Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Deckentrafo brummt - Alternative?


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von hcalex (Gast)


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Hallo,

ich habe einen Deckentrafo von Paulmann mit 230/12 V und einer 
Trafoleistung von 80 VA (ähnlich wie 
Ebay-Artikel Nr. 371610860025) 
für ein Seilsystem, welches mit 8 * GU5.3 LED Lampen zu je 4,6W 
betrieben wird.
Leider ist das Brummen des Trafos deutlich hörbar.
Da der Trafo dimmbar ist, habe ich jetzt einen von den neuen Shelly 
Dimmer vorgeschaltet, was auch funktioniert aber das Brummen leider nur 
noch verstärkt hat.

Frage: Kann jemand einen alternativen Trafo empfehlen?

von oszi40 (Gast)


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Ganz so einfach ist es nicht. Ein Seilsystem sollte möglichst einen 
echten Trafo haben, da bei elektronischen Trafos die Seile als "Antenne" 
wirken und jeden HF-Dreck abstrahlen. Ein echter Trafo und ein Dimmer 
dazu hat meist brummen zur Folge. Wenn der Trafo jedoch schon ohne 
Dimmer brummt, hilft nur ein Austausch.

von Prost (Gast)


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Nimm ein Schaltnetzteil. Das brummt nicht.

von Εrnst B. (ernst)


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"Elektronischen" Trafo.

Der Pfeift halt u.U., neuere Schalten mit > 70kHz, die stören allenfalls 
noch Fledermäuse.

Aber: Am Seilsystem nicht zulässig, das Teil sendet sonst mehr 
"Elektrosmog" aus als ein ganzer Wald voll 5G-Sendemasten.

von hcalex (Gast)


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Danke für die Info, dass ein elektronischer Trafo für meinen 
Anwendungsfall nicht in Frage kommt. Dann werde ich wohl einen anderen 
Trafo kaufen und "hoffen", dass dieser dann nicht brummt.

von Achim B. (bobdylan)


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Achtung! Gesundes Halbwissen!

Dein Trafo ist sehr wahrscheinlich ein Ringkern, und ich hab mal wo 
gelesen, dass die gerne brummen, wenn DC auf dem Netz ist. Wenn das Eine 
stimmt, und das Andere so ist, kannst du tauschen bis zum 
Sanktnimmerleinstag; es wird weiterhin brummen.

Es gibt aber Gerätchen, welche die DC rausfiltern. Such mal nach 
Gleichspannungsfilter.

Aber erst, wenn mich jemand mit Ahnung bestätigt...

von Harald W. (wilhelms)


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Achim B. schrieb:

> Es gibt aber Gerätchen, welche die DC rausfiltern. Such mal nach
> Gleichspannungsfilter.

Nennt sich ein solches "Gerätchen" nicht einfach Kondensator?

von Achim B. (bobdylan)


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Harald W. schrieb:
> Kondensator

Mit einem Kondensator alleine ist es wohl nicht getan.

von Andreas M. (andreas_m62)


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Wer hat denn heute noch solche Seilsysteme im Zimmer?
Die sehen doch aus wie die Oberleitungen von Trolley-Bussen.

Vielleicht liegt der Trafo ungünstig in der Decke
und irgendetwas schwingt mit?

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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... und am besten auch gleich noch ein Atomstromfilter,
damit der Trafo nicht so strahlt.

Ich würde den Trafo eher mechanisch entkoppelt montieren, z.B. mit einem 
Gummipuffer. Erdung nicht vergessen. Hilft auch nichts wenn Du so 
empfindliche Ohren hast, daß Du den Trafo selbst brummen hörst. Aber 
dann könnte sich ein Austausch des Trafos lohnen, normalerweise hört man 
die nicht.

von hcalex (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Die sehen doch aus wie die Oberleitungen von Trolley-Bussen.

Mag sein, aber bei einem 5m langen Flur, der sich baulich nicht 
verändern lässt (Mietwohnung) kann man mit so einem Seilsystem das ganze 
gleichmäßiger beleuchten.

Andreas M. schrieb:
> Vielleicht liegt der Trafo ungünstig in der Decke
> und irgendetwas schwingt mit?

