Hallo Leute,
was geht ab in der CH? seid ihr ausgewandert und wenn ja wieviel
verdient ihr dort? Werfe mal ein paar Zahlen in den Raum:
Berufserfahrung: ca 10+ Jahre
Branche: IT/Finance
Ort: Zürich
Std./Woche: 42h, mit Gleitzeitkonto, Jahresarbeitszeit
Urlaub: 25d
Ausbildung: Dipl. Ing., und Master
Beruf: Software Architekt und Analyst
Jahresbrutto: ca 150k CHF brutto
Dominik
Dominik schrieb:> Hallo Leute,> was geht ab in der CH?
Die Schweiz ist aus deutscher Arbeitnehmersicht finanziell längst nicht
mehr so attraktiv wie vor vielen Jahren. Da bleibt man doch besser im
schönen Deutschland.
Weg mit dem Troll ! Aber subito schrieb:> Wer will den schon in dieses ueberteuerte, stinkende Loch.> Miete Zuerich, 4 Zimmer 2800
Da ist München nicht (mehr) weit weg und dort verdient man als
SW-Architekt keine 150kCHF(auf Euro umgerechnet 140k).
Als Single ist die Schweiz immer noch Top.
Bayer schrieb:> Da ist München nicht (mehr) weit weg und dort verdient man als> SW-Architekt keine 150kCHF(auf Euro umgerechnet 140k).
Diese Umrechnung ist doch eine Milchmädchenrechnung. In der Schweiz ist
alles sauteuer. Und so teuer ist München noch lange nicht, wobei ja auch
niemand in München leben muss, Bayern und Deutschland sind sehr viel
größer (die Schweiz aber nicht).
Schweizer
Berufserfahrung: ca 5+ Jahre
Branche: Maschinenbau
Ort: Luzern
Std./Woche: 42h, mit Gleitzeitkonto, Jahresarbeitszeit
Urlaub: 23d
Ausbildung: Bachelor ET
Beruf: Entwicklungsingenieur
Jahresbrutto: ca 84k CHF brutto
Miete für 4.5 Zimmer Neubau ist hier 2300 CHF
Den Vergleich mit Deutschland zu ziehen ist doch fast nicht möglich.
In der Schweiz ist (fast) alles um einiges teurer als in Deutschland.
Bei dem Vergleich der Löhne sind es die Steuern die anders sind außerdem
müsste man den Urlaub mit einrechnen der in der Schweiz im Schnitt 5
Tage geringer ist als in Deutschland.... um es wirklich zu vergleichen
spielen da noch viel mehr Dinge mit rein .
Gruetzi miteinand schrieb:> Schweiz ist überbewertet, außer man hat dort Immobilien und lebt in D> von den Einnahmen.
Oder du hast jede Menge Schwarz- bzw. Blutgeld und willst das
Hinterziehen, Schmuggeln oder Waschen. Dann ist die Schweiz recht ok.
Aber mit ehrlicher Arbeit (im Sinne von legal) haben die es dort nicht
so.
Cyblord -. schrieb:> Aber mit ehrlicher Arbeit (im Sinne von legal) haben die es dort nicht> so.
Lasst uns doch alle Schweizer in einen Topf werfen und nachher klagen,
warum man sich als Deutscher in der CH nicht integriert fühlt.
Nur weil in der CH halt einige schweinische Unternehmen sitzen, muss man
das ja nicht gleich auf alle Bürger übertragen.
Schweizer schrieb:> Nur weil in der CH halt einige schweinische Unternehmen sitzen, muss man> das ja nicht gleich auf alle Bürger übertragen.
Ich würde mich dazu bereit erklären alle Mitarbeiter die an der
Herstellung von Toblerone mitwirken davon aus zunehmen. Das können keine
schlechten Menschen sein. Aber dann ist Schluss!
Schweizer schrieb:> Die sind jetzt leider amerikanisch.
Tja, wie ich sage. Business ohne Blutgeld darf es wohl in der Schweiz
nicht geben. Sehr schade.
Schweizer schrieb:> Die sind jetzt leider amerikanisch. Aber ansonsten einverstanden> ;)
Amerika hat das allerbeste System. Die schwachen machen es da nicht
lange.
VW + Automobilindustrie hust hust Deutscher Bauernverband hust Bayer
Monsanto hust Reihnmetall hust RWE ...
Cyblord -. schrieb:> Tja, wie ich sage. Business ohne Blutgeld darf es wohl in der Schweiz> nicht geben. Sehr schade.
Ich glaube ja das ist vollkommen Landesunabhägig. Aber wir kommen vom
Thema ab.
Ottmahr Zittlau schrieb:> ich bin nach wie vor der Meinung: wer in eigenem land es nicht schafft> vernünfiges Geld zu verdienen, wird es woanders es auch nicht schaffen
Schau doch einfach mal über den Tellerrand, bevor du Stroh dreschst ...
In Deutschland blieb mir nichts über bei fast 40% Lohnsteuer.
In der Schweiz ist die für mich bei 11%, ich kann 1/3 vom Netto sparen,
geh mit 65 in die Rente und ausserdem fällt der EURO jedes Jahr ggü. dem
CHF.
Nicht vergessen... vom Brutto kommen dann je nach Alter noch 20% an
Sozialabgaben weg. Du, als Residenter, kriegst dann Netto. Dann kommen
aber noch Steuern weg, nochmals 25%. Als Auslaender bekommt man den Lohn
mit den Steuern gleich abgezogen. Daher kann man die Lohnangaben von
Schweizern nicht mit Auslaendern vergleichen.
Dann kommen noch die obligatorische Krankenkasse weg. Nochmals
3000/jahr.
Die Zaehne sind nicht versichert, die waeren extra.
Muttschaftsurlaub ist ein Witz, Elternurlaub existiert nicht.
Weg mit dem Troll schrieb:> Nicht vergessen... vom Brutto kommen dann je nach Alter noch 20%> an> Sozialabgaben weg. Du, als Residenter, kriegst dann Netto. Dann kommen> aber noch Steuern weg, nochmals 25%. Als Auslaender bekommt man den Lohn> mit den Steuern gleich abgezogen. Daher kann man die Lohnangaben von> Schweizern nicht mit Auslaendern vergleichen.> Dann kommen noch die obligatorische Krankenkasse weg. Nochmals> 3000/jahr.> Die Zaehne sind nicht versichert, die waeren extra.> Muttschaftsurlaub ist ein Witz, Elternurlaub existiert nicht.
