Servus,
es ist langsam an der Zeit, dass ich mir mal Rothammels Antennenbuch
zulege. Die Frage ist nur: Welche der inzwischen 13 Ausgaben?
Die aktuelle Ausgabe kostet 59€ und ist über 1.500 Seiten stark. Wenn
man sich jedoch Bewertungen dazu durchliest, hat das Buch teilweise viel
unnütze Informationen und es mangelt an mehreren Stellen.
Ältere Ausgaben sollen "besser" sein, jedoch fehlen sicher genug
aktuelle Erkenntnisse.
Was würdet ihr kaufen/empfehlen?
Buch schrieb:> Was würdet ihr kaufen/empfehlen?
Satire an:
Immer die älteste, verfügbare Version. Das ist vermutlich immer die
billigste Variante. Bewährte Technik.
Satire aus.
Das Buch gibt es mit 300-680-800 oder 1500 Seiten.
In Amazon habe ich einen kleinen Überblick,von 15-59 Euro.
Leider gibt es keinen Überblick.Das älteste von 1966 hat 300 Seiten,aus
dem Militärverlag.Mit 800 Seiten kostet es mit Versand 37,77 Euro.Aber
das Buch kauft man nur einmal,das relativiert den Preis.
Gruß Hans
Der Rothammel ist zwar eine umfangreiche Sammlung zum Thema Antennen,
aber die theoretische Fundierung ist schwach, die Zusammenstellung ist
unsystematisch und teils widersprüchlich und die Darstellung didaktisch
schwach. Viel Lesestoff, aber das Geld nicht wert. Hier und da mal
ausleihen reicht.
Es kommt drauf an, wofür du ein Buch brauchst. Willst du nachbauen, oder
eher etwas entwickeln, wie viel theoretische Fundierung liegt dir und
auf welchem Abstraktionsniveau soll sie beschrieben sein?
hans körner schrieb:> Das Buch gibt es mit 300-680-800 oder 1500 Seiten.> In Amazon habe ich einen kleinen Überblick,von 15-59 Euro.> Leider gibt es keinen Überblick.Das älteste von 1966 hat 300 Seiten,aus> dem Militärverlag.Mit 800 Seiten kostet es mit Versand 37,77 Euro.Aber> das Buch kauft man nur einmal,das relativiert den Preis.> Gruß Hans
Kann man gelten lassen.
Habe die 1979er Ausgabe aus dem Osten mal auf einem Flohmarkt für 10 DEM
gekauft, dann 1992 die 1991er Ausgabe im Franckh-Kosmos Verlag für 55
DEM, und war entäuscht, weil: Alter Wein in neuen Schläuchen, und
mangelnde Sorgfalt beim Layout der Neuauflage, die Zusammenstellung von
Bild und Text gefällt mir beim Original Rothammel 'pädagogisch' besser.
Die Ergänzung um magnetische ~ und Aktiv-Antennen in Kapitel 20 und 21
der neueren Ausgabe rechtfertigt m.E. nicht den damals schon wesentlich
höheren Preis.
Heute sind 59,-€ oft schon mehr, als man am halben Tag von der
Erwerbsarbeit mitbringt.
Heute würde ich versuchen, die Militärverlag-Ausgabe für 10-15 Euro zu
ergattern, beim Gebrauchtwarenhändler des geringsten Misstrauens
(booklooker.de),
edit: oder von einem Funkflohmarkt!/edit
und ergänzend nach dem ARRL Antenna Handbook ausschauen.
Es gibt m.E. nicht DAS Antennenbuch, das alles abdeckt, darum gibts in
meiner Bücherei z.B. stets mehrere Bücher zu einem Thema.
Zusmmengefasst: versuchen, eine alte Ausgabe für 'Amateur-Budget' zu
bekommen.
Buch schrieb:> Welche der inzwischen 13 Ausgaben?
Kauf die aktuelle Ausgabe und höre nicht auf die Leute, die an allem was
zum Herummosern haben. hab selber die 12. und der Alois Krischke macht
seine Sache anständig.
Beim Neukauf hat auch noch nicht die Katze des Vor-Vor-Vor-Besitzers
draufgepieselt.
W.S.
