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Forum: Offtopic Wo kaufen Technikaffine Cryptowährungen?


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von Holger K. (holgerkraehe)


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Hallo zusammen

Wo kaufen technikaffine Personen wie ihr, eure Kryptowährungen wie 
Bitcoins, Ethereum etc?

Ich würde gerne mal ein paar Coins kaufen. Bin neu in dem Gebiet.

Danke schonmal.

: Bearbeitet durch User
von Tilo R. (joey5337) Benutzerseite


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kraken

aber im Moment scheint mir nicht so der optimale Einstiegszeitpunkt zu 
sein.
Aber Vorhersagen sind schwierig, insbesondere die Zukunft betreffend.

von Tobias P. (hubertus)


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Holger K. schrieb:
> ein paar Coins

das wird teuer, wenn ein einzelner Coin schon 8000$ kostet :-)

Ich kann Bitstamp empfehlen. Die haben eine sehr einfach zu 
programmierende API; ich habe einen kleinen Tradingbot geschrieben, der 
auf einem PC dauernd läuft und so fast täglich Gewinne abwirft.

Aber die API haben andere wohl auch.

von Oliver S. (phetty)


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Gar nicht.

von Joggel E. (jetztnicht)


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Wir haben in einem Restaurant neben der Toilette einen Bitcoin 
automaten, wo andere einen Kondomautomaten haben.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Einmal scheißen ein Bitcoin? Da würde ich glatt vor die Tür kacken... :D

Der richtige Einstiegszeitpunkt ist immer schwer zu sagen. Meine, wenn 
ich mit all meiner mir vor 11..12 Jahren zur Verfügung stehenden 
Rechenleistung Bitcoin Mining betrieben hätte, wäre ich heute Millionär. 
Das trifft wohl auf viele zu, nicht nur auf mich. Diese Zeiten kommen 
auch nie wieder, höchstens bei der nächsten Idee nach Cryptowährungen.

Die nächste Blase bei Crypto kommt bestimmt. Und aus der Sicht macht es 
für niemanden einen Sinn, jetzt aus diesem Markt auszusteigen... die 
letzten zwei Jahre waren totaler Crypto-Bärenmarkt. Wer jetzt noch 
Crypto hat, der behält das - bis er's mit ins Grab nimmt wenn er vor der 
Blase stirbt.

Dann kommt die Frage wenn Crypto, welchen Coin? Es gibt heute dermaßen 
viele Coins, daß sich meine Bitcoin-Verarschung "Shitcoin" inzwischen 
zur allgemeingültigen Bezeichnung für einen Coin, der nichts wert ist, 
gewandelt hat. Viele der "kleinen Altcoins" haben nur den Zweck, ihre 
Erschaffer zu bereichern - und davon sollte man natürlich die Finger 
lassen. Welche das sind oder bei welchen das noch nicht erkennbar ist, 
keine Ahnung. Aber Bitcoin hat auch in erster Linie die Erschaffer reich 
gemacht, ähnlich einem Ponzi-Schema.

Bitcoin hat auch das Problem, daß die Anzahl begrenzt ist. Das mag gut 
für die Inflation sein, allerdings sind bereits heute Millionen von 
Bitcoins für immer verloren, weil die Schlüssel dazu verlorengegangen 
sind. Bitcoin stirbt meiner Meinung nach an einer von zwei Krankheiten: 
Entweder sind irgendwann so viele Coins verloren, daß die umlaufende 
Menge zu gering wird oder Computer werden schnell genug, um die 
cryptografische Verschlüsselung zu brechen, wodurch kein Bitcoin-Konto 
mehr sicher ist.

Bitcoin ist außerdem der Crypto-Dinosaurier. Viele andere Plattformen 
sind deutlich weiter entwickelt und werden auch ständig 
weiterentwickelt. Ethereum z.B. hat das größte Entwicklerteam und plant 
in naher Zukunft den Wechsel von Proof-of-Work (klassisches Mining) zu 
Proof-of-Stake, wodurch man keine Mining-Rigs oder ASIC-Miner mehr 
braucht - auch keinen Strom dafür.

Also in welchen Coin willst Du investieren? Ich bin kein Finanzberater, 
kann daher nur meine persönliche Meinung darlegen. Ich bin auch nicht 
für die Entscheidungen anderer verantwortlich. Aber ich kann generell 
keinen Coin empfehlen, denn ich weiß nicht wo die Kurse steigen oder 
fallen werden. Ich persönlich sehe bei Ethereum das größte Potential, 
weil es sich ständig weiterentwickelt und die Probleme, auf die es dabei 
stößt, auch gelöst werden. Ethererum ist die zweitgrößte Cryptowährung 
nach Bitcoin und hätte evtl. das Potential, Bitcoin zu überholen wenn 
bei Bitcoin gravierende Probleme auftreten, die Ethereum bereits gelöst 
hat oder es durch seinen Aufbau als nicht nur reine Cryptowährung Dinge 
ermöglicht, die wirklich alltagstauglich und praktisch sind (Stichwort 
IoT).

