Forum: PC-Programmierung Navigation in statische HTML Seiten einbauen. Wie?


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von asd (Gast)


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Hallo,

ich hab als HTML-Neuling eine Vereins-Webseite übernommen. Auf der wird 
ca. 4x im Jahr mal was neues hinzugefügt. So 10-20 Seiten insgesamt.
Bisherige Gestaltung ist so im 90er Jahre Geocities Design ;-) (ich 
werde auf keinen Fall drauf verlinken!!)
Ich hab mir vorgestellt das ohne Skripte und aktive Inhalte machen zu 
wollen (siehe auch blog.fefe.de ->  "Proudly made without PHP, Java, 
Perl, MySQL and Postgres")
Vom Layout würde mir sowas gefallen ("Flexbox Example"), das passt sich 
automatisch an wenn der Benutzer sein Handy hochkant hält:
https://www.w3schools.com/html/html_layout.asp

Meine Frage: Gibt es eine schöne Möglichkeit, wenn bei mehreren 
Webseiten die linke Spalte (London,Paris,Tokyo) und die obere Zeile 
("Cities") immer gleich sein soll, und nur der Inhalt ("London is the 
capital city of England...") jeweils unterschiedlich ist, dass man die 
konstanten Inhalte zentral speichert so dass man sie nur 1x ändern muss 
wenn man noch mit dem Layout spielt?

Einen statische-Webseiten-Generator wie Hugo will ich an sich nicht 
benutzen weil es erstens overkill wäre und ich zweitens festgestellt 
habe dass sowas auch Einarbeitungszeit benötigt.
https://themes.gohugo.io/


HTML per Notepad++ zu schreiben ist mir im Vergleich dazu sogar 
sympathisch (wesentlich besser dokumentiert, man findet viel schneller 
Beispiele und Hilfe per google, und HTML verschwindet nicht so schnell 
so dass das Wissen auch in 20 Jahren noch zu was gut ist.)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hast du den Webserver in der Hand?  Kannst du ihn so konfigurieren, dass 
er server-side includes benutzen kann?  Damit kann man sowas machen.

Habe vor einiger Zeit für unsere ebenfalls sehr einfach gestrickten 
Vereinsseiten mal sowas gemacht. Menü links ist auf'm Handy unpraktisch, 
frisst zu viel Platz. Daher habe ich das Menü oben, und wenn das gesamte 
Display zu schmal wird, wird stattdessen ein Menü-Button eingefügt. Ich 
wollte auch gern ohne Javascript etc. auskommen.

Wenn dich das interessiert, kann ich mal versuchen, ein minimales 
Beispiel dafür zusammenzurödeln.

von asd (Gast)


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Strato scheint das zu unterstützen, ich kann es morgen also mal 
ausprobieren:
https://www.strato.de/faq/hosting/so-setzen-sie-server-side-includes-ssi-ein/

Selfhtml schreibt aber: "Die Unterstützung von SSI seitens der Hoster 
ist rückläufig."
https://wiki.selfhtml.org/wiki/Webserver/SSI

HTML hat offensichtlich keine schöne oder inhärente Möglichkeit sowas zu 
erzielen? Wie machen das professionelle Webseiten? Immer per Skript?
Wenn ich sowieso eine einzige CSS Datei für alle HTML Seiten anlege, 
könnte ich die konstante Navigation dann in der CSS Datei unterbringen?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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asd schrieb:

> HTML hat offensichtlich keine schöne oder inhärente Möglichkeit sowas zu
> erzielen?

HTML ist eine Seitenbeschreibungssprache.

Was du brauchst, bezieht sich jedoch auf den Server.

> Wie machen das professionelle Webseiten? Immer per Skript?

Keine Ahnung, aber sehr wahrscheinlich.

> Wenn ich sowieso eine einzige CSS Datei für alle HTML Seiten anlege,
> könnte ich die konstante Navigation dann in der CSS Datei unterbringen?

Jein.  CSS ist für die Layout-Dinge da, aber nicht für Inhalte.

Man braucht also eine Kombination aus beiden.

Ich bin da auch alles andere als ein Experte, habe mir das damals 
angelesen und zusammengekleckert. Javascript-basierte Lösungen gibt es 
viele, aber ich wollte es gern ohne, und es sollte auch unter 
Text-Browsern wie lynx oder w3m zumindest benutzbar sein.

von Tom (Gast)


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von Jan B. (do9jhb)


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Tom schrieb:
> https://www.mediaevent.de/html/frameset.html

Da steht auch nur drinnen entweder PHP (dann ist das dynamisch erzeugt) 
oder SSI (die eine eher geringe Unterstützung haben) benutzen soll.
Framesets sollte man bei bestem Willen nicht mehr nutzen (die werden 
auch bei vielen Browsern nicht mehr dargestellt, wenn das Dokument als 
HTML5 gekennzeichnet wurde).

Im Endeffekt wird es daraufhin aus laufen, die Seite dynamisch entweder 
im Browser (per Javascript) oder serverseitig (mit z.b. PHP) 
zusammenzubauen oder eben eben mithilfe eines Generatortools, deine 
Fragmente statisch zu HTML zu konvertieren und das dann auszuliefern.

von Ralf D. (doeblitz)


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Wenn du wirklich statische Seiten haben willst (d.h. auf dem Server wird 
nichts dynamisch eingebaut, auch nicht per SSI) aber auch keinen 
Generator irgendeiner Form für die Erzeugung dieser statischen Seiten 
haben willst und ebenso wenig Client Side Scripting (z.B. mit 
JavaScript) nehmen willst: Dann musst du das eben alles von Hand machen.

Die Frage ist halt, wie statisch du die Seiten wirklich haben willst. 
Wenn die als statische Ressource vom Server ausgeliefert werden sollen 
(also mit Last-Modified, ETag etc.) so dass der Cleint sie vernünftig 
cachen kann, dann darfst du serverseitig nich nicht einmal SSI 
verwenden.

Wenn es dir nur darum geht, nicht erst irgendein Framework lernen zu 
müssen: Selbst mit PHP (Würg) lässt sich die Funktionalität von SSIs, 
also das einfache Einfügen identischen Inhalts, leicht basteln (und PHP 
wird nicht so schnell abgekündigt werden ...).

von Sven B. (scummos)


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Ich habe auch eine Webseite bei der ich sowas wollte, und habe das mit 
einem Shellskript gemacht. Die Seiten selbst liegen in einem git-Repo 
und auf dem Server ist ein Hook, der das Skript immer ausführt wenn sich 
was ändert.

Der Inhalt wird per Platzhalter in das Template, das die Navigation etc. 
enthält, reinkopiert.

Als Inspiration paste ich es hier mal.
#!/bin/sh

set -e

export PYTHONIOENCODING=utf8
python create_translations.py

function create_output() {
    indir=$1
    outdir=$2
    lc_code=$3

    mkdir -p $outdir

    for page in index software downloads kontakt impressum; do
        echo "Generating $outdir/$page.html ..."
        sed "/CONTENTS/{
            s/CONTENTS//g
            r $indir/$page.inc
        }" $indir/page.tpl > $outdir/$page.html
        sed -i "s/menu-link-$page/menu-link-active/g" $outdir/$page.html
        sed -i "s/PAGE_LANGUAGE/$lc_code/" $outdir/$page.html
    done
}

create_output . output/ de
create_output translated/en/ output/en/ en

cp -v style.css output/style.css
cp -v imagebox.js output/imagebox.js

for lang in en; do
    for sharedfile in style.css imagebox.js files images; do
        rm -f output/$lang/$sharedfile
        ln -sv ../$sharedfile output/$lang/$sharedfile
    done
done

: Bearbeitet durch User
von Hermann K. (r2d2)


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Auch wenn du es hier explizit ausschließt würde ich dir doch noch einen 
Blick auf HTML-Generatoren werfen. Der einmalige Aufwand am Anfang wird 
sehr schnell durch eingesparte Arbeit eingespart. Und wenn mal jemand 
das Design ändern will ist auch das möglich.

