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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Eingangswiderstand von Schaltnetzteil durchgeschlagen :-(


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von Das R. (verlierer)


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Möchte morgen wieder mit meinem 6 kmh Solarmobil auf Reisen aber mein 24 
Volt 500 Watt Lade-Schaltnetzteil hat beim Einstecken poff gemacht.

Eingelötete 6,5A Sicherung durchgeschmort weil 610 kOhm Widerstand 
gleich dahinter durchgeschlagen ist.

Vor langer Zeit wurde ich ja auch mal gewarnt, dass so normale 
Widerstände eigentlich nicht für 240V ausgelegt sind. Wollte damals mit 
einfacher Widerstandsbrücke detektieren ob Bewegungsmelder 240 V 
aktiviert..

Da das Lade-Schaltnetzteil wirklich robust laufen muss möchte ich Euch 
hier nun fragen, ob ich lieber nicht einen neuen Widerstand einlöte, 
sondern das Ding einfach weg lasse.

Ich schätze mal der ist nur da um Hoch-Volt Spannungsinduktionen zu 
glätten.
Zwischen AC hängt daneben noch ein gelber rechteckiger 0,47 uF 270 V 
Kondensator. Der könnte mit den zwei folgenden Spulen (für jede der zwei 
phasen) einen Tiefpass bilden.

Wozu der Kondensator parallel noch einen xx0 kOhm Widerstand braucht 
weiß ich nicht.

Ihr aber vielleicht :-)

von Luca E. (derlucae98)


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Das R. schrieb:
> Wozu der Kondensator parallel noch einen xx0 kOhm Widerstand braucht
> weiß ich nicht.

Der entlädt den Entstörkondensator nach dem ausstecken. Den kannst du 
auch weglassen. Das zwickt maximal ein bisschen, wenn du zufällig im 
Spannungsmaximum den Stecker ziehst und an die Kontakte kommst.

von Das R. (verlierer)


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Luca E. schrieb:
> Der entlädt den Entstörkondensator nach dem ausstecken. Den kannst du
> auch weglassen. Das zwickt maximal ein bisschen, wenn du zufällig im
> Spannungsmaximum den Stecker ziehst und an die Kontakte kommst.

Prima und Danke :-)

Jetzt noch schnell was nicht so gutes.
Ich hab hier nirgends eine AC Sicherung zum neu Einlöten rum liegen.
Entweder ich überbrücke die durchgebrannte Sicherung mit einem feinen 
Draht oder ich löte eine 7,5 A KFZ Sicherung ein.
Solche sind aber eigentlich nur bis 50 V AC zugelassen.

Bei 240 V AC wird dann wohl der Lichtbogen beim Durchbrennen länger 
brennen. Aber nach 1/100 Sekunde kommt doch spätestens der 
Nulldurchgang.

Habt Ihr bessere Idee ?

Hier im Haus hab ich noch nicht genügend kaputte Geräte zum 
Ausschlachten :-(
Und morgen Sonntag abend brauch ich das Ladegerät schon im Einsatz.

von Mark S. (voltwide)


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Zu einer 250V Schmelzsicherung sehe ich da keine Alternative. Eine 
KFz-Sicherung hat, wie Du schon bemerkt hast, kein hinreichendes 
Trennvermögen.

von Gerd E. (robberknight)


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Das R. schrieb:
> Ich hab hier nirgends eine AC Sicherung zum neu Einlöten rum liegen.
> Entweder ich überbrücke die durchgebrannte Sicherung mit einem feinen
> Draht oder ich löte eine 7,5 A KFZ Sicherung ein.

Hast Du vielleicht noch eine 5x20-Sicherung rumliegen? Die könntest Du 
auch einlöten. Wenn sie von der Größe her nicht passt, dann hochkant auf 
die eine Lötstelle und die andere Seite dann mit einem Draht nach unten 
verbinden.

Ganz ohne Sicherung oder mit einer KFZ-Sicherung halte ich für gar keine 
gute Idee. Wenn da etwas niederohmig wird, z.B. der X-Kondensator, fängt 
das zu brennen an und bis der LSS auslöst kann es schon zu spät sein.

von Das R. (verlierer)


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Hab in Eisenbahnschrank vom Vorbesitzer alte 1,6 A Sicherungen gefunden.