W.S. schrieb:> Buch schrieb:>> Welche der inzwischen 13 Ausgaben?>> Kauf die aktuelle Ausgabe und höre nicht auf die Leute, die an allem was> zum Herummosern haben. hab selber die 12. und der Alois Krischke macht> seine Sache anständig.>> Beim Neukauf hat auch noch nicht die Katze des Vor-Vor-Vor-Besitzers> draufgepieselt.>> W.S.
Wo spazieren denn Deine Katzen überall herum?
Meine darf nicht in den Shack, aus naheliegenden Gründen (und das ist
nicht das pieseln, das macht sie draußen).
Ich habe die 13. Ausgabe und bin soweit zufrieden. Es hat aber viel
unnützes drin und manche Erklärungen/Beschreibungen sind ungenügend.
Aber mit dem Rothammel findet man schon viel was man braucht. Je nach
Antenne kommt man aber nur mit googeln zum Ziel.
Grüsse,
René
Buch schrieb:> Was würdet ihr kaufen/empfehlen?
Natürlich die aktuellste Ausgabe, in der sind viele Fehler der älteren
Ausgaben korrigiert. Unnütze Informationen? Einfach überblättern. Davon
abgesehen sind 60 € für ein Buch, dass man vermutlich Jahrzehnte
benutzt, nun wirklich nicht die Welt.
Die neueste Auflage ist ein referierendes Sammelwerk,nicht unbedingt
eine Anleitung zum Nachbau. Für die Theorie (Anpassung,
Leitungstransformation usw.) haben mir das Buch von Joachim Müller,
Smith Diagramm und die Bücher und Aufsätze von Gerd Janzen viel
gebracht.
Udo
Udo schrieb:> Die neueste Auflage ist ein referierendes Sammelwerk,nicht unbedingt> eine Anleitung zum Nachbau. Für die Theorie (Anpassung,> Leitungstransformation usw.) haben mir das Buch von Joachim Müller,> Smith Diagramm und die Bücher und Aufsätze von Gerd Janzen viel> gebracht.> Udo
Das beste Buch - sowohl für das theoretische Verstændnis als auch für
die praktische Umsetzung von Entwicklungen - ist für mich immer noch
Gerd Janzen, kurze Antennen.
Der Titel ist nicht als Beschränkung auf Antennen geringer Länge
gemeint, sondern sollte wohl betonen, dass unter Anderem
Längenkompromisse ausdrücklich und ausführlich behandelt werden.
Der Rothammel ist eine katalogartige Kurzübersicht über das gesamte
Thema Antennen. Sowohl die Theorie als auch die Praxis kratzen immer nur
an der Oberfläche. Gut um sich einen Überblick zu verschaffen.
Hilfreich für denjenigen, der tiefer in die Theorie einsteigen will sind
die jeweiligen Literaturquellen, auf die in jedem Kapitel verwiesen
wird.
Wer mehr auf praktische Aspekte des Antennenbaus Wert legt ohne dass
dabei die theoretischen Hintergründe vernachlässigt werden, der ist mit
dem ARRL Antenna Book besser bedient. Es gibt es allerdings nur in
Englisch und viele der angegebenen Maßangaben sind nicht metrisch
sondern in Zoll.
Elektrolurch schrieb:> Der Rothammel ist eine katalogartige Kurzübersicht über das gesamte> Thema Antennen. Sowohl die Theorie als auch die Praxis kratzen immer nur> an der Oberfläche. Gut um sich einen Überblick zu verschaffen.>> Wer mehr auf praktische Aspekte des Antennenbaus Wert legt ohne dass> dabei die theoretischen Hintergründe vernachlässigt werden, der ist mit> dem ARRL Antenna Book besser bedient.
Dann sollte man doch beide in Griffnähe habe?! Ich bspw. blättere mal
gerne in der 13. Auflage um mir einen Überblick für das jeweilige Band
zu verschaffen und recherchier dann nach Selberbautipps anderswo, auch
in den ARRL Publikationen. Bspw für Yagi-Antennen, da ist im ARrL
kompakt mit allen drum und dran abgehandelt und IMHO auch für
Englisch-Unkundige brauchbar, wenn man vorher im Rothammel die
verteilten Infos zu Anpassung, Yagi-Varianten und Beam durchgelesen hat.
Wobei ich bei beiden die wichtige Information, das UKW-Relais in .de
vertikal polarisiert sind und damit die Yagi (im Unterschied zu
Fernsehantennen) mit den "Spitzen nach unten"" aufzustellen ist,
vermisse.