Galube ich eigentlich nicht. Der Trafo ist ganz gewöhnlich an die Decke 
geschraubt.

von Achim B. (bobdylan)


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Noch ein Vorschlag, bei dem gleich die Bedenkenträger um die Ecke 
kommen:

Wenn es ein Ringkern ist, ist er wahrscheinlich mit einer einzigen 
zentralen Schraube befestig. Versuch mal, die etwas zu lösen. Das 
minimiert vielleicht die Übertragung zum Gehäuse / zur Decke.

von LED_Fan (Gast)


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Εrnst B. schrieb:
> Aber: Am Seilsystem nicht zulässig, das Teil sendet sonst mehr
> "Elektrosmog" aus als ein ganzer Wald voll 5G-Sendemasten.

Wo steht das so geschrieben?

Elektronischer Beleuchtungstrafo hat am Ausgang keine Gleichrichtung und 
auch kein HF Filter. Ob die Ausgangsspannung an einem Seil anliegt oder 
einer Zuleitung, z.B. Litze, wie es fast immer der Fall ist spielt keine 
Rolle.

Schaltnetzteil hat Gleichspannung am Ausgang und auch ein HF Filter, 
kann Drossel, Ringkern, Ferritkern oder Strom kompensierte Drossel sein.

Also bitte mal einen Link hier setzen, wo das explizit untersagt ist.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Der Trafo ist ganz gewöhnlich an die Decke geschraubt.
Ach. </loriot-mode>

> Galube ich eigentlich nicht.
Kommt noch.

von hcalex (Gast)


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Achim B. schrieb:
> Wenn es ein Ringkern ist, ist er wahrscheinlich mit einer einzigen
> zentralen Schraube befestig. Versuch mal, die etwas zu lösen. Das
> minimiert vielleicht die Übertragung zum Gehäuse / zur Decke.

Meinst du die Schrauben vom Trafo zur Decke oder die Schrauben um die 
Platten zusammenzuhalten? Er hat an jeder Ecke ein Schraube. Wenn ich 
diese löse, ist das Brummen sogar lauter. Wenn ich die Schraube zur 
Decke etwas lockere, höre ich keinen Unterschied.

von Dieter (Gast)


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Magnetorestriktion ist verantwortlich für das Brummen.

Einen Satz Schwerhörigkeit bestellen. Vielleicht klapp das zu 
Sylverster, dh habe Geduld, es ist nicht mal mehr einen Monat Zeit bis 
dahin.

von Εrnst B. (ernst)


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LED_Fan schrieb:
> Wo steht das so geschrieben?

Am einfachsten Verständlich?

In der Montage-Anleitung zum Trafo.

Leitungslänge wird überschritten. Da musst du noch nicht mal verstehen, 
dass es einen extrem enorm gigantischen Unterschied macht, ob die Hin- 
und Rückleitung direkt nebeneinander in einem Kabel liegen, oder mit 
einer Handbreit Abstand unter der Decke hängen.

LED_Fan schrieb:
> Ob die Ausgangsspannung an einem Seil anliegt oder
> einer Zuleitung, z.B. Litze, wie es fast immer der Fall ist spielt keine
> Rolle.

Natürlich macht das einen Unterschied. Genauso wie es einen Unterschied 
macht, ob ich mit der Mikrowelle meinen Tee warm mache, oder ob ich sie 
in einen Parabolspiegel montiere und auf das Nachbar-Schlafzimmer 
richte.

Erzeugte Leistung ist gleich, Abstrahlung anders.

von Peter B. (olduri)


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Wir sprechen hier über einen Ringkerntrafo mit einem akustischen Brumm, 
oder?

Leistungsaufnahme getestet? (Leerlauf und belastet)
Sicher, dass über die Montage keine zusätzliche Kurzschlusswindung 
entsteht? Und was macht er, von der Decke abmontiert, mit kurzen 
Leitungen, auf dem Arbeitstisch?

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> über die Montage keine zusätzliche Kurzschlusswindung
Dann wäre die Bude schon abgebrannt und das Brummen sein geringstes 
Problem.

von Dieter (Gast)


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Zusätzlich zur Magnetorestriktion erhöhen die nichtsinusförmigen 
Verbrauchsströme der LED-Lampen das Brummen ebenfalls. Allerdings ist 
der Einfluss in der Regel nur so stark, dass man einen Unterschied nur 
beim direkten Umschalten im Vergleich von LED zu Halogen hört.

Schauben lockern wird meist lauter, weil dann noch das Klappern der 
Schauben den Schall besser hörbar macht. In dem Falle müsstest Du 
Schwingungsdämpfungsgummitüllen dazwischen einklemmen.