Bei Github kann man seine Seite dabei sogar kostenlos hosten und muss 
sich um nix kümmern: https://pages.github.com/

Die Seiten selber werden dabei in Markdown geschrieben, was für die 
meisten Menschen deutlich lesbarer als HTML ist.

von Joggel E. (jetztnicht)


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Ja, eine einfach seite mit Menu, Buttons, Bildern und so ist machbar. 
Stichworte HTML, CSS.
Falls man auch noch etwas liefern moechte benoetigt man eine Datenbank, 
das waere dann plus php, plus MySql.  Plus Datenschutz.

Falls es etwas verspieltes hergeben soll kommt noch Javascript hinzu.

Fertigpackete, wie Wordpress, Jumlaa, Typo3 wuerd ich nicht empfehlen, 
da gibt es seltsame Effekte und wegen Sicherheit muss man dran bleiben.

Frameworks wuerd ich nicht empfehlen. Die koennen Alles, benoetigen aber 
auch viel Zeit zur Einarbeitung.

von Ursel (Gast)


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Statisch generieren wird dann wohl die beste Variante sein. Muss ja auch 
kein gewaltiges Generator-Tool sein. Schätze ca. 10-20 Zeilen Python 
sollten reichen, um HTML- oder Markdown-Inhalte in ein HTML/CSS-Template 
einzusetzen.

von c-hater (Gast)


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asd schrieb:

> Meine Frage: Gibt es eine schöne Möglichkeit, wenn bei mehreren
> Webseiten die linke Spalte (London,Paris,Tokyo) und die obere Zeile
> ("Cities") immer gleich sein soll, und nur der Inhalt ("London is the
> capital city of England...") jeweils unterschiedlich ist, dass man die
> konstanten Inhalte zentral speichert so dass man sie nur 1x ändern muss
> wenn man noch mit dem Layout spielt?

Nunja, ich weiß nicht, was du für "schön" hältst, aber früher(tm) hat 
man sowas z.B. mit Frames gelöst. Wobei für den inneren Frame die Wahl 
besteht, verschiedene Seiten zu liefern oder auch nur eine Seite mit 
verschiedenen Ankern.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Ist doch alles Bullshit. Eine gammelige Webseite soll durch fleißige 
Handarbeit aufgepimpt werden. Ja klar, wenn man sonst gar nichts zu tun 
hat und als der einsame Held auftreten möchte der sich für den Verein 
aufopfert. Wenn man bei Änderungswünschen durch die Vereinskameraden ein 
Leidensgesicht ziehen möchte und über die harte Arbeit jammern möchte.

Mietet euch bei eurem Provider für ca. 10 Euro / Monat ein gehostetes 
WordPress CMS. Das kleinste Paket wird reichen. Zu teuer? Einen für 
WordPress geeigneten Server bekommt man auch schon für zwei oder fünf 
Euro/Monat. Dann muss man sich WordPress einmalig selbst installieren 
und leider selber warten.

Nimm ein Default-Thema wie Twenty Nineteen, oder, wenn etwas 
wagemutiger, installiere ein für Vereine angepasstes oder populäres 
Webseiten-Thema (Listen kann man googeln).

Das Setup ist einmal Arbeit, und dann? Dann beschäftigt ihr euch mit den 
Inhalten und nicht der Mechanik der Seite. Dabei kann man immer noch den 
Helden geben, der für den Verein diese tolle Webseite organisiert hat 
und betreibt. Nur mit weniger Arbeit. Man kann auch Benutzer verwalten, 
statt wie bei nackten Dateien Unbedarfte an die Dateien zu lassen.

WordPress ist scheiße?
Ja und? Ist es, aber für eine gammelige Vereinsseite mit, keine Ahnung, 
10 Visits im Monat ist es völlig OK.

WordPress ist unsicher?
Ja und? Wenn man WordPress-Hosting kauft ist dass mehr das Problem des 
Hosters. Die Vereins-Inhalte sind sowieso nicht so wichtig, man braucht 
kein 24/7 und das Zauberwort heißt allgemein Backups.

WordPress generiert Seiten mit JavaScript und dem ganzen modernen 
Web-Müll?
Ja und? Solange man auf der Erzeuger-Seite sitzt und sich nur um die 
Inhalte und nicht um JavaScript Code kümmern muss kann es einem egal 
sein. Die 10 Besucher im Monat haben halt Pech gehabt.

: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (analogfreak)


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Ja, die Navigation kann man in statische Web-Seiten einbauen. Ich mache 
das so:
- Jeder Seiteninhalt kommt in eine provisorische HTML-Datei, die keine 
Navigation enthält
- Die Struktur der Site wird durch einen Dateibaum gebildet
- die endgültige HTML-Datei - inklusive Navigation - wird per XSLT 
gebildet
- XSLT läuft auf dem PC, nicht auf dem Web-Server
- Wie die Navigation aussieht und andere "feststehenden" Teile, wird für 
die ganze Site durch die XSLT-Stylesheetdatei bestimmt

Siehe meine Web-Site:
 http://web222.webclient5.de

Bei Interesse könnte ich das genauer dokumentieren und die Skripte 
veröffentlichen.

von vn nn (Gast)


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asd schrieb:
> siehe auch blog.fefe.de ->  "Proudly made without PHP, Java,
> Perl, MySQL and Postgres"

Ich enttäusche dich nur ungern, aber die Seite ist nicht ohne aktive 
Inhalte:
https://blog.fefe.de/faq.html
> Ich habe eine Blogsoftware in C gehackt, mit dietlibc, libowfat, unter gatling
> laufend und mit einem tinyldap-Backend.

asd schrieb:
> Ich hab mir vorgestellt das ohne Skripte und aktive Inhalte machen zu
> wollen

Wozu?

asd schrieb:
> Wie machen das professionelle Webseiten? Immer per Skript?

Natürlich.

c-hater schrieb:
> Nunja, ich weiß nicht, was du für "schön" hältst, aber früher(tm) hat
> man sowas z.B. mit Frames gelöst. Wobei für den inneren Frame die Wahl
> besteht, verschiedene Seiten zu liefern oder auch nur eine Seite mit
> verschiedenen Ankern.

Es hat schon seinen Grund, warum Frames für sowas ausgestorben sind...

Hannes J. schrieb:
> Mietet euch bei eurem Provider für ca. 10 Euro / Monat ein gehostetes
> WordPress CMS. Das kleinste Paket wird reichen. Zu teuer? Einen für
> WordPress geeigneten Server bekommt man auch schon für zwei oder fünf
> Euro/Monat. Dann muss man sich WordPress einmalig selbst installieren
> und leider selber warten.

Och nö, doch bitte alles nur kein Wordpress. Es gibt so viele schlange, 
sichere CMS da draußen.

Hannes J. schrieb:
> WordPress ist scheiße?
> Ja und? Ist es, aber für eine gammelige Vereinsseite mit, keine Ahnung,
> 10 Visits im Monat ist es völlig OK.
>
> WordPress ist unsicher?
> Ja und? Wenn man WordPress-Hosting kauft ist dass mehr das Problem des
> Hosters. Die Vereins-Inhalte sind sowieso nicht so wichtig, man braucht
> kein 24/7 und das Zauberwort heißt allgemein Backups.

