Hallo, Gegeben sind elektrische Geräte die an die Wand ortsfest installiert werden sollen. Durch eine IP67/68 Kabelverschraubung wird ein Netzkabel eingeführt. Muß im Geräteinnern am Netzkabel eine zusätzliche Zugentlastung montiert werden? Oder worauf muß man bei einer Kabelverschraubung achten damit eine zusätzliche Zugentlastung entfallen kann? Darf das Netzkabel auch eine flexible Ausführung sein oder muß es Massivkabel sein? Danke
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> Gegeben sind elektrische Geräte die an die Wand ortsfest installiert werden sollen. Ok > Durch eine IP67/68 Kabelverschraubung wird ein Netzkabel eingeführt. Eine Leitung wie H07RN reicht, muß kein Kabel wie NYY sein > Muß im Geräteinnern am Netzkabel eine zusätzliche Zugentlastung montiert werden? > Oder worauf muß man bei einer Kabelverschraubung achten damit eine zusätzliche Zugentlastung entfallen kann? Wenn die Verschraubung rundum die Leitung klemmt und das ist bei IP67 gegeben dann ist das die Zugentlastung > Darf das Netzkabel auch eine flexible Ausführung sein oder muß es Massivkabel sein? Ersteres. Sowas wie H07RN darf auch fest verlegt werden. Das einfache H05VV meistens nicht (außer der Hersteller erlaubt es explizit)
A-Freak schrieb: > Ersteres. Sowas wie H07RN darf auch fest verlegt werden. Das einfache > H05VV meistens nicht (außer der Hersteller erlaubt es explizit) Die VDE Schreibt einen lediglich den Mindestquerschnitt bei fester Verlegung vor. Dieser Mindestquerschnitt beträgt 1.5mm² für fest verlegte Leistungs- und Beleuchtungsstromkreise. Die Wahl des Isolierwerkstoffes richtet sich dabei nach den Anforderungen am Montageort: UV-Beständigkeit, mechanische Robustheit, Temperaturbeständigkeit, … So kann z.B. für die meisten fest installierten Leuchten problemlos ein H05VV-F verwendet werden. Bei korrekter, fester Verlegung, ist keine zusätzliche Zugentlastung notwendig. Als Beispiel: AP Steckdosen und Schalter haben keine Zugentlastungen verbaut, und es funktioniert problemlos in den meisten Haushalten. Wichtig ist halt, das die Leitung auch wirklich fest verlegt wird, z.B. mittels Nagelschellen, Kunststoffrohr, Kabelkanal,... und nicht einfach lose durch den Raum hängt.
Danke A-Freak und Tester :-) Die Verbraucher haben eine maximale Leistungsaufnahme von 200 W. Einige Geräte sollen auch im Außenbereich montiert werden. Daher wird eine Gummischlauchleitung H07RN-F genommen. Dazu eine witterungsbestände Kabelverschraubung aus Messing. Das Anschlusskabel soll in der Nähe der Geräte in einer Abzweigdose geeigneter IP-Schutzart mit dem Stromnetz verbunden werden. Das Kabel kann durchaus mal 1 Meter "durchhängen". Zur Abzweigdose geht ein passendes 3x1,5 mm² Kabel. Das macht aber eh eine Elektrofachkraft. Darf der Querschnitt des Zuleitungskabels vom Gerät zur Abzweigdose auch 3x1,0 mm² sein? Oder muß es 3x1,5 mm² haben?
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