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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Elektrotechnik vs. Informatik (m, 30 jahre alt)


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von Uwe M. (uwemk)


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Um mich kurz wie möglich zu fassen. Ich habe die letzten Jahre viel Zeit 
vergeudet. Und stehe ohne roten Faden da. Jetzt habe ich mich 
zusammengerafft und möchte endlich eines von den im Betreff stehenden 
Studiengänge auf einer TU bis zum Ende mit guter Zensur absolvieren.
Wie wichtig ist allerdings der rote Faden für einen Elektroingenieur 
bzw. Informatiker der mit 33 oder 35 jahren sein Studium absolviert hat 
und so gut wie keine Berufserfahrung besitzt?

Wäre es ratsam auch den Master angesichts des hohen alters noch zu 
machen? Also sofern Regelstudienzeit erfüllt ist, würde ich mit 35 
Jahren fertig sein.
Ich habe erst nach dem Bachelor vor während dem Master als Werkstudent 
zu arbeiten.


Welches der beiden Studiengänge ist zukunftsicher und bietet den 
höchsten einstiegsgehalt?

: Bearbeitet durch User
von Thomas (Gast)


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Vergiss es. Mit 35 stellt dich keiner mehr ein wenn du keine super 
Beziehungen hast oder keine genau passende Berufserfahrung vorweisen 
kannst. Ist leider so.

Beitrag #6092077 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Video (Gast)


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Zukunftssicher ist in diesem Land keine Firma.
De Industrialisierung seit vielen Jahren.

Beamter ist das sicherste, was du werden kannst.
Das ist mein ehrlicher Rat. Merke es dir und vergleiche dein Leben in 15 
Jahren.

von . . (Gast)


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Uwe M. schrieb:

> Wie wichtig ist allerdings der rote Faden für einen Elektroingenieur
> bzw. Informatiker der mit 33 oder 35 jahren sein Studium absolviert hat
> und so gut wie keine Berufserfahrung besitzt?

Sehr wichtig.
Ich benutze erfolgreich diesen: 
https://www.amazon.de/Handzwirn-Zwirn-N%C3%A4hzwirn-Polyester-rot/dp/B00O0SRXZ8

von Arnie (Gast)


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Uwe M. schrieb:
> Welches der beiden Studiengänge ist zukunftsicher und bietet den
> höchsten einstiegsgehalt?

Da gibt es keinen Unterschied.

 Das Diplom ist ohnehin nur 'Türöffner', wenn dein Charakter und 
Grundeinstellungen nicht zum Erwerbsleben passt, wird das auch mit 
Abschluß nichts. Wobei es auch noch spätpubertierende Dreissigjährige 
geschafft haben sollen, Erwachsen zu werden und sich selbst durch 
eigenen Hände arbeit Lebensunterhalt zu verdienen.

Fang also als ungelernter an und qualifizier Dich nebenher. Als 
Elektriker hat man den 'handfesteren' Job im Vergleich zu IT-Assistant.

von Dirk K. (knobikocher)


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Uwe M. schrieb:
> Welches der beiden Studiengänge ist zukunftsicher und bietet den
> höchsten einstiegsgehalt?

Ich behaupte: Informatik ist sicherer als Elektrotechnik.
Wenn das erzielbare Einkommen die Motivation ist und das in Kombination 
mit dieser Rechtschreibung, dann allerdings keines von beiden.

Ich behaupte darüber hinaus, der frisch angemeldete TO wird nicht weiter 
posten und es ist nur ein neuer Trollversuch.

So, an die Arbeit ihr faulen Hunde!

von Arnie (Gast)


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Dirk K. schrieb:

> Ich behaupte darüber hinaus, der frisch angemeldete TO wird nicht weiter
> posten und es ist nur ein neuer Trollversuch.

Doch, doch, ich bin mir sicher, die armselige Gestalt hinter dem TO-Nick 
postet hier fleißig, dieser Post ist doch klar eine billige Kopie der 
zahlreichen "Ich will nicht arbeiten, also studiere ich" threads.
Hoffe mal das beste, das das tatsächlich ein dummer Trollversuch und 
nicht arbeitsscheues Gelichter dieses Forum geentert hat.



> So, an die Arbeit ihr faulen Hunde!
Genau!

von IG Holzminden (Gast)


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Mach Informatik, da kommst du zur Not immer in irgendeinem dollen 
Startup unter. Mit E-Technik musst du sehr wahrscheinlich zur Zockerbude 
und kommst da nie wieder raus.

von Arnie (Gast)


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IG Holzminden schrieb:
> Mach Informatik, da kommst du zur Not immer in irgendeinem dollen
> Startup unter.

Nope, die 'dollen StartUps' können sich nur Bummelsstudenten, -abbrecher 
oder
autodidaktische Quereinsteiger leisten. Abschluss ist da eher Gift, weil 
die mit vernünftigen Abschluss eh so bald wie möglich in einen Konzern 
wechseln.

von Ursel (Gast)


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Uwe M. schrieb:
> Welches der beiden Studiengänge ist zukunftsicher und bietet den
> höchsten einstiegsgehalt?

Duales Studium in einem IGM-Konzern. Ob Informatik oder Elektrotechnik 
ist völlig egal.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Ohne Beziehungen kriegste in dem hohen Alter keinen Job mehr! Und das 
Gehalt wird MISERABEL sein! Ich würde auf Handwerker umsatteln, 
Fliesenleger und Maurer werden immer gebraucht!

von Hannes J. (pnuebergang)


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Einfallsloser Trollversuch. Die Geschichte haben wir schon 100 mal 
gehört.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Ich würde auf Handwerker umsatteln, Fliesenleger und Maurer werden immer
> gebraucht!

Außerdem kannst du dir eine Menge durch Schwarzarbeit hinzuverdienen.
(Mein Vorurteil über Handwerker).

von Hoffnungslos (Gast)


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Kann Dir nur raten Dich dann zur Ruhe zu setzen und von Stütze / ggf. 
bald garantiertem Grundeinkommen zu leben. Dein Leben ist eh verkorkst, 
da ist sicher nix mehr rauszuholen!

von Flowermower (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Außerdem kannst du dir eine Menge durch Schwarzarbeit hinzuverdienen.

Zuweilen führen auch schiefe Bahnen ins Glück!
Und schaff Dir ein paar Katzen an die Du füttern kannst.
Sehr sinnstiftend!

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Hoffnungslos schrieb:
> Kann Dir nur raten Dich dann zur Ruhe zu setzen und von Stütze /
> ggf.
> bald garantiertem Grundeinkommen zu leben. Dein Leben ist eh verkorkst,
> da ist sicher nix mehr rauszuholen!

Zumal man mit H4 teilweise mehr bekommt, als ein deutscher Ingenieur!! 
Frischlinge älter als 20 stellt kein Betrieb heute mehr ein!!!

von Sklavenvermittler (Gast)


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Uwe M. schrieb:
> Welches der beiden Studiengänge ist zukunftsicher und bietet den
> höchsten einstiegsgehalt?
Baubranche zahlt die höchsten Einstiegsgehälter, also werde Betonbauer.

von unplausibel (Gast)


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Welcher Dreißigjährige heißt heutzutage noch Uwe ?

Troll!

von MaWin (Gast)


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Uwe M. schrieb:
> Welches der beiden Studiengänge ist zukunftsicher und bietet den
> höchsten einstiegsgehalt

Keiner.

Man wird dich in dem Alter nur einstellen, wenn du schon was für den 
Arbeitgeber Interessantes vorzuweisen hast. Formbare Frischlinge gibt es 
da 10 Jahre jünger.