Mit sowas dann an die Decke befestigen:
https://www.pollin.de/p/schwingungsdaempfer-gelb-1-stueck-440681

Falls die Schwingungsdämpfungsgummitüllen nicht hergehen, dann halt 
einen solchen Block mit einer Laubsaege eine passende Teilgröße aussägen 
und ein Loch hineinbohren.

Eine Schalldämmmatte herumzuwickeln geht nicht, da der Trafo sonst die 
Abwärme nicht mehr weg bekommt. Stichwort Brandgefahr.

von LED_Fan (Gast)


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Εrnst B. schrieb:
> In der Montage-Anleitung zum Trafo.

Das bezieht sich nur auf das Osram Produkt, hat nichts damit zu tun, das 
es für Andere Produkte genau so Gültigkeit hat.
Anderer Hersteller, Andere Anweisung zur Kabellänge!

War wohl nichts mit einer kompetenten Antwort.

Εrnst B. schrieb:
> Natürlich macht das einen Unterschied. Genauso wie es einen Unterschied
> macht, ob ich mit der Mikrowelle meinen Tee warm mache, oder ob ich sie
> in einen Parabolspiegel montiere und auf das Nachbar-Schlafzimmer
> richte.

Hat mit dem Thema hier absolut nichts zu tun.

von oszi40 (Gast)


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Ben B. schrieb:
> normalerweise hört man die nicht.

"Normalerweise" heißt auch, daß kein Dimmer im Spiel ist. Bedingt z.B. 
durch einen Gleichspannungsanteil kann der Ringkerntrafo dann brummen. 
Da helfen auch 1000 neue Trafos nicht, wenn der Dimmer die Ursache sein 
sollte.

Mehr zum Thema Dimmer und elektronische Trafos und deren Störstrahlung 
ist ausführlich im Gira-Handbuch beschrieben (S.200):
"Daher darf zur Gewährleistung der Funkentstörung die Leitungslänge zu
den Lampen 2 m nicht übersteigen. Das ist vom VDE bei Erteilung des 
Funkschutzzeichens im Interesse der Anwender vorgeschrieben. " Quelle: 
https://download.gira.de/data2/elektronik-handbuch.pdf

von Dieter (Gast)


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Könnte es auch sein, dass von Seiten der Hersteller es diesen nicht 
gelang ein Filter ähnlich wie so eines für den Netzeingang für die 
12V-Ausgangsseite zu produzieren, so dass diese Leitungen länger 
ausfallen hätten dürfen?
Filterstruktur für den Netzeingang: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Netzfilter

von hinz (Gast)


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Dieter schrieb:
> Könnte es auch sein, dass von Seiten der Hersteller es diesen
> nicht
> gelang ein Filter ähnlich wie so eines für den Netzeingang für die
> 12V-Ausgangsseite zu produzieren, so dass diese Leitungen länger
> ausfallen hätten dürfen?

Braucht Platz und kostet Geld.

von Brummer (Gast)


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> Deckentrafo brummt - Alternative?

Wie wäre es mit so etwas als Alternative:

https://www.creativ-discount.de/Brumm-Stimme-48x52mm-Kunststoff-1?d=1&ref=google%2dshopping&subref=CGL04675

von oszi40 (Gast)


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Seitenschneider wäre die schnelle Lösung? Brummt nie wieder.

von Thomas B. (thombde)


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von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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Εrnst B. schrieb:
> Mikrowelle[...]
> in einen Parabolspiegel montiere und auf das Nachbar-Schlafzimmer
> richte.

Geile Idee.

von Manfred (Gast)


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hcalex schrieb:
> Trafoleistung von 80 VA für ein Seilsystem,
> welches mit 8 * GU5.3 LED Lampen zu je 4,6W betrieben wird.

Das Problem kommt mir bekannt vor. Ich nehme an, wenn Du am Ausgang zwei 
20W-Halogens zusätzlich anklemmst, ist er ruhig.

Die Dinger sind so knapp dimensioniert, dass sie bei geringer Last, die 
an einer Leuchte normalerweise nicht vorkommt, knapp vor der Sättigung 
sind.

Suche nach 'Spartrafo' und setze am Eingang des Trafos die Spannung um 
etwa 30V herunter. Zu beweisen wäre das, wenn Du Dein Gebilde testweise 
an einem Stelltrafo betreiben kannst.

