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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf ThyssenKrupp „Turnaround“ oder „Abgesang“


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von Daniel E. (malocher82)


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Sind die goldenen Zeiten bei dem Ruhrgebietskonzern endgültig vorbei?
Bei ca. 170000 Mitarbeitern ein nicht so ganz unwichtiges Thema, 
insbesondere im Ruhrgebiet.
Börsengang oder Verkauf? Wo geht die Reise hin? Was macht Sinn? Sind die 
IGM Gehälter, Projektleiter >100k noch sicher? Was meint Ihr?
Wäre für eine sachliche Diskussion sehr dankbar.

von Horst Gänslhuber (Gast)


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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst

von Schiffe Versenken (Gast)


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Daniel E. schrieb:

> Wäre für eine sachliche Diskussion sehr dankbar.

Dann schalt doch die Glotze ein, zapp auf eine Talk-Show und verschon 
uns hier mit deiner stumpfsinningen Langeweile.

mikrocontroller.net ist kein Chat-channel zur Ruhigstellung des 
Prekariats!

von Daniel E. (malocher82)


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Da scheint wohl einer schon von der Personalreduktion bei ThyssenKrupp 
betroffen zu sein. Oder warum reagierst du so?

von Joe (Gast)


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Die Stahlkocherei ist nicht mein Fachgebiet. Was mir bekannt ist, dass 
Trump u.a. Importzölle auf Stahl erhöht hat um die heimischen 
Unternehmen zu schützen. Die EU erhebt seitdem ebenfalls Zölle. Der 
Weltmarkt scheint v.a. durch China mit Stahl (zu Dumpingpreisen) 
gesättigt zu sein.

M.M. nach ist das ein weitgehend gesättigter Markt mit wenig 
Perspektiven. Ich schätze ohne die Zollschranken würde das große Sterben 
und Fusionieren einsetzen. Trump ist aber natürlich böse und 
Globalisierung so toll und hipp.

Interessant dazu:

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/plaene-fuer-stahlfusion-gespraeche-von-thyssenkrupp-und-salzgitter-8385300

von Daniel E. (malocher82)


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Thyssen macht ja nicht nur Stahl, sondern auch Aufzüge, U-Boote, 
Automobilzulieferer, Chemieanlagen, Zement Anlagen, Mining, etc.
Too big to fail? Fusion mit Salzgitter zur Deutschen Stahl AG? Was wird 
aus dem Rest?

von Joe (Gast)


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Daniel E. schrieb:
> Börsengang oder Verkauf? Wo geht die Reise hin?

ThyssenKrupp ist bereits an der Börse. Man kann aber über Abspaltung und 
Börsengänge einzelner Geschäftsbereiche nachdenken (so wie Siemens dies 
mit S. Healthineers getan hat). Was nicht mehr so gut ins Portfolio 
passt kann man verkaufen. Scheint aktuell schon gemacht zu werden:

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/angebote-erwartet-thyssenkrupp-treibt-verkauf-von-aufzugssparte-voran-8385069

Ob Verkauf oder IPO jeweils besser ist fehlen mir leider die Einblicke.

von Schiffe Versenken (Gast)


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Daniel E. schrieb:
> Thyssen macht ja nicht nur Stahl, sondern auch Aufzüge, U-Boote,
> Automobilzulieferer, Chemieanlagen, Zement Anlagen, Mining, etc.
> Too big to fail? Fusion mit Salzgitter zur Deutschen Stahl AG? Was wird
> aus dem Rest?


Aus der Geschichte lernen und Abwickeln wie damals die veralteten 
Industrieanlagen der DDR. Das Stahlzeitalter ist vorbei und es wechseln 
ständig Zehntausende Arbeitnehmer zwischen Konzernen -

das ist wie ein Sack Reis der umfällt da können nur die umfallenden 
Säcke was zur Sache beiträge.
Aber das hier ist kein Sack-forum!

von Historiker (Gast)


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Schiffe Versenken schrieb:
> Daniel E. schrieb:
>> Thyssen macht ja nicht nur Stahl, sondern auch Aufzüge, U-Boote,
>> Automobilzulieferer, Chemieanlagen, Zement Anlagen, Mining, etc.
>> Too big to fail? Fusion mit Salzgitter zur Deutschen Stahl AG? Was wird
>> aus dem Rest?
>
> Aus der Geschichte lernen und Abwickeln wie damals die veralteten
> Industrieanlagen der DDR. Das Stahlzeitalter ist vorbei und es wechseln
> ständig Zehntausende Arbeitnehmer zwischen Konzernen -
>
> das ist wie ein Sack Reis der umfällt da können nur die umfallenden
> Säcke was zur Sache beiträge.
> Aber das hier ist kein Sack-forum!


