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Forum: Fahrzeugelektronik Moseft in Webasto defekt ?


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von M. T. (mat666mat)


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Hallo liebes Forum.
Bin neu hier und habe gleich eine Frage.

Habe mir als Ersatz eine gebrauchte Standheizung geholt von Webasto eine 
BW 50, da die Alte einen Wasserschaden auf der Steuerplatine hatte.
Die Alte neue Heizung ist schon etwas neuer, habe diese nun gestern vor 
Einbau erstmal auf Herz und Nieren Getestet, Glühstift und 
Flammenwächter im angegebenen Bereich auch das Magnetventil.
Die Umwälzpumpe machte auch was sie sollte nur das Gebläse nicht so 
recht, Dort war das Alugehäuse Oxidiert und hat das Lüfterrad zum 
Blockieren gebracht. Dies war aber schnell behoben.
Nun wollte ich sie Starten sie lief soweit auch gut an, Brach jedoch ab. 
Habe daraufhin die Ansteuerung der einzelnen Komponenten getestet.
Soweit alles im Soll wie die Hertstellerangaben es sagen.
Nur die Dosierpumpe bekommt nur um die 10V wobei sie aber 12V bekommen 
soll.
Das habe ich dann unter Verschiedenen Konstellationen geprüft, ohne 
Bauteil liegen 10V an, sobald ich es anstecke bricht die Spannung 
komplett zusammen.
Die Masse bekommt es über einen Massepunkt dieser ist auch ok und unter 
Last Stabil.
Die Antacktung Plus seitig kommt vom Steuerteil, hier habe ich einen 
kleinen Mosfet ausgemacht der dies Wohl schaltet.
Dort habe ich die Gleiche Spannung gemessen ohne Dosierventil kommen 
hier 10V Raus, sobald ich das Dosierventil anstecke bricht die Spannung 
zusammen.

Gehe davon aus das dieser das Problem ist, gibt es Möglichkeiten diesen 
zu Testen.
Auf dem Bauteil steht BTS112A denke das das der Typ ist und als 
Hersteller Infineon

Auf dem Bild ist er Unten Links an dem 6 Poligen Steckergehäuse

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

: Bearbeitet durch User
von Tim M. (tim90)


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>Nun wollte ich sie Starten sie lief soweit auch gut an, Brach jedoch ab.
Mit welchen Fehler?

>Die Antacktung Plus seitig kommt vom Steuerteil, hier habe ich einen
>kleinen Mosfet ausgemacht der dies Wohl schaltet.
Hast Du schon einmal die Gate Spannung gemessen? Ist diese ausreichend 
um den FET voll durchzuschalten?

: Bearbeitet durch User
von Thomas L. (ics1702)


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Falls es nicht der FET ist, dann schau dir den Temperatursensor an. Ich 
glaube das ist das eckige weiße Bauteil. Bei einer anderen webasto 
Steuerung ist das ein 12k NTC Heissleiter. (buerklin.de
Epcos Typ B57881S1123F, 12K)
Bei mir war der NTC niederohmig und hat dadurch der Steuerung eine viel 
zu hohe Temperatur vorgetäuscht, wodurch diese sofort abgeschaltet 
hatte.
Gruß Thomas

von M. T. (mat666mat)


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Erstmal ein Gesundes neues Jahr in die Runde.

Danke für die Schnellen Antworten.

@ Tim M.

Habe leider noch nicht ausgelesen was die Standheizung sagt als Fehler, 
das wäre wohl auch zu einfach gewesen. Muss auch erstmal schauen ob ich 
die Software Irgendwo auftreiben kann und die entsprechenden Hardware 
benötige ich dann auch noch.

Die Gatespannung habe ich ebenfalls noch nicht gemessen, bin mir da 
leider noch nicht so recht sicher was wo anliegen muss.
Muss mich mit der ganzen Materie erstnochmal richtig auseinandersetzen, 
sprich welcher Anschluss was ist

@Thomas L.

Das ist natürlich auch ein guter Ansatz,denke der müsste auch über die 
Software auslessbar sein.
Habe Momentan nur das Steuerteil vor mir Liegen, komme wohl erst am 
Wochenende wieder dazu mehr zu Prüfen.
Jetzt habe ich mal den Sensor gemessen im eingelötetem Zustand hat er 
was um die 3000 Ohm bei Zimmertemperatur.
Weiß nur nicht ob ich auf diese Weise im Eingelöteten Zustand irgendwas 
falsches messe.


Erstmal danke für eure Mühe, werde berichten wenn sich was neues ergeben 
hat.

Werde mich wohl auch ertsmal in die ganze Materie etwas einlessen 
müssen, bisher bin ich immer drum herum gekommen.

von Horst F (Gast)


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300Ohm bei Zimmer Temperatur für diesen 12kOhm NTC? Ich kenne die 
Schaltung nicht, jedoch werden NTC's immer hochohmig von der 
Messschaltung her angesteuert um Eigenerwärmung durch zu hohen Meßstrom 
zu vermeiden.

Ich würden den Sensor einseitig entlöten und die Messung 
wiederholen.Dann hast du gesicherte Ergebnisse.