Auf jeden Fall bekommst Du NULL Sicherheit wenn Du Crypto kaufst. Der 
Coin, für den Du Dich entscheidest kann morgen den Bach runtergehen, 
verboten werden, was auch immer. Oder wenn Du etwas in Crypto bezahlst 
und der Verkäufer schickt keine Ware - tja Pech, vor allem bei Bitcoin 
und allen besonders anonymen Coins. Die sind quasi eine Einladung zum 
Betrug, weil man ganz genau weiß, daß man nicht erwischt wird oder 
verurteilt werden kann wenn niemand die Transaktionen nachweisen oder 
zuordnen kann.

von Andreas R. (daybyter)


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bitcoin.de

von Joggel E. (jetztnicht)


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Was soll das Gezetere zu Bitcoins. Bitcoin ist eine 
Spekulationswaehrung. Alle Investoren mochten schnell reich werden. Was 
erwartet man dann an Stabilitaet. Eine Spekulationswaehrung geht am 
Besten moeglichst oft und moeglichst schnell hoch und runter. Denn nur 
bei Kursbewegungen kann man gewinnen.

von Uhu U. (uhu)


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Joggel E. schrieb:
> Wir haben in einem Restaurant neben der Toilette einen Bitcoin
> automaten, wo andere einen Kondomautomaten haben.

Bitcoin als Verhütungsmittel? Verrätst du uns auch, was du damit 
verhütest?

von Cyblord -. (cyblord)


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Uhu U. schrieb:
> Joggel E. schrieb:
>> Wir haben in einem Restaurant neben der Toilette einen Bitcoin
>> automaten, wo andere einen Kondomautomaten haben.
>
> Bitcoin als Verhütungsmittel? Verrätst du uns auch, was du damit
> verhütest?

Ist doch einfach. Er zeigt allen Damen erst mal sein Bitcoin-Wallet. So 
was schützt 100%.

von Bernd K. (prof7bit)


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Cyblord -. schrieb:
> Ist doch einfach. Er zeigt allen Damen erst mal sein Bitcoin-Wallet. So
> was schützt 100%.

Wenn ich meiner Frau mein Wallet zeigen würde würde sie komplett 
ausflippen und es würde Begehrlichkeiten wecken (Auto, Haus, Yacht, 
Urlaub, etc.) die ich bis an mein Lebensende nicht mehr loswerde.

Deshalb liquidiere ich nur ganz langsam, bedarfsgerecht und unauffällig.

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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achwatschnick... crypto....

chinesische Aktien sind jetzt dran.

von Bernd K. (prof7bit)


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Bitcoin.de wurde ja schon genannt.

In Verbindung mit nem kostenlosen Fidor Girokonto (optional) kannst Du 
da in Echtzeit kaufen und verkaufen (Gutschrift oder Belastung auf dem 
Girokonto erfolgt binnen Millisekunden). Mit anderen Banken gehts auch, 
aber halt eben gewohnt SEPA-langsam.

Vorteil:
* Alles offiziell über ne offizielle Bank
* Alles innerhalb des deutschen Rechtsraums

Nachteil:
* Alles innerhalb des deutschen Rechtsraums
* alles offiziell

---

Wenn Du aus welchen Gründen auch immer anonym bleiben willst triff Dich 
mit nem Käufer/Verkäufer privat irgendwo und verwende Bargeld für die 
Zahlung, ungefähr genau so wie man das in der Zeit vor E-Bay 
üblicherweise gemacht hat um irgendwelchen Krimskrams von privat an 
privat zu verkaufen (die älteren werden sich noch erinnern, das geht 
auch heute noch).

: Bearbeitet durch User
von Johnny B. (johnnyb)


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Holger K. schrieb:
> Wo kaufen Technikaffine Cryptowährungen?

Ich kann Coinbase empfehlen, da kann man mit Kreditkarte oder 
Überweisung kaufen:
https://www.coinbase.com/

von Bernd K. (prof7bit)


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Und nicht vergessen nach dem Kauf (egal wo) sofort nach Hause aufs 
eigene Wallet transferieren und nicht dort herumliegen lassen.

Das kann man nämlich nicht oft genug sagen, insbesondere Anfängern ist 
nicht klar was der Unterschied ist zwischen einer Gutschrift bei einer 
Firma X (womöglich noch im Ausland) und dem tatsächlichen 
physikalischen Besitz des Geldes (in dem Fall des Wallet-Schlüssels)! 
Der Unterschied ist: Wer hat darüber jederzeitige alleinige 
Verfügungsgewalt ohne auf einen Dritten angewiesen zu sein! Das ist der 
Unterschied zwischen Bitcoin und Buchgeld! Bitcoin ist wie Bargeld, also 
behandelt es auch so!

