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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Verdienst als Vertriebler


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von Radon (Gast)


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Hallo,
Kollege von mir hat heute nach einem Jahr sein Gehalt als Vertriebler 
offenbart. Es übersteigt nebst Dienstwagen mein Gehalt von ca. 70k 
(35h,berlin) um längen.
Er arbeit in der Werbebranche und bekommt pro abgeschlossenen Vertrag 
eine monatliche, prozentuale Provision auf sein Fixum. Zb schließt er 
mit einem Kunden einen 100k Vertrag über ein Jahr ab und bekommt ca. 20% 
Provision. 20k/12 Monate = 1600 Euro pro Monat. Fixum liegt bei 1500. 
Jetzt hat meine Kollege über 10 Kunden. Einige zahlen mehr, andere 
weniger und auch die Prozente variieren natürlich.
Viele sind Stammkunden und erneuern regelmäßig die Verträge oder 
schließen diese über 5 Jahre ab und Neukunden kommen bei entsprechender 
Arbeit auch rein.

Stand jetzt muss besagter Vertriebler eig nur 3h pro Tag arbeiten und 
verdient ein Haufen Geld. Frustriert mich das? Ja, irgendwie schon...
Ich arbeite schon in einem IGM Konzern und bin sonst total zufrieden. 
Dummerweise kommt trotzdem der typisch deutsche Neid auf.
Lohnt sich ein Quereinstieg, bin studierter etechniker, zum 
Vertriebsingenieur? Hat jmd Erfahrungen und arbeit selbst als einer?

Radon

von krawatte (Gast)


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Vertrieb kennt keine Grenzen

von Erklärbär (Gast)


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Radon schrieb:
> Lohnt sich ein Quereinstieg, bin studierter etechniker, zum
> Vertriebsingenieur?

Bei persönlicher Eignung ja. Schlechte Vertriebler sind arme Schweine.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Mach am besten Strukturvertrieb. Wenn du genügend Vertriebspartner in 
deiner Downline wirbst, hast du ein hohes passives Einkommen. Du 
verdienst ein 7-stelliges Jahresgehalt und fährst jedes zweite 
Wochenende auf Motivationsseminare.

von Gustav (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Mach am besten Strukturvertrieb. Wenn du genügend Vertriebspartner
> in deiner Downline wirbst, hast du ein hohes passives Einkommen. Du
> verdienst ein 7-stelliges Jahresgehalt und fährst jedes zweite
> Wochenende auf Motivationsseminare.

Wer hat dir denn diesen Schwachsinn eingetrichtert?

von Prinz Marcus von Losfahr (Gast)


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Staubsauger und Versicherungen funktionieren sehr gut, wenn man kein 
Gewissen hat.

Youtube-Video "7 Tage - Wie man vom Vertreter mit Staubsaugern zum Millionär wird"

von Radon (Gast)


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Gustav schrieb:
> Stefan H. schrieb:
> Mach am besten Strukturvertrieb. Wenn du genügend Vertriebspartner in
> deiner Downline wirbst, hast du ein hohes passives Einkommen. Du
> verdienst ein 7-stelliges Jahresgehalt und fährst jedes zweite
> Wochenende auf Motivationsseminare.
>
> Wer hat dir denn diesen Schwachsinn eingetrichtert?

Halte ich auch für sehr unwahrscheinlich, bei dieser Methode erfolgreich 
zu werden.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Radon schrieb:
> Halte ich auch für sehr unwahrscheinlich, bei dieser Methode erfolgreich
> zu werden.

Möglich ist das schon. Es gibt ja auch einige, die im Strukturvertrieb 
so viel verdienen. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad + 
Arbeitsaufwand so hoch, dass man in vielen anderen Berufen das mit 
gleichem Einsatz sicher auch erreichen würde.

von AVR (Gast)


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Prinz Marcus von Losfahr schrieb:
> Staubsauger und Versicherungen funktionieren sehr gut, wenn man
> kein Gewissen hat.
>
> Youtube-Video "7 Tage - Wie man vom Vertreter mit Staubsaugern zum
> Millionär wird"

Das Ende vom Video fand ich jedoch echt beeindruckend. Der Typ hat also 
200 Staubsauger in einem Monat verkauft. Dann hat er ja in einem Monat 
400000€ Umsatz für die Firma eingebracht.

Da fragt man sich echt, wer ist so blöd und kauft sich für 2000€ einen 
Staubsauger?

von oszi40 (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6126593:
> 200 Staubsauger in einem Monat

Das ist kein Kunststück, wenn Du pro Tag ausreichend Leute besuchst. Auf 
den Job würde ich trotzdem verzichten.
1.Als Verkäufer muß man geboren sein.
2.Der Staubsaugervorzeigeverkäufer hat auch noch Sonntags Termine und 
Spesen, von denen meist nicht gesprochen wird.