Achso, wenn aufgrund der latenten Unsicherheit von Wordpress und seiner 
überbordenden Pluginlandschaft die Seite gekapert wird, und genutzt um 
Malware zu verbreiten, dann ist das komplett egal?
Manche Leute sind einfach asozial...

von c-hater (Gast)


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vn nn schrieb:

> Es hat schon seinen Grund, warum Frames für sowas ausgestorben sind...

Welchen genau? Ich meine jetzt nicht, warum all die unfähigen 
Webdesigner das nicht mehr so machen, sondern was der Vorteil für den 
Anwender ist, es nicht so einfach zu machen...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas R. schrieb:

> Siehe meine Web-Site:
>  http://web222.webclient5.de

Auf einem schmalen Bildschirm (Telefon, hochkant) ist das Reservieren 
einer Spalte links nur für ein bisschen Navigation allerdings 
Platzverschwendung.

von asd (Gast)


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Vielen Dank für die Diskussion. Das hilft mir weiter die verschiedenen 
Möglichkeiten zu sehen. Und vor allem macht es mich sicherer darin keine 
offensichtliche und gute Methode übersehen zu haben.

Ich werde also mal mit SSI anfangen. Bis dass dann mal vom Hoster 
gestrichen werden sollte hab ich mich dann schon auf eine andere Methode 
eingearbeitet. Vermutlich in der Priorität:

- sich doch in einen Statisches-HTML-Generator einarbeiten. Hugo o.ä.
- das erwähnte XSLT scheint auch so ein Generator für statisches HTML zu 
sein? https://www.w3schools.com/xml/xsl_intro.asp
- PHP: Quick&Dirty, wird aber die nächsten 20 Jahre auch nicht 
verschwinden. Lohnt also die Mühe sich anzuschauen
- oder einen kleinen Generator selber schreiben.
- ein richtiges CMS ist für 4 neue Inhalte pro Jahr wirklich mit Kanonen 
auf Spatzen geschossen
- Die alte Seite ist mit Frames. Ich hatte keine eigene Meinung dazu, 
sondern hab die 99% Meinung des Internet übernommen
- Ich will die Seite ohne Skripte schreiben, weil ich es selber hasse 
einer Seite Skripte erlauben zu müssen nur damit die belämmerte 
Nav-Leiste geht, und das obwohl es nur statische Links sind.

Vielen Dank an alle!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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asd schrieb:

> - das erwähnte XSLT scheint auch so ein Generator für statisches HTML zu
> sein? https://www.w3schools.com/xml/xsl_intro.asp

XSL Transform

Das macht aus einem XML ein anderes. HTML lässt sich als XML-Dialekt 
darstellen, wobei XML strikter ist. Beispielsweise akzeptiert jeder 
Browser in HTML, dass du Tags nicht beendest, ein Absatz hat dann halt 
nur <p> am Anfang, aber kein </p> am Ende. Wenn du das als XML 
interpretieren lassen willst, musst du dagegen auch auf formale 
Korrektheit des HTMLs achten.

> - oder einen kleinen Generator selber schreiben.

Du kannst auch existierende Präprozessoren benutzen, M4 sollte sich auf 
jeden Fall eignen, vermutlich bekommt man sogar mit dem C-Präprozessor 
da was hin.

> - Ich will die Seite ohne Skripte schreiben, weil ich es selber hasse
> einer Seite Skripte erlauben zu müssen nur damit die belämmerte
> Nav-Leiste geht, und das obwohl es nur statische Links sind.

+1

von woas i nit (Gast)


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asd schrieb:
> - Die alte Seite ist mit Frames. Ich hatte keine eigene Meinung dazu,
> sondern hab die 99% Meinung des Internet übernommen

wenn du die seite schon überarbeiten willst, dann hau die deppaten 
frames raus. die sind obsolete

https://developer.mozilla.org/de/docs/Web/API/HTMLFrameSetElement

> - Ich will die Seite ohne Skripte schreiben, weil ich es selber hasse
> einer Seite Skripte erlauben zu müssen nur damit die belämmerte
> Nav-Leiste geht, und das obwohl es nur statische Links sind.

ok, deine einstellung - mir ist noscript und co zu aufwändig. wurscht, 
meine einstellung.
zum thema: wenn du die navigation (evtl auch header und footer) z.b. aus 
einer eigenen datei mit php per "require" oder "include" einbettest, 
aber im html kein einziges "script" tag vorkommt, dann hast du:
- eine zentrale datei für die navigation
- das was du als "ohne scripts" bezeichnest
- seiten die "statisch aussehen". ist dem browser (und besucher) eh 
plunswurscht (anm. komplett egal) ob die "dateien" statisch vorliegen 
oder durch irgendein server script gerendert sind/wurden
- den lernaufwand fast auf 0 reduziert weil du nur einen oder zwei 
befehle "lernen" musst

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

c-hater schrieb:
>> Es hat schon seinen Grund, warum Frames für sowas ausgestorben sind...
>
> Welchen genau? Ich meine jetzt nicht, warum all die unfähigen
> Webdesigner das nicht mehr so machen, sondern was der Vorteil für den
> Anwender ist, es nicht so einfach zu machen...

ich hatte vor Jahren meine alte Webseite im Backup wiedergefunden und 
einfach mal auf den (eigentlich fast ungenutzten) Webspace gelegt.
Nun liegt sie schon wieder 10 Jahre lang dort...
https://www.roehres-home.de/amiga_lebt/index.html

Gruß aus Berlin
Michael

von sid (Gast)


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bei statischen htmls kannst Du das menü in einer externen html auslagern 
und brauchst es für alle Seiten nur einmalig zu editieren,
das menü lässt sich dann per json und nem kleinen javascript einbetten
siehe hier :
https://www.w3schools.com/howto/howto_html_include.asp

wenn DU weg von statischen htmls willst (was das layouten deutlich 
vereinfacht IMHO)
dann schau mal auf smarty.net
das ist eine php template engine die recht einfach zu benutzen ist.
ein template und der content wird einfach eingebettet..
(statischer content wie header und footer können natürlich auch statisch 
bleiben)
Am ende ist das sehr aufgeräumt und leicht zu warten/ergänzen

von vn nn (Gast)


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c-hater schrieb:
> vn nn schrieb:
>
>> Es hat schon seinen Grund, warum Frames für sowas ausgestorben sind...
>
> Welchen genau? Ich meine jetzt nicht, warum all die unfähigen
> Webdesigner das nicht mehr so machen, sondern was der Vorteil für den
> Anwender ist, es nicht so einfach zu machen...

Probleme beim setzen von Lesezeichen oder weitergeben von URLs
Probleme beim nutzen des "Zurück"-Buttons
Probleme beim neu laden der Seite
Und zu guter Letzt: deprecated since HTML5

Aber wie immer hältst du alle anderen für unfähig, nur dich selbst 
nicht.

von Sklavenvermittler (Gast)


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Oh mein Gott was für ein Gemurkse.

Wie oben schon jemand schrieb: Nimm WordPress, dann kannst später du 
oder irgendein Vereinskjockel der vor Computern Angst hat einfach nur 
noch Content reinhauen. Das ist heute die ideale Wahl für solche Seiten. 
Meinetwegen ein anderes CMS, jedenfalls fummelt man sich keine Seiten 
mehr von Hand zusammen. Ein CMS bringt einfach vieles mit das man heute 
haben will: Userverwaltung, eben CMS-Funktionalität, zeitgemässe Themes 
die auch responsive sind.

