Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsversorgung Operationsverstärker


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von volker (Gast)


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Hallo,

Operationsverstärker sind für mich neu deswegen habe ich ein paar 
Fragen.

Die meisten benötigen als Spannungsversorgung eine ± Spannung. Ich habe 
jetzt gelesen das man den OpAmp auch mit +/Gnd betreiben kann.

Zum testen habe ich hier einen TAA 762A liegen. Kann ich den auch als 
Singel Supply benutzen? Wird dann Ground an an -Vs gelegt?

Im Datenblatt steht: Supply voltageVS ±18V Kann ich dann maximal 36V an 
+Vs legen falls das alles so funktioniert?

Gruß Volker

: Verschoben durch Moderator
von Beranzverrater (Gast)


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volker schrieb:
> Zum testen habe ich hier einen TAA 762A liegen. Kann ich den auch als
> Singel Supply benutzen?

Steht im Datenblatt.

volker schrieb:
> Wird dann Ground an an -Vs gelegt?

Ja

volker schrieb:
> Supply voltageVS ±18V Kann ich dann maximal 36V an
> +Vs legen falls das alles so funktioniert?

Wenn single supply vorgesehen ist, wahrscheinlich ja, steht aber auch im 
Datenblatt

von HildeK (Gast)


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volker schrieb:
> Im Datenblatt steht: Supply voltageVS ±18V Kann ich dann maximal 36V an
> +Vs legen falls das alles so funktioniert?

Ja, der normale OPA (+E, -E, A und +UB, -UB) weiß ja davon nichts. Wenn 
du eine haben solltest, der zusätzlich einen GND-Anschluss hat, dann ist 
das anders.
Beachte aber, die (Wechsel-)Signale können dann nicht um GND herum 
ausgesteuert werden, sondern sollten idealerweise mit ihrer Ruhelage bei 
UB/2 liegen.

von Jörg R. (solar77)


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von Trollalarm !!! weg mit dem Troll !! (Gast)


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Es gibt OpAmps fuer normale Spannungen, Dh +-15V und dann gibt es noch 
die Rail-Rail, welche durchwegs so hohe Spannungen nicht koennen. Wenn 
Rail-Rail 15V insgesammt koennen ist das schon eher viel.

Die nicht Rail-Rail benoetigen ueblicherweise etwas Abstand von den 
Speisungen, einige gehen an eine Speisung hin, an die Andere nicht. Der 
Abstand kann gerne mal 2V betragen. Dh +-15V gespiesen und +-13V 
betrieben.

Die Rail-Rail habe meist schlechtere Werte wie die normalen. Das 
Datenblatt sagt alles.
Und Rail-Rail bedeutet nicht automatisch Rail-Rail in & out. Das 
Datenblatt weiss das auch.

von Trollalarm !!! weg mit dem Troll !! (Gast)


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Nochwas. Der wichtigste Anschluss ist ueblicherweise der negative 
Speisungsanschluss. Der hat die schlechtesten Werte. Der muss am 
sorgfaeltigsten behandelt werden.

von Olaf (Gast)


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> Die meisten benötigen als Spannungsversorgung eine ± Spannung. Ich habe
> jetzt gelesen das man den OpAmp auch mit +/Gnd betreiben kann.

Da OPs nur zwei Anschluesse fuer die Versorgung haben, arbeiten sie im 
Prinzip alle mit einer Spannung. Die Frage ist nur ob die Ein/Ausgaenge 
dann bis an die Versorgung rankommen.

> Zum testen habe ich hier einen TAA 762A liegen.

Oh mein Gott! Schmeiss die alte Grotte weg. Nimm mindestens einen 
LM358/LM324 die sind zwar auch schon 30Jahre alt, aber deutlich moderner 
als der olle 762.

Olaf

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Ein TAA 762 ist ein echtes Museumsstück! Liebhaber zahlen dafür 
mittlerweile ordentliches Geld. Der OP weckt auch bei mir kindliche 
Erinnerungen, denn der verwandte TAA 861 war mein allererstes IC, das 
ich in einer Schaltung eingesetzt hatte. Das müsste so Mitte bis Ende 
der siebziger Jahre gewesen sein.

von Olaf (Gast)


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> Das müsste so Mitte bis Ende der siebziger Jahre gewesen sein.

