mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage: Umrüstung von Ni-Ca Akku Halogen 50W Videoleuchte, auf: LED Leuchte


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Peterli (Gast)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten Tag Zusammen!

Es geht darum eine "Kaiser camlight 50 SP" (Bild im Anhang) auf LED 
Videolicht umzurüsten. Weiter ist es vorgesehen das vorhandene Kaiser 
Gehäuse für den Einbau zu verwenden, da es funktionelle Vorteile wie 
Blendenklappen und Spot- sowie wide-angle Funktionen besitzt.
Daher bin ich auf der Suche nach einem LED Leuchtmittel das in die 
Halogen-Öffnung passt. Dieses sollte einen möglichst hohen CRI Wert 
aufweisen und wenn möglich Dimmbar sein sowie evtl. Tageslicht echt, 
bzw. Kelvin Einstellungen besitzen, da es als Video Licht dienen soll.

Auf dem Flohmarkt habe ich mir vor ein paar Wochen eine Kaiser camlight 
50 SP für 1€ gekauft, mir ein universal Netzteil mit 12 V, 1 Ah gekauft 
und es angeschlossen. Der Akku wurde warm, etwas wärmer und eine Ecke 
des Plastiks des Gehäuses vom Akku, schoss mit einem Knall heraus. Der 
Akku wurde wohl zu Tiefenentladen? So ist nun das Ziel da der Rest 
funktioniert eine LED Leuchte zu bauen.

Was benötigt wird ist noch ein Akku und ein LED Leuchtmittel was in das 
Gehäuse passt (Siehe Anhang: Foto). Universal Netzteil 12v, 1Ah ist 
schon mit versch. Adaptern vorhanden.

Ich würde mich sehr über Ansätze zur Umsetzung freuen und bei Fragen 
stehe ich gerne zur Seite. Ich bin kein Profi, bis jetzt habe ich nur 
NF-Kabel gelötet und bin über jeden gut gemeinten Kommentar dankbar.

Mit freundlichen Grüßen,
Peterli

von Lurchi (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Halogenlampe sieht aus wie Standard-spots wie man sie auch von 12 V 
Halogenlampen im Haus kennt. Wenn ja sollte sich da ein passender 
LED-spot finden lassen. 20 W Halogen dürften etwa 3 W LEDs entsprechen. 
Im CAM light wird allerdings ggf. mit etwas Überspannung gearbeitet und 
die Leistung müsste ggf. noch etwas höher sein. Da muss man halt sehen, 
was noch geht mit der Wärmeabfuhr - worst case bräuchten die LEDs einen 
Lüfter.

von Peterli (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Lurchi,
das ist richtig die Halogen Lampe besitzt einen 12v Anschluss und auf 
dem Akku steht 50 Watt. Ich benötige hoffentlich keinen Lüfter da er zu 
evtl. unerwünschten Geräuschen führt. Hilfe wäre hier von nöten; das 
sich jemand mit geeigneten LED's auskennt und mir weiterhelfen kann!

Mit freundlichen Grüßen,
Peterli

von pnp (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe nur eine Frage: Was ist ein Nickel-Kalzium-Akku?
Ist das der immer wieder versprochene Durchbruch in der 
Akku-Technologie?

von Der Andere (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peterli schrieb:
> LED's

Plural schreibt man ohne Deppen Apostroph

Es ist nicht ganz einfach eine Led mit einem hohen CRI zu bekommen. 
Weiter wird eine Dimmung normalerweise mit PWM gemacht, was aber für 
Film und Fotografie so nicht geht.
Du brauchst also eine einstellbare geschaltete Stromquelle mit möglichst 
kleinem Ripple. Dann kommt das nächste Problem: Wenn man Leds mit 
weniger Strom versorgt ändert sich ihre Lichtfarbe, evt. auch ihr CRI.

Das sie in ihrer "Kelvin-Einstellung" also ihrer Lichtfarbe einstellbar 
sein soll machts auch nicht einfacher da durchgehend einen gute CRI zu 
haben.