Radon schrieb:
> Stand jetzt muss besagter Vertriebler nur 3h pro Tag arbeiten

Wenn die Basis da ist, würde es auch reichen wenn er nur 3 Stunden im 
Jahr auf dem Golfplatz die richtigen Leute trifft. Wichtig ist 
eigentlich nur, dass er ausreichend Kunden und RENTABLE Arbeit für seine 
Firma heranschafft! "Verdienst nach Umsatz" ist eigentlich total falsch, 
da man auch unter dem Herstellungspreis verkaufen könnte. Der Verkäufer 
muß am Gewinn beteiligt sein.

> nur 3h pro Tag
Wenn er in dieser Zeit die richtigen Leute trifft reicht das. Was 
richtig war, weiß man oft erst später.

von Al-Koholoida (Gast)


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Wow, was für eine Erkentniss
Ich Falle gleich vom Stuhl...
;)
Schau wie viel Pharmazie Vertreter verdient... Oder ein Radiologe der 
bloss Knochen Scans macht...

Da wird dein staubsaugenverkäuver neidisch
Schönes WE

Al

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Radon schrieb:
> Lohnt sich ein Quereinstieg, bin studierter etechniker, zum
> Vertriebsingenieur?
Schon allein, dass du dir selbst und sogar uns diese Frage stellst, 
disqualifiziert dich für den Vertrieb.

Du solltest schon so viel "Selbstbewusstsein" haben, dass du von vorn 
herein weißt, dass das genau das Richtige für dich ist.

AVR schrieb im Beitrag #6126593:
> Da fragt man sich echt, wer ist so blöd und kauft sich für 2000€ einen
> Staubsauger?
Ein richtiger Verkäufer ist einer, der es schafft, Leuten etwas 
aufzuschwatzen, was im Grunde unnötig und zudem völlig überteuert ist. 
Wenn z.B. beim Bäcker tatsächlich Verkäufer(innen) arbeiten würden, dann 
würdest du da reingehen, weil du noch kurz ein Brötchen essen willst, 
und kämst dann mit 2 Tüten voller Proviant für die nächsten 2 Wochen 
heraus und hättest noch einen Togo-Kaffee in der Hand. Seien wir also 
froh, dass da im Grunde nur "Warenherausgeber(innen)" arbeiten...  ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Böser Onkel (Gast)


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Das Konzept hat aber auch seine Risiken.
Zum einen weiß man vor Antritt so einer Stelle nicht wie der Markt
beschaffen (Angebot und Nachfrage) ist (selbst Insider können
falsch liegen und das ist auch das Hauptproblem was Existenz-
gründer haben).
Es kann immer noch einen preiswerteren Anbieter geben und dann
hat man auch keinen Umsatz.
Kunden können auch abspringen, aus welchen Gründen auch immer.
Provision gibts nur bei Abschluss. Bei langjährigen Verträgen
wird es erst mal eine Zeit lang keine Provision geben.
Wie die Provisionsbasis bei Urlaub oder Krankheit ist, muss
auch betrachtet werden.
Wenn man Pech hat, ist das Megaeinkommen bloß Wunschdenken.
Was man auch noch bedenken muss ist, wie man dann bei Arbeitslosigkeit
mit dem ALG1 da steht. Ich glaube mal gelesen zu haben das nur das Fixum
Berechnungsgrundlage ist.
Ein Festgehalt hat also auch Vorteile.

von Dick Boutsos (Gast)


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von Radon (Gast)


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>Bei langjährigen Verträgen
>wird es erst mal eine Zeit lang keine >Provision geben.

Kommt drauf an, wie das Provisions Modell ist. Bei meinem Kollegen ist 
es wie gesagt so, dass monatlich ausgezahlt wird so lange der Vertrag 
läuft. Das "Produkt" Werbung über seine  Plattform ist beliebt und 
geschätzt und wird es erst mal auch bleiben.
Ich habe zu Beginn auch nicht daran geglaubt, aber wenn sie den Namen 
hören und die Reichweite etc. sind die Leute begeistert.

von Qwertz (Gast)


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Radon schrieb:
> Dummerweise kommt trotzdem der typisch deutsche Neid auf.

Dagegen musst du ankämpfen, das ist nämlich absolut unsinnig. Es wird 
immer Leute geben, die scheinbar oder in echt besser dran sind in einem 
Bereich. Das musst du einfach akzeptieren. Aber dafür ist im 
Vertriebsjob sicher auch nicht alles Gold. Alles hat irgendwo seinen 
Preis, man sieht ihn nur nicht immer sofort.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Radon schrieb:
> Das "Produkt" Werbung über seine  Plattform ist beliebt und geschätzt
> und wird es erst mal auch bleiben.
Du sprichst in Rätseln.
"Er" verkauft also nicht irgendwas, sondern eine Plattform, die er 
selbst aufgebaut hat?