E-Technik ist schwieriger, Informatik studieren sowieso 50% eines 
Jahrgangs, inklusive Indien. Das Problrm ist: wer auf's Geld schielt, 
gehört zu den 90% Deppen des Studiengangs, ohne echtes know how, ohne 
Enthusiasmus, ohne Ideen.

von Claus M. (energy)


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Bliebe abzuwarten ob es mit dem Studium überhaupt klappt. Wenn man schon 
bis 30 nichts auf die Reihe bekommen hat...

von Ursel (Gast)


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MaWin schrieb:
> Das Problrm ist: wer auf's Geld schielt,
> gehört zu den 90% Deppen des Studiengangs, ohne echtes know how, ohne
> Enthusiasmus, ohne Ideen.

Es ist allerdings ein Irrglaube zu denken das wäre besonders relevant. 
Die besser bezahlten Ingenieursjobs sind nämlich nicht die, bei denen 
man den ganzen Tag voller Leidenschaft im Labor bastelt. Die Fähigkeit 
mit Menschen gut umzugehen ist viel wichtiger als Know-How, Ideen und 
Enthusiasmus.

von Qwertz (Gast)


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Ursel schrieb:
> Die besser bezahlten Ingenieursjobs sind nämlich nicht die, bei denen
> man den ganzen Tag voller Leidenschaft im Labor bastelt.

Das ist soweit richtig. Einen Keller-Nerd ohne Sozialkompetenz wollen 
die wenigsten Unternehmen als Arbeitnehmer.

> Die Fähigkeit
> mit Menschen gut umzugehen ist viel wichtiger als Know-How, Ideen und
> Enthusiasmus.

Alle genannten Dinge sind wichtig, das Gesamtpaket muss stimmen. Dann 
klappt es auch mit einer guten Bezahlung.

von Ursel (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Alle genannten Dinge sind wichtig, das Gesamtpaket muss stimmen. Dann
> klappt es auch mit einer guten Bezahlung.

Natürlich sollte man schon halbwegs Begeisterung in seinem Beruf zeigen 
oder zumindest spielen können, wenn man am obersten Ende der 
Nahrungskette stehen möchte. Nur bedeutet das eben nicht, dass man diese 
Begeisterung für die fachlichen Aspekte der Informatik oder 
Elektrotechnik haben muss.

Und selbst mäßige Begeisterung in z.B. einem Vertriebs- oder 
Projektleiterjob führt in der Regel zu einem besser bezahlten Job als 
brennende Leidenschaft für die Elektrotechnik bei fehlender 
Sozialkompetenz. Wenn man letztere natürlich noch dazu mit bringt, hat 
man wiederum gute Chancen, z.B. als Teamleiter in der Entwicklung.

von Cyblord -. (cyblord)


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Bürovorsteher schrieb:
> Außerdem kannst du dir eine Menge durch Schwarzarbeit hinzuverdienen.
> (Mein Vorurteil über Handwerker).

Der häufigste Satz eines Handwerkers: "Machen wir Brutto wie Netto!".
Direkt gefolgt von: "Das guckt sich weg" und "oh oh oh das wird teuer".

von Ursel (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Außerdem kannst du dir eine Menge durch Schwarzarbeit hinzuverdienen.
> (Mein Vorurteil über Handwerker).

Die finanziell ideale Kombination heutzutage für gelernte Handwerker ist 
ein Produktionsjob in einem IGM-Betrieb. Damit hat man einen extrem gut 
bezahlten Erstjob und 35h-Woche lässt genug Zeit für 
"Freundschaftsdienste". Bzw. das lohnt sich sogar als offiziell 
angemeldete Zweittätigkeit, weil ja die Sozialversicherung entfällt. 
Gibt einige Leute, die sich im Monat da noch locker einen Tausender dazu 
verdienen.

von kik (Gast)


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Wende 2.0 schrieb im Beitrag #6092077:
> Als Frischling mit 35 konkurriert man mit anderen im gleichen
> Alter, die bereits über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung verfügen.
> Damit macht man sich lächerlich

Blödsinn!

Da würde er nach dem Abschluss eben mit den anderen Absolventen 
konkurrieren.

Die Konkurrenz richtet sich nicht nach dem Alter, sondern nach der 
Erfahrung.

Mal davon ab, dass das alles nur Trolling ist und sicher wieder mehrere 
Beiträge des Trolls unter verschiedenen Namen kommen ...

Man kann schon noch in dem Alter studieren und mein ordentlichen Job 
finden. Mein Schwager hat das nach 10+ Jahren beim Bund gemacht, mit 36 
den Abschluss in der Tasche gehabt und sofort nen Job gefunden. Geht 
also schon

ABER: Denkst du, dass du das Studium auch packen kannst? Du bist ewig 
lange aus der Schule und scheinst bisher wenig geschafft zu haben. 
Dieses from Zero to Hero geht meistens schief.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Also sofern Regelstudienzeit erfüllt ist, würde ich mit 35
> Jahren fertig sein.

Mit 35 war meine Karriere putschbedingt bereits im Arsch. Du hast noch 
nicht mal angefangen, was soll das werden? Alles Luschen heutzutage.

von Ursel (Gast)


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kik schrieb:
> Die Konkurrenz richtet sich nicht nach dem Alter, sondern nach der
> Erfahrung.

Das Argument "im Alter haben es Ingenieure schwerer einen Job zu finden" 
wird nur von Trollen verwendet und von ein paar wenigen völlig 
unbrauchbaren Ingenieuren, die es auf das Alter schieben anstatt sich 
ihre Unfähigkeit einzugestehen. Die Wahrheit ist, dass das Alter gar 
keine so große Rolle spielt und auch ältere Absolventen und Ingenieure 
genauso gerne gesehen werden. Man darf nur nicht erwarten mehr zu 
verdienen als ein Jüngerer mit der gleichen Berufserfahrung. Wer mit 35 
in den Beruf startet bekommt das gleiche wie ein 21-Jähriger Absolvent.

von kik (Gast)


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Ursel schrieb:
> kik schrieb:
> Die Konkurrenz richtet sich nicht nach dem Alter, sondern nach der
> Erfahrung.
>
> Das Argument "im Alter haben es Ingenieure schwerer einen Job zu finden"
> wird nur von Trollen verwendet und von ein paar wenigen völlig
> unbrauchbaren Ingenieuren, die es auf das Alter schieben anstatt sich
> ihre Unfähigkeit einzugestehen. Die Wahrheit ist, dass das Alter gar
> keine so große Rolle spielt und auch ältere Absolventen und Ingenieure
> genauso gerne gesehen werden. Man darf nur nicht erwarten mehr zu
> verdienen als ein Jüngerer mit der gleichen Berufserfahrung. Wer mit 35
> in den Beruf startet bekommt das gleiche wie ein 21-Jähriger Absolvent.

Stimmt schon, wobei es wirklich irgendwann schwerer wird, so ca. ab 50. 
Da werden Mitarbeiter halt einfach zu teuer ...

Es ist aber auch absolut falsch zu behaupten, dass nur junge Absolventen 
gesucht werden! Denen haftet auch eher ein schlechtes Image an, von 
wegen zu unerfahren, zu unreif und keiner will die richtig in der Praxis 
anlernen, das sollen schön die anderen machen.

Am beliebtesten sind Mitarbeiter zwischen 25 und 35, denn die haben 
schon eine gewisse Erfahrung und sind noch nicht so teuer

Beitrag #6092300 wurde von einem Moderator gelöscht.
von kik (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Also sofern Regelstudienzeit erfüllt ist, würde ich mit 35 Jahren
> fertig sein.
>
> Mit 35 war meine Karriere putschbedingt bereits im Arsch. Du hast noch
> nicht mal angefangen, was soll das werden? Alles Luschen heutzutage.

Gab's früher auch schon!