Das nächste ist ein Akku. Willst du da wirklich wieer auf NiMH oder gar 
NiCd? Oder lieber LiIOn oder LiFePO4.
Dazu brauchts dann wieder ein passendes Ladegerät und ein 
BatterieManagementSystem incl. Balancer.

von Peter M. (r2d3)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Peterli,

Peterli schrieb:
> So ist nun das Ziel da der Rest
> funktioniert eine LED Leuchte zu bauen.

Das einzig wiederverwendbare ist Dein schwarzes Gehäuse und selbst das 
ist für eine dimmbare Konstruktion mit gleichbleibender Farbtemperatur 
ungeeignet.

Warum wohl fallen die LED-Filmleuchten immer so groß und flächig aus?

Ich gehe davon aus, dass die Dimmung bei diesen Leuchten durch Ein- und 
Ausschalten von LED-Gruppen erfolgt, um flackerfreie Dimmung bei 
gleicher Farbtemperatur erreichen zu können.

Deine Ansprüche sind einfach illusorisch und werden Dich mehr kosten als 
der Kauf eines Fertiggeräts:

https://www.amazon.de/VILTROX-L116T-LED-Videoleuchte-Farbtemperatur-Studioleuchte/dp/B01KZN9YOE

von Teo D. (teoderix)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lurchi schrieb:
> 20 W Halogen dürften etwa 3 W LEDs entsprechen.

Nö, erstens haben die mit 3W beworbenen nur ~2W, zweitens haben die 
keinen um das 10fache höheren Wirkungsgrad. Du wirst da min. 7W (echte!) 
brauchen.

Peterli schrieb:
> Ich benötige hoffentlich keinen Lüfter

Ohne wir da aber ein ziemlich größer KK benötigt. Den die LEDs sollten 
wenn möglich 90°C nicht überschreiten, sonnst sinkt die Lebensdauer 
erheblich.

Der Andere schrieb:
> Wenn man Leds mit
> weniger Strom versorgt ändert sich ihre Lichtfarbe, evt. auch ihr CRI.

PWM! Das dann aber bitte mit "Anti-Flicker-Technik"!

Das alles da rein zu fummel, wird nicht einfach werden. Umbau des 
Gehäuses (KK), Anpassung des Reflektors, eine vernünftige 
Stromversorgung bauen (zu kaufen wirds da nichts geben, das alle 
Kriterien erfüllt).
Sicher gehts auch einfacher, nur dann wirds Spielzeug, das keine 30h 
durchhält und heftiges "Pumpen" bei den Aufnahmen erzeugen wird.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt Kameras, die erkennen LED Licht. Systeme ohne IR-Sensorik 
verbinden das mit der Gesichtserkennung und deren Farbkorrekturen.

Was fuer Akku war drin? Wenn es ein 12V 7Ah war, dann waere das mit 12V 
nicht zu laden gegangen, denn 13.8...14.4 waere nie erreicht worden. 
Ausser es waere im Innern ein DCDC Wandler zum Laden gewesen.

Wegen der Waerme, rechne mal nicht mit mehr als 1/10 der Leistung fuer 
die LED zu verwenden.

https://hackernoon.com/the-trinity-3-specs-you-must-know-when-purchasing-led-light-bulbs-46abb9a6398d

Du brauchst eine Quelle von der LED von 1800k bis 5500k beziehen kannst. 
Drei mischen zur Farbeinstellung.

von Jens G. (jensig)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Teo D. (teoderix)

>Lurchi schrieb:
>> 20 W Halogen dürften etwa 3 W LEDs entsprechen.

>Nö, erstens haben die mit 3W beworbenen nur ~2W, zweitens haben die

Komisch. Die 3W-LEDs, die ich so hatte, hatten lt. DB die entsprechende 
Leistungsaufnahme, wenn ich das wöllte. Warum soll eine 3W-LEd auch nur 
2W schaffen - das lege ich doch fest, wieviel ich da reinpumpe ...

>keinen um das 10fache höheren Wirkungsgrad. Du wirst da min. 7W (echte!)
>brauchen.

