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Forum: Platinen suche Eagle 6 Lizenz (Standart oder Professional)


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von Chris M. (psyco)


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Hallo,

auch ich suche eine alte Eagle Lizenz (Eagle 6.5.0 oder 6.6.0) - 
Standart oder Professional (Einzelplatz genügt).

Falls es noch jemanden gibt, der seine Lizenz verkaufen möchte, bitte 
PM.


(Ich weiß das es alternativen gibt, aber die kommen für mich aus 
verschiedenen Gründen nicht in Frage.)

Gruß

Chris

: Bearbeitet durch User
von Chris M. (psyco)


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Hat den gar keiner mehr ne alte Eagle Lizenz zu verkaufen? :-(

von Markus B. (dalotel)


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Würde meine auch nie hergeben, das ist das Tool für mich, wo ich am 
besten mit klar komme, sorry

von Chris M. (psyco)


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Aber gibt ja vielleicht doch den einen oder anderen Umsteiger/Upgrader 
der die alte Lizenz nicht mehr braucht und die für gutes Geld verkaufen 
würde.

von Böser Onkel (Gast)


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Willst du damit Arbeiten oder die zum Updaten benutzen?

Chris M. schrieb:
> die für gutes Geld

Was immer das bedeutet.

Lege dich doch in der Bucht mit deinem Kaufwunsch mal auf die Lauer.

Manchmal hat man da Glück.

von Chris M. (psyco)


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Ich will damit arbeiten. Ich nutze die Version 6.6.0 schon ne Weile in 
der Freeware-Version und brauche in der Zukunft mehr Layer und größere 
Boardmaße, deshalb würde ich gern dafür eine Lizenz kaufen. (Nur zum 
upgraden den Zirkus zu machen, ist ziemlich witzlos.)


"für gutes Geld" heißt natürlich, dass ich gut dafür zahlen würde - was 
solls denn sonst heißen!


Und den Tipp mit Ebay mußte mal genauer erklären, denn ich hab da noch 
NIE eine alte Eagle Lizenz gesehen (und ich schau da seit längerer Zeit 
immer mal wieder rein).

von Chris M. (psyco)


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Und noch mal die Frage: Hat niemand mehr eine Eagle 6 Lizenz, die er 
verkaufen würde?

von Bauform B. (bauformb)


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Kann man eine Lizenz überhaupt (noch) verkaufen? Früher hat Cadsoft für 
den Käufer eine neue erzeugt und die des Verkäufers "stillgelegt". In 
2017 war das wohl noch möglich, ob es das Büro immer noch gibt?
https://forums.autodesk.com/t5/eagle-deutsch/lizenz-eagle-7-7/td-p/6967795

Ansonsten müsste das Autodesk machen...
(aus den Eagle-6 Lizenzbedingungen)
8. Übertragung von Rechten und Pflichten
8.1 Die hier vorliegende Lizenz ist für Sie und uns sowie unsere
jeweiligen rechtlichen oder gesetzlichen Nachfolger bzw.
Rechtsnachfolger gesetzlich bindend.
8.2 Ohne vorherige schriftliche Genehmigung dürfen weder die hier
vorliegende Lizenz noch die daraus entstehenden Rechte oder
Verpflichtungen durch Sie übertragen, zugewiesen, übergeben oder
auf sonstige Weise darüber verfügt werden.
8.3 Während der Laufzeit der hier vorliegenden Lizenz dürfen wir
jederzeit diese Lizenz sowie alle unsere daraus entstehenden
Rechte oder Verpflichtungen übertragen, zuweisen, übergeben, im
Unterauftrag vergeben oder auf sonstige Weise darüber verfügen.

von temp (Gast)


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Und 90% auf der Welt würden über so was nicht mal Nachdenken und haben 
inzwischen ihr kommerzielles Produkt designt.
Noch dazu wenn es ums Leichenfleddern geht.

von Bauform B. (bauformb)


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temp schrieb:
> Noch dazu wenn es ums Leichenfleddern geht.

???

von Thomas O. (kosmos)


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8.2 kannst du getrost vergessen es gibt Urteile zum Lizensverkauf 
(Microsoft)

und weiterhin sehe ich hier eine unangemessen Benachteiligung mit Punkt 
8.3

Die unangemessene Benachteiligung
Eine Klausel ist unangemessen, wenn der Verwender durch einseitige 
Vertragsgestaltung missbräuchlich eigene Interessen auf Kosten seines 
Vertragspartners durchzusetzen versucht, ohne von vornherein auch dessen 
Belange hinreichend zu berücksichtigen und ihm einen angemessenen 
Ausgleich zu gewähren.

Keine Rechtsberatung, nur meine Meinung zum Thema.

