Marchanisches Relais aus PIR Sensor 230V gegen lautloses Bauteil tauschen

Gast #6043859
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Hallo alle zusammen,

Mein erster Beitrag und ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Ich habe von der Fa. GIRA einen PIR Sensor mit Elektronik, basierend auf 
230V. Bei Bewegung schließt in der Elektronik ein Relais für einen 
Potentialfreien Kontakt. Diesen Kontakt verwende ich, um an meinem Smart 
Home einen Schalter zu simulieren (Masse wird durchgeschleift, also 
minimale Stromlast).

Jetzt nervt dieses ständige klicken echt enorm, weshalb ich die 
Elektronik mal geöffnet habe und das Relais ausfindig gemacht habe - ist 
230v Eingang.

Gibt es eine Möglichkeit, dieses kleine Relais gegen ein Bauteil zu 
tauschen, damit es geräuschlos wird. Dachte schon an sowas wie solid 
State Relais, aber da passt mir die 230v Eingangsspannung nicht. Habe in 
dem Modul auch recht wenig Platz.

Vielleicht hat jemand eine Idee, wie gesagt es muss nur ganz schwacher 
24v Strom auf der potentialseite geschaltet werden, damit das 
eingangsmodul einen Schließer erkennt.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Am besten wäre sogar, wenn ihr mir einen 
link oder Namen des Bauteils geben könntet. Hab auch schon an reedrelais 
gedacht, aber vielleicht gehts ja noch geräuschloser bis lautlos!

Danke für eure Hilfe

Lg Andy
Gast #6043893
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Du koenntest einen Optokoppler versuchen.
Da in dem eine LED steckt: Vorwiderstand nicht vergessen.
Wenn die LED eine Weile halten soll, den Strom mit dem
Vorwiderstand nur auf einige mA einstellen.
Und immer dran denken: Die ganze Schaltung haengt an 230 V.
Der Ausgang des Optokopplers ist natuerlich potentialfrei.

Oder:

Besorg dir einen kompletten PIR-Sensor aus China (z.B. per Ebay)
und lass das Gebastel an den 230V. Der braucht dann 5 V.
Ob der in das Gehaeuse passt? Keine Ahnung.
Gast #6043996
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Larry schrieb:
> nimm besser ein Reedrelais.

An der Stelle vollkommen untauglicher Rat.

Andy schrieb:
> das Relais ausfindig gemacht habe - ist
> 230v Eingang.

Reedrelais für 230V wird es nicht geben und wenn, dann klappert der 
Reedkontakt mit der Netzfrequenz.

Larry schrieb:
> Wenn die LED eine Weile halten soll, den Strom mit dem
> Vorwiderstand nur auf einige mA einstellen.

Und die negative Halbwelle unterdrücken.

dfghjkl
#6044021
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Andy schrieb:
> für einen Potentialfreien Kontakt.

Genau das ist die Crux! Wenn du das Relais durch ein SSD oder ähnliches 
tauschst hast du keinen potentialfreien Kontakt mehr.
Kein Mensch weiss welche Potentialdifferenz zwischen deinem PIR und dem 
zu schaltendem Kontakt ist und was genau du schaltest.
Auf jeden Fall muss man erst mal davon ausgehen, daß das zu schaltende 
Signal z.B. nicht netzgetrennt auf einer anderen Phase sein kann.

Wenn du mehr Informationen zu dem zu schaltenden Signal hast kann man 
dir ggf. besser helfen. Evt ein Photomos.

Aber dir muss klar sein, daß man mit dem PIR Sensor dann nicht mehr 
einfach irgendwas schalten kann.
Gast #6044033
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Ich habe von homematic ein Modul, das dort bei schalten zwischen GND und 
zb s1 ein Signal aufs System gibt und sagt, dass zb das Fenster geöffnet 
wurde / oder der Bewegungsmelder ausgelöst hat ... habe ich zb bei den 
Fenstern mit normalen Magnetschaltern gelöst ... klappt einwandfrei . 
Was genau da dahinter steckt - das gnd und die 24v kommen vom externen 
Netzteil.
Angehängte Dateien:
#6044042
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Nimm einen PC817.
Vorwiderstand ist 1k.
Auf Pin1 kommt + über den 1k Widerstand.
Auf Pin2 kommt -
Auf Pin3 Masse deiner HomeMatic.
Auf Pin4 ist dein Schaltausgang.