Da behauptest ja auch nur Du ...

von Peterli (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
es war ein 12V Nickel-Cadmium-Akku (auch kein Nickel-Kalzium?) ist ja 
schön wenn dann doch verstanden wird was ich mit leds meine ohne das es 
einer korrektesten Schreibweise bedarf.

Als Akku hätte ich hier noch LP-E10 (7,4V 1080mAh 8.0W) die ich 
verwenden könnte. Dies sind Li-ion, womit ich auch sonst ganz gut fahre.
Gibt es für diese Akkus geeignete LED Leuchtmittel?
Ich würde einer CRI treueren, einer dimmbaren vorziehen da ich auch 
nicht möchte das es flackert.

MFG,
Peterli

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Andere schrieb:
> Es ist nicht ganz einfach eine Led mit einem hohen CRI zu bekommen.
> Weiter wird eine Dimmung normalerweise mit PWM gemacht, was aber für
> Film und Fotografie so nicht geht.

Ich knipse hier jede Menge Schaltungen und Geräte unter kaltweißen LEDs 
und sehe keine deutlichen Farbfehler, das ist eher theoretisch.

Das PWM-Problem ziehe ich ebenfalls in Zweifel, die muß nur halbwegs 
schnell sein.

Dieter schrieb:
> Wegen der Waerme, rechne mal nicht mit mehr als 1/10 der Leistung fuer
> die LED zu verwenden.

Um mit guten 50W Halogenstrahlern mitzuhalten, sind wohl eher 10 Watt 
LED notwendig. Da sehe ich dann das Problem, deren Abwärme zu 
beherrschen.

von K. S. (the_yrr)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Peterli schrieb:
> Universal Netzteil 12v, 1Ah ist
> schon mit versch. Adaptern vorhanden.
so wie ich das sehe gehörte das nicht zum System, und du hast den 12V 
Akku (wo steht das auf dem Akku?) mit einem normalen Netzteil geladen. 
Wenns ein Trafonetzteil war kommen da im Leerlauf gerne mal ne handvoll 
Volt zu viel raus, das könnte auch das Ableben vom Akku erklären. 
Übrigends haben Netzzteile Ampere (A), nicht Amperestunden (Ah).

> Der Akku wurde wohl zu Tiefenentladen?
der wurde völlig falsch geladen, und zwar nicht vom Vorbesitzer. Wo 
steht denn da überhaupt dass der Akku 12V will, auf den Bildern ist 
nichts zu erkennen? 1A ist was das Netzteil garantier lange ohne 
Schaden, Spannungseinbruch oder übermäßig Ripple liefern kann. Wenn der 
Akku nominell 12V aber leer nur 9 oder 10V hatte kann es gut sein dass 
du da über 2A reingedrückt hast. Gerade dann will der aber sanft geladen 
werden (einige 100mA), kein Wunder das der hochgeht.



Peterli schrieb:
> Ich würde einer CRI treueren, einer dimmbaren vorziehen da ich auch
> nicht möchte das es flackert.
CRi hängt hauptsächlich von der LED ab, dimmbar vom LED Treiber/ 
Verschaltung der LEDs. Das sind erstmal zwei verschiedene Dinge.

> Als Akku hätte ich hier noch LP-E10 (7,4V 1080mAh 8.0W) die ich
> verwenden könnte.
Dann brauchst du 1 LED + Buck/Linear Treiber oder 3+ in Reihe + Step Up 
Treiber. Der 7.4V Akku hat ca. 8.4V voll und etwa 5-5.5V leer, das wird 
etwas knapp mit 6V für zwei LEDs + ca. 1V für den Treiber, einen 
Buck-Boost/Sepic oder ähnlich zu verwenden wird sehr aufwendig.

Feste Farbtemperatur und Helligkeit ist einfach, LED + Treiber kaufen. 
das gibt es aus China für Taschenlampen fertig (20mm oder 16/17mm 
Durchmesser, such nach "LED flashlight driver") mit Treibern die mehrere 
Ampere an eine oder mehrere LED in Serie (auf einem Chip wäre hier gut) 
liefern können. Treiber mit mehreren Ampere haben teilweise eine 
Abregelung bei Übertemperatur (ca. 50-70°C), Laut einigen Foren läuft 
das in einer Taschenlampe ca. einige Minuten bis eine viertel Stunde auf 
Volleistung bevor es zu heiß wird.