Es wird oft immer wieder betont, dass Industrie- und Stahlzeitalter sind 
vorbei, wobei ich von politischer Seite (EU, USA) Bemühungsabsichten 
gehört habe, Europa und Amerika wieder zu reindustrialisieren.

Andererseits ist das Industriezeitalter nicht vorbei, sondern es werden 
Hightechwerkstoffe und ausfeilte Produktionsprozesse und -technologien 
gebraucht.
Genau dafür braucht es aber Forschung/Entwicklung und hochspezialisierte 
Facharbeiter.

Nur eine Industrie im DDR-Modus gehört abgewrackt.

Und nun ist m.E. Gesamtdeutschland so abgewrackt wie die DDR. In manchen 
Bereichen gute Ideen und Innovationen (Carl Zeiss, Traktortechnologie, 
Multicar), aber sonst hatten sie nicht die Möglichkeit, einfachen 
Tiefziehblech für den Trabi herzustellen (stattdessen Duroplast), Stahl 
zu Werkstücken schmieden für eine LKW-Achse und über Halbleiter braucht 
man erst gar nicht zu reden.


Erinnert an das heutige Deutschland, dass keine Kompetenzen in der 
Akku-Fertigung hat und wieder mal braucht man über Halbleiter gar nicht 
erst zu reden.

Beitrag #6104654 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Daniel.


Daniel E. schrieb:
> Sind die goldenen Zeiten bei dem Ruhrgebietskonzern endgültig vorbei?

Ja. Zumindest was die Roheisen und Stahlherstellung angeht.

> Bei ca. 170000 Mitarbeitern ein nicht so ganz unwichtiges Thema,
> insbesondere im Ruhrgebiet.

Ja.

> Börsengang oder Verkauf? Wo geht die Reise hin?

Ich vermute, das ganze wird aufgeteilt. Das was noch profitabel ist, und 
der Rest (Roheisen und Stahlherstellung) wird zugemacht. Vieleicht 
bleibt in Duisburg ein kleines Elektrostahlwerk als Schrottschmelze. Die 
könnten sich mit anderen Schrottschmelzen in Deutschland zu einem neuen 
Konzern zusammentun.

Irgendwann wurde als Beispiel mal durchgerechnet, wo man ein Stahlwerk 
am besten plaziert.
Die besten Plätze sind im allgemeinen entweder in der Nähe des 
Eisenerzvorkommens oder der Kohlevorkommen, oder irgendwo dazwischen in 
Abhängigkeit von den Transportkosten Schiffstransport zu 
Schienentransport. Das wird dann im allgemeinen hier in Mitteleuropa auf 
einen Küstenstandort hinauslaufen. Nächstes Kriterium ist dann die Nähe 
zu Verbrauchern, im allgemeinen industrielle Verbraucher.

Da es in Deutschland nun weder Eisenerz noch Kohlevorkommen gibt, die 
sinnvoll abzubauen sind, sind das nun keine Gründe mehr, hier eine 
Stahlindustrie zu haben. Zusammen mit der Tatsache, dass der Weltmarkt 
absolut übersättigt ist, und das Roheisen anderswo billiger hergestellt 
werden kann, bedeutet das, dass eine Roheisenerzeugung hier kaum noch 
sinnvoll ist. Was nicht bedeutet, dass es hier nicht weiter kleine 
Schrottschmelzen gibt. Auch die Erzeugung von Stahl und den standard 
Halbzeugen dürfte nicht sinnvoll sein.

Was sinnvoll bleiben könnte, sind Spezialstähle und Spezialhalbzeuge. 
Aber das sind kleine Mengen und das Rohmaterial dafür wird besser billig 
importiert oder aus Schrott erschmolzen.

Keine Ahnung was z.B. aus der Duisburger Kupferhütte wird. Das ist in 
erster Linie keine Eisenhütte (Kupfer wird da schon lange nicht mehr 
gewonnen) sondern eine Sondermüllverbrennung in einem Hochofen, was wohl 
sinnvoll ist, wenn man stark eisenhaltigen Müll hat, und durch die 
katalytische Wirkung der Eisenschmelze zusätzliche Effekte hat. Das 
könnte ein strategischer Vorteil sein. Mengenmäßig ist das aber auch 
eher wenig.


> Was macht Sinn? Sind die
> IGM Gehälter, Projektleiter >100k noch sicher? Was meint Ihr?
> Wäre für eine sachliche Diskussion sehr dankbar.