Also nach dem Kauf die Bitcoins auch zeitnah zu sich nach Hause schaffen 
und nicht bei irgendeiner Firma herumliegen lassen!

Als unkomplizierte Softwarelösung zur Aufbewahrung und Benutzung der 
eigenen Bitcoins empfehle ich Electrum: https://electrum.org/

Bei der Einrichtung des Electrum-Wallets wird eine zufällige Wortliste 
erzeugt die man sich aufschreibt und sich hinter die Tapete klebt. 
Dahinter, nicht davor! Wenn irgendwann mal der PC explodiert oder die 
Wohnung leergeräumt wird kann man allein mit diesem Zettel Papier sein 
Wallet jederzeit wieder herstellen, ohne irgendeine Firma in Übersee 
oder deren Konkursverwalter anbetteln zu müssen.

Wenn man richtig gut ist kann man den Schlüssel sogar auswendig lernen, 
dann kann man seine Millionen direkt im Kopf mit sich rumschleppen ohne 
daß irgendein Flughafenscanner das detektiert.

: Bearbeitet durch User
von Johnny B. (johnnyb)


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Bernd K. schrieb:
> Zettel Papier

Ein Paper-Wallet finde ich auch sinnvoll. Damit können Angehörige am 
ehesten noch was anfangen, sollte einem mal was zustossen oder wenn man 
selbst mit technischen Problemen kämpft.
https://blockchainwelt.de/paper-wallet-erstellen-sichern-aufbewahren/

von Bernd K. (prof7bit)


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Johnny B. schrieb:
> https://blockchainwelt.de/paper-wallet-erstellen-sichern-aufbewahren/

Wobei das von Dir verlinkte schon ein bisschen aus der Mode gekommen 
ist. Es ist umständlich zu handhaben und Du musst ein neues machen wenn 
Du nur einen Teil des Betrages ausgeben willst und vermeiden willst daß 
der selbe Schlüssel mehrmals verwendet wird.

Deshalb empfahl ich ja Electrum, da bekommst Du in menschenlesbarer und 
schreibbarer(!) Form den Schlüssel für eine beliebig lange Folge von 
Adressen der gleichzeitig als das Backup für das komplette Wallet 
fungiert, inklusive aller bisherigen (und zukünftigen!) Transaktionen. 
Und keine Adresse wird zweimal genutzt, obwohl sich der Zettel hinter 
der Wand niemals ändert.

In deinem Testament schreibst Du hinter welcher Wand der Zettel liegt 
und stichpunktartig ein paar Anweisungen (Electrum installieren, hier 
klicken, da klicken, 12 Wörter eingeben, fertig). Am besten bei einem 
Notar der sich mit sowas auskennt.

Man kann auch so lustige Sachen machen wie Shamir's Secret Sharing, etc. 
Da kann man eine lustige Schnitzeljagd veranstalten für die Erben, am 
Ende versammeln sich dann alle vor einem Linux-Terminal und jeder gibt 
seinen Teilschlüssel ein um den Master-Seed zu enthüllen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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... und dann stellt man fest irgendein glücklicher Hacker war schneller 
oder es sind nur 2 Satoshis drauf...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bernd K. schrieb:
> Bei der Einrichtung des Electrum-Wallets wird eine zufällige Wortliste
> erzeugt die man sich aufschreibt und sich hinter die Tapete klebt.
> Dahinter, nicht davor!

bei jeder Transaktion muss ich also renovieren?
Das ist aber komisches Geld...

;)

von Bernd K. (prof7bit)


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● J-A V. schrieb:
> bei jeder Transaktion muss ich also renovieren?
> Das ist aber komisches Geld...

Musst Du bei Dir zuhause jeden Morgen Dein Backup zurückspielen oder wie 
kommst Du auf die Idee?

: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Zurück zur ursprünglichen Frage:

https://www.etoro.com/

Ist ein netter Spielplatz, man kann neben Krypto auch rel. unkompliziert 
mit Aktien spielen ...

: Bearbeitet durch User
von Helwein V. (forgoden)


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Was ist der Sinn des Bitcoins?

Sinkt der Dollarwert, steigt dann der Bitcoinwert?

: Bearbeitet durch User
von Bernd K. (prof7bit)


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Helwein V. schrieb:
> Was ist der Sinn des Bitcoins?

Es erlaubt Transaktionen ohne Mittelsmann, ein Konto ohne kontoführendes 
Institut. So wie Bargeld auch, nur halt eben digital. Die Grundlage 
dafür ist eine weltweit verteilte hochredundante Datenbank an die nur 
angefügt aber nicht gelöscht werden kann. Das ist die entscheidende 
Innovation dahinter, daran hat man sich bis 2009 die Zähne ausgebissen 
und schon gar nicht mehr daran geglaubt daß so etwas überhaupt technisch 
möglich ist.