Vermutlich kann man damit einen prima Kopfhoererverstaerker bauen der 
besonders gut fuer ABBA und Rex Guildo geeignet ist. :-D

Olaf

von volker (Gast)


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Der Hintergrund ist ich möchte den OpAmp als Spannungsfolger in meiner 
Schaltung nutzen. Hier ist eine Simulation der Schaltung:

https://www.falstad.com/circuit/circuitjs.html?cct=$+1+0.000005+10.20027730826997+50+5+50%0Ar+416+160+416+384+0+3300000%0Av+224+672+224+160+0+0+40+15+0+0+0.5%0Aw+224+160+416+160+0%0Aw+416+384+416+432+0%0Aw+416+672+224+672+0%0Aa+480+400+688+400+9+15+-15+1000000+7.499925000749992+7.5+100000%0Aw+480+384+416+384+0%0Ar+688+400+688+528+0+39000%0Ar+688+560+688+640+0+11000%0Aw+688+640+688+672+0%0Aw+416+672+688+672+0%0Aw+688+528+688+560+0%0Ap+768+528+768+672+1+0%0Aw+768+528+688+528+0%0Aw+768+672+688+672+0%0Aw+480+416+480+480+0%0Aw+688+400+608+480+0%0Aw+480+480+608+480+0%0Ar+416+432+416+672+0+3300000%0A

Der untere 3.3MOhm Widerstand ist variable und kann werte zwischen 0 - 
unendlich annehmen. ich möchte gerne das die Messspannung ganz rechts 
nicht über 3,3 Volt kommt (weil von dort geht es auf eine A/D Wandler) 
und in meiner Simulation klappt das sogar.

Später würde ich gerne den noch die Speisespannung der Schaltung von 
jetzt 15V auf 90V DC erhöhen. Gibt es dafür auch OpAmps die das könne? 
Es wird ja sehr wenig Strom fließen, mir geht es vor allem um die 
Spannung. Wichtig wäre mir auch das wenn am Eingang 0 Volt anliegen auch 
wirklich 0 Volt aus Ausgang sind.

Gibt es Singel Suppley OpAmps mit 90DC am Ausgang?

Gruß Volker

von MaWin (Gast)


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volker schrieb:
> Die meisten benötigen als Spannungsversorgung eine ± Spannung. Ich habe
> jetzt gelesen das man den OpAmp auch mit +/Gnd betreiben kann.

Da ein IpAmp gar keinen Masseanschluss hat, ist es ihm egal ob du ihn 
mit +12V/-12V, mit +24V/0V oder mit 30V/+6V betreibst.

ABER: wenn der OpAmp im Datenblatt nicht als Single Supply oder 
Raul-To-Rail beworben wird, kann er keine Spannung ausserhalb V- +3V bus 
V+ -3V messen und ausgeben. Single supply können zumindest von V- bis V+ 
-3V messen und kommen mit dem Ausgang von nahe V- bis V+ -3V, 
Rail-To-Rail messen von V- bis V+ und kommen mit dem Ausgang von nahe V- 
bis nahe V+.

Nahe heisst aber nicht ganz ran, so 0.1V fehlen meist.

Daher wird das mit deinem Spannungsfolger exakt bis 0V nichts, wenn du 
nicht zumindest -0.7V als V- bereitstellst.

Ein OpAmp, der mit deinen 90V klarkommt, wäre der LTC6090. Billiger geht 
es wenn du -5V/+95V bereitstellst mit dem OPA454.

Aus:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm

von Analoger (Gast)


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MaWin schrieb:
> Da ein IpAmp gar keinen Masseanschluss hat, ist es ihm egal ob du ihn
> mit +12V/-12V, mit +24V/0V oder mit 30V/+6V betreibst.

Das ist aber nur dann egal, wenn die beiden Spannungen wirklich 
permanent perfekt anliegen. Es gibt schon Fälle, wo ein Spannungsregler 
früher kommt, und dann die maximalen Betriebsbedingungen kurz 
überschritten werden.

von Abyssaler Einspeiser (Gast)


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Als Anfaenger der womoeglich erst noch die Geschichten aus
1001 OPV erleben will, solltest du ganz klar einer bipolaren
Versorgung den Vorzug geben.

Damit wird dir, selbst mit einem steinalten Standard-OPV,
der erfolgreiche Aufbau nahezu saemtlicher Grundschaltungen
mit Erfolg gelingen.
Es muessen auch keineswegs immer +-15 V sein.
Viele geben sich mit weniger zufrieden, was die Gefahr
des Entweichens von Magischem Rauch deutlich verringert.