Ich bin ja als AL auch bei Einstellungen beteiligt und mir sind diese 
älteren tendenziell lieber, als 22 jährige Absolventen. Die haben kaum 
was drauf, sind wenig belastbar, wissen nicht was sie wollen und sind 
generell doch sehr sprunghaft.

Aber von welchem Putsch redest du eigentlich?

von kik (Gast)


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Wende 2.0 schrieb im Beitrag #6092300:
> kik schrieb:
> Es ist aber auch absolut falsch zu behaupten, dass nur junge Absolventen
> gesucht werden! Denen haftet auch eher ein schlechtes Image an, von
> wegen zu unerfahren, zu unreif und keiner will die richtig in der Praxis
> anlernen, das sollen schön die anderen machen.
>
> Hauptsächlich stelle ich Jungspunde und Frischlinge ein, die sind schön
> billig und kloppen ordentlich Überstunden wenn man sie richtig antreibt

Schön für dich!

Überstunden hin oder her, am Ende des Tages kommt da Recht wenig bei 
denen raus!

Deswegen nehmen wir so gut wie gar keine frischen Absolventen, sondern 
erst ab 3-5 Jahren Erfahrung.

von Qwertz (Gast)


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kik schrieb:
> Aber von welchem Putsch redest du eigentlich?

Er meint die Wende 1.0.

von Vancouver (Gast)


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Uwe M. schrieb:
> Welches der beiden Studiengänge ist zukunftsicher und bietet den
> höchsten einstiegsgehalt?

Vier Rechtschreibfehler in einem Satz... Chappeau.

Mich regt das langsam auf, wenn Grünschnäbel ohne oder mit einem 
lausigen Abschluss als erstes nach dem Einstiegsgehalt fragen.

Falls du nicht mit einem goldenen Löffel im Maul geboren wurdest, ist 
das die richtige  Reihenfolge:

1. Studium erfolgreich abschließen. Das erfordert, dass du dir hin und 
wieder gewaltig den Arsch aufreißen musst, während andere auf den 
Studifeten die Mädels aufreißen. Ist scheiße, ist aber so.

2. Job suchen und die ersten Jahre für wenig Geld viele Erfahrungen 
sammeln. In der Zeit wirst du dir erstmal keinen Porsche und keine 
Penthousewohnung in München leisten können. Ist scheiße, ist aber so.

3. Dann, und erst dann, über das Gehalt nachdenken und hocharbeiten.


Ich habs hier schon öfters geschrieben. Auch nochmal für dich:
Wenn du mit wenig Qualifikation schnell an viel Geld kommen willst, dann 
werd Immobilienmakler, Heilpraktiker oder Politiker.

von Ursel (Gast)


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kik schrieb:
> Da werden Mitarbeiter halt einfach zu teuer ...

Das ist der einzig legitime Punkt. Man kann nicht stetig mehr verdienen, 
wenn man nicht stetig besser/wertvoller wird.

Aber es gibt eine simple Abhilfe, wenn es wirklich mal spürbar 
schwieriger wird: Ansprüche ans Gehalt herunter schrauben.

von echtjetzt (Gast)


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Ich hab mit 31 mein Etechnik Studium beendet und habe auch was gefunden.
Keine Zockerbude oder so.
Du musst halt schon was aus deinem Studium mitnehmen und auch menschlich 
kein Versager sein.

von kik (Gast)


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Vancouver schrieb:
> Uwe M. schrieb:
> Welches der beiden Studiengänge ist zukunftsicher und bietet den
> höchsten einstiegsgehalt?
>
> Vier Rechtschreibfehler in einem Satz... Chappeau.
>
> Mich regt das langsam auf, wenn Grünschnäbel ohne oder mit einem
> lausigen Abschluss als erstes nach dem Einstiegsgehalt fragen.
> Falls du nicht mit einem goldenen Löffel im Maul geboren wurdest, ist
> das die richtige  Reihenfolge:
>
> 1. Studium erfolgreich abschließen. Das erfordert, dass du dir hin und
> wieder gewaltig den Arsch aufreißen musst, während andere auf den
> Studifeten die Mädels aufreißen. Ist scheiße, ist aber so.
>
> 2. Job suchen und die ersten Jahre für wenig Geld viele Erfahrungen
> sammeln. In der Zeit wirst du dir erstmal keinen Porsche und keine
> Penthousewohnung in München leisten können. Ist scheiße, ist aber so.
>
> 3. Dann, und erst dann, über das Gehalt nachdenken und hocharbeiten.
>
> Ich habs hier schon öfters geschrieben. Auch nochmal für dich:
> Wenn du mit wenig Qualifikation schnell an viel Geld kommen willst, dann
> werd Immobilienmakler, Heilpraktiker oder Politiker.

Tja, so funktioniert aber die heutige Jugend eben nicht!

Gerade die Absolventen haben unglaubliche Ansprüche und zeigen diese 
auch offen.

Wenn die keinen Job bei BMW oder Daimler mit 60+k bekommen, dann ist das 
Gejammer groß. Bevor man dann ein Angebot eines KMU annimmt, bleibt man 
auch lieber arbeitslos.

von kik (Gast)


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Ursel schrieb:
> kik schrieb:
> Da werden Mitarbeiter halt einfach zu teuer ...
>
> Das ist der einzig legitime Punkt. Man kann nicht stetig mehr verdienen,
> wenn man nicht stetig besser/wertvoller wird.
>
> Aber es gibt eine simple Abhilfe, wenn es wirklich mal spürbar
> schwieriger wird: Ansprüche ans Gehalt herunter schrauben.

So ist das System aber meistens aufgebaut!

Ich hatte auch meine leistungsstärkste Zeit mit Mitte 40, verdiene jetzt 
zehn Jahre später aber viel mehr.

Geht wahrscheinlich jedem so.

von Ursel (Gast)


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kik schrieb:
> Geht wahrscheinlich jedem so.

Normalerweise ja. Wenn man aber tatsächlich mal auf Schwierigkeiten bei 
der Jobsuche stößt, sollte man das nicht als absolut selbstverständlich 
hinnehmen.

von kik (Gast)


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echtjetzt schrieb:
> Ich hab mit 31 mein Etechnik Studium beendet und habe auch was
> gefunden.
> Keine Zockerbude oder so.
> Du musst halt schon was aus deinem Studium mitnehmen und auch menschlich
> kein Versager sein.

Das Problem des (Troll-) TO sehe ich auch nicht in seinem Alter, sondern 
darin, dass er bis jetzt scheinbar noch gar nichts auf die Reihe 
bekommen hat.

Hätte er bis jetzt schon irgendwas abgeschlossen und gearbeitet, dann 
wäre das - wie bei dir - auch nicht so das Thema.

Aber dieses von 0 auf 100 ... Das geht meistens halt einfach schief!

von kik (Gast)


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Ach ja, außerdem hätte ich keine Lust, mit 18-20 jährigen Vorlesungen zu 
besuchen.

Klar, vor allem an FHs gibt es viele ältere, auch über 30, aber die 
Anfang bis Mitte 20 jährigen dominieren und die sind richtig 
anstrengend!

von Qwertz (Gast)


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kik schrieb:
> Ich hatte auch meine leistungsstärkste Zeit mit Mitte 40, verdiene jetzt
> zehn Jahre später aber viel mehr.
>
> Geht wahrscheinlich jedem so.

Puh, da bin ich aber mal gespannt, wo mich mein Berufsleben noch 
hinführt. Ich bin ja nicht einmal Mitte 40, und dann soll es beim Gehalt 
sogar noch zehn Jahre viel weiter nach oben gehen? Das kann ich mir 
ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen. Wo soll das denn hinführen?

von kik (Gast)


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Qwertz schrieb:
> kik schrieb:
> Ich hatte auch meine leistungsstärkste Zeit mit Mitte 40, verdiene jetzt
> zehn Jahre später aber viel mehr.
> Geht wahrscheinlich jedem so.
>
> Puh, da bin ich aber mal gespannt, wo mich mein Berufsleben noch
> hinführt. Ich bin ja nicht einmal Mitte 40, und dann soll es beim Gehalt
> sogar noch zehn Jahre viel weiter nach oben gehen? Das kann ich mir
> ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen. Wo soll das denn hinführen?

