Hallo.
Habt Ihr als Bewerber (in ungekündigter Festanstellung, also keine
Bewerbung aus "der Not heraus") schonmal in einem Vorstellungsgespräch
oder kurz danach wegen zu wenig Gehalt und Zusatzleistungen abgesagt?
Und was hat der potentielle neue Arbeitgeber dazu gesagt? Normalerweise
ist es ja anders herum.
Ich habe mir heute beim Vorstellungsgespräch Bedenkzeit erbeten und bin
dann zu dem Entschluss gekommen, dass ich aus finanziellen Gründen
absagen werde.
die Chance hast du nun vertan. Oder meinst du das Sie dich nochmal
reinbestellen um nachzuverhandeln. Das hättest du Ihnen gleich mit auf
den Weg geben sollen das du für Summe X annehmen würdest.
Gewöhnlich sollte man mindestens das verlangen, was man schon hat. Es
gab aber Fälle, wo das Klima in der Firma so schlecht war, daß Leute
auch für weniger wechselten.
Frag doch wie lange die Probezeit ist und wieviel Geld sie nach der
Probezeit zahlen. Das sollten sie dann sofort im Vertrag ergänzen. Sonst
werden sie "vergesslich". Mehr Urlaubstage sind auch Verhandlungsmasse
wenn die mit dem Geld knausern wollen.
Bei einer knausrigen Firma würde ich gar nicht erst anfangen. Die teilen
Dir dann die Bleistifte auch einzeln zu bei der Arbeit. Sonst wäre diese
Stelle nicht frei.
Ich hab kurz nachm Studium noch im Vorstellungsgespräch abgesagt.
Kleines Unternehmen ~100MA. Eigentlich hörte sich alles ganz vernünftig
an, nur als das geplante Gehalt durch den AG genannt wurde (Ich wurde
garnicht erst gefragt), hatte sich der Job für mich erledigt. Die
wollten mich damals mit frischem Master tatsächlich für 28k anstellen.
Da hätte ich auch meinen Studentenjob weitermachen können. Habs dann
direkt (noch im Gespräch) abgelehnt und das Bewerbungsgespräch beendet.
Die waren da irgendwie sehr überrascht und meinten, dass ich nirgends
viel mehr bekommen werde. Das war natürlich bullshit...
Ntldr -. schrieb:> Die waren da irgendwie sehr überrascht und meinten, dass ich nirgends> viel mehr bekommen werde.
Woher die das wohl wissen wollen? ;(
Tom schrieb:> Ich habe mir heute beim Vorstellungsgespräch Bedenkzeit erbeten und bin> dann zu dem Entschluss gekommen, dass ich aus finanziellen Gründen> absagen werde.
Branche?
teile es Ihnen aber umbedingt mit das du wegen der geringen Bezahlung
absagst. Schadet sicherlich nicht wenn es jeder macht, dann merken die
Firmen Sie müssen nachlegen.
Ntldr -. schrieb:> Die> wollten mich damals mit frischem Master tatsächlich für 28k anstellen.
Die Firmen da draußen werden echt immer unverschämter. Was soll man mit
28k anfangen? Da kann man ja bei Renteneintritt sich gleich die
Cyanidkapsel geben, damit man wegen der Altersarmut nicht langsam daran
vor die Hunde geht.
Mir wurden damals sogar 16k als Hardwareentwickler angeboten. Natürlich
habe ich mich danach nie wieder gemeldet :)
Thomas O. schrieb:> teile es Ihnen aber umbedingt mit das du wegen der geringen Bezahlung> absagst. Schadet sicherlich nicht wenn es jeder macht, dann merken die> Firmen Sie müssen nachlegen.
Genau das sollte man nicht tun, sonst ist man nur der Angeschissene
gewesen,
Lernen aus eigenen Fehlern, und dauert es noch so lange bringt viel mehr
...
Einen Job abgelehnt, weil das Gehalt zu niedrig war habe ich auch schon
aus der Arbeitslosigkeit gemacht.
Es wurde vorher weder eine Gehaltsvorstellung gefordert, ich habe auch
keine genannt.
Das Angebot war aber deutlich zu mies.
Tom schrieb:> Ich habe mir heute beim Vorstellungsgespräch Bedenkzeit erbeten und bin> dann zu dem Entschluss gekommen, dass ich aus finanziellen Gründen> absagen werde.