Wenn du dann einigermassen weisst was du tust, darf es
spaeter auch R2R und oder Single-Supply-Design sein.
OPVs dieser Gattung haben dafuer Schwaechen ganz anderer
Art ueber die auch in den DB das Tuch des (Ver-)Schweigens
gebreitet wird.

von MaWin (Gast)


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Analoger schrieb:
> Das ist aber nur dann egal, wenn die beiden Spannungen wirklich
> permanent perfekt anliegen. Es gibt schon Fälle, wo ein Spannungsregler
> früher kommt, und dann die maximalen Betriebsbedingungen kurz
> überschritten werden.

Blödsinn. Einfach mal mit Nachdenken im Neuen Jahr probieren.

Er hat keinen Masseanschluss, daher kennt er die Spannungslage überhaupt 
nicht, es ist ihm egal und sieht für ihn alles 3 gleich aus.

von Pandur S. (jetztnicht)


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90V Opamps gibt's die sind ueblicherweise aber etwas teurer, und die 
benoetigen auch etwas mehr Abstand von der Speisung. zB der PA441, 
welcher 12V Abstand benoetigt, dafuer bis 350V kann.

Wuerd ich aber fuer Anfaenger nicht empfehlen.

von Andrew T. (marsufant)


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volker schrieb:
> Hallo,
>
> Operationsverstärker sind für mich neu deswegen habe ich ein paar
> Fragen.
>
> Die meisten benötigen als Spannungsversorgung eine ± Spannung. Ich habe
> jetzt gelesen das man den OpAmp auch mit +/Gnd betreiben kann.
>
> Zum testen habe ich hier einen TAA 762A liegen. Kann ich den auch als
> Singel Supply benutzen? Wird dann Ground an an -Vs gelegt?
>

Und bitte unbedingt den Ausgang mit einem pullup beschalten:

https://www.tu-chemnitz.de/etit/zentral/ddr/ds/TAA765.pdf
Seite 2


Der 762/765 kann (in DaBla Grenzen) single supply.

> Gibt es Singel Suppley OpAmps mit 90DC am Ausgang?

http://www.ti.com/amplifier-circuit/op-amps/products.html

Genau für sowas hilft der Hersteller mit der paramet. Suchfunktion.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Andrew T. schrieb:

> Und bitte unbedingt den Ausgang mit einem pullup beschalten:

Ja, das wird gern vergessen. Interessant an diesem Typ
ist auch, das er 70mA treiben kann. Die meisten OPV
können nur etwas 20mA liefern.

von Andrew T. (marsufant)


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Harald W. schrieb:
> Interessant an diesem Typ
> ist auch, das er 70mA treiben kann.

Er kann sie NICHT treiben, er kann nur senken (wenn ich englisch "sink" 
mal so frei übersetzen darf)

Du kannst also z.B. direkt eine Relaisspule ansteuern wenn das andere 
Ende der Spule an +Vcc hängt.

> Die meisten OPV > können nur etwas 20mA liefern.

korrekt heißt es: die meisten OPV könnnne nur 20mA sink und source wegen 
der (symmetrischen) Endstufe.
D.h. 20mA treiben bzw. senken :)

: Bearbeitet durch User
von volker (Gast)


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Ich habe noch einen TL080CP gefunden. Auf Seite 4 / Figure 1. Unity-Gain 
Amplifier vom Datenblatt ist doch ein Spannungfolger beschrieben oder 
nicht?

http://www.dejazzer.com/ece723/resources/TL080.pdf

Das wäre doch genau das was ich suche zum testen. Ein Singel Supply ist 
es aber wohl nicht laut Datenblatt...

Gruß Volker

von volker (Gast)


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noch eine Frage habe ich... Auf Seite 4 / Figure 1. Unity-Gain
Amplifier vom Datenblatt sind 2 Kondensatoren als CC = 18pF und CL = 
100pF eingezeichnet. Was sind das für Kondensatoren? Haben die eine 
Polarität?

Gruß Volker

von MaWin (Gast)


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volker schrieb:
> Das wäre doch genau das was ich suche zum testen.

Ein OpAmp aus der Steinzeit des Monolithikums.

> Ein Singel Supply ist
> es aber wohl nicht laut Datenblatt...