Zu den restlichen Vorschlängen muss man sich ja nur noch an die Birne 
fassen:

SSI: Das war mal ein vorübergehender Hack, das Zeug ist sowas von tot.
XSLT: Thema verfehlt

Jetzt kommt bestimmt noch einer angezuckelt und empfiehlt JBoss.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Sklavenvermittler schrieb:
> Ein CMS bringt einfach vieles mit das man heute haben will:
> Userverwaltung,

Wofür braucht man das für eine Handvoll weitgehend statischer Inhalte?

> eben CMS-Funktionalität, zeitgemässe Themes die auch
> responsive sind.

Die meisten Themen, die bei den freien CMSen so rumlungern, sind leider 
nicht einmal das.

Ein CMS ist gut, wenn da wirklich auch immer mal wieder was passiert, 
und wenn diejenigen, die da was einstellen sollen/wollen, kein HTML 
können. Es bringt aber auch Einarbeitungsaufwand mit sich.

> SSI: Das war mal ein vorübergehender Hack, das Zeug ist sowas von tot.

Der führende Indianer unterstützt es, Nginx auch. Solange man auf dem 
Server drauf zurückgreifen kann – den Client interessiert das am Ende 
nicht weiter, ihm entsteht daraus kein Nachteil.

von Sheeva P. (sheevaplug)


Angehängte Dateien:

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Ursel schrieb:
> Statisch generieren wird dann wohl die beste Variante sein. Muss ja auch
> kein gewaltiges Generator-Tool sein. Schätze ca. 10-20 Zeilen Python
> sollten reichen, um HTML- oder Markdown-Inhalte in ein HTML/CSS-Template
> einzusetzen.

Aus Spaß an der Freude und weil ich es wissen wollte, habe ich mal etwas 
mit Python3 geschrieben, das etwas mehr kann als simple 
Variablenersetzungen.

Okay, es sind 42 Zeilen geworden, dafür funktioniert das Programm 
rekursiv auf Verzeichnisse, nutzt die Templateengine Jinja2 mit 
Schleifen, Includes und Template-Vererbung, und kann Datenstrukturen aus 
JSON-Dateien lesen und einsetzen.

Vielleicht kann ja jemand sowas brauchen, have fun. ;-)

von vn nn (Gast)


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Sklavenvermittler schrieb:
> Wie oben schon jemand schrieb: Nimm WordPress, dann kannst später du
> oder irgendein Vereinskjockel der vor Computern Angst hat einfach nur
> noch Content reinhauen. Das ist heute die ideale Wahl für solche Seiten.
> Meinetwegen ein anderes CMS, jedenfalls fummelt man sich keine Seiten
> mehr von Hand zusammen.

Nochmal: bitte jedes CMS, nur nicht das latent unsichere und völlig 
aufgeblasene Wordpress.
Ja, ich hab auch schon Vereinsseiten auf Wordpress aufgezogen. Und dann 
bitter bereut.
Mein Favorit: einer der Hoster legt automatisiert auf den 
Wordpress-Adminbereich (/wp-admin/*) eine zusätzliche Authentifizierung 
über eine .htaccess, weil sie ständig Support-Calls (zwecks 
Backup-Wiederherstellung) und Abusemails hatten wenn wieder mal aufgrund 
eines unsicheren Wordpress-Plugins die Seite eines Kunden gekapert 
wurde.

von Nop (Gast)


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WordPress ist völliger Kernschrott, und wer das empfiehlt, hat entweder 
von Tuten und Blasen keine Ahnung, oder er ist "Webentwiggler" und will 
seinen Kunden einen Wartungsvertrag aufschwatzen. Schlimmstenfalls auch 
noch mit Bootstrap und jQuery versaut.

Webseiten, die statisch sinnvoll möglich sind, macht man heute zunehmend 
auch wieder statisch, nämlich mit einem der unzähligen Generatoren. 
Bessere Performance, bessere Sicherheit, kein Zerbrechen bei allfälligen 
Updates.

Und responsive: Eine HTML-Seite ist responsive, ganz von selber, das war 
schon immer so. Das wird wenn überhaupt erst durch laienhaften Einsatz 
von CSS wieder vergurkt.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nop schrieb:
> Eine HTML-Seite ist responsive, ganz von selber, das war schon immer so.

Das HTML selbst ist es, die Navigation dagegen nicht, falls man 
irgendwas wie ein Menü mit dabei haben möchte (und nicht nur am Fuß 
einen Link zum Impressum und vielleicht der Hauptseite – das geht auch 
einfach so).

von Nop (Gast)


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Jörg W. schrieb:

> Das HTML selbst ist es, die Navigation dagegen nicht

Ist sie, weil die Navigation im Markup lediglich eine ul ist, in der li 
stecken, die wiederum anchors enthalten. Bis auf das li für die aktuelle 
Seite natürlich, das statt des anchors nur den Seitentitel enthält.

Die ul bekommt eine Klasse oder ID, mehr nicht, und alles weitere geht 
ins CSS.

von DPA (Gast)


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<table> - Reines HTML, nicht Responsive.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nop schrieb:
> Ist sie, weil die Navigation im Markup lediglich eine ul ist, in der li
> stecken, die wiederum anchors enthalten.

Wenn man diese immer einblendet, nimmt sie auf einem kleinen Bildschirm 
ziemlich viel Platz weg. Auf einem großen Bildschirm (die Dinger sind ja 
vor allem in die Breite gewachsen in den letzten Jahren) wiederum ist es 
sinnvoll, die Einträge nebeneinander anzuzeigen statt untereinander.

> alles weitere geht ins CSS

Dass man das rein mit CSS organisieren kann, hat ja keiner bestritten.

: Bearbeitet durch Moderator
von Nop (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Auf einem großen Bildschirm (die Dinger sind ja
> vor allem in die Breite gewachsen in den letzten Jahren) wiederum ist es
> sinnvoll, die Einträge nebeneinander anzuzeigen statt untereinander.

Das Layout ist nicht Aufgabe des Markups, sondern von CSS. Ohne CSS 
werden die per Default zwar untereinander dargestellt, sind aber 
responsive.


DPA schrieb:
> <table> - Reines HTML, nicht Responsive.

Tabellen mißbraucht man nicht fürs Layout.

von sid (Gast)


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Sklavenvermittler schrieb:
> Oh mein Gott was für ein Gemurkse.
>
> Wie oben schon jemand schrieb: Nimm WordPress, .....
> Das ist heute die ideale Wahl für solche Seiten.

Das ist mal echtes Gemurkse!

Wordpress joomla und Co sind die schlechteste Idee die man haben kann.
Nach den WYSIWYG Editoren diverser Webhostanbieter
Man schleppt 99.5% Overhead mit den man nie brauchen wird.
Nicht nur auf dem Server sondern vor allem innerhalb der html.
Will man wissen ob eine Internetseite "schlecht gemacht ist"
ist es das einfachste zu gucken ob da WP und Co laufen ohne Grund.

eierlegende Wollmilchsäue sind der beste Indikator für unfähige 
Webdesigner.

ProTipp:
hat mein keine Userdatenbank, können keine userdaten geklaut werden!

von sid (Gast)


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Nop schrieb:
> Tabellen mißbraucht man nicht fürs Layout.

das stimmt so pauschal auch nicht...
während divs sich in den letzten Jahren immer mehr durchsetzen,
sind tabled-layouts fast ebenso effizient.
Sie sind zB auch ohne externes css responsive

wenn ich mich recht entsinne waren zB alle std vBulletin templates bis 
v4
hauptsächlich table-layouts

Generell sind Forenbeträge als tabelle leichter zu handhaben
als per nested divs.

von Nop (Gast)


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sid schrieb:
> Nop schrieb:
>> Tabellen mißbraucht man nicht fürs Layout.
>
> das stimmt so pauschal auch nicht...
> während divs sich in den letzten Jahren immer mehr durchsetzen,
> sind tabled-layouts fast ebenso effizient.

