Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LED Matrix kein Aus-Zustand


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von Uwe (Gast)


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Hallo zusammen,

ich weiß es ist die 1000. Frage zu den Thema aber ich frage nun trotzdem 
mal.

Ich verwende die Multiplexschaltung im Anhang. Die Reihen ROW 1 bis ROW 
3 werden im 1ms Takt durchgeschaltet und die Kathoden der LED 
entsprechend angesteuert.

Nun habe ich folgendes Problem:

Wenn alle LED aus sind, also T4-T9 sind immer abgeschaltet, so sehe ich 
im dunkeln ein sehr sehr schwaches glimmen der LEDs. T1 - T3 werden 
dabei weiter durchgetaktet. Sind das parasitäre Effekte? Kann ich das 
irgendwie verhindern?

vielen Dank und viele Grüße

von Teo D. (teoderix)


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Uwe schrieb:
> Sind das parasitäre Effekte? Kann ich das
> irgendwie verhindern?

Denkbar, was hast du für ne Totzeit, bei T1-3?!
Mit was wird das den angesteuert?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Teo D. schrieb:
> Mit was wird das den angesteuert?

Und wenn das geklärt ist, wäre auch die Grösse der Basiswiderstände 
interessant.

von Uwe (Gast)


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Hallo,

Ca. 50us, aber die Kathodenseiten sind ja hochohmig.

von Uwe (Gast)


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Achso ja stimmt, 47kOhm.

von Matthias L. (lippy)


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Alle Transistoren sind in Emitterschaltung eingebaut. Je nach Verhältnis 
Basis- zu Kollektorstrom hast Du eine ziemlich grosse Sättigung.

Ich würde die Kollektorschaltung bevorzugen. Hast DU Oszibilder von den 
Signalen?

von Max D. (max_d)


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Ich würde fast vermuten, dass die 2N2222 evtl. einen winzigen Leckstrom 
durchlassen (laut Datenblatt bis zu 10 uA bei 150 Grad). Die Leckage 
wird bei Zimmertemperatur sicher nicht so groß sein, aber moderne LEDs 
glimmen schon mit 100 nA sichtbar (im Dunkeln).
Wenn das wirklich stört würde ich den Kollektoren einen Widerstand (paar 
kΩ) nach Vcc spendieren.

von Uwe (Gast)


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Hallo,

ein Oszilloskop habe ich leider nicht, nur einen TTL-Datenlogger.

Kollektorschaltung ist leider nicht ohne weiters möglich, da muss ich 
mal schauen, wegen der Spannungsreserve. Den Widerstand nach VCC 
versuche ich einmal.

von Matthias L. (lippy)


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Uwe schrieb:
> Kollektorschaltung ist leider nicht ohne weiters möglich

WIeso nicht? Brauchen die LEDs mehr als 4V? Wage ich bei 1k 
Vorwiderstand zu bezweifeln.

von Uwe (Gast)


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Nein, Blau und Grün haben ca. 2,7V. Aber ich habe doch 5V an den 
Eingängen, also 4,3V am Kollektorwiderstand und somit nur noch 0,7 V an 
der LED?

von Matthias L. (lippy)


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Uwe schrieb:
> Nein, Blau und Grün haben ca. 2,7V. Aber ich habe doch 5V an den
> Eingängen, also 4,3V am Kollektorwiderstand und somit nur noch 0,7 V an
> der LED?

Was für einen Kollektorwiderstand?
Wenn Du 5V Versorgung und Ansteuersignal hast, dann bleiben durch die 
Kollektorschaltung ca 4.2V für die Last übrig.

Wenn Du jetzt also nicht nur die Row-Ts, sondern auch die Column-Ts per 
Kollektorschaltung betreibst, dann bleibt für die Last noch ca. 3.4V

Und Deine 2.3mA (5-2.7 @ 1k) sind da wohl locker drin. Und wenn diese 
2.3mA pro LED/Farbe stimmen, würde ich evtl. die Transistoren alle 
weglassen und einen integrierten Treiber nehmen.


EDIT:
Oder meinst Du mit Kollektrowiderstand die Last?

: Bearbeitet durch User
von Uwe (Gast)


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Ach, Entschuldigung ich meinte Emitterwidertand.

von Matthias L. (lippy)


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Uwe schrieb:
> Ach, Entschuldigung ich meinte Emitterwidertand.

Es gibt keinen

von Uwe (Gast)


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Ich denke dabei an einen Emitterfolger, du wohl nicht.

Ok, Row-Ts in Kollektorschaltung ist mir nun klar, dann nehme ich dann 
NPNs.
Wie mache ich das mit den Columns?

von Matthias L. (lippy)


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Uwe schrieb:
> Ich denke dabei an einen Emitterfolger, du wohl nicht.

Das ist dasselbe, nur ein anderer Name für Kollektorschaltung.


>Wie mache ich das mit den Columns?
Genauso. Nur dann mit pnp.

von Andreas H. (ahz)


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Uwe schrieb:
> Kann ich das
> irgendwie verhindern?

Huhu

Könntest Du testhalber mal die Basis von T5 fest auf GND löten (also 
zwischen R4 und T5.Basis) und dann schauen ob die an T5 angeschlossenen 
LEDs jetzt aus sind?

/regards

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