Forum: Ausbildung, Studium & Beruf ThyssenKrupp „Turnaround“ oder „Abgesang“


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von Daniel E. (malocher82)


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Sind die goldenen Zeiten bei dem Ruhrgebietskonzern endgültig vorbei?
Bei ca. 170000 Mitarbeitern ein nicht so ganz unwichtiges Thema, 
insbesondere im Ruhrgebiet.
Börsengang oder Verkauf? Wo geht die Reise hin? Was macht Sinn? Sind die 
IGM Gehälter, Projektleiter >100k noch sicher? Was meint Ihr?
Wäre für eine sachliche Diskussion sehr dankbar.

: Gesperrt durch Moderator
von Horst Gänslhuber (Gast)


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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst

von Schiffe Versenken (Gast)


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Daniel E. schrieb:

> Wäre für eine sachliche Diskussion sehr dankbar.

Dann schalt doch die Glotze ein, zapp auf eine Talk-Show und verschon 
uns hier mit deiner stumpfsinningen Langeweile.

mikrocontroller.net ist kein Chat-channel zur Ruhigstellung des 
Prekariats!

von Daniel E. (malocher82)


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Da scheint wohl einer schon von der Personalreduktion bei ThyssenKrupp 
betroffen zu sein. Oder warum reagierst du so?

von Joe (Gast)


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Die Stahlkocherei ist nicht mein Fachgebiet. Was mir bekannt ist, dass 
Trump u.a. Importzölle auf Stahl erhöht hat um die heimischen 
Unternehmen zu schützen. Die EU erhebt seitdem ebenfalls Zölle. Der 
Weltmarkt scheint v.a. durch China mit Stahl (zu Dumpingpreisen) 
gesättigt zu sein.

M.M. nach ist das ein weitgehend gesättigter Markt mit wenig 
Perspektiven. Ich schätze ohne die Zollschranken würde das große Sterben 
und Fusionieren einsetzen. Trump ist aber natürlich böse und 
Globalisierung so toll und hipp.

Interessant dazu:

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/plaene-fuer-stahlfusion-gespraeche-von-thyssenkrupp-und-salzgitter-8385300

von Daniel E. (malocher82)


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Thyssen macht ja nicht nur Stahl, sondern auch Aufzüge, U-Boote, 
Automobilzulieferer, Chemieanlagen, Zement Anlagen, Mining, etc.
Too big to fail? Fusion mit Salzgitter zur Deutschen Stahl AG? Was wird 
aus dem Rest?

von Joe (Gast)


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Daniel E. schrieb:
> Börsengang oder Verkauf? Wo geht die Reise hin?

ThyssenKrupp ist bereits an der Börse. Man kann aber über Abspaltung und 
Börsengänge einzelner Geschäftsbereiche nachdenken (so wie Siemens dies 
mit S. Healthineers getan hat). Was nicht mehr so gut ins Portfolio 
passt kann man verkaufen. Scheint aktuell schon gemacht zu werden:

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/angebote-erwartet-thyssenkrupp-treibt-verkauf-von-aufzugssparte-voran-8385069

Ob Verkauf oder IPO jeweils besser ist fehlen mir leider die Einblicke.

von Schiffe Versenken (Gast)


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Daniel E. schrieb:
> Thyssen macht ja nicht nur Stahl, sondern auch Aufzüge, U-Boote,
> Automobilzulieferer, Chemieanlagen, Zement Anlagen, Mining, etc.
> Too big to fail? Fusion mit Salzgitter zur Deutschen Stahl AG? Was wird
> aus dem Rest?


Aus der Geschichte lernen und Abwickeln wie damals die veralteten 
Industrieanlagen der DDR. Das Stahlzeitalter ist vorbei und es wechseln 
ständig Zehntausende Arbeitnehmer zwischen Konzernen -

das ist wie ein Sack Reis der umfällt da können nur die umfallenden 
Säcke was zur Sache beiträge.
Aber das hier ist kein Sack-forum!

von Historiker (Gast)


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Schiffe Versenken schrieb:
> Daniel E. schrieb:
>> Thyssen macht ja nicht nur Stahl, sondern auch Aufzüge, U-Boote,
>> Automobilzulieferer, Chemieanlagen, Zement Anlagen, Mining, etc.
>> Too big to fail? Fusion mit Salzgitter zur Deutschen Stahl AG? Was wird
>> aus dem Rest?
>
> Aus der Geschichte lernen und Abwickeln wie damals die veralteten
> Industrieanlagen der DDR. Das Stahlzeitalter ist vorbei und es wechseln
> ständig Zehntausende Arbeitnehmer zwischen Konzernen -
>
> das ist wie ein Sack Reis der umfällt da können nur die umfallenden
> Säcke was zur Sache beiträge.
> Aber das hier ist kein Sack-forum!


Es wird oft immer wieder betont, dass Industrie- und Stahlzeitalter sind 
vorbei, wobei ich von politischer Seite (EU, USA) Bemühungsabsichten 
gehört habe, Europa und Amerika wieder zu reindustrialisieren.

Andererseits ist das Industriezeitalter nicht vorbei, sondern es werden 
Hightechwerkstoffe und ausfeilte Produktionsprozesse und -technologien 
gebraucht.
Genau dafür braucht es aber Forschung/Entwicklung und hochspezialisierte 
Facharbeiter.

Nur eine Industrie im DDR-Modus gehört abgewrackt.

Und nun ist m.E. Gesamtdeutschland so abgewrackt wie die DDR. In manchen 
Bereichen gute Ideen und Innovationen (Carl Zeiss, Traktortechnologie, 
Multicar), aber sonst hatten sie nicht die Möglichkeit, einfachen 
Tiefziehblech für den Trabi herzustellen (stattdessen Duroplast), Stahl 
zu Werkstücken schmieden für eine LKW-Achse und über Halbleiter braucht 
man erst gar nicht zu reden.


Erinnert an das heutige Deutschland, dass keine Kompetenzen in der 
Akku-Fertigung hat und wieder mal braucht man über Halbleiter gar nicht 
erst zu reden.

Beitrag #6104654 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Daniel.


Daniel E. schrieb:
> Sind die goldenen Zeiten bei dem Ruhrgebietskonzern endgültig vorbei?

Ja. Zumindest was die Roheisen und Stahlherstellung angeht.

> Bei ca. 170000 Mitarbeitern ein nicht so ganz unwichtiges Thema,
> insbesondere im Ruhrgebiet.

Ja.

> Börsengang oder Verkauf? Wo geht die Reise hin?