Das ist schon seit 20 Jahren "bad practice", u.a. weil man damit kein 
barrierefreies Webdesign schafft. Unwesentlich? Domino's hat gerade in 
den USA vor Gericht eine Klatsche kassiert, weil deren Webseite nicht 
barrierefrei ist.

Tabellenbasiertes Layout ist sowas von 90er. Wer heute noch damit kommt, 
zeigt nur, daß er die letzten Jahrzehnte verschlafen hat. Und wer das 
als Webdesigner heute noch macht, soll lieber zu McD Burger braten 
gehen.

von vn nn (Gast)


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sid schrieb:
> Nop schrieb:
>> Tabellen mißbraucht man nicht fürs Layout.
>
> das stimmt so pauschal auch nicht...

Doch. Denn Tabellen sind, wer hätte das gedacht, für tabellarische Daten 
gedacht.
Ich kann natürlich auch einen Schraubenschlüssel zum einschlagen eines 
Nagels verwenden, das macht es aber nicht richtig.

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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in der C't wurden im laufe der Jahre mal ein oder zwei Frameworks für 
statische Webseiten vorgestellt.
Quasi offline-CMS.

Kann auch sein, dass sie selbst mal dafür was entwickelt hatten.

was ich auf anhieb gefunden habe:
https://www.heise.de/select/ct/2016/12/1465125783782179
https://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-25-Jekyll-generiert-Blogs-und-andere-Webseiten-2310740.html
https://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-9-Octopress-erzeugt-und-veroeffentlicht-Blogs-mit-statischem-HTML-2324231.html

hier ist auch noch ein Artikel der ein paar Sachen Offline-CMS aufführt:
https://mherbst.de/de/blog-it/renaissance-der-statischen-websites/

vom kurzen drüberfliegen fand ich Hugo am attraktivsten.

von sid (Gast)


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Nop schrieb:
> Das ist schon seit 20 Jahren "bad practice", u.a. weil man damit kein
> barrierefreies Webdesign schafft. Unwesentlich? Domino's hat gerade in
> den USA vor Gericht eine Klatsche kassiert, weil deren Webseite nicht
> barrierefrei ist.
>
> Tabellenbasiertes Layout ist sowas von 90er. Wer heute noch damit kommt,
> zeigt nur, daß er die letzten Jahrzehnte verschlafen hat. Und wer das
> als Webdesigner heute noch macht, soll lieber zu McD Burger braten
> gehen.
Also barrierefreiheit hat NIX mit tabellen zu tun!
Aber schon dass Du keine Ahnung hast wovon Du sprichst
und es mit genau dieser Aussage auch zugibst:D

vn nn schrieb:
> Doch. Denn Tabellen sind, wer hätte das gedacht, für tabellarische Daten
> gedacht.

Ach wisster,
schaut doch einfach mal in diesen Quelltext..
und dann schau mal in den Quelltext jeden anderen Forums das Du finden 
kannst...
schaut Euch die layouts pauschal aller Internetseiten die Ihr in den 
nächsten 48h besucht an
und zählt einfach mal die table tags
bei ebay, amazon, in internetforen, nachrichtenseiten was auch immer

schaut euch auch die divs oder vielmehr deren rendering javascripte bei 
google an...
richtig die rendern es mit table markings (damit es sich wie eine 
tabelle verhält)

dann sprechen wir nochmal.

von Nop (Gast)


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sid schrieb:

> Also barrierefreiheit hat NIX mit tabellen zu tun!

Bullshit. Natürlich hat es das, wenn man Tabellen für 
nicht-tabellarische Daten mißbraucht. Screenreader arbeiten auf der 
Seitenstruktur.

> Aber schon dass Du keine Ahnung hast wovon Du sprichst
> und es mit genau dieser Aussage auch zugibst:D

Dunning-Kruger bei Dir. Hast Du überhaupt schonmal Seiten mit 
Screenreadern getestet? Oder weißt Du auch nur, was Screenreader sind?!

von sid (Gast)


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Naja das hat eher was mit unsauberem html zu tun
https://www.w3.org/WAI/tutorials/tables/
nicht mit den Tabellen selbst...

ich kann Dir auch jede div vor nem screenreader 'verstecken' wenn Du 
magst.
oder n pre tag, ne headline und im Grunde exakt genau alles.
screenreader haben ja generell gerne Probleme mit interaktiven
javascripten zB deswegen ist ja javascript nicht schlecht.

Aber wie gesagt, quatsch Du nur weiter Blödsinn,
das zeigt nur wie wenig Du davon verstehst ;)

von scherg (Gast)


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sid schrieb:
> Naja das hat eher was mit unsauberem html zu tun
> https://www.w3.org/WAI/tutorials/tables/
> nicht mit den Tabellen selbst...

Oje, die selbsternannten Experten sind wieder unterwegs.

Tabellen sind auch in barrierefreien Designs erlaubt, aber eben nur für 
Daten die tabellarisch darstellbar sind. Layout mit Tabellen oder 
Framesets ist sowas von 90er und heute ein absolutes NoGo!!
=> https://www.barrierefreies-webdesign.de/knowhow/layout-tabellen/

Der TO wollte eine Webseite ohne Scripte und hat sich sich schon mit dem 
Flexbox Prinzip auseinandergesetzt und ihr kommt mit Wordpress, Python 
und solchen Zeug um die Ecke. Hat sich einer den Eröffnungspost 
überhaupt durchgelesen?

Für eine statischen Webseite reichen HTML und CSS... Punkt. Wer diese 
Basics nicht beherrscht sollte aufhören Webseiten zu gestalten.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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scherg schrieb:
> Python

Zum Generieren der finalen statischen Webseite, nicht etwa irgendwie 
aktiv auf dem Server.

Hat schon Sinn: man kann damit genau das von ihm gewünschte (Einbindung 
von in allen Seiten wiederkehrenden Inhalten) erreichen. Letztlich macht 
SSI ungefähr das gleiche, nur zur Laufzeit auf dem Server.

von Sven B. (scummos)


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scherg schrieb:
> Für eine statischen Webseite reichen HTML und CSS... Punkt. Wer diese
> Basics nicht beherrscht sollte aufhören Webseiten zu gestalten.

Ja dann sag doch mal an wie ich damit ein Menu mit 12 Einträgen mache 
ohne den dafür nötigen Code auf jede Unterseite zu copy-pasten. Darum 
geht es ja hier mehr oder weniger.

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Sven B. schrieb:
> scherg schrieb:
> Für eine statischen Webseite reichen HTML und CSS... Punkt. Wer diese
> Basics nicht beherrscht sollte aufhören Webseiten zu gestalten.
>
> Ja dann sag doch mal an wie ich damit ein Menu mit 12 Einträgen mache
> ohne den dafür nötigen Code auf jede Unterseite zu copy-pasten. Darum
> geht es ja hier mehr oder weniger.

Benutze ein offline cms und generiere mit diesen die statischen 
Webseiten.

von scherg (Gast)


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Sven B. schrieb:

> Ja dann sag doch mal an wie ich damit ein Menu mit 12 Einträgen mache
> ohne den dafür nötigen Code auf jede Unterseite zu copy-pasten. Darum
> geht es ja hier mehr oder weniger.

Da muss ich dir durchaus zustimmen, gänzlich scriptfrei wird es da wohl 
nicht gehen. Eine durchaus gängige Lösung wäre dann ein 
Ein-Seiten-Layout, positioniert das Menu in den Header und verlinkt auf 
Anker in der Seite => HTML, CSS only. Ob das eine Variante wäre, hängt 
vom Inhalt ab.