Und 90V hält er auch nicht aus und Gain1 stabil ist er auch nicht. Er 
erfüllt also keine einzige von deinen Anforderungen, warum also diesen 
Exoten kaufen ?

von volker (Gast)


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MaWin schrieb:
> volker schrieb:
>> Das wäre doch genau das was ich suche zum testen.
>
> Ein OpAmp aus der Steinzeit des Monolithikums.
>
>> Ein Singel Supply ist
>> es aber wohl nicht laut Datenblatt...
>
> Und 90V hält er auch nicht aus und Gain1 stabil ist er auch nicht. Er
> erfüllt also keine einzige von deinen Anforderungen, warum also diesen
> Exoten kaufen ?

Ich will den nicht kaufen sondern den habe ich vor mir auf den Tisch 
liegen.

Damit würde ich gerne die Schaltung als Spannungsfolger aufbauen um zu 
testen ob das alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle. Erstmal 
reichen mir dafür auch 12V.

Wenn ich damit dann Erfolg habe mache den nächsten Schritt....

Gruß Volker

von Roland F. (rhf)


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volker schrieb:
> Ich will den nicht kaufen sondern den habe ich vor mir auf den Tisch
> liegen.

Volker, dir ist doch jetzt mehrfach erklärt worden das der TAA für deine 
Zwecke ungeeignt ist. Warum nimmst du das nicht an?
Als Anfänger sollte man "klein" anfangen und das bedeutet in deinem 
Fall, das du dir erst mal geeignetes Übungsmaterial beschaffen solltest. 
Und der TAA ist das definitiv nicht.

> Damit würde ich gerne die Schaltung als Spannungsfolger aufbauen um zu
> testen ob das alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle. Erstmal
> reichen mir dafür auch 12V.

Der TAA benötigt aber für eine vernünftige Funktion +-Ub...

> Wenn ich damit dann Erfolg habe mache den nächsten Schritt....

Du machst es dir nur unnötig schwer. Aber jeder wie er mag.

rhf

von volker (Gast)


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volker schrieb:
> TL080CP

Ich möchte auch nicht den TAA nehmen sondern den wie schon etwas weiter 
oben geschrieben einen TL080CP.

Dort ist die Schaltung die ich nachbauen möchte in Datenblatt 
beschrieben also bin ich davon ausgegangen dass dieser OpAmp dafür 
geeignet ist.

Wenn es nicht passt mit +GndUb dann nehme ich morgen zwei 12V Batterien 
oder zwei Step-up Wandler und das Problem mit der Spannung ist auch 
erstmal gelöst.

Desweiteren bin ich sehr an Empfehlungen interessiert um "klein" 
anzufangen.

So wie ich es schon rausgehört habe wäre Rail-to-Rail nicht schlecht und 
Singel Supply. Gerne auch erstmal günstig zum üben mit einer max. 
Ausgangspannung von 12VDC

Gruß Volker

von Jens G. (jensig)


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volker (Gast) schrieb:

>Der untere 3.3MOhm Widerstand ist variable und kann werte zwischen 0 -
>unendlich annehmen. ich möchte gerne das die Messspannung ganz rechts
>nicht über 3,3 Volt kommt (weil von dort geht es auf eine A/D Wandler)
>und in meiner Simulation klappt das sogar.

Das glaube ich aber mal nicht, wenn Du wirklich ein Modell des TAA762A 
benutzt hast, denn der TAA762A braucht einen PullUp-R am Ausgang nach + 
zum Funktionieren.
Der TL08x ist dioesbezüglich besser (braucht keinen PullUp), aber der 
Rest des hier bereits Gesagten gilt aber auch für den. D.h. Eingang wie 
auch Ausgang kann nicht bis an die Betriebsspannungen ausgesteuert 
werden, sondern nur bei paar Volt Abstand zu diesen.
D.h. der Testfall mit unterem R=0 (oder zumindest viel kleiner als der 
obere R) ist damit bei SingleSupply nicht machbar, sondern nur entweder 
mit DualSupply, oder aber mit einem R2R-OPV.

von Zeno (Gast)


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Roland F. schrieb:
> Volker, dir ist doch jetzt mehrfach erklärt worden das der TAA für deine
> Zwecke ungeeignt ist. Warum nimmst du das nicht an?
> Als Anfänger sollte man "klein" anfangen und das bedeutet in deinem
> Fall, das du dir erst mal geeignetes Übungsmaterial beschaffen solltest.
> Und der TAA ist das definitiv nicht.