Meinst du denn, dass du irgendwann einen Peak erreicht hast und es dann 
wieder nach unten geht?
Das wird wohl kaum passieren.

Irgendwann werden halt die großen Sprünge ausbleiben, wenn man nicht auf 
höhere Positionen gelangt.
Deswegen habe ich aus Gier nun eine Führungsposition xD

von MaWin (Gast)


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Qwertz schrieb:
> kik schrieb:
> Aber von welchem Putsch redest du eigentlich?
>
> Er meint die Wende 1.0.

Als die FDP von der SPD zur CDU wechselte und damit Kanzler Schmidt 
putschte ?

Es gab übrigens keine andere Wende. Das andere politisch Bedeutende 
Ereignis heiss Wiedervereinigung.

von MaWin (Gast)


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kik schrieb:
> Ach ja, außerdem hätte ich keine Lust, mit 18-20 jährigen
> Vorlesungen zu besuchen.
> Klar, vor allem an FHs gibt es viele ältere, auch über 30, aber die
> Anfang bis Mitte 20 jährigen dominieren und die sind richtig
> anstrengend!

Troll.

von Qwertz (Gast)


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kik schrieb:
> Meinst du denn, dass du irgendwann einen Peak erreicht hast und es dann
> wieder nach unten geht?
> Das wird wohl kaum passieren.

Eher einen Peak erreicht (vielleicht sogar jetzt schon mit etwas über 10 
Jahren Berufserfahrung), und danach sowas wie Stagnation im Sinne von 
Inflationsausgleich.

> Irgendwann werden halt die großen Sprünge ausbleiben, wenn man nicht auf
> höhere Positionen gelangt.
> Deswegen habe ich aus Gier nun eine Führungsposition xD

Daran habe ich kein Interesse. Ich bin aber auch nicht gierig, sondern 
von meinem Naturell eher bescheiden. Ich fordere und nehme mir nur das, 
was mir meiner Meinung nach auch zusteht. Auf keinen Fall würde ich nur 
aus finanziellen Gründen eine berufliche Position einnehmen, die mir 
keinen Spaß macht, nur um noch mehr Geld zu verdienen. Eine rein 
verwaltende Rolle als Führungskraft fällt genau in diese Kategorie.

von kik (Gast)


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MaWin schrieb:
> kik schrieb:
> Ach ja, außerdem hätte ich keine Lust, mit 18-20 jährigen Vorlesungen zu
> besuchen.
> Klar, vor allem an FHs gibt es viele ältere, auch über 30, aber die
> Anfang bis Mitte 20 jährigen dominieren und die sind richtig
> anstrengend!
>
> Troll.

Hä?

von kik (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Daran habe ich kein Interesse. Ich bin aber auch nicht gierig, sondern
> von meinem Naturell eher bescheiden. Ich fordere und nehme mir nur das,
> was mir meiner Meinung nach auch zusteht. Auf keinen Fall würde ich nur
> aus finanziellen Gründen eine berufliche Position einnehmen, die mir
> keinen Spaß macht, nur um noch mehr Geld zu verdienen. Eine rein
> verwaltende Rolle als Führungskraft fällt genau in diese Kategorie.

Das mit der Gier war nur Spaß!

Warte Mal ab, wie lange dir dein jetziger Job noch Spaß macht. Du bist 
wahrscheinlich erst Mitte 30, vielleicht auch Anfang oder Ende.

Da ist noch genug Zeit, in der sich Interessen und Ziele verändern!

von Bürovorsteher (Gast)


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> Du bist wahrscheinlich erst Mitte 30, vielleicht auch Anfang oder Ende.

Qwertz machtt zu diesem Sachverhalt folgende bedeutsame Mitteilung:
> Ich bin ja nicht einmal Mitte 40,

von Qwertz (Gast)


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echtjetzt schrieb:
> und auch menschlich kein Versager sein.

Das ist eine der wenigen Disziplinen, bei denen man nicht versagen kann, 
denn Menschen sind und bleiben wir alle bis zum Tod.

Allein der Begriff Versager ist schon sehr abwertend, impliziert er 
doch, dass das ganze Leben nur ein Wettbewerb ist, und immer der jeweils 
Stärkere gewinnt. Im Tierreich mag das noch größtenteils zutreffen, aber 
nicht in einer modernen Zivilgesellschaft. Jeder Mensch hat bestimmte 
Talente, Stärken und Schwächen. Die Kunst ist es, das Beste aus diesen 
vorgegebenen Möglichkeiten in seinem Leben zu machen. Aber in bestimmten 
Situationen zu versagen gehört definitiv zum Leben dazu, das ist nur 
menschlich. Idealerweise lernt man aus diesen Situationen und macht es 
beim nächsten mal besser.

von Qwertz (Gast)


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kik schrieb:
> Da ist noch genug Zeit, in der sich Interessen und Ziele verändern!

Ja, da magst du natürlich recht haben. In 10 oder 20 Jahren kann sich 
sehr viel verändern, auch persönlich.

von A. S. (achs)


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Qwertz schrieb:
> Ich bin ja nicht einmal Mitte 40, und dann soll es beim Gehalt sogar
> noch zehn Jahre viel weiter nach oben gehen?

Wenn einer mit 30 Tarif-ende erreicht, und keine Personalverantwortung, 
Reisen etc will, dann verdient er mit 60 trotzdem das dreifache, allein 
durch 3-4% Tariferhöhung pro Jahr (+Zinseszins). Relativ ist das aber 
gleich.

Dann gibt es andere, die eher über aussitzen und einschleimen zu TE 
kommen, mit 40 oder 50. Die fallen dann ins bodenlose.

von Realist (Gast)


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Re: Elektrotechnik vs. Informatik (m, 30 jahre alt)
von Qwertz (Gast)
02.01.2020 13:28

kik schrieb:
> Meinst du denn, dass du irgendwann einen Peak erreicht hast und es dann
> wieder nach unten geht?
> Das wird wohl kaum passieren.

Eher einen Peak erreicht (vielleicht sogar jetzt schon mit etwas über 10
Jahren Berufserfahrung), und danach sowas wie Stagnation im Sinne von
Inflationsausgleich.


Lol, und von was träumt ihr nachts? Bis zu einem gewissen Alter wird 
sich die Erfahrung sicher auch aufs Gehalt auswirken, spätestens über 50 
aber wird man euch danklos mit Arschtritt raus schmeißen, weil ihr zu 
teuer, zu unflexibel zu eigensinnig und verbraucht seid.

Kommt mal in der Realität an :)

von Karl (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Ohne Beziehungen kriegste in dem hohen Alter keinen Job mehr! Und das
> Gehalt wird MISERABEL sein! Ich würde auf Handwerker umsatteln,
> Fliesenleger und Maurer werden immer gebraucht!

