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Forum: PC Hard- und Software Suche | Floppy -> Ethernet | Zentrale Verwaltung


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von Jakob (Gast)


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Guten Tag,

wir haben folgenden "Wunsch": unsere 5 Maschinen, welche ihre Daten über 
ein Floppy-Laufwerk bekommen, zentral über einen PC zu verwalten. Also 
im Prinzip ein Floppy -> Ethernet Adapter wäre wünschenswert, wo man die 
Datein einfach ins "Floppy" kopieren kann. Nur habe ich bis jetzt nichts 
passendes gefunden.
Die USB-Varianten, welche ich gefunden habe, simulieren nur den 
Datenträger.

Zwar gibt es vom Hersteller "Arburg" ein Angebot für die 
Etherent-Verwaltung, dies kostet zuviel für unseren Anwendungszweck.

Hat jemand evtl. eine Idee wie man dies lösen könnte ?

Bis jetzt habe ich "FLOPPYFlash™ Emulator" gefunden, hier lässt sich 
aber nur ein BackUp bzw. Wiederherstellung über Ethernet draufspielen 
und nicht einzelne Daten.

mfg.

von Theor (Gast)


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Da das kein Massenprodukt ist, ist es teuer. Eine Neuentwicklung wird 
vermutlich (ich kenne ja die Preise von Arburg nicht) noch teurer.

1. Floppy Interface nachbilden - vermutlich alt und also mit 
Analog-Anteil oder tieferer Eingriff in die Maschine
2. Ethernet-Interface - gibts mehr oder weniger fertig.
3. SMB oder ähnliches Netzwerkdateisystem - gibt es auch mehr oder 
weniger fertig.
4. Konkurrierende Zugriffe regeln.
5. Integration - vermutlich die Hauptarbeit.
6. Host-Anwendung schreiben.

Na, das sind schon ein paar Stündchen und ne Vierstellige Summe plus 
Teile und Spesen. :-)

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Jakob schrieb:
> unsere 5 Maschinen,

-> was sind das für Maschinen?
-> wie weit stehen die Maschinen voneinander entfernt bzw. entfernt vom 
Steuer-Rechner?

Jakob schrieb:
> im Prinzip ein Floppy -> Ethernet Adapter wäre wünschenswert, wo man die
> Datein einfach ins "Floppy" kopieren kann.

-> Was sind das für Daten?
-> Wo kommen die neuen Daten ursprünglich her?

Die Maschine muss ja dann auch irgendwas mit den neuen Daten der echten 
oder simulierten Floppy machen.

-> woher weiss die Maschine, das neue Daten vorhanden sind?
-> Welche "Knöpfe" müssen an der Machine gedrückt werden, damit die 
neuen Daten berücksichtigt werden?

Jakob schrieb:
> Zwar gibt es vom Hersteller "Arburg" ein Angebot für die
> Etherent-Verwaltung,

gib mal einen Link zu diesem Produkt an

Jakob schrieb:
> dies kostet zuviel für unseren Anwendungszweck.

welche Preis-Region wäre denn vorstellbar (für alle 5 Maschinen, 
Hardware und Software) ?

: Bearbeitet durch User
von Lenny D. (le-do)


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Bei der Suche nach "raspberry pi Floppy drive emulator" finden sich 
einige solche Projekte.  Auf Anhieb scheint aber keins "plug and play", 
also ohne selber reindenken und basteln.

von Sebastian S. (amateur)


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Ich habe mir erst vor kurzem ein USB-Floppy-Laufwerk zugelegt.
Das liest Floppies und schreibt auch drauf - Herz was willst Du mehr?
Ein No-Name Teil von Pearl.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass es ein Floppy->Ethernet Teil gibt. Es 
sei denn Du baust es Dir selber, z.B. mit einer Himbeere. Ob es dann 
eine praktikable Schnittstelle gibt ist eine andere Sache.

von Peter Engelbarts (Gast)


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von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Sebastian S. schrieb:
> Ich habe mir erst vor kurzem ein USB-Floppy-Laufwerk zugelegt.
> Das liest Floppies und schreibt auch drauf - Herz was willst Du mehr?
> Ein No-Name Teil von Pearl.

Ich denke, das ist nicht das was der TO braucht.

Er will seine Floppies aus den Maschinen rauswerfen, und durch "was 
anderes" ersetzen.

--

Jakob schrieb:

> Die USB-Varianten, welche ich gefunden habe,

-> gib mal einen Link zu diesen Produkten an

> simulieren nur den Datenträger.