Das ist doch Käse. Für erste Übungen darf's auch ein uralt OPV sein. 
Grundlagen des OPV's lernt man auch mit einem µA709 - sofern man einen 
solchen sein eigen nennt.
Und natürlich funktioniert der TAA76x auch. Schalte einen Widerstand vom 
Ausgang nach +Vc (wie der Widerstand zu dimensionieren ist steht im 
Datenblatt, mit ca. 2kOhm machst Du nichts falsch). Zur Speisung benutze 
für den Anfang erst mal symmetrische Speisung - 2 9V Blöcke sind da für 
den Anfang ausreichend.

Es kann nicht schaden sich zum Thema zu belesen (z.B. Tietze/Schenk). 
Von vielen Uni's stehen dazu auch Praktikumsanleitungen im Netz (z.B. 
hier 
https://www.praktikumphysik.uni-hannover.de/fileadmin/praktische-physik/AP/Versuche/Neue/A/C04a.pdf).

von Abyssaler Einspeiser (Gast)


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> So wie ich es schon rausgehört habe wäre Rail-to-Rail nicht schlecht und
> Singel Supply.

Ein OPV ist kein Logikbaustein.

Rail-to-Rail ist ein Nice-to-Have, aber: Das dynamische Verhalten
eines OPV wird in den Bereichen die nahe der Betriebsspannungen
liegen wesentlich schlechter. Das kann dann zu lustigen Dingen
wie Schwingneigung oder extrem schlechter Slew-Rate fuehren.

Praktisch wird man Schaltungen so dimensionieren, dass man
noch 1-2 V unter der Aussteuergrenze des Datenblatts bleibt.

Solange du solche Dinge noch nicht im Blickfeld hast:
Finger weg davon.


Mit Single Supply baut man z.B. Designs die AC-gekoppelt sind.
Da liegt der "Arbeitspunkt" der Schaltung dann einfach bei
ca. der halben Betriebsspannung. Das tut es normalerweise auch
nicht von allein und muss Bestandteil der Schaltung sein.
Das klappt mit ganz "normalen" OPVs natuerlich auch und
insoweit ist "Single Supply" nichts besonderes.

Fuer den normalen Spannungsfolger taugt das aber eben nicht.


Im uebrigen: Es heisst: Single-Supply.

Was du eher heraushoeren solltest:

- Beide Features ist nicht unbedingt anfaengertauglich.
- Nicht schlecht fuer den Anfaenger sind Standard-OPVs
  die mit einer bipolaren Spannung versorgt werden.

Da sind die Erfolgsaussichten am hoechsten.


Lesenswert:

>Analog Devices Walter G. Jung - OP AMP APPLICATIONS
>Analog Devices Rarely Asked Questions...
>Burr-Brown HIGH SPEED DATA CONVERSION
>National Semiconductur Application Note 31 - Op Amp Circuit Collection
>National Semiconductor Application Note 272 - Op Amp Booster Designs
>(u.a. ±120V Swing Booster)
>National Semiconductur Robert A. Pease - Troobleshooting Analog Circuits
>National Semiconductur Opamp Trivia
>Texas Instruments Ron Mancini Op Amps For Everyone
>Texas Instruments Understanding Operational Amplifier Specifications
>Texas Instruments Analog Engineer’s Circuit Cookbook: Amplifier
>Texas Instruments Analog Engineer’s Circuit Cookbook: Data Converters

von Wolfgang (Gast)


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volker schrieb:
> Die meisten benötigen als Spannungsversorgung eine ± Spannung.

Nein, ein OP weiss erstmal gar nicht, ob es ± Spannung oder +/Gnd 
Spannung ist. Das hängt von deiner Beschaltung/Anwendung und deiner 
Benennung ab.

von Werner H. (werner45)


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Es scheint hier im Forum ein immenses Problem zu sein, ein ±15V- oder 
±12V-Netzteil für OpV-Gehversuche bereitzustellen - fiel mir auf.
Jede Menge Workarounds wurden vorgeschlagen.

Netztrafos mit zwei Wicklungen gibt es überall, Gleichrichter, Elkos und 
Regler-ICs auch. 1A Strom braucht man für OpVs nie. Wenn die 
Befestigungslöcher gebohrt sind, ist das Netzteil ruckzuck montiert und 
verdrahtet.

Ich mein´ ja nur - Werner

von Dreikantfeile (Gast)


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Werner H. schrieb:
> Es scheint hier im Forum ein immenses Problem zu sein, ein ±15V- oder
> ±12V-Netzteil für OpV-Gehversuche bereitzustellen - fiel mir auf.
> Jede Menge Workarounds wurden vorgeschlagen.