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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Helwein V. schrieb:
> Was ist der Sinn des Bitcoins?
> Sinkt der Dollarwert, steigt dann der Bitcoinwert?


Inwiefern ist das für die Frage des TE relevant?
Welche Plattform nutzt du?

von Sonny K. (sora) Benutzerseite


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Wenn man Wert auf Schutz seiner Privatsphäre legt, sollte man z.B. Bisq 
verwenden, ein dezentraler p2p exchange, den man völlig anonym benutzen 
kann.
Und zusätzlich: Wirklich Technikaffine richten sich einen Full node ein, 
statt anderen zu vertrauen. Benötigt aber ziemliche Resourcen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Bitcoin Full Node geht doch noch. Ethereum Full Node ist lustig, da geht 
ohne SSD gar nichts.

von Sonny K. (sora) Benutzerseite


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Nein, Ethereum hat derzeit 223GB und Bitcoin 305GB.
Eine SSD brauchst sowieso, sonst wirst du alt beim syncen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ethereum synchen ist ohne SSD nicht möglich (zumindest nicht bei einer 
Full Node) und selbst mit SSD braucht man einen schnellen Computer mit 
viel Rechenleistung um die Blöcke zu verarbeiten. Wie das bei Bitcoin 
ist keine Ahnung, aber die Block Time bei Ethereum ist deutlich 
niedriger, das Netzwerk arbeitet viel schneller. Nicht wie bei Bitcoin 
wo man 1..2 Stunden warten muß bis eine Transaktion als bestätigt gilt.

von Helwein V. (forgoden)


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Wenn ich auf ebay nur gegen Bitcoin oder Ethereum etwas verkaufen will, 
wieviele kaufen dann noch bei mir ein? Die eigentliche Frage ist: 
wieviele nutzen überhaupt Kryptowährung?

Und wie kann ich mit Bitcoin oder Ethereum auf ebay, amazon, aliexpress 
onlineshoppen? Ebay nimmt nur paypal oder Überweisung an. Kann ich mit 
Ethereum Hotelzimmer buchen?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Nicht flächendeckend, aber es gibt durchaus Anbieter oder Einrichtungen, 
die das anbieten.

von Sonny K. (sora) Benutzerseite


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Ben B. schrieb:
> Wie das bei Bitcoin
> ist keine Ahnung, aber die Block Time bei Ethereum ist deutlich
> niedriger, das Netzwerk arbeitet viel schneller.

Naja, derzeit ungefähr Faktor 3, also nicht weltbewegend.

Die meisten Projekte, die auf Blockchain und POW basieren, haben 
naturgemäß ein Problem mit der Transaktionsgeschwindigkeit und der 
Skalierung.
Besser wird das mit POS Projekten, die aber wiederum zu zentralisiert 
sind, und mMn. deswegen auf lange Frist scheitern werden.
Am schnellsten sind Projekte, die keine Blockchain verwenden (z.B. 
Ripple oder Stellar), die aber aufgrund ihrer Zentraliserung sowieso 
nicht trustable sind.
Für Bitcoin und einige Ableger gibt es das Lightning Netzwerk, das die 
Skalierung und Geschwindigkeit enorm verbessert, aber auch Nachteile 
hat.

Ich bevorzuge Monero, da POW, automatische Skalierung, dezentral, anonym 
und relativ schnell (im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum).

von Sonny K. (sora) Benutzerseite


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von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Watt?! Faktor 3? Das kannste knicken. Bei Bitcoin ist die Block Time 10 
Minuten, bei Ethereum sind es 12 Sekunden.

Automatisch skalieren probieren alle, d.h. die Schwierigkeit wird so an 
die Hashrate im Netzwerk angepasst, daß die Block Time eingehalten wird.

Proof-of-Stake-Projekte sind auch alles andere als zentral. Ich denke, 
daß die auf lange Sicht stark gewinnen werden, weil es deutlich 
einfacher und kostengünstiger ist, selbst sowas Hardware-intensives wie 
eine Ethereum Full Node zu betreiben, anstatt eine Mining-Farm mit 
vielen ASICs oder GPUs. Ohne Farm bzw. mit wenig Strom-Aufwand kommst Du 
selbst bei Monero mit seinem CPU-Algoritmus nicht auf lohnenswerte 
Beträge.

von Sonny K. (sora) Benutzerseite


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Ben B. schrieb:
> Watt?! Faktor 3? Das kannste knicken. Bei Bitcoin ist die Block Time 10
> Minuten, bei Ethereum sind es 12 Sekunden.

Kann man so nicht direkt rechnen.
In der Realität wird es meist viel länger dauern.
Wenn du bereit bist, höhere Gebühren zu zahlen, gehts natürlich 
schneller, ansonsten dauert schon mal. Die Miner verfrachten dich auf 
spätere Blöcke, wenn es sich für sie nicht lohnt.