Mal sehen ob drei Stück reichen, siehe Foto.

von Armin X. (werweiswas)


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Ich würde, wenns pressiert, das Ladegerät temporär auch ohne 
eingebaute Sicherung betreiben.
Im Zweifelsfall schützt die Sicherung im heimischen Sicherungskasten die 
Leitungen bis zum Gerät. Dieses dürfte dann aber, je nach Ausfallgrund, 
nicht so glimpflich davonkommen...

von Das R. (verlierer)


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Ich lade jetzt nur mit 10A@29V statt 15A, das scheinen meine 3x1,6 A 
Sicherungen auszuhalten.

Hab das Schaltnetzteil doch regelbar gemacht: 
Youtube-Video "My diy 500 Watt E-Bike charger in action :-)"

Das Roland
Ach ja meine Kampagne:

http://www.robo4future.de - Welt retten geht NUR mit Freude :-)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Entweder ich überbrücke die durchgebrannte Sicherung mit einem
> feinen Draht oder ich löte eine 7,5 A KFZ Sicherung ein.
<diplomatie-mode>
 ...
</diplomatie-mode>

> Habt Ihr bessere Idee ?
Such Dir jemanden, der sich den Gefahren und Sicherheitsbestimmungen 
beim Umgang mit 230V bewusst ist und ein Hirn besitzt, welches diese 
auch versteht und beachten kann. Dir sollten solche Arbeiten wegen 
offensichtlicher Nichteignung verboten sein.

Der Fehler oben sieht aus als wäre er wegen Dreck bzw. Feuchtigkeit 
entstanden (man beachte den jahrelangen Siff oben am Anschlußblock, wo 
bereits Oxydation eingesetzt hat). Daher die Geräte auch mal etwas 
pflegen und vor Dreck und Nässe bewahren, dann hält sowas länger.

Übrigens erschließt sich mir nicht, wieso ein SOLARmobil ein 500W 
Lade-Schaltnetzteil braucht. Offensichtlich war das Thema Solar mal 
wieder nur Augenwischerei und das Ding fährt besser mit Kohle- oder 
Atomstrom.

von *.* (Gast)


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Den grünlichen Ablagerungen an den Schraubklemmen nach ist die Platine 
nass geworden, da war dann nicht der Widerstand selbst dran schuld.

von René F. (therfd)


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Die Sicherungen werden wohl unter ausreichender Last hintereinander 
durchbrennen, beginnend mit der niederohmigsten, aus ähnlichen Gründen 
werden auch zum Beispiel parallelgeschaltete Bipolar-Transistoren 
mithilfe von Widerständen symmetriert.

von Das R. (verlierer)


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René F. schrieb:
> Die Sicherungen werden wohl unter ausreichender Last hintereinander
> durchbrennen, beginnend mit der niederohmigsten, aus ähnlichen Gründen
> werden auch zum Beispiel parallelgeschaltete Bipolar-Transistoren
> mithilfe von Widerständen symmetriert.

Freut Euch doch dass ich nicht die 7,5 A KFZ Sicherung verlötet hab :-)

Und ja ich sollte mal AC-Stecker an mein Netzteil bauen so dass ich 10 
Meter Kabel abziehen kann und Netzteil in Tüte vor Kondenswasser 
schützen kann..

Ich verabschiede mich jetzt, ab morgen geht es wieder in die Kälte.
das Roland

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wieso soll ich mich da freuen? Erstens bin ich kein Verwandter, ich 
hab keinen Grund zu heulen wenn Du 1,80 tief liegst und zweitens brennt 
meine Bude auch sicherlich nicht mit ab wenn Du Deine heiß sanierst.

> Netzteil in Tüte vor Kondenswasser schützen
Ja nee, is klar.

> Ich verabschiede mich jetzt, ab morgen geht es wieder in die Kälte.
Oder in die Kiste.
Und damit meine ich die Kiste, die nur einmal richtig heiß wird.

Ey nee......................

von Dieter (Gast)


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Nee, bring das Ding so schnell wie möglich wieder richtig in Ordnung!

Den Widerstand ersetze schnell, da sonst die Peaks beim Ausstecken zu 
hoch sind und bald der Rest sich mit indianischer Kommunikation 
verabschiedet.

Löte einen Sicherungshalter aus und baue den ein. Oder suche Dir einen 
Kabelsicherungshalter falls das so nicht klappen sollte.

von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Dieter schrieb:
> Den Widerstand ersetze schnell, da sonst die Peaks beim Ausstecken zu
> hoch sind...

Welche Art von "Peak" soll denn ein 610 Kohm Widerstand verhindern? 
(Komischer Wert übrigens). Alle "Peaks" gehen außerdem durch den 
Gleichrichter in den Siebelko und werden dort vernichtet.

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