> Bei meinem Kollegen
Ist es nicht so, dass dein Kollege in der selben Firma arbeitet wie du 
auch? Wie kann er dann seine eigene Plattform haben?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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AVR schrieb im Beitrag #6126593:
> Da fragt man sich echt, wer ist so blöd und kauft sich für 2000€ einen
> Staubsauger?

fiktive Kundenrezension: "Ich hatte Heuschnupfen und Ausschlag, war 
chronisch abgeschlagen und müde, hatte Schlafstörungen und konnte mich 
auf Arbeit nicht mehr konzentrieren. Ich war kurz davor alles 
aufzugeben. Dann gab mir ein Allergologe einen Tipp: 
Hausstaubmilbenallergie. Er empfahl mir einen Termin mit Herrn Mayer 
(Staubsaugervertreter) zu machen. Ich war selbst skeptisch. Nachdem ich 
den Hyla dann 30 Tage getestet hatten, hat sich mein Leben total 
verändert. Alle Beschwerden sind weg. Ich fühle mich 10 Jahre jünger."

von Sven K. (quotschmacher)


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Dick Boutsos schrieb:
> Zahnarzt

geht das als quereinsteiger? und wenn "ja": ist man mit 35 zu alt oder 
passt das?

von Michael Gugelhupf (Gast)


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Radon schrieb:
> Dummerweise kommt trotzdem der typisch deutsche Neid auf.

Den gibt es eigentlich nicht. Was immer wieder als Neid verschrienen 
wird ist eine breite Ablehnung in der Bevölkerung von Angeberei mit Geld 
oder überheblichem Asi-Verhalten im Allgemeinen.

Das finde ich nicht mal so schlecht, kommt es doch daher, dass wir zu 
einem gewissen Grad so erzogen werden, dass jeder erst einmal als Person 
gleich viel Wert ist und uns nicht, im Gegensatz zu den Amerikaner, 
angeberisch über Geld definieren wollen.

Du kannst in Deutschland dein Geld machen, du kannst auch viel Geld 
machen. Das stört eigentlich niemanden wirklich. Die Aldi Brüder waren 
mal die reichsten Deutschen. Jeder der beiden hatte um die 20 Milliarden 
Euro (+/- ein paar Milliarde) Vermögen. Großartig Neid hat es nie 
gegeben. Die haben Ihr Ding gemacht, sicher auch Spaß mit ihrem Geld 
gehabt, private Hubschrauberlandeplätze auf dem Anwesen ... aber kein 
Neid-Mob der Tag und Nacht vor den Anwesen demonstrierte. Warum? Weil 
sie mit dem Geld nicht angeben haben oder sich als was Besseres 
hingestellt haben.

von Radon (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Du sprichst in Rätseln.
> "Er" verkauft also nicht irgendwas, sondern eine Plattform, die er
> selbst aufgebaut hat?

Habe ich mich nicht richtig ausgedrückt, es geht um die Plattform seiner 
Firma. Also er hat es sich nicht selbst aufgebaut und ist normaler 
angestellter.
Zum Neid: ich bin da schon neidisch, wenn ich ein langen und sehr 
schwierigen, zumindest für mich schwierigen, Ausbildungsweg hatte und 
der Kollege nur eine zweijährige Ausbildung wahrgenommen hat und jetzt 
jedoch, obwohl er sogar noch 2 Jahre jünger ist als ich, deutlich mehr 
€/h bekommt. Wirklich angeben tut er damit nicht, auch wenn er sich jetz 
nicht bescheiden nach außen gibt.
Es steht einfach nicht richtig im Verhältnis finde ich. Deswegen die 
Frage, ob das generell immer so ein Freifahrtsschein beim Vertrieb ist. 
Vorausgesetzt man ist im richtigen Unternehmen etc.
Ehemalige Studienkollegen, welche jetzt bei Siemens Healthcare als 
Vertriebler in Thüringen ( glaube das war Thüringen) arbeiten, geht es 
genauso ( viel Geld) .

von A. K. (prx)


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Mit Ausbildung kann man nur Chancen einkaufen. Nutzen muss man sie schon 
selbst. Und nicht jeder hat das Talent zu allem.

: Bearbeitet durch User
von DCF77 (Gast)


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Radon schrieb:
> Vertriebsingenieur

Wieso dürfen die sich eigentlich Ingenieur nennen, auch wenn sie keine 
sind?


Erklärbär schrieb:
> Schlechte Vertriebler

Ich kenne keine guten. Sobald man eine Frage hat, die das Handbuch 
übersteigt, wissen sie nicht mehr weiter.

von P. S. (namnyef)


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Vertrieb ist die wichtigste Position in jeder Firma. Und für einen guten 
Vertriebler gibt es nach oben kaum Gehaltsgrenzen.

Ob man für den Job geeignet ist, hat aber weniger mit der Ausbildung als 
vielmehr mit "weichen" Fähigkeiten zu tun. Auch wenn eine klassische 
Verkäuferausbildung natürlich hilfreich ist.