Ich vermute aber die einen das Leben schwer machen in dem die 
Hardwarekombi ermittelt wird und ein Rechnerwechsel Probleme machen 
könnte

von Chris M. (psyco)


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Natürlich schreiben die Firmen alles mögliche in die AGBs, die wollen 
halt am liebsten die Kontrolle über alles behalten, was auf unseren 
Rechnern passiert - ob das dann auch wirklich rechtens ist, steht auf 
einem andern Blatt.
Software ist auch nur eine "Sache" und kann ganz legal weiter verkauft 
werden (das ist aktuelles EU-Recht!), oder würdest du beim Hersteller 
eines Fahrrades nachfragen, ob dus weiter verkaufen darfst?


Soweit ich weiß, braucht man für Eagle nur die Lizenzschlüssel-Datei und 
den 10stelligen Aktivierungscode - beides kann einfach weiter gegeben 
werden (am besten natürlich mit den entsprechenden 
Dokumenten/Originalverpackung/... sofern noch vorhanden).


Also, noch mal der Aufruf, hat keiner mehr eine Leiche...ähm, ich meine 
Eagle 6 Lizenz im Keller und würde mir die verkaufen?

von werists (Gast)


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Chris M. schrieb:
> Aber gibt ja vielleicht doch den einen oder anderen Umsteiger/Upgrader

Der Umsteiger braucht die Lizenz aber noch, da er auch noch seine alten 
Projekte pflegen / bearbeiten will.
Der Used-Markt dürfte deshalb sehr klein sein.

von Sebastian S. (amateur)


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>Der Umsteiger braucht die Lizenz aber noch, da er auch noch seine alten
>Projekte pflegen / bearbeiten will.
>Der Used-Markt dürfte deshalb sehr klein sein.

Wir haben damals eine 3-er Lizenz gekauft, von denen lange Zeit nur zwei 
genutzt wurden. Mittlerweile aber alle.

Aber vielleicht hat ja noch einer eine "über" (und weis es vielleicht 
gar nicht).

von . . (Gast)


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Chris M. schrieb:

> Soweit ich weiß, braucht man für Eagle nur die Lizenzschlüssel-Datei und
> den 10stelligen Aktivierungscode - beides kann einfach weiter gegeben
> werden (am besten natürlich mit den entsprechenden
> Dokumenten/Originalverpackung/... sofern noch vorhanden).

Vielleicht solltes Du auch erwähnen, dass in der Lizenzschlüssel-Datei 
Name und Adresse des Lizensnehmers verschlüsselt ist. Der Hexcode ist 
nicht umsonst so groß.

von gtx-freak (Gast)


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.                                                . schrieb im Beitrag 
#6097660:
> Chris M. schrieb:
>
>> Soweit ich weiß, braucht man für Eagle nur die Lizenzschlüssel-Datei und
>> den 10stelligen Aktivierungscode - beides kann einfach weiter gegeben
>> werden (am besten natürlich mit den entsprechenden
>> Dokumenten/Originalverpackung/... sofern noch vorhanden).
>
> Vielleicht solltes Du auch erwähnen, dass in der Lizenzschlüssel-Datei
> Name und Adresse des Lizensnehmers verschlüsselt ist. Der Hexcode ist
> nicht umsonst so groß.

Na und? Mein Fahrradhändler kann mir auch meinen Namen in den Rahmen 
gravieren und trotzdem darf ich das Fahrrad verkaufen...

von Chris M. (psyco)


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Also, um das noch mal klar zu stellen: Es ist absolut legal Software 
weiter zu verkaufen.

(Das ist ein noch nicht mal so altes EU-Gesetz, damals gings (glaub ich) 
um Adobe Produkte und da haben die Firmen mal den Kürzeren gezogen.)

Und auch im Fall von Eagle, wurde das schon oft gemacht und hat wohl 
auch gut geklappt - mir ist zumindest nichts gegenteiliges bekannt.


Wenn sich nun doch jemand durchringen kann seine Lizenz zu verkaufen, 
wäre ich sehr dankbar - und (wie schon geschrieben) ich würde auch gut 
dafür Zahlen.

von Georg (Gast)


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Chris M. schrieb:
> ich würde auch gut
> dafür Zahlen.

Vielleicht machst du ja mal ein konkretes Angebot.

Ich kann dir leider keinen Eagle anbieten, aber generell käme für mich 
nur der Verkauf von Software infrage, die sehr teuer war/ist und deshalb 
auch noch nennenswert was einbringt. Da gehört Eagle nicht dazu.

Nebenbei bemerkt, mein erstes CAD-System für Leiterplatten (eines der 
ersten in Deutschland) hat 120000 DM gekostet. Vernünftig verkäuflich 
war es trotzdem nicht, abgesehen davon dass ich es ja gebraucht habe.

Sag halt mal, was dir ein Eagle wert ist, vielleicht kommt dann ja doch 
noch jemand auf den Geschmack.

Georg

von Chris M. (psyco)


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Das mit dem Geld ist gar nicht so einfach, da es ja so viele 
verschiedene Ausbaustufen von Eagle gibt, aber hier mal als Anhaltspunkt 
(alles Verhandlungsbasis):

Was ich eigentlich brauche:
Eagle Standart, nur Layout: 200 EUR

Oder:
Eagle Standart, Layout+Schaltplan, bzw. Eagle Professional, nur Layout: 
350 EUR


Andere Version: anfragen



Kurze Frage: Die Lizenz ist nicht Betriebssystemgebunden, oder? Also ich 
kann die selbe Lizenz auf OSX, Linux oder Windows verweden.