Allerdings sehe ich bei max. 20 Seiten ein Copy-Paste-Menu durchaus 
beherrschbar... wenn man sich partout allem Code verweigern will.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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scherg schrieb:
> wenn man sich partout allem Code verweigern will

Hat er doch gar nicht.

von scherg (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> scherg schrieb:
>> Python
>
> Zum Generieren der finalen statischen Webseite, nicht etwa irgendwie
> aktiv auf dem Server.
>
> Hat schon Sinn: man kann damit genau das von ihm gewünschte (Einbindung
> von in allen Seiten wiederkehrenden Inhalten) erreichen. Letztlich macht
> SSI ungefähr das gleiche, nur zur Laufzeit auf dem Server.

Das habe ich schon verstanden.
Allerdings sehe ich dann die Lernkurve ähnlich jeder anderen 
Scriptsprache oder dem Hugo Webgenerator. Ich habe den TO so 
interpretiert, dass er dies genau ausschließen wollte.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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scherg schrieb:
> Ich habe den TO so interpretiert, dass er dies genau ausschließen
> wollte.

Er meldet sich selbst nicht mehr groß zu Wort. ;-)

Ich trau ihm durchaus zu, ein bisschen Scripterei mal mit zu machen. 
Wobei, wenn sein Hoster SSI unterstützt, warum sollte er das nicht dann 
auch benutzen? Ist ja nahezu dasselbe, nur dass man selbst keinen Finger 
weiter rühren muss außer halt die paar SSI-Tags passend einzubauen.

Kann sein, dass er das inzwischen als Weg für sich bereits angenommen 
hat:

Beitrag "Re: Navigation in statische HTML Seiten einbauen. Wie?"

von scherg (Gast)


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Jörg W. schrieb:

> Er meldet sich selbst nicht mehr groß zu Wort. ;-)

Recht du hast, Thread closed ;-)

von DPA (Gast)


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Im grunde braucht der TO doch gar nichts kompliziertes: (PHP, alles 
ungetestet)

renderhtml.php
<?php
readfile(__DIR__ . '/header.m.html');
readfile(__DIR__ . $_SERVER['PATH_INFO'] . '.m.html');
readfile(__DIR__ . '/footer.m.html');

.htaccess
AcceptPathInfo On
HeaderName /header.m.html
ReadmeName /footer.m.html
IndexStyleSheet /css/style.css
DirectoryIndex index.m.html index.html index.php

RewriteEngine On
RewriteBase /

RewriteRule ^renderhtml\.php - [L]

RewriteCond %{REQUEST_FILENAME}.m.html -f
RewriteRule .* renderhtml.php/$0 [L,QSA]

RewriteBase /
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -f
RewriteRule ^(.*).m.html$ renderhtml.php/$1 [L,QSA]

header.m.html
<!doctype html>
<html>
  <head>
    <title>test</title>
    <link href ="/css/style.css" rel="stylesheet" type="text/css" />
  </head>
  <body>
    <header>
      HEADER STUFF
      <nav>MENU</nav>
    </header>
    <main>

footer.h
    </main>
    <footer>
      FOOTER STUFF
    </footer>
  </body>
</html>

index.m.html
<h1>Hello World!</h1>

test.m.html
<h1>Test!</h1>

Aufruf: http://<seine server addresse>/ und http://<seine server 
addresse>/test

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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DPA schrieb:
> nichts kompliziertes: (PHP

Genau das wollte er aber eben nicht.

(Kann ich durchaus verstehen. Die hatten in der Vergangenheit so viele 
Sicherheitsprobleme, dass ich darum auch den größtmöglichen Bogen mache, 
den ich machen kann.)

von DPA (Gast)


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Man könnte stat dem php 4zeiler auch nen renderhtml.sh, also cgi machen, 
ist sogar kürzer: (ungetestet)
#!/bin/sh
dir="$(dirname "$0")"
cat "$dir/header.m.html" "$dir/$PATH_INFO" "$dir/footer.m.html"

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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DPA schrieb:
> Man könnte stat dem php 4zeiler auch nen renderhtml.sh, also cgi machen,
> ist sogar kürzer: (ungetestet)

ich wette, man könnte dafür auch den C-Präprozessor benutzen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hatte ich auch schon mal vorgeschlagen. ;-)

von Sklavenvermittler (Gast)


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Tja eine Frage 1000 richtige Antworten.

Ich glaube der ist jetzt genauso schlau wie zuvor.

von DPA (Gast)


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Vlad T. schrieb:
> DPA schrieb:
>> Man könnte stat dem php 4zeiler auch nen renderhtml.sh, also cgi machen,
>> ist sogar kürzer: (ungetestet)
>
> ich wette, man könnte dafür auch den C-Präprozessor benutzen.

Müsste glaub ich so gehen: (ungetestet)
#!/usr/bin/cpp -P
#include <header.m.html>
#include "main.m.html"
#include <footer.m.html>

header.m.html und footer.m.html müsste man dann aber nach 
/usr/local/include packen, zumindest uter Linux ist nur ein shebang 
argument möglich, darum ist hier -I nicht Anwendbar. Und das #! 
produziert noch nen Fehler, wenn cpp es interpretieren will, ich hoffe 
das geht ins logfile und nicht auf die Seite...

Beitrag #6107046 wurde vom Autor gelöscht.
von sid (Gast)


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scherg schrieb:
> Layout mit Tabellen oder
> Framesets ist sowas von 90er und heute ein absolutes NoGo!!
Du befindest dich auf einer Seite mit Tabellen im Layout
(für das sogenannte postbit)
"sowas von 90er" sagen übrigens nur Dummschwätz-Millenials, die die 
Neunziger nur vom hörensagen kennen ;)
Und das mein ich als Tipp, daß Du Dich in der realen Welt damit nicht 
zum Affen machst ;)

scherg schrieb:
> Der TO wollte eine Webseite ohne Scripte und hat sich sich schon mit dem
> Flexbox Prinzip auseinandergesetzt und ihr kommt mit Wordpress, Python
> und solchen Zeug um die Ecke. Hat sich einer den Eröffnungspost
> überhaupt durchgelesen?

Ich ja, Du scheinbar nciht, sonst würdest Du mir nicht mit WP und Co 
kommen, sondern hättest meine Abneigung gegen aufgeblasene weitestgehend 
nutzlose CMS weiter oben schon erkannt.

scherg schrieb:
> Für eine statischen Webseite reichen HTML und CSS... Punkt. Wer diese
> Basics nicht beherrscht sollte aufhören Webseiten zu gestalten.

Korrekt!
erschreckenderweise braucht es nichtmal css..
man kann auch den style direkt ins tag schreiben wenn man tippintensiv 
coden will ;)

Dennoch macht das ein oder andere script sinn,
insbesondere wenn man sich das copy und paste sparen möchte bei 
Änderung.
wie oben gesagt kann man so zB menüs aus einer externen html laden...

und während man bei PHP in der Tat in viele Fallen tappen kann
ist das selbst bei semi-statischen Internetseiten unfassbar nützlich.

man kann sich innerhalb von 20 minuten ein eigenes rudimentäres 
templatesystem basteln, was als minimal CMS fungiert.
Ein Order mit Textdateien deren Dateiname im Menü angezeigt wird und 
deren Inhalt in ein vorgefertigtes template geschrieben wird und
schon ist man fertig..
4min mehr und die textdatei kann html mit bildern beinhalten
10min mehr und man hat eine automatische Bildergalerie für nen anderen 
Ordner/Unterordner...
und wenn man die Order schreibschützt
und den Lesezugriff ausserhalb dieser Ordner verhindert muss man sich um 
die Sicherheit auch nur noch ganz wenige Gedanken machen.

bei themeforest oder so n schönes template gekauft oder flux selbst eins 
gebastelt
(natürlich 100% frames, inlineframes und tabellen damit der Scherge 
weint ;))
kurz angepasst und schon ist man fertig...
100% portabel und je nach template auch barrierefrei und responsive für 
Kleingeräte.