Ich vermute, das ganze wird aufgeteilt. Das was noch profitabel ist, und 
der Rest (Roheisen und Stahlherstellung) wird zugemacht. Vieleicht 
bleibt in Duisburg ein kleines Elektrostahlwerk als Schrottschmelze. Die 
könnten sich mit anderen Schrottschmelzen in Deutschland zu einem neuen 
Konzern zusammentun.

Irgendwann wurde als Beispiel mal durchgerechnet, wo man ein Stahlwerk 
am besten plaziert.
Die besten Plätze sind im allgemeinen entweder in der Nähe des 
Eisenerzvorkommens oder der Kohlevorkommen, oder irgendwo dazwischen in 
Abhängigkeit von den Transportkosten Schiffstransport zu 
Schienentransport. Das wird dann im allgemeinen hier in Mitteleuropa auf 
einen Küstenstandort hinauslaufen. Nächstes Kriterium ist dann die Nähe 
zu Verbrauchern, im allgemeinen industrielle Verbraucher.

Da es in Deutschland nun weder Eisenerz noch Kohlevorkommen gibt, die 
sinnvoll abzubauen sind, sind das nun keine Gründe mehr, hier eine 
Stahlindustrie zu haben. Zusammen mit der Tatsache, dass der Weltmarkt 
absolut übersättigt ist, und das Roheisen anderswo billiger hergestellt 
werden kann, bedeutet das, dass eine Roheisenerzeugung hier kaum noch 
sinnvoll ist. Was nicht bedeutet, dass es hier nicht weiter kleine 
Schrottschmelzen gibt. Auch die Erzeugung von Stahl und den standard 
Halbzeugen dürfte nicht sinnvoll sein.

Was sinnvoll bleiben könnte, sind Spezialstähle und Spezialhalbzeuge. 
Aber das sind kleine Mengen und das Rohmaterial dafür wird besser billig 
importiert oder aus Schrott erschmolzen.

Keine Ahnung was z.B. aus der Duisburger Kupferhütte wird. Das ist in 
erster Linie keine Eisenhütte (Kupfer wird da schon lange nicht mehr 
gewonnen) sondern eine Sondermüllverbrennung in einem Hochofen, was wohl 
sinnvoll ist, wenn man stark eisenhaltigen Müll hat, und durch die 
katalytische Wirkung der Eisenschmelze zusätzliche Effekte hat. Das 
könnte ein strategischer Vorteil sein. Mengenmäßig ist das aber auch 
eher wenig.


> Was macht Sinn? Sind die
> IGM Gehälter, Projektleiter >100k noch sicher? Was meint Ihr?
> Wäre für eine sachliche Diskussion sehr dankbar.

Aus anderen Branchen beobachtet: Du kannst auf Dauer gegen die Chinesen 
nur bestehen, wenn Du, für kleine Nischenmärkte, ca. 50% unter 
Weltmarktniveau bleiben kannst. Dann verlieren die Chinesen das 
Interesse. Wenn sie aber Interesse haben, machen sie Dich kaputt und 
übernehmen anschliessend den Markt. Und hinter den Chinesen steht schon 
eine Schlange, die noch billiger sein will. Bei breiteren "Nischen" sind 
die Zahlen etwas anders, aber letztlich genauso.

Es gibt die Todesspirale der Leistungsgesellschaft:
Es muss die Leistung gesteigert werden, um Konkurenzfähig gegenüber dem
Ausland zu bleiben
Dadurch fallen Leute weg, weil sie nicht Leistungsfähig genug sind.
Die Leistung muss von den verbliebenen alleine geschafft werden.
Zusätlich müssen über Staat und Sozialabgaben die schon ausgefallenen
finanziert werden, um politische Ruhe zu garantieren.
Wegen der nun höheren Leistungsanforderungen fallen noch mehr Leute 
Weg...
Und so dreht sich das ganze im Kreis.

D.h. das Lohnniveau muss sich in den klassischen Industrien deutlich 
nach unten orientieren. Wer den Leuten noch "Wohlstand" verspricht, ist 
entweder ein dreister Lügner oder sehr naiv.

Einer meiner Ex-Cheffs meinte mal, dass es unrealistisch wäre, und man 
auf Dauer keinem soviel Gehalt zahlen kann, dass er davon Leben kann. 
Das einzige wäre, die Leute zu Familienclans zusammenzuziehen, wo dann 
zwei oder drei etwas Bargeld verdienen, und ansonsten alles über 
Nebenerwerbslandwirtschaft geht. Er führte als Beispiel für ein 
zukünftiges Deutschland Indien an. Mit den (damaligen) indischen 
Verhältnissen kannte er sich wohl gut aus. Keine Ahnung, wie es heute 
ist.....



Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Bernd W. schrieb:
> Keine Ahnung, wie es heute
> ist.....

.....
O Gott!
In welcher Höhle lebst du den?

Immer die gleiche Leiher, von der "Todesspirale":


> Es gibt die Todesspirale der Leistungsgesellschaft:
> Es muss die Leistung gesteigert werden, um Konkurenzfähig gegenüber dem
> Ausland zu bleiben


Was stimmt, ist dass die Globalisierung halt alle wichtigen Märkte einer 
Volkswirtschaft beinhaltet.
-Finanzmarkt
-Investitions Markt
-Arbeitsmarkt
-Gütermarkt

Auf einem globalen "Arbeitsmart" werden die Löhne sich global 
angleichen.
Für D-land wird es halt eine immer grösser werdende "Lohnspreizung" 
geben.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Ja, ja. Wenn's eng wird heisst die Devise : Fokussieren auf das 
Kerngeschaft.