Lass ihn doch abzischen dann sitzt er den deutschen nicht mehr auf der
Tasche. SChweiz ist klasse geh dort hin.
Holger schrieb:> Lass ihn doch abzischen dann sitzt er den deutschen nicht mehr auf der> Tasche.
Ich bin auch froh um jeden Motzkopp, der hier aus dem Land abhaut, soll
er doch ruhig merken, wie es ihm im Ausland kein Deut besser geht. Aber
das sind dann leider auch meist genau die Leute, die beim ersten Problem
wieder im Flugzeug zurück nach Deutschland kommen.
Schweizer schrieb:> Miete für 4.5 Zimmer Neubau ist hier 2300 CHF
Leck mich am Arsch, über 2k Miete das monatlich vom Gehalt weg geht,
dazu die mickrige Anzahl an Urlaubstagen, dazu über 40h/w.
Wo sind denn jetzt die attraktiven Stellen in .ch?
Das ist ja unterm Strich beschissener als in .de
Qwertz schrieb:> Ich bin auch froh um jeden Motzkopp, der hier aus dem Land abhaut, soll> er doch ruhig merken, wie es ihm im Ausland kein Deut besser geht. Aber> das sind dann leider auch meist genau die Leute, die beim ersten Problem> wieder im Flugzeug zurück nach Deutschland kommen.
Boah Junge....noch typisch DEUTSCH! hätte die Antwort nicht sein können.
Wenn du hier ein Problem hast, dann haust du ja auch nicht ab. Also
wieso sollte man bei Problemen im Ausland abhauen?
Dick Boutsos schrieb:> Wo sind denn jetzt die attraktiven Stellen in .ch?> Das ist ja unterm Strich beschissener als in .de
Da geb ich dir natürlich recht. Ich bin hier (ch) aufgewachsen. Ich
schätze die Sicherheit, dass alles funktioniert und dass sich die
Politik einigermassen im akzeptablen Bereich bewegt. Gesundheit ist
teuer aber dafür ganz oke. Bildung ist ebenfalls gut, öffentliche
Infrastruktur ist gut ausgebaut und allgemein find ich den Kulturenmix
ganz spannend.
Aber ja, man arbeitet sicher genügend...
Qwertz schrieb:> Bayer schrieb:>> Da ist München nicht (mehr) weit weg und dort verdient man als>> SW-Architekt keine 150kCHF(auf Euro umgerechnet 140k).>> Diese Umrechnung ist doch eine Milchmädchenrechnung. In der Schweiz ist> alles sauteuer. Und so teuer ist München noch lange nicht, wobei ja auch> niemand in München leben muss, Bayern und Deutschland sind sehr viel> größer (die Schweiz aber nicht).
Wobei es in Bayern außerhalb von München entweder fast genauso
überteuert ist (Erlangen, Ingolstadt) bei weniger Möglichkeiten oder es
auch keine Jobs in Software gibt. Die bezahlbareren Gegenden sind das
aus gutem Grund...
AVR schrieb im Beitrag #6132123:
> Wenn du hier ein Problem hast, dann haust du ja auch nicht ab. Also> wieso sollte man bei Problemen im Ausland abhauen?
Och, es gibt genügend Glücksritter, die dann merken, dass im Ausland
doch nicht alles besser ist, und dort nicht wie geplant der große Erfolg
quasi von selbst kommt. Wenn dann noch das Geld ausgeht, oder eine
Krankheit die Pläne durchkreuzt, sind solche Leute seltsamerweise ganz
schnell wieder in Deutschland.
Es ist schon was dran an dem, was O.Z. beitrug:
Ottmahr Zittlau schrieb:> ich bin nach wie vor der Meinung: wer in eigenem land es nicht> schafft> vernünfiges Geld zu verdienen, wird es woanders es auch nicht schaffen
Pseudoingenieur schrieb:> Wobei es in Bayern außerhalb von München entweder fast genauso> überteuert ist (Erlangen, Ingolstadt) bei weniger Möglichkeiten oder es> auch keine Jobs in Software gibt. Die bezahlbareren Gegenden sind das> aus gutem Grund...
Das stimmt so nicht. Ich kenne schöne Regionen mit gut dotierten Jobs in
Bayern, die trotzdem immer noch günstig sind. Ich werde sie aber nicht
konkret benennen, sonst droht hier der "Holzminden-Effekt".
Ich kann mich persönlich auch als Beispiel hernehmen, denn meine
Warmmiete macht unter 10% meines Nettoeinkommens aus.
Bayer schrieb:> Da ist München nicht (mehr) weit weg und dort verdient man als> SW-Architekt keine 150kCHF(auf Euro umgerechnet 140k).> Als Single ist die Schweiz immer noch Top.
Na ja. Ich komme auf 105k Euro in Stuttgarter Umgebung als erfahrener
Softwerker. Das macht 112k CHF.
Ob es sich lohnt, wegen ca. 35k CHF mehr in die Schweiz zu gehen ?
Wenn die für die gleiche Tätigkeit die doppelten deutschen Gehälter
zahlen würden, dann ja aber für ca. %15-20 mehr Brutto nein.
Wahlschwabe schrieb:> Wenn die für die gleiche Tätigkeit die doppelten deutschen Gehälter> zahlen würden
Das war früher mal so eine Faustregel. Bruttogehalt in EUR in
Deutschland mindestens mal zwei in CHF, erst ab da lohnt es sich etwa.
KaufkraftRules schrieb:> Berufserfahrung: +7 Jahre> Ort: Wolfsburg> Std. Woche: 35h> Urlaub: 30d> Ausbildung: Bachelor Elektrotechnik> Beruf: SW Entwickler Steuergeräte> Jahresbrutto: ca. 92k EUR> Selbstbewohntes Eigentum: 1200 EUR pro qm
Deine Angaben sind schon echt gut, aber dein Gehalt ist ja auch nicht
die Regel unter den Ingenieuren in DE. In der Schweiz verdient man als
Ingenieur Zuwanderer schon etwa 85kCHF bis 95kCHF im Schnitt, was nicht
so hoch ist, man muss aber auch die Bruttoabzüge einrechnen.