PS wer Chrome/Chromium für das mass aller Dinge hält,
der ist ebenso dämlich wie derjenige der meint er müsse für sein 
singlepagelayout Wordpress bemühen.

von PPWFreund (Gast)


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Ich werfe mal PPWizard in die Runde. Die Seite sieht aus wie vor 20 
Jahren aber das Tool ist aktuell.

https://dennisbareis.com/ppwizard.htm

von scherg (Gast)


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sid schrieb:
> scherg schrieb:

> "sowas von 90er" sagen übrigens nur Dummschwätz-Millenials, die die
> Neunziger nur vom hörensagen kennen ;)

Ich musste deinen Text mehrfach lesen, um deinen "Gehirnfasching" 
nachvollziehen zu können.
Meine erste Webseite habe ich in den späten 90er erstellt, damals noch 
mit Tabellen als Layout. Inzwischen habe ich dazugelernt, nur soviel 
dazu.

von Nop (Gast)


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sid schrieb:

> Du befindest dich auf einer Seite mit Tabellen im Layout

Und? Daß diese Seite in der Hinsicht schlecht gemacht ist, beweist gar 
nichts. Außer daß es immer noch Leute git, die sich nach dem 
presentational HTML 3 der 90er zurücksehnen, weil sie HTML 4 schon nicht 
mehr kapiert haben.

> Und das mein ich als Tipp, daß Du Dich in der realen Welt damit nicht
> zum Affen machst ;)

Du machst Dich immer mehr zum Affen, weil offensichtlich ist, daß Du 
HTML/CSS schon von der Grundidee her nicht begriffen hast.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nop schrieb:
>> … daß Du Dich in der realen Welt damit nicht
>> zum Affen machst ;)
>
> Du machst Dich immer mehr zum Affen

Könntet ihr jetzt bitte wieder zur Sachlichkeit zurück finden?

Die gegenseitigen Anschuldigungen helfen keinem, dem TE schon gar nicht.

von svensson (Gast)


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> Frameset
Für eine Intranetseite (für die Jüngeren: das ist ein Webserver, der nur 
intern erreichbar ist) benutze ich seit fast 20 Jahren Framesets. Und es 
gab in dieser ganzen Zeit mit diversen Browsern in diversen Generationen 
niemals irgendein Problem.

Allerdings muß man damit leben können, daß die Seiten very oldschool 
aussehen und in verschiedenen Browser auch unterschiedlich dargestellt 
werden. Für Techniker und Leute, die am Inhalt interessiert sind, ist 
das okay, aber für Designer der absolute Horror.

PS: Die Seiten enthalten aber ein Script, das beim Laden des Hauptframes 
das zugehörige Navigationsmenü aus dem Verzeichnis liest.

von Nop (Gast)


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svensson schrieb:

> Allerdings muß man damit leben können, daß

... Bookmarks nicht vernünftig funktionieren, und der Back-Button des 
Browsers auch nicht. Letzteres ist besonders auf Smartphones ärgerlich. 
Und dann sind da auch noch Screenreader.

Deswegen verwendet man heute keine Framesets mehr wie vor 20 Jahren, und 
deswegen sind Framesets in HTML 5 entfallen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nop schrieb:
> Und dann sind da auch noch Screenreader.

Das ist vermutlich für ein Intranet ein überschaubares oder nicht 
existentes Problem. Hängt natürlich von der Größe der Organisation ab.

von Nop (Gast)


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svensson schrieb:

> PS: Die Seiten enthalten aber ein Script, das beim Laden des Hauptframes
> das zugehörige Navigationsmenü aus dem Verzeichnis liest.

... ach ja, und eine Navigation, die auf Scripting angewiesen ist, ist 
ohnehin ein Fehldesign, insoweit hier von clientseitigem JS die Rede ist 
und nicht von serverseitigem PHP. Obwohl, bei einem lebenden Fossil von 
vor 20 Jahren wohl eher CGI mit Perl oder SSI.

von DPA (Gast)


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Nop schrieb:
> svensson schrieb:
>
>> Allerdings muß man damit leben können, daß
>
> ... Bookmarks nicht vernünftig funktionieren,

Einfach mit JS zu lösen, mit den history modifikationsfunktionen. 
history.pushState/history.replaceState, und schon hat man ne neue url 
ohne haupseitenreload: 
https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/API/History/pushState

> und der Back-Button des Browsers auch nicht.

Ich hab das zwar nur mit iframes ausprobiert, aber dort wird bei einem 
URL-Wechsel ein neues history objekt angelegt, und der zurück knopf 
geht. Wenn man aber selbst die URL anpasst, ist das eher 
kontraproduktiv, weil man dann 2 Historyeinträge hat. Kann man aber 
umgehen, indem man in JS ein neues Frame erstellt, url setzt, alte frame 
ersetzt.

von Nop (Gast)


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DPA schrieb:

> Einfach mit JS zu lösen

Eine Navigation, die auf Client-JS angewiesen ist, ist ein Fehldesign, 
weil JS die Aufgabe von HTML übernähme. Zum Navigieren gibt's nämlich 
seit Anbeginn schon die anchor-Tags.

von DPA (Gast)


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Die Navigation würde in dem fall natürlich auch ohne/deaktiviertem JS 
weiterhin funktionieren. Man braucht es ja nur, um die URL up-to-date 
und damit Bookmarkbar zu halten.

von Nop (Gast)


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DPA schrieb:
> Man braucht es ja nur, um die URL up-to-date
> und damit Bookmarkbar zu halten.

Das ist Teil der Navigation und geht ganz ohne Scripting, wenn man 
einfach mal sauberes HTML schreibt.

JS, bloß um Funktionalität zu replizieren, die der Browser bereits 
automatisch kann, ist ein Antipattern. Neben HTML-Reproduktion sieht man 
übrigens sowas Ähnliches oftmals mit CSS, wo Leute Animationen und 
hover-Effekte allen Ernstes mit JS bewerkstelligen.

von Max M. (Gast)


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DPA schrieb:
> Einfach mit JS zu lösen, mit den history modifikationsfunktionen.
> history.pushState/history.replaceState, und schon hat man ne neue url
> ohne haupseitenreload:
> https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/API/History/pushState

Wenn man schon JS benutzt kann man gleich einfach die divs mit dem 
inhalt austauschen, dann braucht man auch kein framesets mehr.

DPA schrieb:
> ch hab das zwar nur mit iframes ausprobiert, aber dort wird bei einem
> URL-Wechsel ein neues history objekt angelegt, und der zurück knopf geht

<iframe> =/= <framesets> bzw. <frame>.
Iframes sind absolut HTML5 konform. framesets sind aus HTML5 entfernt.

Man könnte zwar framesets mit iFrames emulieren und so die Probleme 
damit fixen, aber dann kann man normalerweise direkt die DOM mit JS 
manipulieren (außer natürlich man will content von fremden Servern 
einbinden, aber das ist bei Navigationsleisten normalerweise nicht der 
Fall)

von DPA (Gast)


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Ich sag ja nicht, dass man (i)frames immer verwenden sollte, aber für 
gewisse Anwendungen ist es einfach speziell gut geeignet, nein sogar 
kriminell, diese nicht zu verwenden.

