Forum: PC Hard- und Software Gigabit Netzwerk "verteilen"


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von Robert Dala (Gast)


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Hallo

von meinem INet Modem mit Giganet Ports geht ein Netzwerk Kabel in die 
obere Etage, dort war bislang nur ein PC angeschlosse. Nun sollte aber 
auch noch ein TV per Netzwerkkabel angeschlossen werden.

Benätige ich hier also einen Gigabit Switch? Die Teile sind mitunter 
relativ teuer und kosten fast mehr als mein Modem...

von Hannes (Gast)


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von A. K. (prx)


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Robert Dala schrieb:
> Benätige ich hier also einen Gigabit Switch? Die Teile sind mitunter
> relativ teuer und kosten fast mehr als mein Modem...

Sind 25€ teuer?

von Joachim B. (jar)


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oder der hier, sehr sparsam im Energieverbrauch
NETGEAR GS308 Switch - 8 Anschlüsse - unmanaged - GS308

von Johnny B. (johnnyb)


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Robert Dala schrieb:
> Benätige ich hier also einen Gigabit Switch?

Es funktioniert auch mit einem günstigeren 100Mbps Switch, wenn Dir die 
Bandbreite ausreicht. Aber es macht bei dem kleinen Preisunterschied zu 
einem Gigabit Switch nur wenig Sinn.

von Spongebob (Gast)


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> mit einem günstigeren 100Mbps Switch ...
> Gigabit Switch nur wenig Sinn.

Ausserdem spart das Energie!

Bei billigen Gigabitswitchen kommt zum Preis noch der
Energiebedarf der deutlich höher ist, und auf das Jahr
gerechnet genuso teuer wie der Switch selber wird.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Kauft keine 100M Switches mehr. Es funktioniert zwar, aber es ist 
absehbar, daß 100M bald auch für den Otto-Normal-Anwender nicht mehr 
ausreichend sind.

Wenn man nur mal bedenkt wie lange es dauert, 1TB an Daten über ein 
100M-Netz zu schieben...

von Nachgefragt (Gast)


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Halt, Stopp!

Modem oder Router? Wenns ein Modem ist, kann das u.U. funktionieren, 
muss aber nicht.

von Joachim B. (jar)


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Nachgefragt schrieb:
> Halt, Stopp!
> Modem oder Router? Wenns ein Modem ist, kann das u.U. funktionieren,

stimmt, aber die meisten Modem haben den Router integriert (mehr als ein 
Port raus!), wenn nicht braucht man zusätzlich einen Router, dummerweise 
sind die meisten mit wlan, wer kein Wlan braucht muss länger suchen.

von Manuel X. (vophatec)


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Joachim B. schrieb:
> wer kein Wlan braucht muss länger suchen.

https://www.amazon.de/router-ohne-wlan/s?k=router+ohne+wlan


Und ansonsten schaltet man das WLAN einfach ab?

von Tilo R. (joey5337) Benutzerseite


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Ben B. schrieb:
> Kauft keine 100M Switches mehr. Es funktioniert zwar, aber es ist
> absehbar, daß 100M bald auch für den Otto-Normal-Anwender nicht mehr
> ausreichend sind.
>
> Wenn man nur mal bedenkt wie lange es dauert, 1TB an Daten über ein
> 100M-Netz zu schieben...

Wenn man bedenkt, wie selten man 1TB an Daten übers Netz schieben 
muss...

... ist es reichlich Wurst, ob man 100 MBit oder Gigabit kauft.


Die, die sowas regelmäßig brauchen sind eh Power-User, denen sich die 
Frage gar nicht stellt.
Zum Vergleich: Netflix in UHD braucht 25 Mbit. HD einstellig.

von Joachim B. (jar)


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Manuel X. schrieb:
> Und ansonsten schaltet man das WLAN einfach ab?

ja, aber man kann es vergessen unbeabsichtig gegen den Schalter kommen 
und an einigen Stellen die "Netzwerkpolizei" auf den Plan rufen :)
Alles schon passiert :)

von Spongebob (Gast)


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> Wenn man nur mal bedenkt wie lange es dauert, 1TB an Daten

Wer sowas häufig macht und braucht, hat 10, 40 oder 100GigE dafür.
Aber eher kein 1 GigE.
Aber für ein bisschen Streamen und Internet reicht ein 100 Mbit allemal.

von Matthias L. (limbachnet)


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Tilo R. schrieb:
>> Wenn man nur mal bedenkt wie lange es dauert, 1TB an Daten über ein
>> 100M-Netz zu schieben...
>
> Wenn man bedenkt, wie selten man 1TB an Daten übers Netz schieben
> muss...