: Bearbeitet durch User
von Glutenfreier Veganer von FFF, der im Lehmhaus lebt (Gast)


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Ich hab letztes Jahr für eine Lizenz ca. 600€ gelöhnt..

von Volker S. (vloki)


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Chris M. schrieb:
> Kurze Frage: Die Lizenz ist nicht Betriebssystemgebunden, oder?

Wenn ich mich richtig erinnere, ist die Lizenz an das OS gebunden.

von Chris M. (psyco)


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Glutenfreier Veganer von FFF, der im Lehmhaus lebt schrieb im Beitrag 
#6103702:
> Ich hab letztes Jahr für eine Lizenz ca. 600€ gelöhnt..


Ok, aber für welche denn? Bei einer Professional mit allen Modulen kann 
ich mir das gut vorstellen.



Kann das mit dem OS wer bestätigen/widerlegen?

von . . (Gast)


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Ja, die Lizenz ist an das OS gebunden. Wenn Du im Menü uner Hilfe -> 
über EAGLE die Lizensdaten anschauen würdest, dann könntest Du die 
Anzahl der User, die Seriennummer, freigeschaltete Module, das 
Betriebssystem und den Typ sehen.

von . . (Gast)


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Oh, vergessen, und natürlich den Eigentümer der Lizenz.

von Glutenfreier Veganer von FFF, der im Lehmhaus lebt (Gast)


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Deswegen benutze ich inzwischen KiCad.

von Ludwig K. (hellas)


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Kann ich so nicht bestätigen. Zumindest bei meiner alten V5 zeigt er 
nicht alle Infos unter Hilfe>ÜberEagle an.

Im eigentlichen Lizenz-File steht dazu mehr:

CadSoft License Registration File
Copyright (c) 2017 CadSoft

 Registered user: (xxx)

         Product: EAGLE
   Serial number: (xxx)
         Modules: Layout Editor, Schematic Editor
       Platforms: Windows, Linux, Mac
           Users: 1
            Type: Commercial
         Edition: Ultimate
 Program version: 5
 Expiration date: none
 


Ich lese das so, dass die Lizenz sowohl unter Win, Mac oder Linux 
einsetzbar ist. Wie es bei den Folgeversionen gehandhabt wurde, weiss 
ich allerdings nicht.

: Bearbeitet durch User
von Tester (Gast)


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Bei Version 6 ist es genauso:

In Eagle:
EAGLE

Einfach Anzuwendender Grafischer Layout Editor

Version 6.6.0 für Windows

Standard Edition

Copyright (c) 1988-2014 CadSoft
All rights reserved worldwide

Einzelplatz-Lizenz #xx

Lizenziert auf: xx

Aber ich denke das ist nur die Information über die aktuell verwendete 
Software.
Denn im Lizenz-File steht bei mir folgendes:

 Registered user: xxx

         Product: EAGLE
   Serial number: xxx
         Modules: Layout Editor, Schematic Editor
       Platforms: Windows, Linux, Mac
           Users: 1
            Type: Commercial
         Edition: Standard
 Program version: 6
 Expiration date: none

Auch bei der Bestellung bzw. auf der Rechnung ist keine Angabe des 
Betriebssystems vermerkt.

von Arno H. (arno_h)


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Warum bist du so auf Version 6 fixiert?
Was missfällt dir am Blick über den Tellerrand zu V7?

Arno

von René H. (mumpel)


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Chris M. schrieb:
> Aber gibt ja vielleicht doch den einen oder anderen Umsteiger/Upgrader

Ein solcher darf seine alte Lizenz nicht hergeben, denn m.W. ist das 
Vorhandensein einer Vollversionslizenz Voraussetzung für den Erwerb und 
der Nutzung eines Upgrades, je nach Lizenzvertrag.

von Chris M. (psyco)


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Arno H. schrieb:
> Warum bist du so auf Version 6 fixiert?
> Was missfällt dir am Blick über den Tellerrand zu V7?
>
> Arno

Stehst du bei Autodesk auf der Gehaltsliste, oder warum ignorierst du 
den offensichtlichsten Grund, warum immer wieder Leute nach den alten 
Versionen suchen? Kleiner Tipp: Es geht ums Abomodell!


> ...für den Erwerb und der Nutzung eines Upgrades...

Wenn jemand die Lizenz dafür aufn Kopf gehauen hat (für einmalig 20% 
Rabatt), ist er selber Schuld und dann geht das wahrscheinlich nicht 
mehr. Aber es gibt ja auch noch genug andere Möglichkeiten, bei denen 
die Lizenz bestehen bleibt.