Prost schrieb:
> Nimm ein Schaltnetzteil. Das brummt nicht.

.. und bringt im Gegenzug den Lichtschalter um, weil der den 
Einschaltstrom auf Duaer nicht erträgt - keine gute Idee.

von Thomas O. (kosmos)


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Nimm am besten einen Schaltnetzteil das DC am Ausgang liefert, da sollte 
dann schon recht sauber sein und mit dem Seil keine Sendeanlage 
darstellen, ansonsten könnte man immer noch eine Drossel an den Ausgang 
schalten. Wenn man nicht das billigste nimmt wird es eine Begrenzung des 
Einschaltstromes (ICL/NTC) haben.

Ansonsten würde ich auch versuchen den Trafo möglichst weich zu lagern, 
damit sich das nicht auf andere Bauteile überträgt die dann das Geräusch 
verstärken. Hört man etwas von dem Brumm wenn du den Trafo von der Wand 
nimmst und in den Händen hältst?

Poste mal ein Foto wie die Aufhängung an der Decke erfolgt.

: Bearbeitet durch User
von Michael W. (Gast)


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Such mal nach "Silentblock"...

von Mani W. (e-doc)


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Εrnst B. schrieb:
> "Elektronischen" Trafo.
>
> Der Pfeift halt u.U., neuere Schalten mit > 70kHz, die stören allenfalls
> noch Fledermäuse.

Auch höher!

http://www.fledermauskunde.de/fbio-ech.htm

http://www.fledermausschutz.ch/Schule/Frequenzen.html

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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oszi40 schrieb:
> Seitenschneider wäre die schnelle Lösung? Brummt nie wieder.

von Bernd K. (bmk)


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Wenn ein Ringkerntrafo brummt, ist entweder bei der Fertigung geschlampt 
worden (Blechkern lose) und/oder es hat sich im Laufe der Zeit das 
Material gelockert, so dass dieses zum Schwingen angeregt wird und so 
das vernehmbare 50Hz Brummen erzeugt.

Ich habe mit Ringkerntrafos von Sedlbauer gute Erfahrungen gemacht; da 
ist absolute Stille und auch die niedrigen Leerlaufverluste sprechen für 
sich:

https://www.amazon.de/Ringkerntrafo-100VA-2x12V-Sedlbauer-RSO-826026/dp/B00NA6916K/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=RSO-826026&qid=1575246141&s=lighting&sr=8-1&th=1

Nicht ganz billig, aber dann ist Ruhe. Wenn denn der TO einen Austausch 
in Erwägung zieht.

von Thorsten S. (thosch)


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oszi40 schrieb:
> Seitenschneider wäre die schnelle Lösung? Brummt nie wieder.

Dann bleibt es allerdings nicht nur ruhig, sondern auch stockfinster...
Also kein zielführender Vorschlag.

von Εrnst B. (ernst)


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LED_Fan schrieb:
> War wohl nichts mit einer kompetenten Antwort.

Ok, dass du sooo begriffsstutzig bist, hätte ich nicht erwartet. Das 
Internet überrascht doch immer wieder.

Neuer Versuch mit kurzen, einfachen Sätzen.

HF-Wechselspannung an Antenne wird zu Sender.
Lange Drähte sind eine Antenne.
Elektronischer Trafo gibt HF aus.
Nicht-Lizenzierter Senderbetrieb ist Verboten.

Wenn dir das immer noch nicht klar ist, verrate mir bitte, wo exakt 
deine Verständnisprobleme liegen, dann können wir diesen Teilbereich 
weiter vertiefen.

LED_Fan schrieb:
>> Mikrowelle[...]
> Hat mit dem Thema hier absolut nichts zu tun.

Doch. trifft ziemlich exakt. Beides mal hast du ein El. Gerät, was 
legalerweise HF erzeugt und dabei die Grenzwerte einhält, beides mal 
wird es durch Montage einer Antenne modifiziert, beides mal ist der 
Betrieb anschliessend illegal.