Wo auf deinem Relaisspule + und - ist musst du messen, wenn nicht klar 
ersichtlich.
Die max. Schaltspannung des Ausgang ist 35V. Schaltstrom max. 50mA.

Das ganze ist ohne Gewähr. Für die Sicherheit musst du selbst sorgen.
Gast #6044122
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Andy schrieb:
> dass das Relais doch nur 48v dc als Eingang hat

Das wird wohl bedeuten, dass das Relais 48V DC oder 230V AC schalten 
kann.

Wie man jemandem, der dermaßen ohne jegliche Grundkenntnis ist, Basteln 
an potentiell lebensgefährlicher Spannung empfehlen kann, erschliesst 
sich mir nicht. Wenn der da Fehler macht, liegt die komplette 
Homeautomation auf Netzpotential.

dfghjkl
Gast #6044126
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Deswegen fragt man vorher nach, bevor man anfängt. Aber gewisse Nörgler 
und Besserwisser gibts bekanntlich in jedem Forum !

Und glaub mir, ich weiß zwar bei weitem nicht alles - aber ein Relais 
auslösen und ein neues Bauteil anschließen bekomme ich noch hin.

Besser du sparst dir deine Kommentare und bleibst weiter anonym wie dein 
Name ! Ohne Worte wirklich
Gast #6044150
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Andy schrieb:
> und ein neues Bauteil anschließen bekomme ich noch hin.

Aber eben nicht, das so zu machen, daß es auch sicher ist.
Das kannst Du ohne Grundkenntnisse nicht und daß diese fehlen, hast Du 
gezeigt.

Auch ist mangelnde Sorgfalt in dem Zusammenhang vollkommen fehl am 
Platze.
Warum ich da Bedenken habe?
- kann nicht mechanisch richtig schreiben (oder ist zu faul)
- kann ein 3MB großes Bild nicht so machen, dass man das Wesentliche 
lesen kann (oder ist zu faul)
- kann nicht nachrechnen, welcher Strom dann vom hubertg vorgeschlagenen 
1k durch den armen PC817 geprügelt wird (oder ist zu faul, sich die 
wirklich einfache Formel zu ergooglen)
- tbc.

Aber es ist ja potentiell nur Deine Familie (und Deine Besucher), die da 
gefährdet werden, ob Du das verantworten willst?
Auch ohne Worte, ganz wirklich.

dfghjkl
Gast #6044161
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Andy schrieb:
> Ich glaube langsam, dass das Relais doch nur 48v dc als Eingang hat -
> und 230v 6a Ausgang ... hab das eben erst entdeckt, als ich den
> Aufkleber runter gemacht habe

Das Relais liegt IN REIHE mit der Stromversorgung des Moduls durch ein 
Kondensatornetzteil. Es wird durch den hindurchfliessenden STROM 
geschaltet, nicht durch Spannung. Es wird kurzgeschlossen zum 
Ausschalten, damit die Schaltung weniger Wirkleistung im standby zieht.
Man kann es nicht einfach ausbauen und durch etwas ersetzen, das weniger 
Strom braucht.
Also: ERST Schaltung verstehen, bevor man umbaut.
Gast #6044173
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Hubert G. schrieb:
> Das war ein Schreibfehler von meiner Seite, das sollten natürlich 10k
> sein.

Auch das ist ein Problem an der Stelle, der TO kann nicht einschätzen, 
was er da nachbaut.
Und das in Kombination mit - ich wiederhole mich - potentiell 
lebensgefährlicher Spannung.

MaWin schrieb:
> Man kann es nicht einfach ausbauen und durch etwas ersetzen, das weniger
> Strom braucht.

Auch noch zu bedenken.

dfghjkl
Gast #6046150
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Andy schrieb:
> - niemand ums leben gekommen -

OMG, er hat es immer noch nicht begriffen.

Es geht dabei nicht darum, dass da niemand ums Leben kommt, sobald Du 
die Bastelei anschliesst. Es geht darum, dass Du sicher sein kannst (und 
das im Schadensfall nachweisen kannst), alle Regeln nach dem "Stand der 
Technik" beachtet zu haben. Auch 10 Jahre später muss das noch sicher 
sein.
Abstände und Verschmutzung sind da z.B. zu beachtende Dinge.

Dazu musst Du die Regeln wenigstens kennen und Du hast weiter oben 
bewiesen, dass das nicht ansatzweise der Fall ist. Schon das Ohmsche 
Gesetz ist Dir fremd.

Aber wenn Du weit genug weg bist...

dfghjkl

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