Und ich hatte das auch so im Kopf, dass die Lizenz OS unabhängig ist - 
danke für die Bestätigung.

von Stefan (Gast)


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Das Abomodell von Autodesk gibt es erst seit V8. V7.x war noch 
Cadsoft/Farnell und brachte gegenüber der V6 das hierarchische 
Schaltplankonzept.
Wir hatten uns dennoch gegen die V7 entschieden da sie zumindest bei der 
Polygon Neuberechnung deutlich langsamer ist als die V6 und sonst kaum 
Vorteile bietet.

V6/V7 Lizensen sind nicht OS-abhängig.

von Chris M. (psyco)


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Ok, wenn es Eagle 7.7 auch ohne Abo und dauernde Internetverbindung gibt 
(und es unter OSX 10.8.5 läuft), dann wäre das auch eine Option für 
mich.

(Gruß an Arno_H: Wenn das stimmt, nehme ich den Kommentar mit der 
Gehaltsliste natürlich sofort zurück und bedanke mich für den Tipp!)


Meine Rahmenbedinungen sind:
OSX 10.8.5 (notfalls 10.9) und Linux (Ubuntu), min. 4 lagige PCBs, min. 
150 x 100mm Boardmaße, ich kann meine alten Eagle-Projekte weiter 
verwenden, ein Layout-Editor (mit Baustein-Datenbank) und der Ausgabe 
von Dateien im "Eagle"-Format.


Optional:
Schaltplan-Modul, uneingeschränkte Anzahl PCB-Lagen und Boardmaße



Also suche ich jetzt eine Eagle 6 oder 7 Lizenz.


Ich hoffe, dass sich trotz der ganzen Diskussion hier dann doch auch 
noch mal wer meldet, der seine Lizenz verkaufen will... :-/

: Bearbeitet durch User
von W.S. (Gast)


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Chris M. schrieb:
> Meine Rahmenbedinungen sind:
> OSX 10.8.5 (notfalls 10.9) und Linux (Ubuntu)

Sieh erstmal zu, daß du dir von der hoffentlich noch existierenden 
Cadsoft-Seite die gewünschten Programme herunter lädtst. Die kannst du 
dann erstmal auf deinen Zielplattformen ausprobieren (jaja 80x100) und 
feststellen, ob's auf denen läuft oder nicht.

Das Erwerben einer Lizenz dafür ist dann ne andere Sache. Allerdings 
sehe ich da wenig Hoffnung, denn die Leute, die Eagle zuvor kommerziell 
benutzt haben haben die eigentliche Vollversion gekauft, und sie werden 
sich wohl kaum freiwillig von ihren Lizenzen trennen wollen. Und wenn, 
dann gehen die an die Mitarbeiter für deren private Basteleien.

W.S.

von Chris M. (psyco)


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Ich hab doch schon geschrieben, dass ich die Software in der 
Freeware-Version schon lange nutze - natürlich hab ich die Programmfiles 
aufm Rechner (in zig Versionen um genau zu sein).

Und das nicht viele Lizenzen in "Umlauf" sind ist auch jedem klar - so 
what?

Deshalb frag ich ja HIER, ob jemand eine verkaufen möchte - denn das ist 
wohl einer der besten Orte dafür. Oder hast du bessere Vorschläge?

von W.S. (Gast)


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Chris M. schrieb:
> Oder hast du bessere Vorschläge

Nö. Ich kann dir aber obendrein auch keine wirkliche Hoffnung machen. 
Sorry.

Mich selber betrifft das nicht - dennoch ist zumindest für unsereinen 
die momentane Situation ein Ärgernis: Vor Jahren hatte ich die Hoffnung, 
daß aus Kicad was Ordentliches wird, denn mit Eagle gab und gibt es ja 
ein gutes Beispiel. Aber nein, man hatte mit Fleiß und Bockigkeit und 
Ignoranz die Fundamente von Kicad falsch gelegt und nie geradegerückt. 
Ein echter Ersatz für Eagle ist deshalb nicht draus geworden. Hab grad 
eben von Jörg lesen müssen, daß bei Kicad die verwendeten BE nicht im 
Projekt gehalten werden, womit Projekte abhängig sind von der 
Installation, auf der sie erzeugt wurden.

Was dir evtl. noch bleibt, ist zu versuchen, eine Eagle-5 Voll-Lizenz zu 
kriegen. Das ist allemal noch immer eine gute EDA-Soft und besser als 
Kicad.

W.S.

von W.S. (Gast)


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Nochwas:
 Die Lizenzen gelten für alle Subversionen, also z.B. eine Eagle-6 
Lizenz gilt für alle Eagle 6.xx Versionen, nicht jedoch für Eagle5.xx 
oder Eagle 7.xx.

W.S.

von Ludwig K. (hellas)


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Was heisst Volllizenz? Meinst du damit die Pro-Version?

Ist hier einer unter uns, der Eagle unter Linux betreibt?

von Glutenfreier Veganer von FFF, der im Lehmhaus lebt (Gast)


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W.S. schrieb:
> Hab grad
> eben von Jörg lesen müssen, daß bei Kicad die verwendeten BE nicht im
> Projekt gehalten werden, womit Projekte abhängig sind von der
> Installation, auf der sie erzeugt wurden.