Wo ist das Problem?
Ein Arbeitsvertrag besteht aus 2 Parteien, beiden muss das gefallen.
Wie weit lagen die Vorstellungen auseinander?
Hier sind wohl nur noch Dummschwätzer unterwegs. 43k war schon vor 8
Jahren ein normales Einstiegsgehalt. Heutzutage sollte selbst ein
MINT-FH-Bachelor nichts unter 48k annehmen.
Das bekommen Altenpfleger und Krankenschwester als Einstieg.
Scheinbar ist ein Masterabschluss im MINT Bereich schon so massig
vorhanden, dass das quasi wertlos ist.
Dann sind Berufsausbildung ja fast knapp über Mindestlohn bezahlt.
Ihr findet das schlecht?
Dann wählt dieseLeute endlich ab.
Richtig, dass man sofort absagt, normal mit dem Spruch, dann brauch ich
ja nur ein mal die Woche arbeiten kommen!
Wegen Gehalt nicht, aber wegen Arbeitsinhalt. Der Teil, welchen ich am
liebsten habe, sollte in der neuen Firma keine Rolle spielen da immer zu
einem Externen ausgelagert. Firmenphilosophie. Nunja, da abzusehen war,
daß ich in dem Fall nicht glücklich geworden wäre habe ich noch im
Vorstellungsgespräch gesagt, daß das nichts wird. (Über Gehalt wurde zu
dem Zeitpunkt noch gar nicht gesprochen, wozu auch? Mit Geld kann ich
fehlenden Spaß an der Arbeit nicht kompensieren.) Wieso sollte man das
weiterspielen? Ich habe aber kein Problem damit, mich nochmals dort zu
bewerben, wenn die Arbeitsbedingungen passen.
Man sagt einfach ab ohne Angabe von Gründen. Dass das Gehalt zu niedrig
ist wissen die alle selbst, man versucht halt nen Deppen zu finden der
vielleicht doch zusagt.
Im Gespräch selbst würde ich nicht absagen (aber auch nicht zusagen) -
habe ich auch noch nie getan. So schnell will ich mich nicht
entscheiden.
Nach dem Gespräch - warum nicht? Es ist ein Vorstellungsgespräch, in dem
beide Seiten schauen, ob sie zusammenkommen. Wie sehr ich bei der
Begründung ins Detail gehe, hängt davon ab, wie gut der persönliche
Draht war.
Bei meiner letzten Absage hat der AG auf meine Absage hin sowas gesagt
wie "Schade - wenn ich wüsste, womit ich Sie überzeugen könnte, würde
ich es tun, aber ich habe den Eindruck, Sie haben sehr genau darüber
nachgedacht und gut überlegt - dann will ich auch nicht weiter drängeln.
Vielen Dank, dass Sie die Zeit investiert haben, uns näher kennen zu
lernen."
Ich habe allerdings auch von Anfang an mit offenen Karten gespielt und
der Anstoß zu dem Gespräch ging nicht von mir aus, da fällt eine Absage
wahrscheinlich leichter.
MfG, Arno
Arno schrieb:> Vielen Dank, dass Sie die Zeit investiert haben, uns näher kennen zu> lernen."
Dem würde ich mal erklären was Sukzessive Approximation bedeutet.
1tagfliege schrieb:> Scheinbar ist ein Masterabschluss im MINT Bereich schon so massig> vorhanden, dass das quasi wertlos ist.
Das ist die Hoffnung, die diese Geldsäcke haben.
Mit Fluten der Hochschulen mit Studierenden wollte man doch
das erreichen. Nur fehlen die Menschen nun in den Handwerksberufen.
Geiz ist eben nicht immer geil.
1tagfliege schrieb:> Scheinbar ist ein Masterabschluss im MINT Bereich schon so massig> vorhanden, dass das quasi wertlos ist.
Na, einzelne Firmen bekommen aber trotzdem ihre Stellen nicht besetzt
und es sind ja gerade die Mint-Jobs. Sowohl weniger bekannte, wie auch
bekannte Namen. Die rücken auch nicht von überzogenen Forderungen ab.
0xCAFE schrieb:> Hier sind wohl nur noch Dummschwätzer unterwegs. 43k war schon vor 8> Jahren ein normales Einstiegsgehalt. Heutzutage sollte selbst ein> MINT-FH-Bachelor nichts unter 48k annehmen.