Treiber und LED müssen dann aber auf solides Kupfer montiert werden und 
an einen ordentlichen Alublock mit viel Kontakt zur Luft. Für 
Taschenlampen gibts das dann fertig (nennt sich "Pill", wird vorne in 
die Lampe geschraubt). Du müsstest das an deine Lampe angepasst selber 
fräsen, oder halt einen Alublock mit Gewinde passend für so eine "Pill".



Dimmen und/oder Farbtemperatur verstellen heißt mehrere LED Chips. Das 
bringt Probleme mit dem Fokus, eigene/aufwendigere Treiber, eigene 
Aluplatine(n) zum montieren der LEDs (mittlerweile halbwegs bezahlbar 
für <100€). Wenn sich beim Dimmen die Farbtemperatur nicht verstellen 
soll wirds wohl ne Lösung mit µC und vielen Messreihen mit deinen LEDs 
werden. In einem gewissen Rahmen wirst du wohl dimmen können ohne dass 
sich die Temperatur großartig ändert, das musst du halt ausmessen bzw. 
Datenblätter studieren.


10-20W LED auf maximal ca. 40K über Umgebung macht immerhin <4-2K/W für 
den Kühlkörper, eher 3-1K/W wenn man die Übergänge 
LED->Platine->Kühlkörper einrechnet. Das ist jetzt keine hohe 
Anforderung, mit dem bestehenden Plastik?? wirds aber nicht gehen. Das 
Aufwendigste wird die Wärme von der LED selber weg zu bekommen, wenn du 
eine Metallwerkstatt mit Fräse + Alu in der Restekiste hast/jemanden 
kennst wirds einfach.

Peterli schrieb:
> Gibt es für diese Akkus geeignete LED Leuchtmittel?
Das ist dem Akku sowas von egal, die Frage ist gibt es LED Treiber die 
mit der Spannung was anfangen können (und ja, davon gibt es einige).

Erste Ergebnisse bei Aliexp. eb*y und amaz*n haben sowas nicht/kaum, 
andere chinesische Seiten schon:
LED + Treiber
https://www.aliexpress.com/item/33027806802.html
"Pill", MUSS unbedingt in einen Kühlkörper/Alublock geschraubt werden
https://www.aliexpress.com/item/32663146011.html
die Links sind nur zum Verdeutlichen des Prinzips, müssen nicht zusammen 
passen und sind auch keine Empfehlung.


Jens G. schrieb:
> Warum soll eine 3W-LEd auch nur 2W schaffen
Du meinst eine nackte LED, gemeint ist wohl eine fertige 12V LED Lampe 
zum Ersatz von Halogen. Dort bestimmst du selber nicht wieviel Strom 
fließt und kannst schon fast froh sein wenn die "3W" Lampe überhaupt 
dauerhaft 2W macht ohne fast abzubrennen.

: Bearbeitet durch User
von Floh (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Teo D. schrieb:
> Das alles da rein zu fummel, wird nicht einfach werden.

Die Alternative (ein Konstrukt zur therm. Anbindung der LED(s)
an einen außenliegenden größeren KK) allerdings auch nicht...

von Peterli (Gast)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vielen Dank für deine Antwort the_yrr,
auf dem Akku selbst steht 12V, 50w (Siehe Bild)

Es klingt alles sehr schlüssig.
Hätte ich das Ladegerät auf 3V umstellen sollen beim laden des Akkus?
Es sind viele Vorschläge genannt die mich noch etwas überfragen.
Etwas schwieriges finde ich angesichts dessen noch unrealistisch.


Liebe Grüße,
Peterli

von J. S. (pbr85)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zweifarbig:

https://www.tme.eu/de/details/pdsj-15fql-d2748/led-leistungsdioden-weiss-cob/prolight-opto/

4000K mit 95er CRI:

https://www.tme.eu/de/details/pacj-28fnl-ec4n/led-leistungsdioden-weiss-cob/prolight-opto/

1133 lm bei 8,3W.