Jo, kein Job und der ist auch noch schlecht bezahlt!
Handwerker ist natürlich viel besser, da bekommt man neben noch 
schlechterer Bezahlung auch noch Rücken!

von Karriere-Newsletter (Gast)


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Wenn du erstmal drinn bist irgendwo(Börsennotiert favorisiert) stehen 
dir heutzutage alle Türen offen.
Ganz wichtig dabei, ohne deine Fähigkeiten lang mit Kopfzerbrechen in 
irgend einer Entwicklungsabteilung zu vergeuden, direkt als 
Projektmanager starten.
Auch bei Misserfolg des Projekts besteht dann immer noch eine 50% 
Chance, dass du nach oben entsorgt wirst.
Bei Problemen frühzeitig die Gunst der Stunde Nutzen, Arbeitsstelle 
wechseln und nach 2 Jahren mit mehr "Berufserfahrung" sich auf eine 
besserbezahlte Stelle in den alten Betrieb rückwerben lassen.

von Ursel (Gast)


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Realist schrieb:
> Lol, und von was träumt ihr nachts? Bis zu einem gewissen Alter wird
> sich die Erfahrung sicher auch aufs Gehalt auswirken, spätestens über 50
> aber wird man euch danklos mit Arschtritt raus schmeißen, weil ihr zu
> teuer, zu unflexibel zu eigensinnig und verbraucht seid.

Das hat aber nur bedingt mit dem Alter zu tun. Entweder man kriegt es 
hin, seine berufliche Laufbahn an die persönliche Entwicklung anzupassen 
oder eben nicht. Wenn es nicht klappt besteht die Gefahr auf dem 
Abstellgleis zu landen. Das gilt aber zu jedem Zeitpunkt, auch schon zu 
Beginn der Karriere kann man sich in eine Sackgasse manövrieren, aus der 
man nur schwer raus kommt.

Dass Starrsinn für bestimmte Ingenieursberufe unvorteilhaft sind ist 
doch klar. Also legt man seine Karriere so aus, dass man nicht in so 
einem Beruf gefangen ist. Alles andere wäre völlig bescheuert und kein 
normal denkender Ingenieur würde einen so gravierenden Fehler begehen.

von Ulrich (Gast)


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Lass dir nichts einreden, mach es wenn es dir Spaß macht.
Studieren kostet im Vergleich zur USA zB. eh so gut wie nix, also was 
hat man schon zu verlieren.
Evtl. hast du sogar einen Vorteil, immerhin kannst du mit Mitte 30 schon 
ersnthafter und konzentrierter an die Sache gehen als ein 18-19 
Jähriger.....wenn du weißt was ich meine.

Die Leute hier sind größtenteils Trolle/Dummschwätzer und Minderleister, 
die vom Leben enttäuscht wurden und nun herumheulen.
Gute Leute werde immer eingestellt, mit ordentlichem Gehalt.

Viel Glück, und mach sie fertig......

von Qwertz (Gast)


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Karriere-Newsletter schrieb:
> Auch bei Misserfolg des Projekts besteht dann immer noch eine 50%
> Chance, dass du nach oben entsorgt wirst.

Und die anderen 50% bedeuten: Absturz ins Bodenlose (immerhin geht das 
ohne Beulen vonstatten, wie ich gelernt habe, aber trotzdem).

Deinen Vorschlag verstehe ich eher als Polemik, so funktioniert Karriere 
in der Praxis nämlich nicht. So stellt sich das nur jemand vor, der 
wenig Ahnung hat. Auch als Projektleiter hat man einen anstrengenden 
Job, meist mit Stress verbunden. Du stellst es aber so dar, als wenn man 
dafür nichts leisten müsste im Gegensatz zu einem Job in der 
Entwicklung. Das stimmt aber nicht.

von Qwertz (Gast)


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Ulrich schrieb:
> Studieren kostet im Vergleich zur USA zB. eh so gut wie nix, also was
> hat man schon zu verlieren.

Dass er fünf Jahre später, also mit stattlichen 35 Jahren immer noch mit 
Null Berufserfahrung da steht?
Irgendwann sind im Leben bestimmte Züge nun einmal abgefahren, daher 
besteht die realistische Gefahr, dass er dann überhaupt keinen Job 
findet - entweder weil er nichts vorweisen kann für sein Alter oder als 
überqualifiziert gilt. Es kann also durchaus sein, dass er sich selbst 
und der Gesellschaft überhaupt keinen Gefallen tut mit diesem Handeln.

> Evtl. hast du sogar einen Vorteil,

Ja, ganz bestimmt sogar. Das kann nur Satire von dir sein, oder nicht?
Träumereien nutzen hier überhaupt nichts.

Beitrag #6092501 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bürovorsteher (Gast)


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> Dass er fünf Jahre später, also mit stattlichen 35 Jahren immer noch mit
> Null Berufserfahrung da steht?

Und die Rentenpunkte für mindestens fünf Jahre fehlen dann auch noch.

Beitrag #6092507 wurde von einem Moderator gelöscht.
von IG Holzminden (Gast)


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Stiebel Eltron in Holzminden sucht gerade E-Techniker

von AVR (Gast)


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Wende 2.0 schrieb im Beitrag #6092507:
> Die Altersarmut ist so oder so vorprogrammiert. Daher lieber einen auf
> Handwerker machen

Er muss so oder so privat vorsorgen. Die verlorenen Rentenpunkte kann er 
so ausgleichen.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Er muss so oder so privat vorsorgen. Die verlorenen Rentenpunkte kann er
> so ausgleichen.

Ein gutgemeinter Ratschlag. Leider wird er in den 5+n Jahren dafür nicht 
genug Zahlungsmittel zur Verfügung haben.

von AVR (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Ein gutgemeinter Ratschlag. Leider wird er in den 5+n Jahren dafür nicht
> genug Zahlungsmittel zur Verfügung haben.

Nicht unbedingt. Er müsste nur lernen, wie man den Gürtel enger 
anschnallt und sein Geld vernünftig investiert. Ich hoffe nur, dass er 
einen Gürtel haben wird.

von Hört sich gut an (Gast)


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Lass die labern. Das sind sowieso alles die Supertollen Oberflieger 
hier. Wenn du das machst, was du liebst wirst du früher oder später 
immer erfolgreich sein. Simple as that

von Bürovorsteher (Gast)


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> Wenn du das machst, was du liebst wirst du früher oder später
> immer erfolgreich sein. Simple as that

Er hat es bisher nicht getan und wird es auch weiterhin nicht tun.

von rbx (Gast)


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Uwe M. schrieb:
> Um mich kurz wie möglich zu fassen. Ich habe die letzten Jahre viel Zeit
> vergeudet.

Geil. Immerhin, dramatisch klingende Sprüche raushauen geht noch - 
vielleicht ein guter Anfang?

von Qwertz (Gast)


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Hört sich gut an schrieb:
> Wenn du das machst, was du liebst wirst du früher oder später immer
> erfolgreich sein. Simple as that

Sag das mal den vielen jungen Leuten, die weltweit berühmter Popstar 
oder millionenschwerer Fußballprofi werden wollen. Einfach machen, was 
man liebt, dann wird man immer erfolgreich sein. Natürlich. Alles klar.

Beitrag #6092750 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Autobot (Gast)


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Uwe M. schrieb:
> Wie wichtig ist allerdings der rote Faden für einen Elektroingenieur
> bzw. Informatiker der mit 33 oder 35 jahren sein Studium absolviert hat
> und so gut wie keine Berufserfahrung besitzt?

Nicht wichtig. Ich kenne mehrere ü30 Bachelor Absolventen, die 
problemlos etwas gefunden haben. Einer war beim Einstieg sogar 43. Wenn 
du vorher etwas gemacht hast, nicht nur Hartz4 und das Leben gehört dir, 
sondern z.B. Elektriker oder Fachinformatiker, dann kann dein Alter 
sogar positiv gesehen werden.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Wenn du vorher etwas gemacht hast, nicht nur Hartz4 und das Leben gehört
> dir, sondern z.B. Elektriker oder Fachinformatiker, dann kann dein Alter
> sogar positiv gesehen werden.

Hier im Forum ist zumindest eine Person, die das komplett anders erlebt 
hat.
Diese Person kennt sich wohl mit KiCAD recht gut aus.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Unsinn, mit Mitte 30 findet niemand mehr einen Einstieg ohne 
BEZIEHUNGEN!