In Deutschland hatte ich etwa 45% Gesamtabzüge. In CH habe ich nur noch
etwa 19% inklusive KK Beitrag Gesamtabzüge...das ist ein echter Witz.
Als Single ohne Kinder lohnt sich die Schweiz. Verheiratet mit Kinder
lohnt sich eher DE.
Als unverheiratetes Akademikerpaar ohne Kinder kannst du dir in der
Schweiz das Lachen kaum halten.
Nebenbei erwähnt, die Höhe der Mieten in München sind etwa der von der
Schweiz, aber das Gehalt in München ist im Vergleich nicht so hoch.
Qwertz schrieb:> Diese Umrechnung ist doch eine Milchmädchenrechnung. In der Schweiz ist> alles sauteuer.
Übertreib es mal nicht. Man darf nicht immer die Zür'cher
Preisgestaltung hernehmen. Es gibt auch Regionen weitab der
Zentralschweiz mit einem völlig anderen Preisgefüge. Sicher ist die
Schweiz entsprechend teu(r)er, aber wenn ich 50% mehr verdiene und alles
50% teuer ist, habe ich trotzdem auch 50% mehr von dem Geld übrig, was
sich sonst übrig hätte. Da man das meiste Geld als Gutverdiener nicht
ausgibt, ist das sehr lukrativ.
Dominik schrieb:> was geht ab in der CH? seid ihr ausgewandert und wenn ja wieviel> verdient ihr dort? Werfe mal ein paar Zahlen in den Raum:
Warum fragst du, wenn du Zahlen hast?
Keiner hier nimmt dir ab, dass du das hast.
FPGA-Experte schrieb im Beitrag #6135253:
> Warum fragst du, wenn du Zahlen hast?>> Keiner hier nimmt dir ab, dass du das hast.
Weshalb nicht? In der Finanzindustrie IT ist das realistisch. Ich
arbeite auch in der Finanzindustrie und habe in etwa dasselbe (hängt
halt vom Bonus ab, der zwischen 5000.- und 20000.- liegt)
Ottmahr Zittlau schrieb:> ich bin nach wie vor der Meinung: wer in eigenem land es nicht schafft> vernünfiges Geld zu verdienen, wird es woanders es auch nicht schaffen.
Das funktioniert doch schon in Deutschland nicht. Versuch mal in Sachsen
und Thüringen das zu verdienen, was in Bayern oder BaWü möglich ist,
vergiss es....
A. F. schrieb:> Ottmahr Zittlau schrieb:> ich bin nach wie vor der Meinung: wer in eigenem land es nicht schafft> vernünfiges Geld zu verdienen, wird es woanders es auch nicht schaffen.>> Das funktioniert doch schon in Deutschland nicht. Versuch mal in Sachsen> und Thüringen das zu verdienen, was in Bayern oder BaWü möglich ist,> vergiss es....
Mit Land ist hier nicht Bundesland gemeint.
Aber klar, regionale Unterschiede gibt es überall, darum ist der Süden
von Deutschland ja auch attraktiver als zum Beispiel der Osten oder das
Ruhrgebiet.
Qwertz schrieb:> Aber klar, regionale Unterschiede gibt es überall, darum ist der Süden> von Deutschland ja auch attraktiver als zum Beispiel der Osten oder das> Ruhrgebiet
Das gilt aber nur für Industrie, da dort die volle Tarifbindung im Süden
am höchsten ist. Bei Nichttarif oder irgendwo im Dienstleistungssektor
sind die Gehälter gerade mal soviel besser, als dass sie die dortigen
Mehrkosten im Vergleich zum Norden oder Nichtballungsräumen decken. Seit
die Mieten durch die Decke ballern, noch nicht mal das. Hauptproblem ist
aber, dass abseits vom Süden die Chancen sehr viel höher sind,
unverschuldet ins Alg 2 zu fallen.
Viele Länder lohnen sich lebensstandardtechnisch für deutsche
Angestellte, weil man hier spätestens seit der Wiedervereinigung Jahr
für Jahr geldbeutelmäßig kleiner gehalten worden ist und der Staat seine
Leistungen zurückgefahren hat. Alles zur angeblichen Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit. Hätte auch der Hälfte seiner Bürger "verarscht und
ausgenutzt" zwangsweise auf die Stirn tätowieren lassen können.
Zensor schrieb:> Viele Länder lohnen sich lebensstandardtechnisch für deutsche> Angestellte, weil man hier spätestens seit der Wiedervereinigung Jahr> für Jahr geldbeutelmäßig kleiner gehalten worden ist und der Staat seine> Leistungen zurückgefahren hat.
Werde mal bitte konkreter. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen,
was du schreibst.
1. In welchen Berufen wurde man denn angeblich Jahr für Jahr
geldbeutelmäßig kleiner gehalten? Von Ingenieuren und Informatikern
sprichst du aber nicht, oder? Die Gehälter sind doch in den letzten
Jahren richtig gut gestiegen, sehr weit oberhalb der Inflation.
2. Wo hat der Staat seine Leistungen zurück gefahren?
Al3ko -. schrieb:> Schwiizer schrieb:> Std./Woche: 42.5h> Urlaub: 25d>> Wow, die Schweiz ist ja nicht sehr familien- und freizeitfreundlich. ?
IG Metall Standard:
Std./Woche: 35h
Urlaub: 30d (oder 38d mit T-ZUG)
Al3ko -. schrieb:> Schwiizer schrieb:>> Std./Woche: 42.5h>> Urlaub: 25d>> Wow, die Schweiz ist ja nicht sehr familien- und freizeitfreundlich. ?
Tja, das viele Blut- und Schwarzgeld verwaltet sich nicht im Urlaub. Da
muss rangeglotzt werden.
Stell dir vor, Assad, Salman oder der aktuelle Al Qaida Chef möchte
kurzfristig Geld abheben und du bist im Urlaub. Nene.