Zu einem vollständigen PCB-Projekt gehören (meiner Meinung nach) auch 
Bibliotheken, die sämtliche verwendete Symbole und Footprints enthalten.

Daher mache ich es auch so und kopiere jedes Footprint und Symbol in 
eine projekt spezifische Bibliothek. Jedes Symbol und Footprint, also 
auch GND oder VCC etc. Symbol.

Einmal angewöhnt ist das sogar eine sehr saubere und strukturierte 
Arbeitsweise und nur mit Vorteilen behaftet. Natürlich ist das mit einen 
weiteren Arbeitsschritt verbunden, aber immerhin muss man R,C,L,GND,VCC 
nur einmal kopieren. KiCad kann in seinen Bibliotheken nun ändern was 
immer sie wollen - meine Projekte werden davon nicht betroffen sein.

Finde ich klasse.

von HA (Gast)


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Ich hätte leider nur eine Standard Lizenz anzubieten

von Bernd B. (bbrand)


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Glutenfreier Veganer von FFF, der im Lehmhaus lebt schrieb im Beitrag 
#6105712:
> Daher mache ich es auch so und kopiere jedes Footprint und Symbol in
> eine projekt spezifische Bibliothek. Jedes Symbol und Footprint, also
> auch GND oder VCC etc. Symbol.

Für Symbole brauchst Du das doch gar nicht, das macht KiCad schon von 
alleine. Alle verwendeten Symbole (auch GND und VCC) werden automatisch 
in der Bibliothek <projektname>-cache.lib gespeichert.

Gruß,
Bernd

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Ludwig K. schrieb:
> Ist hier einer unter uns, der Eagle unter Linux betreibt?

Na klar, OS-X wäre auch ok, wenn es nicht von Apple wäre ;)

Glutenfreier Veganer von FFF, der im Lehmhaus lebt schrieb im Beitrag 
#6105712:
> W.S. schrieb:
>> Hab grad
>> eben von Jörg lesen müssen, daß bei Kicad die verwendeten BE nicht im
>> Projekt gehalten werden, womit Projekte abhängig sind von der
>> Installation, auf der sie erzeugt wurden.
>
> Daher mache ich es auch so und kopiere jedes Footprint und Symbol in
> eine projekt spezifische Bibliothek. Jedes Symbol und Footprint, also
> auch GND oder VCC etc. Symbol.

Obwohl ich Eagle benutze mache ich das sehr ähnlich. Sobald die Daten 
zum Leiterplattenhersteller gehen kopiere ich 1:1 alle Bibliotheken zum 
Board dazu. Das geht natürlich einfacher als gezielt einzelne Bauteile 
zu kopieren. Die Datenmenge ist vernachlässigbar, weil ich alle Bauteile 
selbst in eigenen Bibliotheken anlege.

von HA (Gast)


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Zur Not könnte ich auch noch eine Standarte bieten

von Chris M. (psyco)


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HA schrieb:
> Ich hätte leider nur eine Standard Lizenz anzubieten

Welche Standart Lizenz hast du denn? -> Gern auch per PM (müßtest dich 
halt hier anmelden).

von HA (Gast)


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Chris M. schrieb:
> Welche Standart Lizenz hast du denn? -> Gern auch per PM (müßtest dich
> halt hier anmelden).

Sorry habe keine Standart nur eine Standard

von N. A. (bigeasy)


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HA schrieb:
> Zur Not könnte ich auch noch eine Standarte bieten

Mit Upgrademöglichkeit auf Leibstandarte? Kostenpflichtig versteht sich 
natürlich.

von Chris M. (psyco)


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HA schrieb:
> Chris M. schrieb:
>> Welche Standart Lizenz hast du denn? -> Gern auch per PM (müßtest dich
>> halt hier anmelden).
>
> Sorry habe keine Standart nur eine Standard


Haste eine Eagle Lizenz anzubieten oder trollst du hier nur rum? (Sorry, 
hab echt keine Zeit für solchen Unfug.)

von soul e. (souleye)


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Bauform B. schrieb:

> Obwohl ich Eagle benutze mache ich das sehr ähnlich. Sobald die Daten
> zum Leiterplattenhersteller gehen kopiere ich 1:1 alle Bibliotheken zum
> Board dazu. Das geht natürlich einfacher als gezielt einzelne Bauteile
> zu kopieren. Die Datenmenge ist vernachlässigbar, weil ich alle Bauteile
> selbst in eigenen Bibliotheken anlege.

Da Eagle die Bauteile vollständig im Design speichert, kannst du aus den 
brd und sch-Datei auch eine projektspezifische Bibliothek generieren. 
IIRC gibt es dazu ein ulp-Script.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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soul e. schrieb:
...
> Da Eagle die Bauteile vollständig im Design speichert, kannst du aus den
> brd und sch-Datei auch eine projektspezifische Bibliothek generieren.
> IIRC gibt es dazu ein ulp-Script.