Ben B. schrieb:
> Proof-of-Stake-Projekte sind auch alles andere als zentral.

Doch, sind sie. Wer die meisten Stakes hat, hat das Sagen, im 
schlimmsten Fall 100% Zentralisierung.
Außerdem: Rechenleistung ist so gut wie das Einzige, was man mit 
Computern nicht fälschen bzw. simulieren kann.

Insofern gebe ich dir aber schon recht, das POS viel umweltschonender 
ist, aber solange es kein vertrauenswürdiges POS Konzept gibt, sind die 
Probleme evident.
Soweit ich weiß, arbeitet Ethereum an einem dezentralem POS, mal sehen, 
wie das gehen soll, bin gespannt.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Wenn du bereit bist, höhere Gebühren zu zahlen, gehts natürlich
> schneller, ansonsten dauert schon mal. Die Miner verfrachten dich
> auf spätere Blöcke, wenn es sich für sie nicht lohnt.
Korrekt, die Stunde war auf Bitcoin bezogen wenn Deine Transaktion 
gleich im nächsten Block dabei ist. Dann brauchst Du trotzdem noch so 
5..6 Blöcke oben drauf bis die Transaktion als bestätigt angesehen 
werden kann. Bei Ethereum sollte das durch die viel geringere Block Time 
einiges schneller gehen.

So lange nicht irgendwer einen extrem hohen Prozentsatz einer 
Cryptowährung hält (wobei der doof wäre, das würd ich ganz schnell 
verkaufen bevor es wertlos ist weils nicht mehr zirkuliert, sprich 
niemand mehr mit den Restmengen arbeiten mag) ist das alles andere als 
dezentral. Und die Stakes kannst Du auch nicht fälschen oder simulieren, 
sie stehen direkt in der Blockchain.

Ethereum wird das mit dem dezentralen Proof-of-Stake definitiv schaffen. 
Sie haben mit viel Abstand das größte Entwicklerteam. Vielleicht 
verzögert es sich noch ein wenig, aber besser später als fehlerhaft oder 
unvollständig. Die Einstiegshürde ist recht hoch (man braucht mindestens 
32 ETH fürs Staking) aber es gibt bereits viele Konten, die 32 ETH 
halten und damit zum Staking fähig sind. Wenn diese beiden Sachen 
(Proof-of-Stake und Geschwindigkeit bei vielen Transaktionen pro 
Sekunde) und evtl. noch Side Chains, die durch die Haupt-Chain 
abgesichert sind, im Kasten sind, kann Bitcoin eigentlich einpacken.

Man muß dazu evtl. erwähnen, daß Ethereum weit mehr ist als eine reine 
Cryptowährung. Man kann dezentral ausgeführte Programme (genannt Smart 
Contracts) in die Blockchain laden und diesen Programmen Geldbeträge 
zuweisen, mit denen sie arbeiten können. Also erstmals können 
Computer(programme) über Geld verfügen und automatisiert damit handeln. 
Das wird für das IoT noch sehr interessant.

von Bernd K. (prof7bit)


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Ben B. schrieb:
> ETH [...] kann Bitcoin eigentlich einpacken

Lese ich da einen gewissen Überschwang und Optimismus heraus? Ich 
vermute eher nicht daß Bitcoin so schnell "einpackt", dazu müsstest Du 
erst mal alle hartgesottenen Bitcoiner von ETH überzeugen, viel Spaß 
dabei. Nichts gegen ETH, aber Bitcoin ist schon verdammt groß und hat 
viel Massenträgheit, das lässt Du nicht mal eben schnell einpacken durch 
ne leichtfüßig gestaltwandlerische Konkurrenzcoin die das schon seit 
Jahren erfolglos versucht und auch schon herbe Vertrauens- und 
Existenzkrisen hatte, auch das ist nicht unbemerkt geblieben, 
hartgesottene Bitcoiner beobachten das mit einem völlig unaufgeregten 
entspannten freundlichen Lächeln während sie sich gemütlich zurücklehnen 
und den Blockzähler im beruhigenden 10-Minutentakt ticken hören.

von Sonny K. (sora) Benutzerseite


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Was mich sowohl bei Ethereum als auch bei Bitcoin massiv stört, ist 
deren transparente Blockchain. Soll heißen, es gibt da jeweils eine 
sogenannte "Richlist", Transaktionen lassen sich nachvollziehen, 
Zuordnungen zu Wallets sind easy, und Zuordnungen auf Personen lassen 
sich (zwar mit gewissem Aufwand) durchführen.

Das sind keine Eigenschaften, die ich von einer "zukünftigen Währung" 
erwarte. Da verwende ich lieber weiter USD und Euro, die sind wirklich 
anonym und fungible (beliebig austauschbar bzw. nicht markierbar).
Oder eben Privacy Coins wie Monero, die diese negativen Eigenschaften 
nicht aufweisen.

von Sonny K. (sora) Benutzerseite


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Ben B. schrieb:
> kann Bitcoin eigentlich einpacken.