Qwertz schrieb:> Werde mal bitte konkreter. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen,> was du schreibst.>> 1. In welchen Berufen wurde man denn angeblich Jahr für Jahr> geldbeutelmäßig kleiner gehalten? Von Ingenieuren und Informatikern> sprichst du aber nicht, oder? Die Gehälter sind doch in den letzten> Jahren richtig gut gestiegen, sehr weit oberhalb der Inflation.>> 2. Wo hat der Staat seine Leistungen zurück gefahren?
1.
In deinem Wolkenkuckucksheim natürlich nicht.
Ingenieure und Informatiker weniger betroffen, aber auch die. Gibt viele
Firmen auch in der Industrie abseits von der Gewerkschaftsmacht, wo
regelmäßig der Bär steppt. Die Bundesregierung versucht auch bei MINT
mit ihren ab 34t Euros brutto kann jeder rein, Bewegung bei der
Lohnfindung nach unten reinzubringen.
Und bei vielen Ausbildungsberufen sieht es noch schlimmer aus.
2.
Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Bus und Bahn.
Je nach Region kommst du mittlerweile per ÖPNV wegen regelmäßigen
plötzlichen Ausfalls oder Überfüllung mal 1-2h später auf Arbeit. Mit
dem Auto stehst zwar im Stau, man kann aber immer noch früher fahren.
Bringt aber nichts, wenn man nicht beim AG oder in nächster Nähe parken
kann oder wenn, dann zu horrenden Preisen.
Aber Autofahren ist ja böse wegen CO2, alle sollen doch verpflichtet
werden, Bus und Bahn zu fahren, um die Ballungsräume zu erreichen.
Zumindest in der Schweiz, aber auch in Österreich und in den
Niederlanden, läuft das viel besser.
>Schwiizer schrieb:>> Std./Woche: 42.5h>> Urlaub: 25d>>Wow, die Schweiz ist ja nicht sehr familien- und freizeitfreundlich. ?
Wobei, Tarif gibt es sowieso nicht. Und in vielen Berufen, resp
Positionen, speziell Kaderpositionen sind Ueberstunden mit dem Gehalt
abgegolten. Bedeutet die Anzahl Stunden sind nach oben offen, unbezahlt.
Und, .. es ist immer etwas dringend, und jetzt grad noetig. Speziell
wenn die Termine zu kurz verkauft wurden.
Ein Kollege von mir, Arbeitgeber, hatte unweit zurueck einen Neuen
eingestellt. Als der nach der ersten Woche Freitags um 5 gehen wollte,
meite mein kollege, er koenne auch gleich den (Abschieds-) Kuchen
bringen. Der Rest der Crew arbeitet dann noch bis 10. Wie fast ueblich.
Verkuerzt ... In der Schweiz ist das Leben die Arbeit.
Zensor schrieb:> Ingenieure und Informatiker weniger betroffen, aber auch die. Gibt viele> Firmen auch in der Industrie abseits von der Gewerkschaftsmacht, wo> regelmäßig der Bär steppt.
Och, jetzt einmal konkret?
Wo sind die Reallöhne seit 1990 bitteschön gefallen? In welcher
Statistik oder welchem Tarifvertrag findet sich das wieder?
Zensor schrieb:> Die Bundesregierung versucht auch bei MINT> mit ihren ab 34t Euros brutto kann jeder rein, Bewegung bei der> Lohnfindung nach unten reinzubringen.
Falls Du das Blue Card-Programm meinst: es ist kaum jemand gekommen.
Zensor schrieb:> Zumindest in der Schweiz, aber auch in Österreich und in den> Niederlanden, läuft das viel besser.
Woran soll sich Deutschland mehr orientieren?
In Österreich sind Autobahnen kostenpflichtig: wünschst Du Dir das für
Deutschland? Die Niederlande haben angekündigt, Verbrenner ab 2030 zu
verbieten: wünschst Du Dir das für Deutschland?
In Deutschland lassen sich Werbungskosten fürs Pendeln vollständig von
der Steuer absetzen, gibt es sowas in anderen Ländern?
David S. schrieb:> In Deutschland lassen sich Werbungskosten fürs Pendeln vollständig von> der Steuer absetzen, gibt es sowas in anderen Ländern?
Wo vollständig bei Anrechnung nur einfacher Fahrt?
Qwertz schrieb:> Al3ko -. schrieb:>> Schwiizer schrieb:>> Std./Woche: 42.5h>> Urlaub: 25d>>>> Wow, die Schweiz ist ja nicht sehr familien- und freizeitfreundlich. ?>> IG Metall Standard:> Std./Woche: 35h> Urlaub: 30d (oder 38d mit T-ZUG)
Sind die 38 Tage für alle offen oder nur mit kleinen Kindern bzw.
pflegebedürftigen Angehörigen?
Μαtthias W. schrieb:> Sind die 38 Tage für alle offen oder nur mit kleinen Kindern bzw.> pflegebedürftigen Angehörigen?
Bis 8 Jahre alte Kinder im eigenen Haushalt betreuen, Pflege von
Angehörigen mit Pflegegrad oder Schichtarbeit. Such dir was aus.
Schweizer schrieb:> Schweizer> Berufserfahrung: ca 5+ Jahre> Branche: Maschinenbau> Ort: Luzern> Std./Woche: 42h, mit Gleitzeitkonto, Jahresarbeitszeit> Urlaub: 23d> Ausbildung: Bachelor ET> Beruf: Entwicklungsingenieur> Jahresbrutto: ca 84k CHF bruttoSchwiizer schrieb:> Berufserfahrung: 7+ Jahre> Branche: Maschinenbau> Ort: Kt. Zug> Std./Woche: 42.5h> Urlaub: 25d> Ausbildung: Bachelor Elektrotechnik> Beruf: SW Entwickler Maschinen> Jahresbrutto: ca 89k CHF brutto
Ist es nicht etwas mager nach über 5 bzw. 7 Jahren? Mit welchem Gehalt
seit ihr eingestiegen? Ich dachte bisher in der Schweiz man fängt nach
dem Sudium mit 100.000+ an.
> Ich dachte bisher in der Schweiz man fängt nach dem Sudium mit 100.000+ an.
.. Groehl, Stampf, Wälz, Schenkelklopf ...
es mag solche Studiengaenge geben. Die Regel ist es nicht. Und Mint
sowieso nicht.