Wenn du schon dabei bist wechsele auf jeden Fall die zwei Elkes (blau in 
deinem Bild aus). Durch Alterung erhöht sich deren ESR und verringert 
sich meist auch deren Kapazität. Das kann allerlei "merkwürdige" Folgen, 
je nach Schaltung haben. Elkes sind elektronische "Verschleissteile", 
das wird oft übersehen.

Suche Ersatzelkos mit höchster Betriebstemperatur aus!

Viel Erfolg

P.S.: Der Lüftermotor wird Drehzahlüberwacht, da könnte auch eine 
Fehlerquelle liegen

von Horst F (Gast)


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Horst F schrieb:
> Elkes

Diese Autokorrektur treibt mich nochmals zur Verzweiflung!!

lies: Elkos (Elektrolytkondensatoren) anstelle von "Elkes"

Grüße
Horst

von VollKonkretKorrekter (Gast)


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Horst F schrieb:
> Horst F schrieb:
>> Elkes
>
> Diese Autokorrektur treibt mich nochmals zur Verzweiflung!!

Autokorrektur kann auch nützlich sein, wenn man damit aus einem Dacia 
Duster einen 3-Achser MAN-Kipper machen kann.

von Horst F (Gast)


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Also M.T. hab mir mal das Datenblatt des BTS112A angeschaut. Es ist ein 
N-Chanel Enhancement Mode FET. Der braucht laut Datenblatt eine minimum 
Gate-Source Spannung von typ 3 Volt (min 2.5V, max 3.5V)um Strom leiten 
zu können.

Also mal nachmessen, du solltest zwischen Gate und Source eine Spannung 
sicher grösser als 3.5 Volt messen. Ich würde als Schaltungsdesigner 
Ugs>6Volt gewählt haben, dann kann der FET 12A bei 12V Betriebsspannung 
leiten. Sollte genug sein für den Lüftermotor.


Viel Erfolg
Horst

von M. T. (mat666mat)


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Hallo Liebe Gemeinde

Bin gestern wieder zum Testen gekommen.
Habe ebenfalls versucht die Standheizung auszulesen, leider ohne Erfolg.
Die Kommunikation ist wohl auch so eine Wissenschaft für sich, das würde 
wohl schon einen neuen Beitrag füllen können.

Habe dann den NTC einseitig von der Schaltung getrennt, und siehe da er 
sagt immer noch um die 3000 Ohm.
Aus Wiederständen habe ich mir einen Scheinwiederstand gebastelt der um 
die 14K Ohm der Schaltung vorgaugelt.

Neuer Start durchgeführt und siehe da sie gibt Rauchzeichen von sich und 
fängt an zu brennen.

Würde sagen es ist schonmal die Richtige Richtung, habe nun erstmal 
einen neuen 12KOhm NTC bestellt.
Wenn der drin ist werde ich einen neuen Test machen, mit Kompletten 
Aufbau und schauen was die Heizung macht.

Die Info die beiden Elkos zu tauschen behalte ich jetzt erstmal im 
Hinterkopf, wenn die Heizung wieder rum Zickt fliegen diese sofort Raus.

Als sie lief habe ich auch mal die Spannungen am FET gemessen, scheint 
alles im grünen Bereich zu sein.
Das Magnetventil wird also wieder angesteuert.

Werde Berichten wenn es neues gibt.

von Michael W. (Gast)


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M. T. schrieb:
> Aus Wiederständen habe ich mir einen Scheinwiederstand gebastelt

Man - LERNE! Es heißt Widerstand - ohne 'ie'

von Matthias S. (da_user)


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M. T. schrieb:
> Habe dann den NTC einseitig von der Schaltung getrennt, und siehe da er
> sagt immer noch um die 3000 Ohm.

Davor waren es noch 300 Ohm ;-)

Widerstände immer auslöten zum messen, du schaltest ja sonst die 
komplette restliche Schaltung parallel.

von Horst F (Gast)


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Nu akademisch gesehen stimmt das ganz so universell natürlich nicht, 
jedenfalls nicht wenn, wie hier anzunehmen ist, die restliche 
Beschaltung hochohmig gegenüber dem NTC ist. Dann ist der Messfehler 
sehr gering, jedenfalls gering genug um einen fehlerhaften (300 Ohm) 
12kOhm NTC bei Raumtemperatur zu identifizieren.

Im allgemeinen, ohne genaueres Wissen über die Schaltung, erhält man im 
aufgelöteten Zustand natürlich immer eine zuverlässige Aussage.

Auslöten kann manchmal jedoch nicht trivial sein, jedenfalls dann wenn 
der vermaledeite Verdächtige sehr blöd verbaut ist, da hilft dann die 
Einsicht in dass was die Schaltung tuen soll und die entsprechende 
Erfahrung in der Entwicklung elektronischer Schaltungen.

von Wolfgang (Gast)


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M. T. schrieb:
> Werde Berichten wenn es neues gibt.

Ganz toll wäre es, wenn inzwischen mal ein Moderator den Titel des 
Threads überarbeitet. Die Suchfunktion des Forums ist da leider etwas 
intolerant.

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