Bernd K. schrieb:
> aber Bitcoin ist schon verdammt groß und hat
> viel Massenträgheit

^ this

Außerdem gibt es eine Unmenge von Shitcoins im Crypto-Universum, die 
bloße Kopien sind, technisch wertlos oder sowieso reine Scams.
Aber auch diese halten sich und werden wie blöd gehandelt.
Eigentlich unverständlich, aber kaum jemand beschäftigt sich mit den 
technischen Merkmalen und der Qualität bzw. dem Fortschritt der 
Entwicklung der versch. Coins.
Pump und Dump ist da oft das einzige was zählt.

von Uhu U. (uhu)


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Sonny K. schrieb:
> Aber auch diese halten sich und werden wie blöd gehandelt.

So lange das so ist, sind sie nicht reiner Betrug. Das werden sie erst, 
wenn sie zusammenbrechen.

von Helwein V. (forgoden)


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>
> Das sind keine Eigenschaften, die ich von einer "zukünftigen Währung"
> erwarte. Da verwende ich lieber weiter USD und Euro, die sind wirklich
> anonym und fungible (beliebig austauschbar bzw. nicht markierbar).
> Oder eben Privacy Coins wie Monero, die diese negativen Eigenschaften
> nicht aufweisen.

Vielleicht sind USD und Euro bald verboten und jeder wird gezwungen 
Kryptowährung zu nutzen, damit alles noch viel besser kontrollierbar 
ist?

von Sonny K. (sora) Benutzerseite


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Helwein V. schrieb:
> Vielleicht sind USD und Euro bald verboten und jeder wird gezwungen
> Kryptowährung zu nutzen, damit alles noch viel besser kontrollierbar
> ist?

Ja, das kommt. Die Zentral-Banken denken sicher schon über den "E-Euro" 
nach. Die Verwendung von Bargeld wird ja jetzt schon langsam 
eingeschränkt. Schätze, um 2030 herum haben wir eine bargeldlose 
Realität im Euroraum.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also erstens mal wollte ich keinen "Überschwang und Optimismus 
verbreiten". Mir ist egal ob das steigt oder fällt, ich handle nicht 
damit. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß der Dinosaurier 
Bitcoin durchaus ernstzunehmende Konkurrenz mit deutlichen Vorteilen 
hat. Wenn ich irgendwo investieren würde, dann nicht mehr in Bitcoin.

Es hatte auch jede Cryptowährung bereits ihre Rückschläge. Bitcoin ist 
davon auch nicht verschont geblieben. Da wurde bereits viel gestohlen, 
Tauschbörsen sind dran krachen gegangen und der Preis wurde auch schon 
mal auf einen Cent oder so runtergetrieben, was dann hektisch rückgängig 
gemacht werden mußte.

Die fehlende Regulierung von Cryptowährungen ist halt großer Vorteil und 
großer Nachteil (sehr spekulativ) zugleich.

Und Fiat-Banken sind doch heute schon gläsern. Empfang doch mal eine 
Überweisung mit mehr als 10k Euro. Da hast Du gleich den Brief vom 
Finanzamt im Kasten und darfst erklären wo das herkommt. Als ich vor 
kurzen meine neue Nachfolge-Bankkarte bekommen habe, durfte ich extra 
dafür unterschreiben, daß ich in den USA nicht steuerpflichtig bin. 
Jaja, die USA, unser großer Freund und Helfer. Was tun wir nicht alles 
für die. Ich glaube die wissen besser über mein Konto bescheid als ich 
selber.

Noch ein gutes Beispiel: Mitte der 2000er Jahre hat jemand einem 
Bekannten Geld geschuldet und hat ihm das aus Spaß mit einem Betreff 
ähnlich "AK-47 mit 1200 Schuss für Osama bin Laden" überwiesen. Die 
Banken scheinen in der Hinsicht keinen Spaß zu verstehen: Konto 
gekündigt, Hausdurchsuchung morgens um halb sechs... das volle Programm.

von Joggel E. (jetztnicht)


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Bitcoin sind natuerlich ein Auslaufmodel. Nicht gedacht einen Finanzraum 
abzubilden. Es gibt maximal 32 Millionen bitcoins, welche auch wieder 
aus 120 Tausend Subcoins bestehen koennen, also zusammen 2^24 * 2^17 = 
2^41 Einheiten. Das waeren 20* 10^12, das sind allenfalls soviel wie das 
amerikanische Defizit in dollars.

Bitcoin ist ein Modell, das etwas ernst genommen wurde.

: Bearbeitet durch User
von Johnny B. (johnnyb)


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Ben B. schrieb:
> Man muß dazu evtl. erwähnen, daß Ethereum weit mehr ist als eine reine
> Cryptowährung.