Ah, verwirrt dich das? Das man ein legales Teil für illegale Sachen 
nutzen kann? Das ist oft so. "Küchenmesser" als ganz simples Beispiel.

von CPU Historiker (Gast)


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Ich habe auch ein Schienensystem von Paulmann, mit zwei Schienen, über 
die die Energie zu den Halogenlampen übertragen wird.
Versorgt wird das ganze über einen elektronischen Trafo, der auf der 
Sekundärseite des Rinkerns keine Bauteile hat, nur die Anschlüsse.
Das war ein Komplettpaket von Paulmann mit CE Aufkleber.
Die Bundesnetzagentur ist bis jetzt noch nicht vorbeigekommen.
Ich denke die Abstrahlung erfolgt nur bei eher nicht so hohen Frequenzen 
(<< 1 MHz).

von Dieter (Gast)


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Vielleicht mit so einem Filter zwischengeschaltet waere es vielleicht 
moglich:
BNX022-01 Entstörfilter, Störunterdrückung bis 1GHz,500

von Udo S. (urschmitt)


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CPU Historiker schrieb:
> Versorgt wird das ganze über einen elektronischen Trafo, der auf der
> Sekundärseite des Rinkerns keine Bauteile hat,

Das ist ein Widerspruch in sich.
Elektronischer Trafo oder ein Ringkerntrafo?
Die Paulmann Schienensystem die ich gesehen habe haben einen 
konventionellen Ringkerntrafo.
Ob diese Systeme allerdings für LEDs geeignet sind, die keine rein 
ohmschen Verbraucher sind steht auf einem anderen Blatt.

von Karl B. (gustav)


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Bernd K. schrieb:
> das vernehmbare 50Hz Brummen erzeugt.

Hi,
durch Magnetostriktion liegt das Brummen vom Trafo bei 100 Hz nicht etwa 
bei 50 Hz.
Bei jeder Halbwelle wird Material "gestreckt" und "gestaucht".
Das bekommst Du nur durch besonders moderne Kernwerkstoffe reduziert.
Etwas ist immer da.
Dann könnte man nachprüfen, ob nicht etwas in umliegende Metallteile 
reinmagnetisiert wird, die dann ihrerseits mitschwingen. So habe ich den 
Deckel des Gehäuses um ca. 5 mm mit Unterlegscheiben höher gesetzt und 
das Brummen verschwand fast.
Wenn ich mir das Gehäuse so angucke, wundert mich garnichts mehr.
Das ist aus Metall. Das muss resonieren wie eine Kirchenglocke.

hcalex schrieb:
> Da der Trafo dimmbar ist, habe ich jetzt einen von den neuen Shelly
> Dimmer vorgeschaltet, was auch funktioniert aber das Brummen leider nur
> noch verstärkt hat.

Also, die Phasenanschnitte sind so scharf, dass muss doch sirren. Das 
machen alle Trafos, wenn sie "gedimmt" werden. Sogar der 
Ventilatormotor, der dafür konstruiert wurde, hat bei bestimmten 
Drehzahlen so eine Art "Resonanz" im Brummen.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Udo S. schrieb:
> CPU Historiker schrieb:
>> Versorgt wird das ganze über einen elektronischen Trafo, der auf der
>> Sekundärseite des Rinkerns keine Bauteile hat,
>
> Das ist ein Widerspruch in sich.
> Elektronischer Trafo oder ein Ringkerntrafo?

Kein Widerspruch, bei den elektronischen Trafos steckt ein 
Ferritringkerntrafo drin.


> Die Paulmann Schienensystem die ich gesehen habe haben einen
> konventionellen Ringkerntrafo.

Bei einem Einschienensystem ist, durch den geringen Abstand der Leiter, 
auch ein elektronischer Trafo möglich.


> Ob diese Systeme allerdings für LEDs geeignet sind, die keine rein
> ohmschen Verbraucher sind steht auf einem anderen Blatt.

Ja.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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oszi40 schrieb:
> Seitenschneider wäre die schnelle Lösung? Brummt nie wieder.

aber vorher abschalten,
sonst machst Du aus dem Seitenschneider einen Abisolierer :D

von Peter D. (peda)


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Brummemde Trafos liegen an Herstellungsfehlern (lockere Windungen, nicht 
passender Kern) Die kann man nicht reparieren, nur austauschen.

Will man dimmen, muß sowohl der Trafo als auch die LEDs dimmbar sein. 
Der Dimmeffekt ist aber nicht so schön, wie bei echten Halogen am 50Hz 
Trafo. Die nichtlineare Kennlinie eines Dimmers kompensiert weitgehend 
die exponentielle Kennlinie einer echten Glülampe. LEDs haben aber eine 
lineare Kennlinie.
Es gibt dimmbare LED-Netzteile, die messen das Tastverhältnis des 
Dimmers und rechnen es in einen logarithmisch gestuften LED-Strom (= 
Helligkeit) um.

von Peter H. (peterhofbauer)


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Hallo,
den Trafo ausbauen und in Isolierlack komplett eintauchen.
Über Nacht drin lassen, herausholen und irgendwo aufhängen.
Nach dem Aushärten ist der Trafo garantiert ruhig.
Gruß Peter

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Mani W. schrieb:

> oszi40 schrieb:
>> Seitenschneider wäre die schnelle Lösung? Brummt nie wieder.