Hängt stark von der persönlichen Nutzung ab.

Zum Verteilen eines Internet-Zugangs reichen 100MBit locker, wenn man 
auch im LAN Daten schieben möchte, ist das hingegen zu knapp. Ein 
Anwendungsbeispiel: Backups auf ein NAS oder mit zwei PCs über Kreuz...

Spongebob schrieb:
> Wer sowas häufig macht und braucht, hat 10, 40 oder 100GigE dafür.
> Aber eher kein 1 GigE.

Privat?? Da dürften 10G und höher doch noch die Ausnahme sein - 1G 
gibt's hingegen überall.

: Bearbeitet durch User
von Spongebob (Gast)


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> Da dürften 10G und höher doch noch die Ausnahme sein

2x 10G sind seit geraumer Zeit bei Serverboards selbstverständlich.

Und die erste Generation Switche die auf 2 oder mehr Ports 10G können,
finden sich mittlerweile im Schrott.

von Manuel X. (vophatec)


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Spongebob schrieb:
> Und die erste Generation Switche die auf 2 oder mehr Ports 10G können,
> finden sich mittlerweile im Schrott.

Warum man sie da wohl findet.

Die 10G bringen aber nix wenn a) die Verkabelung mist ist und b) das 
empfangende Endgerät nicht mit Schreiben der Daten hinterherkommt. Und 
das dürfte für viele Geräte gelten. Entweder weil ein gescheites NAS zu 
teuer war oder im gescheiten NAS LowCost Platten stecken.


Joachim B. schrieb:
> Manuel X. schrieb:
>> Und ansonsten schaltet man das WLAN einfach ab?
>
> ja, aber man kann es vergessen unbeabsichtig gegen den Schalter kommen
> und an einigen Stellen die "Netzwerkpolizei" auf den Plan rufen :)
> Alles schon passiert :)


Jetzt wollte ich schreiben "Antennen abschrauben" aber nichtmal das geht 
bei den meisten heute ja noch.

=)

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Spongebob schrieb:
>> Da dürften 10G und höher doch noch die Ausnahme sein
>
> 2x 10G sind seit geraumer Zeit bei Serverboards selbstverständlich.

Aber wer hat privat schon Serverboards?

von Spongebob (Gast)


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> Aber wer hat privat schon Serverboards?

Solange der Aufwand sich auf das (genehmigte) Wegtragen und
Einladen beschränkt, wüsste ich nicht was dagegen spricht.
Ein gut schallisolierter/gedämmter Raum sollte aber zur
Verfügung stehen.
Der Einsatz muss natürlich auch irgendwo sinnvoll sein.
Also z.B. Virtualisierung oder das digitale Video/Tonstudio...

Für den Wetterbericht reicht ein lüfterloses Notebook.

von A. K. (prx)


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Spongebob schrieb:
> Und die erste Generation Switche die auf 2 oder mehr Ports 10G können,
> finden sich mittlerweile im Schrott.

10Gb Switches in nicht mehr frischer aber m.W. heute noch verkaufter 
Technik können ziemlich auf die Stromrechnung gehen. Beispielsweise 750W 
(typ) für einen 24-Port Switch.

von A. K. (prx)


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Spongebob schrieb:
> 2x 10G sind seit geraumer Zeit bei Serverboards selbstverständlich.

Aber häufig als Mezzanine Card in verschiedenen Varianten.

von Rene K. (xdraconix)


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Es muss ja nicht immer gleich 10Gbit sein. Ich schiebe mehrmals täglich 
große Mengen übers Netz (Repo Checkout).

Mein Server und meine Workstation sind mit Nic-Teaming über den Switch 
verbunden. Funktioniert tadellos... Der Server mit vier Nics und mein 
Rechner mit zwei mal 1Gbit. Zu schätzen habe ich auch die SAS Platten im 
Server gelernt, vier Datenkanäle gegenüber einen bei Sata... Da kommt 
selbst die flinkste SSD nimmer mit.

von A. K. (prx)


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Wobei das übliche NIC Teaming die Bandbreite zwischen zwei Enden einer 
Verbindung nicht erhöht. Lediglich weitere Clients profitieren davon.

von Rene K. (xdraconix)


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A. K. schrieb:
> Wobei das übliche NIC Teaming die Bandbreite zwischen zwei Enden
> einer Verbindung nicht erhöht. Lediglich weitere Clients profitieren
> davon.