Wenn (zu)viel Kohle da ist heissts Diversifizierung.

von Schiffe Versenken (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Bernd W. schrieb:

> O Gott!
> In welcher Höhle lebst du den?
>
> Immer die gleiche Leiher, von der "Todesspirale":

Ja das ist schon wie beim alten Römer Cato, der angeblich jede, auch 
thematisch völlig unpassende Rede, mit der Floskel "Macht Karthago 
kaputt" beendet haben soll.
Die Absätze in dem Pamphlet vor der Todesspirale also:
-es ist schon seit Jahrzehnten bekannt das Stahlkochen nicht in .de 
wirtschaftlich zu halten ist.
-Sparten mit Nutzen können nach Verkauf von neuem Managment 
weitergeführt werden.

sind da schon näher in der Realität dran. Halt Allgemeinbildung, wie man 
sich nicht nur in industriellen Ballungszentren kennt, wenn man nicht 
(durch populistische Angst- und Panikmache) verblödet ist.

von Dietmar (Gast)


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Was habt ihr denn in eurem leben schon hin bekommen? Wer bis 30 nicht im 
großen Konzern untergekommen ist wird bis zur Rente von klitsche zu 
klitsche ziehen müssen und elendid verhungern.

von Schiffe Versenken (Gast)


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Dietmar schrieb:
> wird bis zur Rente von klitsche zu
> klitsche ziehen müssen und elendid verhungern.

wie ich grad schrieb, solange man nicht durch populistische Angst- und 
Panikmache) verblödet ist...

von Externer (Gast)


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Seit 30 Jahren sechsstellig ... Danke liebe Einkäufer!

von Freedom (Gast)


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Dietmar schrieb:
> Was habt ihr denn in eurem leben schon hin bekommen? Wer bis 30 nicht im
> großen Konzern untergekommen ist wird bis zur Rente von klitsche zu
> klitsche ziehen müssen und elendid verhungern.

oder wird im Ausland zum Millionär und lacht die Hörigen in deutschen 
Konzernen einfach nur aus.
Die Chancen in Deutschland außerhalb eines Konzerns erfolgreich zu sein 
(nach Steuern) ist relativ gering, zwar etwas höher als ein Lottogewinn 
aber den Aufwand meines Erachtens nicht wert. In Zeiten der 
Globalisierung lachen einen die ganzen ausländischen Unternehmer mit 
besseren Rahmenbedingungen einfach nur aus.

von Marvel (Gast)


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Freedom schrieb:
> oder wird im Ausland zum Millionär und lacht die Hörigen in deutschen
> Konzernen einfach nur aus.

Hier kann so einer aber auch Millionär werden, dafür braucht er nicht 
unbedingt ins Ausland.

von Weg mit dem Troll ! Aber subito (Gast)


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Naja wenn man sich der Todesspirale durch verbloeden entziehen kann, 
sollten wir das doch tun...

von Markus (Gast)


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Dieses Wasserkraftwerk...

https://de.wikipedia.org/wiki/Bogutschanystausee

ist dafür angedacht

https://en.wikipedia.org/wiki/Boguchany_Aluminium_Smelter

und steht quasi mitten im Nichts:

https://en.wikipedia.org/wiki/Boguchansky_District

Die Russen haben stumpf ein Kraftwerk und eine Aluschmelze mitten ins 
Nirgendwo reingebaut und können quasi mit gegen Null gehenden 
Energiekosten soviel Alu produzieren wie sie wollen (ob das 
Wasserkraftwerk 1 oder 10 Milliarden gekostet hat, ist bei einer 
Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten nahezu vernachlässigbar).

Wie soll ein ThyssenKrupp da mithalten ???

von Olf (Gast)


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Markus schrieb:
> Wie soll ein ThyssenKrupp da mithalten ???
In Island haben sie das Gleiche vor. Dort betreiben sie es mit 
Dampf/Wasserkraft aus Thermodynamischer Energie aus dem Boden.

Markus schrieb:
> soviel Alu produzieren wie sie wollen
Und wofür? Für Autos? Oder die Kaffeekapseln?

Produziert TK eigentlich soviel Alu?
Deren Hauptgeschäft ist doch der Bau MIT Werkstoffen und nicht die 
Herstellung VON Werkstoffen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Momentan wollens die Aufzugsparte wegen klammer Kassen in liquide Mittel 
umwandeln. Das es stehen 3 Heuschreckenschwärme und Kone mit einem 
weiteren Heuschreckenkonsortium parat diese zu entsaften.

Namaste

von MaWin (Gast)


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Joe schrieb:
> Was mir bekannt ist, dass Trump u.a. Importzölle auf Stahl erhöht hat um
> die heimischen Unternehmen zu schützen. Die EU erhebt seitdem ebenfalls
> Zölle. Der Weltmarkt scheint v.a. durch China mit Stahl (zu
> Dumpingpreisen) gesättigt zu sein.

Wie kommt ihr immer auf Dumpingpreise ?

Das würde doch bedeuten, dass der Hersteller, oder das Herstellerland, 
draufzahlt damit es uns das Produkt liefern darf.

Da sollte man doch zugreifen, sonst hat man doch keine Angst davor, 
Subventionen jedweder Art abzugreifen, warum dann nicht die Subventionen 
aus dem Ausland ?

Das mehrt das Vermögen in Deutschland.

Es sind keine Dumpingpreise, diese immer wiederkehrende Schutzbehauptung 
ist einfach nur fake news, sondern diese fremden Hersteller sind 
schlicht nicht so gierig wie die deutschen Damager, die ihre Unternehmen 
ruinieren.

Die Rohstoffpreise sind weltweit fast gleich, Umweltschutz zahlt sich 
immer aus, so bleiben die Mitarbeiterlöhne als Kostenfaktor. Aber bei 
einem etablierten Produkt entstehen nur relevante Mitarbeiterlöhne wenn 
zu wenig automatisiert wurde.

Und da liegt das massive Versäumnis der deutschen Damager, obwohl es 
hier Kapital zum Nulltarif gibt wurde viel zu wenig investiert, sondern 
nur Sklaventreiber - Löhne und Steuersubventionen als einzige 
Optimierung gewählt.

Entlasst die Damager, und der Laden läuft wieder. Im Hestellungsprozess 
von Stahl steckt noch viel Optimierungpotential, wie 
Energierückgewinnung, Schutz vor Oxidation, dafür muss man halt 
Investieren damit später der Gewinn sprudelt.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst

Eben , ganz genau !!!

von lol (Gast)


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"Sind die goldenen Zeiten bei dem Ruhrgebietskonzern endgültig vorbei?"

Ja

von Daniel (Gast)


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Zahlt eigentlich TK auch in allen Sparten volle IG Metall Gehälter? 
Insbesondere bei Materials würde mich interessieren.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Joggel.

Joggel E. schrieb:

> Ja, ja. Wenn's eng wird heisst die Devise : Fokussieren auf das
> Kerngeschaft.

Ist ja auch grundsätzlich richtig. Allerdings wird übersehen, das in den 
meisten Fällen, wo dieser Schritt empfohlen oder sogar durchgeführt 
wird, es ja gerade die Kernkompetenz ist, die nicht mehr langt.

> Wenn (zu)viel Kohle da ist heissts Diversifizierung.