: Bearbeitet durch User
von Böser Onkel (Gast)


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DCF77 schrieb:
> Radon schrieb:
>> Vertriebsingenieur
>
> Wieso dürfen die sich eigentlich Ingenieur nennen, auch wenn sie keine
> sind?

Amtlich ist das sowieso nicht, weils ein Kunstwort ist, ähnlich
wie Lagermeister, Servicetechniker, Hausmeister, Bademeister, usw..
Einen Berufsabschluss kann man da nicht machen.
Manche Berufsbezeichnungen sind also nur Funktionell und
Umgangssprachlich.

von Böser Onkel (Gast)


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P. S. schrieb:
> Vertrieb ist die wichtigste Position in jeder Firma. Und für einen guten
> Vertriebler gibt es nach oben kaum Gehaltsgrenzen.

Ist ja auch eine Schlüsselstellung im Betrieb.
Der kennt die Kunden und die Umsätze und es wäre nicht
das erste Mal, dass der Vetriebler plötzlich weg geht
und die Kunden plus künftigen Umsatz mit nimmt.
So einen Fall habe ich schon mal beobachtet.
Das bringt den Chef echt um den Verstand.
Das als Verrat zu verharmlosen wird dem kaum gerecht.
Da wird jede Regel zur Makulator.

von Umtriebler (Gast)


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Böser Onkel schrieb:
> Ist ja auch eine Schlüsselstellung im Betrieb.
> Der kennt die Kunden und die Umsätze und es wäre nicht
> das erste Mal, dass der Vetriebler plötzlich weg geht
> und die Kunden plus künftigen Umsatz mit nimmt.
> So einen Fall habe ich schon mal beobachtet.
> Das bringt den Chef echt um den Verstand.

Nüchtern betrachted:Dieser Vertriebler war der Chef in dieser Firma, 
ohne die Firma auf dem Papier zu besitzen.

von Qwertz (Gast)


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Ich gönne jedem Vertriebler sein gutes Einkommen. Der Job ist für jedes 
Unternehmen sehr wichtig, und von selbst verkauft sich nichts. Der Druck 
ist nicht gerade gering, da bestimmte Verkaufszahlen erreicht werden 
müssen. Ich möchte den Job jedenfalls nicht machen müssen.

von Gewinn Maxe (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Der Druck ist nicht gerade gering, da bestimmte Verkaufszahlen erreicht
> werden müssen. Ich möchte den Job jedenfalls nicht machen müssen.
Du meinst also, daß der Druck im nicht-IGM-Bereich auf Entwicklung, 
Produktion, Logistik etc. geringer ist - wohl bemerkt ohne die 
Motivationshilfe der Umsatzbeteiligung? Das ist eigentlich ein Posten 
wie jeder andere, wofür der Vertriebler eingestellt wird.wie jeder 
andere und auch danach bezahlt werden sollte. Die Beteiligung ist nur 
das Spice.
Du kannst auf deinem IGM-Posten nicht allzuviel von Druck zu spüren 
bekommen, wenn du zu so einer Aussage neigst.

von Gewinn Maxe (Gast)


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Btw.: Das übermäßige Spice führt eben auch dazu, daß vom Vertriebler 
verkauft wird wie verrückt, ohne nachhaltig auf Kundenbedürfnisse zu 
achten. Ob die Kunden dann gerne wiederkommen steht auf einem anderen 
Blatt. Aber darum müssen sich ja dann nur Entwicklung und Produktion 
kümmern. Und wehe, die neuen Produkte werden nicht so schnell fertig, 
wie sie schon lange den Kunden versprochen wurden!

von Qwertz (Gast)


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Gewinn Maxe schrieb:
> Du meinst also, daß der Druck im nicht-IGM-Bereich auf Entwicklung,
> Produktion, Logistik etc. geringer ist - wohl bemerkt ohne die
> Motivationshilfe der Umsatzbeteiligung?

Ja, auf jeden Fall. Denn im Vertrieb zählen nur Abschlüsse und Umsätze, 
alles ist genau messbar. In der Entwicklung sieht das zum Glück anders 
aus, da ist die Leistung nicht so genau quantifizierbar. Darüber bin ich 
im Übrigen sehr froh.

> Das ist eigentlich ein Posten
> wie jeder andere, wofür der Vertriebler eingestellt wird.wie jeder
> andere und auch danach bezahlt werden sollte. Die Beteiligung ist nur
> das Spice.

Die Beteiligung ist essentiell, das Fixum kannst du quasi 
vernachlässigen. Hinzu kommt, dass du schnell auf der Abschussliste 
kommst, wenn du kaum Umsätze schreibst.

> Du kannst auf deinem IGM-Posten nicht allzuviel von Druck zu spüren
> bekommen, wenn du zu so einer Aussage neigst.