Hört sich gut an schrieb:
> Wenn du das machst, was du liebst wirst du früher oder später
> immer erfolgreich sein. Simple as that

Bullshit, er kann schonmal Stütze beantragen und parallel als Ingenieur 
arbeiten.

AVR schrieb im Beitrag #6092521:
> Er muss so oder so privat vorsorgen. Die verlorenen Rentenpunkte kann er
> so ausgleichen.

Womit denn? Das Gehalt wird nicht über 25k Brutto sein!!!!

von Autobot (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Unsinn, mit Mitte 30 findet niemand mehr einen Einstieg ohne
> BEZIEHUNGEN!

Unsinn. Ich kenne wie gesagt mehrere lebende Beweise. Sie kriegen den 
gleichen Tarif wie alle anderen. Aber sie haben natürlich den Nachteil 
das gleichaltrige Kollegen meist schon ein oder zwei EG drüber liegen.

Sie haben in den Jahren vor dem Studium aber schon gearbeitet und darum 
auch bereits in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt.

von Arnie (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:

> Hier im Forum ist zumindest eine Person, die das komplett anders erlebt
> hat.
> Diese Person kennt sich wohl mit KiCAD recht gut aus.

Lass mich raten, B.W. ist gemeint.

Das ist bei ihm aber 'Masche' die er wohl durch überfürsorgliche Eltern 
in der Kindheitan trainiert hat:
Wortreich klagen und auf (vermeidliche) Geburtsfehler wie 0-Talent für 
Garnicks und Prüfungsangst bis zur Einpissgrenze verweisen um auf 
Mitleid und Almosen sein Dasein zu fristen.

von Autobot (Gast)


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Das schlimmste ist, dass ich mehrere Ingenieure kenne, die deutlich 
weniger Plan als Bernd haben. Die halten einfach nur die Fresse und 
haben nicht aufgegeben. Die meisten Abteilungsleiter können ihre halbe 
Mannschaft eh nicht gut einschätzen. Paar Leute haben Stress, alle 
jammern und die halbe Mannschaft kriegt eine höhere EG.

von Mischa M. (null_d)


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Uwe M. schrieb:
> Um mich kurz wie möglich zu fassen. Ich habe die letzten Jahre
> viel Zeit
> vergeudet. Und stehe ohne roten Faden da. Jetzt habe ich mich
> zusammengerafft und möchte endlich eines von den im Betreff stehenden
> Studiengänge auf einer TU bis zum Ende mit guter Zensur absolvieren.
> Wie wichtig ist allerdings der rote Faden für einen Elektroingenieur
> bzw. Informatiker der mit 33 oder 35 jahren sein Studium absolviert hat
> und so gut wie keine Berufserfahrung besitzt?
>
> Wäre es ratsam auch den Master angesichts des hohen alters noch zu
> machen? Also sofern Regelstudienzeit erfüllt ist, würde ich mit 35
> Jahren fertig sein.
> Ich habe erst nach dem Bachelor vor während dem Master als Werkstudent
> zu arbeiten.
>
> Welches der beiden Studiengänge ist zukunftsicher und bietet den
> höchsten einstiegsgehalt?

- Wenn es dir beim Studium nur um das Geld geht, hast du sowieso eine 
falsche Wahl getroffen, früher oder später wird man entweder unglücklich 
bis zur Rente die Arschbacken zusammen kneifen oder den Job und das 
Tätigkeitsfeld wechseln.
- Grundsätzlich wenn du motiviert bist, findest immer einen Job.
- Ob Elektrotechnik oder Informatik, es muss dich halbwegs 
interessieren.
- Beim Vorstellungsgespräch kommt es einfach drauf an wie du deinen 
"zukünftigen" Arbeitgeber überzeugen kannst und welches Nutzen der von 
Deiner Tätigkeit in SEINEM Unternehmen haben wird.

- Es gibt und wird es genug Arbeit für E-Techniker, ITler und sogar 
Maschinenbauer geben.( Natürlich nur unter einer Bedingung, der Wille 
zur Anpassung muss vorhanden sein)
- Wo man sich eventuell anpassen muss, ist der Tätigkeitsort, schau was 
dich interessiert und welches Unternehmen dir eine Tätigkeit mit 
halbwegs passendem Gehalt bieten kann. Wobei in den ersten 3-5 Jahren 
finde ich das Gehalt nicht die Prio 1. sein soll sondern die 
Berufserfahrung, die man im Unternehmen sammeln kann.

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Uwe M. schrieb:
> Wie wichtig ist allerdings der rote Faden für einen Elektroingenieur
> bzw. Informatiker der mit 33 oder 35 jahren sein Studium absolviert hat
> und so gut wie keine Berufserfahrung besitzt?

Ähh, dir ist klar das mit Ü30 du erheblich Probleme haben wirst!

von Realist (Gast)


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Mischa M. schrieb:
> - Grundsätzlich wenn du motiviert bist, findest immer einen Job.
> - Ob Elektrotechnik oder Informatik, es muss dich halbwegs
> interessieren.
> - Beim Vorstellungsgespräch kommt es einfach drauf an wie du deinen
> "zukünftigen" Arbeitgeber überzeugen kannst und welches Nutzen der von
> Deiner Tätigkeit in SEINEM Unternehmen haben wird.
>
> - Es gibt und wird es genug Arbeit für E-Techniker, ITler und sogar
> Maschinenbauer geben.( Natürlich nur unter einer Bedingung, der Wille
> zur Anpassung muss vorhanden sein)
> - Wo man sich eventuell anpassen muss, ist der Tätigkeitsort, schau was
> dich interessiert und welches Unternehmen dir eine Tätigkeit mit
> halbwegs passendem Gehalt bieten kann. Wobei in den ersten 3-5 Jahren
> finde ich das Gehalt nicht die Prio 1. sein soll sondern die
> Berufserfahrung, die man im Unternehmen sammeln kann.

100% richtig. Gerade laendlich haben viele Unternehmen gar nicht mehr 
die Wahl und nehmen fast jeden, der wenigstens das richtige Fach 
studiert hat.

Beitrag #6093599 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Realist schrieb:
> Gerade laendlich haben viele Unternehmen gar nicht mehr die Wahl und
> nehmen fast jeden, der wenigstens das richtige Fach studiert hat.

Zufällig in Holzminden? ;-)
Das wird hier noch zum Running Gag.

Beitrag #6093628 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ronny (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Uwe M. schrieb:
>> Wie wichtig ist allerdings der rote Faden für einen Elektroingenieur
>> bzw. Informatiker der mit 33 oder 35 jahren sein Studium absolviert hat
>> und so gut wie keine Berufserfahrung besitzt?
>
> Ähh, dir ist klar das mit Ü30 du erheblich Probleme haben wirst!

Gelaber!
Ich war auch in dem Alter und hatte keine Probleme!

von Qwertz (Gast)


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Realist schrieb im Beitrag #6093628:
> Etwa wie jedem ungefragt sein Gehalt und die Vorteile eines Konzern
> aufbinden zu wollen?

Nicht ungefragt - ich antworte nur entsprechend, wenn es zum Thema 
passt, und mein Gehalt erwähne ich nur dann, wenn es als 
Zusatzinformation zum Rest des Beitrags gehört. So selbstverliebt bin 
ich nicht, wie du mich darstellen willst. Und ja, manchen Leuten hier 
muss man tatsächlich erklären, warum man in einem Konzern sehr viel 
besser aufgestellt ist als in einer Klitsche.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Und ja, manchen Leuten hier
> muss man tatsächlich erklären, warum man in einem Konzern sehr viel
> besser aufgestellt ist als in einer Klitsche.