Zum Beispiel mit Kätzchen spielen:
https://www.cryptokitties.co/

von Johnny B. (johnnyb)


Angehängte Dateien:

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Sonny K. schrieb:
> Da verwende ich lieber weiter USD und Euro, die sind wirklich anonym

Das war früher mal. Heute gibts den automatischen Informationsaustausch.
https://www.efd.admin.ch/efd/de/home/themen/wirtschaft--waehrung--finanzplatz/finanzmarktpolitik/automatischer-informationsaustausch--aia-.html

: Bearbeitet durch User
von Helwein V. (forgoden)


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Orwell rückt immer näher. Ist nix neues.

Allerdings sind die Beamten in der Digitalisierung oft völlig 
überfordert. Kryptowährung kann man zwar per IP verfolgen, es gibt aber 
dazwischen trotzdem zuviele Knoten in der Vernetzung die eine 
Rückverfolgung sehr erschwerend macht.


Kann man Kryptowährung überhaupt offline überweisen? Also vom PC auf 
einen anderen PC über Ethernet ohne Internetzugang?

: Bearbeitet durch User
von Uhu U. (uhu)


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Helwein V. schrieb:
> Kryptowährung kann man zwar per IP verfolgen, es gibt aber
> dazwischen trotzdem zuviele Knoten in der Vernetzung die eine
> Rückverfolgung sehr erschwerend macht.

Die Blockchain ist das Vehikel, über das der Zahlungsverkehr ausgespäht 
werden kann – Kryptowährungen sind alles, nur nicht anonym…

> Kann man Kryptowährung überhaupt offline überweisen?

Selbst wenn man es könnte würde es nichts nützen.

: Bearbeitet durch User
von Johnny B. (johnnyb)


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Uhu U. schrieb:
> Die Blockchain ist das Vehikel, über das der Zahlungsverkehr ausgespäht
> werden kann

Der Sinn einer Blockchain für den Zahlungsverkehr ist ja gerade, dass 
der Zahlungsverkehr offengelegt, nachvollziehbar und konsistent ist.
Während der Zahlungsverkehr selber offengelegt ist, bleibt die 
Anonymität der Nutzer allerdings weitgehend gewahrt.

von Uhu U. (uhu)


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Johnny B. schrieb:
> Während der Zahlungsverkehr selber offengelegt ist, bleibt die
> Anonymität der Nutzer allerdings weitgehend gewahrt.

Das ist leider reines Wunschdenken. Der Haken ist das "weitgehend", denn 
das heißt keineswegs, dass die Anonymität immer gewahrt ist. Es 
reicht, irgendwo mal die Verbindung zur realen Person hergestellt zu 
haben, um alle ihre Transaktionen offen zu legen.

Es beginnt damit, dass Coins gekauft werden: Es wird "normales" Geld von 
einer Bank auf ein Wallet überwiesen – damit kann jeder, der Zugriff auf 
die Überweisungsdaten hat, die Verbindung zwischen Wallet und dem 
Bankkonto herstellen.

Alles weitere ist dann in der Blockchain nachzuverfolgen: welchen Weg 
nehmen die Coins, wenn man damit eine Zahlung tätigt.

Selbst der Trick, für jede Zahlung ein neues Wallet anzulegen, bringt 
nichts: irgendwie müssen Coins ins Wallet kommen und woher sie kommen, 
steht in der Blockchain…

… und es endet damit, dass irgendwo Coins wieder in "normales" Geld 
gewechselt werden.

Ergo: vor Lieschen Müller ist die Anonymität gewahrt, aber die war noch 
nie sonderlich gefährlich. Vor der Justiz oder einem Geheimdienst sind 
im Zweifelsfall keine Transaktionen geheim zu halten.

von Sonny K. (sora) Benutzerseite


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Uhu U. schrieb:
> Ergo: vor Lieschen Müller ist die Anonymität gewahrt, aber die war noch
> nie sonderlich gefährlich. Vor der Justiz oder einem Geheimdienst sind
> im Zweifelsfall keine Transaktionen geheim zu halten.

Das ^ gilt zwar für die meisten Cryptos, aber z.B. nicht für Monero (und 
einge wenige andere)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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LOL!!

Was sich hier für Leute tummeln, die meinen sie hätten Ahnung. Für 
Geldwäsche oder so'n Kack brauch ich keine Cryptowährung. Das macht man 
mit Immobilien und "variabler Preisgestaltung" nenne ich es mal, bzw. 
mit anderen hochwertigen Gegenständen wesentlich einfacher. Bargeld in 
Crypto umwandeln macht sich nicht so einfach, man kann kein Bargeld ins 
CD-Laufwerk eines PCs stopfen und hat es danach auf der Blockchain.