3000K mit 95er CRI

https://www.tme.eu/de/details/pacj-28fvl-ec4n/led-leistungsdioden-weiss-cob/prolight-opto/

1013 lm bei 8,3W

Die mit 80er Farbwiedergabe hat übrigens 1502 lm bei 8,3W und damit 180 
lm/W. Für gute und sehr gute Farbwiedergabe braucht man viel Tiefrot, 
das zieht die Lichtausbeute nach unten. Kannst es im Prinzip also mit 
höherem Wirkungsgrad erreichen, wenn du da 1-2 660nm LEDs 
hinzuschaltest, aber für >95er CRI brauchst du dann auch noch mehr 
Hellblau und Cyan und mit zusätzlichen Einzelleds wird das ein großer 
Aufwand.

Als Kühler könntest du im Inneren einen Kern aus einer Aluminiumstange 
einsetzen, 15mm x 15mm z.B, die durch zwei seitlich im Gehäuse gebohrte 
Löcher bis nach außen reicht. Hier kannst du dann bequem einen 
Passivkühler anschrauben. Wäre zumindest meine erste Idee, aber 
letztendlich muss man sich den inneren Aufbau genau angucken.

: Bearbeitet durch User
von J. S. (pbr85)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter M. schrieb:

> Warum wohl fallen die LED-Filmleuchten immer so groß und flächig aus?
>
> Ich gehe davon aus, dass die Dimmung bei diesen Leuchten durch Ein- und
> Ausschalten von LED-Gruppen erfolgt, um flackerfreie Dimmung bei
> gleicher Farbtemperatur erreichen zu können.
>
> Deine Ansprüche sind einfach illusorisch und werden Dich mehr kosten als
> der Kauf eines Fertiggeräts:
>
> 
https://www.amazon.de/VILTROX-L116T-LED-Videoleuchte-Farbtemperatur-Studioleuchte/dp/B01KZN9YOE

Na wohl eher wegen dem weichen Licht, welches zwingend große Flächen 
benötigt. PWM kann man bei LEDs auch weit im kHz-Bereich machen, da 
werden normale Kameras wohl kaum mitkommen.

von Teo D. (teoderix)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
J. S. schrieb:
> Als Kühler könntest du im Inneren einen Kern aus einer Aluminiumstange
> einsetzen, 15mm x 15mm z.B, die durch zwei seitlich im Gehäuse gebohrte
> Löcher bis nach außen reicht. Hier kannst du dann bequem einen
> Passivkühler anschrauben.

Du überschätzt scheinbar die Wärmeleitfähigkeit von Alu gewaltig. Da 
bräuchte man schon eine Heatpipe. OK, die zu bauen wäre jetzt auch nicht 
das Unmöglichste...

Das Gehäuse Zweiteilen und einen SternKK dazwischen klemmen,kleben....
zB: https://www.leds.de/stern-kuehlkoerper-geschwungen-70mm-60023.html

von J. S. (pbr85)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Teo D. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Als Kühler könntest du im Inneren einen Kern aus einer Aluminiumstange
>> einsetzen, 15mm x 15mm z.B, die durch zwei seitlich im Gehäuse gebohrte
>> Löcher bis nach außen reicht. Hier kannst du dann bequem einen
>> Passivkühler anschrauben.
>
> Du überschätzt scheinbar die Wärmeleitfähigkeit von Alu gewaltig. Da
> bräuchte man schon eine Heatpipe. OK, die zu bauen wäre jetzt auch nicht
> das Unmöglichste...
>
> Das Gehäuse Zweiteilen und einen SternKK dazwischen klemmen,kleben....
> zB: https://www.leds.de/stern-kuehlkoerper-geschwungen-70mm-60023.html

Ich würde eher behaupten, du unterschätzt diese oder überschätzt die 
anfallende Heizleistung. Das ist doch kein 100W-Prozessor oder eine LED 
mit vergleichbarer Heizleistung. 10W LED-Leistung reichen hier völlig 
und sind bei modernen LEDs >50% Wirkungsgrad. Statt nach Gefühl zu 
gehen, sollte man lieber rechnen.

