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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Werkzeug Zuschnitt Beinchen THT Elemente


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von Adam (Gast)


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Hallo,

ich suche eine Zange oder anderes Werkzeug um die Beinchen der THT 
Elemente auf eine bestimmte Länge per Hand abzuschneiden z.B. für 
Kondensatoren.
Mit Seitenzange klappt das ja gut, aber mal wird es zu lang oder dann zu 
kurz.
Eine verstellbare Distanzvorrichtung würde hier die ganz Arbeit 
erledigen.

MFG
Adam

von Michael Gugelhupf (Gast)


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Mittlere Mengen (Handbetrieb), schneidet auch ab:
http://www.smtworldwide.com/pf/ch-lead-forming/

Wenn es nur um eingelötete Bauteile geht deren Beinchen abgeschnitten 
werden soll: Ein Geldstück (2 Euro) als Abstandshalter neben die 
Lötstelle auf die Platine legen und mit einem gängigen 
Elektronik-Seitenschneider abschneiden.

von Adam (Gast)


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Vielen Dank, aber es geht bei mir um lose Teile die einzeln per Hand 
zugeschnitten werden müssen.

von Stefan (Gast)


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Klebe zwei Reststücke Platinenmaterial aufeinander und bohre in den 
entsprechenden Abständen Löcher durch. Dann das Bauteil durchstecken und 
auf der Rückseite plan abschneiden. Damit kommt man bei 1,6mm Stärke auf 
3,2mm Pinlänge, das sollte für die meisten Anwendungen passen.

von Ludwig K. (hellas)


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Sollen die Drahtenden dann gleich passend umgebogen werden?

von Andi W. (Gast)


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Michael Gugelhupf schrieb:
> Ein Geldstück (2 Euro) als Abstandshalter neben die
> Lötstelle auf die Platine legen und mit einem gängigen
> Elektronik-Seitenschneider abschneiden.

Bei der üblichen Packungsdichte eher keine gute Idee

von Ludwig K. (hellas)


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Und die entscheidende Frage ist: wieviele Bauteile möchtest du denn 
zurechtschneiden?
Ich glaube kaum, dass du dir deshalb eine Cutbend zulegen möchtest. Die 
kostet auch noch gebraucht soviel, dass man sich dafür ne Menge anderes 
Werkzeug kaufen kann...
Die Idee von Stefan mit der Abstandsplatine ist preiswert und 
praktikabel.

von pegel (Gast)


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Youtube-Video "Building the Dept of Villainy LED neon controller."

Ab 0:57 zeigt der ein Werkzeug, dass es mal bei RS gab.
Vielleicht findet sich das noch irgendwo.

von Michael W. (Gast)


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Stefan schrieb:
> Klebe zwei Reststücke Platinenmaterial aufeinander und bohre in den
> entsprechenden Abständen Löcher durch.

Oder gleich Lochrasterplatine(n) nehmen... da sind die Löcher schon drin 
😃

von Ludwig K. (hellas)


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Die RS-Zange ist natürlich cool, aber die wird man kaum mehr bekommen.
Dafür bekommt man beim Ali durchaus etwas Cutbend adäquates für 
bezahlbaren Preis. Allerdings ist das schon mit Kanonen auf Spatzen 
geschossen.
Ich hab es gerade bei der Cutbend ausprobiert. Man kann problemlos auch 
manuell einzelne bedrahtete Bauelemente einlegen.

Folgender Link als Beispiel:

http://www.aliexpress.com/item/32854926147.html

Auf dem Video sieht man sehr gut, wie es in der Realität funktioniert.
Sie haben die Cutbend recht gut abgekupfert.

von michael_ (Gast)


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Sowas habe ich noch als Lehrling gemacht.
Das war ein Handgriff mit einem Flacheisen.
Wo eine Kerbe für das Bauteil war.
An der Oberkante war für jedes Beinchen eine kleine Nut eingefeilt, wo 
der Draht abgebogen wird.

Auf der anderen Seite wurde abgezwickt.

Ich hoffe, mit Phantasie kann mir jemand folgen.
Eine Zeichnung mach ich nicht.

Mach eine Platte wo do die Beinchen durchsteckst und schneidest die auf 
der anderen Seite ab.

von René F. (therfd)


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Für das kürzen nach dem Stecken in die Platine bräuchtest du einen 
Seitenschneider mit zurückgestellten Schneiden.

