energie genau zerstört bei Dir die 
Transistoren an den Relaisspulen ohne Freilaufdiode?

Theorie zur weiteren Diskussion:

Der übrig gebliebene Schwinkreis aus der Spule mit Ihren parasitären 
Kapazitäten fängt an zu Schwingen bis die Energie als EM-Welle in den 
Raum abgegeben wurde(für beide Fälle - also mit und ohne Supraleitung) 
und/oder in der Restspule (als Ohmscher Verlust) in Wärme umgewandelt 
wurde (ohne Supraleitung)
#6043509
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C. W. schrieb:
> Theorie zur weiteren Diskussion:
>
> Der übrig gebliebene Schwinkreis aus der Spule mit Ihren parasitären
> Kapazitäten fängt an zu Schwingen

Ich würde eher sagen es baut sich an der Unterbrechung augenblicklich 
eine so hohe Spannung auf daß ein Lichtbogen entsteht durch den der 
Freilaufstrom fließen kann und an dem Lichtbogen wird die ganze Energie 
verheizt.

Außerdem verlieren die Enden durch die Erwärmung ihre Supraleitung. Und 
werden noch wärmer. Und das Kühlmittel kocht.

Die Spule wirst Du hinterher wegschmeissen können schätz ich mal.
Gast #6043565
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Mich interessiert das Thema auch. Wäre schön wenn da noch ein paar 
kundige Antworten kommen würden. Ich koennte mir vorstellen, dass die 
Spule aktiv an einen ohmschen Verbraucher angeschlossen wird, welcher 
seinerseits an einen separaten Kühlkreislauf gekoppelt ist. Das ist mit 
Sicherheit alles andere als trivial. Denkbar wäre auch, das die 
gespeicherte Energie nach einer entsprechenden Aufbereitung wieder ins 
Netz eingespeist wird um den Energieverbrauch gering zu halten.

Währe echt toll wenn jemand Licht ins Dunkel bringen koennte.
Gast #6043580
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Ist das wirklich so schwierig?


Magnetfeld ein Tesla. Spule einhundert Windungen.

Strom kann daraus berechnet werden, easy.

Spulendraht superleitend.

Nicht superleitend xxx Ohm.

Feld wird abgebaut 0 Tesla

Kühlkörper flüssig, verdampft.... das Gas muss irgendwo hin...
Gast #6043593
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Bernd K. schrieb:
> Oioioi schrieb:
>> Spulendraht superleitend.
>>
>> Nicht superleitend xxx Ohm.
>
> Er sprach von Unterbrechung der Spule, nicht von Übergang nach nicht
> supraleitend und auch nicht von kontrolliertem Abschalten.

Hast du gelesen xxx Ohm?

Dann ersetzte xxx durch unendlich hohem Widerstand.
Gast #6043608
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Was mir grade auffaellt: Der Strom durch die Spule ist permanent und 
nicht gepulst. Das macht es natürlich einfacher. Ich bin davon 
ausgegangen, das da staendig felder auf und abgebaut werden...

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