Bedeutet die Beschriftung "NOT AU", das es keine Schmerzen
bei falscher Benutzung des Seitenschneiders gibt?

von Mani W. (e-doc)


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Harald W. schrieb:
> Bedeutet die Beschriftung "NOT AU", das es keine Schmerzen
> bei falscher Benutzung des Seitenschneiders gibt?

Sollte heißen, "Not Au Weh"...;-)

von hcalex (Gast)


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Der Trafo brummt auch wenn ich die Seile komplett abkopple. Liest man 
die Bewertungen auf Amazon zu dem Seilsystem scheinen auch andere Nutzer 
den Trafo zu hören.

Jedenfalls, habe ich jetzt den Shelly Dimmer wieder ausgebaut und der 
Trafo ist deutlich leiser (wenn auch nicht komplett unhörbar).
Irgendwie scheinen sich die beiden nicht zu vertragen.

Ich glaube ich werd' es nochmal mit einem elektronischen Trafo probieren 
und mich vorher nochmal bei Paulmann rückversichern ob das geht oder ob 
sie eine andere Alternative haben.

Trotzdem danke für eure informativen Antworten.

von Mani W. (e-doc)


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hcalex schrieb:
> Jedenfalls, habe ich jetzt den Shelly Dimmer wieder ausgebaut und der
> Trafo ist deutlich leiser (wenn auch nicht komplett unhörbar).

Shelly hin oder anderer her, jeder Dimmer verursacht ein Brummen im
Trafo...

von Manfred (Gast)


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hcalex schrieb:
> Der Trafo brummt auch wenn ich die Seile komplett abkopple.

Ich bin beeindruckt ob dieser Erkenntnis.

Mit Lesen und nachvollziehen / umsetzen hast Du es offenbar nicht:
Manfred schrieb:
> wenn Du am Ausgang zwei 20W-Halogens zusätzlich anklemmst, ...

Ist vermutlich zu schwierig, das mal zu testen!

Hat der Trafo gebrummt, bevor die Halogenlampen durch LEDs ersetzt 
wurden?

von Mani W. (e-doc)


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Manfred schrieb:
> Hat der Trafo gebrummt, bevor die Halogenlampen durch LEDs ersetzt
> wurden?

Das wäre die Preisfrage zum ersten Advent...

von c-hater (Gast)


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Ben B. schrieb:

> Ich würde den Trafo eher mechanisch entkoppelt montieren, z.B. mit einem
> Gummipuffer.

Grundsätzlich absolut der richtige Ansatz, aber man muss das 
Dämpfungsglied sehr gezielt wählen, um 50Hz nennenswert unterdrückt zu 
bekommen.

Leider ist es bei einem 80VA-Trafo, der ja schon ein ganz ordentliches 
Gewicht hat, garnicht so einfach, ein wirksame 50Hz-Dämmung zu bauen.

Im Wesentlichen läuft es jedenfalls darauf hinaus, dass man auf eine 
echte mechanische Befestigung des Trafos verzichten muss.

Meine Lösung ist: Trafo auf eine größere ebene Trägerplatte aus einem 
Verbundwerkstoff (ausgeschäumtes Alu-Sandwichwabenpanel) schrauben. Und 
das Gesamtgebilde dann einfach vollflächig auf Trittschalldämmung 
ablegen, ohne jede weitere Befestigung. Die Größe der Trägerplatte wählt 
man entsprechend dem Trafogewicht. Die Fläche muss so groß sein, dass 
die Trittschalldämmung durch das Trafogewicht nur kaum merklich 
komprimiert wird. Erst dann werden 50Hz wirklich gut unterdrückt.

von oszi40 (Gast)


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Es gibt kranke Trafos und gesunde Trafos. Wenn der TO nicht in der Lage 
ist das herauszufinden lohnt es auch nicht weitere Klimmzüge zu machen.

von Peter D. (peda)


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hcalex schrieb:
> Jedenfalls, habe ich jetzt den Shelly Dimmer wieder ausgebaut und der
> Trafo ist deutlich leiser (wenn auch nicht komplett unhörbar).
> Irgendwie scheinen sich die beiden nicht zu vertragen.