Ich sehe Diversifizierung als einen Versuch, wegen der Einsicht, dass 
die Kernkompetenz nicht mehr erfolgversprechend ist, eine andere 
Kompetenz aufzubauen. Das geht erstens am besten, wenn man noch 
finanzielle Reserven hat, und zweitens geht es trotzdem sehr oft schief.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Mattes (Gast)


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Daniel schrieb:
> Zahlt eigentlich TK auch in allen Sparten volle IG Metall
> Gehälter? Insbesondere bei Materials würde mich interessieren.

Nein, materials ist definitiv ein Verdi Konstrukt für grosshandel. 
Alternativ recht schnell AT und dann immer nur Erhöhung unter 
Inflationsrate. Lass da bloß die Finger von.

Beitrag #6509906 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6509982 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kastanie (Gast)


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F. B. schrieb im Beitrag #6509982:
> Warum wurde mein Beitrag zensiert? Eine sehr gute Nachricht für den
> Steuerzahler.
>
> Thyssenkrupp erteilt einer staatlichen Rettung eine Absage. Gewerkschaft
> und Betriebsrat reagieren empört.

Weil sich schlichtweg niemand dafür interessiert, was der rasende 
Reporter hier ergießen möchte?
Schreib doch mal selbst ein Buch über die Finanzwunder dieser Welt.
Das ist weitaus anspruchsvoller und intelligenter als das manisch 
stupide Zusammsuchen von 'Finanz'-Nachrichten dieser Welt und das 
darauffolgend autistische Füllen von Elektronikforen damit.

von Rembrand (Gast)


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Es gab mal eine Zeit da war die Herstellung von hochwertigem Stahl 
einigen wenigen vorbehalten. Mit den Jahren konnten aber auch bis dahin 
nicht konkurrenzfähige Länder diese Technologie erarbeiten.
Dazu ist die Technologie hochwertiger Stahl am oberen Limit angekommen, 
es gibt nicht mehr so viel zu verdienen was in der breiten Masse 
erforderlich wäre.
Das bedeutet letztlich die Stahlherstellung ist 0815 geworden und nur 
noch dort rentabel wo die Energiekosten und/oder Personalkosten so 
gering sind, dass man den Weltmarkt mit Gewinn bedienen kann.
Deutschland hat weder ein Konzept für geringe Energiekosten noch haben 
wir geringe Personalkosten.
Demnach können nur noch Spezialanfertigungen als rentabel eingestuft 
werden. Damit hält man aber keine 170k Arbeitsplätze.

Es macht also keinen großen Sinn mehr an der Stahlherstellung 
festzuhalten. Man hätte sich neuen Möglichkeiten hingeben sollen und 
dort den nächsten Schritt, der den Stahl ersetzt, gehen soll um den 
Weltmarkt zu erschließen.

Leider ist das alles eines der größten Probleme im Land. Die Erfolge die 
von ca. 1960-1990 erzielt wurden konnten nicht auf neue groß angelegte 
Industrietechnologien übertragen werden.  Stattdessen hat man sich auf 
den Erfolgen ausgeruht und andere haben nun die Vorreiterrolle.

Das will man in der Bevölkerung natürlich nicht wahrhaben. Jetzt muss 
irgendwie, auch wenn es noch so schwachsinnig ist, gute Mine zum bösen 
Spiel gemacht werden. Gut zureden, am besten täglich und in 10 Jahren 
ist es dann mit dem Stahl endgültig vorbei.

Ich gehe stark davon aus, dass das auch der Autoindustrie blüht. Tesla 
macht es vor, VW KÖNNTE den Anschluss noch halten und der Rest wird 
unwichtig. Spätestens mit autonomen fahren, welches irgendwann in den 
nächsten 10-20 Jahren möglich sein wird, ist der Ofen aus. Autos sind 
dann etwas ein Laptop heute, Mittel zum Zweck und fertig. Aber auch das 
will man nicht wahr haben, auf Teufel komm raus.

von 外国人 (Gast)


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Rembrand schrieb:
> Ich gehe stark davon aus, dass das auch der Autoindustrie blüht. Tesla
> macht es vor, VW KÖNNTE den Anschluss noch halten und der Rest wird
> unwichtig. Spätestens mit autonomen fahren, welches irgendwann in den
> nächsten 10-20 Jahren möglich sein wird, ist der Ofen aus. Autos sind
> dann etwas ein Laptop heute, Mittel zum Zweck und fertig. Aber auch das
> will man nicht wahr haben, auf Teufel komm raus.

Grundsätzlich hast du Recht, aber es wird nicht Tesla sein, denn:

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/elektroautopionier-teslas-china-traum-wird-von-der-realitaet-eingeholt/26704882.html

Siehe auch Mobilfunkmarkt, wo Huawei und Xiaomi bereits an Apple vorbei 
gezogen sind. Vivo und Oppo werden auch bald nachziehen. So ist es mit 
Windkraftanlagen (Goldwind), Solaranlagen (Jinkosolar etc) und bald auch 
mit Elektrofahrzeugen. Bei Verbrennern hätte man den Vorsprung wohl erst 
in 10-20 Jahren aufgeholt. Die deutschen OEMs und Toyota sowie 
Hyundai/Kia werden überleben, weil sie schon sehr gross sind oder sich 
eine entsprechende Reputation erarbeitet haben, aber Marken wie Mazda, 
Honda, Renault, Fiat, GM etc. werden das mittelfristig nicht überleben.

von Approaching Minimums, Retard, Retard! (Gast)


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Rembrand schrieb:
> Es macht also keinen großen Sinn mehr an der Stahlherstellung
> festzuhalten.

Allerdings dann komplett abhängig von anderen für das quasi 
Grundnahrungsmittel einer Technologiegesellschaft. Zudem ist der Einkauf 
wegen der Qualitätskontrolle oft nicht unproblematisch, vor allem wenn 
nur Zwirnträger da mitmischen. Schon oft wurde einem im Branchenjargon 
sogenannter "Türkenstahl" in manchen Chargen geliefert, wo sich dann im 
Nachhinein im Endprodukt vorzeitig Mikrorisse und Ermüdungsbrüche 
zeigten, was zur Vernichtung des Endprodukts oder sehr viel kürzeren 
Überwachungsfristen führte. Im Prinzip muss man jede Stahlcharge genau 
prüfen. Heute im Endstadium vom Kapitalismus gilt mehr denn je, 
Kontrolle ist besser und wenn es gut werden soll, muss man es selber 
machen.

von MaWin (Gast)


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Daniel E. schrieb:
> endgültig vorbei

Natürlich, schon lange.