>>von Michel von der Alm (Gast)>>16.02.2020 13:08>>Ist es nicht etwas mager nach über 5 bzw. 7 Jahren? Mit welchem Gehalt>>seit ihr eingestiegen? Ich dachte bisher in der Schweiz man fängt nach>>dem Sudium mit 100.000+ an.
Leider ist das nicht so...
Ausserdem ist das mit Zürich und Graubüden punko Löhne wohl etwa so wie
zwischen München und Ostdeutschland...
In Zürich wird es allerdings auch schon fast schwirig eine 4 Zimmer
Neubauwohnung für 2,3k zu finden...
Wenn ich als Schweizer von den IGM Löhnen in Deutschland lese frage ich
mich immer wieso die Deutschen hierherkommen zum arbeiten. Wegen dem
Geld kann es nicht sein, da wenn ich die Deutschen Preise anschaue, da
die Kaufkraftbereinigten Löhne höher scheinen...
Schweizer schrieb:> Wenn ich als Schweizer von den IGM Löhnen in Deutschland lese frage ich> mich immer wieso die Deutschen hierherkommen zum arbeiten.
Weil es eben nicht ausschließlich IGM gibt und nicht ausschließlich
Löhne für alle Entscheidungen ausschlaggebend sind: manche haben
schlicht ihre Wunschstelle in der Schweiz gefunden.
Schweizer schrieb:> Wenn ich als Schweizer von den IGM Löhnen in Deutschland lese frage ich> mich immer wieso die Deutschen hierherkommen zum arbeiten. Wegen dem> Geld kann es nicht sein, da wenn ich die Deutschen Preise anschaue, da> die Kaufkraftbereinigten Löhne höher scheinen...
Der Single, den man die Haelfte vom IGM-Tarifgehalt wegnimmt, der ist in
der Schweiz deutlich besser dran. Mit einer 4 koepfigen Familie lebt es
sich mit IGM Tarif jedoch in Deutschland besser. Der Ostddeutsche ist in
der Schweiz immer besser dran als in der Heimat. Es kommt also drauf
an...
Die Kaufkraft-Gewinner sind:
Bosch in Hildesheim, Conti/Siemens/Wabco/VW in Hannover, Hella in
Lippstadt, VW in Wolfsburg und ZF in Schweinfurt. Gehaelter wie in
Stuttgart und Muenchen, aber deutlich niedrigere Lebenshaltungskosten.
Lebensqualität ist eben nicht nur Kaufkraft. In den Industrieslums
Wolfsburg oder Ludwigshafen will ich nicht leben.
Aber Niedersachsen, Hamburg, Berlin, Süddeutschland abseits der
Hauptstädte finde ich alle sehr in Ordnung.
Schweizer schrieb:> Wenn ich als Schweizer von den IGM Löhnen in Deutschland lese frage ich> mich immer wieso die Deutschen hierherkommen zum arbeiten. Wegen dem> Geld kann es nicht sein, da wenn ich die Deutschen Preise anschaue, da> die Kaufkraftbereinigten Löhne höher scheinen...
Nun ja, die Steuern in DE sind wesentlich höher. Als Single hat man
schon als Einsteiger nur 55-60% vom Brutto. Und IGM bekommen auch die
Wenigsten. Von politischem Schwachsinn möchte ich erst garnicht
anfangen...
Das Stromtierchen schrieb:> und ausserdem fällt der EURO jedes Jahr ggü. dem> CHF.
sind das wohl alternative Fakten?
Febr 2015: 1 Euro =1,07CHF
heute: 1 Euro 1,06CHF
dazwischen ist der Franken stark gefallen und hat sich in letzter Zeit
wieder davon erholt
Joggel E. schrieb:> . Groehl, Stampf, Wälz, Schenkelklopf ...> es mag solche Studiengaenge geben. Die Regel ist es nicht. Und Mint> sowieso nicht.
Schweiz verdient halt wohl ihr Geld nicht hauptsächlich mit lukrativem
Industrieexport. Mit den IGM-Schlaraffenlandbetrieben könnt ihr zwar
nicht mithalten, dafür zahlen bei euch die KMUs meist besser, aber
niemals Skandallöhne wie es gelegentlich immer öfter in Deutschland
vorkommt. Als Handwerker oder sonstiger Dienstleister ist man in der
Schweiz ebenfalls besser dran, in deutschen Ballungsräumen ist man mit
diesen Berufen hingegen quasi vogelfrei. Die Rente ist dann die
vielleicht bis dahin sanierte nächste Autobahnbrücke.
Deshalb stürmen selbst die Proletarier die Fachhochschulen, weil sie
selber oder bei ihren eigenen Eltern brutales Lohndumping im
nichtakademischen Bereich erleben.
IGM ist für manche so unglaublich, wenn sie von anderswo es
reingeschafft haben, dass sie glauben, das ist ja schon Sozialismus. Bei
der ersten Jahresendabrechnung mit Weihnachtsgeld, Lz und Überstunden
kommen den meisten dann die Tränen der Rührung und Ergriffenheit.
Zensor schrieb:> Bei der ersten Jahresendabrechnung mit Weihnachtsgeld, Lz und> Überstunden kommen den meisten dann die Tränen der Rührung und> Ergriffenheit.
Du übertreibst maßlos. Aber ich muss immerhin zugeben, dass ich auch
positiv überrascht war, was da am Ende bei rumkommt, wenn man vorher
immer nur wenig Geld hatte, zum Beispiel als Student.
So richtig in die Vollen geht's aber erst nach ein paar Jahren im IG
Metall Disneyland.
Michel von der Alm schrieb:> Ist es nicht etwas mager nach über 5 bzw. 7 Jahren? Mit welchem Gehalt> seit ihr eingestiegen? Ich dachte bisher in der Schweiz man fängt nach> dem Sudium mit 100.000+ an.
Bei mir wars 79k. Damals waren die Einstiegslöhne nach der FH zwischen
6000 und 6300 pro Monat, meist mal 13. Es kommt halt auf die Branche an.
Maschinenbau hat ziemlich tiefe Löhne für Software-Ings (Export, starker
Franken). Finanzbranche sieht ganz anders aus. Und die Löhne steigen
halt auch nicht stark (die Teuerung sei niedrig heisst es immer). Der
Standort macht auch viel aus. Zentralschweiz ist nicht Zürich oder Genf!