Bei Cryptowährungen kann ich zwar jedes Konto einsehen - aber nicht 
zuordnen. Das sind alles nur ein paar Zahlen, mehr nicht. Ich kann 
beliebig viele Bitcoin-Ethereum-Monero-Adressen haben wie ich möchte. 
Sprich selbst wenn man eine zuordnen kann heißt das nicht, daß ich nicht 
noch 300 weitere habe, die evtl. automatisiert betrieben werden. Ich 
kann eingezahltes Geld in mehreren Beträgen über X Konten aufteilen. 
Oder ich tausche es in einer Börse erst z.B. von Bitcoin nach Ethereum 
und dann nach Bitcoin zurück. Dann kommt das auf einer völlig anderen 
Adresse wieder aus der Börse raus, evtl. in mehreren Teilen... Wenn ihr 
das nachverfolgen wollt - viel Glück!

Über die IP bekommt ihr genau gar nichts raus, außer daß an dieser 
Adresse z.B. eine Bitcoin- oder Ethereum-Node betrieben wird. Das sagt 
aber über den Betreiber recht wenig aus. Vielleicht hat er Millionen in 
Crypto, vielleicht hat er nur einen Euro zwanzig weil er ein wenig damit 
herumexperimentiert ohne viel Geld einzusetzen oder vielleicht Crypto 
für kleine Online-Zahlungen nutzt, vielleicht betreibt jemand so eine 
Node einfach nur aus Interesse oder um die Idee zu unterstützen.

Für Transaktionen braucht man zwingend das Internet und meistens ein 
synchronisiertes Wallet. Aber dafür ist das in Echtzeit global 
verfügbar, überall wo man Internet hat. Über alle Staatsgrenzen, alle 
Regularien, den kompletten Behördenwahnsinn und jede 
Banken-Gebührenordnung hinweg. Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Der 
Vorteil ist Du kannst machen was Du willst wenns um Cryptowährungen 
geht, der Nachteil wenn Du betrogen wirst gibts genau Null Schutz - 
wobei das bei Fiatgeld auch nicht wesentlich besser aussieht. Aber 
immerhin "probiert" es die Polizei dann, bis das Verfahren nach einem 
Jahr eingestellt wird weil die Behörde nicht fähig war, auch nur den 
Inhaber einer Kontos bei einer großen deutschen Bank ausfindig zu machen 
(mir selbst schon lange vor Cryptowährungen mit etwa 300 Euro passiert, 
da fällt man echt vom Glauben ab).

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ben B. schrieb:
> Für Geldwäsche

gehen so etliche auch in online-Spiele wie P0ker

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ist auch nur ein Wandel von Schwarzgeld zu irgend einer hochwertigen 
Sache (in diesem Fall eine Menge Chips), die man hinterher wieder in 
sauberes Geld zurücktauschen kann.

von Rob V. (kybernetiker)


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Ist es nicht einfacher, für eine Scheibe Brot 1000 euro zu handeln? Weil 
darauf nur 7% Steuern erhoben wird und das auch noch legal.


Ach ich hätte ne andere Frage: Müsst ihr beim Verkauf von Aktien und 
Kryptocoins steuern zahlen? 25% ist bei Aktien so, aber wie ist das mit 
Kryptocoins? Ist das überhaupt automatisch oder muss ich für das 
Finanzamt die Steuererklärung selbst machen?

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Rob V. schrieb:
> Ist es nicht einfacher, für eine Scheibe Brot 1000 euro zu handeln? Weil
> darauf nur 7% Steuern erhoben wird und das auch noch legal.

Kein Problem. Wenn du jemanden findest der dir für eine Scheibe Brot 
1000 Euro zahlt kannst du das tun. Angebot und Nachfrage regeln den 
Preis. Den kann man sich halt leider nicht frei aussuchen. Aber 
irgendwann verstehst du das mit dem Markt schon noch.


> 25% ist bei Aktien so, aber wie ist das mit
> Kryptocoins? Ist das überhaupt automatisch oder muss ich für das
> Finanzamt die Steuererklärung selbst machen?

Was verstehst du an "Ist wie Bargeld" und "Dezentral" nicht? Welche 
Instanz könnte solche Transaktionen tracken und automatisch Steuern 
abführen. Nur, bei anderen Einnahmen, z.B. aus Selbständiger Arbeit, 
Vermietung, Verpachtung o.ä. ist das ja nicht anders. Man muss es halt 
in der Steuererklärung angeben.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Nach meinem Verständnis sind solche Steuern eine Bringschuld. D.h. wenn 
Du mit Cryptowährungen Geld verdienst, ist das Einkommen. Einkommen bzw. 
Gewinn aus Kapitalgeschäften oder wie immer das definiert wird muß 
versteuert werden. Machst Du es nicht und irgendwer kommt dahinter, ist 
es Steuerhinterziehung und Du atmest ein paar Jahre gesiebte Luft wenn 
Du Pech hast. Das wäre meine persönliche Auffassung der Dinge.

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