Hätten sie die Fahrstühle behalten, aber die mussten ja weg.

Damit sie eines Tagen gegenüber ihren hohen 
Betriebsrentenverpflichtungen sagen können: mangels Einkünften 
Zahlungsausfall, der Staat soll dann einspringen. Derweil machen Andere 
mit den Fahrstühlen gute Geschäfte.

So handeln die Damager heute.

Und keine Frage, hätte man die Milliarden nicht ausser Landes, nach 
Amerika, verschafft,

https://www.finance-magazin.de/cfo/strategie/thyssenkrupp-schliesst-sein-12-milliarden-grab-in-amerika-1397861

sondern in hochmoderne (Inertgas, Wärmeruckgewinnung) Anlagen in 
Deutschland investiert  für Edelstähle und Titanlegierungen, stünde man 
prächtig da. Aber Innovation kannst du mit BWL-Idioten vergessen.

von MaWin (Gast)


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Joe schrieb:
> Dumpingpreisen

Warum kommt man immer auf die Idee, wenn ein anderer Konkurrent dank 
modernerer Anlagen, besseren Arbeitsablâufen, Resourcengewinnung vir Ort 
statt teurer Weltmarktpreise, und geringeren Nebenkosten (Aufsichtsrat, 
Vorstand Renten...) billiger anbieten kann, es wäre gleich Dumping ?

Unternehmenssteuern sind in China eher höher als hier, aber sowieso nur 
auf Gewinne fällig, betreffen also die Produktkosten nicht, stutzen nur 
die Gier etwas.

von Denk ich an DL in der Nacht....... (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst
>
> Eben , ganz genau !!!

Die Lage ist hoffnungslos, aber (noch) nicht ernst.

Beitrag #6510257 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Reinhard S. (rezz)


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Millenium schrieb im Beitrag #6510257:
> wer soll das alles bezahlen? da wird eine komplette generation verheizt.
> erst finanzkrise 2010, jetzt corona. braucht man auch keine familie mehr
> zu gründen.

Gute Idee und gleich noch was für den Klimaschutz getan :D

von Wühlhase (Gast)


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Rembrand schrieb:
> Deutschland hat weder ein Konzept für geringe Energiekosten noch haben
> wir geringe Personalkosten.

Richtig, und den Vorteil überdurchschnittliche Bildung haben wir auch 
längst verspielt, schon seit Jahren.


外国人 schrieb:
> Bei Verbrennern hätte man den Vorsprung wohl erst in 10-20 Jahren
> aufgeholt.

Daimler hat die Verbrennermotorenentwicklung komplett nach China 
ausgelagert, das macht jetzt künftig Geely. BMW ähnlich, ich glaub 
irgendwelchen Kleinkram machen die hier noch. Und mit VW war da doch 
auch etwas...wollten die die Entwicklung nicht komplett einstellen, 2025 
oder so?

Was man aber nie vergessen darf: Die Deutschen wollten es nicht anders, 
sondern sie wollten es ganz genau so haben. Bedenke was du wählst (um 
mal einen Informatikblogger etwas frei zu zitieren).

von Carl F. (Gast)


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Wo ist unser Finanzspasti? Der hat immer was zu sagen.

von Hospitant (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Daimler hat die Verbrennermotorenentwicklung komplett nach China
> ausgelagert, das macht jetzt künftig Geely. BMW ähnlich, ich glaub
> irgendwelchen Kleinkram machen die hier noch. Und mit VW war da doch
> auch etwas...wollten die die Entwicklung nicht komplett einstellen, 2025
> oder so?
>
> Was man aber nie vergessen darf: Die Deutschen wollten es nicht anders,
> sondern sie wollten es ganz genau so haben. Bedenke was du wählst (um
> mal einen Informatikblogger etwas frei zu zitieren).

Selten so einen Unsinn gelesen. Daimler und BMW haben überhaupt nichts 
nach China ausgelagert.
Es gibt - zumindest bei Daimler - einen vorläufigen Stopp bei der 
Neuentwicklung weiterer Motorengenerationen, das hat aber nichts mit 
Geely und China zu tun.

von Martin (Gast)


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Wühlhase schrieb:

> Richtig, und den Vorteil überdurchschnittliche Bildung haben wir auch
> längst verspielt, schon seit Jahren.

Wann gab es eine überdurchschnittliche Bildung in D.? Quelle?

von 外国人 (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Daimler hat die Verbrennermotorenentwicklung komplett nach China
> ausgelagert, das macht jetzt künftig Geely.

Das ist eine Lüge. Nur kleine Motoren, die aktuell bei Renault zugekauft 
werden. Die restlichen Vermutungen stimmen auch nicht.

von Karl (Gast)


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Nur weil ein alter Riese stirbt (sind ja eigentlich 2 fusionierte 
Riesen, die Probleme sind also schon älter), muss ja nicht ganz 
Deutschland untergehen. Hochöfen braucht man in Deutschland halt nicht 
mehr. Wir erzeugen > 80% unseres Stahls aus Schrott und das geht 
elektrisch in etwas größeren mittelständischen Unternehmen. Und die 
liefern die geforderte Qualität zu konkurrenzfähigen Preisen.
Der Turnaround kommt bei ThyssenKrupp nicht mehr. Da wird nur noch 
Tafelsilber verscherbelt und Fördermittel abgegriffen.

von Rembrand (Gast)


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Hospitant schrieb:
> Daimler und BMW haben überhaupt nichts
> nach China ausgelagert.

Aber selbst wenn es so ist. VW setzt auf eine fortschrittliche 
Akku-Technologie aus dem Silicon Valley. Immerhin das Herzstück der 
E-Autos.


Wo in der Groß- & Massenindustrie (Von IT-Bergbau) ist De noch 
unbestritten?
.
.
.
Eben so ist es :)

von Wühlhase (Gast)


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Hospitant schrieb:
> Selten so einen Unsinn gelesen. Daimler und BMW haben überhaupt nichts
> nach China ausgelagert.
> Es gibt - zumindest bei Daimler - einen vorläufigen Stopp bei der
> Neuentwicklung weiterer Motorengenerationen, das hat aber nichts mit
> Geely und China zu tun.

Ach...?
https://de.reuters.com/article/deutschland-daimler-geely-idDEKBN27X1KA

Ich gebe zwar zu ich hab etwas übertrieben, da steht nicht "vollständige 
Auslagerung" sondern "Gemeinsame Entwicklung", aber früher oder später 
hab ich damit Recht und ich denke, das weißt du auch.