Fix ist das sowieso Nonsens weil es auf die Region ankommt.
München ist nämlich nicht das gleiche Wirtschaftsgebiet wie Bremen,
oder Köln zu Leibzig (Süd/Nord-, West/Ost-Achse).
Thomas O. schrieb:> dann merken die> Firmen Sie müssen nachlegen.
...oder ihren kruden Pläne gleich vergessen, weil die Ernsthaftigkeit
fehlt. Die Gründe, die man hinterfragen sollte, sind da oft so Bizarr,
dass man da jede Vernunft vermissen lässt. Nur Überstundenzuschläge
nicht bezahlen zu wollen, ist z.B. kein solider Grund.
Ich schon wieder schrieb:> Ein Arbeitsvertrag besteht aus 2 Parteien, beiden muss das gefallen.
Nicht nach dem Denkmuster der meisten Arbeitgeber, aber ich werde
hier das Zauberwort, dass dahinter steckt, nicht erwähnen, weil sonst
gleich wieder die Trolle kommen.
Dr.Who schrieb:> Nicht nach dem Denkmuster der meisten Arbeitgeber, aber ich werde hier> das Zauberwort, dass dahinter steckt, nicht erwähnen, weil sonst> gleich wieder die Trolle kommen.
Du meinst, so ein üblicher Arbeitsvertrag wäre "bedingungsfeindlich"?
;-)
Dr.Who schrieb:> Nicht nach dem Denkmuster der meisten Arbeitgeber, aber ich werde> hier das Zauberwort, dass dahinter steckt, nicht erwähnen, weil sonst> gleich wieder die Trolle kommen.
Ach Michael, wenn du doch immer den Anfang machst...
Ich löse hier bereits auf:
Dein Zauberwort heißt "bedingungsfeindlich" - oder?
Dies hat in fast keinem Beitrag deiner Identität als
Michael S. (technicans)
gefehlt und du wolltest es auch nie erläutern.
Als
Cerberus
warst du damit schon ein wenig zurückhaltender und nun als
Dr. Who
verkneifst du es dir ganz.
Was ist los mit dir?
Kopf hoch,
dein Coach
1tagfliege schrieb:> Scheinbar ist ein Masterabschluss im MINT Bereich schon so massig> vorhanden, dass das quasi wertlos ist.> Dann sind Berufsausbildung ja fast knapp über Mindestlohn bezahlt.
Ein MINT-Studium alleine ist ja keine Berufsausbildung. Ich hatte als
Inf. mehrere Open Source Contributions (C++), ein Nebengewerbe laufen
für Web Development und auch Ahnung von den gängigen Testframeworks und
Entwicklungsmethoden durch Teilzeitanstellungen in mehreren Firmen.
Hatte mehrere Angebote im Bereich 55-62k in Bayern zum Einstieg. Unter
50k hat sich keiner getraut. Wer nichts kann, muss sich eben erst mal
mit weniger zufrieden geben.
BSE-Q schrieb:> Wer nichts kann, muss sich eben erst mal mit weniger zufrieden geben.
Oder bei einem Konzern anfangen, da gibt es auch viel Geld für Leute,
die weniger vorzuweisen haben.
Franko S. schrieb:> Man sagt einfach ab ohne Angabe von Gründen. Dass das Gehalt zu niedrig> ist wissen die alle selbst, man versucht halt nen Deppen zu finden der> vielleicht doch zusagt.
Das sollte man schon dazu sagen. Natürlich diplomatisch. Irgendwie was
mit "finanzell ist das für mich nicht optimal" oder so. Nicht "ihr zahlt
zu schlecht".
Wenn das Interesse groß genug ist, kommt eventuell noch ein weiteres
Angebot.
Ntldr -. schrieb:> Die waren da irgendwie sehr überrascht und meinten, dass ich nirgends> viel mehr bekommen werde. Das war natürlich bullshit...
Weißt du das auch aus Erfahrung? Hat man dir anderswo sehr viel mehr
geboten?
Ich hätte da eine Frage wegen des Jobcenters:
Wenn Jobcenter mir einen Job vermittelt, kann ich dann vom Arbeitsgeber
50 euro die Stunde verlangen? Ich meine, das Problem ist wenn ich den
Job ablehne, dann wird das Jobcenter mich sanktionieren.