Ja, Werner, das wäre zu einfach. Stell Dir einfach 5 Leute vor, die eine 
Glühlampe wechseln. Einer steht auf dem Tisch und hält die Lampe -die 4 
anderen drehen den Tisch.

Mit solchen Leuten hat man es hier zunehmend zu tun.

von Olaf (Gast)


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> Ich mein´ ja nur - Werner

Du bist alt. :-)

OPs laufen heute mit 0 und 3.3V, viele koennen sogar nicht mehr wie 6V 
ab bevor sie kaputt gehen.

Cool ist auch sowas:

http://www.ti.com/product/LM7705


Und Trafos sind auch Opatechnik. Heute nimmt man sowas:

http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm27762.pdf

Nur im "fortschrittlichen" Deutschland und da ganz besonders bei einer 
kleinen Insel namens "mikrocontroller.net" versucht man noch TAA762 oder 
LM741 zu verwenden.

Olaf

von Werner H. (werner45)


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You !
Alt, bewährt betriebssicher und störarm.
Und ich scheue die Zeitverschwendung für Entwicklung und Test mit 
neuesten gepriesenen Teilen, wenn es auch viel einfacher und schneller 
geht...

Gruß - Werner

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Olaf schrieb:
> Nur im "fortschrittlichen" Deutschland und da ganz besonders bei einer
> kleinen Insel namens "mikrocontroller.net" versucht man noch TAA762 oder
> LM741 zu verwenden.

Leider nicht nur auf der kleinen Insel, sondern auch an deutschen 
(Fach-)Hochschulen wird zu Ausbildungszwecken immer noch der 741 
eingesetzt. Und anschließend kommen die frisch aufgeschlauten 
Absolventen in die Unternehmen, im Glauben, Kenntnisse auf dem 
aktuellsten Stand der Wissenschaft zu besitzen. Und dann holt nicht etwa 
der Entwicklungsopa kurz vor der Rente den 741 aus der angestaubten 
Museumsschatulle, sondern der Jüngling.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Werner H. schrieb:
> Alt, bewährt betriebssicher und störarm.

Wie bitte? Gerade bei den uralten OPs gibt es doch viele, die nicht 
stabil als Spannungsfolger laufen und externe Beschaltung zur 
Frequenzkompensation sehen wollen. Solche Probleme findet man heute nur 
noch bei einigen sehr, sehr schnellen OPs.

Viele alten OPs sind auch für eine Phasenumkehr bekannt, wenn die 
Differenzspannung am Eingang zu groß wird oder einer der Eingänge zu 
dicht an einer der Versorgungsspannungen liegt. Und das bedeutet im 
schlimmsten Fall einen dauerhaften, latchupartigen Zustand... 
Phasenumkehr ist bei akutellen OPs auch kein Thema mehr.

Viele alte OPs sind intern asymmetrisch aufgebaut, was zu deutlich 
unterschiedlichen Slew Rates in positiver und negativer Richtung führt. 
Aktuelle Rail-to-Rail-OPs sind hingegen fast vollständig symmetrisch.

Viele alte OPs mit FET-Eingängen besitzen keine interne 
ESD-Schutzbeschaltung, d.h. gerade im Bastelumfeld kann ein Eingang 
schon vorgeschädigt sein, wenn man den OP nur schief anschaut. Bei 
aktuellen OPs wird fast immer die ESD-Festigkeit gemäß HBM angegeben.

> Und ich scheue die Zeitverschwendung für Entwicklung und Test mit
> neuesten gepriesenen Teilen, wenn es auch viel einfacher und schneller
> geht...

Natürlich ist es auf den ersten Blick bequem, immer nur uralte Bauteile 
einzusetzen und den Blick für den technischen Fortschritt zu 
verschließen. Andererseits macht man sich damit das Leben auch unnötig 
schwer.

Problematisch wird die Sache aber hauptsächlich dann, wenn man einfach 
"neue" Bauteile in alten Schaltungen einsetzt und z.B. nicht beachtet, 
dass manches neue Bauteil wesentlich schneller ist. Ich hatte mal einen 
Kunden, dessen Hardwareentwickler zunächst nicht einsehen wollte, dass 
sein Layout scheiße war aund deswegen die Schaltung nicht funktionierte. 
Er berief sich darauf, schon jahrzehntelang Mikroprozesorschaltungen zu 
entwickeln. Leider vergaß er, dass seine bisherigen Schaltungen 
vollintegrierte kleine Microcontroller mit maximal 16 MHz enthielten und 
nicht einen dicken ARM-Prozessor mit ~500 MHz und externem DDRRAM...