Nic-Teaming im Roundrobbing Mode meinst du. Im Loadbalance Mode erhöht 
er aber tatsächlich den Durchsatz auf die volle Bandbreite.


Wobei ich ja eher selten große Dateien schiebe, sondern eher sehr sehr 
viele Kleine.

von A. K. (prx)


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Rene K. schrieb:
> Nic-Teaming im Roundrobbing Mode meinst du.

Eigentlich nicht. Am wenigsten Probleme macht ein deshalb recht 
beliebtes packet routing abhängig von Parametern wie den IP-Adressen, 
und die sind bei einer einzelnen Verbindung immer gleich. Erst wenn 
dabei etwas anderes rauskommt, etwa durch einen weiteren Client, kann in 
dieser Variante ein anderes Interface ins Spiel kommen.

Bei vielen den Server nutzenden Clients führt das aufgrund der 
statistischen Verteilung vieler Verbindungen ebenfalls zu einer 
effektiven Lastverteilung.

: Bearbeitet durch User
von Johnny B. (johnnyb)


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Rene K. schrieb:
> Roundrobbing

😅😅😅😅

Du meinst wohl Round-robin

von Rene K. (xdraconix)


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Johnny B. schrieb:
> Rene K. schrieb:
> Roundrobbing
>
> 😅😅😅😅
>
> Du meinst wohl Round-robin

Ja... Doofes Wörterbuch auf dem Handy! 😅😂

von A. K. (prx)


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Es lässt tief blicken, wenn sich dieses Wort im persönlichen Wörterbuch 
der Handy-Tastatur befindet. ;-)

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Matthias L. schrieb:
> Zum Verteilen eines Internet-Zugangs reichen 100MBit

Im Koax-Kabel liegen die Anschlussraten oft über 100 Mbit. Je nach 
Anbieter, Lokation und Uhrzeit tun sie das auch in der Praxis.

von Rene K. (xdraconix)


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A. K. schrieb:
> Im Koax-Kabel liegen die Anschlussraten oft über 100 Mbit. Je nach
> Anbieter, Lokation und Uhrzeit tun sie das auch in der Praxis.

Jepp, Zweitwohnsitz nähe Bad Mergentheim - ländliche Gegend. Inet über 
Kabel mit 400Mbit angebunden. Und im Schnitt bekomme ich 250Mbit raus.

Also wer heute noch jemanden ein Netzwerk mit 100Mbit zum Erwerb 
empfiehlt gehört einfach nur noch geschlagen. Die Nics bekommt man 
hinterher geworfen für nichtmal nen Zehner die Switche liegen im 
gleichen Preisrahmen - da fängt man doch nicht wie vor 20 Jahren an. 
Selbst WLAN im 5Ghz Netz mit einer Kanalbreite von 40Mhz schafft 
600Mbit.

A. K. schrieb:
> Es lässt tief blicken, wenn sich dieses Wort im persönlichen
> Wörterbuch der Handy-Tastatur befindet. ;-)

Psst... 😅😂

: Bearbeitet durch User
von Andreas M. (amesser)


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Tilo R. schrieb:

> Zum Vergleich: Netflix in UHD braucht 25 Mbit. HD einstellig.

Tja, wenn man sich mit dem Pixelmatsch zufrieden geben will. (Wobei das 
bei UHD im normalen Wohnzimmer wohl eher nicht auffällt)

ARD über Satellit (DVB-S2) macht schon ca. 18 MBit/s bei gerade mal 720p 
Auflösung. Filme von Ultra Blu Ray mindestend ~50, meist aber eher 80 
und theoretisch sogar bis zu 120 MBit/s.

Bei Netflix sind die ganzen Details wegkomprimiert. Statt UHD wäre es 
besser sie würden HD mit anständiger Datenrate senden, da käme am Ende 
mehr beim Betrachter raus. Ist halt der gleiche Mist wie beim DVB-T2. 
Bandbreite kostet aber Geld, und da spart es sich am leichtesten.

von Ludger Winter (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> ARD über Satellit (DVB-S2) macht schon ca. 18 MBit/s bei gerade mal 720p
> Auflösung. Filme von Ultra Blu Ray mindestend ~50, meist aber eher 80
> und theoretisch sogar bis zu 120 MBit/s.

