Hallo zusammen,
ich suche einen Sensor, der die Größe eines Metallblocks erkennen kann.
Im Anhang habe ich das ganze mal bildlich dargestellt. Die Fördertechnik
fördert unterschiedlich lange Metallblöcke, die in der Breite und im
Material identisch sind.
Gibt es einen Sensor, der - vielleicht über eine Feldänderung (?!) -
diese Blöcke auseinanderhalten kann? Es geht "nur" darum, ca 20
verschieden dicke Blöcke zu erkennen und auseinander zu halten und nicht
um eine Gramm genaue Messung.
Gibt es da was? Wenn ja was? Link?
Am besten auf Platinenbasis. Es muss wie immer klein und günstig sein ;)
Viele Grüße
Simon
Simon schrieb:> um eine Gramm genaue Messung.
Seit wann misst an die länge in Gramm?
Wenn du nur die Länge erkenne willst nimm eine Laserlichtschranke.
Guest schrieb:> Simon schrieb:>> um eine Gramm genaue Messung.>> Seit wann misst an die länge in Gramm?>> Wenn du nur die Länge erkenne willst nimm eine Laserlichtschranke.
Ich meine natürlich die Länge (das Gewicht wird daraus ermittelt).
Lichtschranke geht nicht, da unterschiedliche Geschwindigkeiten. Was
wäre mit meinem Vorschlag? Geht sowas prinzipiell mit einem Hallsensor
o.ä? Wobei ich hierfür ein Magnetfeld bräuchte. Gibt es da nix?
Simon schrieb:> Geht sowas prinzipiell mit einem Hallsensor> o.ä? Wobei ich hierfür ein Magnetfeld bräuchte.
Fährt das Band dann wegen des Hallsensors gleichmässiger?
Simon schrieb:> Ich meine natürlich die Länge (das Gewicht wird daraus ermittelt).> Lichtschranke geht nicht, da unterschiedliche Geschwindigkeiten.
Dann miss die Geschwindigkeit oder gucke mit einer Kamera. Eine
Zeilenkamera würde in dem Fall sogar reichen, ist aber wahrscheinlich
teurer als z.B. RasPi-Kamera.
In welchem Bereich liegt die Geschwindigkeit, vermutlich irgendwo
zwischen Schneckentempo und Gewehrkugel?
Simon schrieb:> Lichtschranke geht nicht, da unterschiedliche Geschwindigkeiten
Die Geschwindigkeiten sind ja denke ich mal bekannt und ändern sich
nicht während das teil vorbeiläuft oder sehe ich das falsch.
Simon schrieb:> Geht sowas prinzipiell mit einem Hallsensor
Halte ich für unwahrscheinlich.
Hänge dich an das Band. Ein Encoder der z.B. pro mm effektiver
Förderlänge einen Puls abgibt an einer Rolle, Motor, Antriebsrad, sowas.
Dan einfach eine Lichtschranke oder ein induktiver Sensor, der die
Impulse an einen Zähler freigibt wenn ein Block da ist.
Zack, Länge gemessen.
Mehr Angaben: Wie groß sind die Klötze (5mm, 3m?)
Wie schnell ist das Band? Ändert sich die Geschwindigkeit auch während
ein Block vorbeifährt? Bleibt es komplett stehen?
Dirk B. schrieb:> Nimm zwei Lichtschranken in definiertem Abstand.> So kannst du die Geschwindigkeit bestimmen und somit auch die Länge.
Klappt aber nicht, wenn sich die Geschwindigkeit waehrend einer
Vorbeifahrt aendert.
wendelsberg
Guest schrieb:> Simon schrieb:>> Geht sowas prinzipiell mit einem Hallsensor>> Halte ich für unwahrscheinlich.
Warum? Wenn ich einen Eisenblock in ein Magnetfeld halte, wird dieses
verändert. Und das unterschiedlich, je nach Größe des Blocks.
Simon schrieb:> Guest schrieb:> Simon schrieb:> Geht sowas prinzipiell mit einem Hallsensor>> Halte ich für unwahrscheinlich.>> Warum? Wenn ich einen Eisenblock in ein Magnetfeld halte, wird dieses> verändert. Und das unterschiedlich, je nach Größe des Blocks.
Ja, aber ich bezweifle, dass du damit 20 verschiedene Längen zuverlässig
unterscheiden kannst.
Theoretisch ja, aber wie immer gibt es einen Unterschied zwischen
Theorie und Praxis. Du wirst das Feld nicht so genau eingrenzen können
das es nicht durch nachfolgende Blöcke beeinflusst wird. Außerdem
müsstest du dann ein Fernefeld messen was durch alles Mögliche in der
Umgebung beeinflusst wird. Vielleicht schaffst du es die Blöcke
auseinander zu halten, wenn sie unterschiedlich genug sind aber die
Länge messen wirst du nicht schaffen. Da hättest du vermutlich Kapazitiv
noch mehr glück.
wendelsberg schrieb:> Klappt aber nicht, wenn sich die Geschwindigkeit waehrend einer> Vorbeifahrt aendert.
Dann noch lieber nur eine Lichtschranke.
Wenn die Bewegung der Fördermittels z.B. über einen Inkrementalgeber in
einen Takt für eine Längenmessung umgesetzt wird und die Lichtschranken
ein Tor für die Impulszählung definiert, ist die Konstanz der
Geschwindigkeit egal.
Dank des 2-Bit Gray Codes von einem Inkrementalgeber gibt es auch keine
Probleme mit Prellereien - unabhängig von der Geschwindigkeit.
Du weist den Vorschlag Lichtschranke aufgrund der unterschiedlichen
Geschwindigkeit zurück, beharrst aber auf deinen Hallsensor.
Selbst wenn du den Hallsensor nimmst und angenommen die Werte sind
brauchbar, benötigst du für deine Rechnung wohl noch einen weiteren
Faktor. Aus Luft und Liebe lässt sich da nix berechnen.
wendelsberg schrieb:> Klappt aber nicht, wenn sich die Geschwindigkeit waehrend einer> Vorbeifahrt aendert.
Klappt generell nicht, wenn man nicht eine der beiden Größen kennt.
Simon schrieb:> Im Anhang habe ich das ganze mal bildlich dargestellt. Die Fördertechnik> fördert unterschiedlich lange Metallblöcke, die in der Breite und im> Material identisch sind.
Die in der Breite und in der Höhe identisch sind?
Dann laß doch ein Laufrad über die Metallblöcke laufen. Das Rad gibt Dir
Impulse pro Wegstrecke mit und die von oben bewegliche Achse gibt Dir
die jeweilige Auslenkung an. Wenn es mal nach unten absackt, dann ist
ein Block zu Ende. Wenn es nach oben gedrückt wird kommt ein neuer Block
heran.
Eine Kamera wäre die kontaktlose Variante. Laufräder mit
Wegstreckenmessung gibt es sicher bei den kleinen und mittleren
Roboterbauteilen. Es könnte ja auch bei ganz kleinen Teilen so etwas wie
ein Computer-Mausrad sein.
Wo ist das Problem?
mfg Klaus