Hat jemand von euch schon mal die Darstellung des zeitlichen Verlaufs eines Spektrums (berechnet per FFT) als Wasserfall dargestellt? Mich würde interessieren wie man die Sichtbarkeitsprüfung für die Linien durchführt.
Du berechnest eine FFT, die Amplitude wird über eine LUT oder Funktion auf eine Farbe abgebildet und dann hast du eine Zeile vom Wasserfall. Mit der nächsten FFT gibt es die nächste Zeile. Wasserfall kannst du dir vorstellen als würdest du von oben auf viele FFTs gucken. Die Höhenonformation ist dann als Farbe dargestellt. Aber ... falsches Unterform.
Gast
#6095469
Martin O. schrieb: > die Sichtbarkeitsprüfung Was für 'ne Sichtbarkeitsprüfung? Was willst du denn eigentlich machen?
Beim Wasserfalldisplay https://www.eddylab.de/wirbelstromsensoren/eddylab/csm_waterfall_e28f48306b.jpg verdecken vordere Linien teilweise den hinteren Bereich. Das muss man algorithmisch beim Zeichnen testen.
Gast
#6095476
Martin O. schrieb: > https://www.eddylab.de/wirbelstromsensoren/eddylab/csm_waterfall_e28f48306b.jpg > > verdecken vordere Linien teilweise den hinteren Bereich. Das muss man > algorithmisch beim Zeichnen testen. für mich eine falsche Darstellungsform. Mach es einfach 2D!!!
Gast
#6095495
tja schrieb: > für mich eine falsche Darstellungsform. Mach es einfach 2D!!! Absolut. Die dritte Dimension (Amplitude) wird schon durch die Farbe codiert. Sie nochmals als Höhe darzustellen ist redundant. Hübsch anzusehen, aber bringt sonst nur Nachteile.
Gast
#6095504
Martin O. schrieb: > Mich würde interessieren wie man die Sichtbarkeitsprüfung für die Linien > durchführt. Der einfachste Algorithmus ist, mit einer Zeile Time (z.B. bei -49ms) anzufangen und Zeile für Zeile nach vorne (Richtung 0 ms) zu zeichnen. Die Zeilen (Frequency) werden dann jeweils von 0 Hz bis 3500 Hz gezeichnet.
Gast
#6095516
Ich bin mir recht sicher, dass hier nicht Linie für Linie gezeichnet wird, sondern das Spektrum zunächst mit Polygonen dargestellt und dann gerendert wird. Sonst wirds z. B. mit der Kantenglättung sehr schwer.
Martin O. schrieb: > Beim Wasserfalldisplay > > https://www.eddylab.de/wirbelstromsensoren/eddylab/csm_waterfall_e28f48306b.jpg > > verdecken vordere Linien teilweise den hinteren Bereich. Das muss man > algorithmisch beim Zeichnen Die Matrix aus den berechneten FFTs wird einfach als heightmap gerendert. Die Darstellung von Verdeckung und so macht die Grafikkarte für dich, da brauchst du gar nix machen. zB --> https://stackoverflow.com/questions/35077435/webgl-heightmap-from-array
Ist das Problem überhaupt lösbar in 3D wenn man den Blickwinkel oder anders die Höhe des Viewports über der XY-Plane und den Abstand des Viewports zum Ursprung nicht verändern darf? Sprich Drehen ist erlaubt, aber Neigen/kippen nicht. Es könnte ja auch sein, dass das so aussieht wie cos(x)+cos(y). Je nachdem wie weit es da hinunter geht bei (0|0) muss man immer senkrechter von oben gucken wenn man wirklich jeden Punkt erkennen können will. Ich würde das einfach 2D machen, weil wie schon erwähnt wurde das 3D hier keine weitere Information kodiert. Jetzt haben sin() und cos() keine Sprünge, aber echte Wasserfallspektren sehr wohl, z. B. wenn der Sender ein und aus schaltet. Dann hat man in einem 3D Gebirge sehr steile Wände und muss fast zwingend von oben drauf gucken um die Punkte unten am Boden zu erkennen. Edit: Martin O. schrieb: > Beim Wasserfalldisplay > > https://www.eddylab.de/wirbelstromsensoren/eddylab/csm_waterfall_e28f48306b.jpg > > verdecken vordere Linien teilweise den hinteren Bereich. Das muss man > algorithmisch beim Zeichnen testen. Um was geht es eigentlich? Das zu zeichnen wie dort im Bildchen oder möchtest du das immer so zeichnen, dass nichts verdeckt wird? Wenn Verdeckungen OK sind, dann gibt es in Python die matplotlib https://matplotlib.org/mpl_toolkits/mplot3d/tutorial.html .
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