Du unterschlägst hier den extrem veralteten Codec den die ARD nutzt.

Netflix nutzt x.265 und besser, die transkodieren das ein einziges Mal 
und haben es dann passend im Cache, sparen sich dabei mehrere Tausend TB 
and Traffic.

Netflix muss zudem wirtschaftlich arbeiten (was man an den Codecs auch 
sieht), bei der ARD spielt Geld keine Rolle, da überbieten sich die 
einzelnen Sender der ÖR teils mit Angeboten. Einfach nur absurd.

Netflix würde den 720p Stream der ARD mit weniger als 1MBit/s 
ausliefern. Und du würdest keinen Unterschied feststellen können.

von Matthias L. (limbachnet)


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A. K. schrieb:
> Im Koax-Kabel liegen die Anschlussraten oft über 100 Mbit. Je nach
> Anbieter, Lokation und Uhrzeit tun sie das auch in der Praxis.

Ja, klar. Zum Couchsurfen ist mehr als 100 MBit aber trotzdem Overkill - 
und selbst bei mehreren HD-Videostreams parallel kommt man mit 100 MBit 
ziemlich weit.

Wer regelmäßig Linux-Distributionen von Uni-Servern zieht oder derlei 
bandbreitenintensive Downloads betreibt, der fragt hier sicher nicht, 
ober denn wirklich einen Gigabit-Switch braucht...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Netflix würde den 720p Stream der ARD mit weniger als 1MBit/s
> ausliefern. Und du würdest keinen Unterschied feststellen können.
Bullshit. So gut ist Dein 265 Wundercodec nun wieder auch nicht.

von A. K. (prx)


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Matthias L. schrieb:
> der fragt hier sicher nicht,
> ober denn wirklich einen Gigabit-Switch braucht...

Hier hat ja auch niemand danach gefragt. ;-)

von Arno (Gast)


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Matthias L. schrieb:
> Wer regelmäßig Linux-Distributionen von Uni-Servern zieht oder derlei
> bandbreitenintensive Downloads betreibt...

...wird schnell feststellen, dass es wenige Anbieter gibt, die 
entsprechende Datenraten zu Endkunden-Anschlüssen wirklich aufrecht 
erhalten können oder wollen. Ich kann mit Linux-Downloads vom DFN 
nichtmal meine veralteten 16MBit-DSL auslasten, aber Extrembeispiel war 
letztens ein DTAG-Kunde, der Daten von github (hostet by AWS) mit 5kB/s 
herunterladen durfte.

Bei der Arbeit - wo ich selbst über das DFN angebunden bin - bekomme ich 
diese Datei 
ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/slackware/slackware-iso/slackware64-14.2-iso 
/slackware64-14.2-install-dvd.iso  in eineinhalb Minuten, mit 28-30MB/s.

MfG, Arno

von A. K. (prx)


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Bei Downloads von Youtube Videos konnte ich die Leistung meist recht gut 
auslasten, oft am Anschlag der 120er.

von Matthias L. (limbachnet)


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A. K. schrieb:
> Matthias L. schrieb:
>> der fragt hier sicher nicht,
>> ober denn wirklich einen Gigabit-Switch braucht...
>
> Hier hat ja auch niemand danach gefragt. ;-)

Jetzt hast du mich erfolgreich verwirrt...

Robert Dala schrieb:
> Benätige ich hier also einen Gigabit Switch? Die Teile sind mitunter
> relativ teuer und kosten fast mehr als mein Modem...

???

von A. K. (prx)


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Matthias L. schrieb:
> Jetzt hast du mich erfolgreich verwirrt...

Ziel erreicht. Sorry. ;-)

von A. K. (prx)


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Auch bei Downloads von Karten im Phone/Tablet sind hohe Raten nicht 
selten.

von Matthias L. (limbachnet)


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Ah. Koffeinmangelbedingter Humorausfall meinerseits... ;-)

Ich würde ja auch keine 100MBit-mehr empfehlen, der Preisunterschied zu 
GBit ist bei Konsumerware IMHO nicht mehr schmerzhaft. Aber notfalls...

von A. K. (prx)


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Matthias L. schrieb:
> Ich würde ja auch keine 100MBit-mehr empfehlen, der Preisunterschied zu
> GBit ist bei Konsumerware IMHO nicht mehr schmerzhaft. Aber notfalls...