Für Trafos braucht man Dimmer, die für induktive Lasten geeignet sind.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Mani W. schrieb:
> hcalex schrieb:
>> Jedenfalls, habe ich jetzt den Shelly Dimmer wieder ausgebaut und der
>> Trafo ist deutlich leiser (wenn auch nicht komplett unhörbar).
>
> Shelly hin oder anderer her, jeder Dimmer verursacht ein Brummen im
> Trafo...

auch die Dimmer, die Schwingungspakete erzeugen?

von äxl (Gast)


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Der Triac vom Dimmer schaltet nicht jede Halbwelle symmetrisch, sondern 
die negative etwas eher, als die positive oder umgekehrt. Deshalb brummt 
der Trafo, weil sich ein Gleichanteil bildet. Braucht man also einen 
Dimmer, welcher beide Halbwellen gleichwertig schaltet...

von Dieter (Gast)


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Beim normalen Trafo  die Wellenpakete im Spwnnungsnulldurchgang zu 
schalten, ist nicht so das Gelbe vom Ei.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Abschnitte aber auch nicht

von Thomas O. (kosmos)


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da wird ja sicherlich erst eine Platte an die Decke geschraubt und das 
Teil dann drüber gesteckt und verriegelt.

Was du brauchst sind ganz weiche Gummis die du wie eine Beilagscheibe 
auf die Schraube steckst. Jetzt drückt nicht mehr direkt der 
Schraubenkopf gegen das Bauteil Richtung Wand sondern diese 
Gummibeilagscheibe. So gibt es keine starre Verbindung 
Gehäuse->Schraube->Wand mehr

Empfehlen würde ich hier ganz weiche Gummilager z.B. aus alten CD-ROM 
Laufwerken die sind fast 1cm hoch und wirklich sehr weich. Auf dem 
Schrottplatz wirst du fündig.

von Dieter (Gast)


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Magnetorestriktion hat hier 100Hz und viele Oberwellen, weil stark 
nichtlinear.

von batman (Gast)


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Die Wand wird da weniger in Gefahr sein zu schwingen, als eher 
Gehäuseflächen, die wie Lautsprechermembranen wirken. Wenn der Trafo 
aber ohne Gehäuse schon Lärm macht, gehört er in die Tonne.

von batman (Gast)


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Ich habe den Seilsystem-Trafo einfach an seinen Seilen in der Luft 
hängen, 1cm vor der Wand. Der macht keinen Mucks.

von Bernd (Gast)


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hcalex schrieb:
> Meinst du die Schrauben vom Trafo zur Decke oder die Schrauben um die
> Platten zusammenzuhalten? Er hat an jeder Ecke ein Schraube.

Es scheint also kein Ringkerntrafo sondern ein klassischer Trafo mit EI- 
oder M-Blechen zu sein. Zieh die 4 Schrauben mal richtig fest an. 
Vielleicht hat sich das Problem dann schon erledigt.

Bernd

von hinz (Gast)


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Mani W. schrieb:

> jeder Dimmer verursacht ein Brummen im Trafo...

Es gibt auch Sinusdimmer.

von Thomas H. (thoern)


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Achim B. schrieb:
> Dein Trafo ist sehr wahrscheinlich ein Ringkern, und ich hab mal wo
> gelesen, dass die gerne brummen, wenn DC auf dem Netz ist.

Das betrifft wahrscheinlich 0,0000% der Deutschen Bevölkerung.

Gruß
thoern

von Rainer D. (rainer4x4)


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Bernd schrieb:
> hcalex schrieb:
>> Meinst du die Schrauben vom Trafo zur Decke oder die Schrauben um die
>> Platten zusammenzuhalten? Er hat an jeder Ecke ein Schraube.
>
> Es scheint also kein Ringkerntrafo sondern ein klassischer Trafo mit EI-
> oder M-Blechen zu sein. Zieh die 4 Schrauben mal richtig fest an.
> Vielleicht hat sich das Problem dann schon erledigt.
>
> Bernd
Zusätzlich den Trafo mit Plastikspray (Kontakt Chemie Plastik 70 
Schutzlack) satt einsprühen und trocknen lassen. Dann ist idR Ruhe!

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