Ich dachte auch, nach ca 7-8 Jahren wäre ich bei den 100k. Nur wenige
meiner ehemaligen Kommilitonen haben das geschafft.
Schwiizer schrieb:> Ich dachte auch, nach ca 7-8 Jahren wäre ich bei den 100k. Nur wenige> meiner ehemaligen Kommilitonen haben das geschafft.
na, echt jetzt? Quatsch, hatte >100k CHF / btto per anno, schon nach 3
J. BE in der CH, hatte da aber auch die Branche gewechselt... war vorher
auch industriell IT Automation unterwegs und dann in den IT /
Finance Bereich gewechselt...
Schwiizer schrieb:> Ich dachte auch, nach ca 7-8 Jahren wäre ich bei den 100k. Nur wenige> meiner ehemaligen Kommilitonen haben das geschafft.
Vor allem braucht man dafür nicht in die Schweiz gehen, die gibt es auch
in Deutschland, selbst für so Leute wie mich.
Hier z.B. ist eine sehr gute Studie zu den Löhnen vor allem ITler in
Ballungszentren werden gesucht.
Da gibt es auch eine sehr gute tabellarische Aufstellung nach
Kompetenzstufen, die geht von S1 (Junior) bis S5 (Senior Expert).
https://www.netzwoche.ch/news/2019-10-02/salaerstudie-2019-zunahme-bei-spezialisten-in-ballungszentren
S1 kann man sich vorstellen als Beginner nach einer Ausbildung (Studium
etc.), S3 ist jemand mit 5-10 Jahren BE und Studium und S4 jemand mit
>10 J. BE und einem Studium oder auch zusätzlich Aufbaustudium (z.B.
MBA), und S5 ist ein international oder firmenweit bekannter sehr
starker Senior-Experte mit 15-20 J. oder mehr BE, der auch Vorträge
hält. Dazu auch die Gehälter aufgelistet.
Das finde ich sehr gut und meiner Erfahrung nach sehr realitätsnah.
IT bei Banken ist auch viel volatiler. Ein neues Projekt .. Leute
einstellen. Projekt geht nicht .. Leute raus. Im Gegensatz zur
Bauwirtschaft welche sozial/gewerkschaftlich organisiert ist, gibt's
fuer IT keinen Sozialplan.
David S. schrieb:> Yoah, in der Schweiz gibt es den für selbstverständlich gehaltenen> Kündigungsschutz Deutschlands ja auch nicht.
Meiner Meinung brauchts so etwas auch nicht und schadet,
volkswirtschaftlich (makroökonomisch gesehen) langfristig gesehen der
Industrie/ Wirtschaft.
Man sollte selbst so agil sein, dass Wechsel oder Jobverlust keine
Probleme bereiten. Agilität am Arbeitsmarkt lässt sich zB erhöhen vor
allem durch Weiterbildung, Ausbildung, Training oder Kontakte. Ein
Problem ist zB man macht jahrelang denselben Job ohne Wechsel oder
Aufstieg (intern oder extern ist egal) und das noch ohne Fortbildungen..
Joggel E. schrieb:> IT bei Banken ist auch viel volatiler. Ein neues Projekt .. Leute> einstellen. Projekt geht nicht .. Leute raus.
Jep das ist mein Ding.. als "Bängster" besonders in der IT muss ich
fachlich top sein und bleiben d.h. immer gute Leistung bringen, wichtige
Workshops und Trainings mitmachen.. sonst ist man weg vom Fenster.. ja
wahrscheinlich hätte ich es viell in IGM in DE irgendwo einfacher...
aber der Lohn kommt ja auch nicht von ungefähr..
Das Problem an deutschen Arbeitnehmern ist, dass sie eine sichere Stelle
suchen und dann abhaengen wollen. Mit 30 schon auf die Rente hin
auslaufen lassen wollen... sowas gibt's nicht mehr.
Holger schrieb:>> Amerika hat das allerbeste System. Die schwachen machen es da nicht> lange.A. K. schrieb:> Weshalb bist du dann noch hier?
Angst vor der Selektion. Darwin und so...
Joggel E. schrieb:> Das Problem an deutschen Arbeitnehmern ist, dass sie eine sichere> Stelle suchen und dann abhaengen wollen. Mit 30 schon auf die Rente hin> auslaufen lassen wollen... sowas gibt's nicht mehr.
In Konzernen, die nach IG Metalltarif zahlen, gibt es diese Art von Jobs
sehr wohl noch. Ob man so einen anstrebt, ist eine andere Frage
(Langeweile).
Dominik (TO) schrieb:> Schwiizer schrieb:>> Ich dachte auch, nach ca 7-8 Jahren wäre ich bei den 100k. Nur wenige>> meiner ehemaligen Kommilitonen haben das geschafft.>> na, echt jetzt? Quatsch, hatte >100k CHF / btto per anno, schon nach 3> J. BE in der CH, hatte da aber auch die Branche gewechselt... war vorher> auch industriell IT Automation unterwegs und dann in den IT /> Finance Bereich gewechselt...
Ich bin als Softwareentwickler tätig, aber habe ET studiert, nicht
Informatik ;-)
Gemäss div. Lohn-Statistiken haben Informatik Absolventen schon um die
90k CHF. Und ja, Finanzbranche zahlt ordentlich.
Meiner Erfahrung nach sind viele Deutsche hier in der Schweiz eloquente
Underperformer. Wem 42 Stunden Wochenarbeitszeit zu viel sind und 4
Wochen Ferien zu wenig, der sollte besser im Norden bleiben. Denn hier
bei uns wird gearbeitet, nicht Ferien gemacht.
Prinz Marcus von Losfahr schrieb:> Schweizer schrieb:>> bei uns wird gearbeitet, nicht Ferien gemacht>> Und wann wird das viele Geld ausgegeben?
Das letzte Hemd hat bei uns Taschen!
Schweizer schrieb:> Denn hier> bei uns wird gearbeitet
Verständlich: man stelle sich vor, ein afrikanischer Diktator müsste
schleunigst vor einer Revolution fliehen, kann sein Geld aber nicht
abheben, weil der Schweizer grade Jause macht.
Eieiei, was für ein Schlamassel das wäre!