Wenn man z.B. einen störsicheren Digitaleingang benötigt, an dem 
womöglich eine hunderte Meter lange Strippe hängt, darf man natürlich 
auch nicht einfach ein LSL-Gatter durch ein aktuelles Logikgatter 
ersetzen, sondern muss eine geeignete Schaltungstechnik einsetzen. Das 
liegt aber nicht daran, dass aktuelle Bauteile grundsätzlich schlechter 
wären.

: Bearbeitet durch User
von Zeno (Gast)


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Olaf schrieb:
> Und Trafos sind auch Opatechnik.

bla bla bla

von Zeno (Gast)


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Olaf schrieb:
> Nur im "fortschrittlichen" Deutschland und da ganz besonders bei einer
> kleinen Insel namens "mikrocontroller.net" versucht man noch TAA762 oder
> LM741 zu verwenden.

Es spricht überhaupt nichts dagegen im privaten (Hobbybereich) alte 
Bauteile zu verbasteln. Es gibt genug Anwendungen, wo diese noch bestens 
ihren Dienst versehen.
Die Grundlagen der Elektronik lernt man am besten mit klassischen 
Bauelementen die eben nicht das rundum Sorglospaket bieten.

Wenn solche BE vorhanden sind kann man sie auch benutzen. Neu kaufen 
würde ich solche Teile natürlich auch nicht mehr.

von MaWin (Gast)


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Zeno schrieb:
> Es spricht überhaupt nichts dagegen im privaten (Hobbybereich) alte
> Bauteile zu verbasteln

Man macht sich halt das Leben unnötig schwer.

Alte OpAmps haben viele Limitationen, die gerade Anfängern nicht 
einleuchten.

Nicht ohne Grund gibts hier jede Woche einen, dem man Common Input Mode 
und Output Range erklären muss. Mit modernen OpAmps wie LMC6484 wäre das 
nicht passiert.

Aber hier sind viele geriatrische Opas die ihre Bauteilbestände aus dem 
Krieg immer noch zu Hause rumliegen haben weil sie 50 Jahre lang damit 
nichts fertig gebracht haben.

von Zeno (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Viele alten OPs sind auch für eine Phasenumkehr bekannt, wenn die
> Differenzspannung am Eingang zu groß wird oder einer der Eingänge zu
> dicht an einer der Versorgungsspannungen liegt. Und das bedeutet im
> schlimmsten Fall einen dauerhaften, latchupartigen Zustand...
> Phasenumkehr ist bei akutellen OPs auch kein Thema mehr.

Das stimmt schon. Andererseits ist in den Datenblättern und 
Applikationen zu diesen auch beschrieben wie man diese Effekte 
vermeidet.

Es kann auch nicht schaden, wenn man lernt das es solche Effekte gibt 
und wie die sich auswirken.

Man hat auch mit diesen "unzulänglichen" Bauelemente Geräte gebaut die 
ihren Dienst versehen haben und noch heute versehen. Ich habe selbst 
noch ein paar Kunden die mit Geräten arbeiten, wo z.B. massenhaft 741'er 
und Bauteile aus dieser Ära verbaut sind. Die Geräte sind teilweise 
zuverlässiger als der neue Kram, was wohl auch daran liegen mag das man 
zu dieser Zeit eben nicht auf billig gemacht hat hat. Als diese Geräte 
gebaut wurden, hat man noch sehr genau überlegt, wo man man wie welches 
Bauteil eingesetzt hat. Das galt für Elektronik als auch für Mechanik. 
Damals hat man in aller Regel auch genug Abstand zu den Grenzwerten 
eingehalten - die meist sehr teuren Geräte sollten eher langlebig sein.

von Werner H. (werner45)


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@schweigstill

Das bezog sich auf mich - und ein Trafonetzteil.

Von den ICs brauchst Du mir nichts erzählen, ich kenne die Macken und 
Grenzen seit µA914 fortlaufend bis heute. Datenblätter sind heute ja 
glücklicherweise sehr einfach zu bekommen. An den Grundschaltungen hat 
sich nichts geändert, auch bei 3-V-OpV nicht.
Und das Thema war - Spannungsversorgung.

