Frage zu Erdung bei Mehrzwecksauger mit Metallgehäuse?

OP #6059142
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Hi Leute,

hoffe ich bin im richtigen Unterforum.
Ich habe hier einen Mehrzwecksauger bei dem ich das Kabel reparieren 
will. Beim demontieren ist mir die, für mich als Nicht-Profi, nicht ganz 
verständliche Erdung des Gehäuses aufgefallen.
Die Schaltung ist an sich ziemlich simpel.
Konturenstecker ohne Schutzkontakz -> zweiadriges Kabel -> 4-pol 
Schalter -> Motor + parallelem Kondensator.
Von einem der beiden Anschlusskabel geht nun ein Kabel mit zwei in Reihe 
geschalteten Bauteilen (Kondensator + Widerstand?, unter 
Schrumpfschlauch) an das Metallgehäuse.

Da je nachdem wie man den Stecker einsteckt Phase oder Neutral mit dem 
Gehäuse verbunden sein kann frage ich mich wie die das ganze genau 
funktioniert?

Hoffe mal hier kann mich jemand erleuchten. ;)

Danke und Gruß,
Ingo
Gast #6059168
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Bei einem zweiadrigen Anschluß ohne Schutzleiter handelt es sich um 
Schutzklasse 2.
Wie sieht das Typenschild aus? Foto?

Das Gehäuse, da aus Metall muss von den elektrischen Teilen isoliert 
sein. SicherheitsabstÄnderungen zu diesen müssen eingehalten werden. 
Weiters muss das Gerät vor "abspringende Leitungen" gesichert sein.

Verbindungen von elektrischen Leitungen mit dem Gehäuse, die vermutlich 
dem Zweck der Funkenstörung dürften nicht zulässig sein. Hier kann 
vielleicht ein Fachmann oder die Norm weiterhelfen. Es müssten zumindest 
der maximale Ableitestrom und die minimale Durchschlagsfestigkeit 
eingehalten werden.
Gast #6061201
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Ingo S. schrieb:
> Von einem der beiden Anschlusskabel geht nun ein Kabel mit zwei in Reihe
> geschalteten Bauteilen (Kondensator + Widerstand?, unter
> Schrumpfschlauch) an das Metallgehäuse.

Kleiner Tipp
: Je präziser und detailierter Deine Infos sind, umso besser werden 
üblicherweise die Antworten. Drum ergründe das Mysterium der beiden 
verschrumpfschlauchten Bauteile.


Ingo S. schrieb:
> Da je nachdem wie man den Stecker einsteckt Phase oder Neutral mit dem
> Gehäuse verbunden sein kann frage ich mich wie die das ganze genau
> funktioniert?

Ich rate jetzt mal ins blitzblaue
: Der Schrumpfschlauch verbirgt zwei Widerstände zu je ein paar MΩ, 
wodurch der mögliche Stromfluß trotz Netzspannung auf deutlich unter 1mA 
begrenzt wäre.
Zweck des ganzen wäre dann eine statische Aufladung des Metallgehäuses 
zu verhindern.

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