Wie viel verdient man als Busfahrer/in in der Schweiz
Als Busfahrer/in verdienen Sie zwischen 57.000 CHF und 100.000 CHF
Brutto im Jahr.
Das ist ein Monatsverdienst zwischen 4.750 CHF und 8.333 CHF Brutto.
Im Durchschnitt liegt das Jahresgehalt als Busfahrer/in damit bei 66.165
CHF Brutto.
Die Hälfte der erhobenen Löhne und Gehälter liegen überhalb von 66.000
CHF Brutto, das bedeutet einen Monatsverdienst von 5.500 CHF Brutto.
Mit diesem Einstiegsgehalt können Sie rechnen
Fangen Sie als Busfahrer/in gerade erst an, können Sie mit einem
Bruttoverdienst von durchschnittlich 59.048 CHF pro Jahr rechnen. Das
sind im Monat 4.921 CHF Brutto.
https://www.lohnanalyse.de/ch/loehne/details/busfahrerin.html
Schwiizer schrieb:> Ich bin als Softwareentwickler tätig, aber habe ET studiert, nicht> Informatik ;-)> Gemäss div. Lohn-Statistiken haben Informatik Absolventen schon um die> 90k CHF. Und ja, Finanzbranche zahlt ordentlich.
Ah, oh alles klar. Ja hab auch als SW Entwickler angefangen vor ca. 10
Jahren in der CH. Kam aber immer von der IT Richtung her, schon auch vom
Studium, hatte ET nur am Rande.. kann mich noch an die Zeigerdiagramme
dunkel erinnern ;-)
Prinz Marcus von Losfahr schrieb:> Schweizer schrieb:> bei uns wird gearbeitet, nicht Ferien gemacht>> Und wann wird das viele Geld ausgegeben?
Da mach dir keine Sorgen, die Fixkosten sind so hoch, dass das
schneller weg ist, als du schauen kannst..
Festus schrieb:> Wie viel verdient man als Busfahrer/in in der Schweiz
Ja wenn es mit ET/IT nicht klappt, kann man immer noch den Schulbus
fahren, oder so.
Besser: es herrscht gerade schweiz- und deutschlandweit ein extremer
Lokführermangel.
Österreich viell. auch..
Festus schrieb:> Wie viel verdient man als Busfahrer/in in der Schweiz>> Als Busfahrer/in verdienen Sie zwischen 57.000 CHF und 100.000 CHF> Brutto im Jahr.> Das ist ein Monatsverdienst zwischen 4.750 CHF und 8.333 CHF Brutto.> Im Durchschnitt liegt das Jahresgehalt als Busfahrer/in damit bei 66.165> CHF Brutto.> Die Hälfte der erhobenen Löhne und Gehälter liegen überhalb von 66.000> CHF Brutto, das bedeutet einen Monatsverdienst von 5.500 CHF Brutto.> Mit diesem Einstiegsgehalt können Sie rechnen> Fangen Sie als Busfahrer/in gerade erst an, können Sie mit einem> Bruttoverdienst von durchschnittlich 59.048 CHF pro Jahr rechnen. Das> sind im Monat 4.921 CHF Brutto.>> https://www.lohnanalyse.de/ch/loehne/details/busfahrerin.html
Na denn, am besten die Branche wechseln
Anästhesist schrieb:> Ich verdiene als Assistenzarzt in der Schweiz im 2. Weiterbildungjahr> ca. 110k
1.) Ich gönne jedem Arzt ein gutes Gehalt. Bin da völlig Neidfrei.
2.) 110k sind in der Schweiz nun nicht so der Hammer, sind eher 70k in
D.
3.) Für den ganzen Stress und die lange Ausbildung und die große
Verantwortung deucht mir das nicht angemessen. Aber wer so was wegen des
Geldes macht ist eh falsch. Gilt doch aber für fast jeden Beruf.
Anästhesist schrieb:> Ich verdiene als Assistenzarzt in der Schweiz im 2. Weiterbildungjahr> ca. 110k
Meine Partnerin ist Assistenzärztin, ich muss sagen...für den Job, mit
den Überstunden und dem Schichtsystem ist das eigentlich
Unterbezahlung...hätte ich echt keinen Bedarf drauf.
Maxx B. schrieb:> Anästhesist schrieb:>> Ich verdiene als Assistenzarzt in der Schweiz im 2. Weiterbildungjahr>> ca. 110k> Meine Partnerin ist Assistenzärztin, ich muss sagen...für den Job, mit> den Überstunden und dem Schichtsystem ist das eigentlich> Unterbezahlung...hätte ich echt keinen Bedarf drauf.
So ist es auch nicht. Es ist trotzdem gutes Geld. Und Arzt wird man aus
Berufung. Trotzdem ist eben die Kernaussage um die es sich hier dreht:
"Als Arzt ist man grundsätzlich am besten dran" falsch.
Ach viele Ärzte haben ja auch keine Ahnung, was sie machen...da muss man
sich weg von dem Gedanken bewegen, dass sie Wunderheiler sind. :-) Am
besten man passt auf sich selbst auf.
nur aus Interesse: Kann man sich in der Schweiz dann einiges ansparen
oder sind die Lebenshaltenskosten so hoch, dass am Ende auch kaum was
übrig bleibt?
Lukas T. schrieb:> Kann man sich in der Schweiz dann einiges ansparen> oder sind die Lebenshaltenskosten so hoch, dass am Ende auch kaum was> übrig bleibt?
Man muss nur jedes Wochenende rüber zu den verhassten Deutschen und dort
Billigfleisch im Aldi einkaufen. Dann gehts eigentlich ganz gut.
Cyblord -. schrieb:> Man muss nur jedes Wochenende rüber zu den verhassten Deutschen und dort> Billigfleisch im Aldi einkaufen. Dann gehts eigentlich ganz gut.
Ich rate von Billigfleisch im Aldi dringend ab!
Qwertz schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Man muss nur jedes Wochenende rüber zu den verhassten Deutschen und dort>> Billigfleisch im Aldi einkaufen. Dann gehts eigentlich ganz gut.>> Ich rate von Billigfleisch im Aldi dringend ab!
Tja die Schweizer stehen drauf.