Der RH 13.Ausg. ist als Ideensammlung schon ganz gut,
(sogar der Oblong ist enthalten !)
wenn auch oft nicht ausreichend,
sodass man zu speziellen Antennen
im Netz weiter suchen muss.
Angesichts des Umfangs von 1500 Seiten
ist der Preis zudem spottbillig !
Die Zeitschrift Funkamateur bringt in fast jedem Heft
gut fundierte Artikel zum Thema Antennen.
Janzen 'Kurze Antennen' ist ein hervorragendes Werk,
wenn man Mathematik Oberstufe beherrscht,
(was bei Amateuren generell weniger der Fall ist.)
Das einzige, was mich beim Janzen stört,
sind amateurhafte Sprüche wie "Strom strahlt",
die sich wiedergekäut bei vielen anderen Autoren finden.
Nach Maxwell müssen elektrische Felder genauso strahlen.
eric schrieb:> Das einzige, was mich beim Janzen stört,> sind amateurhafte Sprüche wie "Strom strahlt",> die sich wiedergekäut bei vielen anderen Autoren finden.> Nach Maxwell müssen elektrische Felder genauso strahlen.
Damit will Janzen zum Ausdruck bringen, dass die Teile einer Antenne,
die den höchsten Strombelag aufweisen, am meisten zur Abstrahlung der
Energie beitragen. Es geht im mit dieser Daumenregel nicht um die
grundsätzliche Betrachtung über die Quellen von EM-Wellen.
Ich hatte mir 2007 die 12. als aktualisiert beworbene Ausgabe in der 4.
Druckauflage gekauft und als normen- und bitzschutzkundiger RFT-Meister
ungläubig die Normverweise ab Seite 823 gelesen, die man höflich nur als
antik bezeichnen kann.
Diverse der Normen waren schon in der ersten Druckauflage von 2001 mehr
oder weniger lange abgelöst. Mit den Themen Antennensicherheit und
Blitzschutz hat sich Herr Krischke als Einzel-Autor offenkundig
übernommen.
Wurden denn in der 13. Ausgabe die Erderabmessungen endlich richtig
angegeben oder steht da für Tiefenerder noch immer die 1984 abgeschaffte
Mindestlänge von 1,5 m und noch ohne Kopfversenkung um 0,5 m unter Grund
drin?
Falls sich Herr Krischke noch an eine 14. Ausgabe traut, wäre er
ansonsten gut beraten sich für die nächste Ausgabe zu den Themen
Blitzschutz, Erdung und PA einen kompetenten Mit-Autor zu suchen oder
einfach auf frei verfügbare Sekundärliteratur wie z. B. den DEHN
Blitzplaner zu verweisen.
Dass in der 1. Druckauflage von 2001 der Edition 12 noch nicht die
Prüfnormen für Verbinder eingeflossen waren, ist ja noch verständlich,
bei meiner 3. von 2006 war das Upgrade dann schon überfällig.
Mittlerweile sind hoffentlich die aktuell gültigen Prüfnormen der Reihe
IEC 62356-x anstelle der 2000 abgelösten Oldies der Reihe DIN 488xx
drin.
Unabhängig davon werde ich mir demnächst den dicken Wälzer zulegen um zu
sehen, welche hf-technischen Neuheiten drin sind.
Dipol schrieb:> in der 13. Ausgabe
Auflagen siehe http://www.antennenbuch.de/auflagen.html
Irgendwo ist auch eine Korrekturseite zur 13. Auflage mit ein paar
Diagrammen und Formeln zu finden. Evtl. könnte der Autor dort den
Blitzschutz etwas aktualisieren/ergänzen?
Ist es nicht so das Rothammel eher zu einer Art Markennamen geworden
ist?
Ich hatte vor Jahren mal einen "originalen" DDR-Rothammel in der Hand,
der war verglichen mit 1500 Seiten eher dünn und noch von Karl Rothammel
geschrieben.
Dieses Werk führen ja nun andere unter dem Namen Rothammel fort.
Marek N. schrieb:> Formell müssten doch die DDR-Ausgaben Public Domain sein, denn es gibt> ja keinen Rechtsnachfolger des Militärverlags, oder?
Wie kommst du darauf?