Ja, damit hast du recht. Beruflicher Druck ist mir in der Tat ziemlich 
fremd. Es fühlt sich eher wie ein Beamtenjob an, im positiven Sinne.

von AVR (Gast)


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Qwertz schrieb:
> In der Entwicklung sieht das zum Glück anders
> aus, da ist die Leistung nicht so genau quantifizierbar. Darüber bin ich
> im Übrigen sehr froh.

Da hat sich wohl dein Unterbewusstsein zu Wort gemeldet. Das sagt schon 
alles über dich aus.

von A. K. (prx)


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AVR schrieb im Beitrag #6128540:
> Da hat sich wohl dein Unterbewusstsein zu Wort gemeldet. Das sagt schon
> alles über dich aus.

Welche Kennzahlen wäre denn für einen Programmierer fair? Vorsicht vor 
Anreizen, die in die falsche Richtung führen. Der soll die Anwendungen 
programmieren, nicht sich Methoden ausdenken, wie man die Kennzahlen 
schönt.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6128540:
> Qwertz schrieb:
> In der Entwicklung sieht das zum Glück anders
> aus, da ist die Leistung nicht so genau quantifizierbar. Darüber bin ich
> im Übrigen sehr froh.
>
> Da hat sich wohl dein Unterbewusstsein zu Wort gemeldet. Das sagt schon
> alles über dich aus.

Was meinst du? Ich sage ja damit nicht aus, dass ich nichts leisten 
würde. Im Gegenteil sehe ich mich durchaus als guten Ingenieur. Ich 
möchte nur nicht so genau kontrolliert werden anhand harter Kennzahlen.

von Qwertz (Gast)


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A. K. schrieb:
> Welche Kennzahlen wäre denn für einen Programmierer fair? Vorsicht vor
> Anreizen, die in die falsche Richtung führen. Der soll die Anwendungen
> programmieren, nicht sich Methoden ausdenken, wie man die Kennzahlen
> schönt.

Genau, Lines of Code. Muahahahah!

von Q.wertz (Gast)


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Qwertz schrieb:
> AVR schrieb im Beitrag #6128540:
>> Qwertz schrieb:
>> In der Entwicklung sieht das zum Glück anders
>> aus, da ist die Leistung nicht so genau quantifizierbar. Darüber bin ich
>> im Übrigen sehr froh.
>>
>> Da hat sich wohl dein Unterbewusstsein zu Wort gemeldet. Das sagt schon
>> alles über dich aus.
>
> Was meinst du? Ich sage ja damit nicht aus, dass ich nichts leisten
> würde. Im Gegenteil sehe ich mich durchaus als guten Ingenieur. Ich
> möchte nur nicht so genau kontrolliert werden anhand harter Kennzahlen.

Auch der "durchaus" gute Ingenieur (interessante Selbsteinschätzung, 
übrigens) wird anhand von harten zahlen kontrolliert. Ob die Zahlen 
schwachsinnig sind, ist eine andere Frage, das bestimmen andere Leute.

von Q.wertz (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ich gönne jedem Vertriebler sein gutes Einkommen. Der Job ist für
> jedes
> Unternehmen sehr wichtig, und von selbst verkauft sich nichts. Der Druck
> ist nicht gerade gering, da bestimmte Verkaufszahlen erreicht werden
> müssen. Ich möchte den Job jedenfalls nicht machen müssen.

Das würdest Du auch nicht können, selbst wenn Du wolltest.

von Qwertz (Gast)


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Q.wertz schrieb:
> Das würdest Du auch nicht können, selbst wenn Du wolltest.

Du kennst mich doch gar nicht, woher willst du das also wissen? Der 
Mensch ist zu Vielem fähig, wenn er etwas will und dahinter steht. Ich 
bin mir sicher, dass ich auch ein guter Verkäufer wäre, wenn ich das 
denn wollte. Da meine Interessen aber woanders liegen, ist das rein 
hypothetischer Natur.

Q.wertz schrieb:
> Auch der "durchaus" gute Ingenieur (interessante Selbsteinschätzung,
> übrigens) wird anhand von harten zahlen kontrolliert.

Erstens kannst du nicht richtig lesen - ich schrieb "sehe ich mich 
durchaus als guten Ingenieur" und nicht "sehe ich mich als durchaus 
guten Ingenieur".

Zweitens gibt es keine harten Zahlen, anhand derer ich kontrolliert 
werde. Welche sollen das denn konkret sein? Vielleicht noch die Anzahl 
an Fehltagen, aber das war es auch schon. Der Rest ergibt sich aus dem 
Bild, das meine Führungskräfte von mir haben. Es würde natürlich 
irgendwann auffallen, wenn gar keine der mir angetragenen Aufgaben zum 
Abschluss kommt, aber ich habe schon sehr viel Freiheit in Bezug auf den 
Weg und die Dauer. Meine Jahresziele sind sehr schwammig formuliert, 
davon ist rein gar nichts hart messbar, schon gar nicht anhand konkreter 
Zahlen, die nur ich zu vertreten habe.

von Q.wertz (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Q.wertz schrieb:
>> Auch der "durchaus" gute Ingenieur (interessante Selbsteinschätzung,
>> übrigens) wird anhand von harten zahlen kontrolliert.
>
> Erstens kannst du nicht richtig lesen - ich schrieb "sehe ich mich
> durchaus als guten Ingenieur" und nicht "sehe ich mich als durchaus
> guten Ingenieur".