Bei 60mm Länge und 15mm quadratischer Kantenlänge hat man eine Fläche 
von 2 X 2,25cm² und jeweils ~30mm Strecke von der Mitte aus. Macht einen 
Wärmewiderstand von 0,33K/W bei AlMgSi0,5 mit ~200W/m*K, bei 5W 
Heizleistung sind es dann nur 1,7K Delta-T von der Mitte bis nach außen.

Das ist eine extrem gute Kühlung die ich in ähnlicher Form schon oft 
eingesetzt habe.


Teo D. schrieb:

>
> Das Gehäuse Zweiteilen und einen SternKK dazwischen klemmen,kleben....
> zB: https://www.leds.de/stern-kuehlkoerper-geschwungen-70mm-60023.html

Deutlich schlechtere Lösung als mein Vorschlag. Zu aufwendig beim Umbau, 
Wärmewiderstand weitaus größer als bei meinem Vorschlag mit seitlcih 
drangeschraubten Kühlern.

: Bearbeitet durch User
von K. S. (the_yrr)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peterli schrieb:
> Hätte ich das Ladegerät auf 3V umstellen sollen beim laden des Akkus?

Das was du hast ist KEIN Ladegerät, sondern ein einfacher Trafo mit 
mehreren Anzapfungen auf der Sekundärseite. Ich habe 3 solche Teile, 
jeweils max. 300mA / 3.6VA:
  Leerlauf:   Ca. 300mA:
1:   16.8V     11.3V
2:   16.7V     11.4V
3:   21.8V     10.4V
zu viel Strom wird nicht dein Problem gewesen sein, einfach die zu hohe 
Ladeschlussspannung. Wenn der Trafo mehr Strom kann (deiner hat 1A, 
meine nur 0.3A) wird die Leerlaufspannung vllt einige Volt weniger sein. 
Außer du hast auch hier die Einheiten verwechselt (wäre nicht das erste 
mal) und der hat nur 1VA, dann wirds noch schlimmer.

Du hättest ein echtes Ladegerät gebraucht, kann man selber bauen oder 
fertig kaufen, jetzt ist aber zu spät.

J. S. schrieb:
...
Die LEDs sehen zwar ganz gut aus, habe aber zwei Probleme. Bei 1.4 bzw- 
1.8K/W und 27W bzw. 15W Max. bleibt da nicht mehr viel für den 
Kühlkörper (<1K/W), folglich müssen die weit unter ihrer Maximalleistung 
betrieben werden. Wie man <1K/W, besser noch etwa 0.5K/W ohne massive 
Kühlrippen oder Lüfter macht wüsste ich jetzt nicht auf Anhieb, vllt hat 
da aber jemand noch Vorschläge.

Außerdem brauchen die alle 33-38V, etwas ungünstig bei 7.2V Eingang. Da 
weiß ich jetzt nicht ob und was es fertig zu kaufen gibt, notfalls ginge 
bestimmt auch ein Step up mit Vorwiderstand, hängt halt alles von den 
Anforderungen ab.



Das Gehäuse sieht nach Plastik aus, da hilft es wenig zu diskutieren was 
für eine Art Kühlkörper. Hinten wird wohl der Akku reingesteckt, daher 
muss die Kühlung seitlich erfolgen. Was wiederung heißt mindestens die 
Hälfte von dem Gehäuse muss weg und durch passendes Alu mit zumindest 
kleinen Kühlrippen ersetzt werden. Da wäre jetzt interessant ob und was 
der TE davon machen kann/will.

an den TE:
go*gle oder andere Bildersuche, Tipp mal "Kühlkörper 1K/W" ein und sieh 
dir die Ergebnisse an (inkl. Abmessungen). So was in der Art brauchtst 
du für mehr als ca. 5W LED, ganz ohne Kühlkörper wirds wohl deutlich <1W 
LED werden. Außer du willst keinen Dauerbetrieb und/oder hast nichts 
dagegen dich am Gehäuse zu verbrennen.