Max M. schrieb:
> Wenn man schon JS benutzt kann man gleich einfach die divs mit dem
> inhalt austauschen, dann braucht man auch kein framesets mehr.

(i)frames haben einige Vorteile gegenüber dem direkten Einfügen:
 1) Es zeigt eine ganze, unabhängige Seite an. Das muss nichteinmal HTML 
sein. Und gerade bei HTML muss man sich dan keine sorgen machen, dass 
nachgeladenes CSS die ganze Seite durcheinanderbringt. Es gäbe da zwar 
noch Shadow DOM 
(https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/Web_Components/Using_shadow_DOM), 
aber da gab es in der Vergangenheit schon ein paar gröbere änderungen, 
nud fast keiner scheint es zu nutzen, ist also nicht Zukunftssicher, und 
es hat keine reine HTML Entsprechung für statische Versionen solch einer 
Seite.
 2) Sandboxing. All die Seiten, die ADs, Maps und co. direkt einbinden 
(eigentlich alle, selbs diese hier), sind doch Kriminell gefährlich. Mit 
ner iframe könnte man skripte, zugriffe auf dinge auf der Seite, etc. 
verhindern. Mit srcdoc oder data urls müsste man nichteinmal irgendwas 
nachladen, und trotzdem binden die Seitenbetreiber einfach so alle 
mögliche potentielle Malware ein...
 3) Der Inhalt kann ohne JS neu geladen werden, ohne den rest der Seite 
zu zerstören. Ich hab mal so ein Reportgenerierungstool geschrieben, 
welches das nutzt. Ne form, submit button mit formtarget 
(https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/HTML/Element/input/submit#formtarget) 
auf die iframe fürs preview, und ein anderes target fürs den speichern 
knopf. So kann man die parameter weiter Anpassen, wärend das Preview 
lädt, ohne JS zu benötigen. Die Reports brauchen ne weile zum 
generieren. (das ist auch wo ich dann das JS für die History/URL 
anpassung genutzt habe.)

von svensson (Gast)


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> Smartphones, Screenreader

Gibt es weder noch. Es gab früher einmal einen WAP-Teil, der wegen der 
ganzen Inkompatibilitäten der Handys extrem nervig war, welcher aber 
deaktiviert wurde. Z.B. Telefonlisten aller Mitarbeiter, deren Nummern 
einfach vom Handy übernommen werden konnten -> heute würde sich jeder 
Datenschützer darüber aufregen. :)

> lebenden Fossil von vor 20 Jahren wohl eher CGI mit Perl oder SSI

Ich muß doch sehr bitten, meine schöne Anwendung als Fossil zu 
bezeichnen. ;-))
Der stammt noch aus der Zeit von SuSE 9, wo es zwischen Webseiten und 
Datenbanken keine einfachen Verbindungen gab. Der dynamische Teil ist 
aber tatsächlich in Perl programmiert (aber ohne Datenbank).
Inzwischen ist das natürlich modernisiert mit Apache 2 und 64-Bit, läuft 
aber ohne jegliche Anpassungen.

Die Navigation funktioniert über JS, das direkt in den Code der Seite 
eingebettet ist. Funktioniert meistens doch, aber wofür brauche ich den 
Back-Butten, wenn es links ein Menü gibt?

>HTML5

Ist noch HTML4 und ohne CSS.

von Nop (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> vermutlich bekommt man sogar mit dem C-Präprozessor
> da was hin.

Geht: https://accu.org/index.php/journals/1926

Wenn man das mit etwas define/ifdef im inkludierten Menü macht, dann 
kann man auch problemlos den Menü-Eintrag für die "gegenwärtige" Seite 
inaktiv machen. Schließlich soll eine Seite nie auf sich selbst 
verlinken.

von DPA (Gast)


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svensson schrieb:
>>HTML5
>
> Ist noch HTML4 und ohne CSS.

Also die Tags video, audio und picture waren schon ein grosser 
Fortschritt, auch ganz ohne die CSS und JS neuerungen.

von Nop (Gast)


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DPA schrieb:

> Also die Tags video, audio und picture waren schon ein grosser
> Fortschritt, auch ganz ohne die CSS und JS neuerungen.

Ja vor allem bei picture, wo man endlich webp verwenden kann, und 
Legacy-Browser wie IE und Safari trotzdem mit JPG versorgt werden 
können. Und hi-res Bilder für hochauflösende Displays, sieht echt scharf 
aus.

Ansonsten aber auch die strukturellen Tags wie header, footer, main und 
nav. Mit FF+NVDA kann man damit tatsächlich sinnvoll nach Landmarks 
navigieren.

von Vn N. (wefwef_s)


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sid schrieb:
> scherg schrieb:
>> Layout mit Tabellen oder
>> Framesets ist sowas von 90er und heute ein absolutes NoGo!!
> Du befindest dich auf einer Seite mit Tabellen im Layout
> (für das sogenannte postbit)

Schön. Dass sie auf dieser Seite verwendet werden, sagt nun was genau 
aus?

sid schrieb:
> "sowas von 90er" sagen übrigens nur Dummschwätz-Millenials, die die
> Neunziger nur vom hörensagen kennen ;)

Als Tipp, "damit du dich in der realen Welt nicht zum Affen machst" (wie 
du sagen würdest: "bezeichnet die Bevölkerungskohorte bzw. Generation, 
die im Zeitraum der frühen 1980er bis zu den späten 1990er Jahren 
geboren wurde"
Die kennen die 90er also durchaus noch.

sid schrieb:
> scherg schrieb:
>> Der TO wollte eine Webseite ohne Scripte und hat sich sich schon mit dem
>> Flexbox Prinzip auseinandergesetzt und ihr kommt mit Wordpress, Python
>> und solchen Zeug um die Ecke. Hat sich einer den Eröffnungspost
>> überhaupt durchgelesen?
>
> Ich ja, Du scheinbar nciht, sonst würdest Du mir nicht mit WP und Co
> kommen, sondern hättest meine Abneigung gegen aufgeblasene weitestgehend
> nutzlose CMS weiter oben schon erkannt.

Du zitierst ein Posting von "scherg" in dem er sich gegen Wordpress 
ausspricht, und unterstellst ihm, Wordpress zu empfehlen?
Bist du ein Satireprojekt? Das kannst du doch gar nicht ernstnehmen? 
Andererseits, ausdenken kann sich sowas auch keiner...

DPA schrieb:
> Einfach mit JS zu lösen, mit den history modifikationsfunktionen.
> history.pushState/history.replaceState, und schon hat man ne neue url
> ohne haupseitenreload:
> https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/API/History/pushState

Man kann natürlich kaputtes HTML versuchen über JS zu fixen. Man kann 
sich auch von hinten durch die Brust ins Auge schießen.
Zu empfehlen ist es halt nicht.

von Oliver S. (oliverso)


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Drupal, Wordpress, Contao (was der Hoster halt so anbietet oder 
installieren lässt), oder auch Jimdo. Auch wenn 10-20 Seiten nach nicht 
viel klingt, muß man das doch heutzutage nicht mehr von Hand 
zusammenklöppeln.

Broweserabhängigkeiten, Darstellung für Mobilgeräte, ..., gibts da alles 
ohne Aufwand nebenbei dazu.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Nop (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Drupal, Wordpress, Contao (was der Hoster halt so anbietet oder
> installieren lässt), oder auch Jimdo.

So ein Müll kommt dabei heraus, wenn man sich den Thread nicht 
durchliest, sondern einfach nur was reinbricht.

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