Zurück zum Thema: Habe etwas herumgeschaut nach ausgeschriebenen Stellen
in der Schweiz, sehe ich das richtig, dass das Gefälle zwischen Ost und
West ziemlich stark ist? Etwa wie zwischen Nord-Süd in DE? Womit seid
ihr ihr in der Schweiz eingestiegen und in welcher Region?
Zum Gefaelle ist relativ wenig zu sagen. Denn kaum jemand wechselt weder
den Kanton, noch die Region. Zudem ist der Lebensstil im Westen ganz
anders wie im Osten. Ich wuerd mal annehmen die Lebensqualitaet im
Westen ist hoeher gewichtet. Weshalb sollte man den Kanton oder die
Region wechseln .. zB wegen einer Parnerschaft. Wegen einem Job .. eher
nicht. Mit dem Kanton wechseln zu viele Parameter. Die wohnung wechselt
man noch viel weniger, da die naechste wohnung nur teurer ist, auch wenn
sie kleiner ist. Allenfalls pendelt man. Auch von Zuerich nach Bern oder
nach Chur oder St Gallen oder umgekehrt. Ist ja alles nur eine Stunde
weg.
Dominik schrieb:> Zurück zum Thema: Habe etwas herumgeschaut nach ausgeschriebenen Stellen> in der Schweiz, sehe ich das richtig, dass das Gefälle zwischen Ost und> West ziemlich stark ist? Etwa wie zwischen Nord-Süd in DE? Womit seid> ihr ihr in der Schweiz eingestiegen und in welcher Region?
In der Ostschweiz drücken die Österreicher die Löhne. Zentralschweiz
sind die Löhne gut. Zürich Umkreis zwar etwas höher, aber auch die
Mieten enorm.
Süd- und Westschweiz sind eigentlich weniger attraktiv, da weniger
Schwitzerdeutsch gesprochen wird, eher italienisch und französisch, wie
ich meine.
Joggel E. schrieb:> Auch von Zuerich nach Bern oder> nach Chur oder St Gallen oder umgekehrt. Ist ja alles nur eine Stunde> weg.
Eine Stunde hin und wieder Zurück + 9-10 Stunden Arbeit, was bleibt da
noch vom Leben übrig? Kann ja kein Dauerzustand sein, oder?
Dominik schrieb:> Eine Stunde hin und wieder Zurück + 9-10 Stunden Arbeit, was bleibt da> noch vom Leben übrig?
Nichts, aber ist das Leben nicht zum Arbeiten da?
Dominik schrieb:
> Eine Stunde hin und wieder Zurück + 9-10 Stunden Arbeit, was bleibt da> noch vom Leben übrig?
Fuer viele schon. Dann scheint das eher nichts fuer dich zu sein...
Qwertz schrieb:> Dominik schrieb:> Eine Stunde hin und wieder Zurück + 9-10 Stunden Arbeit, was bleibt da> noch vom Leben übrig?>> Nichts, aber ist das Leben nicht zum Arbeiten da?
Jetzt mal ganz ernst. Du bist ein Fantasiewesen oder? Das kann doch
nicht echt sein was du manchmal von dir gibst.
AVR schrieb im Beitrag #6160772:
> Qwertz schrieb:> Dominik schrieb:> Eine Stunde hin und wieder Zurück + 9-10 Stunden Arbeit, was bleibt da> noch vom Leben übrig?> Nichts, aber ist das Leben nicht zum Arbeiten da?>> Jetzt mal ganz ernst. Du bist ein Fantasiewesen oder? Das kann doch> nicht echt sein was du manchmal von dir gibst.
Ich bin real, mich gibt es wirklich. Aber der leichte Sarkasmus in
obiger Aussage ist dir wohl entgangen.
Wobei Arbeit auch durchaus viel Freude im Leben machen kann.
Von 315k brutto bleiben 100k netto:
https://vermietertagebuch.com/brutto-netto/
Zitat bzgl. seines Angestelltenjobs in der Schweiz:
Somit habe ich 2019 insgesamt 114’355 € verdient. Dazu kommen noch
12.100€ Bonus, welche immer im Folgejahr ausgezahlt werden. Demnach im
März 2020. Steuerlich zählt dieser Bonus ins neue Jahr, daher lasse ich
ihn hier außen vor. Dafür ist der Bonus aus 2018 hier mit drin.
Weihnachtgeld gibt es nicht und den 13. Lohn habe ich mir immer anteilig
auf alle anderen 12 Monate aufteilen lassen. Von den 114’355 € Lohn für
das Jahr 2019 gehen folgende Beträge bei mir ab:
7.119€ – AHV – Arbeitslosenversicherung
6.517€ – Pensionskasse (Rentenversicherung)
13.720€ – 12% Steuern (Schätzung für 2019)
2.422€ – Krankenkasse
Somit muss ich von den 114.335€ Bruttolohn rund 26% abziehen und es
bleiben 84.577€ Nettolohn. Das entspricht rund 7.048€ netto monatlich.
Das ist eine stolze Summe.
Im Vergleich dazu die Rechnung in Deutschland. Mit 114.355€ Jahresbrutto
in Deutschland würden nur 6.177€ netto monatlich übrig bleiben. Also 13%
weniger.
Das liegt daran, dass ich in Deutschland doppelt so viel Steuern zahlen
würde wie in der Schweiz (23% anstatt 12% Durchschnittssteuersatz). Ob
das gerecht ist und der deutsche Staat mit diesen Mehreinnahmen gut
umgeht, das ist eine andere Frage.
Fan schrieb:>>> 7.119€ – AHV – Arbeitslosenversicherung> 6.517€ – Pensionskasse (Rentenversicherung)> 13.720€ – 12% Steuern (Schätzung für 2019)> 2.422€ – Krankenkasse>
Krankenkasse 2500CHF Franchise?
Ist aber ein teurer Kanton, Kantonswechsel Zug oder Schwyz sinnvoll?
Bin selbst nur noch bei 19% Gesamtabzügen inkl. KK...in Deutschland
waren es fast 45%
Edit: ach dachte war deine Situation, dann haben sich meine Fragen ja
erledigt :)
Du kannst auch 3000Fr Franchise haben, wenn du's guenstig willst. Das
machen gesunde Leute, wenn sie tiefe Praemien haben wollen. Ist halt wie
Roulette... oder Wuerfeln...