Jaja, unser Claqueur und Jubelperser des Kapitalismus.

P.S. Ich habe die Wortbildung "aufgestellt sein" nie vollständig 
begriffen.
Was ist damit gemeint? Oder ist das lediglich was aus dem Bullshitbingo?

Beitrag #6093761 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6093853 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bingo Ingo (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> P.S. Ich habe die Wortbildung "aufgestellt sein" nie vollständig
> begriffen.
> Was ist damit gemeint? Oder ist das lediglich was aus dem Bullshitbingo?

Da bin ich ganz bei dir!

von Informierter Elektriker (Gast)


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Bingo Ingo schrieb:
> Bürovorsteher schrieb:
>> P.S. Ich habe die Wortbildung "aufgestellt sein" nie vollständig
>> begriffen.
>> Was ist damit gemeint? Oder ist das lediglich was aus dem Bullshitbingo?
>
> Da bin ich ganz bei dir!

Ich nur ein Stück weit

von Müllermilch (Gast)


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Ursel schrieb:
> Uwe M. schrieb:
>> Welches der beiden Studiengänge ist zukunftsicher und bietet den
>> höchsten einstiegsgehalt?
>
> Duales Studium in einem IGM-Konzern. Ob Informatik oder Elektrotechnik
> ist völlig egal.

Wird er nicht kriegen mit dem Alter.

Ist zwar Diskriminierung aber "andere Kandidaten passten noch besser auf 
die zu besetzende Stelle".

von Müllermilch (Gast)


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Video schrieb:
> Zukunftssicher ist in diesem Land keine Firma.
> De Industrialisierung seit vielen Jahren.
>
> Beamter ist das sicherste, was du werden kannst.
> Das ist mein ehrlicher Rat. Merke es dir und vergleiche dein Leben in 15
> Jahren.

Würde ich auch sagen. Muss nur abwägen, ob der Laden auch etwas für dich 
ist langfristig gesehen.

Aber! Bitte nur mit Master, dann haste auch nen bissl mehr im 
Geldbeutel.

von KauTschuk (Gast)


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Wenn ihr schon mit eurer Glaskugel den Tod der deutschen Industrie 
vorhersagt, solltet ihr doch wenigstens auch sehen, dass die Jobs der 
Beamten genau so dranhaengen. Ohne Industrie kannst mindestens die 
Haelfte der Beamten nachhause schicken, weil die 1. nichts mehr zutun 
haben und 2. nicht bezahlt werden koennen.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Uwe M. schrieb:
> den höchsten einstiegsgehalt?
Fang einfach mal irgendwas an und bring es zu Ende. Dann kannst du 
anfangen über irgendwelche Einstiegsgehälter zu verhandeln.

> Ich habe erst nach dem Bachelor vor während dem Master als Werkstudent
> zu arbeiten.
Wann willst du jetzt arbeiten: vor, während oder nach irgendwas? Vergiss 
solche kindischen Planereien und das Braten nichtgelegter Eier.

Fang mal mit dem Studium an (oder geh alternativ gleich zum Arbeiten). 
Wenn es dann läuft, dann ergibt sich das Eine nach dem Anderen 
automatisch. Und wenn es nicht läuft, dann musst du dir auch keine 
Gedanken um eine Werkstudentenstelle machen.


Und den üblichen, altbekannten Jammerern wünsche ich viel Glück im neuen 
Jahr. Sie brauchen es, denn offenbar verlassen sie sich drauf.

von Test (Gast)


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Falls der Post tatsächlich ernst gemeint sein sollte: Einen Absolventen 
mit 33 oder gar 35 stellt niemand mehr ein. Das sinnvollste, was du in 
deiner Situation noch machen kannst ist irgendwo bei McDonalds oder so 
anzuheuern, da braucht man keinen Abschluss.

von IG Holzminden (Gast)


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Höchstens in Holzminden könnte es noch klappen (Stiebel Eltron). Die 
nehmen jeden

von Beamter (Gast)


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KauTschuk schrieb:
> Wenn ihr schon mit eurer Glaskugel den Tod der deutschen Industrie
> vorhersagt, solltet ihr doch wenigstens auch sehen, dass die Jobs der
> Beamten genau so dranhaengen.

Nö, die Jobs nicht. Höchstens die Höhe der Bezüge.

von Ursel (Gast)


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Müllermilch schrieb:
> Wird er nicht kriegen mit dem Alter.

Doch. Die Unternehmen kriegen die Stellen beim besten Willen nicht 
besetzt. Wenn man also einen halbwegs guten Eindruck hinterlässt, 
bekommt man die Stelle.

Wenn man nix taugt natürlich nicht. Hat aber nichts mit dem Alter zu 
tun, da hätte man die Stelle mit 18 erst Recht nicht bekommen.

von Arbeitsloser Arbeitsloser (Gast)


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Ich würde mich schonmal auf en Leben im Niedriglohnsektor einstellen 
oder genauso wie ich auf H4. Mit 35 ist man einfach schon viel viel viel 
zu alt für den Arbeitsmarkt.

Beitrag #6094317 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6094319 wurde von einem Moderator gelöscht.
von HR Pro (Gast)


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Arbeitsloser Arbeitsloser schrieb:
> Mit 35 ist man einfach schon viel viel viel
> zu alt für den Arbeitsmarkt.

Falsch. Ein Einstiegsalter von 35 ist an sich kein Hindernis für eine 
Einstellung. Der Mangel an Fachkräften (der von vielen hier abgestritten 
wird) erlaubt es einfach nicht, aus dem Alter ein pauschales 
Ausschlusskriterium zu machen.

Objektiv betrachtet, ist 35 auch kein hohes Alter - 55 dagegen schon. 
Oft haben Bewerber in diesem Alter eine interessante Lebensgeschichte, 
haben vielleicht den einen oder anderen Umweg gehen müssen, sind aus 
bewältigten Rückschlägen gestärkt hervorgegangen - der gute Personaler 
wird den Lebenslauf in diesem Sinne abklopfen und sehen, was der 
Bewerber auf und aus dem zurückgelegten Weg gemacht hat. Ich erinnere 
mich an einen vor zwei Jahren eingestellten 33-jährigen, der die 
Stationen Lehre, Berufstätigkeit, E-Technikstudium an der FH, und 4 
Jahre im dann gescheiterten start-up durchlaufen hat, bevor er im 
Konzern anfing. Natürlich richtet sich das Gehalt dann nach der 
Erfahrung, und nicht nach dem Alter.

Bei dem TO habe ich dagegen den Eindruck, dass dieser klare Weg fehlt - 
der sogenannte rote Faden, wie er selbst ja einräumt. Ohne den 
Lebenslauf gesehen zu haben, ist es schwer, mehr dazu zu sagen.

von Cyblord -. (cyblord)


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KauTschuk schrieb:
> Wenn ihr schon mit eurer Glaskugel den Tod der deutschen Industrie
> vorhersagt, solltet ihr doch wenigstens auch sehen, dass die Jobs der
> Beamten genau so dranhaengen. Ohne Industrie kannst mindestens die
> Haelfte der Beamten nachhause schicken, weil die 1. nichts mehr zutun
> haben und 2. nicht bezahlt werden koennen.

Das dauert aber deutlich länger. Die Bezüge und Pensionen der Beamten 
sind gesetzlich garantiert. Die kann man nicht mal schnell an ein 
sinkendes BIP anpassen. Die werden erst einbrechen wenn die Rechtslage 
keine Rolle mehr spielt, als also ganze System zusammenbricht.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Die werden erst einbrechen wenn die Rechtslage keine Rolle mehr spielt,
> als also ganze System zusammenbricht.