Korintenkacker sind keine gute Vertriebler.

von Qwertz (Gast)


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Q.wertz schrieb:
> Korintenkacker sind keine gute Vertriebler.

Leute, die nicht richtig lesen und schreiben können, erst recht nicht. 
Korinthen schreibt man übrigens mit "h".

von Q.wertz (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Q.wertz schrieb:
>> Korintenkacker sind keine gute Vertriebler.
>
> Leute, die nicht richtig lesen und schreiben können, erst recht nicht.
> Korinthen schreibt man übrigens mit "h".

Korint.H.enkacker sind keine gute Vertriebler.

von lol (Gast)


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Der Druck ist natürlich da, die Verdienstchancen sind aber definitiv 
höher, als bei einem Entwickler!

Als Key Account verdient man schnell sechsstellig und hat fast open end.

Aber klar, ist nicht jedermanns Sache!

von Qwertz (Gast)


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lol schrieb:
> Der Druck ist natürlich da,

Definitiv.

> die Verdienstchancen sind aber definitiv
> höher, als bei einem Entwickler!

Ja, Chancen und Risiken gehen meistens Hand in Hand.

> Als Key Account verdient man schnell sechsstellig und hat fast open end.

Ein sechsstelliges Gehalt ist für Entwickler nun aber auch keine 
Seltenheit.

von Gibser (Gast)


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Sven K. schrieb:
> Dick Boutsos schrieb:
>> Zahnarzt
>
> geht das als quereinsteiger? und wenn "ja": ist man mit 35 zu alt oder
> passt das?

Kannste Gibsen, dann reicht das.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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lol schrieb:
> Der Druck ist natürlich da, die Verdienstchancen sind aber definitiv
> höher, als bei einem Entwickler!
>
> Als Key Account verdient man schnell sechsstellig und hat fast open end.
>
> Aber klar, ist nicht jedermanns Sache!

Ein Techlead bei Facebook oder Google verdient auch 500k$/a. Das als 
Vertriebler zu schaffen ist sicher mindestens genau so anstrengend.

von F. B. (finanzberater)


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Qwertz schrieb:
> Ja, auf jeden Fall. Denn im Vertrieb zählen nur Abschlüsse und Umsätze,
> alles ist genau messbar. In der Entwicklung sieht das zum Glück anders
> aus, da ist die Leistung nicht so genau quantifizierbar. Darüber bin ich
> im Übrigen sehr froh.

Wenn du froh darüber bist, dass deine Leistung nicht quantifizierbar und 
mit der deiner Kollegen vergleichbar ist, dann heißt das, dass du ein 
Low-Performer sein musst.

von F. B. (finanzberater)


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A. K. schrieb:
> Welche Kennzahlen wäre denn für einen Programmierer fair?

Es gibt keine Kennzahl, die man nicht faken könnte. Deswegen mache ich 
im Job auch nur noch Dienst nach Vorschrift, statt high zu performen. 
Warum sollte ich mehr leisten als meine Kollegen, wenn ich am Ende doch 
nur dasselbe Gehalt bekomme und den Zusatzgewinn sich der Chef in die 
Tasche schiebt oder damit womöglich gar einen teuren Dummschwätzer 
bezahlt, der nur heiße Lust fabriziert?

https://assets.amuniversal.com/ceb95ae06cc101301d46001dd8b71c47

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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F. B. schrieb:
> einen teuren Dummschwätzer
> bezahlt, der nur heiße Lust fabriziert?

Ihr braucht unbedingt einen Blockchainberater wie mich! Denn Blockchain 
ist nicht einfach nur eine Technologie, sondern eine neue Philosophie. 
Blockchain ist ein Mindset in einer mental höher dimensionalen Vision. 
Sie setzt die Bereitschaft der kollektiven Schöpfung durch die Miner 
voraus.

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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Stefan H. schrieb:
> Ihr braucht unbedingt einen Blockchainberater wie mich! Denn Blockchain
> ist nicht einfach nur eine Technologie, sondern eine neue Philosophie.
> Blockchain ist ein Mindset in einer mental höher dimensionalen Vision.
> Sie setzt die Bereitschaft der kollektiven Schöpfung durch die Miner
> voraus.