Wenn ich also den Arbeitsgeber 50 euro die Stunde verlange, er aber
nicht annimmt, dann lehnt er ja mich ab, obwohl ich den Job annehmen
will?
Ich würde dann ein Angebot vom Amt annehmen und dann wieder kündigen,
wenn ich was besseres gefunden habe. Vorausgesetzt, es gibt wirklich
eine Firma die dir so viel zahlen will, wie du dir vorstellst.
Ich lebe in München. Wie kann ich der Firma dazu zwingen oder überreden,
damit die mir 50 euro die Stunde zahlen? Kann man diese Firmen nicht
sanktionieren wenn die zahlungsunwillig sind?
0xCAFE schrieb:> Hier sind wohl nur noch Dummschwätzer unterwegs. 43k war schon vor> 8> Jahren ein normales Einstiegsgehalt.
Bitte WAS? Soviel hatte ich 2001 in 'ner Klitsche!
FPGA-Schock schrieb im Beitrag #6054214:
> Ich lebe in München. Wie kann ich der Firma dazu zwingen oder> überreden,> damit die mir 50 euro die Stunde zahlen? Kann man diese Firmen nicht> sanktionieren wenn die zahlungsunwillig sind?
Ab zum Anwalt und reinklagen! Das Betriebsklima wird dann so gut sein
dass sie dir freiwillig 100€/h zahlen.
Ja ja ein Masterabsolvent kann nichts und muss ausgebildet werden.
Das gibt es im öD, aber danach ist man Beamter.
Die freie Wirtschaft sollte deutlich mehr bezahlen können, sonst stimmt
da etwas gewaltig nicht! IG Tarif sollte mind. Maß sein, sonst stimmen
Produkte und Qualität nicht.
Mr.T schrieb:> Bitte WAS? Soviel hatte ich 2001 in 'ner Klitsche!
Ist halt Überangebot an Ingenieuren, das Psychomädel hier bringt es auf
den Punkt:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Psychologin-Betriebsblind-fuer-das-eigene-Talent-4597405.html
"Noch vor ein, zwei Jahren klagten Branchenverbände und Unternehmen über
einen massiven Ingenieursmangel. HEUTE KÖNNEN ABSOLVENTEN DIESER
FACHRICHTUNG FROH SEIN, WENN SIE BEI EINER ZEITARBEITSFIRMA
UNTERKOMMEN."
Hört auf das Psychomädel!
1tagfliege schrieb:> Das bekommen Altenpfleger und Krankenschwester als Einstieg.
48 k? Ein Bekannter von mir ist Altenpfleger und er bekommt mit mehreren
Jahren Berufserfahrung ca. 2.000 € netto.
Ja, absolutes Fiasko, schlimmer gehts quasi gar nicht. Die Tafel hier im
Ort hat gar nicht genug Essen um die ganzen MINT-ler zu versorgen und
genug Sozialwohnungen für die ganzen Ingenieure gibts auch nicht! Tun
Sie was Frau Merkel!
F. B. schrieb:> 1tagfliege schrieb:>> Das bekommen Altenpfleger und Krankenschwester als Einstieg.>> 48 k? Ein Bekannter von mir ist Altenpfleger und er bekommt mit mehreren> Jahren Berufserfahrung ca. 2.000 € netto.
Bei Aldi an der Kasse bekommt man auch 2000 Ocken
Ja, echt eine Frechheit! Kann nicht angehen, dass man 8h in einem
klimatisierten Büro sitzen und am PC rumtippen muss und nur 400€ mehr
verdient als eine Krankenschwester, die froh sein kann wenn sie
wenigstens einen Tag in der Woche mal ausschlafen darf.
FPGA-Schock schrieb im Beitrag #6054214:
> Kann man diese Firmen nicht> sanktionieren wenn die zahlungsunwillig sind?
Der Markt übernimmt das, weil die sonst keine MA bekommen.
Die Situation wird aber verleugnet, weil dadurch die
Firmen in der schlechteren Verhandlungsposition wären.
Wenn die Firma rum zickt und beim Jobcenter(oder der Arbeitsagentur)
rum mosert steht erst mal Aussage gegen Aussage.
Wenn man Verhandlungsbereitschaft bezeugt, kann das kaum
widerlegt oder einen angelastet werden.
