Gast
#6129423
Hallo, habe ein defektes Elektroden-Schweißgerät zum Basteln bekommen. Ein PEGO Discovery 200, liefert bis zu 200A, läuft an 400V dreiphasig und ist ca. 20 Jahre alt. Das Problem was ich habe: die H-Brücke erscheint etwas seltsam. Diese ist wohl hochgegangen und wurde von einem der Vorbesitzer entfernt. Es scheint einerseits ein Hersteller-Spezifisches Modul gewesen zu sein (das deuten die Montage-Löcher in der Platine an), andererseits passen Standard-Gehäuse TO247 (Transistor) und TO220 (Freilaufdiode) zu den Footprints. Die H-Brüke läuft mit 25 kHz und etwa 0,7 µs Totzeit. Dabei hat jeder Transistor eine galvanisch getrennte Spannungsversorgung mit +7V und -6V die per Power-Optokoppler (TLP250) geschaltet werden. Die Freilaufdioden sind RHR15120, diese sind einfach mit Silikon auf die Rückseite der Platine angeklebt. Ich dachte erst an IGBTs aber die Steuerspannung scheint dafür zu gering zu sein, zumal einiges davon am Optokoppler hängen bleibt. Sind es möglicherweise (Darlington-) Bipolartransistoren? Andere Frage wäre, womit man soetwas dann ersetzen könnte? Die positive Steuerspannung von real ca. 5V wäre sowohl für MOSFETs als auch IGBTs grenzwertig? MfG Ben