Das ist korrekt. exp-project-lbr.ulp

+ + +

Ich hätte ggf. Interesse an den vielen V6/V7 Schaltplan/Layout Lizenzen, 
die der TO nicht kaufen möchte. :(

von Ludwig K. (hellas)


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Und was macht "exp_project_lbr_1_2.ulp" anders?
Kann dann jemand aufklären?

von HA (Gast)


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N. A. schrieb:
> Mit Upgrademöglichkeit auf Leibstandarte? Kostenpflichtig versteht sich
> natürlich.

Selbstverständlich. Da es sich dabei dann aber um Standarte as a Service 
(SaaS) handelt, geht das nur mit Umstieg auf eine Cloud Lizenz.

von HA (Gast)


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Chris M. schrieb:
> Haste eine Eagle Lizenz anzubieten oder trollst du hier nur rum? (Sorry,
> hab echt keine Zeit für solchen Unfug.)

Man merkt, dass du "echt keine Zeit für solchen Unfug" wie 
Rechtschreibung hast

von Georg H. (georg_h)


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Aus eigener Erfahrung: Eagle 6.6 läuft unter Linux (OpenSuse, CentOS, 
Fedora). Ich benütze es derzeit unter OpenSuse Leap 15.0. Es lässt sich 
mit der selben Lizenzdatei und Freischaltcode sowohl unter Linux als 
auch Windows installieren.

Ich erinnere mich, gelegentlich Eagle - Lizenzen in der Bucht gesehen zu 
haben.

Ansonsten, wie bereits von anderen erwähnt: Wer vor 10 Jahren (wie ich) 
eine Eagle 6.x professional Lizenz gekauft hat (nach ca. weiteren 10 
Jahren 4.x upgegradet), der behält die, und wenn's nur wegen der alten 
Projekte ist und er für neue Dinge auf ein anderes System umgestiegen 
ist. Verkäufe kann ich mir eigentlich nur aus Konkursen oder Erbschaften 
vorstellen. Im ersten Fall gehen aber wohl "3 PC's nebst aller dazu 
gehörenden Software" als Paket unter den Hammer, und die Erben haben 
eher keine Ahnung, was der Opa so alles auf seinem Rechner installiert 
hatte.

von Volker S. (vloki)


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Ludwig K. schrieb:
> Kann ich so nicht bestätigen. Zumindest bei meiner alten V5 zeigt er
> nicht alle Infos unter Hilfe>ÜberEagle an.
>
> Im eigentlichen Lizenz-File steht dazu mehr:
> ...
>        Platforms: Windows, Linux, Mac
>            Users: 1
>             Type: Commercial
>          Edition: Ultimate
>  Program version: 5
>...
>
> Ich lese das so, dass die Lizenz sowohl unter Win, Mac oder Linux
> einsetzbar ist. Wie es bei den Folgeversionen gehandhabt wurde, weiss
> ich allerdings nicht.

Jetzt habe ich auch mal in zwei alten Lizenzdateien nachgeschaut. Es 
gibt wohl verschiedene Versionen. In einer steht "Windows, Linux, Mac" 
(Version 7 Edu, Standard), in einer anderen nur "Windows" (Version 5 
Commercial, Prof.)



Volker S. schrieb:
> Wenn ich mich richtig erinnere, ist die Lizenz an das OS gebunden.

Vermutlich wollte ich die 5er irgendwann mal auf Linux verwenden und bin 
gescheitert...

: Bearbeitet durch User
von soul e. (souleye)


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Bei mir steht "Version 5.12.0 für Windows, Standard Edition". Linux und 
Mac werden nicht erwähnt.

von Ludwig K. (hellas)


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Rein interessehalber, wie kann denn eine Lizenzumschreibung einer 
älteren Version von Eagle heute überhaupt noch erfolgen? Im Lizenzfile 
sind ja der Klarname sowie die Anschrift des bisherigen Lizenznehmers 
oder eben Firmenanschrift enthalten und können nicht einfach so geändert 
werden.

Mir wäre es aber z.B. nicht Recht, wenn diese Daten bei einer 
Lizenzübertragung erhalten bleiben und nicht aktualisiert werden. Ich 
denke, allein diese Fragestellung wird viele von einem Verkauf ihrer 
alten Lizenz abhalten.
Gibt es seitens von AutoDesk in Sachen Lizenübertragung denn überhaupt 
ein klares Statement? Hat das schonmal jemand angefragt?

Das die Rechtssprechung den Verkauf von Software aufgrund eines 
Gerichtsbeschlusses grundsätzlich erlaubt, ist mir bekannt.
Theorie und Praxis sind aber bekanntlicherweise oft zwei verschiendene 
Dinge.

von Hugo H. (hugohurtig1)


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Ludwig K. schrieb:
> Gibt es seitens von AutoDesk in Sachen Lizenübertragung denn überhaupt
> ein klares Statement?