Ich glaube, mit diesem Schwachsinn könntest du reich werden.

von Qwertz (Gast)


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F. B. schrieb:
> Wenn du froh darüber bist, dass deine Leistung nicht quantifizierbar und
> mit der deiner Kollegen vergleichbar ist, dann heißt das, dass du ein
> Low-Performer sein musst.

Logik ist leider nicht deine Stärke. Ich frage mich allerdings, was 
überhaupt deine Stärke sein soll.
Ich habe seit Jahren das Feedback von meinen Chefs, dass ich ein 
wichtiger Leistungsträger bin.

von Lachkraft (Gast)


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Führungskräfte 101: Auch eine motivierte Niete wird bessere Arbeit 
leisten, als eine unmotivierte. Loben kostet nichts.

von Dirk K. (knobikocher)


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A. K. schrieb:
> Welche Kennzahlen wäre denn für einen Programmierer fair?

Hm.

(Anzahl fehlgeschlagener Unittest)/{(Lines of Code)*(Komplexität)}
Wobei letzteres eine Einschätzung des fachlichen Vorgesetzten sein 
könnte/müsste. So in die Art vielleicht?

von Eulenspiegel (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6126593:
> Da fragt man sich echt, wer ist so blöd und kauft sich für 2000€ einen
> Staubsauger?

Ich. Vor 6 Jahren so ein wasserbasiertes Gerät (Saugkraft wird erzeugt 
durch Unterdruck in einem Wassertank, und der Schmutz bleibt im Wasser 
und nicht in Papierfiltern --> keine FIlterkäufe o.ä., auswaschen und 
fertig). Hat damals 2100€ gekostet und funktioniert bis heute ohne 
Probleme. Fühlt sich auch gut und massiv gebaut an. So ein Gerät 
rechnet sich  natürlich nur bei entsprechender Haltbarkeit. Es wird wohl 
locker über 10 Jahre halten und ist im Fall des Falles gut reparabel. 
Ich halte das für eine gute Investition, zumindest eine erheblich 
sinnvollere als z.B. teure Mobiltelefone oder 
400€-Hugo-"Minderwertig"-Boss-Klamotten.

Dem Staubsaugervertrieb gegenüber kann man sagen was man will; manche 
von denen vertreiben wirklich gute Geräte. Ich frage mich bei den 
Vertrieblern dann allerdings, wie sie laufend neue Umsätze generieren -- 
die guten Geräte halten nämlich 10 Jahre, und so lange braucht man kein 
neues.

von Qwertz (Gast)


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Dirk K. schrieb:
> (Anzahl fehlgeschlagener Unittest)/{(Lines of Code)*(Komplexität)}

Super, deine Formel. Also keine Unit Tests schreiben, dann ist der 
Zähler schon mal 0. Lines of Code lässt sich beliebig in beide 
Richtungen optimieren, ist gar kein Problem.

von F. B. (finanzberater)


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Qwertz schrieb:
> Logik ist leider nicht deine Stärke. Ich frage mich allerdings, was
> überhaupt deine Stärke sein soll.
> Ich habe seit Jahren das Feedback von meinen Chefs, dass ich ein
> wichtiger Leistungsträger bin.

Das dürfte er so ziemlich zu allen deinen Kollegen sagen, um sie zu mehr 
Leistung zu animieren. Und was bringt dir das finanziell? Wie viel 
verdienst du mehr als deine Kollegen?

von Qwertz (Gast)


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F. B. schrieb:
> Das dürfte er so ziemlich zu allen deinen Kollegen sagen, um sie zu mehr
> Leistung zu animieren.

Nein, natürlich gibt es da Unterschiede, aber es wird natürlich 
versucht, Kritik konstruktiv zu äußern, um Mitarbeiter nicht zu 
demotivieren.

> Und was bringt dir das finanziell? Wie viel
> verdienst du mehr als deine Kollegen?

Eine höhere tarifliche Entgeltgruppe und eine überdurchschnittliche 
Leistungszulage, zudem das Privileg eines 40h-Vertrags.

von F. B. (finanzberater)


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Qwertz schrieb:
> Nein, natürlich gibt es da Unterschiede, aber es wird natürlich
> versucht, Kritik konstruktiv zu äußern, um Mitarbeiter nicht zu
> demotivieren.

Bist du denn dabei bei den Mitarbeitergesprächen deiner Kollegen oder 
woher weißt du, was dein Chef zu deinen Kollegen sagt?


> Eine höhere tarifliche Entgeltgruppe und eine überdurchschnittliche
> Leistungszulage, zudem das Privileg eines 40h-Vertrags.

Ein paar Prozent mehr Leistungszulage sind ein Witz. Warum soll ein 
40h-Vertrag ein Privileg sein? Du bekommst mehr Geld für mehr Arbeit.
Durch höhere Steuerbelastung dürfte das Nettogehalt sogar noch 
unterdurchschnittlich zur Mehrarbeit gestiegen sein. Entgeltgruppe ist 
doch durch den Tarifvertrag, Ausbildung und Tätigkeit vorgegeben, wie 
hier immer geschrieben wird.

von Qwertz (Gast)


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F. B. schrieb:
> Bist du denn dabei bei den Mitarbeitergesprächen deiner Kollegen oder
> woher weißt du, was dein Chef zu deinen Kollegen sagt?