Martin schrieb:
> Wann gab es eine überdurchschnittliche Bildung in D.? Quelle?

Zumindest standen wir mal im Ruf, eines der besten Bildungssysteme der 
Welt zu haben. Oder warum war sowohl im In- als auch im Ausland die 
Verwunderung über das Ergebns der ersten PISA-Studie so groß?

von AVR (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Zumindest standen wir mal im Ruf, eines der besten Bildungssysteme der
> Welt zu haben.

Irgendwann ist der Ruf endgültig hinüber. Deutschland wird in der 
Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Wer verbindet heute z.B. Griechenland mit einer Hochkultur und wichtigen 
Errungenschaften? Niemand.

MfG

Beitrag #6510567 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Xaver aus Xanten (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6510504:
> Wer verbindet heute z.B. Griechenland mit einer Hochkultur und wichtigen
> Errungenschaften? Niemand.

Mir fällt spontan kein Land ein, das ich heutzutage mit "Hochkultur und 
wichtigen Errungenschaften" verbinde. Am ehesten noch die Schweiz. Jedes 
Land hat seine Schattenseiten und hat mit der Globalisierung zu kämpfen.

von MaWin (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Martin schrieb:
>> Wann gab es eine überdurchschnittliche Bildung in D.? Quelle?
>
> Zumindest standen wir mal im Ruf, eines der besten Bildungssysteme der
> Welt zu haben

Nannte man Selbstbetrug.
Btw. absichtliche Irreführung der Bürger durch die Regierung.
Dass ein Schulsysten, das im Alter von 10 Jahren die Kinder in 3 
Schubladen Versager, Arbeitsaffe Überflieger einordnet obwohl sich der 
Jugendliche erst nach der Pubertät entwickelt, zeigt, wie idiotisch wir 
sind.
Die Lehre ist aber schon ein Erfolgsmodell, bloss dass aus "Meister 
bildet Lehrling" aus inzwischen 'Bäckereifachverkäufer' statt 'Bäcker' 
und 'Fleischereiifachverkäuferin' statt 'Metzger' geworden ist um lange 
eine billige Arbeitskraft kurz zu halten hat sie sich selbst begraben.

Beitrag #6510674 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6510689 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6510717 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marx W. (Gast)


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Daniel E. schrieb:
> Börsengang oder Verkauf?
Börsengang?
Die sind doch schon an der Börse gelistet!
Verkauf?
Wer braucht schon solcheinen Zwerge im globalen Big-Business!
Wer kann es ich in Europa noch leisten Stahl herzustellen wenn die 
Chinesen den für weniger vor die Tür liefern!

> Wo geht die Reise hin?
Zur Zerschlagung
> Was macht Sinn?
Sinn????????
In Merkel-Deutschland gibt´s nur "Alternativlosigkeit"!
ThyssenKrupp wird gehen wie der GHH in den 90`gern.
> Sind die
> IGM Gehälter, Projektleiter >100k noch sicher?
Was gehen mich die IGM-Konzernbonzen an?

> Was meint Ihr?
ThyssenKrupp?
Wer Leute kennt die so einen CV hat wie die Vorstandsvorsitzende,
https://de.wikipedia.org/wiki/Martina_Merz, der weis, dass der Laden so 
gut wie tot ist!

> Wäre für eine sachliche Diskussion sehr dankbar.

Um welche Sachen solls eigentlich gehen?

von Kastanie (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Ich gebe zwar zu ich hab etwas übertrieben, da steht nicht "vollständige
> Auslagerung" sondern "Gemeinsame Entwicklung", aber früher oder später
> hab ich damit Recht und ich denke, das weißt du auch.

Ja, das ist die bekannte Vorgehensweise der Verbreiter von alternativen 
Wahrheiten.

von Marx W. (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6510504:
> Wühlhase schrieb:
>> Zumindest standen wir mal im Ruf, eines der besten Bildungssysteme der
>> Welt zu haben.
Hmm, da haben wohl bei dir die Lehrer ihr eigenes chaucinistisches 
Denken eingeimpft.
Was auf hohen Niveau war, war das Bildungssystem für die Eliten, für die 
wurden ja auch die Gymnasien und Oberschulen vorgehalten. Das Volk kamm 
in die "Volksschule". Diese Volksschulen waren in den Städten beser und 
auf den Land eher sehr schlecht. Auf dem Land waren es auch in den 
30`igern des letzten Jahrhunderts noch 1-Raum Schulen mit den Jahrgängen 
1-8  und Mädchen auf der einen Seite und Knaben auf der anderen Seite 
des Raumes.
Dort gab`s Prügel tag für tag und der Pfarrer lies alle die Schüler 
schon mal für immer und ewig der Hölle anheim fallen.
Das kann man in Hermann Kronseder Buch "Mein Leben" (Selbstverlag Kones 
AG) nachlesen.
Allgemein war das Bildungswesen bis vor dem 1.Weltkrieg reine 
Ländersache. Da gabs fortschrittliche Länder und andere die hielten die 
Bibel für das einzige Buch was das Volk kennen sollte.
Erst mit den Bildungsreformen der 60`iger Jahre wurde in der BRD ein 
Reformwerk in den Gang gesetz. Nicht nur der erste Bildungsweg, auch der 
zweite wurde gefördert. Zum Stillstand kamm das dann Anfang der 
80`ziger. Da hat man dann Massive den zweiten Bildungsweg  zu blokiern 
versucht. War wohl den etablierten Söhnen und Töchtern die Konkurrenz zu 
heftig geworden am Arbeitsmarkt.
> Irgendwann ist der Ruf endgültig hinüber. Deutschland wird in der
> Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Ach immer die Alte Leier "Wir werden untergehen, ......"!
> Wer verbindet heute z.B. Griechenland mit einer Hochkultur und wichtigen
> Errungenschaften? Niemand.
Dir ist jaber klar dass das alte Griechenland mehr ist als das heutige 
Griechen land. Die alte griechische Hochkultur umfaßte einst die gesamte 
Ägäis! Und nicht nur die Kleptokraten Republik die heute sich 
Griechenland nennt.

von Hmm (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6510504:
> Wer verbindet heute z.B. Griechenland mit einer Hochkultur und wichtigen
> Errungenschaften? Niemand.