Kann man nachlesen:

https://knowledge.autodesk.com/de/customer-service/download-install/activate/transfer-licenses/transfer-ownership-licenses

"Der Lizenz- und Servicevertrag von Autodesk, der die Verwendung von 
Autodesk-Software regelt, gestattet keine Übertragung der 
Eigentümerschaft ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Autodesk. In 
einigen wenigen Situationen stimmt Autodesk der Übertragung von 
Produkten oder Abonnements zwischen Parteien oder Orten jedoch zu.  Dies 
ist unser derzeitiges Vorgehen, das sich jedoch jederzeit ändern kann.

Zu diesen Situationen zählen u. a.:

der Zusammenschluss zweier oder mehr Unternehmen.

die Veräußerung oder Übernahme eines Unternehmens durch ein anderes 
Unternehmen.

Übertragungen zwischen Tochtergesellschaften eines Unternehmens.
die Auflösung einer Partnerschaft.

die Privatisierung einer Regierungseinrichtung.

die Übertragung von einer privaten Einrichtung an eine 
US-Regierungsorganisation.

Spenden an eine gemeinnützige Organisation.

Übertragung in ein anderes Land:
Lizenzen und Abonnements müssen mindestens 12 Monate lang registriert 
sein, um in ein anderes Land übertragen werden zu können (mit Ausnahme 
von Dauerlizenzen).

Lizenzen, die innerhalb der Europäischen Union (EU) oder der 
Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) erworben wurden, können 
innerhalb der EU oder der EFTA verwendet werden."

Der letzte Absatz ist - aus meiner Sicht - entscheidend. Ich bin aber 
kein Jurist :-)

: Bearbeitet durch User
von Ludwig K. (hellas)


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Gut, damit sollte auch eine Übertragung von Privatperson und an 
Privatperson möglich sein, der örtlichen Rechtssprechung folgend.
Seitens AutoDesk hätte man sich aber keinen Zacken aus der Krone 
gebrochen, in dem Punkt etwas ausführlicher zu sein.

von Georg H. (georg_h)


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Autodesk lebt in den Vorstellungen des US-amerikanischen Rechtssystems, 
wo man auch im Massengeschäft Software "lizenzieren" kann, und die 
Bedingungen eines solchen "Lizenzvertrages" für den Käufer bindend sind, 
inklusive eines möglichen Verbotes der Weiterveräußerung. Europa sieht 
das anders, die zitierten Grundsatzentscheidung besagt, dass das Recht 
des Urhebers (oder Rechteinhabers) mit der Veräußerung "erschöpft" ist. 
Der Käufer ist bei dem, was er mit der Software anstellt zwar weiterhin 
ans geltende Urheberrecht gebunden, nicht aber an Vorstellungen des 
Verkäufers, die dieses weiter einschränken. Er kann also seine 
Softwarekopie weiterverkaufen, genau so wie man ein Buch weiterverkaufen 
kann.

Die Bedingungen eines amerikanischen Lizenzvertrages sind einem 
europäischen Gericht ganz einfach egal. Der letzte Absatz in Autodesk's 
Elaborat ist die zähneknirschende Anerkenntnis dieses Umstandes. Man 
weiß, dass der Versuch, den "Lizenzvertrag" in Europa durchzusetzen 
außer verlorenen Anwalts- und Gerichtskosten nichts einbringt.

Andererseits ist es durchaus legitim für einen Softwareanbieter, den 
Weiterverkauf für seine Kunden unattraktiv zu machen - beispielsweise 
dadurch, das persönliche Daten in einem Lizenzfile stehen, oder die 
Software bei Installation auf anderer Hardware erneut freigeschaltet 
werden muss, und dem Käufer die Unsicherheit bleibt, ob das gelingt.

Also: weiterverkaufen darf mann, und gebraucht gekaufte Software nutzen 
darf mann auch. Ob das Weiterverkaufen Sinn macht, muss jeder selbst 
entscheiden. Ich habe weiter oben schon gesagt, warum ich das für mich 
nicht als sinnvoll erachte. Der von Ludwig angeführte Einwand (Name und 
Adresse des Erstkäufers im Lizenzfile) ist ein weiteres Argument 
dagegen. Als privater Käufer wäre mir es aber wurscht, wenn da im 
"about" noch auftauchen würde "Lizenziert für xy GmbH, Musterstadt". Ich 
würde allerdings die Rechnung der xy GmbH und eine Kopie meines 
Zahlungsbelegs ordentlich aufbewahren...

von W.S. (Gast)


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Hugo H. schrieb:
> Der letzte Absatz ist - aus meiner Sicht - entscheidend. Ich bin aber
> kein Jurist :-)

Sämtliche Lizenzen für Versionen vor dem Verkauf von Eagle an Autodesk 
sind zu Konditionen erworben, die Autodesk nix angehen. Da haben zwei 
Kaufleute sich auf etwas geeinigt, was vor Autodesks Ära liegt. Salopp 
gesagt, hat AD erst ab Version 8 da überhaupt was zu melden.

W.S.

von georg (Gast)


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Georg H. schrieb:
> Er kann also seine
> Softwarekopie weiterverkaufen, genau so wie man ein Buch weiterverkaufen
> kann.