Bei 2x100Mb über eine gesplittete Leitung ergäbe es Sinn, wenn 
Netztrennung gefordert ist.

: Bearbeitet durch User
von Miss Ratgeber (Gast)


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Robert Dala schrieb:
> Benätige ich hier also einen Gigabit Switch? Die Teile sind mitunter
> relativ teuer und kosten fast mehr als mein Modem...

Nein, zur Befriedigung der Grundbeduerfnisse tut es ein 100er auch.

von Johnny B. (johnnyb)


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Arno schrieb:
> wird schnell feststellen, dass es wenige Anbieter gibt, die
> entsprechende Datenraten zu Endkunden-Anschlüssen wirklich aufrecht
> erhalten können

Dann kann ich mich ja glücklich schätzen; ich kann mit dem Notebook 
sogar über WLAN ca. 300Mbit/s über das vom Kabelnetzbetreiber 
bereitgestellten Modem vom Internet ziehen.

von Miss Ratgeber (Gast)


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> ca. 300Mbit/s

Das alleine sagt noch nicht alles ueber die Qualitaet der Verbindung.
In manchen Situationen koennte ein 100 Mbps Anschluss mit geringer
Latenz zum Internetcore (z.B. DECIX) wesentlich schneller sein.

Siehe Grundlagen TCP.

von Johnny B. (johnnyb)


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Miss Ratgeber schrieb:
>> ca. 300Mbit/s
>
> Das alleine sagt noch nicht alles ueber die Qualitaet der Verbindung.
> In manchen Situationen koennte ein 100 Mbps Anschluss mit geringer
> Latenz zum Internetcore (z.B. DECIX) wesentlich schneller sein.
>
> Siehe Grundlagen TCP.

Das versteht sich von selber. Wenn die Qualität sehr wichtig ist, dann 
geht man, sofern möglich, eh nicht über WLAN.
Aber es ist halt trotzdem doof, wenn man vom Anbieter z.B. 500Mbit/s 
bekommt, aber wegen veralteter Infrastruktur davon dann nur 100Mbit/s 
nutzen kann.
Bei mir war das so; der Anbieter hat über die Jahre bei gleichem 
Abopreis die Brandbreite laufend erhöht von ursprünglich 10Mbit/s bis 
heute 500Mbit/s. Ich konnte es aber lange gar nicht nutzen, da alle 
meine Switches und WLAN Router nur 100Mbit/s unterstützten. Habe jetzt 
jedoch mal alles was direkt am Modem hängt mit Geräten ersetzt, welche 
1Gbit/s können und ich bereue es nicht.
Ein weiterer Punkt ist noch der Energieverbrauch; die alten Geräte 
hatten alle noch so ein "klassisches" Netzteil mit grossem Trafo dabei, 
welche sinnlos vor sich hin heizten. Die neuen Schaltnetzteile sind 
wesentlich Energieeffizienter.

: Bearbeitet durch User
von Arno (Gast)


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Johnny B. schrieb:
> Arno schrieb:
>> wird schnell feststellen, dass es wenige Anbieter gibt, die
>> entsprechende Datenraten zu Endkunden-Anschlüssen wirklich aufrecht
>> erhalten können
>
> Dann kann ich mich ja glücklich schätzen; ich kann mit dem Notebook
> sogar über WLAN ca. 300Mbit/s über das vom Kabelnetzbetreiber
> bereitgestellten Modem vom Internet ziehen.

Nicht (nur) Internet-Anbieter, sondern vor allem Dienste-Anbieter.

Youtube ist da positiv hervorzuheben (soweit ich das mit 16MBit-DSL 
beurteilen kann), auch die ÖR-Mediatheken lasten meine Leitung durchaus 
aus. Das DFN, von dem in Deutschland wohl die meisten Linux-Downloads 
kommen, die oben angesprochen waren, dagegen nicht. Und dass die DTAG 
und Amazon sich nicht einig sind, wer den Leitungsausbau für 
vernünftiges Peering zahlen soll, ist ja nichts Neues.

MfG, Arno

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