Seit wann kannst du denn die Zukunft vorhersagen, Cyblord?
Ich tippe eher auf eine zukünftige Absenkung der Pensionen und den 
Übergang zu einer Bürgerversicherung, in die alle einzahlen.

von Mark B. (markbrandis)


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Test schrieb:
> Falls der Post tatsächlich ernst gemeint sein sollte: Einen Absolventen
> mit 33 oder gar 35 stellt niemand mehr ein.

Die Aussage ist falsch. Dass nicht jede Firma einen mit Handkuss nehmen 
wird ist klar, aber unmöglich ist es deswegen noch lange nicht.

von Cyblord -. (cyblord)


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Qwertz schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Die werden erst einbrechen wenn die Rechtslage keine Rolle mehr spielt,
>> als also ganze System zusammenbricht.
>
> Seit wann kannst du denn die Zukunft vorhersagen, Cyblord?
> Ich tippe eher auf eine zukünftige Absenkung der Pensionen und den
> Übergang zu einer Bürgerversicherung, in die alle einzahlen.

Du kannst vielleicht die Pensionen der zukünftigen Beamten absenken, 
aber halt nicht die der jetzigen. Die sind garantiert.

von Median-Ing. (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Test schrieb:
> Falls der Post tatsächlich ernst gemeint sein sollte: Einen Absolventen
> mit 33 oder gar 35 stellt niemand mehr ein.
>
> Die Aussage ist falsch. Dass nicht jede Firma einen mit Handkuss nehmen
> wird ist klar, aber unmöglich ist es deswegen noch lange nicht.

Ist aber so unsicher, dass man es nur machen sollte, wenn man in seinen 
alten Job zurückwechseln kann.
Spätestens beim Finden der Berufspraktikumstelle inkl. externer 
Bachelorarbeit könnte es schon je nach Wirtschaftslage Probleme beim 
Abschluss geben.
Zum Fachkräftemangel: Laut VDMA mangele es jetzt extrem an 
Maschinenbauern trotz guter statistischer Gehälter. Also da sollte er 
wohl mit 35 am ehesten genommen werden.
Selbst auf einem Hinterhofautohändler aus dem Morgenland ist die 
Aufrichtigkeit und Wahrheit mehr vertreten, als das, was die Industrie 
und Verbände hier seit einiger Zeit abziehen.

von Carsten Sch. (Gast)


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Thomas schrieb:
> Vergiss es. Mit 35 stellt dich keiner mehr ein wenn du keine super
> Beziehungen hast oder keine genau passende Berufserfahrung vorweisen
> kannst. Ist leider so.

Immer diese Ammenmärchen. Den stellt auch mit 50 noch jemand ein.

von F. B. (finanzberater)


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Qwertz schrieb:
> Seit wann kannst du denn die Zukunft vorhersagen, Cyblord?
> Ich tippe eher auf eine zukünftige Absenkung der Pensionen und den
> Übergang zu einer Bürgerversicherung, in die alle einzahlen.

Falsch. Man kann den jetzigen Beamten nicht einfach die Pensionen 
kürzen, da die schon im niedrigeren Gehalt gegenüber Industriejob 
berücksichtigt sind. Das ist so wie wenn deine betriebliche 
Altersvorsorge gekürzt wird, für die du schon eingezahlt hast.

von Carsten Sch. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Seit wann kannst du denn die Zukunft vorhersagen, Cyblord?
>> Ich tippe eher auf eine zukünftige Absenkung der Pensionen und den
>> Übergang zu einer Bürgerversicherung, in die alle einzahlen.
>
> Falsch. Man kann den jetzigen Beamten nicht einfach die Pensionen
> kürzen, da die schon im niedrigeren Gehalt gegenüber Industriejob
> berücksichtigt sind. Das ist so wie wenn deine betriebliche
> Altersvorsorge gekürzt wird, für die du schon eingezahlt hast.

Hör mal du jämmerlicher Finanzberater. Verzieh dich hier aus diesem 
Forum dich braucht niemand.

von Joggel E. (jetztnicht)


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>Elektrotechnik vs Informatik ...

weswegen die beiden gegen einander ausspielen. Du benoetigst eh beide.
Zudem ist das Einstiegsgehalt egal. Am Anfang geht es ums Lernen und 
nicht um's produktiv sein.

von TrumpYouth (Gast)


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Ich habe Kollegen Anfang 20, die hätte ich locker auf Ende 40 geschätzt 
(Haarausfall, Bauch, schlechte Haut, ..). Und dann habe ich einen 
Kollegen mit Anfang 30, der noch extrem jung aussieht.

Also mit 30 ist noch nicht alles vorbei, wenn man sich gut hält. Da kann 
man sogar noch den Absolventen-Look glaubhaft hinbekommen.

von Qwertz (Gast)


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F. B. schrieb:
> Das ist so wie wenn deine betriebliche Altersvorsorge gekürzt wird, für
> die du schon eingezahlt hast.

Tolles Beispiel von dir, denn genau dort ist so etwas bereits passiert.
Bei wirtschaftlicher Schieflage können Betriebsrenten tatsächlich 
gekürzt werden, auch wenn es selten vorkommt.
Und die Bundesregierung hat doch vor einigen Jahren nachträglich (!) die 
Krankenkassenbeitragspflicht für Betriebsrenten eingeführt (die derzeit 
wieder über einen geringen Freibetrag ein wenig abgemildert, aber nicht 
beseitigt wird).

Fazit: Wer sich blind auf Bestandsschutz verlässt, kann irgendwann 
durchaus dumm aus der Wäsche schauen.

von Qwertz (Gast)


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TrumpYouth schrieb:
> Also mit 30 ist noch nicht alles vorbei, wenn man sich gut hält. Da kann
> man sogar noch den Absolventen-Look glaubhaft hinbekommen.

Soll das ernst gemeint sein? Es geht hier definitiv nicht um die Optik, 
sondern den Lebenslauf und einen roten Faden darin.
Daher ist das Aufhängen rein am Lebensalter wenig sinnvoll, außer der 
Tendenz: Je älter bei Berufseinstieg, umso schlechter die Chancen. Aber 
wenn man die 10 Jahre davor immer fleißig war, zum Beispiel eine 
Ausbildung gemacht oder Praktika, und dabei nicht zu sprunghaft war, 
dann kann das durchaus noch etwas werden. Man muss halt realistisch 
bleiben, Träumereien nutzen hierbei nichts. Wahrscheinlich muss man auch 
ein paar Abstriche bei den Arbeitsbedingungen und dem Gehalt machen. Das 
Leben ist (für die allermeisten Menschen) kein Ponyhof.

von Sklavenvermittler (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Das Leben ist (für die allermeisten Menschen) kein Ponyhof.
Stimmt im Konzern ist Disney World.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Unsinn, mit Mitte 30 findet niemand mehr einen Einstieg ohne
> BEZIEHUNGEN!

> Hört sich gut an schrieb:
> Wenn du das machst, was du liebst wirst du früher oder später
> immer erfolgreich sein. Simple as that

> Bullshit, er kann schonmal Stütze beantragen und parallel als Ingenieur
> arbeiten.

> AVR schrieb im Beitrag #6092521:
> Er muss so oder so privat vorsorgen. Die verlorenen Rentenpunkte kann er
> so ausgleichen.

> Womit denn? Das Gehalt wird nicht über 25k Brutto sein!!!!

ACHTUNG stammt vom FAKE Dipl Ing ( FH ) !!!

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Vergiss es. Mit 35 stellt dich keiner mehr ein wenn du keine super
> Beziehungen hast oder keine genau passende Berufserfahrung vorweisen
> kannst. Ist leider so.

Dem würde ich zu 99 % zustimmen !!!

Allerdings gibt es auch sowas wie Glück und sowas , darauf würde ich 
mich aber nicht verlassen !!!

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