Ich verbinde Griechenland mit gefährlich versalzen und ein 
spiralförmiges Schamhaar obendrauf. Also das letzte Mal wo ich bei denen 
gegessen hatte, muss wohl ein Freund einer gewissen Person sein der ich 
mal unglücklich was antat.

von Zoom Meeting ohne Hose (Gast)


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Marx W. schrieb:
>> Irgendwann ist der Ruf endgültig hinüber. Deutschland wird in der
>> Bedeutungslosigkeit verschwinden.
> Ach immer die Alte Leier "Wir werden untergehen, ......"!
>> Wer verbindet heute z.B. Griechenland mit einer Hochkultur und wichtigen
>> Errungenschaften? Niemand.
> Dir ist jaber klar dass das alte Griechenland mehr ist als das heutige
> Griechen land. Die alte griechische Hochkultur umfaßte einst die gesamte
> Ägäis! Und nicht nur die Kleptokraten Republik die heute sich
> Griechenland nennt.

Schön, dass Du erst von der Möglichkeit eines Untergangs/von Zerfall 
nichts wissen willst und dann mit Griechenland (antik vs. heute) direkt 
ein schönes Beispiel genau dafür bringst.

Es gibt keine Garantie, dass es bei uns gut weitergeht. Ich persönlich 
denke, dass die Periode vor allem der alten Bundesrepublik als goldene 
Jahrzehnte in die Geschichte eingehen werden (Frieden, Massenwohlstand, 
Wachstum für alle, hohes Mass an Selbstverwirklichung für alle, recht 
stabile Wirtschaft und Währung). Das 21. Jhd wird unruhiger für D. Ob es 
D im 22. Jhd noch gibt?

von Wühlhase (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Zumindest standen wir mal im Ruf, eines der besten Bildungssysteme der
>> Welt zu haben.
> Hmm, da haben wohl bei dir die Lehrer ihr eigenes chaucinistisches
> Denken eingeimpft.

MaWin schrieb:
> Nannte man Selbstbetrug.
> Btw. absichtliche Irreführung der Bürger durch die Regierung.
> Dass ein Schulsysten, das im Alter von 10 Jahren die Kinder in 3
> Schubladen Versager, Arbeitsaffe Überflieger einordnet obwohl sich der
> Jugendliche erst nach der Pubertät entwickelt, zeigt, wie idiotisch wir
> sind.

Ah...ich ahne schon, auf welche Schule du geschickt wurdest.
Das Diplom war im Ausland stets als minderwertig angesehen, überhaupt 
war Deutschland in Wissenschaft und Entwicklung noch nie führend oder 
wenigstens weit vorne mit dabei. Aber wie gut, daß der Selbstbetrug 
heute endlich entlarvt und aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt 
wurde. Die Schüler in Deutschland sind so gut und leistungsfähig wie nie 
zuvor.
Und Eurasien war nie im Krieg mit Ozeanien.

Ich schlage vor, wir warten ab und sehen später, wer Recht hat.

von BittereRealitaet (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Das Diplom war im Ausland stets als minderwertig angesehen, überhaupt
> war Deutschland in Wissenschaft und Entwicklung noch nie führend oder
> wenigstens weit vorne mit dabei.

Doch. Bis Hitler kam.

von Es gibt viel zu tun .......... (Gast)


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Zoom Meeting ohne Hose schrieb:
> Es gibt keine Garantie, dass es bei uns gut weitergeht. Ich persönlich
> denke, dass die Periode vor allem der alten Bundesrepublik als goldene
> Jahrzehnte in die Geschichte eingehen werden (Frieden, Massenwohlstand,
> Wachstum für alle, hohes Mass an Selbstverwirklichung für alle, recht
> stabile Wirtschaft und Währung). Das 21. Jhd wird unruhiger für D. Ob es
> D im 22. Jhd noch gibt?

Der Profet stinkt nach Lügen!!!!!!!!!!!!!!!!!

Fähige Leute machen keine keine Prognosen.

Fähige Leute haben Vorstellungen, Ziele, Visionen wie die Zukunft 
aussehen soll.

Und versuchen mit Ihren Entscheidungen, und Handeln jetzt und hier eben 
da hin zu kommen.

Sicher ist das der heutige matterielle Wohlstand noch nie in der 
Menschheitsgeschichte so hoch war wie heute.

In den 80-er Jahren
> alten Bundesrepublik als goldene Jahrzehnte
hat man noch mehrere Jahre auf eine neue Waschmaschine oder Fernseher 
gespart

Also haben wir heute fast schon dekadenten matteriellen Wohlstand bei 
gleichzeitiger moralischer und geistiger Verarmung.

von Martin (Gast)


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Es gibt viel zu tun .......... schrieb:

> Fähige Leute haben ... Visionen ...

Du bist reif für eine Behandlung auf der der Couch.

Beitrag #6511564 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stephan B. (stephan_b585)


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Krupp - Keine Rendite und  permanent pleite.
Der gute Teil war wohl Thyssen.
Jetzt wird es wohl bald vorbei sein.
Wie konnte man nur die gewinnbringede Aufzugsparte verkaufen?
Da muss schon sehr viel Verzweiflung geherrscht haben.

Die Zentrale ist in Essen, also wird es so wie bei Arcandor laufen.
Die Frau Merz muss aufpassen, dass Sie nicht den Middelhoff macht. ...

Schon unter Berthold Beitz war Krupp pleite.
Also: zumachen.
Die guten Teile möglichst verkaufen, damit die nicht mit untergehen.
Beispiel: AEG, Elektrowerkzeuge(Milwaukee) gibts noch Haushaltsgeräte - 
naja Elöektrolux.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Stahl hat in Europa wegen vielfach höheren Arbeits- und Energiekosten 
schlicht keine Zukunft, es sei denn, man setzt auf krasse Schutzzölle. 
Ich frage mich eher, wie so ein Dinosaurier derart lange überleben 
konnte, ohne sein Geschäftsmodell zu modernisieren.

Beitrag #6511733 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gretas Liebling (Gast)


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David S. schrieb:
> Ich frage mich eher, wie so ein Dinosaurier derart lange überleben
> konnte, ohne sein Geschäftsmodell zu modernisieren.

Echt mal - Biostahl, der auf den Bäumen wächst,  ist die Zukunft.

Beitrag #6511750 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lava (Gast)


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Stephan B. schrieb:
> Krupp - Keine Rendite und  permanent pleite.
> Der gute Teil war wohl Thyssen.

Der marode Krupp übernahm damals ohne eigenes Geld den gesunden Thyssen. 
Völlig logisch und selbstverständlich.

Gleiches Spiel zwischen ACS und Hochtief (auch in Essen).

Arcandor war auch genial, verscherbelte die eigenen Immobilien, um sich 
darin teuer einzumieten.

von Weich W. (hand_werker)


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Zoom Meeting ohne Hose schrieb:
> Ob es
> D im 22. Jhd noch gibt?