Ich spreche mit meinem Chef sehr offen über meine Teamkollegen und er 
mit mir.

> Ein paar Prozent mehr Leistungszulage sind ein Witz. Warum soll ein
> 40h-Vertrag ein Privileg sein? Du bekommst mehr Geld für mehr Arbeit.
> Durch höhere Steuerbelastung dürfte das Nettogehalt sogar noch
> unterdurchschnittlich zur Mehrarbeit gestiegen sein. Entgeltgruppe ist
> doch durch den Tarifvertrag, Ausbildung und Tätigkeit vorgegeben, wie
> hier immer geschrieben wird.

Schön, wie du hier mal wieder demonstrierst, dass du gar keine Ahnung 
hast. Die Leistungszulage macht deutlich was aus aus (z.B. 10% mehr = 9k 
€ p.a. plus). Ein 40h-Vertrag ist ein Privileg, weil ihn sehr viele 
Mitarbeiter gerne hätten, diese Verträge aber quotiert sind. Die 
Mehrarbeit ist nicht im gleichen Maße gestiegen. Die höhere 
Einkommensteuer zahle ich gerne, es bleibt nämlich trotzdem ein dickes 
Plus für mich übrig. Die Entgeltgruppe hängt an der 
Arbeitsplatzbeschreibung, welche sich vom Chef entsprechend anpassen 
lässt, was auch geschehen ist.

Im Übrigen definiere ich mich nicht dadurch, dass ich auch ja mehr als 
meine Kollege bekomme. Die dürfen nämlich von mir aus auch gerne ein 
gutes Gehalt bekommen, wenn sie gute Arbeit leisten, dadurch habe ich ja 
selbst nicht weniger. Aber so denkt einer wie du natürlich nicht, das 
ist mir schon klar.

von Dirk K. (knobikocher)


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Qwertz schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> (Anzahl fehlgeschlagener Unittest)/{(Lines of Code)*(Komplexität)}
>
> Super, deine Formel. Also keine Unit Tests schreiben, dann ist der
> Zähler schon mal 0. Lines of Code lässt sich beliebig in beide
> Richtungen optimieren, ist gar kein Problem.

Eine Funktion ohne bestandenen Unittest ist eine nicht abgeschlossene 
Aufgabe. Ansonsten: Gegenvorschläge?

Ich selbst bin kein Softi. Interessiere mich aber dafür, um für die 
Arbeit meiner Teamkollegen ein besseres Gefühl zu bekommen.

von oszi40 (Gast)


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Dirk K. schrieb:
> Eine Funktion ohne bestandenen Unittest

Placebo-Funktion?
Einen Programmierer am Fleiß messen bringt wenig, wenn hinterher das 
Programm total umständlich ist.

Ein Vertriebler muß die Wünsche des Kunden kennen und ihm schöne 
Lösungen vorschlagen, die auch seiner eigenen Firma auf Dauer ein gutes 
Auskommen sichern. "Eintagsfliegen" wie die 747MAX könnten da schnell 
einer Firma schaden.

von Gewinn Maxe (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Ein Vertriebler muß die Wünsche des Kunden kennen und ihm schöne
> Lösungen vorschlagen, die auch seiner eigenen Firma auf Dauer ein gutes
> Auskommen sichern. "Eintagsfliegen" wie die 747MAX könnten da schnell
> einer Firma schaden.
Sag ich ja. Denn wer hat am Ende wieder den Salat und muß die Suppe mit 
Überstunden und Druck auslöffeln, die die bonusverwöhnten Vertriebler 
eingebrockt haben?

von Qwertz (Gast)


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Gewinn Maxe schrieb:
> Sag ich ja. Denn wer hat am Ende wieder den Salat und muß die Suppe mit
> Überstunden und Druck auslöffeln, die die bonusverwöhnten Vertriebler
> eingebrockt haben?

Du siehst das falsch. Es ist kein Gegeneinander, sondern ein 
Miteinander von Entwicklung, Support, Marketing und Vertrieb zum 
gemeinsamen Erfolg des Unternehmens.

von Gewinn Maxe (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Es ist kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander von Entwicklung,
> Support, Marketing und Vertrieb zum gemeinsamen Erfolg des Unternehmens.
Im Idealfall sollte das so sein, da hast du recht.

von oszi40 (Gast)


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Gewinn Maxe schrieb:
> Im Idealfall sollte das so sein, da hast du recht.

Ein toller Vertriebler "kann alles". Er verkauft auch seine Oma. Somit 
ist der Idealfall oft verschieden für die Beteiligten. :-)

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