Gruß - Werner

von Zeno (Gast)


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MaWin schrieb:
> Aber hier sind viele geriatrische Opas die ihre Bauteilbestände aus dem
> Krieg immer noch zu Hause rumliegen haben weil sie 50 Jahre lang damit
> nichts fertig gebracht haben.

Kann man auch anders herum sehen. Warum soll man neuen Kram kaufen, wenn 
man noch alte BE hat, die zum einen 50 Jahre zuverlässig waren und für 
den vorgesehenen Zweck völlig ausreichend sind.

Das bedeutet ja nicht das man, z.B., einen AD-Wandler mit alten 
Bauteilen diskret aufbaut, obwohl das sicher ginge und man jede Menge 
über die Funktion lernen würde.

von s.c.n.r. (Gast)


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Zeno schrieb:
> Kann man auch anders herum sehen. Warum soll man neuen Kram kaufen, wenn
> man noch alte BE hat, die zum einen 50 Jahre zuverlässig waren und für
> den vorgesehenen Zweck völlig ausreichend sind.

Weil es vor 50 Jahren, bis auf wenige Ausnahmen praktisch noch keine 
SMT-Bauteile gab.
Und wer, bis auf die o.g. Fraktion, will das noch. ;-)

von michael_ (Gast)


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Olaf schrieb:
>> Zum testen habe ich hier einen TAA 762A liegen.
>
> Oh mein Gott! Schmeiss die alte Grotte weg. Nimm mindestens einen
> LM358/LM324 die sind zwar auch schon 30Jahre alt, aber deutlich moderner
> als der olle 762.
>
> Olaf

Klar.
Du jugendlicher, moderner Schlauberger.

Ob das Teil jung oder alt ist, einen mit OK kannst du nicht durch 
irgendeinen wie von dir genannt ersetzen.
Die haben grundverschiedene Anwendungsgebiete.

Wenn in deiner Heizungssteuerung so einer defekt ist, bist du froh, 
sowas noch zu haben.

von juergen (Gast)


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Andreas S. schrieb:


> Natürlich ist es auf den ersten Blick bequem, immer nur uralte Bauteile
> einzusetzen und den Blick für den technischen Fortschritt zu
> verschließen. Andererseits macht man sich damit das Leben auch unnötig
> schwer.
>
>

Umgekehrt! Man spart Zeit und Geld mit den ollen Sachen. Hab' mir gerade 
wieder 'ne Tüte 741er gekauft. Völlig ok für diverse Anwendungen.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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juergen schrieb:
> Umgekehrt! Man spart Zeit und Geld mit den ollen Sachen. Hab' mir gerade
> wieder 'ne Tüte 741er gekauft. Völlig ok für diverse Anwendungen.

Wenn das der Fall wäre, hätten die Halbleiterhersteller überhaupt keinen 
Grund, neue Produkte zu entwickeln. Aber es scheint ja offenbar einen 
Markt zu geben. Ich wüsste auch nicht, wie groß und leistungsfähig ein 
Smartphone wäre, dessen Analogteil ausschließlich mit 741 aufgebaut 
wäre.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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michael_ schrieb:
> Wenn in deiner Heizungssteuerung so einer defekt ist, bist du froh,
> sowas noch zu haben.

Ja, als Ersatzteil. Nicht für Neuentwicklungen.

von MaWin (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Ja, als Ersatzteil. Nicht für Neuentwicklungen

Bei michael_ und juergen wird nicht entwickelt, da wird gebastelt.

von juergen (Gast)


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MaWin schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Ja, als Ersatzteil. Nicht für Neuentwicklungen
>
> Bei michael_ und juergen wird nicht entwickelt, da wird gebastelt.

Bei dir wird entwickelt??

Mir scheint, du hast zu viele Datenblätter auswendig gelernt,
so wie Don Quichote zu viele Ritterromane gelesen hat.

von juergen (Gast)


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MaWin schrieb:

> Bei michael_ und juergen wird nicht entwickelt, da wird gebastelt.

Davon ab, ich habe auch nie was Anderes behauptet.

von michael_ (Gast)


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Ob Bastler oder Entwickler, es ist doch eh wurscht.
Es sind Rahmenbedingungen, dann wird in ein Datenblatt geschaut und die 
empfohlene Schaltung übernommen.

Beim Bastler darf es nichts kosten.
Gewerblich muß die Kosten der Chef abnicken.

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