Aus anderen Branchen beobachtet: Du kannst auf Dauer gegen die Chinesen 
nur bestehen, wenn Du, für kleine Nischenmärkte, ca. 50% unter 
Weltmarktniveau bleiben kannst. Dann verlieren die Chinesen das 
Interesse. Wenn sie aber Interesse haben, machen sie Dich kaputt und 
übernehmen anschliessend den Markt. Und hinter den Chinesen steht schon 
eine Schlange, die noch billiger sein will. Bei breiteren "Nischen" sind 
die Zahlen etwas anders, aber letztlich genauso.

Es gibt die Todesspirale der Leistungsgesellschaft:
Es muss die Leistung gesteigert werden, um Konkurenzfähig gegenüber dem
Ausland zu bleiben
Dadurch fallen Leute weg, weil sie nicht Leistungsfähig genug sind.
Die Leistung muss von den verbliebenen alleine geschafft werden.
Zusätlich müssen über Staat und Sozialabgaben die schon ausgefallenen
finanziert werden, um politische Ruhe zu garantieren.
Wegen der nun höheren Leistungsanforderungen fallen noch mehr Leute 
Weg...
Und so dreht sich das ganze im Kreis.

D.h. das Lohnniveau muss sich in den klassischen Industrien deutlich 
nach unten orientieren. Wer den Leuten noch "Wohlstand" verspricht, ist 
entweder ein dreister Lügner oder sehr naiv.

Einer meiner Ex-Cheffs meinte mal, dass es unrealistisch wäre, und man 
auf Dauer keinem soviel Gehalt zahlen kann, dass er davon Leben kann. 
Das einzige wäre, die Leute zu Familienclans zusammenzuziehen, wo dann 
zwei oder drei etwas Bargeld verdienen, und ansonsten alles über 
Nebenerwerbslandwirtschaft geht. Er führte als Beispiel für ein 
zukünftiges Deutschland Indien an. Mit den (damaligen) indischen 
Verhältnissen kannte er sich wohl gut aus. Keine Ahnung, wie es heute 
ist.....



Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Bernd W. schrieb:
> Keine Ahnung, wie es heute
> ist.....

.....
O Gott!
In welcher Höhle lebst du den?

Immer die gleiche Leiher, von der "Todesspirale":


> Es gibt die Todesspirale der Leistungsgesellschaft:
> Es muss die Leistung gesteigert werden, um Konkurenzfähig gegenüber dem
> Ausland zu bleiben


Was stimmt, ist dass die Globalisierung halt alle wichtigen Märkte einer 
Volkswirtschaft beinhaltet.
-Finanzmarkt
-Investitions Markt
-Arbeitsmarkt
-Gütermarkt

Auf einem globalen "Arbeitsmart" werden die Löhne sich global 
angleichen.
Für D-land wird es halt eine immer grösser werdende "Lohnspreizung" 
geben.

von Joggel E. (jetztnicht)


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Ja, ja. Wenn's eng wird heisst die Devise : Fokussieren auf das 
Kerngeschaft.

Wenn (zu)viel Kohle da ist heissts Diversifizierung.

von Schiffe Versenken (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Bernd W. schrieb:

> O Gott!
> In welcher Höhle lebst du den?
>
> Immer die gleiche Leiher, von der "Todesspirale":

Ja das ist schon wie beim alten Römer Cato, der angeblich jede, auch 
thematisch völlig unpassende Rede, mit der Floskel "Macht Karthago 
kaputt" beendet haben soll.
Die Absätze in dem Pamphlet vor der Todesspirale also:
-es ist schon seit Jahrzehnten bekannt das Stahlkochen nicht in .de 
wirtschaftlich zu halten ist.
-Sparten mit Nutzen können nach Verkauf von neuem Managment 
weitergeführt werden.

sind da schon näher in der Realität dran. Halt Allgemeinbildung, wie man 
sich nicht nur in industriellen Ballungszentren kennt, wenn man nicht 
(durch populistische Angst- und Panikmache) verblödet ist.

von Dietmar (Gast)


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Was habt ihr denn in eurem leben schon hin bekommen? Wer bis 30 nicht im 
großen Konzern untergekommen ist wird bis zur Rente von klitsche zu 
klitsche ziehen müssen und elendid verhungern.

von Schiffe Versenken (Gast)


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Dietmar schrieb:
> wird bis zur Rente von klitsche zu
> klitsche ziehen müssen und elendid verhungern.

wie ich grad schrieb, solange man nicht durch populistische Angst- und 
Panikmache) verblödet ist...

von Externer (Gast)


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Seit 30 Jahren sechsstellig ... Danke liebe Einkäufer!

von Freedom (Gast)


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Dietmar schrieb:
> Was habt ihr denn in eurem leben schon hin bekommen? Wer bis 30 nicht im
> großen Konzern untergekommen ist wird bis zur Rente von klitsche zu
> klitsche ziehen müssen und elendid verhungern.