Das sagt aber nichts drüber aus, ob der Käufer auch was damit anfangen 
kann - der Erst-Verkäufer muss an diesem Verkauf nicht mitwirken, 
einfach weil er nach der ordnungsgemässen Lieferung zu nichts weiter 
verpflichtet ist als Gewährleistung für eine begrenzte Zeit. Wenn 
beispielsweise die Lizenz technisch an einen bestimmten PC gebunden ist 
(wie etwa Windows), muss er nicht, bloss weil der Käufer nach vielen 
Jahren seine Lizenz weiterverkaufen will, dessen Käufer eine neue 
Lizenzdatei erzeugen.

Ob die Lizenz so gebunden ist oder ob der Firmename drinsteht usw. hat 
man ja beim Erwerb akzeptiert.

Wer eine gebrauchte Softwarelizenz kauft und sie dann aus technischen 
Gründen nicht zum Laufen bringt ist selbst schuld, wenn er keine 
entsprechenden Garantien vertraglich vereinbart hat.

Georg

von Georg H. (georg_h)


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Namensvetter,

absolut richtig. Ich habe mir noch überlegt, etwas ähnliches in meinen 
Post mit reinzuschreiben. Der Erstverkäufer hat keinerlei Verpflichtung, 
an etwas mitzuwirken, das ihm aus welchen Gründen auch immer nicht in 
den Kram passt.

Das wäre anders, wenn ein gültiger Lizenzvertrag bestünde, und der den 
Weiterverkauf, Hardwarewechsel etc. zuließe - wie es im individuell 
ausgehandelten Geschäft durchaus üblich ist. Dann wäre bei Bestehen 
entsprechender Klauseln der Erstverkäufer in der Pflicht.

Dass Microsoft re - Aktivierungen nach einiger Zeit zulässt hat nichts 
mit Vertragsvereinbarungen zu tun, man hat wohl einfach kalkuliert dass 
ein paar zweifelhafte Installationen unterm Strich billiger sind als der 
durch allzu große Knausrigkeit entstehende Rufschaden.

Georg H.

von Joachim B. (jar)


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Georg H. schrieb:
> Dass Microsoft re - Aktivierungen nach einiger Zeit zulässt hat nichts
> mit Vertragsvereinbarungen zu tun, man hat wohl einfach kalkuliert dass
> ein paar zweifelhafte Installationen unterm Strich billiger sind als der
> durch allzu große Knausrigkeit entstehende Rufschaden.

Afdobe war das aber offensichtlich egal, ich erwarb eine OEM Version von 
PS6 und konnte die installieren und registrieren bzw. online 
freischalten bei Adobe.
Kurz danach ging es durch die Medien von massenhaft gefälschter 
verkaufter Kopien, Adobe sah dem Treiben weiterhin zu, nichts wurde 
unternommen um den Verkäufern das Handwerk zu legen.
Als ich nach 3 Jahren das OS neu installieren musste wurde die 
Aktivierung von PS6 verweigert mit dem Hinweis auf Raubkopie.

Adobe hatte aber zu keiner Zeit die OEM Verträge offengelegt und 
bewiesen das meine Kopie ausserhalb dieser Vereinbarungen lag. Der 
Händler in D. war aber nicht mehr aktiv, als war da nichts zu holen.
Da bleibt ein echt mieses Gefühl betrogen worden zu sein. Ich weiss ja 
nicht ob meine OEM Version illegal oder legal enstanden ist!
Klar das mit der Verbreitung von dieser SW eine gewisse Bindung 
enstanden ist die für Adobe nützlich ist. Ich vermute deswegen hat man 
das jahrelang geduldet falls da wirklich illegale Kopien im Spiel waren.
OEM sagt ja nur das Adobe einem Hersteller erlaubt X Kopieen zu 
erstellen, wieviel blieb ja Firmengeheimnis.

von soul e. (souleye)


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Joachim B. schrieb:

> Als ich nach 3 Jahren das OS neu installieren musste wurde die
> Aktivierung von PS6 verweigert mit dem Hinweis auf Raubkopie.

Microsoft macht das ähnlich. Der Weiterverkauf von Lizenzen ist per 
Gesetz erlaubt, also vehindert man ihn nicht. Auch nicht wenn gegen den 
(nur für den Erstkäufer relevanten) Nutzervertrag verstossen wird, z.B. 
Enterprise-Lizenzpakete in Einzellizenzen aufgespalten werden.

Wenn dann aber die Aktivierung fehlschlägt (gerne auch erst bei der 
Neu-Installation ein paar Jahre später), dann gibt es keinerlei 
Unterstützung.


Autodesk darf niemanden daran hindern, seine Eagle-Lizenz 
weiterzuverkaufen und tut es auch nicht. Das Erzeugen eines neuen 
Lizenzschlüssels mit neuen Userdaten ist aber eine rein freiwillige 
Leistung. So hilft halt nur ein schriftlicher Kaufvertrag, mit dem man 
belegen kann warum eine andere Adresse im Lizenzfile steht, und mit dem 
man sich gleichzeitig zusichern lässt dass der Vorbesitzer die Software 
nicht weiter nutzt.

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