Bist du dir sicher mit der "Richtung"?
Du brauchst ja grade einen Adapter, der "an einem Ende" Ethernet 
spricht, und "am anderen Ende" sich wie ein Floppy Laufwerk 
(Datenträger) verhält. Dieser Adapter wird dann an den Floppy Controller 
der Maschine angestöpselt, und im besten Falle merkt die Maschine nicht, 
das sie gar nicht auf eine echte Floppy zugreift.

die beim Ali aufgelisteten Floppy emulatoren sind allesamt auf USB, und 
nicht ETH.

https://de.aliexpress.com/premium/floppy-emulator.html

Vielleicht kannst du da ja vorne und hinten einen USB/Ethernet Adapter 
drandengeln. Die machen aber (vermute ich) nicht echtes ETH, sondenr 
nutzen nur den RJ45 Stecker (vermutlich voll belegt), und können damit 
unbekannte Leitungslänge überbrücken.

https://de.aliexpress.com/item/32950151653.html


Ich vermute ja stark, dass du Ethernet nur erwähnst wegen der 
Kabel-/Dosen Technologie. Wenn deine Maschine echt mit Ethernet 
ausgestattet wäre, dann könnte sie ja auch vermutlich direkt über 
Ethernet gefüttert werden.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Sebastian S. schrieb:
> Das liest Floppies und schreibt auch drauf - Herz was willst Du mehr?

Das ist doch eine völlig andere Problemstellung. Sicher haben die alten 
Rechner nicht mal eine USB Dose, zweitens laufen sie vermutlich noch 
unter DOS und das hat keine Ahnung von USB.
Der TE wird sicher mit diesen 'SD-Karte auf Floppyanschluss' Adaptern 
noch am sinnvollsten fahren, falls das Problem abrauchende Floppy 
Laufwerke sind.
Viele Massenspeicher Optionen hat man bei den alten Kisten ja nicht und 
das OS kennt nur wenige.

: Bearbeitet durch User
von Jakob (Gast)


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Die Daten kann man auf dem PC oder auf der Maschiene selbst ertsellen, 
ähnlich wie Text-Datein. Erhält nur Parameter für den Spritzporzess.

Wegstaben V. schrieb:
> Ich vermute ja stark, dass du Ethernet nur erwähnst wegen der
> Kabel-/Dosen Technologie. Wenn deine Maschine echt mit Ethernet
> ausgestattet wäre, dann könnte sie ja auch vermutlich direkt über
> Ethernet gefüttert werden.

Genau, es geht hauptsächlich darum, von einen zentralen PC die Daten auf 
das "Floppy" zu kopieren. Die Maschiene ließt jeglich nur die Daten von 
der "Diskette". Also wie von einem Datenträger., keine spezielle 
Programme.


Wegstaben V. schrieb:
> Vielleicht kannst du da ja vorne und hinten einen USB/Ethernet Adapter
> drandengeln. Die machen aber (vermute ich) nicht echtes ETH, sondenr
> nutzen nur den RJ45 Stecker (vermutlich voll belegt), und können damit
> unbekannte Leitungslänge überbrücken.


Da bin ich auch grade auf der Suche, da dies, wenn es funktioniert die 
günstigste Variante wäre.

Wegstaben V. schrieb:
> welche Preis-Region wäre denn vorstellbar (für alle 5 Maschinen,
> Hardware und Software) ?

Naja, unterer 4-Stellig Bereich wäre top, umso günster desto schöner.

https://www.arburg.com/fileadmin/redaktion/mediathek/prospekte/arburg_als_523903_de.pdf

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Jakob schrieb:
> Da bin ich auch grade auf der Suche, da dies, wenn es funktioniert die
> günstigste Variante wäre.

na, da bist du ja mit "meiner LösunG" pro Maschine mit 50 EUR dabei.

Wegstaben V. schrieb:
> Die machen aber (vermute ich) nicht echtes ETH,

Ich hatte noch mal nachgelesen: Die machen "echtes" Ethernet. Also 
kannst du dann (hoffendlich)
a) Ethernet-Netztwerk-Infrastruktur (Router etc) mit nutzen)
b) auf beiden Seiten für das letzte Segment (an der der USB-ETH Wandler 
dran kommt) die maximale ETH Kabellänge nutzen.

Hättest du meine anderen Fragen auch beantwortet (das sind die mit dem 
"?" Symbol am Ende des Satzes) hätte ich mich gefreut.

: Bearbeitet durch User
von Jakob (Gast)


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Wegstaben V. schrieb:
>> Die USB-Varianten, welche ich gefunden habe,
>
> -> gib mal einen Link zu diesen Produkten an
>
>> simulieren nur den Datenträger.

https://www.amazon.de/Zerone-Sfr1m44-u100k-Emulator-Diskettenlaufwerk-Schwarz-default/dp/B07GFHY4XR/ref=asc_df_B07GFHY4XR/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=407375882840&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=12649125739010704229&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9044665&hvtargid=pla-747310296688&psc=1&th=1&psc=1&tag=&ref=&adgrpid=86274001879&hvpone=&hvptwo=&hvadid=407375882840&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=12649125739010704229&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9044665&hvtargid=pla-747310296688

sowas, habe ich bis jetzt gefunden.