Deutschland liebt Dienstleister so sehr, dass "Deutschsein" bald auch 
nur noch eine Dienstleistung ist für Chinesen, Amerikaner & Co. Die 
Regierung wird auch von einem Dienstleister gestellt. Was haltet ihr von 
dieser Theorie?

Beitrag #6511827 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Approaching Minimums, Retard, Retard! (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Die Regierung wird auch von einem Dienstleister gestellt. Was haltet ihr
> von dieser Theorie?

Die Regierung ist schon von einem DL gestellt - Teufelpersonal direkt 
aus der Hölle, um die vormals schöne BRD mitsamt ihren Doofmichels vom 
Erdboden schnellstmöglich zu tilgen und im Fegefeuer einzulagern.

von Manfred (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Deutschland liebt Dienstleister so sehr, dass "Deutschsein" bald auch
> nur noch eine Dienstleistung ist für ...

> Was haltet ihr von dieser Theorie?

Sehr viel: EU und vorneweg die Berliner Bande erschaffen fast täglich 
neue Regelungen, die eigene Industrie zu zerstören - Umweltschutz heißt 
die Lüge.

Da bleibt nur noch, Stahl aus fernen Ländern einzukaufen, die es nicht 
so maßlos übertreiben.

Und dann: Ich habe vor einigen Jahren in der Kantine zufällig ein 
Gespräch eines Einkäufers der Schwermaschinenindustrie mithören dürfen, 
der machte sich Sorgen, ob er bei Stahlbolzen aus Indien der Qualität 
vertrauen könne.

Die kann er auch von der Salzgitter-Stahl beziehen, da hat er einen 
lokalen Ansprechpartner in seiner Sprache und eine nachvollziehbare 
Qualitätssicherung - aber zu einem höheren Preis, die Aktionäre wollen 
Rendite, Qualität ist den Zockern egal.

Was gerade mit Thyssen passiert, zeigt, dass die deutsche Regierung 
total unfähig ist, man reitet ein Traditionskonzern in den Ruin.

von Ich kann denken und ihr nicht (Gast)


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Warum muss sich die Regierung um Thyssen kümmern?  Ist doch eine private 
Firma.
Ausserdem,  die EU will D bestimmt nicht tilgen denn ohne D keine Knete 
also auch keine EU. Umweltschutz ist auch kein Fake sondern notwendig. 
Wie hoch war nochmal die Lebenserwartung in Indien?

Beitrag #6512027 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Manfred.

Manfred schrieb:

> Was gerade mit Thyssen passiert, zeigt, dass die deutsche Regierung
> total unfähig ist, man reitet ein Traditionskonzern in den Ruin.

Irgendwann hat sich halt jedes Geschäftsmodell überholt.

Die Erfindung des Automobils hat auch so manchen Kutschenbauer, 
Pferdezüchter und Fuhrmann ruiniert.

Und genau betrachtet kann sich die ganze Welt aus Klimaschutzgründen 
keine Schwerindustrie mehr leistn.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von MaWin (Gast)


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Ich kann denken und ihr nicht schrieb:
> Warum muss sich die Regierung um Thyssen kümmern

Weil im Kapitalismus Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert 
werden, ist doch immer so, ob Finanzkrise oder aktuell die strauchelnden 
Unternehmen die nichts besitzen sondern alles mieten - und deren 
Vermieter, die kein Geld haben sondern alles auf Kredit kauften.

Solide wirtschaftende Unternehmen die aus ihren Gewinnen gekauft haben 
und keine Miete, keine Kredite abzahlen müssen, hätten derzeit endlich 
mal eine Belohnung für ihr vernünftiges Wirtschaften - wenn nicht der 
Staat den maroden Turbokapitalismus-Unternehmen (die nur auf Miete und 
Kredit leben) derzeit unter die Arme greifen würde mit frisch gedrucktem 
Geld, was wir alle eines Tages zahlen werden (so wie die Verluste der 
Finanzkrise aktuell durch exorbitante Immobilienpreise).

von Approaching Minimums, Retard, Retard! (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Und genau betrachtet kann sich die ganze Welt aus Klimaschutzgründen
> keine Schwerindustrie mehr leistn.

Wenn's danach geht, hat man sich eh global in die Lage reinmanövriert, 
dass nur noch trocken Brot und als Ausgleich nach der Arbeit der 
Innenblick der Strohhütte, bei Luxus, die Lehmhütte, ökologisch leistbar 
wären. Das will und hält fast keiner lange durch, deshalb lieber die 
Party bis zur letzten möglichen Minute feiern und auskosten und dann 
harter Lockdown pardon Exitus.

von Thomas U. (charley10)


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Manfred schrieb:

>
> Und dann: Ich habe vor einigen Jahren in der Kantine zufällig ein
> Gespräch eines Einkäufers der Schwermaschinenindustrie mithören dürfen,
> der machte sich Sorgen, ob er bei Stahlbolzen aus Indien der Qualität
> vertrauen könne.
>
> Die kann er auch von der Salzgitter-Stahl beziehen, da hat er einen
> lokalen Ansprechpartner in seiner Sprache und eine nachvollziehbare
> Qualitätssicherung - aber zu einem höheren Preis, die Aktionäre wollen
> Rendite, Qualität ist den Zockern egal.
>
Hoffentlich bauen die keine neue TITANIC daraus. Da war doch auch was 
mit den Nieten (...in Nadelstreifen...)
Vermutlich wird in Bln so ganz nebenbei Anleihe am Morgenthauplan 
genommen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6512390 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hmm (Gast)


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Sagt mal gibt es einen Grund wieso Deutschland 140% Kartoffeln anbauen 
kann aber nur je etwa 30% Gemüse und Obst ? Ist das der Grund warum das 
meiste Gemüse im Supermarkt so scheuslich schmeckt ?

von Den O. (denon)


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Hmm schrieb:
> Ist das der Grund warum das
> meiste Gemüse im Supermarkt so scheuslich schmeckt ?

Nein. Den Grund dafür ist das deine Geschmacksnerven schon längst auf 
Zusatzstoffe und industriell verarbeitete Lebensmittel getrimmt sind.
Des wegen schmeckt auch keinem mehr etwas wo nicht min. 20g Zucker und 
10g Salz drin sind.

Beitrag #6512711 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6512775 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6512791 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6512812 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6512815 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6512821 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6512827 wurde von einem Moderator gelöscht.
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