Sowas habe ich letztes Jahr bestellt, damit lassen sich die Anschlüsse 
auf der Lötseite auf genau 1,5mm abschneiden. Hersteller ist 
Piergiacomi, leider habe ich gerade nicht die Artikelnummer des 
Herstellers parat, im BJZ Katalog findest du sie auf Katalogseite 193.

https://bjz.electronicsales-mediaserver.de/public/dokumente/bjz_catalog_2019_de.pdf


Wenn es unbedingt vor dem Stecken in die Platine sein muss, könntest du 
in dem Katalog auch etwas recherchieren, was es so an 
Bauteilvorbereitungs-„Maschinen“ und Zangen gibt.

: Bearbeitet durch User
von A. S. (achs)


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Adam schrieb:
> es geht bei mir um lose Teile die einzeln per Hand
> zugeschnitten werden müssen.

Vor dem Verlöten?

Oder suchst Du gar eine Biegevorrichtung, diese "Keile" für 
ZweiFuffzich, wo man Widerstände etc. auf das gewünschte Lochmaß 
"umklappt".

von pegel (Gast)


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von 2 Cent (Gast)


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A. S. schrieb:
> Adam schrieb:
>> es geht bei mir um lose Teile die einzeln per Hand
>> zugeschnitten werden müssen.
>
> Vor dem Verlöten?
Auf jeden Fall. Wegen mechanischen verspannungen bitte niemals nach dem 
Verlöten abschneiden. Wenns denn doch nachher gezwickt werden muss: die 
Lötstelle Nachlöten.

von Achim B. (bobdylan)


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pegel schrieb:
> Ab 0:57 zeigt der ein Werkzeug, dass es mal bei RS gab.

Diese Zange habe ich. Nachteile: geht nur für axiale Bauteile, die 
Drähte kucken auf der Lötseite ca. 3mm raus, kleinstes Raster ist 1cm.

von pegel (Gast)


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Achim B. schrieb:
> Drähte kucken auf der Lötseite ca. 3mm raus

Das ist ja nicht so toll.

von Achim B. (bobdylan)


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pegel schrieb:
> Das ist ja nicht so toll.

Nee, ist es nicht. Ich habe die Beinchen anschließend aber so lang 
gelassen.

Das nervtötend langweilige Video im um 15:02 eingestellten Beitrag habe 
ich mir mal etwas länger angekuckt; der Typ knipst die Drähte 
tatsächlich nach dem Löten ab. Dann kann man sich diese Zange auch 
sparen, weil dann reicht so eine Plastik-Biegelehre.

von Seitenschneider (Gast)


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2 Cent schrieb:
> Wegen mechanischen verspannungen bitte niemals nach dem Verlöten
> abschneiden.

Gilt das nicht nur, wenn man Seitenschneider mit Facette benutzt? Wo 
entsteht da Spannung bei einem scharfen Seitenschneider ohne Facette?

von 2 Cent (Gast)


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Seitenschneider schrieb:
> bei einem scharfen Seitenschneider ohne Facette
Hmmmm, das könnte sogar tatsächlich klappen wenn du es schaffst den 
langen Draht im dichtbesiedeltem Drahtverhau dabei nicht zu verbiegen. 
Empfehlen würde ich es nicht.

von 2 Cent (Gast)


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Anekdote zum Thema "scharfer" Seitenschneider. Diejenigen welche so 
schön satt und impulsförmig "knallen" beim durchtrennen der 
Anschlussbeinchen...

Krasse Miniatur-flachbauweise ohne Platine, alles horizontal mit 
Kupferlackdraht verdrahtet, also die Beinchen des Logik-IC Plattgebogen 
und gekürzt, sollte ja möglichst klein werden... Klack-klack-klack, 
zack, feddisch.
Durch die Impulsbeschleunigung dabei anscheinend die Bonddrähte 
abgefraggt. Nichtfunktion fällt natürlich erst nach fertigstellen der 
Schaltung auf :-(

Beim nächsten IC dann die Beinchen am elektrischen Schleifstein 
abgeschliffen, das ging sogar erstaunlich gut (von der Erwärmung mal 
abgesehen)

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