Wegstaben V. schrieb:
> Ich vermute ja stark, dass du Ethernet nur erwähnst wegen der
> Kabel-/Dosen Technologie. Wenn deine Maschine echt mit Ethernet
> ausgestattet wäre, dann könnte sie ja auch vermutlich direkt über
> Ethernet gefüttert werden.

Haben Sie, aber dafür ein Programm zu schreiben und auch das nötige 
Protokoll dazu zu erstellen, leigt außerhalb meiner Möglichkeiten. 
Hierfür benötigt man die Hersteller Software.

von Ha-zwei-Oh (Gast)


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Wenn die Software die Daten "nur" von Floppy liest - kann man der 
Software nicht ein beliebiges Verzeichnis einer HDD anbieten?

Oder falls nur per Laufwerksbuchstaben, evtl. ein per Subst verlinktes 
Laufwerk?

Dann reicht evtl. eine normale, popelige Netzwerkkarte, mit deren Hilfe 
man die Dateien über das Netzwerk schiebt. (Passende Hardware je nach 
Alter der PCs mal vorausgesetzt wie z.B. eine alte NE2000 mit passenden 
Treibern (am besten TCP/IP), ...).

von Jakob (Gast)


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Wegstaben V. schrieb:
> na, da bist du ja mit "meiner LösunG" pro Maschine mit 50 EUR dabei.

wäre ideal :)

Jetzt suche ich eins was ein Internen-Speicher hat, da ich dann diese 
wie gewünscht "bespielen"kann mit Daten. Weil wie ich geschrieben haben, 
lesen die USB Emulatoren nur einen USB-Stick oder ne Crad aus.

von Ha-zwei-Oh (Gast)


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Weil: Floppy-Emulatoren sind nicht ganz so simpel, da hier die Signale 
per MFM übertragen werden müssen - die eigentliche Signalverarbeitung 
findet auf dem Controller statt.

Dann noch lieber per rPi, FPGA o.dgl. gleich den gesamten Controller mit 
emulieren.

von Jakob (Gast)


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Ha-zwei-Oh schrieb:
> Wenn die Software die Daten "nur" von Floppy liest - kann man der
> Software nicht ein beliebiges Verzeichnis einer HDD anbieten?
>
> Oder falls nur per Laufwerksbuchstaben, evtl. ein per Subst verlinktes
> Laufwerk?

der Software auf der Machiene kann man sogut wie garnichts sagen. Sie 
ließt wie gesagt schlicht die Daten von Floppy, heißt man muss ihr ein 
Floppy.Öaufwerk vorgauckeln.

Ethernet-Schnittstelle ist nur für die Hersteller-Produkte sinnvoll 
nutzbar, da man nicht an das Protokoll oder was man dafür braucht kommt.

von Larry (Gast)


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Ich habe hier in meiner Softwaresammlung noch ein nettes Programm
namens "SWAPDRV". Das kann und tut genau 2 Laufwerksbuchstaben
vertauschen. Also z.B. swapdrv a d.
Dann landen alle Diskettenzugriffe auf der Platte D:.

@ Jakob:
Melde dich hier mal an, dann kann ich dir das gerne mal schicken.
Wenn deine Maschinensteuerungen darauf "hereinfallen" kann man
die Daten auch ganz einfach per Netzwerkfreigabe bereitstellen.

Dann braucht man gar nichts emulieren...

von Jakob (Gast)


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Larry schrieb:
> Ich habe hier in meiner Softwaresammlung noch ein nettes Programm
> namens "SWAPDRV". Das kann und tut genau 2 Laufwerksbuchstaben
> vertauschen. Also z.B. swapdrv a d.
> Dann landen alle Diskettenzugriffe auf der Platte D:.

Auf der Maschiene läuft ein eigenes geschlossendes Stystem, da kann man 
leider nichts ändern ( Also kein Win oder Linux ).

von Larry (Gast)


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> geschlossendes Stystem

Ja, schade. Mit ein "Wenig" DOS darunter waere es sonst sehr
einfach gewesen. Da bleibt dann nur eine Floppyemulation.


Viel Erfolg!

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Ha-zwei-Oh schrieb:
> Dann noch lieber per rPi, FPGA o.dgl. gleich den gesamten Controller mit
> emulieren.

naja, mit den schon erwähnten "Floppy-Emulatoren" (die kosten ja auch 
nur ca. 30 EUR) hat man ja schon mal eine vernünftige Basis für das 
simulierte Floppy Interface

Diese Emulatoren bekommen ihr Futter über USB Schnittstelle.

An diesen vorneweg einen Raspi [*1] dran zu bauen, der "Ethernet auf 
USB-Stick-Emulation" spricht scheint mir einfacher, als einen Raspi zu 
nutzen, der "Ethernet-auf-FloppyInterface" abbilden soll.

[*1]
Pi Zero, zu nutzen als USB OTG Slave device.
https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?t=223127

: Bearbeitet durch User

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