Urheberrechte verfallen 70 Jahre nach dem Tode des Autors. Ein Verlag
besitzt nur die Nutzungsrechte, niemals das Urheberrecht, das bleibt
unveränderlich beim Urheber.
Marek N. schrieb:> Formell müssten doch die DDR-Ausgaben Public Domain sein, denn es gibt> ja keinen Rechtsnachfolger des Militärverlags, oder?
Das Bundesdeutsche Recht kennt kein "public domain".
https://www.wbs-law.de/urheberrecht/public-domain-und-gemeinfreiheit-kurzueberblick-21257/
Dagegen kennt es die "Privatkopie"; unter gewissen Voraussetzungen kann
Dir jemand Auszugsweise Kopien aus dem Rothammel zur nichtkommerziellen
Nutzung überlassen.
Zum Antennen bauen ist das Buch schon praktisch, weil sehr viele
Antennen enthalten und auch gut beschrieben sind.
Mir persönlich gefallen die älteren Ausgaben besser.
Die theoretische Fundierung finde ich in jeder Ausgabe zu schwach.
Derjenige, der es weiß, liest es nicht und derjenige, der es gerne
wissen möchte, versteht es nicht. Der Teil über das Smith Diagramm ist
ein schlechter Witz.
In den beiden neuestens Ausgaben gibt es zu viel unnützes Zeug.
500 zusätzliche Seiten kann man sich sparen, wenn sie nur vollgemüllt
sind mit Infos, wer wann wo welches Patent angemeldet hat und wer wann
wo in welcher Zeitschrift irgendetwas beschrieben hat.
Tante Google hat noch eine Rezension zur 13. Auflage gefunden:
http://afug-info.de/Rezensionen/Rothammel-Antennenbuch-2013/
Funken Frickler schrieb:> Dagegen kennt es die "Privatkopie"; unter gewissen Voraussetzungen kann> Dir jemand Auszugsweise Kopien aus dem Rothammel zur nichtkommerziellen> Nutzung überlassen.
Wer könnte denn in der BRD juristische Schritte einleiten, wenn jemand
den Militärverlag-Rothammel als PDF online stellen würde?
Das war der FUNKAMATEUR. Der war aber nicht volkseigene.
Außerdem sieht man bis heute im FA Zeichnungen, die eindeutig schon vor
Jahrzehnten im Rothammel abgedruckt waren.
Nach meinen Fehlerhinweisen an den DARC-Verlag bekam ich 2014 die Seiten
1160 und 1161 mit den aktualisierten Normverweisen zugeschickt. Auf die
falschen Erderabmessungen usw. und den nachstehende Passus aus Ausgabe
12 ist man aber nicht eingegangen:
> Ist eine Blitzschutzanlage vorhanden, so müssen die Antenne bzw. der> Antennenträger auf kurzem Wege mit einer Potenzialausgleichsleitung von> mindestens 4 mm² Querschnitt aus Kupfer blank oder isoliert (grün/gelb)> mit der Blitzschutzanlage verbunden sein.
Würde bitte jemand mitteilen, was dazu in der Ausgabe 13 geschrieben
steht?
Jürgen schrieb:> Wer könnte denn in der BRD juristische Schritte einleiten, wenn jemand> den Militärverlag-Rothammel als PDF online stellen würde?
Die Rechte hat die DARC Verlag GmbH in 34225 Baunatal. Dort müsstest Du
die Genehmigung zur Veröffentlichung der historischen Ausgaben einholen.
@Elektrolurch
Dilettantisches unsinniges Geschreibsel ist höchstens dein Beitrag.
Der sagt nämlich gar nichts.
Das Buch hattest du mit Sicherheit noch nie in der Hand.
Über die Jahre haben sich bei mir mehrere Rothammel Ausgaben angesammelt
und finde, die Rezension bringt es auf den Punkt.
Zitat
Vielfach kritisiert wird - und das nicht zu Unrecht, dass der Fokus
immer weiter weg geht vom praktischen Antennenbau hin zu einer
Ansammlung von technikfernen Informationen und sich damit auch immer
weiter entfernt von Karl Rothammels ursprünglicher Intention, ein Buch
für den Praktiker zu schaffen. Hier sollte in der Tat der
Ursprungsgedanke wieder stärker in den Vordergrund rücken.