Die Sachbearbeiter werden das nicht sanktionieren,
weil man widersprechen kann und bei der dünnen Beweislage würde
das Amt vor dem Sozialgericht auf die Nase fallen.
Das Amt ist nämlich Hüter des Sozialrechts und das steht dem Bürger
zur Seite zu. Arbeitgebern steht es nicht zu, es sei denn die
beantragen Fördermittel. Die Auflagen sind dann aber ziemlich heftig,
teilweise wie bei Behinderten, die man kaum wieder los wird.
Das erscheinen zum Vorstellungsgespräch würde jeder behaupteten
Arbeitsunwilligkeit entgegen stehen.
In der Verhandlung um einen Arbeitsplatz sind die beiden Parteien, auch
bei Vermittlung, gleich gestellt, ansonsten könnte es als sittenwidrige
Zwangsarbeit interpretiert werden. Das möchte sicher weder das Amt,
noch eine Firma sich nach sagen lassen.
Grundsätzlich greift erst mal das Sozialgeheimnis, dass es
Außenstehenden verbietet den Sozialstatus eines Bürgers zu
erfahren und zu missbrauchen.
Eine Vermittlung deutet zwar drauf hin, aber ist kein Nachweis.
Schließlich will man die Menschen NICHT zur Beute solcher Machenschaften
machen. Man braucht also Lücken im Lebenslauf NICHT erklären.
Man ist schließlich nicht Sklave seine Vita.
Ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch bei einem Dienstleister, dass
auch recht entspannt Zielführend war.
Ich habe dann zum Abschluss höflich um eine Bestätigung der Anwesenheit
gebeten. Auf Anfrage, wozu, habe ich dann wahrheitsgemäß geantwortet,
weil ich gerne meine Reisekosten erstattet haben möchte.
(Stand auch Sinngemäß so in der Bewerbung).
Das hat die dann so erzürnt, dass die ihre Fassung verloren haben
und mich quasi raus geschmissen haben, was mir dann auch recht war.
Eine Dame, die sich da einmischte, drohte damit, sich bei der
Arbeitsagentur zu beschweren, weil ich solche berechtigten Kosten
verlangte. Da in meiner Vita von Arbeitslosigkeit gar nicht die Rede
war, ging das ganze dann natürlich ins Leere.
Manche versuchen da manchmal rücksichtslos Vorteile aus den
Lebenslagen der Bewerber zu ziehen, aber manchaml finden auch die
ihren Meister, wenn man sich dieser Doktrin verschließt.
Die künftige Aufgabe ist wichtig, weniger die Vergangenheit
eines Bewerbers.
Die Niederlassung ist nach ca. einem Jahr von der Bildfläche
verschwunden. Lokal sind die also weg.
Qwertz schrieb:> ;-)
Habe ich doch gesagt, ein Troll, nein sogar Zwei. ;))))
Ich kann mich jedenfalls nicht beklagen, ich bin mit meinem Gehalt
zufrieden. Ich würde auf jeden Fall wieder etwas in der gleichen
Richtung studieren, wenn ich plötzlich wieder Teenager wäre. Ich bin
gerne Entwicklungsingenieur, das ist fast schon eher eine Berufung als
ein einfacher Beruf.
Etwas eingeschüchtert schrieb im Beitrag #6054742:
> Landet man mit 45k€/a in Altersarmut? Sagen wir, 35 Arbeitsjahre.
Nicht wenn du dir eine Eigentumswohnung kaufst und mindestens ein
Viertel vom Nettogehalt fleißig in Aktien investierst.
Hier werden ständig Einstiegsgehälter im Mint Bereich mit dem Gehalt
eines anderen Berufsbildes nach x Jahren Erfahrung verglichen. Nicht
alles was hinkt ist ein Vergleich.
BSE-Q schrieb:> Wer nichts kann, muss sich eben erst mal> mit weniger zufrieden geben.
Sehr richtig, eine kleine Anmerkung: das "erst mal" kann man für die
meisten streichen. Wer nicht direkt gut einsteigt bei einer Firma, die
ihre Mitarbeiter fördert und entsprechend honoriert, wird normalerweise
nie gut werden und auch nie ein gutes Gehalt erreichen. Es gibt
Ausnahmen, aber das sind nicht viele