oder wird im Ausland zum Millionär und lacht die Hörigen in deutschen 
Konzernen einfach nur aus.
Die Chancen in Deutschland außerhalb eines Konzerns erfolgreich zu sein 
(nach Steuern) ist relativ gering, zwar etwas höher als ein Lottogewinn 
aber den Aufwand meines Erachtens nicht wert. In Zeiten der 
Globalisierung lachen einen die ganzen ausländischen Unternehmer mit 
besseren Rahmenbedingungen einfach nur aus.

von Marvel (Gast)


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Freedom schrieb:
> oder wird im Ausland zum Millionär und lacht die Hörigen in deutschen
> Konzernen einfach nur aus.

Hier kann so einer aber auch Millionär werden, dafür braucht er nicht 
unbedingt ins Ausland.

von Weg mit dem Troll ! Aber subito (Gast)


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Naja wenn man sich der Todesspirale durch verbloeden entziehen kann, 
sollten wir das doch tun...

von Markus (Gast)


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Dieses Wasserkraftwerk...

https://de.wikipedia.org/wiki/Bogutschanystausee

ist dafür angedacht

https://en.wikipedia.org/wiki/Boguchany_Aluminium_Smelter

und steht quasi mitten im Nichts:

https://en.wikipedia.org/wiki/Boguchansky_District

Die Russen haben stumpf ein Kraftwerk und eine Aluschmelze mitten ins 
Nirgendwo reingebaut und können quasi mit gegen Null gehenden 
Energiekosten soviel Alu produzieren wie sie wollen (ob das 
Wasserkraftwerk 1 oder 10 Milliarden gekostet hat, ist bei einer 
Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten nahezu vernachlässigbar).

Wie soll ein ThyssenKrupp da mithalten ???

von Olf (Gast)


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Markus schrieb:
> Wie soll ein ThyssenKrupp da mithalten ???
In Island haben sie das Gleiche vor. Dort betreiben sie es mit 
Dampf/Wasserkraft aus Thermodynamischer Energie aus dem Boden.

Markus schrieb:
> soviel Alu produzieren wie sie wollen
Und wofür? Für Autos? Oder die Kaffeekapseln?

Produziert TK eigentlich soviel Alu?
Deren Hauptgeschäft ist doch der Bau MIT Werkstoffen und nicht die 
Herstellung VON Werkstoffen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Momentan wollens die Aufzugsparte wegen klammer Kassen in liquide Mittel 
umwandeln. Das es stehen 3 Heuschreckenschwärme und Kone mit einem 
weiteren Heuschreckenkonsortium parat diese zu entsaften.

Namaste

von MaWin (Gast)


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Joe schrieb:
> Was mir bekannt ist, dass Trump u.a. Importzölle auf Stahl erhöht hat um
> die heimischen Unternehmen zu schützen. Die EU erhebt seitdem ebenfalls
> Zölle. Der Weltmarkt scheint v.a. durch China mit Stahl (zu
> Dumpingpreisen) gesättigt zu sein.

Wie kommt ihr immer auf Dumpingpreise ?

Das würde doch bedeuten, dass der Hersteller, oder das Herstellerland, 
draufzahlt damit es uns das Produkt liefern darf.

Da sollte man doch zugreifen, sonst hat man doch keine Angst davor, 
Subventionen jedweder Art abzugreifen, warum dann nicht die Subventionen 
aus dem Ausland ?

Das mehrt das Vermögen in Deutschland.

Es sind keine Dumpingpreise, diese immer wiederkehrende Schutzbehauptung 
ist einfach nur fake news, sondern diese fremden Hersteller sind 
schlicht nicht so gierig wie die deutschen Damager, die ihre Unternehmen 
ruinieren.

Die Rohstoffpreise sind weltweit fast gleich, Umweltschutz zahlt sich 
immer aus, so bleiben die Mitarbeiterlöhne als Kostenfaktor. Aber bei 
einem etablierten Produkt entstehen nur relevante Mitarbeiterlöhne wenn 
zu wenig automatisiert wurde.

Und da liegt das massive Versäumnis der deutschen Damager, obwohl es 
hier Kapital zum Nulltarif gibt wurde viel zu wenig investiert, sondern 
nur Sklaventreiber - Löhne und Steuersubventionen als einzige 
Optimierung gewählt.

Entlasst die Damager, und der Laden läuft wieder. Im Hestellungsprozess 
von Stahl steckt noch viel Optimierungpotential, wie 
Energierückgewinnung, Schutz vor Oxidation, dafür muss man halt 
Investieren damit später der Gewinn sprudelt.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst

Eben , ganz genau !!!

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