Die Recherche erforderte sicherlich einen hohen Arbeits- und
Zeitaufwand. Fraglich ist nur, ob man dafür nicht besser grundsätzliche
technische Themen mit der entsprechenden Tiefe und Verständlichkeit
hätte behandeln sollen. Stattdessen wird manches nur angesprochen und
geht abschnittsweise über eine reine Informationsansammlung nicht
hinaus. Die Schilderungen sind auch nicht immer chronologisch und wirken
teils ungeordnet.
Nichtsdestotrotz gibt es auch umstrittene Passagen. Wünschenswert wäre,
auch kurz auf divergierende technische Ansichten einzugehen.
Die Antennenbeschreibungen und Bemessungsskizzen liefern in der Regel
die wichtigsten Informationen, die man für einen Nachbau benötigt.
Nichtsdestotrotz werden Passagen des Buchs unter Funkamateuren auch
kontrovers diskutiert.
Quelle http://afug-info.de/Rezensionen/Rothammel-Antennenbuch-2013/
Mal noch zur Info: Ich werde mir wohl erstmal die 12. Auflage gebraucht
besorgen. Die kostet nur rund halb soviel wie die aktuelle 13. Auflage
und reicht wohl erstmal einige Zeit.
HF-Werkler schrieb:> @Dipol:> Kannst du kurz mitteilen, wo das genau stehen soll?
Ich bin auswärts und kann die Stelle erst übermorgen raussuchen. Primär
interessiert mich ob der Unfug bei der Erdung von Antennen an eine
Blitzschutzanlage, womit nur Dachantennen gemeint sein können, mit nur 4
mm² Cu beseitigt ist.
Sekundär ob auch normkonform darauf hingewiesen wird, dass auch
vergleichsweise einfach erscheinende Direkterdungen von Antennenträger
an Blitzschutzanlagen nicht mehr Stand der Technik und unter Beachtung
diverser Bedingungen nach den Anerkannten Regeln der Technik
(Normminimum) nur durch qualifizierte Blitzschutzfachkräfte zulässig
sind, welche die Blitzschutzanlage zuvor auf Tauglichkeit und
Normkonformität überprüfen müssen.
Wie es der Zufall will, wird sich morgen beim VDE bei der Sitzung des
für Antennensicherheit zuständigen DKE K 735 entscheiden, ob in die
nächste Normausgabe folgender Satz einfließen wird:
> DIN VDE 0855-300:200x:>> Für>– Funksende-/-empfangssysteme für CB-Funk,>– Funksende-/-empfangssysteme für Amateurfunk,>– Funksende-/-empfangssysteme für Satellitenempfangsanlagen mit Rückkanal,>> kann wahlweise diese Norm oder wie international üblich die DIN EN> 60728-11 (VDE 0855-1) angewendet werden.
Damit würde sich der Mindestquerschnitt für PA-Leiter von aktuell min.
10 mm² Cu wie bei Haushaltsantennen auf min. 2,5 mm2 Cu (geschützt) bzw.
4 mm² reduzieren.
OMs: Daumen drücken!
@Dipol:
Ich denke, das ganze Kapitel ist überarbeitet worden, und es wird auf
Normen und eine Tabelle (afaik je nach Typ und Funktion des Leiters)
verwiesen. Ich kann es mal vergleichen, habe jetzt beide Ausgaben (12
und 13) im Zugriff.
Zurück im Wilden Süden:
> HF-Werkler schrieb:>> @Dipol:>> Kannst du kurz mitteilen, wo das genau stehen soll?
Seite 822
> Eigenzitat aus Beitrag #6126466:> Wie es der Zufall will, wird sich morgen beim VDE bei der Sitzung des> für Antennensicherheit zuständigen DKE K 735 entscheiden, ob in die> nächste Normausgabe folgender Satz einfließen wird:> ...
Es kam anders als von mir beabsichtigt. Die Notwendigkeit des
Normenoldies DIN VDE 0855-300:2008-08 wurde angezweifelt und eine
Änderung der DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) erwogen. Das kommt
letztendlich zwar auf das gleiche Ergebnis heraus, aber da der letzte
Entwurf der kommenden IEC 60728-11 nicht mehr geändert werden kann,
leider viel später.
Der Mindestquerschnitt für PA-Leiter mit min. 10 mm² Cu mag für
Mobilfunkanlagen angebracht sein, für CB- und Amateurfunk ist das eine
Überdimensionierung, die nunmehr noch Jahre bestehen bleibt.