von J. S. (pbr85)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
K. S. schrieb:
147:
> ...
> Die LEDs sehen zwar ganz gut aus, habe aber zwei Probleme. Bei 1.4 bzw-
> 1.8K/W und 27W bzw. 15W Max. bleibt da nicht mehr viel für den
> Kühlkörper (<1K/W), folglich müssen die weit unter ihrer Maximalleistung
> betrieben werden. Wie man <1K/W, besser noch etwa 0.5K/W ohne massive
> Kühlrippen oder Lüfter macht wüsste ich jetzt nicht auf Anhieb, vllt hat
> da aber jemand noch Vorschläge.
>
> Außerdem brauchen die alle 33-38V, etwas ungünstig bei 7.2V Eingang. Da
> weiß ich jetzt nicht ob und was es fertig zu kaufen gibt, notfalls ginge
> bestimmt auch ein Step up mit Vorwiderstand, hängt halt alles von den
> Anforderungen ab.

Na ja, nur wenn man die Strahlungsleistung nicht berücksichtigt und wozu 
brauchst du unbedingt die vollen 27W? Wären immerhin fast ~2700lm und 
damit fast drei mal so viel wie die Halogen liefert. Selbst wenn man bei 
der Halogen optimistisch mit 25lm/W rechnet, wäre das immer noch mehr 
als das Doppelte.

Das 90er- und 95er-Spektrum habe ich mir nicht genauer angeschaut, da 
uninteressant für mich, aber sehr genau das 80er CRI Spektrum mit 5000K 
und die LED habe ich für Pflanzenbeleuchtung selber im Einsatz auf den 
fast vollen 700mA bei ~50°C Kühlertemp.

Hat eine LER von 315 lm/W, heißt bei 8,3W hat sie ganz nette 184 lm/W 
und damit 58% Wirkungsgrad und damit nur noch ~3,5W Heizleistung. Bei 
Maximalleistung sind es immerhin noch 40% und damit nur 17W Heizleistung 
oder einem Delta-T von 24K zur Platine. Diese müsste dann schon 96°C 
heiß werden, damit der Chip an der Grenze von 120°C ist. Wäre nach 
meinem Verständnis auch eine sehr schlechte Kühlung und es stellt sich 
die Frage, wozu man diese Leistungsdichte überhaupt bräuchte. Wo schon 
der Minimalstrom mehr Licht liefert als die 50W Halogen.

Die hohe Spannung ist natürlich ein Nachteil, das stimmt. Aber mit einem 
Step-Up sehr leicht schaffbar, vor allem bei 7,2V Akkuspannung. Probleme 
hätte man eher bei nur 3,6V Nennspannung der Akkus.

Ansonsten gibt es auch einzelne High-Power LEDs mit jeweils ~3V 
Flussspannung, die eine Farbwiedergabe von 90 erreichen. Cree XP-G3 zum 
Beispiel. Da müsste man wieder 2 in Reihe schalten oder eine getaktete 
KSQ nutzen um nicht einfach Leistung zu verbraten.

: Bearbeitet durch User
von Peterli (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
meine Anforderung an die Lampe wäre LED Batteriebetrieb einer 
äquivalenten 50W Halogen Birne. Möglichst im gleichen Spektrum und hohem 
CRI, doch es lassen sich ja noch Farbfilter anbringen.

Grüße

von Dieter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hatte die Halogenlampe einen G4 Sockel?

Ist der Akku schon zerlegt, so dass zu sehen waere, was fuer Zellen 
drinnen waren?

von Tom (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
meine Anforderung an die Lampe wäre LED Batteriebetrieb einer 
äquivalenten 50W Halogen Birne. Möglichst im gleichen Spektrum und hohem 
CRI, doch es lassen sich ja noch Farbfilter anbringen.



Ganz ehrlich hol dir eine neue fertige. Da kannst du die Farbtemperatur 
einstellen und kannst die Standard Sony Akkus ran machen,die auch ne 
Weile durchhalten. Mit 1Ah kommst du da auch nicht weit

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.